openSUSE ändert mal wieder die Versionsnummern

openSUSE wird mal wieder die Versionsnummernvergabe ändern. Derzeit ist die Version openSUSE Leap 42.2 aktuell. Im openSUSE – Downloadportal kann man aktuell Leap 42.3 als  Entwicklerversion zum Testen herunterladen. Die 42.3 soll demnach diesen Sommer 2017 als Nachfolger erscheinen. Danach war dann eigentlich die Versionsnummer Leap 43 geplant gewesen. Daraus wird jetzt wohl nichts mehr. Hier greift jetzt die angekündigte Änderung.

Um mit der aus dem selben Haus stammenden Suse Linux Enterprise Ausgabe letztendlich die Ausgabeversionsnummern zu synchronisieren, sprich gleichzuziehen, kommen danach beide Varianten, openSUSE Leap und SUSE Linux Enterprise mit der Versionsnummer 15.x raus. Dies war jetzt deutlich vereinfacht ausgedrückt. OpenSUSE Vorstand Richard Brown hat es auf der Entwicklerliste (englisch) weit ausführlicher begründet und erläutert. Auf Pro-Linux.de oder Linux-Magazin.de kann man es ausführlicher in deutsch nachlesen.

Quellen: openSUSE- Mailingliste, Pro-Linux.de (von Ferdinand Thommes) , Linux-Magazin.de (von Ulrich Bantle)

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openSUSE erfindet sich neu – Licht ins Dunkel

Viele haben es schon mitbekommen. Zuerst nach dem Beitrag von Michal Hrusecky auf http://article.gmane.org/gmane.linux.suse.opensuse.project/14784 und spätestens anschließend nach dem Artikel von Mirko Lindner auf
http://www.pro-linux.de/news/1/20731/veroeffentlichung-von-opensuse-132-verschoben.html, dass sich bei openSUSE etwas tut. Die Wellen schlagen hoch. Das openSUSE 13.2 verschoben werden soll hat jeder schnell begriffen und das habe ich auch noch mal in einem Artikel wiedergegeben. Das stellt sich auch bei den meisten nicht als Problem heraus. Die größte Verwirrung und die meisten Fragezeichen entstehen durch die ganzen anderen Andeutungen in den Beiträgen. Nach der ursprünglichen Ankündigung von Michal Hrusecky sind ja umfangreiche Diskussion entstanden, bei der nicht jeder alles ganz so richtig verstehen konnte. Da fehlte vielen auch einfach der Kontext.

Für einige entstand u.a. der Eindruck, dass die Firma Suse ihre bezahlten Entwickler von openSUSE abziehen könnte oder das z.Bsp. Stephan Kulow (Releasemanager), der die ganze Sache bei den vorigen Releases maßgeblich zusammen gehalten hat, für weitere Versionen nicht mehr zur Verfügung steht u.s.w.

Auf der offiziellen openSUSE Mailingliste hat  Marcus Moeller zu dem Thema direkt nachgefragt und dazu Antworten teilweise aus erster Hand bekommen. Aber auch diese Mailingliste ist wieder englischsprachig. Ich habe kurzerhand den Marcus gebeten, das Ergebnis seiner Anfrage für uns nicht englisch verstehenden openSUSE Fans zusammenzufassen. Mir hat es sehr geholfen und ich reiche es gerne weiter.

Hier die Zusammenfassung von Marcus Moeller:

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Das als Nachfolger der openSUSE Boosters angetretene openSUSE Team (https://en.opensuse.org/openSUSE:OpenSUSE_team) hat beschlossen sich in den nächsten Monaten auf die Weiterentwicklung des OBS (http://openbuildservice.org/) und der Veröffentlichung der Open Source Version von openQA zu konzentrieren. Daraus resultiert, dass der für Mai geplante 13.2er Release verschoben werden muss. Momentan ist von November die Rede. Die ursprüngliche Ankündigung von Michal Hrusecky (http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00350.html) ist etwas unglücklich formuliert. Daher entstand eine etwas aufgeregte Debatte auf der Mailingliste.

