offizielles Ende für openSUSE 12.2

Das openSUSE-Team hat ab dem 27. Januar das Ende für die Unterstützung von openSUSE 12.2 bekannt gegeben. Alle, die noch die 12.2 im Einsatz haben, sollten jetzt spätestens auf eine offiziell unterstützte Version, wie 12.3 oder aktuell die 13.1, umsteigen. openSUSE 12.3 erhält noch bis November 2014 Updates und die 13.1 wird bis Mai 2015 gepflegt und darüber hinaus noch durch das Evergreen Projekt weiter bis November 2016 unterstützt.

openSUSE 12.2 war am 05. September 2012 erschienen und wurde somit über ca. 17 Monate mit 748 Updates versorgt. Davon waren 352 Sicherheitspatches. Laut. Benjamin Brunner von openSUSE waren das deutlich weniger als noch bei openSUSE 12.1.

Benjamin Brunner hat in seiner Ankündigung in der openSUSE Mailingliste speziell noch mal dem KDE-Team gedankt, die das erste mal ein  KDE Update (auf 4.8.5) ohne größere Probleme in eine laufende openSUSE Version eingebracht haben .

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Packer Peazip5.0 unter openSUSE 12.3 ausprobiert

In der aktuellen Ausgabe 09/2013 von LinuxUser habe ich gerade vom Archivmanager Peazip 5.0 gelesen und wollte mir den gleich mal unter openSUSE 12.3 ansehen.

Peazip 5.0 ist ein Pack- und Entpackprogramm, welches mit über 150 verschiedenen Kompressionsformaten zurechtkommt und sich selbst als freie Alternative zu WinZip und WinRar sieht. Man kann es durch Add-ons erweitern und durch Themes umgestalten. Es gibt es für mehrere Betriebssysteme wie z.Bsp. Linux, Windows (32 and 64 bit) und ReactOS und auch als portable Version für die Benutzung vom USB Stick.  Man kann damit die Integrität von Archiven testen und auch von einem zum anderen Format konvertieren. Der Kompressionsgrad kann vom Benutzer geändert werden und die Archive können mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Alles in allem ein interessanter Packer, der mal einen Blick wert ist. Zumal sich der Fensteraufbau von Peazip mehr an einem Dateimanager anlehnen soll. Also mal sehen …

Installation:

Meine erste Suche (und prinzipiell erste Anlaufstelle) im „YaST –> Software installieren oder löschen“ verlief ergebnislos. In den Standard- und allgemeinen Communityrepos von openSUSE ist Peazip also nicht vertreten.


peazip_1

Über die Softwareinstallation per YaST mit „herkömmlichen“ Repositories war Peazip 5.0 nicht zu finden.

Fündig wurde ich bei der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search.


peazip_2

In der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search kann man Peazip für openSUSE finden.

Um Peazip für openSUSE 12.3 zu installieren muss man sich ein s.g. Homerepository einbinden. Für die Version 5.0 zum Beispiel das von Eric Schirra (ecsos).


peazip_3

Wenn man ein fertiges Paket von Peazip für openSUSE sucht, muss man auf ein Homerepository zurückgreifen.

Ich greife auf Homerepos die ich eigentlich nicht kenne, immer mit gemischten Gefühlen und eher ungern zu. Aber wenn man ein fertiges Paket für ein Programm sucht und nicht in der Lage ist es selbst zu kompilieren, hat man nur wenige Alternativen.

Eine weitere Möglichkeit wäre der direkte Download von der Projektseite. Dort bieten die Entwickler fertige RPM Pakete für QT basierende Oberflächen (z.Bsp. KDE) und für GTK basierende Oberflächen (z.Bsp. Gnome) an. Ich bleibe jetzt aber doch bei dem speziell für openSUSE 12.3 gefertigtem Paket aus dem o.g. Homerepository.


peazip_4

Ich habe also den „1 Click Install“ Link für die Version 5.0 angeklickt. Die Datei „peazip.ymp“ kann direkt mit YaST 1-Klick-Installation geöffnet werden.


peazip_5

YaST fragt jetzt noch mal die Bestätigung für die hinzuzufügenden Repositories ab. Warum YaST das Update Repo für 12.3 immer wieder mit aufführt weiß ich nicht. Dieses ist schon längst im System vorhanden.

