Installationsanleitung openSUSE 13.2 Live Medium

Die Images der openSUSE 13.2 Live Medien mit KDE oder Gnome Desktop können ab dem 04.Nov. 2014 hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso | ca. 900 MB) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 Live 32Bit mit dem KDE Desktop Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ mit aktuellen Screenshots und Inhalten angepasst und verfeinert. Die Installation eines openSUSE 13.2 Gnome Live unterscheidet sich nur optisch etwas, ist aber prinzipiell gleich.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 Live KDE 32 Bit

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten ein openSUSE Live Medium auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von einer DVD oder einem USB Stick und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau so werde ich dieses mal meine Installationsanleitung für openSUSE 13.2 Live KDE erstellen.

Booten vom Live Medium

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. von USB starten kann. Bei aktuellen und jüngeren Geräten ist das eigentlich kein Problem.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von der openSUSE-Live DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder eben den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das Boot-Menü.

 

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. "openSUSE 13.2 KDE Live" starten.

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. „openSUSE 13.2 KDE Live“ starten.

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Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start des Live Mediums beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

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Laden des Betriebssystems

Nun ist die Installeroberfläche deutschsprachig und der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Nun ist die Installeroberfläche deutschsprachig und der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

 

Eigentlich lädt openSUSE Linux alles schön im Hintergrund und beschäftigt den User solange mit einer kleinen Animation. Hier, bei 13.2, lief jetzt doch nur Text durch. Keine Panik. Sieht verwirrend aus, hat aber für den Benutzer keine Auswirkungen und ist gleich vorbei.

Eigentlich lädt openSUSE Linux alles schön im Hintergrund und beschäftigt den User solange mit einer kleinen Animation. Hier, bei 13.2, lief jetzt doch nur Text durch. Keine Panik. Sieht verwirrend aus, hat aber für den Benutzer keine Auswirkungen und ist gleich vorbei.

 

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit KDE Desktop mit dem Begrüßungsdialog..

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit KDE Desktop mit dem Begrüßungsdialog..

Von hier aus werden wir jetzt die Installation starten.

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Start der Installation

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Aktivities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar deren oberstes Icon die Installation in Gang setzt. (Screenshot von 13.1)

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf „Activities“. Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar deren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt. (Screenshot von 13.1)




Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Activities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt.

Um vom KDE Live Desktop die Installation zu starten klickt man das jeweilige Icon „Install“ im Widget an.

 

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muss sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

Diesen Vorschlag kann man so akzeptieren und braucht keine weiteren Änderungen vornehmen.

Diesen Vorschlag kann man so akzeptieren und braucht keine weiteren Änderungen vornehmen.

 

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben. Egal wie man sich entscheidet. Das Passwort für „Root“ muss man sich gut merken. Es wird für alle Änderungen am System, einschließlich Softwareinstallationen gebraucht.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live Medien hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

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Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

 

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

 

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

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Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

 

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren – CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

 

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

Der Bootmanager Grub2 ist bei mir hier im Textmodus. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

 

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein - bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl... Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

Kurzzeitig schaltet openSUSE beim Start noch hin und wieder in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein – bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl… Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

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Fertig

Die openSUSE 13.2 KDE Live ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

Und so präsentiert sich openSUSE 13.2 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation mit dem KDE Begrüßungsdialog.

Und so präsentiert sich openSUSE 13.2 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation mit dem KDE Begrüßungsdialog.

 

Ich wünsche viel Spaß mit openSUSE 13.2 ..

 

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Installationsanleitung openSUSE 13.2 – DVD

Die Images der openSUSE 13.2 DVD können ab dem 04.Nov. 2014  hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder sich einen bootbaren USB Stick mit dem Images erstellen. Wie das mit dem openSUSE eigenen Programm namens „SUSE STUDIO Imagewriter“ funktioniert habe ich hier beschrieben. Für andere Linuxdistributionen und Windows kann ich das Programm „unetbootin“ empfehlen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Ab openSUSE 13.2 hat sich das Installationstool optisch etwas verändert. Deshalb habe ich dazu meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 DVD 32 Bit

Die openSUSE 13.2 Installation ist wie immer kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk oder USB Stick starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

 

Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

 

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2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

 

"Enter" - und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

„Enter“ – und los geht die Installation von openSUSE 13.2 in Deutsch.

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3. Laden des Betriebssystems

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

 

Linux lädt im Hintergrund während man dank Plymounth mit einer sehr kleinen und diskreten Animation beglückt wird.

 

Wer sich natürlich für die Vorgänge dahinter interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

Wer sich natürlich für die Vorgänge dahinter interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

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4. Willkommen und Lizenz

Zum Beginn der Installation werden nach einer kurzen Initialisierung die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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5. Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

 

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die "Automatische Konfiguration" doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die "Automatische Konfiguration " deaktivieren.

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Diese Nachfrage ist auch seit dieser Version weggefallen. Auch die Möglichkeit die „Automatische Konfiguration“ zu deaktivieren, ist ab 13.2 nicht mehr dabei.

Der Punkt „Online-Repositories vor der Installation hinzufügen“ ist optional und verändert die Installation dahingehend, dass anschließend gleich das Netzwerk für eine Internetverbindung konfiguriert wird. Man kann natürlich auch erst mal ohne die Einbindung der „Online-Repositories“ fortfahren und das später im laufenden System erledigen

Spoiler Netzwerkeinrichtung (hier noch aus openSUSE 13.1 übernommen) bei Bedarf aufklappen :

Netzwerkeinrichtung

Wählt man also hier die Option aus, "

Wählt man also hier die Option „Online Repositories vor der Installation hinzufügen“ aus, wird gleich danach erst mal das Netzwerk eingerichtet, damit man wärend der Installation Zugriff auf das Internet bekommt.

 

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bekommt.

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bei der Installation bekommt. 😉

 

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und ...

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und …

 

richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

… richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

Bei meiner Installation in der VirtualBox wird ja eine kabelgebundene Netzwerkverbindung simuliert, die auch problemlos durch den Installer von openSUSE 13.1eingerichtet wurde. Ob dieses auch später bei „richtigen“ Installationen auf Geräten mit WLAN Netzwerkverbindungen funktioniert konnte ich jetzt noch nicht testen.

 

Wenn eine Verbindung zum Internet steht liest der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein.

Wenn eine Verbindung zum Internet steht ließt der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein und …

 

... und läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

… läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

 

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

 

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen zustimmen.

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen
zustimmen.

Das war es. Danach geht der normale Installationsweg weiter. Wenn die Netzwerkverbindung und die Online Repositories eingerichtet sind, berücksichtigt der openSUSE Installer nun auch Pakete aus den Online Quellen.

