aktuelle CD/DVD Cover für openSUSE 13.2

openSUSE 13.2 ist schon ein paar Tage verfügbar und ich habe wieder für die gängigsten Downloadversionen passende CD/DVD Cover und Rundlabel zum Bedrucken der CD/DVD’s erstellt und für Euch zum herunterladen im Downloadbereich und den folgenden Seiten bereitgestellt. ( Downloadbereich ab Seite 8 )

 

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.2 - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.2 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.2 - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.2 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für openSUSE 13.2 Rundlabel - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für openSUSE 13.2 Rundlabel – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Die openSUSE DVD Cover liegen als *.png Grafiken für jeweils die Covervorderseiten und extra die passenden Coverrückseiten und zu dem entsprechenden Rundlabel für das bedruckbare CD- oder DVD-Medium bereit. Dabei hilft natürlich ein spezielles Cover Designerprogramm. Für openSUSE und KDE-User bietet sich dafür das KDE Programm “KoverArtist” an.

 

http://www.opensuse-lernen.de/?page_id=784&dl_page=8

Das KDE Programm KoverArtist bei der Arbeit 😉

 

 

Diese openSUSE 13.2 DVD Cover stehen jedem zur freien und uneingeschränkten Verwendung zur Verfügung.

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Installationsanleitung openSUSE 13.2 Live Medium

Die Images der openSUSE 13.2 Live Medien mit KDE oder Gnome Desktop können ab dem 04.Nov. 2014 hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso | ca. 900 MB) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 Live 32Bit mit dem KDE Desktop Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ mit aktuellen Screenshots und Inhalten angepasst und verfeinert. Die Installation eines openSUSE 13.2 Gnome Live unterscheidet sich nur optisch etwas, ist aber prinzipiell gleich.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 Live KDE 32 Bit

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten ein openSUSE Live Medium auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von einer DVD oder einem USB Stick und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau so werde ich dieses mal meine Installationsanleitung für openSUSE 13.2 Live KDE erstellen.

Booten vom Live Medium

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. von USB starten kann. Bei aktuellen und jüngeren Geräten ist das eigentlich kein Problem.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von der openSUSE-Live DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder eben den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das Boot-Menü.

 

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. "openSUSE 13.2 KDE Live" starten.

So startet der openSUSE 13.2 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. „openSUSE 13.2 KDE Live“ starten.

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Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start des Live Mediums beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

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Laden des Betriebssystems

Nun ist die Installeroberfläche deutschsprachig und der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Nun ist die Installeroberfläche deutschsprachig und der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

 

Eigentlich lädt openSUSE Linux alles schön im Hintergrund und beschäftigt den User solange mit einer kleinen Animation. Hier, bei 13.2, lief jetzt doch nur Text durch. Keine Panik. Sieht verwirrend aus, hat aber für den Benutzer keine Auswirkungen und ist gleich vorbei.

Eigentlich lädt openSUSE Linux alles schön im Hintergrund und beschäftigt den User solange mit einer kleinen Animation. Hier, bei 13.2, lief jetzt doch nur Text durch. Keine Panik. Sieht verwirrend aus, hat aber für den Benutzer keine Auswirkungen und ist gleich vorbei.

 

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit KDE Desktop mit dem Begrüßungsdialog..

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit KDE Desktop mit dem Begrüßungsdialog..

Von hier aus werden wir jetzt die Installation starten.

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Start der Installation

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Aktivities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar deren oberstes Icon die Installation in Gang setzt. (Screenshot von 13.1)

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf „Activities“. Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar deren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt. (Screenshot von 13.1)




Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Activities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt.

Um vom KDE Live Desktop die Installation zu starten klickt man das jeweilige Icon „Install“ im Widget an.

 

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muss sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

Diesen Vorschlag kann man so akzeptieren und braucht keine weiteren Änderungen vornehmen.

Diesen Vorschlag kann man so akzeptieren und braucht keine weiteren Änderungen vornehmen.

 

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben. Egal wie man sich entscheidet. Das Passwort für „Root“ muss man sich gut merken. Es wird für alle Änderungen am System, einschließlich Softwareinstallationen gebraucht.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live Medien hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

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Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

 

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

 

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

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Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

 

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren – CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

 

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

Der Bootmanager Grub2 ist bei mir hier im Textmodus. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

 

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein - bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl... Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

Kurzzeitig schaltet openSUSE beim Start noch hin und wieder in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein – bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl… Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

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Fertig

Die openSUSE 13.2 KDE Live ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

Und so präsentiert sich openSUSE 13.2 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation mit dem KDE Begrüßungsdialog.