Achtung: Hier habe ich explizit das Häckchen bei „“Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ entfernt. Somit erhalte ich zwar keine Aktualisierungen für das Programm, ist aber sicherer.


peazip_6

Kurz bevor die Installation jetzt startet will YaST noch eine Bestätigung des zu installierenden Paketes und …


peazip_7

… fasst jetzt alle anstehenden Änderungen noch mal zusammen bevor es wirklich zu Änderungen am System kommt. Wer einen Rückzieher machen wollte, hätte jetzt die letzte Gelegenheit dazu. Aber so dramatisch wie es klingt ist es gar nicht. Diese Vorgehensweise ist bei YaST immer gleich.

Wenn man jetzt auf „weiter“ klickt beginnt der ganz normale Installationsprozess, wie er immer bei Installationen per YaST unter openSUSE abläuft. Es wird das Root-Passwort abgefragt und der Fortsschritt angezeigt bis schließlich die erfolgreiche Installation vermeldet wird. Dieses habe ich jetzt mal fix abgekürzt.

Peazip:


peazip_8

Die Oberfläche von Peazip hat mich dann doch etwas überrascht. Im positiven Sinne.

Peazip kommt mit einer modernen, freundlichen und übersichtlichen Oberfläche daher. Kam in dem Zeitschriftenartikel gar nicht so rüber.  Über den Menüpunkt „Option –> Languares“ lässt sich die Bedienoberfläche von Peazip fix auf Deutsch umstellen. Wie der Fensteraufbau es schon vermuten lässt, läuft die ganze Bedienung dieses Packertools wie bei jedem anderen normalen Dateimanager.

Die wichtigsten und häufigsten Funktionen sind oberhalb in großen Button abgelegt. Viele weitere Funktionen, wie Dateiwerkzeuge, Sortier- und Suchfunktionen sind im Kontextmenü rechte Maustaste „versteckt“. Will damit sagen, dieses kleine Tool kann wieder wesentlich mehr als der erste Eindruck vermuten lässt.


peazip_9

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Archiv oder eine Datei bringt weitere Möglichkeiten zum Vorschein.


Fazit: Alles in allem scheint mir PeaZip eine interessante und frische Alternative für Ark zu sein.

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Videos mit dem Mobile Media Converter umwandeln

Es sind oft die kleinen Tools die einem so viel Freude machen. Ich habe gerade nach einem kleinen Programm gesucht, mit dem ich unter openSUSE fix mal einige Videos umwandeln kann. Dazu bin ich auf http://de.opensuse.org gesurft und habe in der Paketsuche mal nach „converter“ gesucht. Dabei bin ich auf das kleine aber feine Programm „mobilemediaconverter“ gestoßen. Der Mobile Media Converter ist ein kostenloser Audio-und Videokonverter für die Umwandlung zwischen vielen gängigen Audio-und Videoformaten.


mediaconverter1

Ein feines kleines Tool. Das Programmfenster vom Mobile Media Converter.

Aber ganz so ein „kleines“ Tool ist der Mobile Media Converter gar nicht. Ganz davon abgesehen, dass der Converter eine große Anzahl von Video- und Audioformaten aus dem Desktop- und Mobilebereich umwandeln kann, verstecken sich darin zusätzlich noch einige kleine praktischer Helfer. Zum Beispiel ein integrierter Youtube Downloader, ein eingebaute DVD Ripper um DVD Abschnitte umzuwandeln und ein Trimmer für die Klingeltonerstellung. Um lokale Videos oder Audiodateien umzuwandeln zieht man einfach die betreffende Datei in das Drag & Drop Feld. Wählt danach ein Ausgabeverzeichnis und zuletzt noch das Zielformat. Wer ein paar mehr Eingriffsmöglichkeiten wünscht findet die unter einem kleinen unscheinbaren Pfeil am rechten Fensterrand.


Die Liste der Zielformate läßt kaum Wünsche offen.

Die Liste der Zielformate lässt kaum Wünsche offen.

Installation:

Dieses Programm findet man derzeit nicht in den gängigen Repositories von Packman und Co. Um den Mobile Media Converter zu installieren muss man sich das Home Repository von deltafox einbinden. Das passiert ganz einfach automatisch wenn man die 1-Klick Installation aus der Paketsuche des OBS benutzt.
Oder gleich von hier direkt zur 1-Klick Installation


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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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Mein umständlicher Weg zu openSUSE 12.3 ;-)

Wie immer habe ich vor meinem Umstieg auf die neue openSUSE Version einige Tage gewartet, damit erhöht sich die Chance, dass auch wirklich alle Programme und Pakete die ich benötige in den jeweiligen Repositories für die neue Version verfügbar sind. Im Prinzip habe ich diesmal vor einem Wechsel auf openSUSE 12.3 gezögert. Warum ? Ich habe hier derzeit ein wunderbar funktionierendes openSUSE 12.2 mit aktuellem KDE 4.10. Alles läuft, alles funktioniert, warum also etwas verändern? Tja, warum wohl … ?  Kein Ahnung. Irgendwie juckt’s in den Finger und die NEUE susi muss auf die Platte. Ein bisschen Risiko muss sein und im Grunde weiß ich ja so ungefähr was mich erwartet. Die Hoffnung auf noch so kleine Neuerungen, Verbesserungen und Geschwindigkeitsgewinne haben mich getrieben.