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6. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muss sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

So schlägt openSUSE 13.2 die Psrtitionierung vor. Das Dateisystem Btrfs ist inzwischen Standard geworden.

So schlägt openSUSE 13.2 die Partitionierung vor. Das Dateisystem Btrfs ist inzwischen Standard geworden.

 

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7. Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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8. Desktop auswählen

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen "KDE" (vorausgewählt), "Gnome" und unter "Andere" verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen „KDE“ (vorausgewählt), „Gnome“ und unter „Andere“ verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

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9. Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu. Neu hinzugekommen ist hier die Möglichkeit die Tastaturbelegung zu testen.

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10. Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

 

Erst wenn man hier den Button "Installieren" anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

Erst wenn man hier den Button „Installieren“ anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

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11. Installation

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

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12. Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und setzt danach die Konfiguration fort.

 

 

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

 

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssysteme installiert ständen die hier mit zur Auswahl.

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssysteme installiert ständen die hier mit zur Auswahl.

13. Fertig

Die openSUSE 13.2 DVD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

openSUSE 13.2 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

 

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.2 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

 

Ich wünsche viel Spaß mit openSUSE 13.2.

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openSUSE 13.1 neben Windows 8.1 und mit UEFI

Endlich habe ich ein Gerät, mit dem ich openSUSE neben Windows 8 und mit UEFI Bios und aktivierten Secure Boot testen kann. Aber es gab schon einige Hürden gleich zum Beginn der Installation.

Hardware:

Es handelt sich um ein Toshiba Notebook Qosmio X70-A.

Prozessor: Intel Core i7MQ der vierten Generation

Festplatten: 256 GB SSD und 1,5 TB HDD

Arbeitsspeicher: 16GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 770M Optimus Technologie

vorinstalliertes OS: Windows 8 64Bit

Als erstes habe ich das openSUSE 13.1 KDE Live Medium 64Bit probiert.

1. Boot von USB

Mit der Taste F12 ruft man bei diesem Notebook das Bootmenü auf. Danach startet openSUSE 13.1 KDE Live sauber bis zum fertigen Desktop durch. Da war ich doch schon etwas beeindruckt. So problemlos hätte ich mir das gar nicht vorgestellt.

2. Installation des Live Mediums

Nachdem der schöne KDE Desktop so gleich nach dem ersten Live Start vor mir erstrahlte, wurde ich mutiger. Also kurzer Hand die Installation aus dem Livebetrieb gestartet. Das lief ebenso problemlos wie vorher der Livestart.
Da es mir wichtig war die Geschwindigkeit der schnelle SSD auch für Linux zu nutzen, habe ich die Linuxpartition / auf die SSD neben die Windowspartition gelegt. Die Partition /home und /swap habe ich dagegen auf die HDD gelegt. Dabei habe ich die /home Partition gleich noch verschlüsselt.
Tja, so ging die Installation erfolgreich zu Ende.
Beim ersten Neustart mit dem installierten System blieb, nach Auswahl von openSUSE im Bootmenü, erstaunlicherweise der Bildschirm dunkel. Nichts, außer ein blinkender Cursor oben links in der Bildschirmecke. Bei weiteren Startversuchen blieb der Start auch mal bei der Meldung “ … grafik interface … “ stehen.

Lösung: Das Problem liegt wohl beim KMS (Kernel Mode Setting) . Wenn der openSUSE Start sich mal wieder an der Stelle verabschiedet hat kann man mit der Tastenkombination „Alt“+“Strg“+“F2“ auf eine andere Konsole wechseln. Dort trifft man dann im Textmodus auf ein Login und muss sich als root und dem dazugehörigen Passwort anmelden. Danach sollte mit Eingabe von „startx“ die grafische Oberfläche, sprich der KDE Desktop, starten. Wenn das denn geklappt hat, startet man YaST und wählt links „System“ und danach in der rechten Fensterhälfte „Bootloader“ . Es geht jetzt hier darum, dem openSUSE Systemstart die Option „nomodeset“ mit auf den Weg zu geben. Dazu …


YaST starten und in der Rubrik "System" den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.

YaST starten und in der Rubrik „System“ den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.


Hier den Button "Bootloader Optionen" anklicken.

Hier den Button „Bootloader Optionen“ anklicken.


Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option "nomodeset" ( ohne Anführungszeichen - wie auf dem Sceenshot ) einfügen.

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option „nomodeset“ ( ohne Anführungszeichen – wie auf dem Sceenshot ) einfügen.


Danach startet das installierte openSUSE 13.1 Live KDE sauber bis zum fertigen Desktop.

Einerseits war ich jetzt glücklich, andererseits aber noch nicht zufrieden. Ich bevorzuge die Installation des openSUSE DVD Mediums. Also ran da … 😉

3. Booten und Installation vom DVD Medium

Wenn man vom openSUSE DVD Medium ( ich habe das ISO wieder auf einem USB Stick benutzt ) bootet bekommt man nach dem Willkommens Bildschirm eigentlich dieses DVD Menü.


Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bei meinem neuen Gerät sah das aber so aus…

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.


Ich konnte also nach dem mir angezeigten DVD Menü nur den Punkt „Installation“ wählen“. Gesagt, getan und ab da an blieb der Bildschirm ohne weitere Informationen schwarz. Ich vermutete gleich, dass es wieder ein Problem mit dem KMS war. Wie aber den Rechner ohne KMS starten, wenn mir die Option, die sich sonst wie auf dem ersten Screenshot zu sehen ist, unter „F3 Video Mode“ versteckt nicht angeboten wurde.

Ich ging davon aus, dass es mit dem UEFI Bios zusammenhängt, dass mein DVD Menü anders aussieht als bei anderen Rechnern. Denn als ich das gleiche Medium bei einem älteren Notebook mit älterem „normalen“ Bios ausprobiert habe, habe ich auch das erwartete DVD Menü angezeigt bekommen.

Lösung:
Wenn ich bei dem Notebook mit UEFI während des angezeigten „abgespeckten“ DVD Menüs und ausgewählte Menüpunkt „Installation“ die Taste „E“ drücke komme ich in den Menübearbeitungsmodus. Hier kann ich die Option „nomodeset“ wieder als Startparameter anbringen.


Wenn man während des "abgespeckten" DVD Menüs die Taste "E" drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Wenn man während des „abgespeckten“ DVD Menüs die Taste „E“ drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Hier muss man jetzt in der dritten Zeile den die Option „nomodeset“ anfügen um den Installationsprozess mit deaktiviertem KMS zu starten.