Und so präsentiert sich openSUSE 13.2 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation mit dem KDE Begrüßungsdialog.

 

Ich wünsche viel Spaß mit openSUSE 13.2 ..

 

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openSUSE 13.2 veröffentlicht

Es ist wieder soweit…

die openSUSE Entwickler haben heute openSUSE 13.2 freigegeben. Nach einigen Verzögerungen und strukturellen Änderungen hat es etwas gedauert, dafür haben jetzt wieder viele Neuerungen und Aktualisierungen in openSUSE 13.2 Einzug gehalten.

z.Bsp. :
– Linux Kernel 3.16 kommt mit Verbesserungen für den Nouveau Open-Source-Treiber für NVIDIA-Karten sowie mit weiteren Features für Intel- und AMD-Grafik
– Btrfs als Standard Dateisystem
– Netzwerkkonfiguration: ifup wird durch Wicked ersetzt
– Live-Iso’s sind jetzt standardmäßig persistent
– überarbeitetes und verbessertes YaST
– neues openSUSE Installationsprogramm mit mehreren Veränderungen, um die Installation einfacher und einladender zu machen
– KDE Plasma Desktop kommt jetzt mit einer Unterstützung für die Integration mobiler Geräte über KDE Connect

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org wie immer kostenlos, als DVD Images und als ca. 1GByte große Live Medien jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden. Auch gibt es wieder ein Netzwerkinstallationsmedium mit etwas über 200 MB und das Rettungssystem mit dem XFCE Desktop und ca. 540 MB.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 13.2 : „Allgemeines zur aktuellen Version openSUSE 13.2“

 

openSUSE 13.2 KDE DesktopopenSUSE 13.2 KDE Desktop

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 13.2 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6116

Installationsanleitungen:

Für die Version 13.2 habe ich neue detaillierte Installationsanleitungen geschrieben. Es hat sich aber beim Installationsprozess zu vorherigen openSUSE Versionen nur wenig geändert.

Installation von den Live Medien : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6180

Installation von der DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=6152

Upgrademöglichkeiten:

Statt der kompletten Neuinstallation kann man openSUSE auch hervorragend upgraden. Ganz wichtig ist, kein übereiltes Upgrade in den ersten Tagen starten, weil da erfahrungsgemäß noch nicht alle Programme bzw. Pakete für die neue Version verfügbar sind.

Ansonsten kann man zum Beispiel während der Installation von der DVD auswählen, ob man eine Neuinstallation oder eine Aktualisierung eines funktionierenden openSUSE Systems möchte. Eine andere Möglichkeit ist das Upgrade per zypper aus einem laufenden System (oder Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit “zypper”).

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Installationsanleitung openSUSE 13.2 – DVD

Die Images der openSUSE 13.2 DVD können ab dem 04.Nov. 2014  hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder sich einen bootbaren USB Stick mit dem Images erstellen. Wie das mit dem openSUSE eigenen Programm namens „SUSE STUDIO Imagewriter“ funktioniert habe ich hier beschrieben. Für andere Linuxdistributionen und Windows kann ich das Programm „unetbootin“ empfehlen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.2 RC1 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Ab openSUSE 13.2 hat sich das Installationstool optisch etwas verändert. Deshalb habe ich dazu meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3.18 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 13.1 64 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.2 RC 1 DVD 32 Bit

Die openSUSE 13.2 Installation ist wie immer kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk oder USB Stick starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

 

Der openSUSE DVD Installer bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live Images. F4 und F6

 

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2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

 

"Enter" - und los geht die Installation von openSUSE 13.1 in Deutsch.

„Enter“ – und los geht die Installation von openSUSE 13.2 in Deutsch.

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3. Laden des Betriebssystems

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

 

Linux lädt im Hintergrund während man dank Plymounth mit einer sehr kleinen und diskreten Animation beglückt wird.

 

Wer sich natürlich für die Vorgänge dahinter interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

Wer sich natürlich für die Vorgänge dahinter interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

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4. Willkommen und Lizenz

Zum Beginn der Installation werden nach einer kurzen Initialisierung die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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5. Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

Systemüberprüfung

 

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die "Automatische Konfiguration" doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die "Automatische Konfiguration " deaktivieren.