Nun habe ich schon so oft von einer openSUSE Version zur nächsten gewechselt, dass das inzwischen bei mir schon recht gut organisiert und rotiniert abläuft. Ich bevorzuge die Neuinstallation von der DVD mit Übernahme meiner verschlüsselten Homepartition.

Einige Fakten zu meiner Hardware und den Voraussetzungen:

Mein Gerät ist ein relativ betagtes 17″ Notebook HP Pavilion dv9000 mit Intel(R) Core(TM)2 Duo Prozessor mit @ 2.20 GHz. Das Gerät verfügt über 4 GB Ram und es sind 2 Festplatten mit je 250 GB verbaut. Es gibt bei mir kein Dualbootsystem, sondern es ist „nur“ ein openSUSE 12.2 mit KDE Desktop installiert. Seit geraumer Zeit komme ich ohne Windows auf diesem Gerät aus. Die bestehende openSUSE 12.2 Installation wurde ständig aktuell gehalten. Alle Updates und Patches sind installiert und der KDE Desktop ist ebenfalls auf die aktuellste Version geupgradet. Im Laufe der Zeit ist auch eine ganze Menge Zusatzsoftware dazu gekommen, die nicht aus den offiziellen Repositories stammen. Jedenfalls, die Kiste lief rundum rund .

Kurz vor dem Loslegen habe ich Sicherungen von allen mir wichtig erscheinenden Dateien, Daten und Einstellungen gemacht. Diese Zeit sollte man niemals sparen. Es gibt einerseits ein ruhiges Gefühl und kann andererseits die letzte Rettung bedeuten.

Nun weiß ich nicht genau woran es lag. Waren es meine Erkältungsmedikamente? Jedenfalls kurz bevor ich die 12.3 DVD einlegen wollte kam mir der Gedanke: Versuch doch einfach mal wieder ein Upgrade mit zypper. (und mein Wechselmarathon nahm seinen Lauf 😉 ) Kann ja nichts schief gehen. Mein letzter Versionswechsel per zypper ist schon einige Zeit her. Also bin ich im YaST in die Software Repositories gewechselt und habe  alle Repos von 12.2 auf 12.3 umgestellt. Es befinden sich nur Standard openSUSE Repos, einige wenige Community Repos und zwei KDE 4.10 Repos im meinem YaST. Alle jetzt auf 12.3 umgestellt und aktualisiert. Es wurden keine Fehler oder Probleme angezeigt. Danach habe ich YaST geschlossen und ein Terminalfenster geöffnet. Mit der Eingabe su und dem dazugehörigen Passwort habe ich die notwendigen Rootrechte für die folgenden Schritte erhalten.  Danach erfolgte die Eingabe von zypper refresh zum Aktualisieren der Repos und zypper dup zum Ausführen des Distributionsupgrade.  Bevor das Upgrade beginnt macht zypper mich auf eine ganze Menge ungelöster Abhängigkeiten aufmerksam und bietet jeweils 3 oder 4 Lösungen an. Da begannen meine Probleme. Obwohl ich mich schon relativ lange mit der Anwendung von openSUSE beschäftige war ich bei diesen vielen Problemen überfordert. Mir ist bekannt, dass man Abhängigkeiten unbedingt auflösen muss und sie nicht abwürgen oder ignorieren darf. Aber in meinem Fall diesmal wusste ich bei vielen Problemvorschlägen seitens zypper nicht, welche die richtige Lösung ist. Ich versuchte mich da krampfhaft durch zuarbeiten aber die Liste der ungelösten Abhängigkeiten wurde nicht kürzer. Ich spürte, dass ich mich verrannt hatte. Brach alles ab und begann den ganzen Spaß noch mal bei Null. Völlig von vorne war ich bald wieder bei diesem Punkt angelangt und versuchte wieder die Probleme mit den Abhängigkeiten irgendwie nach bestem Wissen aufzulösen. Diese Prozedur braucht man nie im Leben irgendeinem anbieten um ihn eventuell zu einem Umstieg auf openSUSE zu bewegen. Das geht ja gar nicht. Unmöglich.  Irgendwie ist es mir nach langem hin und her gelungen die Abhängigkeiten aufzulösen und zypper zieht nun das Versionsupgrade durch. Nachdem zypper fertig war brauchte eigentlich nur noch ein Neustart erfolgen und es sollte mich ein frisches neues openSUSE 12.3 anlächeln. Sollte… Schon beim Neustart gibt es Probleme. Der Computer will einfach nicht rebooten, geschweige denn runter fahren. Es bleibt also nur die harte Tour: Resetknopf. Um es nicht allzu lang zu ziehen, hochgefahren ist das neue openSUSE 12.3 dann auch nicht mehr. Mitten beim Booten bleibt der Bildschirm schwarz und der Cursor blinkt oben links. Na toll. Inzwischen leicht angefressen hatte ich jetzt auch keine Lust mehr der Sache auf den Grund zu gehen bzw. nach umständlichen Lösungen zu suchen. 12.3 sollte auf die Platte und zwar fix. Nach dieser Erfahrung werde ich wohl Distributionsupgrades per zypper erst mal meiden. Das tue ich mir nicht noch mal an.

