Upgrade von Leap 42.2 auf Leap 42.3 – Schritt für Schritt

In den Release Notes von openSUSE Leap 42.3 weisen die Entwickler darauf hin, das „nathlose Upgrade“ auf Leap 42.3 zu nutzen. Ich habe das mal auf eine andere Art ausprobiert.

Bisher habe ich für Versionsupgrades immer den Weg über das suseeigene Konsolenprogramm „zypper“ empfohlen und beschrieben. Andere Distributionen sind da schon weiter und bieten komfortablere Werkzeuge für diese Aufgabe an. (siehe z.Bsp. Linux Mint) Obwohl, das Upgrade mit zypper ist eigentlich äußerst komfortabel, überaus leicht zu bewerkstelligen und schnell erledigt. Also eigentlich optimal. Hat immer sehr gut bei mir funktioniert.

Aber aus irgendeinem Grund 😉 mögen Linux-Neulinge ( und für diese mache ich das hier) unsere geliebte Konsole nicht so richtig. Also dachte ich mir, muss es auch bei openSUSE einfach und ohne den Ausflug in die Welt der Textkonsole funktionieren. Einfach soll es sein! Nur mit YaST! Also mal los.

Das bei so einem Upgrade immer mal wieder etwas schief gehen kann und man sich vorher mit entsprechenden Sicherungen und Backups sorgfältig absichert, baue ich in diesem Artikel nicht mehr weiter aus, weil es oft genug erwähnt wurde.

1. YaST als Root starten

Das openSUSE Konfigurationstool YaST muss als Root gestartet werden. Dazu braucht man aber nur ganz normal das Icon anklicken. Die Passwortabfrage für Root kommt automatisch.

2. Vorbereitung: Software Quellen (Repositories) auf Leap 42.3 umstellen

In YaST wählt man unter dem Punkt „Software“ die „Software Repositories“ mit einem Mausklick aus

Bei den Repositories wählt man jeden einzelnen Eintrag aus und klickt anschließend auf „Bearbeiten“

Bei JEDEM Repository bzw. Eintrag, bei dem die Versionsnummer (in diesem Fall die 42.2) auftaucht, ändern wir diese in 42.3.

So muss es nach dem Ändern aussehen und mit „Ok“ bestätigen.

Letztendlich muss es dann bei ALLEN Repositories SO aussehen. Alle Repos müssen auf die neue Version umgestellt sein.

Wenn ein Repo dazwischen ist, welches gar keine Versionsnummer beinhaltet, so ist es Versionsunabhängig und kann unverändert bleiben.

Danach kann man die Repository Übersicht mit einem Klick auf „Ok“ schließen.

3. Upgradevorgang

Als nächstes starten wir in YaST den Menüpunkt “ Software installieren oder löschen“

In diesem YaST Fenster klicken wir mit der linken Maustaste nacheinander auf den Menüpunkt „Paket“ , dann auf „Alle Pakete“ und zuletzt auf „Aktualisieren falls neuere Version verfügbar“.

Die darauf folgende Information bestätigen wir mit „Fortfahren“

Jetzt kommt in der Regel, abhängig vom eigenen Umfang der bestehenden Installation, eine Warnung von Abhängigkeitskonflikten. Dies ist für viele die eigentliche Schwierigkeit und die größte Hürde bei diesem Vorgang.

Eine allgemeingültige Empfehlung für diesen Vorgang gibt es auf Grund der vielen individuellen Installationsmöglichkeiten nicht. Wichtig und Richtig ist: Die Konflikte müssen aufgelöst werden. In meinem Fall war es recht einfach, weil ich nur die Installation der neueren Version auswählen brauchte. Also auf dem Screenshot ist das der Punkt 2. “ Ersatz von Paket sowieso mit Version 1.2.3 durch Paket sowieso Version 1.3″ Jedenfalls MUSS dieser Dialog abgearbeitet werden. Wenn man das ignoriert oder mit den falschen Optionen auswählt kann man sich schnell das System versauen. Also hier ist Sorgfalt angesagt.

Man kann auch immer mal wieder zwischendurch nach einer Optionenauswahl den Button „OK erneut versuchen“ anklicken und so sehen, wie man eine Abhängigkeit nach der anderen gelöst bekommt.

So soll das Fenster aussehen, wenn alle Konflikte erfolgreich gelöst wurden und YaST nun bereit ist den Upgradevorgang zu starten.

