reguläre Lebensdauer von openSUSE 13.1 endet

Seit November 2013 gibt es openSUSE 13.1. Inzwischen haben schon 13.2 und gerade aktuell openSUSE 42.1 das Licht der Bildschirme erblickt. Eigentlich wäre der Lebenszyklus für openSUSE 13.1 schon im Mai 2015 beendet. Das 13.1 nun doch bis zum 03. Februar 2016 mit regulären Updates versorgt wurde, liegt an Änderungen des Entwicklungszyklus bei openSUSE, wodurch ja doch einige Verschiebungen und Änderungen Einzug gehalten haben. Ursprünglich war der Entwicklungszyklus bei openSUSE mal bei 8 Monaten. Inzwischen sind die letzten beiden Versionen erst immer nach 12 Monaten erschienen. Und weil man den Lebenszyklus zu 13.1 Zeiten mit dem Erscheinen der übernächsten Version plus zwei Monate festgelegt hat, kommt so eine Rechnung zusammen.

Mit dem regulären Lebensende für openSUSE 13.1 ist aber noch nicht wirklich Schluss für 13.1. Es geht weiter mit dem Evergreen Team. Es steht schon länger fest, dass das Evergreen Projekt die openSUSE Version 13.1 für eine längere Unterstützung auserkoren hat und bis November 2016 mit Updates versorgen wird.

Das Evergreen-Projekt sind openSUSE Member, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, ausgewählte openSUSE Versionen über deren offiziellen Lebenszyklus hinaus mit Updates zu versorgen und so deren Lebensdauer zu verlängern.

Um eine openSUSE Installationen nach dem regulären Ende auf das Evergreen-Projekt umzustellen, musste man früher einiges an den Repositories umstellen, um an die Updates zu kommen. Für 13.1 steht auf der englischen Evergreen Projektseite (die deutsche Evergreen Projektseite ist leider nicht aktuell)  ist nichts zu tun, nichts durch den Anwender zu ändern. Das ist doch toll. Die Updates kommen in den ganz normalen Repositories an.

Also, weiter gehts bei dem einen oder anderen mit 13.1. Aber machen wir uns nichts vor. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 😉 Früher oder später muss man sich von 13.1 verabschieden und zu einer neueren Version greifen. 13.2 und 42.1 kann ich nur empfehlen.

Quellen:

http://www.pro-linux.de von Hans-Joachim Baader ,

https://en.opensuse.org/openSUSE:Evergreen

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offizielles Ende für openSUSE 12.2

Das openSUSE-Team hat ab dem 27. Januar das Ende für die Unterstützung von openSUSE 12.2 bekannt gegeben. Alle, die noch die 12.2 im Einsatz haben, sollten jetzt spätestens auf eine offiziell unterstützte Version, wie 12.3 oder aktuell die 13.1, umsteigen. openSUSE 12.3 erhält noch bis November 2014 Updates und die 13.1 wird bis Mai 2015 gepflegt und darüber hinaus noch durch das Evergreen Projekt weiter bis November 2016 unterstützt.

openSUSE 12.2 war am 05. September 2012 erschienen und wurde somit über ca. 17 Monate mit 748 Updates versorgt. Davon waren 352 Sicherheitspatches. Laut. Benjamin Brunner von openSUSE waren das deutlich weniger als noch bei openSUSE 12.1.

Benjamin Brunner hat in seiner Ankündigung in der openSUSE Mailingliste speziell noch mal dem KDE-Team gedankt, die das erste mal ein  KDE Update (auf 4.8.5) ohne größere Probleme in eine laufende openSUSE Version eingebracht haben .

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openSUSE 13.1 neben Windows 8.1 und mit UEFI

Endlich habe ich ein Gerät, mit dem ich openSUSE neben Windows 8 und mit UEFI Bios und aktivierten Secure Boot testen kann. Aber es gab schon einige Hürden gleich zum Beginn der Installation.