Also DVD rein, Läppi davon booten und… ? Da hatte ich schon wieder so einen Geistesblitz. Auch der DVD Installer bietet doch eine Aktualisierung einer bestehenden Installation an. Diese Variante hatte ich noch nie ausprobiert und das Kind lag ja bereits im Brunnen. Also? Erledige ich eben meine openSUSE Installation schnell auf diese Weise.  Installer läuft an, Aktualisierung ausgewählt und… ? Warten, warten, warten. Irgendwo während des Installationsprozesses hat sich der ganze Mist dann festgerammelt. Das gibt es doch gar nicht. Mir wachsen gerade Federn ! Ich war heute eigentlich nicht auf einen Testmarathon eingestellt. Es sollte nur fix ne openSUSE Installation werden und das ganze sollte nach max. 2 Stunden erledigt sein. Auch diese Variante werde ich so schnell nicht mehr in Betracht ziehen.

Schluss jetzt mit spontanen Experimenten.

DVD rein, Neuinstallation gewählt. So wie sonst auch immer. Ab da an lief die Installation von 12.3 souverän und ohne Schwierigkeiten durch bis zum fertigen neuen System. Was war ich glücklich. Endlich wurde ich doch noch mit einem frischen openSUSE 12.3 belohnt. Durch die Übernahme meiner bestehenden Homepartition fand ich meinen Desktop fast so vor wie noch bei 12.2 . Nur geringe nachträglich Konfigurationen waren nötig um mein gewohntes System wieder zu bekommen.

Es war halt so ein typischer Tag, an dem fast nichts klappen will. Das sind nicht die richtigen Tage für Experimente. Für mich hat sich heute gezeigt, dass ich mit einer Neuinstallation schneller ans Ziel komme als mit einem Upgrade. Jetzt läuft mein openSUSE 12.3 inzwischen ein paar Tage auf meinem Computer und ich bin sehr zufrieden damit. Warum nicht gleich so ?

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Allgemeines zur Distribution openSUSE 12.3

Aktuell verfügbare Version ab dem 13.03.2013: openSUSE 12.3

Was ist neu in openSUSE 12.3 ?

– UEFI Secure Boot Unterstützung
– strukturelle Änderungen der Live Medien (Größe jetzt ca 1 GByte und bessere Ausrichtung zur Benutzung auf USB Medien. Enthalten mehr Funktionen und eine vollständigere Softwareauswahl.)
– openSUSE 12.3 gibt es auch als XFCE-basierte Rettungs-Live CD.

Die Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.7.10
  2. GRUB 2.00
  3. Desktop KDE 4.10
  4. Desktop Gnome 3.6.2
  5. Desktop XFCE 4.10
  6. Desktop LXDE 0.5.5
  7. Enlightenment 0.17.1
  8. Browser Firefox 19.0
  9. Büropaket LibreOffice 3.6.3.2
  10. Druckerverwaltung Cups 1.5.4
  11. Gimp 2.8.2

Ausführliche Produktbesonderheiten zu openSUSE 12.3 findet ihr hier.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht derzeit die stabile Version 12.3 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( 4,2 GB )

– installierbares Gnome Live Images ( 862 MB)

– installierbares KDE Live Images ( 928 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das nötigste, der Rest wird übers Internet nachgeladen

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 12.3 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE, Xfce und neu enthalten E17

