QupZilla – fixe Alternative für Firefox, Opera und Co.

Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens „QupZilla„(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter "Internet" > "Webbrowser" einen neuen Eintrag für QupZilla

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter „Internet“ > „Webbrowser“ einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine "Startpage" breits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine „Startpage“ bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu „fett“ geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick auf QupZilla riskieren. Es lohnt sich.
 

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Packer Peazip5.0 unter openSUSE 12.3 ausprobiert

In der aktuellen Ausgabe 09/2013 von LinuxUser habe ich gerade vom Archivmanager Peazip 5.0 gelesen und wollte mir den gleich mal unter openSUSE 12.3 ansehen.

Peazip 5.0 ist ein Pack- und Entpackprogramm, welches mit über 150 verschiedenen Kompressionsformaten zurechtkommt und sich selbst als freie Alternative zu WinZip und WinRar sieht. Man kann es durch Add-ons erweitern und durch Themes umgestalten. Es gibt es für mehrere Betriebssysteme wie z.Bsp. Linux, Windows (32 and 64 bit) und ReactOS und auch als portable Version für die Benutzung vom USB Stick.  Man kann damit die Integrität von Archiven testen und auch von einem zum anderen Format konvertieren. Der Kompressionsgrad kann vom Benutzer geändert werden und die Archive können mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Alles in allem ein interessanter Packer, der mal einen Blick wert ist. Zumal sich der Fensteraufbau von Peazip mehr an einem Dateimanager anlehnen soll. Also mal sehen …

Installation:

Meine erste Suche (und prinzipiell erste Anlaufstelle) im „YaST –> Software installieren oder löschen“ verlief ergebnislos. In den Standard- und allgemeinen Communityrepos von openSUSE ist Peazip also nicht vertreten.


peazip_1

Über die Softwareinstallation per YaST mit „herkömmlichen“ Repositories war Peazip 5.0 nicht zu finden.

Fündig wurde ich bei der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search.


peazip_2

In der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search kann man Peazip für openSUSE finden.

Um Peazip für openSUSE 12.3 zu installieren muss man sich ein s.g. Homerepository einbinden. Für die Version 5.0 zum Beispiel das von Eric Schirra (ecsos).


peazip_3

Wenn man ein fertiges Paket von Peazip für openSUSE sucht, muss man auf ein Homerepository zurückgreifen.

Ich greife auf Homerepos die ich eigentlich nicht kenne, immer mit gemischten Gefühlen und eher ungern zu. Aber wenn man ein fertiges Paket für ein Programm sucht und nicht in der Lage ist es selbst zu kompilieren, hat man nur wenige Alternativen.

Eine weitere Möglichkeit wäre der direkte Download von der Projektseite. Dort bieten die Entwickler fertige RPM Pakete für QT basierende Oberflächen (z.Bsp. KDE) und für GTK basierende Oberflächen (z.Bsp. Gnome) an. Ich bleibe jetzt aber doch bei dem speziell für openSUSE 12.3 gefertigtem Paket aus dem o.g. Homerepository.


peazip_4

Ich habe also den „1 Click Install“ Link für die Version 5.0 angeklickt. Die Datei „peazip.ymp“ kann direkt mit YaST 1-Klick-Installation geöffnet werden.


peazip_5

YaST fragt jetzt noch mal die Bestätigung für die hinzuzufügenden Repositories ab. Warum YaST das Update Repo für 12.3 immer wieder mit aufführt weiß ich nicht. Dieses ist schon längst im System vorhanden.

Achtung: Hier habe ich explizit das Häckchen bei „“Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ entfernt. Somit erhalte ich zwar keine Aktualisierungen für das Programm, ist aber sicherer.


peazip_6

Kurz bevor die Installation jetzt startet will YaST noch eine Bestätigung des zu installierenden Paketes und …


peazip_7

… fasst jetzt alle anstehenden Änderungen noch mal zusammen bevor es wirklich zu Änderungen am System kommt. Wer einen Rückzieher machen wollte, hätte jetzt die letzte Gelegenheit dazu. Aber so dramatisch wie es klingt ist es gar nicht. Diese Vorgehensweise ist bei YaST immer gleich.

Wenn man jetzt auf „weiter“ klickt beginnt der ganz normale Installationsprozess, wie er immer bei Installationen per YaST unter openSUSE abläuft. Es wird das Root-Passwort abgefragt und der Fortsschritt angezeigt bis schließlich die erfolgreiche Installation vermeldet wird. Dieses habe ich jetzt mal fix abgekürzt.

Peazip:


peazip_8

Die Oberfläche von Peazip hat mich dann doch etwas überrascht. Im positiven Sinne.