So muss das aussehen. Hinter der Zeile:  linuxefi /boot/x86_64/loader/linux  fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. ;-)

So muss das aussehen. Hinter der Zeile:
linuxefi /boot/x86_64/loader/linux fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. 😉

Danach muß man den Vorgang mit der Taste „F10“ abschließen und das kann erneut die Installation aus dem DVD Menü starten, jetzt aber ohne KMS.

Danach klappt die Installation von openSUSE 13.1 DVD auf dem Rechner mit UEFI wie gewohnt.

openSUSE 13.1 DVD 64Bit arbeitet jetzt bei mir auf meinem neuen Toshiba Qosmio neben dem vorinstallierten Windows 8.1 und mit aktiviertem SecureBoot. Bisher funktioniert alles sehr gut. Ich habe ein paar Probleme mit meiner WLAN Verbindung. Sie funktioniert eigentlich sehr gut. Aber nach einigen Minuten fällt der Datendurchsatz zusammen. Dies ist aber ein anderes Thema und da werde ich später drauf eingehen. Die Geschwindigkeit mit Linux ( und auch Windows 😉 ) im Zusammenhang mit der SSD ist enorm. Das mss man selbst erlebt haben. Wenn man versucht zu erklären, wie schnell das alles geht erntet man nur ungläubige Blicke.


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Installationsanleitung openSUSE 13.1 – DVD

Die Images der openSUSE 13.1 DVD können ab dem 19.Nov. 2013: hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder sich einen bootbaren USB Stick mit dem Images erstellen. Wie das mit dem openSUSE eigenen Programm namens „SUSE STUDIO Imagewriter“ funktioniert habe ich hier beschrieben. Für andere Linuxdistributionen und Windows kann ich das Programm „unetbootin“ empfehlen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.1 RC1 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Weil sich der Installationsprozess bei openSUSE seit mehreren Versionen kaum oder nur wenig verändert hat, habe ich dazu meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert. Leider besitze ich noch keine Hardware mit UEFI Bios und Secure Boot, so das ich zu solch einer Konfiguration keine eigenen Erfahrungen präsentieren kann. ( das wird sich aber bald ändern 😉 )

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 12.3 32 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.1 RC 1 DVD 32 Bit

Die openSUSE 13.1 Installation ist wie immer kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk oder USB Stick starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.


Herzlich Willkommen beim openSUSE Installer.

Herzlich Willkommen beim openSUSE Installer.


Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

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2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.


Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.


"Enter" - und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

„Enter“ – und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

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3. Laden des Betriebssystems

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Linux lädt im Hintergrund während man dank Plymounth mit einer Animation beglückt wird. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser schicken Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.


Hin und wieder schaltet der Installer doch noch mal selbständig in den Textmodus um. Kein Grund zur Besorgnis. ;-)

Hin und wieder schaltet der Installer doch noch mal selbständig in den Textmodus um. Kein Grund zur Besorgnis. 😉

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4. Willkommen und Lizenz

Zum Beginn der Installation werden nach einer kurzen Initialisierung die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.


Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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5. Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

Systemüberprüfung


Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die "Automatische Konfiguration" doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die "Automatische Konfiguration " deaktivieren.

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die „Automatische Konfiguration“ doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die „Automatische Konfiguration “ deaktivieren.

Der Punkt „Online-Repositories vor der Installation hinzufügen“ ist optional und verändert die Installation dahingehend, dass anschließend gleich das Netzwerk für eine Internetverbindung konfiguriert wird.

Spoiler Netzwerkeinrichtung:

Spoiler

Wählt man also hier die Option aus, "

Wählt man also hier die Option „Online Repositories vor der Installation hinzufügen“ aus, wird gleich danach erst mal das Netzwerk eingerichtet, damit man wärend der Installation Zugriff auf das Internet bekommt.


Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bekommt.

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bei der Installation bekommt. 😉


Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und ...

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und …


richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

… richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

Bei meiner Installation in der VirtualBox wird ja eine kabelgebundene Netzwerkverbindung simuliert, die auch problemlos durch den Installer von openSUSE 13.1eingerichtet wurde. Ob dieses auch später bei „richtigen“ Installationen auf Geräten mit WLAN Netzwerkverbindungen funktioniert konnte ich jetzt noch nicht testen.


Wenn eine Verbindung zum Internet steht liest der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein.

Wenn eine Verbindung zum Internet steht ließt der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein und …


... und läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

… läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.


Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.


Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen  zustimmen.

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen
zustimmen.

Das war es. Danach geht der normale Installationsweg weiter. Wenn die Netzwerkverbindung und die Online Repositories eingerichtet sind, berücksichtigt der openSUSE Installer nun auch Pakete aus den Online Quellen.

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6. Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.


bla

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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7. Desktop auswählen

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen "KDE" (vorausgewählt), "Gnome" und unter "Andere" verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen „KDE“ (vorausgewählt), „Gnome“ und unter „Andere“ verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

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8. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ schlägt eine Festplattenaufteilung mit dem neuen Dateisystem btrfs vor.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

Wie ich aber eingangs schon mal erwähnt habe, kann ich keine Erfahrungen über Systeme mit UEFI Bios und Secure Boot, also auch nicht über Besonderheiten bei der Installation von openSUSE neben Windows 8 bzw. die entsprechende Partitionierung in diesem Fall mitteilen.


bla

So schlägt openSUSE 13.1 die Psrtitionierung vor.


bla

„btrfs als Standarddateisystem verwenden“ ist optional verfügbar und ändert den Partitionierungsvorschlag des Installers deutlich.

Das btrfs Dateisystem ist auf dem besten Weg bald das Standarddateisystem für openSUSE zu werden. Für diese Version war es noch nicht so weit, aber es gilt als so stabil, dass man es schon ruhigen Gewissens verwenden kann.

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9. Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.


blabla

Benutzer anlegen und die Optionen wählen


blabla

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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10. Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen.


Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.


Erst wenn man hier den Button "Installieren" anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

Erst wenn man hier den Button „Installieren“ anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

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11. Installation

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)


blabla

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

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12. Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und setzt danach die Konfiguration fort.


;-)

😉


Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.


Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssyteme istalliert ständen die hier mit zur Auswahl.

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssyteme istalliert ständen die hier mit zur Auswahl.

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13. Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.


Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

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14. Fertig

Die openSUSE 13.1 DVD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.


openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.


Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.


Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 13.1.