Hier die wichtigsten Fakten:

– Marcus Meissner vom Security Team hat bestätigt, dass es auch in Zukunft Sicherheitsupdate fuer kommende Versionen für openSUSE geben
wird (http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00392.html).
– Der Release Manager und Member des openSUSE Teams Stephan Kulow (coolo) hat bestätigt, dass er auch am kommenden 13.2 Release
mitarbeiten wird
(http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-01/msg00416.html).
– Der Release der 13.2er Version ist für November geplant.
– Ein weiteres Ziel ist es, den sogenannten Factory Zweig, in dem openSUSE entwickelt wird, stabiler zu machen. Das würde laut Robert Schweikert kommende Releases deutlich einfacher machen
(http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-02/msg00140.html).
– Eine weitere Möglichkeit die sich daraus ergeben könnte, wäre eine Rolling Version von openSUSE Factory, die besonders für Entwickler interessant sein könnte.
– Tomáš Chvátal vom Release Team hat darauf hingewiesen, dass bereits viele Teile des Release Prozesses öffentlich dokumentiert wurden, aber bisher sehr wenige Community Mitglieder ihre Mithilfe angeboten haben
(http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2014-02/msg00122.html).
– Auch der Release-Zyklus steht wieder einmal zur Debatte. Eine mögliche Variante wäre ein jährlicher Release-Zyklus mit einer neuen Version jeweils im November.
– Falls es einen Rolling Release von Factory geben soll, würden regelmässig Installationsmedien veröffentlicht, was grösstenteils automatisiert passieren kann.

Die Änderungen können für openSUSE eine grosse Chance darstellen. Der Release Prozess soll weiter öffentlich gemacht werden und im Redmine Tracker des Projektes ersichtlich sein (https://progress.opensuse.org). Falls es gelingt Factory zu stabilisieren, könnten interessierte Entwickler und Enthusiasten ein tolles Rolling Release erhalten. Die Stabilitaet von Factory wirkt sich ausserdem positiv auf mögliche Releases aus. Besonders kleine Unternehmen oder Betreiber von Servern,
aber natürlich auch klassische Desktopbenutzer würden von einem (noch)stabileren Release profitieren.

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Viele Dank an Marcus für diese aufschlussreichen Erläuterungen.

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offizielles Ende für openSUSE 12.2

Das openSUSE-Team hat ab dem 27. Januar das Ende für die Unterstützung von openSUSE 12.2 bekannt gegeben. Alle, die noch die 12.2 im Einsatz haben, sollten jetzt spätestens auf eine offiziell unterstützte Version, wie 12.3 oder aktuell die 13.1, umsteigen. openSUSE 12.3 erhält noch bis November 2014 Updates und die 13.1 wird bis Mai 2015 gepflegt und darüber hinaus noch durch das Evergreen Projekt weiter bis November 2016 unterstützt.

openSUSE 12.2 war am 05. September 2012 erschienen und wurde somit über ca. 17 Monate mit 748 Updates versorgt. Davon waren 352 Sicherheitspatches. Laut. Benjamin Brunner von openSUSE waren das deutlich weniger als noch bei openSUSE 12.1.

Benjamin Brunner hat in seiner Ankündigung in der openSUSE Mailingliste speziell noch mal dem KDE-Team gedankt, die das erste mal ein  KDE Update (auf 4.8.5) ohne größere Probleme in eine laufende openSUSE Version eingebracht haben .

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Allgemeines zur aktuellen Version openSUSE 13.1

Version verfügbar ab dem 19.11.2013: openSUSE 13.1

Was ist neu in openSUSE 13.1 ?

– YaST wurde auf Ruby umgestellt
– neues Dateisystem F2FS (optimiert für SSD’s)
– Client Unterstützung für NFS 4.2
– Unterstützung für die neue Intel Haswell Hardware
– openSUSE 13.1 erhält Langzeitunterstützung durch das Evergreenprojekt

Die Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.11.3
  2. GRUB 2.00
  3. Desktop KDE 4.11.2
  4. GNOME Shell 3.10
  5. Desktop XFCE 4.11
  6. Desktop LXDE 0.5.5
  7. Enlightenment 0.17.1
  8. Browser Firefox 24.0
  9. Büropaket LibreOffice 4.1.1.2
  10. Gimp 2.8.6

Ausführliche Produktbesonderheiten zu openSUSE 13.1 findet ihr hier.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht derzeit die aktuelle Version 13.1 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( ca. 4,7 GB )

– installierbares Gnome Live Images ( ca 910 MB)

– installierbares KDE Live Images ( ca 900 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das Nötigste ( ca 250 MB ), der Rest wird übers Internet nachgeladen )