Hardware:

Es handelt sich um ein Toshiba Notebook Qosmio X70-A.

Prozessor: Intel Core i7MQ der vierten Generation

Festplatten: 256 GB SSD und 1,5 TB HDD

Arbeitsspeicher: 16GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 770M Optimus Technologie

vorinstalliertes OS: Windows 8 64Bit

Als erstes habe ich das openSUSE 13.1 KDE Live Medium 64Bit probiert.

1. Boot von USB

Mit der Taste F12 ruft man bei diesem Notebook das Bootmenü auf. Danach startet openSUSE 13.1 KDE Live sauber bis zum fertigen Desktop durch. Da war ich doch schon etwas beeindruckt. So problemlos hätte ich mir das gar nicht vorgestellt.

2. Installation des Live Mediums

Nachdem der schöne KDE Desktop so gleich nach dem ersten Live Start vor mir erstrahlte, wurde ich mutiger. Also kurzer Hand die Installation aus dem Livebetrieb gestartet. Das lief ebenso problemlos wie vorher der Livestart.
Da es mir wichtig war die Geschwindigkeit der schnelle SSD auch für Linux zu nutzen, habe ich die Linuxpartition / auf die SSD neben die Windowspartition gelegt. Die Partition /home und /swap habe ich dagegen auf die HDD gelegt. Dabei habe ich die /home Partition gleich noch verschlüsselt.
Tja, so ging die Installation erfolgreich zu Ende.
Beim ersten Neustart mit dem installierten System blieb, nach Auswahl von openSUSE im Bootmenü, erstaunlicherweise der Bildschirm dunkel. Nichts, außer ein blinkender Cursor oben links in der Bildschirmecke. Bei weiteren Startversuchen blieb der Start auch mal bei der Meldung “ … grafik interface … “ stehen.

Lösung: Das Problem liegt wohl beim KMS (Kernel Mode Setting) . Wenn der openSUSE Start sich mal wieder an der Stelle verabschiedet hat kann man mit der Tastenkombination „Alt“+“Strg“+“F2“ auf eine andere Konsole wechseln. Dort trifft man dann im Textmodus auf ein Login und muss sich als root und dem dazugehörigen Passwort anmelden. Danach sollte mit Eingabe von „startx“ die grafische Oberfläche, sprich der KDE Desktop, starten. Wenn das denn geklappt hat, startet man YaST und wählt links „System“ und danach in der rechten Fensterhälfte „Bootloader“ . Es geht jetzt hier darum, dem openSUSE Systemstart die Option „nomodeset“ mit auf den Weg zu geben. Dazu …


YaST starten und in der Rubrik "System" den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.

YaST starten und in der Rubrik „System“ den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.


Hier den Button "Bootloader Optionen" anklicken.

Hier den Button „Bootloader Optionen“ anklicken.


Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option "nomodeset" ( ohne Anführungszeichen - wie auf dem Sceenshot ) einfügen.

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option „nomodeset“ ( ohne Anführungszeichen – wie auf dem Sceenshot ) einfügen.


Danach startet das installierte openSUSE 13.1 Live KDE sauber bis zum fertigen Desktop.

Einerseits war ich jetzt glücklich, andererseits aber noch nicht zufrieden. Ich bevorzuge die Installation des openSUSE DVD Mediums. Also ran da … 😉

3. Booten und Installation vom DVD Medium

Wenn man vom openSUSE DVD Medium ( ich habe das ISO wieder auf einem USB Stick benutzt ) bootet bekommt man nach dem Willkommens Bildschirm eigentlich dieses DVD Menü.


Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bei meinem neuen Gerät sah das aber so aus…

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.