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Diese Nachfrage ist auch seit dieser Version weggefallen. Auch die Möglichkeit die „Automatische Konfiguration“ zu deaktivieren, ist ab 13.2 nicht mehr dabei.

Der Punkt „Online-Repositories vor der Installation hinzufügen“ ist optional und verändert die Installation dahingehend, dass anschließend gleich das Netzwerk für eine Internetverbindung konfiguriert wird. Man kann natürlich auch erst mal ohne die Einbindung der „Online-Repositories“ fortfahren und das später im laufenden System erledigen

Spoiler Netzwerkeinrichtung (hier noch aus openSUSE 13.1 übernommen) bei Bedarf aufklappen :

Netzwerkeinrichtung

Wählt man also hier die Option aus, "

Wählt man also hier die Option „Online Repositories vor der Installation hinzufügen“ aus, wird gleich danach erst mal das Netzwerk eingerichtet, damit man wärend der Installation Zugriff auf das Internet bekommt.

 

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bekommt.

Man braucht die Online Repositories nicht zwingend für eine erfolgreiche Grundinstallation. Man kann sie auch später einbinden. Es part nur etwas Zeit, wenn man bestimmte Aktualisierungen nicht extra hinterher ausführen muss, sondern gleich das aktuellere Onlinepaket bei der Installation bekommt. 😉

 

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und ...

Wenn alles glatt geht, sucht und findet openSUSE die möglichen Netzwerkkarten und …

 

richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

… richtet sie automatisch ein, so das der Internetzugriff funktioniert.

Bei meiner Installation in der VirtualBox wird ja eine kabelgebundene Netzwerkverbindung simuliert, die auch problemlos durch den Installer von openSUSE 13.1eingerichtet wurde. Ob dieses auch später bei „richtigen“ Installationen auf Geräten mit WLAN Netzwerkverbindungen funktioniert konnte ich jetzt noch nicht testen.

 

Wenn eine Verbindung zum Internet steht liest der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein.

Wenn eine Verbindung zum Internet steht ließt der openSUSE Installer die Liste der Online Repositories automatisch ein und …

 

... und läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

… läßt einem die Wahl welche Online Quellen man einbinden möchte.

 

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

Ausgewählte Online Repos werden hinzugefügt.

 

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen zustimmen.

Bei einigen Repositories mus man extra Lizenzbestimmungen
zustimmen.

Das war es. Danach geht der normale Installationsweg weiter. Wenn die Netzwerkverbindung und die Online Repositories eingerichtet sind, berücksichtigt der openSUSE Installer nun auch Pakete aus den Online Quellen.

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6. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muss sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

So schlägt openSUSE 13.2 die Psrtitionierung vor. Das Dateisystem Btrfs ist inzwischen Standard geworden.

So schlägt openSUSE 13.2 die Partitionierung vor. Das Dateisystem Btrfs ist inzwischen Standard geworden.

 

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7. Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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8. Desktop auswählen

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen "KDE" (vorausgewählt), "Gnome" und unter "Andere" verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen „KDE“ (vorausgewählt), „Gnome“ und unter „Andere“ verbergen sich XFCE, Enlightenment, LXDE und noch weitere.

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9. Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu. Neu hinzugekommen ist hier die Möglichkeit die Tastaturbelegung zu testen.

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10. Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

 

Erst wenn man hier den Button "Installieren" anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

Erst wenn man hier den Button „Installieren“ anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

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11. Installation

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

Man kann sich bei einer Diashow ein paar Informationen über openSUSE ansehen oder auch die Details der Installation mitverfolgen.

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12. Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und setzt danach die Konfiguration fort.

 

 

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD bzw. vom Images sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

 

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssysteme installiert ständen die hier mit zur Auswahl.

Hier startet der Bootlader Grub 2. Wären weitere Betriebssysteme installiert ständen die hier mit zur Auswahl.

13. Fertig

Die openSUSE 13.2 DVD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

openSUSE 13.1 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

openSUSE 13.2 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

 

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.1 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich die openSUSE 13.2 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

 

Ich wünsche viel Spaß mit openSUSE 13.2.

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Allgemeines zur Version openSUSE 13.2

Version verfügbar ab dem 04.11.2014: openSUSE 13.2

Was ist neu in openSUSE 13.2 ?