Jetzt kann es vorkommen, dass man noch einige Lizenzbestimmungen akzeptieren muss bevor es weiter gehen kann.

Eine weitere Information sind die „Automatischen Änderungen“ . Diese hat YaST automatisch zur Installation ausgewählt, weil sie notwendig sind und damit Abhängigkeiten zu anderen Paketen erfüllt werden.
Mit „Fortfahren“ geht es weiter.

So, nun kann man sich erst mal zurücklehnen. 😉 Je nach Installationsgröße und der Geschwindigkeit der eigenen Internetanbindung wird die Aktualisierung etwas dauern.
Bei meinem Beispiel wurden 2640 Pakete mit 1,78 GB heruntergeladen und installiert und dies dauerte ca. 25 Minuten.

Wenn die Aktualisierung erfolgreich war, wird der Abschluss mit diesem Fenster angezeigt.

Nach einem Neustart des openSUSE Systems wird man schon am Bootloader sehen, dass openSUSE Leap 42.3 startet und kann sich unter anderem in dem jeweiligen Infozentrum des installierten Desktops von der Aktualisierung überzeugen.

Das war es schon. Wie schon erwähnt, war nach ca. einer halben Stunde alles erledigt. Sicherlich ist das keine Garantie, dass es bei jedem anderen System genauso gut funktioniert.

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QupZilla – fixe Alternative für Firefox, Opera und Co.

Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens „QupZilla„(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter "Internet" > "Webbrowser" einen neuen Eintrag für QupZilla

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter „Internet“ > „Webbrowser“ einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine "Startpage" breits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine „Startpage“ bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu „fett“ geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick auf QupZilla riskieren. Es lohnt sich.
 

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openSUSE 13.1 KDE Live nicht auf Deutsch ?

Wenn man sich das openSUSE KDE Live Medium auf den Rechner installiert ist es schon seit mehreren Ausgaben nötig nachträglich die deutsche Übersetzung für KDE nachzuladen. Und das ist auch bei openSUSE 13.1 nicht anders. Keine große Sache.


Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.

Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.


Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete werden automatisch mitgeladen.

Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete für KDE werden automatisch mit geladen.


Nach einem Neustart sieht's dann schon "deutscher" aus.  ;-)

Nach einem Neustart sieht’s dann schon wesentlich  „deutscher“ aus. 😉


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Installationsanleitung openSUSE 13.1 Live Medium

Die Images der openSUSE 13.1 Live Medien mit KDE oder Gnome Desktop können ab dem 19.Nov. 2013 hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso | ca. 900 MB) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.1 RC2 Live 32Bit mit dem Gnome Desktop Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert. Leider besitze ich noch keine Hardware mit UEFI Bios und Secure Boot, so das ich zu solch einer Konfiguration keine eigenen Erfahrungen präsentieren kann. ( das wird sich aber bald ändern ;-) ) Die Installation eines openSUSE 13.1 KDE Live unterscheidet sich nur optisch etwas, ist aber prinzipiell gleich.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 12.3 32 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.1 RC 2 Live Gnome 32 Bit

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten ein openSUSE Live Medium auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von einer DVD oder einem USB Stick und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau so werde ich dieses mal meine Installationsanleitung für openSUSE 13.1 Live Gnome erstellen.

Booten vom Live Medium

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. von USB starten kann. Bei aktuellen und jüngeren Geräten ist das eigentlich kein Problem.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von der openSUSE-Live DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder eben den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das Boot-Menü.

 

bla bla

So startet der openSUSE 13.1 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. „openSUSE 13.1Gnome Live“ starten.

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Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start des Live Mediums beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

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Laden des Betriebssystems

Der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Das Linux lädt im Hintergrund. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

 

openSUSE versteckt die Textmeldungen beim Laden hinter diesem Ladebalken.

openSUSE versteckt die Textmeldungen beim Laden hinter diesem Ladebalken.

 

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit Gnome Desktop.

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit Gnome Desktop.

Von hier aus werden wir jetzt die Installation starten.

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Start der Installation

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Aktivities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation in Gang setzt.

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf „Activities“. Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt.

 

Bei KDE befindet sich das Icon für die Installation direkt auf dem Desktop.

Bei KDE befindet sich das Icon für die Installation direkt auf dem Desktop.