Peazip kommt mit einer modernen, freundlichen und übersichtlichen Oberfläche daher. Kam in dem Zeitschriftenartikel gar nicht so rüber.  Über den Menüpunkt „Option –> Languares“ lässt sich die Bedienoberfläche von Peazip fix auf Deutsch umstellen. Wie der Fensteraufbau es schon vermuten lässt, läuft die ganze Bedienung dieses Packertools wie bei jedem anderen normalen Dateimanager.

Die wichtigsten und häufigsten Funktionen sind oberhalb in großen Button abgelegt. Viele weitere Funktionen, wie Dateiwerkzeuge, Sortier- und Suchfunktionen sind im Kontextmenü rechte Maustaste „versteckt“. Will damit sagen, dieses kleine Tool kann wieder wesentlich mehr als der erste Eindruck vermuten lässt.


peazip_9

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Archiv oder eine Datei bringt weitere Möglichkeiten zum Vorschein.


Fazit: Alles in allem scheint mir PeaZip eine interessante und frische Alternative für Ark zu sein.

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Notizen mit Nixnote immer dabei

Vor einiger Zeit habe ich nach einem Programm gesucht, welches meine Notizen auf dem Smartphone mit meinen mehreren verschiedenen Computern komfortabel verwalten und synchronisieren kann. Gefunden habe ich das Programm „Evernote„. Schon nach kurzer Zeit stellte sich für mich heraus, das ist das Nonplusultra unter diesen Programmen.

Für viele Geräte verfügbar

Ausschlaggebend für meinen Fall war, dass es das Programm als iPhone App, als Android App, als Windowsprogramm und für Linux existiert. Evernote gibt es so fast für alle Geräte , AUßER für Linux. 🙁 Auf der Projektseite http://www.evernote.com kann man es für

  • Mac
  • Windows
  • iPhone, iPod oder iPad
  • Android
  • Blackberry
  • Palm Pre & Pixi
  • Sony Ericsson X
  • und Windows Mobile

herunterladen. Aber eben NICHT FÜR LINUX.

 

[nggallery id=31]
So sieht die Evernote App z.Bsp. auf dem iPhone aus.

 

Das Original. Die Programmoberfläche von Evernote für Windows.

 

Für Linux gibt es einen Open Source Evernote Clone Namens „Nevernote„.Das Programm selber heißt seit einiger Zeit nicht mehr Nevernote, sondern Nixnote. Dieses gibt es dort zwar auch als Windows- und Macinstallationsdatei, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den Linuxclienten. Nixnote liegt als *.deb, als *.rpm und als *.tar.gz Pakete zum Download bereit. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Version 1.4.2 aktuell.

 

Und so sieht die Programmoberfläche von Nixnote, dem Clone für Linux aus, als es noch Nevernote hieß. Außer dem namen hat sich aber nichts geändert.


Was kann Evernote / Nixnote ?

Dieses Programm wurde für die Kommunikation zwischen Computer und Mobiltelefone entwickelt und erstellt, verwaltet, sortiert und organisiert Notizen aller Art. Nicht nur, das es Evernote für alle möglichen Geräte bzw. Betriebssysteme gibt, man kann es auch, wenn man mal die eigenen Geräte gerade nicht zur Verfügung hat, von allen anderen internetfähigen Geräten über ein Webinterface aufrufen und bedienen. Auch gibt es den Notiz-Allrounder als Webclipper bzw. als Addon für diverse Browser wie z.Bsp. den Firefox, Chrome oder Safari. Egal ob eine Textnotiz, ob ein Foto bzw. Schnappschuss, eine Webadresse, GPS Daten eines Standortes oder ein Audiomemo. Es bleibt dem Anwenders überlassen, wie er Evernote zur Organisation seiner Gedanken und Ideen einsetzen möchte. Mit den heutigen Fähigkeiten der aktuellen und zukünftigen Smartphone ergeben sich da unendliche Möglichkeiten. Man macht sich unterwegs eine Fotonotiz oder auch ein kurzes Audiomemo und hat es später am PC zur Verfügung bzw. für den Entsprechenden Zweck auch umgekehrt 😉 Alle Notizen lassen sich später anhand von Schlüsselwörtern, Titeln, Tags und Ablageorten durchsuchen. Notizen kann man auch mit Programmen oder Ordnern verknüpfen, sodass sie sich von Evernote aus den Notizeinträgen einfach aufrufen lassen. Evernote kann bei hochgeladenen Fotos zwischen gedruckten und handgeschriebenen Texten unterscheiden. Jeder Text, der in hochgeladenen Fotos oder Bildern erkannt wird, wird automatisch mit indexiert und bei Suchanfragen berücksichtigt.