– Linux Kernel 3.16 kommt mit Verbesserungen für den Nouveau Open-Source-Treiber für NVIDIA-Karten sowie mit weiteren Features für Intel- und AMD-Grafik
– Btrfs als Standard Dateisystem
– Netzwerkkonfiguration: ifup wird durch Wicked ersetzt
– Live-Iso’s sind jetzt standardmäßig persistent
– überarbeitetes und verbessertes YaST
– neues openSUSE Installationsprogramm mit mehreren Veränderungen, um die Installation einfacher und einladender zu machen
– KDE Plasma Desktop kommt jetzt mit einer Unterstützung für die Integration mobiler Geräte über KDE Connect

aktualisierte Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.16
  2. GRUB 2.00
  3. Desktop KDE 4.14.2
  4. Plasma Workspace 4.11.12
  5. GNOME Shell 3.14.1
  6. Desktop XFCE 4.11
  7. Desktop LXDE 0.5.5
  8. Desktop MATE 1.8.1
  9. Calligra office suite 2.8.5
  10. Plymouth 0.9.0

Weitere Produktbesonderheiten zu openSUSE 13.2 findet ihr hier auf der englischen openSUSE Seite. Auf der deutschen openSUSE Seite sind bis heute noch keine detaillierten Informationen zu 13.2 zu finden.
Das englischsprachige openSUSE Portal hält für den Bedarf auch eine sehr ausfürliche und aktuelle Feature List zu 13.2 bereit.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht ab dem 04.11.2014 die aktuelle Version 13.2 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( ca. 4,7 GB )

– installierbares Gnome Live Images ( ca 910 MB)

– installierbares KDE Live Images ( ca 900 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das Nötigste ( ca 250 MB ), der Rest wird übers Internet nachgeladen )

– Rescue CD mit XFCE Desktop ( ca 570 MB)

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 13.2 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE, Xfce, MATE und Enlightenment

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Cloud Technologien:

  • Havana-Release von OpenStack
  • s3fs, ein FUSE-Dateisystem, das das Mounten eines Buckets vom Amazon S3 als lokales Dateisystem erlaubt
  • openCloud, Server & Client

Systemvoraussetzungen:

openSUSE 13.2 unterstützt die meisten PC Hardware-Komponenten. Folgende Voraussetzungen sollten für einen reibungslosen Betrieb von openSUSE erfüllt sein:

  • Prozessor:
    • Pentium * III 500 MHz Prozessor oder höher (Pentium 4 2,4 GHz oder höher oder ein beliebiger AMD64 oder Intel64 Prozessor werden empfohlen)
  • Arbeitsspeicher:
    • Mindestens 1 GB
    • Empfohlen werden 2 GB oder mehr
  • Festplatte:
    • 3 GB freier Festplattenspeicher für eine minimale Installation
    • 5 GB für einen grafischen Desktop (mehr empfohlen)
  • Sound- und Grafikkarte:
    • openSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.
    • 800 x 600 Bildschirmauflösung (1024 x 768 oder höher empfohlen)
  • Für die Installation von der DVD wird ein optisches Laufwerk benötigt.
    • die Live-Medien können wahlweise auf DVD Medien oder bei entsprechender Unterstützung (Booten von USB Schnittstellen) von USB-Speichermedien genutzt werden.
  • Der GRUB Bootloader unterstützt auch andere Betriebssysteme auf dem selbem Computer. Damit kann openSUSE auf einer freien Festplattenpartition installiert werden, während auf anderen Partitionen weitere Systeme installiert sind.

Kaufboxen openSUSE bestellen :

1. openSUSE 13.2 deutsche Box-Version, 2 doppellagigen DVD (für 32- und 64-Bit-PC) incl. deutschem Handbuch (ca. 350 Seiten)

Als besonderes Highlight enthält dieses openSUSE-Paket exklusiv das aktuelle E-Book „Einführung in Git“ (ca. 200 Seiten, PDF zum Download), aus dem Verlag Open Source Press.
Auch bei „openSUSE 13.2“ garantiert das openSUSE-Projekt die Systempflege und Updates für 18 Monate ab Release.
Von jeder verkauften Box geht eine Spende an das freie openSUSE-Projekt.

openSUSE 13.2 Box

 

bei http://www.ixsoft.de für € 49,90 (versandkostenfrei)

 

2. openSUSE 13.2 von Open Source Press/Avanquest (Verkauf über Amazon)

– 1 Doppel-DVD mit „openSUSE 13.2“ für 32- und 64-bit Systeme
– 1 DVD mit Live-Versionen zum Ausprobieren & Add-Ons
– Gedrucktes Handbuch (dt.) mit ca. 350 Seiten
– Volles Desktop Betriebssystem: openSUSE bietet alles, was Sie für Ihre Arbeit oder zum Spielen brauchen
– Inklusive Büro-Suite: LibreOffice bietet das Erstellen von professionell aussehenden Dokumente, Kalkulationstabellen, Präsentationen und vieles mehr.