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

Diesen Vorschlag hätte ich so akzeptieren können und bräuchte keine weiteren Änderungen vornehmen. Aber, ich wollte btrfs als Standarddateisystem. (siehe nächstes Bild)

Diesen Vorschlag hätte ich so akzeptieren können und bräuchte keine weiteren Änderungen vornehmen. Aber, ich wollte btrfs als Standarddateisystem. (siehe nächstes Bild)

 

Also habe ich "btrfs als Standarddateisystem verwenden" ausgewählt und der openSUSE Installer macht automatisch einen gänzlich neuen Partitionierungsvorschlag.

Also habe ich „btrfs als Standarddateisystem verwenden“ ausgewählt und der openSUSE Installer macht automatisch einen gänzlich neuen Partitionierungsvorschlag.

Eigentlich wollte ich auch eine seperate Home Partition, aber der Installer bemängelte, dass bei meiner virtuellen Installation und der Auswahl mit btrfs nicht genügend Platz für eine seperate Homepartition sei.

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben. Egal wie man sich entscheidet. Das Passwort für „Root“ muss man sich gut merken. Es wird für alle Änderungen am System, einschließlich Softwareinstallationen gebraucht.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live Medien hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

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Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

 

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

Wenn der Bildschirm zwischenzeitlich so aussieht... Keine Panik. ;-) Das ist ein Bildschirmschoner. Die Installation ist noch nicht fertig. Ein beliebiger Tastendruck bringt den eigentlichen Installationsvorgang wieder in den Vordergrung.

Wenn der Bildschirm zwischenzeitlich so aussieht… Keine Panik. 😉 Das ist ein Bildschirmschoner. Die Installation ist noch nicht fertig. Ein beliebiger Tastendruck bringt den eigentlichen Installationsvorgang wieder in den Vordergrung.

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Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

 

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren – CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

 

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

 

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein - bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen nicht zu verstehen.

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein – bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl… Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

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Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.

 

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Auch während der automatischen Konfiguration kann es öfter vorkommen, daß der Bildschirm zeitweise in den Textmodus umschaltet. Das ist normal und deutet nicht auf einen Fehler hin.

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Fertig

Die openSUSE 13.1 Gnome Live ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

Und so präsentiert sich openSUSE 13.1 mit Gnome Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich openSUSE 13.1 mit Gnome Desktop nach Abschluss der Installation.

 

Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 13.1.

 

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Installationsanleitung openSUSE 13.1 – DVD

Die Images der openSUSE 13.1 DVD können ab dem 19.Nov. 2013: hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder sich einen bootbaren USB Stick mit dem Images erstellen. Wie das mit dem openSUSE eigenen Programm namens „SUSE STUDIO Imagewriter“ funktioniert habe ich hier beschrieben. Für andere Linuxdistributionen und Windows kann ich das Programm „unetbootin“ empfehlen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.1 RC1 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Weil sich der Installationsprozess bei openSUSE seit mehreren Versionen kaum oder nur wenig verändert hat, habe ich dazu meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert. Leider besitze ich noch keine Hardware mit UEFI Bios und Secure Boot, so das ich zu solch einer Konfiguration keine eigenen Erfahrungen präsentieren kann. ( das wird sich aber bald ändern 😉 )

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 12.3 32 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.1 RC 1 DVD 32 Bit

Die openSUSE 13.1 Installation ist wie immer kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk oder USB Stick starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.


Herzlich Willkommen beim openSUSE Installer.

Herzlich Willkommen beim openSUSE Installer.


Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

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2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.


Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.


"Enter" - und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

„Enter“ – und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

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3. Laden des Betriebssystems

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Linux lädt im Hintergrund während man dank Plymounth mit einer Animation beglückt wird. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser schicken Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.


Hin und wieder schaltet der Installer doch noch mal selbständig in den Textmodus um. Kein Grund zur Besorgnis. ;-)

Hin und wieder schaltet der Installer doch noch mal selbständig in den Textmodus um. Kein Grund zur Besorgnis. 😉

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4. Willkommen und Lizenz

Zum Beginn der Installation werden nach einer kurzen Initialisierung die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.


Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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5. Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

Systemüberprüfung


Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die "Automatische Konfiguration" doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die "Automatische Konfiguration " deaktivieren.

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die „Automatische Konfiguration“ doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die „Automatische Konfiguration “ deaktivieren.

Der Punkt „Online-Repositories vor der Installation hinzufügen“ ist optional und verändert die Installation dahingehend, dass anschließend gleich das Netzwerk für eine Internetverbindung konfiguriert wird.