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Mein umständlicher Weg zu openSUSE 12.3 ;-)

Wie immer habe ich vor meinem Umstieg auf die neue openSUSE Version einige Tage gewartet, damit erhöht sich die Chance, dass auch wirklich alle Programme und Pakete die ich benötige in den jeweiligen Repositories für die neue Version verfügbar sind. Im Prinzip habe ich diesmal vor einem Wechsel auf openSUSE 12.3 gezögert. Warum ? Ich habe hier derzeit ein wunderbar funktionierendes openSUSE 12.2 mit aktuellem KDE 4.10. Alles läuft, alles funktioniert, warum also etwas verändern? Tja, warum wohl … ?  Kein Ahnung. Irgendwie juckt’s in den Finger und die NEUE susi muss auf die Platte. Ein bisschen Risiko muss sein und im Grunde weiß ich ja so ungefähr was mich erwartet. Die Hoffnung auf noch so kleine Neuerungen, Verbesserungen und Geschwindigkeitsgewinne haben mich getrieben.

Nun habe ich schon so oft von einer openSUSE Version zur nächsten gewechselt, dass das inzwischen bei mir schon recht gut organisiert und rotiniert abläuft. Ich bevorzuge die Neuinstallation von der DVD mit Übernahme meiner verschlüsselten Homepartition.

Einige Fakten zu meiner Hardware und den Voraussetzungen:

Mein Gerät ist ein relativ betagtes 17″ Notebook HP Pavilion dv9000 mit Intel(R) Core(TM)2 Duo Prozessor mit @ 2.20 GHz. Das Gerät verfügt über 4 GB Ram und es sind 2 Festplatten mit je 250 GB verbaut. Es gibt bei mir kein Dualbootsystem, sondern es ist „nur“ ein openSUSE 12.2 mit KDE Desktop installiert. Seit geraumer Zeit komme ich ohne Windows auf diesem Gerät aus. Die bestehende openSUSE 12.2 Installation wurde ständig aktuell gehalten. Alle Updates und Patches sind installiert und der KDE Desktop ist ebenfalls auf die aktuellste Version geupgradet. Im Laufe der Zeit ist auch eine ganze Menge Zusatzsoftware dazu gekommen, die nicht aus den offiziellen Repositories stammen. Jedenfalls, die Kiste lief rundum rund .

Kurz vor dem Loslegen habe ich Sicherungen von allen mir wichtig erscheinenden Dateien, Daten und Einstellungen gemacht. Diese Zeit sollte man niemals sparen. Es gibt einerseits ein ruhiges Gefühl und kann andererseits die letzte Rettung bedeuten.

Nun weiß ich nicht genau woran es lag. Waren es meine Erkältungsmedikamente? Jedenfalls kurz bevor ich die 12.3 DVD einlegen wollte kam mir der Gedanke: Versuch doch einfach mal wieder ein Upgrade mit zypper. (und mein Wechselmarathon nahm seinen Lauf 😉 ) Kann ja nichts schief gehen. Mein letzter Versionswechsel per zypper ist schon einige Zeit her. Also bin ich im YaST in die Software Repositories gewechselt und habe  alle Repos von 12.2 auf 12.3 umgestellt. Es befinden sich nur Standard openSUSE Repos, einige wenige Community Repos und zwei KDE 4.10 Repos im meinem YaST. Alle jetzt auf 12.3 umgestellt und aktualisiert. Es wurden keine Fehler oder Probleme angezeigt. Danach habe ich YaST geschlossen und ein Terminalfenster geöffnet. Mit der Eingabe su und dem dazugehörigen Passwort habe ich die notwendigen Rootrechte für die folgenden Schritte erhalten.  Danach erfolgte die Eingabe von zypper refresh zum Aktualisieren der Repos und zypper dup zum Ausführen des Distributionsupgrade.  Bevor das Upgrade beginnt macht zypper mich auf eine ganze Menge ungelöster Abhängigkeiten aufmerksam und bietet jeweils 3 oder 4 Lösungen an. Da begannen meine Probleme. Obwohl ich mich schon relativ lange mit der Anwendung von openSUSE beschäftige war ich bei diesen vielen Problemen überfordert. Mir ist bekannt, dass man Abhängigkeiten unbedingt auflösen muss und sie nicht abwürgen oder ignorieren darf. Aber in meinem Fall diesmal wusste ich bei vielen Problemvorschlägen seitens zypper nicht, welche die richtige Lösung ist. Ich versuchte mich da krampfhaft durch zuarbeiten aber die Liste der ungelösten Abhängigkeiten wurde nicht kürzer. Ich spürte, dass ich mich verrannt hatte. Brach alles ab und begann den ganzen Spaß noch mal bei Null. Völlig von vorne war ich bald wieder bei diesem Punkt angelangt und versuchte wieder die Probleme mit den Abhängigkeiten irgendwie nach bestem Wissen aufzulösen. Diese Prozedur braucht man nie im Leben irgendeinem anbieten um ihn eventuell zu einem Umstieg auf openSUSE zu bewegen. Das geht ja gar nicht. Unmöglich.  Irgendwie ist es mir nach langem hin und her gelungen die Abhängigkeiten aufzulösen und zypper zieht nun das Versionsupgrade durch. Nachdem zypper fertig war brauchte eigentlich nur noch ein Neustart erfolgen und es sollte mich ein frisches neues openSUSE 12.3 anlächeln. Sollte… Schon beim Neustart gibt es Probleme. Der Computer will einfach nicht rebooten, geschweige denn runter fahren. Es bleibt also nur die harte Tour: Resetknopf. Um es nicht allzu lang zu ziehen, hochgefahren ist das neue openSUSE 12.3 dann auch nicht mehr. Mitten beim Booten bleibt der Bildschirm schwarz und der Cursor blinkt oben links. Na toll. Inzwischen leicht angefressen hatte ich jetzt auch keine Lust mehr der Sache auf den Grund zu gehen bzw. nach umständlichen Lösungen zu suchen. 12.3 sollte auf die Platte und zwar fix. Nach dieser Erfahrung werde ich wohl Distributionsupgrades per zypper erst mal meiden. Das tue ich mir nicht noch mal an.

Also DVD rein, Läppi davon booten und… ? Da hatte ich schon wieder so einen Geistesblitz. Auch der DVD Installer bietet doch eine Aktualisierung einer bestehenden Installation an. Diese Variante hatte ich noch nie ausprobiert und das Kind lag ja bereits im Brunnen. Also? Erledige ich eben meine openSUSE Installation schnell auf diese Weise.  Installer läuft an, Aktualisierung ausgewählt und… ? Warten, warten, warten. Irgendwo während des Installationsprozesses hat sich der ganze Mist dann festgerammelt. Das gibt es doch gar nicht. Mir wachsen gerade Federn ! Ich war heute eigentlich nicht auf einen Testmarathon eingestellt. Es sollte nur fix ne openSUSE Installation werden und das ganze sollte nach max. 2 Stunden erledigt sein. Auch diese Variante werde ich so schnell nicht mehr in Betracht ziehen.