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Erster Milestone zu openSUSE 13.2 verfügbar

Die openSUSE Entwickler haben den ersten Meilenstein zur Entwicklung von openSUSE 13.2 beendet und zum Herunterladen und Testen zur Verfügung gestellt. Dieser erste Milestone trägt, wie schon beim letzten Mal, die Nummer 0.

Wie Anfang Februar in diesem Artikel angekündigt, wird die kommende openSUSE Version 13.2 nicht den ehemals angestrebten 8 monatigen Releasezyklus einhalten. Die openSUSE-Entwickler wollen und müssen erst mal dringende Aufgaben bei den openSUSE eigenen Werkzeugen und bei der grundsätzlichen Infrastruktur der Distribution abarbeiten und überarbeiten. Daraus resultiert ein wahrscheinlich 5 Monate späteres Release der nächsten Version 13.2. Also ungefär im November 2014. Vom 24. – 28. April 2014 findet die nächste openSUSE Konferenz in Dubrovnik (Kroatien) statt. Bei der Gelegenheit wollen sich die openSUSE Macher ausführlich über die genauen Releasetermine für 13.2 und auch über den zukünftigen generellen Releasezyklus austauschen. Fakt ist, dass zukünftig mehr Gewicht bei den Releases der Community übertragen werden soll. Fakt ist aber auch: ( und das hatte viele Gemüter im Vorfeld bewegt ) Release Manager Stephan „Coolo“ Kulow wird auch die 13.2 wieder „zur Welt bringen“ 😉

Es gab einige Verwirrungen in den letzten Wochen und Monaten, wobei eine recht dürftige openSUSE Kommunikation eine starke Rolle spielte. Das hat wohl auch das openSUSE Team selbst schnell erkannt und mit diesem Beitrag bereits Anfang Februar drauf reagiert. Bleibt zu hoffen, dass sich dazu wirklich etwas tut.

Aber nun endlich zu openSUSE 13.2 Milestone 0

Dafür, dass es sich um einen ersten Milestone für eine neue Version handelt, sind schon ganz schön viele bedeutende Änderungen eingeflossen. Weitere Änderungen in der kommenden Entwicklung sind natürlich noch viele möglich und auch wahrscheinlich. Diese frühe Ausgabe ist nur als Testversion zu verstehen und zum Gewinnen von Feedback gedacht.

Fakten:

  • Kernel: Testversion von Linux 3.14
  • Btrfs als Standard-Dateisystem mit btrfsprogs 3.12 zur Verwaltung enthalten
  • Systemd 210
  • Netzwerkverwaltung mit wicked (ersetzt ifup)
  • Dracut zum Erzeugen des Initramfs
  • optisch erneuertes YaST (Qt-Frontend auf Qt5 portiert)
  • Zypper 1.10
  • neuste KDE SC Version 4.x und KDE Frameworks 5 enthalten
  • Wayland 1.4

Diese Entwicklerversion kann von der openSUSE Entwicklerseite in all den bekannten Formaten und für 32Bit und 64Bit Architektur herunter geladen werden.

Ich habe mal fix das KDE Live Images von openSUSE 13.2 Milestone 0 herunter geladen und mittels „openSUSE Images Writer“ aus meinem installiertem openSUSE 13.1 auf einen USB Stick geschrieben. Wie zu erwarten, ist selbstverständlich die Optik noch die selbe wie bei 13.1 . Das kommt, wenn überhaupt, erst viel später dran. Der Start vom USB Stick funktionierte auf meinem doch recht betagtem Test Notebook „HP Pavilion dv9000“ problemlos.

openSUSE 13.2 Milestone 0 KDE Desktop

openSUSE 13.2 Milestone 0 KDE Desktop


Die Optik des KDE Networkmanager von KDE 4.12.2 war für mich einigermaßen neu. Kann aber auch daran liegen, dass ich mein gewohntes KDE System im Laufe der Zeit schon etwas mit persönlichem Style verändert habe und so diese Änderungen gar nicht so mitbekommen habe. Jedenfalls funktionierte auch die W-LAN Verbindung nach Eingabe des Schlüssels auf Anhieb. Das war für dieses Notebook bei vorigen Versionen bei weitem nicht so selbstverständlich.

networkmanager_13.2

Der KDE Networkmanager hat sofort funktioniert und bestehende W-LAN Verbindungen angezeigt.