Da die Synchronisation über die Evernote-Server läuft, muss man sich bei http://www.evernote.com/about/intl/de/ kostenlos registrieren. Es wird wieder nicht jedermanns Sache sein, seine Daten bzw. Notizen ( egal welcher Form )auf einem Server einer Firma, der vielleicht noch nicht mal in Europa steht, abzulegen. Aber das soll eigentlich hier nicht Thema meiner Programmvorstellung sein. Nur soviel: Jeder sollte mit einer gesunden Skepsis überlegen, wie auch in anderen Bereichen und bei anderen Programmen, welche Informationen er dem Internet anvertrauen will. Der Zahnarzttermin in der nächsten Woche und die URL eines Buch-Onlineshops oder ein Schnappschuss von den Ladenöffnungszeiten meines Lieblingsitalieners führen nicht zur Aufgabe der Privatsphäre. 😉


Installation:

Da es Nixnote fertig als *.rpm Paket für openSUSE gibt, ist die Installation ein Kinderspiel. Auf http://sourceforge.net/projects/nevernote/files/ kann das *.rpm Paket der derzeit aktuellen Version 1.4-2 heruntergeladen werden. Dieses Paket speichert man auf seiner lokalen Festplatte in einem Ordner seiner Wahl. Danach kann man das Programm entweder mit dem Softwareinstaller oder in der Konsole mit zypper installieren. Wer es grafisch lieber mag, wählt die erste Variante und klickt das Paket im Dateimanager ( bei KDE = Dolphin ) mit der rechten Maustaste an und wählt „Software installieren/entfernen“.


Eine Möglichkeit Nixnote zu installieren.


Nixnote für openSUSE:

Nach der Installation trägt sich Nixnote ,zumindest beim KDE Desktop, im K-Menue ein und kann von dort oder auch über den Krunner (Alt+F2) mit „nixnote“ gestartet werden.


Nixnote starten mit den Krunner (Alt+F2)


Als erstes muss man seine Accountdaten eintragen. Die bestehen aus der EMailadresse und einem gewählten Passwort. Dazu startet man in Nixnote über „Tools“ „Connect“ den Logindialog.


Der Logindialog von Nixnote. Hier müssen als erstes die Accountdaten eingetragen werden.


Ansonsten ist die Bedienung des Programms selbst so einfach gehalten, dass man da nicht viele Worte drüber verlieren muss. Das spricht ja auch für das Programm. Nixnote läuft absolut stabil und kann sich bei Bedarf mit einem Icon in den Systemabschnitt der Kontrollleiste zurückziehen.


Wer also auf der Suche nach einem Plattformübergreifenden Programm zu Notizverwaltung ist und keine Probleme damit hat, seine Notizen einem Onlineprogramm anzuvertrauen, dem kann ich Evernote / Nixnote empfehlen.


Getestet mit openSUSE 12.2, 32Bit, KDE 4.9.2


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Skype Version 4.0 für Linux

Bei Skype spielen die Linuxer ja scheinbar nicht die erste Geige. Während die Windows- und Macversionen von Skype schon seit geraumer Zeit irgendwo bei 5.x sind, gab es für Linux bis jetzt maximal etwas mit der Versionsnummer 2.x. Und da hatte sich auch ziemlich lange nichts dran geändert. Überraschender Weise haben die Entwickler jetzt gleich die Version 3 kurzerhand übersprungen und eine neue Linuxversion von Skype mit der Nummer 4.0 veröffentlicht.

Bei so einem Versionsnummernsprung hätte ich jetzt auch eigentlich mit aufregenden Neuerungen gerechnet. Aber falsch gedacht. Das Erscheinungsbild wurde durch aufgehübschte Oberflächen etwas modernisiert. Man kann jetzt alle Chats in einem einzigen Fenster verwalten. Die Gesprächsqualität und die Qualität bei Videotelefonaten soll sich lt. den Entwicklern merklich verbessert haben und es werden mehr Kameras unterstützt. Das ist aber im Großen und Ganzen schon alles.

 

Download:

Das neue Skype muss man sich als *.rpm Paket bei Skype direkt herunterladen. Man findet es nicht in den herkömmlichen Repositories.

Downloadlink: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-computer/linux/

 

Wenn man mit einem Linuxsystem die Skype Seite ansurft, bekommt man auch automatisch die Linuxversion von Skype angeboten. Hier muss man jetzt nur das entsprechende Paket für sein Linux auswählen.

 

Die Datei speichert ihr auf eurem Computer.

 

Installation:

Im Dateimanager ( bei mir hier Dolphin aus KDE ) klickt ihr die Datei mit der rechten Maustaste an und wählt aus dem Menü „Öffnen mit“ –> „Software installieren/entfernen“

 

Daraufhin wird beim Start des Softwareinstallers von Euch das Root Passwort abgefragt.

 

Der YaST Softwareinstaller aktualisiert daraufhin eine bereits vorhandene Skypeinstallation oder installiert das Programm neu.

 

Und so präsentiert sich Skype 4.0 mit einigen neuen Oberflächen. In diesem Fall die neu gestaltete Anruf Ansicht.