Schluss jetzt mit spontanen Experimenten.

DVD rein, Neuinstallation gewählt. So wie sonst auch immer. Ab da an lief die Installation von 12.3 souverän und ohne Schwierigkeiten durch bis zum fertigen neuen System. Was war ich glücklich. Endlich wurde ich doch noch mit einem frischen openSUSE 12.3 belohnt. Durch die Übernahme meiner bestehenden Homepartition fand ich meinen Desktop fast so vor wie noch bei 12.2 . Nur geringe nachträglich Konfigurationen waren nötig um mein gewohntes System wieder zu bekommen.

Es war halt so ein typischer Tag, an dem fast nichts klappen will. Das sind nicht die richtigen Tage für Experimente. Für mich hat sich heute gezeigt, dass ich mit einer Neuinstallation schneller ans Ziel komme als mit einem Upgrade. Jetzt läuft mein openSUSE 12.3 inzwischen ein paar Tage auf meinem Computer und ich bin sehr zufrieden damit. Warum nicht gleich so ?

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2. und letzter Release Candidate von openSUSE 12.3 ist fertig

Die Fertigstellung von openSUSE 12.3 steht unmittelbar bevor. Am 13. März soll die Version 12.3 fertig sein und zum Download freigegeben werden. Heute haben die Entwickler noch den 2. und letzten Release Candidaten vor der finalen Veröffentlichung zum Testen bereitgestellt. Lt. der offiziellen Ankündigung auf news.opensuse.org wurden gegenüber der letzten Testversion eine ganze Menge Fehler gefixt und noch mal viele Pakete aktualisiert. Die größten Änderungen bzw. Aktualisierungen betreffen PulseAudio, den Kernel und den Firefox. Da dies die letzte Chance ist, vor der finalen Veröffentlichung von 12.3 noch Fehler zu finden, zu melden und ggf. zu korrigieren, bitten die Entwickler um intensive Tests.

Einige Paketaktualisierungen in openSUSE 12.3 RC2

  • digikam 2.9.95->3.0.0
  • gnome-shell 3.6.2->3.6.3
  • kernel-default 3.7.6->3.7.9
  • kiwi 5.04.37->5.04.53
  • libcdio 0.83.git->0.90
  • libdrm 2.4.41->2.4.42
  • mariadb 5.5.28a->5.5.29
  • MozillaFirefox 18.0.1->19.0
  • MozillaThunderbird 17.0.2->17.0.3
  • openssl 1.0.1c->1.0.1e
  • postfix 2.9.5->2.9.6
  • pulseaudio 2.1->3.0
  • release-notes-openSUSE 12.3.1->12.3.3
  • seamonkey 2.15.1->2.16
  • sysconfig 0.80.4->0.80.5
  • wine 1.5.22->1.5.23

UEFI and Secure Boot Status

Jos Poortvliet weißt in seiner Ankündigung darauf hin, dass es problemlos möglich sein soll, openSUSE 12.3 auf Computern mit aktivierten UEFI und Secure Boot zu installieren. Während der Installation kann man angeblich sehen, dass YaST die EFI-Partition (normalerweise / dev/sda1) als Boot-Partition verwendet und als Einhängepunk t /boot /efi  festlegt. YaST wird ein Verzeichnis namens „opensuse“ in dieser Partition erstellen und eine Datei Namens grub.efi oder grubx64.efi hinzufügen. YaST erstellt auch einen neuen Eintrag im Firmware Bootmanager. Mit der vorliegenden RC2 soll man diesen Vorgang vollständig testen können.

Änderungen bei den openSUSE Live Medien

Mit openSUSE 12.3 werden auch die Live Medien etwas umgestaltet. Die Images fallen mit ca. 1 GB größer als bisher aus und sind eher für den Einsatz mit einem USB Stick vorgesehen als für die Verwendung auf einem CD Medium. Dafür enthalten diese Live Images ab jetzt auch mehr Software. So ist auf den Live Medien z.Bsp. ab jetzt auch das komplette LibreOffice, Gimp und das openJDK java environment. Außerdem enthalten sie jetzt eine ganze Reihe nützliche Rettungs- Backuptools wie z.Bsp. GParted, Grsync, dd_rescue und photorec.

Im Downloadcenter von openSUSE ist eine Rettungs CD mit Xfce Desktop neu hinzugekommen. Wie der Name schon sagt ist dieses Medium nicht für die Installation oder gar zum Upgrade gedacht sondern als Live CD zur Datenrettung.

openSUSE 12.3 RC2 kann wie immer auf der Downloadseite des openSUSE Projekts heruntergeladen werden.

Quelle: news.openSUSE.org

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Installation openSUSE 12.1 – KDE Live CD

Die Images der openSUSE 12.1 Live CD’s können ab dem 16.Nov. 2011: hier
heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen CD Rohling brennen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 12.1 RC2 Live CD mit KDE Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet.

Die openSUSE 12.1 Installation ist kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat, wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden.

 

  1. Booten von der Live-CD

  2. Sprache / Video Mode auswählen

  3. Start der Installation

  4. Zeitzone und Systemzeit wählen

  5. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

  6. Benutzer anlegen

  7. Installationseinstellungen

  8. Installation

  9. Neustart

  10. Automatische Konfiguration

  11. Fertig

 

Booten von der Live-CD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. CD-Laufwerk starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-Live CD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD/CD Laufwerk als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

 

So startet der openSUSE Installer. Man hat zwei Möglichkeiten. Entweder man startet openSUSE 12.1 erst mal als Live Betriebssystem von der CD oder man beginnt gleich von hier aus mit der Installation.

 

Ich habe bei dieser Installationsanleitung gleich den zweiten Menuepunkt „Installation“ gewählt.

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Sprache / Video Mode auswählen

Wenn das Setup gestartet ist sollte man zuerst mit der Taste F2 auf Deutsch umstellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall die Installation gestartet werden, oder bei entsprechender Auswahl der Start der Live CD beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Diese gilt nur erst mal für den Installer. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

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Start der Installation

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern. Deshalb werde ich für die Partitionierung zu späterer Zeit einen extra Artikel erstellen.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen  die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der, in 12.1, neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option ( in der Rc2 leider noch nicht übersetzt ) „use btrfs as default Filesystem“ würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert.

 

Mit diesem Vorschlag und mit der aktivierten Option „separate Homepartition vorschlagen“ zeigte sich das Fenster beim ersten Aufruf.

 

Ein Klick auf "Partitionsaufbau bearbeiten" bringt erst mal diese Warnung hervor.