– Rescue CD mit XFCE Desktop ( ca 570 MB)

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 13.1 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE, Xfce und E17

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Cloud Technologien:

  • Havana-Release von OpenStack
  • s3fs, ein FUSE-Dateisystem, das das Mounten eines Buckets vom Amazon S3 als lokales Dateisystem erlaubt
  • openCloud, Server & Client

Systemvoraussetzungen:

openSUSE 13.1 unterstützt die meisten PC Hardware-Komponenten. Folgende Voraussetzungen sollten für einen reibungslosen Betrieb von openSUSE erfüllt sein:

  • Prozessor:
    • Pentium * III 500 MHz Prozessor oder höher (Pentium 4 2,4 GHz oder höher oder ein beliebiger AMD64 oder Intel64 Prozessor werden empfohlen)
  • Arbeitsspeicher:
    • Mindestens 1 GB
    • Empfohlen werden 2 GB oder mehr
  • Festplatte:
    • 3 GB freier Festplattenspeicher für eine minimale Installation
    • 5 GB für einen grafischen Desktop (mehr empfohlen)
  • Sound- und Grafikkarte:
    • openSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.
    • 800 x 600 Bildschirmauflösung (1024 x 768 oder höher empfohlen)
  • Für die Installation von der DVD wird ein optisches Laufwerk benötigt.
    • die Live-Medien können wahlweise auf DVD Medien oder bei entsprechender Unterstützung (Booten von USB Schnittstellen) von USB-Speichermedien genutzt werden.
  • Der GRUB Bootloader unterstützt auch andere Betriebssysteme auf dem selbem Computer. Damit kann openSUSE auf einer freien Festplattenpartition installiert werden, während auf anderen Partitionen weitere Systeme installiert sind.

Kaufboxen openSUSE bestellen :

1. openSUSE 13.1 deutsche Box-Version, 2 doppellagigen DVD (für 32- und 64-Bit-PC) incl. deutschem Handbuch (ca. 350 Seiten)

bei http://www.ixsoft.de für € 49,90 (versandkostenfrei)

2. openSUSE 13.1 – Das umfangreiche Linux-Paket mit mehr als 1000 Anwendungen für Einsteiger und Geeks

bei http://www.opensourcepress.de für € 59,95

Von jeder verkauften Box geht eine kleine Spende an das freie openSUSE-Projekt.

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openSUSE 13.1 veröffentlicht

Es ist wieder soweit…

heute haben die openSUSE Entwickler die finale Version openSUSE 13.1 freigegeben. Auch wenn erstmalig die Optik einer vorherigen Version weitestgehend unverändert übernommen wurde, finden sich wieder viele Neuerungen und Änderungen in der aktuellen Ausgabe.

z.Bsp. :

– openSUSE 13.1 soll jetzt noch besser UEFI Secure Boot unterstützen.
– Langzeitunterstützung (3 Jahre Lebenszyklus) durch Evergreenprojekt angekündigt.
– openSUSE 13.1 wurde im Vorfeld u.a. durch das verbesserte, automatische Testwerkzeug openQA und durch den Hackaton mehr getestet als jede vorherige Version.
– btrfs Dateisystem zwar noch nicht default, aber als stabil genug für den täglichen Einsatz eingeschätzt.
– YaST auf Ruby umgeschrieben
– teilweise Integration von Androidgeräten in KDE und in den Musikplayer Amarok
und vieles mehr. Siehe hier…

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org wie immer kostenlos, als DVD Images und als ca. 1GByte große Live Medien jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden. Auch gibt es wieder ein Netzwerkinstallationsmedium mit etwas über 200 MB und das Rettungssystem mit dem XFCE Desktop und ca. 540 MB.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 13.1 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5894


Sieht zwar äußerlich noch aus wie openSUSE 12.3, ist aber unter der Haube mit vielen Neuerungen und Aktualisierungen die aktuelle Ausgabe openSUSE 13.1

Sieht zwar äußerlich noch aus wie openSUSE 12.3, ist aber unter der Haube mit vielen Neuerungen und Aktualisierungen die aktuelle Ausgabe openSUSE 13.1

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 13.1 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5894

Installationsanleitungen:

Für die Version 13.1 habe ich neue detaillierte Installationsanleitungen geschrieben. Es hat sich aber beim Installationsprozess zu vorherigen openSUSE Versionen nur wenig geändert.