 

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Video-DVDs und Diashows mit 2ManDVD erstellen

Die Möglichkeit, mit dem Computer aus Digitalfotos eine Diashow zu basteln und das eigene unterhaltsame Ergebnis der staunenden Verwandtschaft bei der nächsten Gelegenheit vorzuführen oder die mit der neuen Digikam aufgenommenen Videos samt eines schicken Menüs auf DVD zu brennen hat bis heute nicht ihren Reiz verloren. Nicht nur unter Windows gibt es dafür tolle Programme mit schicken und komfortablen Oberflächen. Auch für Linux gibt es dafür mehrere Programme, die sich nicht hinter denen für Windows verstecken brauchen.
Mit 2ManDVD erstellt man schnell und einfach Video-DVDs mit eigenen Menüs und Diashows. Das Programm vereinigt die Funktionen mehrerer Programme unter einer hübschen grafischen Oberfläche. Dieses Programm ist für Linux bei weitem nicht neu. Es existiert schon ein paar Jahre und ist dementsprechend inzwischen ausgereift und stabil.

Das Programmfenster von 2ManDVD. Hier das noch leere Diashow Modul.

Die Programmoberfläche zeigt sich aufgeräumt und übersichtlich.

Das Video Authoring Modul.

2ManDVD bringt auf jeden Fall für Freunde solcher Betätigung am Computer eine gewisse Portion Spaßfaktor mit.

Installation:

openSUSE typisch kann auch 2ManDVD wieder grafisch per Yast oder auf der Konsole per zypper installieren. Ich habe hier die Version 1.5.2 von 2ManDVD installiert. Seit dem 08.01.2011 gibt es lt. der Projektseite schon die Version 1.5.3 .

2ManDVD ist im Packman Repository enthalten, welches vorher bei openSUSE eingebunden werden muss, falls das nicht schon passiert ist.

Da 2ManDVD unter seiner grafischen Oberfläche die Funktionen von allerlei anderen Programmen vereint, können unter Umständen auch eine ganze Menge Paketabhängigkeiten bei der Installation entstehen. Denn selbstverständlich müssen alle Programme, die 2ManDVD benötigt automatisch mit- bzw. nachinstalliert werden, falls sie nicht schon installiert sind. Diese Aufgabe erledigt Yast oder auch zypper nach Möglichkeit selbstständig. „Nach Möglichkeit“ – deswegen, weil die notwendigen Quellen dafür natürlich auch verfügbar sein müssen. Die meisten erforderlichen Pakete sind im openSUSE- und im Packman Repository enthalten.

2ManDVD benötigt z.Bsp. folgende Programmpakete:

  • QT4.6
  • ffmpegthumbnailer
  • transcode
  • Mjpegtools
  • Netpbm
  • ffmpeg >= 0.5.0
  • mkisofs
  • Sox
  • Mplayer
  • Mencoder
  • dvdauthor
  • XINE
  • perl
  • exif

Soweit es möglich ist, werden die fehlenden erforderlichen Porgrammpakete von Yast automatisch zur Installation mit ausgewählt.

So meldet sich 2ManDVD beim Programmstart, wenn eine wichtige Paketabhängigkeit nicht erfüllt wurde.

Die auf dem oberen Screenshot abgebildete Abhängigkeit zu dem fehlenden Paket mpeg2enc ist bei openSUSE nicht ganz so einfach aufzulösen, weil es nicht ganz so einfach zu finden ist.

Es ist aber ebenfalls im Packman Repo enthalten, nur versteckt es sich im mjpegtools Paket. Und bei der Installation des Paketes mjpegtools muss man explizit darauf achten, dass man die Paketversion aus dem Packman Repo und nicht die vom openSUSE Medium installiert.

Ganz wichtig! Das Paket mjpegtools muss aus dem Packman Repo installiert werden.

Programmbedienung:

Wer schon einige Erfahrung mit solchen Programmen hat wird keine Schwierigkeiten bei der Benutzung von 2ManDVD haben. Wer sich dagegen das erste mal mit dem Erstellen einer eigenen Video DVD mit Menüs oder dem Erstellen einer eigenen Diashow herumschlägt, der wird etwas herumprobieren müssen bzw. etwas Einarbeitungszeit brauchen. Denn so einfach und intuitiv wie sich das Programm auch bedienen lässt, so dünn gesät ist auch die Hilfe. Wer das Online Handbuch zu 2ManDVD per Taste F1 oder aus dem Programmmenü aufruft bekommt es nur in Französisch. ( daher stammt der Entwickler )

Wenn man sich diese französische Hilfe von Google ins deutsche übersetzen lässt wird sie einigermaßen ( mit ein bisschen Willen ) brauchbar.