 

Bei meiner Testinstallation stand nicht genügend Platz für eine separate Homepartition zur Verfügung. Also deaktiviert der Installer diese Option kurzerhand wieder automatisch.

 

Und so sieht der Partitionsvorschlag des Installer aus, wenn man die Option "use btrfs as default Filesystem" auswählt. Es werden wesentlich mehr eigene Partitionen und die Bootpartition wird mit Ext4 erstellt, weil der Bootlader Grub noch nicht von einer btrfs Partition booten kann.

 

Diesen Vorschlag habe ich so akzeptiert und keine weiteren Änderungen vorgenommen.

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

 

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

 

Der openSUSE Installer warnt auch, wenn er das gewählte Passwort für zu einfach hält.

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Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live CD’s hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

 

Die roten Zeilen weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Hier wird eine Festplatte formatiert und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

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Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

 

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen.

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Neustart

openSUSE 11.3 möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

 

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

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Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.

 

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

 

Wärend der automatischen Konfiguration wechselt openSUSE auch hin und wieder mal in den Text- bzw. Konsolenmodus. Aber keine Panik, dass ist nichts ungewöhliches und deuten auch nicht auf einen Fehler hin.

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Fertig

openSUSE 12.1 ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

Der KDE Splashscreen ist bei 12.1 richtig schick geworden.

 

openSUSE 12.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

 

Und so präsentiert sich openSUSE 12.1 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

 

Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 12.1.

 

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openSUSE 12.1 Beta im ersten Test

Die openSUSE 12.1 Beta, die ja eigentlich der Meilenstein 6 war, ist verfügbar und es lohnt sich schon mal die ersten groben Blicke auf die neue openSUSE Version zu werfen. Ich habe dazu die openSUSE 12.1 Beta KDE Live CD heruntergeladen und mehrmals installiert. Einmal auf meinem Netbook HP Mini 210

 

HP Mini 210 mit openSUSE

 

und mehrere mal als Virtuelle Maschine in VirtualBox. Mal mit dem neuen Dateisystem Btrfs und mal ohne. Auf die KDE Version werde ich ein Auge werfen und die Gnome Variante wird Lisufa vom Lisufa’s Blog unter die Lupe nehmen. Wir werden, wie wir es schon mal gemacht haben, einen Blogübergreifenden Test aus Anwendersicht machen und jeder seine Eindrücke und Erfahrungen bei sich auf der Seite veröffentlichen. Wobei es für einen detaillierten Test noch zu früh ist. In der Regel haben wir mit unseren Test’s auch immer erst ab den Release Candidaten begonnen. Aber diesmal werden wir schon eine Ausgabe früher mal einen Blick riskieren. ;-), denn bei dieser openSUSE 12.1 Testversion sind schon einige Neuerungen zu bestaunen.

Unser Resümee beim Test von openSUSE 11.4 ist ja damals nicht ganz so gut ausgefallen. Über die verschiedene Ursachen hatten wir jeder in seinem Blog berichtet.

Aber: Neue Version – Neues Glück 😉

Wie schon erwähnt wird es aber nur ein grober Test über die augenscheinlichen Neuerungen wie z.Bsp.

– Änderungen bei der Installation
– das neue Design,
– den lang erwarteten und viel diskutierte Einsatz von Systemd,
– die Bootzeiten
– Besonderheiten

Software Versionsnummern, die openSUSE 12.1 so mitbringt:
Kernel : 3.1.0-rc7-3
KDE : 4.7.1
Firefox : 7.0
LibreOffice: 3.4.2

 

Die Installation:

Die Installation von openSUSE 12.1 Beta verlief wie von openSUSE gewohnt unkompliziert und zügig durch. Sie funktioniert gut und ist auch von Laien zu verstehen und zu bewältigen. Das openSUSE Team hat hier keine Experimente gemacht und den sehr guten Installer beibehalten.

 

Der openSUSE 12.1 Installer mit gewohnter Struktur aber schon in neuen Kleidern

 

Und trotzdem haben die Entwickler in diesem Fall noch ein Detail bei der  Partitionierung während der Installation geändert.

 

Die beiden rot gerahmten Optionen sind ab dieser Version neu.

 

Zum einen wird jetzt per Default eine „extra Homepartition“ empfohlen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man bei einer Neuinstallation diese Homepartition unverändert wieder einbinden kann und alle persöhnlichen Einstellungen und Daten so in die neue Installation mit übernehmen kann.

 

Und das zweite ist die „Benutzung des Btrfs als Default Dateisystem“ . Btrfs ist ein relativ junges (seit 2007)  Linux Dateisystem welches in openSUSE 12.1 erstmals eingesetzt wird und eventuell später mal die ext3 und ext4 Dateisysteme ablösen soll. Hier muss man es aber noch explizit aktivieren. Per Default war es deaktiviert. Ich habe es bei meiner ersten Installation auch so gelassen, weil der eingesetzte Bootmanager Grub mit dem neuen Dateisystem noch nicht klar kommt. Man müsste sonst noch eine extra Bootpartition mit einem Grub-Verständlichen Dateisystem machen.

Bei der zweiten Installation in der VBox habe ich dann doch mal die Option „Use Btrfs as default Filesystem“ aktiviert. Interessant ist, wie sich die vorgeschlagene Partitionierung von der Installation OHNE Btrfs zu MIT Btrfs ändert. Siehe Screenshot.

 

Der neue Partitionierungsvorschlag von openSUSE nach der Auswahl von Btrfs

 

Die Installation lief nach akzeptieren des Vorschlag reibungslos.  Wenn man das fertig installierte  System dann später bootet, bleibt das System während des Starten hängen und erwartet erst nach einer relativ langen  Wartezeit eine Eingabe bzw. Reaktion bevor es weitergeht. Diese Eingabeaufforderung sieht man freilich nur, wenn man mit ESC vom Bootsplash in den Textmodus wechselt.

 

openSUSE 12.1 mit btrfs findet etwas nicht ?

 

Nach einer Bestätigung mit Enter startet das System dann. Der selbe Effekt trat auch bei Lisufa mit der 12.1 Gnome Version auf. Lisufa hat daraufhin dazu einen Bugreport eingereicht.( siehe Bugreport )

 

Während der Installation, wenn der/die Benutzer eingerichtet werden, wird auch wieder beim ersten Benutzer per Default Einstellung  das Passwort gleich als Rootpasswort genommen. Auf den entsprechenden Mailinglisten war mehrmals darüber diskutiert worden, dieses NICHT als Default Einstellung zu machen, was ich für sehr vernünftig halte. Zumindest in openSUSE 12.1 ist das noch nicht umgesetzt.