Spoiler Netzwerkeinrichtung:

Spoiler

Wählt man also hier die Option aus, "

Wählt man also hier die Option „Online Repositories vor der Installation hinzufügen“ aus, wird gleich danach erst mal das Netzwerk eingerichtet, damit man wärend der Installation Zugriff auf das Internet bekommt.


Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bekommt.

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bei der Installation bekommt. 😉


Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und ...

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und …


richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

… richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

Bei meiner Installation in der VirtualBox wird ja eine kabelgebundene Netzwerkverbindung simuliert, die auch problemlos durch den Installer von openSUSE 13.1eingerichtet wurde. Ob dieses auch später bei „richtigen“ Installationen auf Geräten mit WLAN Netzwerkverbindungen funktioniert konnte ich jetzt noch nicht testen.


Wenn eine Verbindung zum Internet steht liest der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein.

Wenn eine Verbindung zum Internet steht ließt der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein und …


... und läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

… läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.


Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.


Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen  zustimmen.

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen
zustimmen.

Das war es. Danach geht der normale Installationsweg weiter. Wenn die Netzwerkverbindung und die Online Repositories eingerichtet sind, berücksichtigt der openSUSE Installer nun auch Pakete aus den Online Quellen.

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6. Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.


bla

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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7. Desktop auswählen

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen "KDE" (vorausgewählt), "Gnome" und unter "Andere" verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen „KDE“ (vorausgewählt), „Gnome“ und unter „Andere“ verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

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8. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ schlägt eine Festplattenaufteilung mit dem neuen Dateisystem btrfs vor.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

Wie ich aber eingangs schon mal erwähnt habe, kann ich keine Erfahrungen über Systeme mit UEFI Bios und Secure Boot, also auch nicht über Besonderheiten bei der Installation von openSUSE neben Windows 8 bzw. die entsprechende Partitionierung in diesem Fall mitteilen.


bla

So schlägt openSUSE 13.1 die Psrtitionierung vor.


bla

„btrfs als Standarddateisystem verwenden“ ist optional verfügbar und ändert den Partitionierungsvorschlag des Installers deutlich.

Das btrfs Dateisystem ist auf dem besten Weg bald das Standarddateisystem für openSUSE zu werden. Für diese Version war es noch nicht so weit, aber es gilt als so stabil, dass man es schon ruhigen Gewissens verwenden kann.

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9. Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.


blabla

Benutzer anlegen und die Optionen wählen


blabla

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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10. Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen.


Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.


Erst wenn man hier den Button "Installieren" anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

Erst wenn man hier den Button „Installieren“ anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

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11. Installation

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)


blabla

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

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12. Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und setzt danach die Konfiguration fort.


;-)

😉


Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.


Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssyteme istalliert ständen die hier mit zur Auswahl.

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssyteme istalliert ständen die hier mit zur Auswahl.

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13. Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.


Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

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14. Fertig

Die openSUSE 13.1 DVD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.


openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.


Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.


Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 13.1.

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Meilenstein 3 von openSUSE 13.1 ist fertig

Die openSUSE Entwickler haben die dritte Entwicklungsstufe zur Version 13.1 veröffentlicht. Zu den Änderungen gehören folgende Aktualisierungen:

  • KDE 4.10.90 (4.11 Beta)
  • GNOME 3.9.3 (3.10 Beta)
  • gcc 4.7->4.8
  • Kernel  3.10.0
  • Firefox 22 mit per Standard aktivierten WebRTC und mit optimirter Perfomance durch aktivierten OdinMonkey (Asm.js)

Wie stets weisen die Entwickler auch dieses mal wieder darauf hin, dass es sich um eine Testversion handelt, die nicht in produktiven Umgebungen eingesetzt werden sollte.

Ansonsten ist umfangreiches Testen erwünscht und wer Fehler findet kann sie wie gehabt auf Bugzilla melden.

Herunterladen kann man sich diese Version wie immer im openSUSE Downloadcenter in den gewohnten Medien: DVD, installierbare Live-Medium mit Gnome oder KDE, Rettungssystem für die Nutzung von CD oder USB Stick und Netzwerkinstallationsmedium.

Es gibt auch schon ein *.iso Images von 13.1 Milestone 3 mit dem neuen YaST in Ruby zum Testen.