Ich konnte also nach dem mir angezeigten DVD Menü nur den Punkt „Installation“ wählen“. Gesagt, getan und ab da an blieb der Bildschirm ohne weitere Informationen schwarz. Ich vermutete gleich, dass es wieder ein Problem mit dem KMS war. Wie aber den Rechner ohne KMS starten, wenn mir die Option, die sich sonst wie auf dem ersten Screenshot zu sehen ist, unter „F3 Video Mode“ versteckt nicht angeboten wurde.

Ich ging davon aus, dass es mit dem UEFI Bios zusammenhängt, dass mein DVD Menü anders aussieht als bei anderen Rechnern. Denn als ich das gleiche Medium bei einem älteren Notebook mit älterem „normalen“ Bios ausprobiert habe, habe ich auch das erwartete DVD Menü angezeigt bekommen.

Lösung:
Wenn ich bei dem Notebook mit UEFI während des angezeigten „abgespeckten“ DVD Menüs und ausgewählte Menüpunkt „Installation“ die Taste „E“ drücke komme ich in den Menübearbeitungsmodus. Hier kann ich die Option „nomodeset“ wieder als Startparameter anbringen.


Wenn man während des "abgespeckten" DVD Menüs die Taste "E" drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Wenn man während des „abgespeckten“ DVD Menüs die Taste „E“ drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Hier muss man jetzt in der dritten Zeile den die Option „nomodeset“ anfügen um den Installationsprozess mit deaktiviertem KMS zu starten.


So muss das aussehen. Hinter der Zeile:  linuxefi /boot/x86_64/loader/linux  fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. ;-)

So muss das aussehen. Hinter der Zeile:
linuxefi /boot/x86_64/loader/linux fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. 😉

Danach muß man den Vorgang mit der Taste „F10“ abschließen und das kann erneut die Installation aus dem DVD Menü starten, jetzt aber ohne KMS.

Danach klappt die Installation von openSUSE 13.1 DVD auf dem Rechner mit UEFI wie gewohnt.

openSUSE 13.1 DVD 64Bit arbeitet jetzt bei mir auf meinem neuen Toshiba Qosmio neben dem vorinstallierten Windows 8.1 und mit aktiviertem SecureBoot. Bisher funktioniert alles sehr gut. Ich habe ein paar Probleme mit meiner WLAN Verbindung. Sie funktioniert eigentlich sehr gut. Aber nach einigen Minuten fällt der Datendurchsatz zusammen. Dies ist aber ein anderes Thema und da werde ich später drauf eingehen. Die Geschwindigkeit mit Linux ( und auch Windows 😉 ) im Zusammenhang mit der SSD ist enorm. Das mss man selbst erlebt haben. Wenn man versucht zu erklären, wie schnell das alles geht erntet man nur ungläubige Blicke.


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Nvidia Repo für 13.1 ist da

Dieses mal hat es ein bisschen länger gedauert und viele haben schon drauf gelauert. Deswegen ist es auch einen kleinen Hinweis wert, dass ab heute das NVIDIA Repository für openSUSE 13.1 verfügbar ist.

Es kann im YaST über die „Community Repositories“ aktiviert werden


NVIDIA Repository in der Community Repo-Liste

NVIDIA Repository in der Community Repo-Liste


oder auch von Hand mit dieser Adresse  ftp://download.nvidia.com/opensuse/13.1/

eingepflegt werden.

Alternativ natürlich auch über den Link http://de.opensuse.org aus dem deutschen openSUSE Wiki.

Bei der nächsten Systemaktualisierung per YaST oder Zypper werden denn die entsprechenden Treiberpakete automatisch installiert.

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openSUSE 13.1 KDE Live nicht auf Deutsch ?

Wenn man sich das openSUSE KDE Live Medium auf den Rechner installiert ist es schon seit mehreren Ausgaben nötig nachträglich die deutsche Übersetzung für KDE nachzuladen. Und das ist auch bei openSUSE 13.1 nicht anders. Keine große Sache.


Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.

Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.


Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete werden automatisch mitgeladen.

Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete für KDE werden automatisch mit geladen.