 

Das neue Design:

Es ist zwar das erste was bei einer neuen Version ins Auge fällt aber eigentlich auch fast das unwichtigste. Was würde eine Distribution mit hübschen Hintergrundbildern und flotten Icons nutzen, wenn sie hinten und vorne nicht funktioniert. Außerdem ist Design ja auch immer Geschmackssache und wie heisst es so schön:

 

De gustibus non est disputandum. (Über Geschmack lässt sich nicht streiten.)

 

Aber trotzdem! Bei 11.4 war ich ( und viele andere auch ) nicht sonderlich von dem Grün, welches bei den Stripes verwendet wurde angetan. Es war einfach kein freundliches Erscheinungsbild. Jetzt ist dem Artwork-Team dagegen ein aus meiner Sicht wirklich angenehmer, openSUSE typischer Grünton gelungen. Der Bootsplash und das Wallpaper wirken auf mich freundlich, einladend und professionell.

 

Kurz um: Die neue Optik von openSUSE 12.1 gefällt mir!

 

Der neue openSUSE 12.1 KDE Desktop.

 

Der Einsatz von Systemd:

Systemd soll ab openSUSE 12.1 durch mehr Parallelisierung zu einer besseren Auslastung beim Systemstart führen. Zu deutsch, es soll den Systemstart deutlich beschleunigen. Beim Systemstart der installierten openSUSE 12.1 Beta kann man derzeit noch beim Bootmanager auswählen, ob man mit System V oder Systemd starten möchte. Ob das nachher in der Finalen Version auch noch so sein wird muss man erst mal abwarten.

 

Lieber mit SystemV oder mit Systemd booten ?

 

Das Netbook HP Mini 210 hatte kaum Unterschiede beim Booten mit den beiden Systemdiensten.

Mit Systemd: Systemstart 31 Sek. + KDE Start 34 Sek = 1Min 5 Sek

Mit System V: Systemstart 34 Sek + KDE Start 34 Sek = 1min 8 Sek

Also, daraus kann sich jeder selbst ein Bild machen !

 

Die Bootzeit:

Für manche ist es gar nicht soo wichtig, wie lange der Computer für den Start genau benötigt und auch wenn ich hier Sekundenwerte angebe, ist für mich auch nur die Tendenz entscheidend. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Meiner Meinung nach war gerade openSUSE seit einigen Versionen und im Vergleich zu anderen Distri’s und Windows extrem langsam beim Start. Andere Distributionen hatten schon im Laufe der Zeit durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen wie auch unter anderem durch den Einsatz von Systemd und Grub2 einen wesentlich schnelleren Bootvorgang erreicht. Sicherlich ist ein stabiles System wesentlich wichtiger als ein schnell startendes. Aber trotzdem kann und sollte in diesem Punkt nach gebessert werden. Nicht zu vergessen ist dabei auch, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Startzeit auf die Kappe des jeweiligen Desktops geht. Und da schneidet KDE auch nicht gerade sehr gut gegen den Gnome Desktop ab.

Auf meinem HP Mini 210 mit einer Grub Bootloader Wartezeit von 1 Sek benötigt openSUSE 12.1 Beta genau 1min 5sek aus dem Kaltstart bis zum einsatzbereiten KDE 4.7.1 Desktop. Damit bin ich eigentlich zufrieden, openSUSE 11.4 hatte damals noch ca. 1min 30sek. gebraucht.

In der virtuellen Box hat der Startvorgang 1min 10sek ähnlich gedauert.

 

Besonderheiten:

Oracle Java ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mehr standardmäßig in openSUSE enthalten. Dieses wird durch OpenJDK ersetzt. LibreOffice beschwerte sich gleich beim ersten Start, das keine funktionierende Java Umgebung vorhanden wäre.

 

Fazit:

Die Beta von openSUSE 12.1 macht insgesamt schon einen sehr guten Eindruck. Für viele detaillierte Einschätzungen und Bewertungen ist es noch zu früh. Spannend finde ich, wie sich das openJDK an Stelle von Oracle Java bewähren wird.
Es sollten sich möglichst viele User an den Tests von openSUSE 12.1 Beta beteiligen und nicht davor scheuen gefundene Fehler zu melden. Denn nur so erhalten die Entwickler die Möglichkeit bis zur Finalen Release möglichst viele Fehler zu beseitigen. Und wir als Benutzer können so dazu beitragen, dass wir am Ende eine super stabile und weitestgehend fehlerfreie Distri bekommen. Wenn die Englischkenntnisse nicht ganz ausreichen um einen englischsprachigen Bugreport einzureichen, dann kann man auch ganz einfach auf der Seite von http://community.open-slx.de/ in deutsch den Fehler beschreiben und die Firma open-slx reicht dann den Fehler so ein wie es sich gehört.

 

Wenn Ihr wissen wollt, was Lisufa mit der openSUSE 12.1 Beta Gnome Live CD für Erfahrungen gemacht hat, dann könnt Ihr das auf seinem Blog nachlesen.

 

 

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openSUSE 11.4 Installation auf dem Notebook HP Pavilion dv9000

Mein jetzt schon etwas betagtes Notebook  HP Pavilion dv9000 bringt folgende Hardware als Voraussetzung mit:

  • Prozessor:   Intel Core 2 Duo T7500 @ 2,20 GHz
  • Arbeitsspeicher:  4 GB Ram
  • Grafikkarte : NVIDIA GeForce 8600M GS
  • Festplatte : 2 x 250 GB

Auf der ersten Festplatte habe ich zwei Partitionen für Windows 7  und auf der zweiten Festplatte sind 4 Partitionen für Linux. Dabei hat das /home Verzeichnis eine eigene Partition. Installiert ist openSUSE 11.3 32Bit mit KDE.

Ich habe mich gegen ein Upgrade und für eine Neuinstallation von openSUSE 11.4 entschlossen, um bei der Gelegenheit gleich einige Fehler auszumerzen, die sich inzwischen eingeschlichen haben. Außerdem ist es die beste Gelegenheit das System mal wieder zu entrümpeln und Ordnung zu schaffen. Wichtig ist mir nur, daß mein altes /home-Verzeichnis mit in die neue Installation integriert und übernommen wird. Sicherheitshalber habe ich vorher ausführliche Backup’s erstellt.

Als Installationsmedium benutze ich die Heft DVD vom Magazin LinuxUser 05/2011 mit openSUSE 11.4 32Bit Live und Install.

Also genug der Vorrede und ab mit der DVD ins Laufwerk. Ich werde hier nicht noch mal den ganzen Installationsprozess ins kleinste kommentieren. Das habe ich bereits in diesem Artikel ausführlich getan.