Am Beispiel will ich euch jetzt einmal zeigen, wie einfach sich eine Diashow mit 2ManDVD erstellen lässt:

2ManDVD startet immer mit dem Assistenten. Man muss sich bereits jetzt enscheiden, was man erstellen möchte. Ich wähle hier das für mich passende Diashow Modul.

Es startet das leere Diashow Modul

Als nächstes habe ich meinen Dateimanager ( ich benutze KDE, also Dolphin ) gestartet und per Drag & Drop das erste Bild auf die Bearbeitungsoberfläche von 2ManDVD gezogen und dort "fallen" gelassen.

So, das erste Bild ist im Kasten ...

Danach klickt man mit der rechten Maustaste links unten neben dem ersten Diabild. Es erscheint ein Menü, bei dem man auf "Dia hinzufügen" klickt.

Danach ist praktisch das 2 Dia erstellt. Es ist wieder leer und muss nun mit einem Bild gefüllt werden. Die Vorgehensweise ist bei jedem hinzuzufügenen Bild gleich.

So, ich habe nun mal für dieses Beispiel 3 Dias erstellt und alle 3 mit jeweils einem Bild gefüllt. danach habe ich noch einmal mit der rechten Maustaste neben den Diasymbolen geklickt und aus dem Menü " Einen zufälligen Übergang für alle Dias hinzufügen" ausgewählt.

Wenn man alle gewünschten Bilder hinzugefügt hat, alle Einstellungen wie z.Bsp. Übergänge, Texte und Effekte nach seinen Wünschen konfiguriert hat kann die fertige Diashow erstellt werden. Den passenden Befehl findet man der Programmmenüleiste unter "Rendern"

Zum einen möchte 2ManDVD jetzt ein Verzeichnis zugewiesen bekommen, wo die gerenderte Diashow abgelegt werden soll. Weiter muss ein Name für die Diashow vergeben werden und es kann aus mehreren Möglichkeiten das passende Format bzw. die gewünschte Qualität ausgewählt werden.

Naja, das Ergebnis ist zugegebener Weise noch recht unspektakulär. Es soll ja auch nur das Ergebnis des Beispiels präsentieren.
Natürlich ist mit 2ManDVD wesentlich mehr drin und mit etwas mehr Zeit- und Arbeitsaufwand lassen sich richtig ansehnliche Diashow’s erstellen.

Links:

Projektseite:   http://2mandvd.tuxfamily.org/

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.5 | KDE 4.5.4

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KDE SC 4.5.2 freigegeben

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.2 | KDE 4.5.2

Die KDE Entwickler haben heute im Rahmen der monatlichen Updates KDE SC 4.5.2 veröffentlicht. Dabei wurden eine Reihe von Updates für die Plasma-Oberfläche für die Desktop- und Netbookbereiche und für einige KDE-Anwendungen veröffentlicht. Dieses Update wird durch die Entwickler in ihrer Ankündigung ausdrücklich empfohlen.

lt. KDE Team wurden folgende  Fehler in dieser Version behoben:

  • KSharedDataCache, das neue Performance-Tool wurde verbessert im Bereich der Skalierbarkeit und Performance.
  • Performance beim Laden der Icons wurde durch eine bessere Nutzung des neuen gemeinsamen Daten-Cache verbessert.
  • der Fehler der Tooltip-Anzeige im Dolphin wurde behoben, in denen unter bestimmten Umständen veraltete Vorschaubilder angezeigt wurden.
  • KWin und vor allem der Compositing Manager hat einige Optimierungen und Bugfixes für spezifische Filter erfahren

Alle Änderungen sind im KDE 4.5.2 Changelog nachzulesen.

KDE SC Update bei openSUSE 11.3 durchführen:

Wer bereits KDE SC 4.5.x auf seinem openSUSE 11.3 verwendet, also Repository mit KDE 4.5.x eingebunden hat, braucht nur eine komplette Aktualisierung seiner Pakete durchzuführen.

14. Im Yast-Fenster klickt ihr auf "Paket" - "Alle Pakete" - "Aktualisieren falls neuere Version verfügbar"

Wer die Repositories von KDE SC 4.5.x unter openSUSE noch nicht eingebunden hat, muss dieses erst nachholen.

Die Vorgehensweise steht detailliert  in diesem Artikel beschrieben.

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komfortabel Mails checken mit kshowmail

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.5


Im Oktober 2009 habe ich schon mal einen Artikel über kshowmail veröffentlicht. Als dann KDE 4 erschien war das für KDE 3.x entwickelte kshowmail nur noch begrenzt bzw gar nicht mehr einsetzbar. Im Juli 2010 haben die Entwickler nun eine neue Version für KDE SC 4 herausgebracht. Die zur Zeit der Erstellung dieses Artikels aktuelle Version ist die 4.0-13.1 . Das dieses kleine Tool nun wieder für KDE SC 4 verfügbar ist und die Änderungen in dieser Version haben mich veranlasst, kshowmail noch mal einen Beitrag zu widmen.