Download: http://download.opensuse.org/repositories/YaST:/Head:/ruby/images/iso/

Die Entwickler bitten hier ebenfalls um ausgibige Tests. Sie sind vor allem an dem Vergleich der YaST Funktionalität interessiert, zwischen der Ruby Variante und des „normalen“ YaST aus dem regulären MS3. Dies ist der letzte Test des Ruby YaST bevor es dann im nächsten regulären Milestone 4 verwendet wird.

( siehe: http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2013-07/msg00265.html )

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Bei YaST bewegt sich was

Na das ist doch mal eine gute Nachricht für openSUSE Anwender. Ist zwar schon ein paar Tage her als Ferdinand Thommes darüber auf Pro-Linux berichtete, aber mein Blog hatte ein paar Probleme in den letzten Tagen und deshalb liefere ich es jetzt nach. Lange Zeit hat sich an YaST nichts getan. Eine grundlegende Neustrukturierung und Modernisierung  ist längst überfällig. Jetzt hat sich seit Januar ein Entwicklerteam daran gemacht, den YaST Code von der proprietäre Skriptsprache YCP in die Hochsprache Ruby zu übertragen. Dadurch erhofft man sich , dass sich zukünftig wieder mehr Entwickler an YaST beteiligen werden.

Quelle: Pro-Linux

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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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fehlende Übersetzung bei openSUSE 12.1 KDE Live CD

Vielen Dank an C.Wansart, der mich über die Lösung dieses Problems informierte.

 

 

Einige User und ich selbst auch, haben nach der Installation von openSUSE 12.1 KDE Live CD festgestellt, dass da so einige Übersetzungen ins Deutsche fehlen. Es werden wohl bei der Installation nicht die kompletten deutschen Sprachdateien installiert. So ist z.Bsp. YaST komplett in Englisch obwohl das Paket „yast-trans-de“ installiert ist. Auch einige andere Komponenten des Desktops sind nicht übersetzt.

 

fehlende Übersetzung in Yast / openSUSE 12.1 KDE CD

 

Auch waren einige Einträge im KMenü teilweise in englisch und teilweise in deutsch. Dieser Fehler verschwand bei mir aber nachdem ich gleich auf KDE SC 4.7.3 umgestellt hatte.
Um auch alle anderen Komponenten, wie z.Bsp. YaST deutschsprachig zu bekommen braucht man nur das System per „zypper dup“ zu aktualisieren.

 

Vorgehensweise:

Konsole starten und mit der Eingabe „su“ als Root anmelden.
Achtung:  Bei der Passworteingabe bekommt man keine Zeicheneingabe angezeigt. Einfach Passwort richtig eingeben und mit „Enter“ bestätigen.

 

Anmeldung als Benutzer "Root" und Eingabe von "zypper dup"

 

Es sausen eine ganze Menge Zeilen über den Bildschirm und ab und zu wird auch eine Eingabe bzw. Bestätigung vom Benutzer gefordert. Also aufgepasst !

 

Zypper aktualisiert eine ganze Menge Pakete und Programme und es kann durchaus etwas dauern bis das abgeschlossen ist.
Abschließend ist noch ein Systemneustart angesagt und danach sollte sich dieses Problem erledigt haben.

 

Ergebnis:

Nun sieht es schon viel besser aus. YaST vollständig eingedeutscht. 😉

 

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Paketquellen für mein openSUSE

Viele openSUSE Neuein- und Umsteiger stehen recht bald vor der Frage:

Wo bekomme ich Aktualisierungen und Software für mein openSUSE her ?

Das bei Linux diese Dinge in s.g. Repositories geregelt sind wissen dann auch die meisten recht schnell. Man muss dann also nur die entsprechenden Repositories per Yast oder zypper in sein System einbinden und schon steht dem System alles zur Verfügung was es braucht ( und manchmal sogar mehr 😉 )

Was sind Repositories ?

Repositories (engl. für Lager, Depot, Quellen oder Archiv) sind in diesem Fall Softwarearchive im Internet. ( ausführliche Erläuterung von Wikipedia ) Für Umsteiger aus dem Windowslager sind diese Repositories ( manchmal alleine schon wegen des ungewöhnlichen Wortes 😉 ) meisten Neuland. Dabei gehören sie genauso zu Linux wie der Virenscanner zu Windows ;-). Man braucht sie einfach.

Wo finde ich diese Repositories ?