Installation von den Live Medien : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5844

Installation von der DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5748

Upgrademöglichkeiten:

Statt der kompletten Neuinstallation kann man openSUSE auch hervorragend upgraden. Ganz wichtig ist, kein übereiltes Upgrade in den ersten Tagen starten, weil da erfahrungsgemäß noch nicht alle Programme bzw. Pakete für die neue Version verfügbar sind.

Ansonsten kann man zum Beispiel während der Installation von der DVD auswählen, ob man eine Neuinstallation oder eine Aktualisierung eines funktionierenden openSUSE Systems möchte. Eine andere Möglichkeit ist das Upgrade per zypper aus einem laufenden System (oder Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit “zypper”).

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openSUSE 13.1 Beta ist raus

Nun bin ich zwar schon etwas spät dran, will es aber trotzdem noch nachreichen.  😉   Die openSUSE Entwickler haben pünktlich wie geplant am 19.September die einzige Betaversion auf dem Entwicklungsweg zu 13.1 heraus gegeben. Ab jetzt ist der Entwicklungsstand für die openSUSE 13.1 soweit, dass bis zum Erscheinen der finalen 13.1 Ausgabe am 19. November 2013 nur noch Fehler beseitigt und keine neuen Funktionen und Features eingefügt werden.

Als aktuelle Neuerungen für diese Beta hat Jos Poortvliet folgende Punkte auf der openSUSE News Seite veröffentlicht.

  •     kernel 3.11.1
  •     llvm/clang 3.3
  •     Mesa 9.2.0
  •     systemd 207
  •     php5 5.4.19
  •     tcl 8.6
  •     bluez 5
  •     wine 1.7
  •     samba 4.1
  •     KDE SC 4.11.1 und GNOME 3.9.91
  •     apache2 2.4.6
  •     texlive 2013
  •     vim 7.4
  •     Amarok 2.8

Zum Testen steht das mittlerweile recht beliebte Dateisystem btrfs zur Verfügung. Es gab Überlegungen dieses Dateisystem in 13.1 bereits als Standarddateisystem zu integrieren. Nun ist es aber nur erst mal optional und mit „sicheren Funktionen“ implementiert.

Die openSUSE Entwickler rufen jetzt zu ausgiebigen Tests auf. Gefundene Fehler sollen möglichst bald auf http://en.opensuse.org/openSUSE:Submitting_bug_reports gemeldet werden, damit sie auf dem am 27.September stattfindenden Hakaton  möglichst noch entfernt werden können.

Die openSUSE 13.1 Beta kann wie immer auf http://software.opensuse.org/ als installierbares DVD Images, als KDE- und Gnome Live Images und auch als Rescue- und Netzwerkinstallationsimages heruntergeladen werden.

Quellen:

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Die Details zu 13.1 Meilenstein 4

Auf news.opensuse.org sind jetzt die Details zum vierten Meilenstein von openSUSE 13.1 vorgestellt worden. Demnach habe ich mich, was YaST angeht, faustdick geirrt. Anscheinend ist doch schon eine Ruby Version von YaST in dieser Testversion enthalten. Ist mir gar nicht aufgefallen. Okay, ich habe von Softwareentwicklung nicht allzu viel Ahnung, aber ich dachte man kann es irgendwo dran sehen? :-[

Weitere Neuerungen sind reine Aktualisierungen:

  • KDE Workspaces, libs and apps 4.11 RC2
  • GNOME desktop 3.9.4
  • GTK3 3.9.8
  • GeoIP 1.5.1
  • hyper-v 4->5
  • qemu 1.6.0rc1
  • libreoffice 4.1.0.4
  • mc 4.8.9
  • ModemManager 1.0.0
  • scons 2.3.0
  • wine 1.6

Kleinere Updates gab es  für den Kernel, RPM, systemd, GStreamer, Apache2, MariaDB und poppler.

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Meilenstein 3 von openSUSE 13.1 ist fertig

Die openSUSE Entwickler haben die dritte Entwicklungsstufe zur Version 13.1 veröffentlicht. Zu den Änderungen gehören folgende Aktualisierungen:

  • KDE 4.10.90 (4.11 Beta)
  • GNOME 3.9.3 (3.10 Beta)
  • gcc 4.7->4.8
  • Kernel  3.10.0
  • Firefox 22 mit per Standard aktivierten WebRTC und mit optimirter Perfomance durch aktivierten OdinMonkey (Asm.js)

Wie stets weisen die Entwickler auch dieses mal wieder darauf hin, dass es sich um eine Testversion handelt, die nicht in produktiven Umgebungen eingesetzt werden sollte.