Nach einem Neustart sieht's dann schon "deutscher" aus.  ;-)

Nach einem Neustart sieht’s dann schon wesentlich  „deutscher“ aus. 😉


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aktuelle CD / DVD Cover für openSUSE 13.1

openSUSE 13.1 ist verfügbar und ich habe wieder für die gängigsten Downloadversionen passende CD/DVD Cover und Rundlabel zum Bedrucken der CD/DVD’s erstellt und für Euch zum herunterladen im Downloadbereich und den folgenden Seiten bereitgestellt. ( Downloadbereich ab Seite 7 )

 

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.1 - durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Vorderseite für openSUSE 13.1 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.1  -  durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für Cover Rückseite für openSUSE 13.1 – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Beispiel für openSUSE 13.1 Rundlabel  -  durch Anklicken zur Downloadseite

Beispiel für openSUSE 13.1 Rundlabel – durch Anklicken zur Downloadseite

 

Die openSUSE DVD Cover liegen als *.png Grafiken für jeweils die Covervorderseiten und extra die passenden Coverrückseiten und zu dem entsprechenden Rundlabel für das bedruckbare CD- oder DVD-Medium bereit. Dabei hilft natürlich ein spezielles Cover Designerprogramm. Für openSUSE und KDE-User bietet sich dafür das einfache und schlichte KDE Programm “Kover” an.


Das KDE Programm Kover bei der Arbeit ;-)

Das KDE Programm Kover bei der Arbeit 😉

 

Diese openSUSE 13.1 DVD Cover stehen jedem zur freien und uneingeschränkten Verwendung zur Verfügung.

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Allgemeines zur aktuellen Version openSUSE 13.1

Version verfügbar ab dem 19.11.2013: openSUSE 13.1

Was ist neu in openSUSE 13.1 ?

– YaST wurde auf Ruby umgestellt
– neues Dateisystem F2FS (optimiert für SSD’s)
– Client Unterstützung für NFS 4.2
– Unterstützung für die neue Intel Haswell Hardware
– openSUSE 13.1 erhält Langzeitunterstützung durch das Evergreenprojekt

Die Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.11.3
  2. GRUB 2.00
  3. Desktop KDE 4.11.2
  4. GNOME Shell 3.10
  5. Desktop XFCE 4.11
  6. Desktop LXDE 0.5.5
  7. Enlightenment 0.17.1
  8. Browser Firefox 24.0
  9. Büropaket LibreOffice 4.1.1.2
  10. Gimp 2.8.6

Ausführliche Produktbesonderheiten zu openSUSE 13.1 findet ihr hier.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht derzeit die aktuelle Version 13.1 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( ca. 4,7 GB )

– installierbares Gnome Live Images ( ca 910 MB)

– installierbares KDE Live Images ( ca 900 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das Nötigste ( ca 250 MB ), der Rest wird übers Internet nachgeladen )

– Rescue CD mit XFCE Desktop ( ca 570 MB)

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 13.1 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE, Xfce und E17

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Cloud Technologien:

  • Havana-Release von OpenStack
  • s3fs, ein FUSE-Dateisystem, das das Mounten eines Buckets vom Amazon S3 als lokales Dateisystem erlaubt
  • openCloud, Server & Client

Systemvoraussetzungen:

openSUSE 13.1 unterstützt die meisten PC Hardware-Komponenten. Folgende Voraussetzungen sollten für einen reibungslosen Betrieb von openSUSE erfüllt sein:

  • Prozessor:
    • Pentium * III 500 MHz Prozessor oder höher (Pentium 4 2,4 GHz oder höher oder ein beliebiger AMD64 oder Intel64 Prozessor werden empfohlen)
  • Arbeitsspeicher:
    • Mindestens 1 GB
    • Empfohlen werden 2 GB oder mehr
  • Festplatte:
    • 3 GB freier Festplattenspeicher für eine minimale Installation
    • 5 GB für einen grafischen Desktop (mehr empfohlen)
  • Sound- und Grafikkarte:
    • openSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.
    • 800 x 600 Bildschirmauflösung (1024 x 768 oder höher empfohlen)
  • Für die Installation von der DVD wird ein optisches Laufwerk benötigt.
    • die Live-Medien können wahlweise auf DVD Medien oder bei entsprechender Unterstützung (Booten von USB Schnittstellen) von USB-Speichermedien genutzt werden.
  • Der GRUB Bootloader unterstützt auch andere Betriebssysteme auf dem selbem Computer. Damit kann openSUSE auf einer freien Festplattenpartition installiert werden, während auf anderen Partitionen weitere Systeme installiert sind.

Kaufboxen openSUSE bestellen :

1. openSUSE 13.1 deutsche Box-Version, 2 doppellagigen DVD (für 32- und 64-Bit-PC) incl. deutschem Handbuch (ca. 350 Seiten)

bei http://www.ixsoft.de für € 49,90 (versandkostenfrei)

2. openSUSE 13.1 – Das umfangreiche Linux-Paket mit mehr als 1000 Anwendungen für Einsteiger und Geeks

bei http://www.opensourcepress.de für € 59,95

Von jeder verkauften Box geht eine kleine Spende an das freie openSUSE-Projekt.

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openSUSE 13.1 veröffentlicht

Es ist wieder soweit…

heute haben die openSUSE Entwickler die finale Version openSUSE 13.1 freigegeben. Auch wenn erstmalig die Optik einer vorherigen Version weitestgehend unverändert übernommen wurde, finden sich wieder viele Neuerungen und Änderungen in der aktuellen Ausgabe.

z.Bsp. :

– openSUSE 13.1 soll jetzt noch besser UEFI Secure Boot unterstützen.
– Langzeitunterstützung (3 Jahre Lebenszyklus) durch Evergreenprojekt angekündigt.
– openSUSE 13.1 wurde im Vorfeld u.a. durch das verbesserte, automatische Testwerkzeug openQA und durch den Hackaton mehr getestet als jede vorherige Version.
– btrfs Dateisystem zwar noch nicht default, aber als stabil genug für den täglichen Einsatz eingeschätzt.
– YaST auf Ruby umgeschrieben
– teilweise Integration von Androidgeräten in KDE und in den Musikplayer Amarok
und vieles mehr. Siehe hier…

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org wie immer kostenlos, als DVD Images und als ca. 1GByte große Live Medien jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden. Auch gibt es wieder ein Netzwerkinstallationsmedium mit etwas über 200 MB und das Rettungssystem mit dem XFCE Desktop und ca. 540 MB.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 13.1 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5894


Sieht zwar äußerlich noch aus wie openSUSE 12.3, ist aber unter der Haube mit vielen Neuerungen und Aktualisierungen die aktuelle Ausgabe openSUSE 13.1

Sieht zwar äußerlich noch aus wie openSUSE 12.3, ist aber unter der Haube mit vielen Neuerungen und Aktualisierungen die aktuelle Ausgabe openSUSE 13.1

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 13.1 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5894

Installationsanleitungen:

Für die Version 13.1 habe ich neue detaillierte Installationsanleitungen geschrieben. Es hat sich aber beim Installationsprozess zu vorherigen openSUSE Versionen nur wenig geändert.

Installation von den Live Medien : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5844

Installation von der DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5748

Upgrademöglichkeiten:

Statt der kompletten Neuinstallation kann man openSUSE auch hervorragend upgraden. Ganz wichtig ist, kein übereiltes Upgrade in den ersten Tagen starten, weil da erfahrungsgemäß noch nicht alle Programme bzw. Pakete für die neue Version verfügbar sind.

Ansonsten kann man zum Beispiel während der Installation von der DVD auswählen, ob man eine Neuinstallation oder eine Aktualisierung eines funktionierenden openSUSE Systems möchte. Eine andere Möglichkeit ist das Upgrade per zypper aus einem laufenden System (oder Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit “zypper”).