Und zwar für openSUSE gut sortiert im offiziellen deutschen openSUSE Wiki. Dort findet man die Links zu Softwarequellen für alle Eventualitäten. Das WikiTeam von openSUSE hat da inzwischen sehr gute Arbeit geleistet und eine wirklich ausführliche und übersichtliche Auflistung der Repositories für openSUSE Anwender erstellt.

Warum sollte man zusätzliche Repositories einbinden?

Wenn man ein openSUSE System installiert hat man den aktuellen Softwarestand zur Zeit der Veröffentlichung dieser openSUSE Version. Aber die Zeit und die Entwicklung bleiben ja nicht stehen.Wenn man die richtigen Softwarequellen im System eingebunden hat, hält sich das System fast von selbst auf den neuesten Stand und es entgeht einem keine Programmaktualisierung. Außerdem hat man Zugriff auf unzählige zusätzliche, z.T. neue Programme, mit denen man sein System erweitern bzw. vervollständigen kann. openSUSE hat bei der Veröffentlichung auch nicht gleich alles mit an Bord. Zum Beispiel bestimmte lizenzbelastete Software, wie Videocodecs oder der Flashplayer oder auch die kommerziellen Grafiktreiber von Nvidia und AMD/ATI müssen, wenn man sie haben möchte, über zusätzliche Repositories nachgeladen werden. Auch bestimmte Treiber/Module für manche Geräte, wie WLAN oder WebCams kann man aus den Repos nachinstallieren.

Ein Beispiel: openSUSE 11.4 ist mit KDE 4.6.0 ausgeliefert worden. Inzwischen hat das KDE Projekt KDE 4.7.2 als stabile Version frei gegeben. Auf http://dewiki.opensuse.org sind die Repositories gelistet. Wer jetzt mit seinem openSUSE 11.4 auf KDE 4.7.2 wechseln möchte, muss nur alle anderen eingebundenen KDE Repos deaktivieren und die für KDE 4.7.2 einbinden. Danach ein Systemupdate und schon hat man den aktuellsten Desktop.

Aber auch hier gilt der Grundsatz:   Manchmal ist weniger mehr !

Wenn man mal von Testwilligen und Risikofreudigen absieht, sollte man nur die Repositories einbinden die man wirklich braucht und über dessen Inhalt man sich im klaren ist. Ein völlig planloses sammeln und einbinden der Repositories gefährdet die Stabilität des Systems.

Wie bindet man zusätzliche Repositories ein?

Im Yast sind schon bestimmte Community Repositories vorausgewählt, die man durch einen Klick gleich einbinden kann. Das Einbinden der Community Repositories habe ich schon mal in diesem Artikel beschrieben.

 

Für alle anderen Repositories, die nicht in der Liste „Community Repositories“ stehen, will ich es hier erläutern.

 

Auf der Seite http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories findet man die wichtigsten Repositories für sein openSUSE

 

Im Yast ( als Root starten brauche ich wohl kaum noch erwähnen 😉 ) wählt man links „Software“ und rechts „Software-Repositories„. In dem anschließenden Fenster „Konfigurierte Software Repositories“ klickt man unten Links auf „Hinzufügen

 

In diesem Fenster lässt man die Option "URL angeben" aktiviert und klickt auf "Weiter"

 

Dann geht man noch mal im Browser zurück zu http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories und sucht sich das entsprechende Repository, welches man einbinden möchte. Mit der rechten Maustaste kann man die Linkadresse in die Zwischenablage kopieren.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass man das Repo für die richtige Version benutzt. Bei jedem Repository wird durch einen kurzen Zweizeiler auf den Inhalt hingewiesen.

Danach wechselt man wieder zu YaST, wo inzwischen folgendes Fenster geöffnet sein sollte.

 

Bei Repository Name kann man eine beliebige Bezeichnung eintragen.

 

Aber im eigenen Interesse sollte sie einen naheliegenden Bezug zum verlinkten repository haben. In der unteren Eingabezeile „URL“ klickt man mit der rechten Maustaste und dann auf „Einfügen“, so das der Repo-Link aus der Zwischenablage dort eingetragen ist.

 

So sollte das denn aussehen.

 

Danach wird mit einem Klick auf „Weiter“ dieses Repository im Yast eingebunden. Beim nächsten Start von „YaST“ – „Software“ – „Software installieren“ steht der Inhalt dieses Repositories zum installieren zur Verfügung und ab da an automatisch auch alle Aktualisierungen die in dem Repo eingepflegt werde.

 

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