Eine feine Sache ist, dass man den Partitionsaufbau während der Installation einlesen bzw. importieren kann und es wird gleich vorgeschlagen, dass nur die Rootpartition formatiert wird. Durch einige Änderungen an der Softwareauswahl kam bei mir eine Installationsmenge von 4,4 GB zusammen.

Nach der Installation:

Die Installation dauerete ca. 45 min und verlief ohne Probleme. Auch die „Automatische Konfiguration“ konnte ohne Fehler und Eingriffe beendet werden.

Zu meinem großen Erstaunen hat nach dieser Installation sofort die WLAN Verbindung funktioniert. Ich war eigentlich darauf eingestellt, dass ich da noch etwas Arbeit vor mir hatte. Aber so bin ich angenehm überrascht worden.

Auch die eingebaute Webcam und der Sound funktionieren sofort und ohne zusätzliches Zutun. Mein Homeverzeichnis ist ordnungsgemäß übernommen worden und dadurch habe ich nach dieser Neuinstallation fast meinen gewohnten Desktop mit allen Einstellungen wieder vorgefunden. Außer einige  Miniprogramme und mein Cairo-Dock, welche nach dieser standardmäßigen Neuinstallation noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Das wird eben zeitnah nachinstalliert.

Als Treiber für meine NVIDIA Grafikkarte wurde der nouveau Treiber installiert. Der erste Eindruck ist erst mal okay. Er funktioniert halt. Sogar Arbeitsflächeneffekte sind aktiv. Trotzdem habe ich demnächst noch vor, wieder auf einen propritären Treiber zu wechseln.

Fazit :

Alles in allem, eine sorgenfreie, problemlose und angenehme Installation. In 45 min ein Topaktuelles Betriebssystem, mit jede Menge gebrauchsfertige Programme und alles Einsatzbereit installiert und konfiguriert. Das gefällt mir.

Als erstes werde ich demnächst aber KDE SC auf 4.6.2 upgraden.

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Installation von openSUSE11.4 auf dem Netbook HP Mini 210

Ich habe das neue openSUSE 11.4 auf meinem Netbook HP Mini 210 installiert und möchte hier meine Erfahrung damit wieder geben.

Die Hardware:

  • Netbook HP Mini 210
  • Prozessor N450 ; 2 x 1,66 MHz
  • Arbeitsspeicher: 2 Gb RAM
  • Grafik : Intel
  • HDD : 250 Gb

– mit Windows 7 und openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.6.0 ( das openSUSE und KDE war up to Date und das Homeverzeichnis ist auf einer eigenen Partition. )

 

Test des HP Mini 210 bei PC-Welt

 

1. Versuch:
Ich habe das Homeverzeichnis deswegen immer auf einer eigenen Partition, damit ich es bei einer Neuinstallation mitsamt den Daten, Dateien und somit mit allen Einstellungen aus der vorigen Installation übernehmen kann. Und genau das war mein Anliegen bei diesem ersten Versuch. Das Homeverzeichnis sollte unverändert wieder in die neue Installation eingebunden werden.
Bei der Installation der openSUSE 11.4 DVD habe ich jede Vorgabe des Installer’s ohne Änderung akzeptiert. Ausser bei dem Punkt der Festplattenpartitionierung. Da habe ich mit dem entsprechenden Button die bestehende Festplatteneinteilung importiert. ( denn es war ja vorher schon ein openSUSE auf der Platte installiert). Ansonsten habe ich weder die Softwarevorgaben noch die Bootladereinstellungen für Grub oder irgendetwas anderes verändert. Die Installation klappte dann auch openSUSE typisch problemlos. Nur beim ersten Start des Desktops KDE bekam ich gleich eine Crashmeldung von KWin ( siehe Bild)

 

Kwin ist bei der Installation auf dem Netbook HP Mini 210 gecrasht

 

und der Desktop war nicht einsatzbereit. Es war offensichtlich, dass das an einigen Einstellungen von meinem vorigen KDE Desktop lag. Obwohl mein alter Desktop alles andere als ein außergewöhnliches Kunstwerk war. Ich hatte lediglich ein bestimmtes Hintergrundbild, welches auch jetzt wieder im Homeverzeichnis zur Verfügung stand, ein Plasmoid als Programmstartet und das Kpanel mit automatischer Ausblendung am oberen Bildschirmrand. Das war es schon. Nichts besonderes also. Um so ärgerlicher das der Fenstermanager und damit der ganze Desktop der neuen Installation damit nicht klar kommt und jedesmal Crasht und somit die ganze Installation nicht ohne große Umstände zu gebrauchen ist.

Außerdem steht auch bei dieser openSUSE Version, während und auch nicht nach abgeschlossener Installation, kein WLAN zur Verfügung. Man muss dafür erst wieder Module bzw. Pakete nachinstallieren, dazu wiederum muss man aber eine funktionierende Internetverbindung haben. Das heißt, dass man erst mal mit dem Netbook eine Internetverbindung per Kabel aufbauen muss um alles erforderliche für eine funktionierende WLAN Verbindung zu installieren.

Das Problem gab es auch schon bei openSUSE 11.3 und ich hatte bereits dazu schon mal eine Lösung veröffentlicht, die jetzt auch wieder angewendet werden kann.

 

WLAN bei openSUSE 11.3 einrichten

 

Schade, dass dieses Problem bei openSUSE 11.4 immer noch besteht.  Zumal die Firma open-slx, die die offiziellen Kaufversionen für openSUSE anbieten, damit werben, dass WLAN bereits während der Installation zur Verfügung stehen soll. Das habe ich bisher aber noch nicht getestet.

 

Also…

 

2. Versuch
Diesmal die selbe Installation mit formatieren der Homepartition. Erwartungsgemäß läuft die Installation wieder sauber durch und diesmal startet auch der KDE Desktop sauber und ohne Fehler. Jetzt habe ich dadurch aber eine ganze Menge Mehraufwand, weil ich jetzt meine vorher gesicherten Daten und Dateien wieder Stück für Stück zurück ins System bringen muss, ohne die Daten bzw. Einstellungen die bei der ersten Installation den Crash verursacht haben. Und ich muß meinen Desktop wieder manuell so herstellen wie ich Ihn haben möchte.

Das Problem mit dem noch nicht installiertem WLAN bleibt aber auch hier und muss manuell eingerichtet werden.
Ansonsten wurde die kompletten Hardwarekomponenten, Sound und Webcam, perfekt erkannt und konfiguriert.
Dieses Netbook eignet sich sehr gut für den Einsatz mit openSUSE Linux.
Ich werde bald die ersten Schritte zur weiteren Einrichtung und Konfiguration des Systems hier veröffentlichen.

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