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Installationsanleitung openSUSE 13.1 Live Medium

Die Images der openSUSE 13.1 Live Medien mit KDE oder Gnome Desktop können ab dem 19.Nov. 2013 hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso | ca. 900 MB) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 13.1 RC2 Live 32Bit mit dem Gnome Desktop Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert. Leider besitze ich noch keine Hardware mit UEFI Bios und Secure Boot, so das ich zu solch einer Konfiguration keine eigenen Erfahrungen präsentieren kann. ( das wird sich aber bald ändern ;-) ) Die Installation eines openSUSE 13.1 KDE Live unterscheidet sich nur optisch etwas, ist aber prinzipiell gleich.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

  • VirtualBox 4.3 (1)
  • Hostsystem : openSUSE 12.3 32 Bit
  • Installmedium : openSUSE 13.1 RC 2 Live Gnome 32 Bit

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten ein openSUSE Live Medium auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von einer DVD oder einem USB Stick und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau so werde ich dieses mal meine Installationsanleitung für openSUSE 13.1 Live Gnome erstellen.

Booten vom Live Medium

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. von USB starten kann. Bei aktuellen und jüngeren Geräten ist das eigentlich kein Problem.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD oder USB Stick rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von der openSUSE-Live DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk oder eben den USB Stick als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das Boot-Menü.

 

bla bla

So startet der openSUSE 13.1 Installer. Wir entscheiden uns hier für die oberste Option. „openSUSE 13.1Gnome Live“ starten.

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Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start des Live Mediums beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

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Laden des Betriebssystems

Der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Der Ladevorgang beginnt mit dem Laden des Linuxkernels.

Das Linux lädt im Hintergrund. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der Taste [Esc] anzeigen lassen.

 

openSUSE versteckt die Textmeldungen beim Laden hinter diesem Ladebalken.

openSUSE versteckt die Textmeldungen beim Laden hinter diesem Ladebalken.

 

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit Gnome Desktop.

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Hier mit Gnome Desktop.

Von hier aus werden wir jetzt die Installation starten.

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Start der Installation

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf "Aktivities". Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation in Gang setzt.

Um vom Gnome Live Desktop die Installation zu starten klickt man zuerst ein mal auf „Activities“. Danach erscheint aus der linken Bildschirmseite eine Iconbar dreren oberstes Icon die Installation mittels YaST Installer in Gang setzt.

 

Bei KDE befindet sich das Icon für die Installation direkt auf dem Desktop.

Bei KDE befindet sich das Icon für die Installation direkt auf dem Desktop.

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

Diesen Vorschlag hätte ich so akzeptieren können und bräuchte keine weiteren Änderungen vornehmen. Aber, ich wollte btrfs als Standarddateisystem. (siehe nächstes Bild)

Diesen Vorschlag hätte ich so akzeptieren können und bräuchte keine weiteren Änderungen vornehmen. Aber, ich wollte btrfs als Standarddateisystem. (siehe nächstes Bild)

 

Also habe ich "btrfs als Standarddateisystem verwenden" ausgewählt und der openSUSE Installer macht automatisch einen gänzlich neuen Partitionierungsvorschlag.

Also habe ich „btrfs als Standarddateisystem verwenden“ ausgewählt und der openSUSE Installer macht automatisch einen gänzlich neuen Partitionierungsvorschlag.

Eigentlich wollte ich auch eine seperate Home Partition, aber der Installer bemängelte, dass bei meiner virtuellen Installation und der Auswahl mit btrfs nicht genügend Platz für eine seperate Homepartition sei.

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben. Egal wie man sich entscheidet. Das Passwort für „Root“ muss man sich gut merken. Es wird für alle Änderungen am System, einschließlich Softwareinstallationen gebraucht.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live Medien hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

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Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

 

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Erst nach dieser Bestätigung werden wirklich Änderungen am bestehenden System vorgenommen. Bis hierher kann man noch zurück und die Optionen bearbeiten.