Was ich 2009 über kshowmail selbst und dessen Funktion geschrieben habe gilt natürlich immer noch weitestgehend und ist nur geringfügig angepasst:
“KShowmail – The Human Spam Filter” ist ein POP3 Mail Checker für Linux. Wie der Name schon ahnen lässt, ist KShowmail 4.0.1 für den KDE 4 Desktop gemacht. Natürlich läuft es auch unter all den anderen Desktops wie Gnome oder xfce, nur müssen dann die nicht gerade geringe Mengen an KDE-Bibliotheken mit geladen sein.
KShowmail ist ein sehr komfortabler Mail Checker. Man kann beliebig viele Mailkonten einrichten, egal von welchem Anbieter auch immer wie z.Bsp. GMX, Web.de oder andere. Wichtig ist, dass der Email Anbieter das POP3 Protokoll zum Mailempfang unterstützt. Das tun aber alle gängigen Anbieter. Das ist wiederum auch das größte Manko an kshowmail. Viele nutzen heutzutage nicht mehr das POP3 Protokoll sondern IMAP. Und IMAP wird von kshowmail nicht ( oder noch nicht ? ) untertsützt.
Man kann KShowmail sehr genau konfigurieren was bei welchem Ereignis getan werden soll. Also z.Bsp. beim Eingang von neuen Mails das Hauptfenster zeigen, ansonsten wieder als Icon in die Panelleiste verschwinden oder einen Klang abspielen oder ein bestimmtes Programm wie z. Bsp. Kmail starten.
Wenn KShowmail dann den Eingang von neuen Mails anzeigt, werden die Mails noch nicht vom Server runtergeladen. Verbleiben also noch vollständig auf dem Server. An Hand der Emailheader bzw. der Kopfzeilen kann man jetzt entscheiden welche Mails man gleich auf dem Server löschen will und welche dann später mit dem richtigen Mailprogramm runtergeladen werden soll.
Durch das Anlegen von verschiedenen Filtern kann man das aussortieren auch noch automatisieren.
KShowmail intergiert sich bestens in die Systemanzeige des KDE Panels.

Installation :

kshowmail ist nicht auf den openSUSE 11.3 Installationsmedien und auch nicht in den gängigen Repositories zu finden.

Das einzubindende Repositorie lautet:

http://download.opensuse.org/repositories/home:/kuddel-fl/openSUSE_11.3

Wenn das Repo von "home:kuddel-fl" ordnungsgemäß eingebunden ist erscheint kshowmail in der Softwareliste.

oder ihr nehmt die 1-Klick Installation :                                                     

Nach einem Klick auf den "1-Klick Installation" Button erschein dieses oder je nach Browser ein ähnliches Fenster.

Wenn ihr „Öffnen mit … > YaST-Meta-Package-Handler(Standard)“ gewählt habt braucht ihr nur noch auf „OK“ klicken.

Hier wird das neu hinzuzufügende Repositorie angezeigt.

Bei der Option “ Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ empfehle ich das Häckchen gesetzt zu lassen. Das hat den Vorteil, dass ihr immer auf dem laufenden seid, wenn kshowmail aktualisiert wird.

Man kann natürlich das Häckchen auch rausnehmen, damit das Repo nach der Installation wieder aus der Konfiguration gelöscht wird. Wirklich wichtig ist diese Entscheidung in diesem Fall nicht.

Wenn das Repo jetzt mehr Inhalt gehabt hätte müsste jetzt hier das/die zu installierende Programm(e) ausgewählt werden. Da dieses Repo nur kshowmail enthält ist die Auswahl nicht so schwer 😉

Kurz bevor wirklich Änderungen am System vorgenommen werden erscheint noch mal eine Zusammenfassung mit dem was ausgeführt wird. Sorgfältig lesen und prüfen, ob das die gewünschten Vorgänge sind oder ob man sich vorher irgendwo vertan hat.

Wenn man hier abbricht ist noch nichts am System verändert worden. Mit „weiter“ kommt noch mal eine Warnung…

Ohne Worte ...

und dann startet die Installation. Kurze Zeit später ist kshowmail fertig installiert und kann benutzt werden.

kshowmail starten:

Das Programm hat sich bei meinem openSUSE 11.3 erst nach einem Neustart im K-Menue eingetragen.

kshowmail starten aus dem K-Menue

oder ihr startet den „krunner“ mit dem Tastatur-Befehl : ALT     F2

kshowmail starten mit dem KDE Programmstarter "krunner"

So startet kshowmail beim ersten mal.