Ansonsten ist umfangreiches Testen erwünscht und wer Fehler findet kann sie wie gehabt auf Bugzilla melden.

Herunterladen kann man sich diese Version wie immer im openSUSE Downloadcenter in den gewohnten Medien: DVD, installierbare Live-Medium mit Gnome oder KDE, Rettungssystem für die Nutzung von CD oder USB Stick und Netzwerkinstallationsmedium.

Es gibt auch schon ein *.iso Images von 13.1 Milestone 3 mit dem neuen YaST in Ruby zum Testen.

Download: http://download.opensuse.org/repositories/YaST:/Head:/ruby/images/iso/

Die Entwickler bitten hier ebenfalls um ausgibige Tests. Sie sind vor allem an dem Vergleich der YaST Funktionalität interessiert, zwischen der Ruby Variante und des „normalen“ YaST aus dem regulären MS3. Dies ist der letzte Test des Ruby YaST bevor es dann im nächsten regulären Milestone 4 verwendet wird.

( siehe: http://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2013-07/msg00265.html )

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Unterstützung für openSUSE 12.1 beendet

openSUSE Versionen erhalten in der Regel 18 Monate lang die Unterstützung in Form von Updates und Pflege durch das Projekt. OpenSUSE 12.1, welches im November 2011 heraus kam, hat diesen Zeitraum jetzt hinter sich gelassen. Mit dem Release des Kernel Updates vom 06. Mai war für Version 12.1 Schluss. Für diese alte Ausgabe werden ab sofort keine Sicherheitsupdates mehr bereit gestellt und die Version wird nicht weiter durch das Projekt gepflegt. Anwender von 12.1 sollten über einen Wechsel zu einer neueren Version von openSUSE nachdenken.
Es ist auch vorerst nicht geplant, openSUSE 12.1 im Evergreen Projekt weiter zu führen. Wobei sich das auch durchaus noch wieder ändern kann. 😉
Derzeit aktuell ist openSUSE 12.3 und im Herbst (geplant ist der 13.Nov. 2013) kommt openSUSE 13.1 raus. OpenSUSE 12.2 wird voraussichtlich noch bis Januar 2014 mit Updates und Patches durch das Projekt versorgt.

Quelle:
Pro-Linux ;Mirko Lindner
openSUSE Mailingliste

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Update zum openSUSE Anwendertreffen 2013

Wie ich schon mal in diesem Artikel geschrieben habe findet vom 02. – 04.August das openSUSE Anwendertreffen 2013 im EBZ Hesselberg statt. Die Planungen und Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Und wie sich das für ein richtiges Anwendertreffen gehört, entscheiden auch die Anwender bzw. Teilnehmer des Treffens über das Programm und den Ablauf. Auf Grund des reichhaltigen Feedbacks dazu haben sich die beiden Organisatoren Marcel Kühlhorn und Karl Thomas Schmidt jetzt dazu entschlossen die komplette Planung zu erneuern.

Die Anmeldung ist nun bis Mitte Juli möglich. Im Grunde sogar länger aber dann besteht das Risiko das keine Zimmer mehr frei sind. Eure Anmeldungen schickt ihr an Marcel Kühlhorn (tux93@opensuse.org).

Des weiteren wurde das Programm des Treffens radikal überarbeitet. Weniger Wanderung und Pausen – mehr Linux und Workshops. Im Detail könnt Ihr euch das Programm in diesem Forum Thread ansehen.

Dieses Treffen bietet eine sehr gute Gelegenheit um sich von Anwender zu Anwender über unsere liebste Distribution auszutauschen und eventuell mal den einen oder anderen „Forenbekannten“ real kennenzulernen. Bei diesem Treffen spielt es keine Rolle ob man Anfänger oder schon fortgeschrittener Anwender oder sogar Profi ist. Die Teilnehmer wollen als Ansprechpartner dienen und sich gegenseitig unterstützen und weiterhelfen.

Thread zum Anwendertreffen im Forum Linux-Club
Thread im openSUSE Forum zur Organisation des Anwendertreffen 2013
Link zum EBZ Hesselberg

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