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

 

Wenn der Bildschirm zwischenzeitlich so aussieht... Keine Panik. ;-) Das ist ein Bildschirmschoner. Die Installation ist noch nicht fertig. Ein beliebiger Tastendruck bringt den eigentlichen Installationsvorgang wieder in den Vordergrung.

Wenn der Bildschirm zwischenzeitlich so aussieht… Keine Panik. 😉 Das ist ein Bildschirmschoner. Die Installation ist noch nicht fertig. Ein beliebiger Tastendruck bringt den eigentlichen Installationsvorgang wieder in den Vordergrung.

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Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

 

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren – CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

 

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

Beim ersten Neustart trifft man dann auch das erste Mal auf den Bootmanager Grub2. Hier sind dann alle installierten Betriebssysteme aufgeführt und können jeweils zum Start ausgewählt werden.

 

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein - bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen nicht zu verstehen.

Hin und wieder schaltet openSUSE beim Start noch in den Textmodus um. Einige neue Linuxuser lassen sich manchmal dadurch verunsichern. Aber keine Panik. Als reiner Benutzer und erst recht als Neuein – bzw. Umsteiger braucht man die ganzen Zeilen noch nicht zu verstehen. Obwohl… Sollte es zu Fehlern oder Problemen kommen kann man manchmal daraus sehr hilfreiche Informationen zur Lösung der Fehler beziehen.

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Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.

 

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Auch während der automatischen Konfiguration kann es öfter vorkommen, daß der Bildschirm zeitweise in den Textmodus umschaltet. Das ist normal und deutet nicht auf einen Fehler hin.

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Fertig

Die openSUSE 13.1 Gnome Live ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

Und so präsentiert sich openSUSE 13.1 mit Gnome Desktop nach Abschluss der Installation.

Und so präsentiert sich openSUSE 13.1 mit Gnome Desktop nach Abschluss der Installation.

 

Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 13.1.

 

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Zweiter Release Candidate von openSUSE 13.1 veröffentlicht

Pünktlich lt. Roadmap haben die Entwickler heute den zweiten und somit letzten Release Candidaten auf dem Weg zu openSUSE 13.1 zum Download und Testen freigegeben.

Die Änderungen im Vergleich zum RC1 halten sich in Grenzen. Man hat sich auf die Beseitigung von Bugs konzentriert und die Übersetzungen vorrangetrieben.

  • systemd auf Version 208 aktualisiert
  • Shim sollte jetzt funktionieren, was das sichere Starten mit aktiviertem UEFI Secure Boot ermöglicht
  • Plasma-nm ersetzt nicht mehr den Knetworkmanager
  • Calibre ist nun voll funktionsfähig
  • zypper dup aus älteren Release funktionieren besser
  • Apper sollte sich nicht mehr an mehreren Lizenzverträgen stören
  • Teile von YaST wurden aktualisiert, mehere Installer Bugs beseitigt
  • Suspent bei XFCE funktioniert
  • e17 (Enlightenment) nun mit openSUSE Design
  • Akonadi funktioniert besser mit PostgreSQL als Backend
  • VLC wurde auf  die neuste Version 2.1 aktualisiert

Dies ist die letzte Möglichkeit openSUSE 13.1 vor der finalen Ausgabe am 13. November zu testen und Fehler zu finden. Besonderes Augenmerk sollte beim Testen auf das neue Dateisystem btrfs, auf die Funktionalität der Live Images beim Einsatz auf USB Medien und bei entsprechender Hardware auf die Funktion mit aktiviertem Secure Boot/UEFI gelegt werden.

Eine Liste mit den bisher nervigsten Bugs findet man hier.

Download openSUSE 13.1 RC2

Quelle: http://news.opensuse.org/

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