Wenn man jetzt nicht kshowmail komplett beendet, startet es bei jedem Systemstart automatisch mit.

kshowmail konfigurieren:

Klickt auf den Button „KShowmail einrichten“

Im Ersten Punkt des Einrichtungsdialog werden die Aktionen bei neuen Mails oder auch wenn keine neue Post da ist festgelegt.

KShowmail hat in dieser Version auch eigene neue Sounds mit dabei.

Das Erscheinungsbild kann sich jeder nach seinem Geschmack selbst zusammenklicken.

Die "allgemeinen Einstellungen" kommen erst an dritter Stelle.

Hier werden auch solch wichtigen Einstellungen wie „automatische Aktualisierung“ , „Minimiert starten“ u.s.w. gemacht.

Hier werden die Mailkonten eingerichtet, die kshowmail überwachen soll.

Es folgen noch drei weitere Einrichtungspunkte:

* Filter

* Spam-Prüfung

* Log

die ich aber nicht näher beleuchten möchte.

Wenn alles läuft, liegt kshowmail ruhig mit einem gelben Briefumschlag als Icon im System-tray im KDE Panel.

Und wenn dann neue Mails vorhanden sind werde ich bei meiner Konfiguration mit diesem kleinen Hinweisfenster und einer freundlichen Frauenstimme darauf hingewiesen.

kshowmail bedarf eigentlich gar nicht so vieler Worte. Das Programm ist auch dank seiner deutschen Lokalisierung, seiner sehr benutzerfreundlichen Button-Beschriftung und den aussagekräftigen Tooltipps einfach zu bedienen.

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proprietären Grafiktreiber für ATI Karten bei openSUSE 11.3 installieren

Da ich selber bei meinen openSUSE Rechnern „nur“ NVIDIA Grafik benutze kann ich nicht aus eigener Erfahrung beim Konfigurieren von AMD/ATI Grafikkarten berichten.
Sebastian Siebert hat sich viel Mühe gemacht und in seinem Blog eine hervorragende Anleitung für die Installation des proprietären Grafik-Treiber ATI Catalyst 10.7 als RPM veröffentlicht. Diese Anleitung ist speziell für openSUSE 11.3, funktioniert aber mit geringer Abweichung auch unter openSUSE 11.2.
Sebastians Artikel ist sehr detailliert und übersichtlich und auf jeden Fall auch für nicht ganz so „Sattelfeste“ Linuxer zu bewältigen.
Am besten Ihr schaut mal bei www.sebastian-siebert.de vorbei. Es gibt noch so einiges anderes zu openSUSE zu entdecken.

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eigenen Ordner als RPM Repository einbinden

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openSUSE 11.2 (i586) | Kernel 2.6.31.12 | KDE 4.4.3

Normalerweise ist die Art und Weise Software unter openSUSE mittels Yast oder auch Zypper zu installieren eine feine Angelegenheit. Vorausgesetzt man hat die entsprechenden Repositories eingebunden findet man viele der gesuchten Programme und Pakete mit Yast und kann sie gleich installieren. Mit Webpin kann man sogar das Internet nach Repositories mit den gesuchten Programmen und Paketen durchsuchen und bindet diese dann eben ein.
Nun gibt es aber manchmal fertige *.rpm Pakete mancher Hersteller, die in keinem Repository auftauchen. Manchmal ist es vom Hersteller so gewünscht, manchmal hat man eventuell das richtige Repository einfach nicht ausfindig machen können.
Solche Anbieter sind z Bsp.
Turboprint mit dem gleichnamigen Druckertreiber
Skype
VirtualBox (nicht die OSE Version)
XNview
TeamViewer 5
und noch viele andere.

In diesen Fällen ladt man sich das entsprechende *.rpm Paket herunter und installiert es einzeln mit Yast oder zypper. Wenn sich solche einzelnen RPM Pakete anhäufen könnte es eventuell unübersichtlich werden. Diesen Vorgang kann man etwas besser organisieren.
Und zwar in dem man sich einen Ordner extra für die runtergeladenen RPM Pakete erstellt und den als Repository im Yast einbindet.
( In meinem Fall habe ich den RPM-Ordner auf einem NFS Server erstellt, der dann damit die drei im meinem Homenetzwerk laufenden openSUSE Rechner gleichzeitig versorgt. So stehen allen openSUSE Rechnern in meinem Netzwerk die RPM Pakete zur Installation und Aktualisierung zur Verfügung.)

Und so funktionierts :

1. Erstellt einen Ordner und gebt Ihm einen aussagekräftigen Namen. Ich habe ihn in diesem Beispiel „Download_RPM“ genannt. Wenn Ihr den Ordner nicht auf einem extra Server erstellen könnt, dann prüft, ob nicht wenigstens eine extra Partition vorhanden ist, die bei Neuinstallationen erhalten bleibt. So bleiben dann auch die eventuell mühsam zusammengetragenen RPM’s erhalten und können weiter genutzt werden.
Wenn nichts anderes zur Verfügung steht kann der Ordner natürlich auch ganz normal im Homeverzeichnis erstellt werden.
In diesem Ordner werden die runtergeladenen RPM Pakete gespeichert.