Das auf Qt5 umgestellte Frontend von YaST hat sich im Detail minimal optisch verändert. Wirkt irgendwie ein wenig feiner. Sonst keine Überraschungen. Alles an seinem Platz.

YaST mit der Qt5 Oberfläche

YaST mit der Qt5 Oberfläche


Die Netzwerkkonfiguration ohne den KDE Networkmanager, sondern über YaST und mit Wicked (Ersatz für ifup) hat bei mir noch nicht so funktioniert. Aber, wie gesagt … Das ist erst mal ein erster Blick, wo es mit 13.2 hingehen soll.

Bei openSUSE 13.2 löst wicked bei der Netzwerkkonfiguration ifup ab.

Bei openSUSE 13.2 löst wicked bei der Netzwerkkonfiguration ifup ab.



Quellen:



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openSUSE 13.2 Release verschoben

Kaum hat man sich halbwegs an openSUSE’s 8 monatigen Releasezyklus gewöhnt, da gibt das Team nach einer einwöchigen Tagung in Nürnberg bekannt, dass openSUSE 13.2 nicht wie geplant im Juni 2014 erscheint. Und wer jetzt mit 2-3 Wochen Verspätung rechnet liegt falsch. Die 13.2 soll um mehrere Monate verschoben werden. Die offizielle Variante besagt, dass sich das openSUSE Team von Suse, welches sich bisher u.a. um die Releases gekümmert hat, erst mal um andere Sachen intensiv kümmern will / muss. Und es soll angeblich nicht nur bei dieser ungewöhnlichen Verschiebung bleiben, sondern openSUSE 13.2 soll auch strukturell überarbeitet werden.
Sicherlich, bei mir und bei vielen anderen läuft die 13.1 tadellos. Da kann man locker mit Leben und braucht nicht gleich wieder eine neue Version bzw. kommt erst mal ein Weilchen um eine Neuinstallation oder ein Upgrade herum. Die Verschiebung an-sich ist also gar nicht das Problem. Die Fakten, dass 13.2 strukturell überarbeitet werden soll und Michal Hrusecky in seinem Beitrag sogar von einem »Community-Release« ohne Mitwirken des Distributors sprach, sind da schon wesentlich interessanter.
Im Laufe der Diskussion wurde dann natürlich wieder der Releasezyklus in Frage gestellt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass openSUSE sich mit den 8 monatigen Neuerscheinungen gewaltig übernommen hat.
Als Reaktion auf das folgende Unverständnis für diese Handlungsweise durch die Community haben sich einige Suseverantwortlichen zu Wort gemeldet.
Und zwar hat u.a. der bei Suse angestellte openSUSE Entwickler Stephan Kulow (Releasemanager) klargestellt, dass Suse sich nicht aus der Entwicklung von openSUSE zurückziehen will. Vincent Untz ergänzte, dass es auch nicht geplant sei, die bei Suse in Lohn & Brot stehenden Entwickler die an openSUSE tätig sind zu reduzieren. Okay, wenn das so stimmt ist das ja schon mal ein Lichtblick.
Ein gravierendes Problem, welches
openSUSE aber schon geraume Zeit mit sich herumschleppt ist, dass wohl zu wenig Paketbetreuer und Maintainer für openSUSE vorhanden sind, genau wie bei Packman, welches ja sehr wichtig für openSUSE ist. Wenn ich das richtig mitverfolgt habe, haben sich haufenweise Pakete und Projekte angesammelt um die sich niemand mehr kümmert.

Eins ist jedenfalls Fakt. Wenn das Gefüge bei openSUSE zwischen Mitwirkenden und Aufwand aus dem Gleichgewicht gekommen ist, muss sich etwas ändern damit die Distribution weiterhin erfolgreich bestehen kann.
Jetzt wird es interessant, welche Umstrukturierungen sich die Verantwortlichen einfallen lassen.

Solange jedenfalls… have a lot of Fun
mit 13.1.

Quelle: www.prolinux.de ( von Mirko Lindner)
Beitrag von Michal Hrusecky auf  http://article.gmane.org/gmane.linux.suse.opensuse.project/14784

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