Mein RPM Ordner auf einem NFS Server in meinem Home-Netzwerk eingebunden in mein Home-Verzeichnis

2.

Startet nun Yast > Software > Software Repositories.

3.

In diesem fenster klickt ihr links unten auf den Button "Hinzufügen"

4.

Hierbei wählt man in diesem Fall als Medietyp "Lokales Verzeichnis"

5.

Als Repository-Name kann man einen beliebigen Namen vergeben. Danach wählt man per "Durchsuchen" den Pfad zum RPM-Verzeichnis und macht ein Häckchen bei der Option "Reines RPM Verzeichnis"

6.

Danach steht das eigene RPM Verzeichnis in der Repository Liste. Mit einem Klick auf den Button rechts unten "Aktualisieren" wird der Inhalt der enthaltenen Repos neu eingelesen.

7.

Ab sofort steht der Inhalt des eigenen RPM Verzeichnis im Yast zur Installation bereit.

 

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Google’s Browser Chrome für Linux

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.2 (i586)   |   Kernel 2.6.31.12   |   KDE 4.4.3

Google hat seinen Webbrowser Chrome Version 5 jetzt als stabile Version unter anderem auch für Linux herausgebracht. Bisher haben sich eigentlich die drei „großen“ Browser Firefox, Opera und Konqueror den Linuxkuchen unter sich aufgeteilt, abgesehen von einigen kleineren Browsern. Der Google Browser will jetzt ganz oben mitmischen.
Der größte Vorteil des neuen Google Browser ist seine Geschwindigkeit. Opera war ja schon schnell und Firefox hat in letzter Zeit auch merklich zugelegt.
Aber Chrome ist in Sachen Schnelligkeit eine Klasse für sich. Da braucht man nicht mit der Stopuhr neben zu stehen. Der schnellere Seitenaufbau gegenüber den anderen drei Browsern ist deutlich sichtbar.

Sicher haben heutzutage die meisten sich schon für den einen oder anderen Browser auch aus dem einen oder anderen Grund festgelegt. Wer mit seinem Browser rundum zufrieden ist, z.Bsp weil einem die vielen Addons und die unerschöpfliche Konfigurierbarkeit des Firefox so beeindrucken oder weil man sich mit dem Komplettpaket Opera inzwischen so gut eingearbeitet hat wird den neuen Google Browser Chrome nicht unbedingt brauchen.
Für Geschwindigkeitsfanatiker und für Leute, denen die allgemein bekannte Datensammelwut von Google egal ist, kann Chrome interessant sein. Auch wenn Chrome in der Standardansicht sehr spartanisch wirkt, hält der Browser im Hintergrund ebenso viele Funktionen bereit wie seine Konkurrenten und kann zusätzlich mit guten Addons erweitert werden.
Ein neues Features beim Chrome 5 ist, dass man Browser-Einstellungen wie Themes, Sprache, Inhaltseinstellungen, Lesezeichen und Startseite per Synchronisation über mehrere Rechner abgleichen kann. Und das ganz ohne zusätzliche Programme, es wird nur ein kostenloses Google-Konto benötigt.

Die genaue Beschreibung zu Chrome von Google selbst kann man sich hier ansehen.

Installation unter openSUSE:

Den Google Browser Chrome mit der stabilen Version 5 habe ich in keinen der gängigen openSUSE Repositories gefunden.

Deshalb habe ich das *.rpm Paket der stabilen Version 5 für openSUSE bei Google direkt runtergeladen .

Das entsprechende *.rpm Paket von Chrome bei Google runterladen …

... in einem beliebigen Verzeichnis auf der Festplatte speichern und...… in einem beliebigen Verzeichnis auf der Festplatte

speichern und …

die Datei mit der rechten Maustaste anklicken und wählen

Öffnen mit > Software installieren

Danach beginnt die Installation des Programms mit der gewohnten Root-Passwortabfrage.

Dies ist nur eine von vielen verschiedenen Möglichkeiten ein *rpm Paket unter Linux und speziell openSUSE zu installieren.

Fazit :

Obwohl mir manchmal Google mit seiner enormen Datensammelwut etwas „unheimlich“ wird  muss ich zugeben, der Browser Chrome hat was. Die Schnelligkeit hat mich sofort beeindruckt, obwohl ich eigentlich immer mehr der Firefox Verfechter war und nicht unbedingt auf jede Zehntelsekunde lauere. Der Browser funktioniert ja nicht NUR schnell, sondern hat eine schicke Oberfläche die man sich noch mit vielen Themen anpassen kann und er bringt viele clever gebaute Funktionen mit.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (Chrome)

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