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Systemvoraussetzungen:

openSUSE 12.3 unterstützt die meisten PC Hardware-Komponenten. Folgende Voraussetzungen sollten für einen reibungslosen Betrieb von openSUSE erfüllt sein:

  • Prozessor:
    • Pentium * III 500 MHz Prozessor oder höher (Pentium 4 2,4 GHz oder höher oder ein beliebiger AMD64 oder Intel64 Prozessor werden empfohlen)
  • Arbeitsspeicher:
    • Mindestens 1 GB
    • Empfohlen werden 2 GB oder mehr
  • Festplatte:
    • 3 GB freier Festplattenspeicher für eine minimale Installation
    • 5 GB für einen grafischen Desktop (mehr empfohlen)
  • Sound- und Grafikkarte:
    • openSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.
    • 800 x 600 Bildschirmauflösung (1024 x 768 oder höher empfohlen)
  • Für die Installation von der DVD wird ein optisches Laufwerk benötigt.
    • die Live-Medien können wahlweise auf DVD Medien oder bei entsprechender Unterstützung (Booten von USB Schnittstellen) von USB-Speichermedien genutzt werden.
  • Der GRUB Bootloader unterstützt auch andere Betriebssysteme auf dem selbem Computer. Damit kann openSUSE auf einer freien Festplattenpartition installiert werden, während auf anderen Partitionen weitere Systeme installiert sind.

Kaufboxen openSUSE bestellen :

1. openSUSE 12.3 deutsche Box-Version, 2 doppellagigen DVD (für 32- und 64-Bit-PC) incl. deutschem Handbuch (ca. 350 Seiten)

bei http://www.ixsoft.de für € 49,95

Von jeder verkauften Box geht eine kleine Spende an das freie openSUSE-Projekt.

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openSUSE 12.3 ist veröffentlicht

Es ist soweit…

heute haben die Entwickler die fertige Version openSUSE 12.3 freigegeben. Neben den normalen Aktualisierungen einzelner Programme gibt es einige highlights zu bestaunen.

– openSUSE 12.3 unterstützt jetzt UEFI Secure Boot
– Die Live Medien wurden strukturell umgestaltet. Sie umfassen jetzt ca. 1Gbyte (855 MB mit Gnome Desktop, 918 MB mit KDE Desktop), beinhalten mehr Software wie z.Bsp. LibreOffice und einige hilfreiche Tools und sind für die Benutzung mit USB Medien ausgelegt
– Die Intergation von Systemd wird mit dieser Version abgeschlossen
– Es gibt jetzt im openSUSE Downloadcenter eine XFCE-basierende Rettungs-CD

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org/123/de wie immer kostenlos, als DVD und als ca. 1GByte große Live Medien jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 12.3 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5131


openSUSE 12.3 mit KDE Desktop

openSUSE 12.3 mit KDE Desktop

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 12.3 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5131

Installationsanleitungen:

Für die Version 12.3 habe ich keine neuen detaillierten Installationsanleitungen geschrieben. Es hat sich zur Installation von openSUSE 12.2 nichts geändert, wenn man nicht gerade ein Gerät mit dem neuen UEFI Secure Boot verwendet. Und für solch ein Gerät kann ich noch keine Installationsanleitung erstellen, weil ich so ein Gerät noch nicht besitze.

Für die „normale“ Installation von openSUSE 12.3 auf Geräten mit einem ganz normalen herkömmlichen Bios verweise ich auf meine Installationsanleitungen von openSUSE 12.2, die auf jeden Fall auch hier weiterhelfen werden.

Viel interessanter ist der Umstand, dass die Live Medien ab 12.3 nicht mehr auf einen CD Rohling passen und auch besser mit USB Sticks funktionieren ( oder ggf. auf eine DVD gebrannt werden müssen ). Deshalb hier noch mal ein Link zu einer sehr guten und ausführlichen Beschreibung in der openSUSE Supportdatenbank, wie man die openSUSE Live Medien auf den USB Stick bekommt und von dort dann installiert. Der Artikel umfasst Beschreibungen für Linux, OS X und sogar Windows und es sind Tipps für Fensterliebhaber und Konsolenkämpfer vorhanden. 😉

Installation von den Live Medien : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5123

Installation von der DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5125

Upgrademöglichkeiten:

Statt der kompletten Neuinstallation kann man openSUSE auch hervorragend upgraden. Ganz wichtig ist, kein übereiltes Upgrade in den ersten Tagen starten, weil da erfahrungsgemäß noch nicht alle Programme für die neue Version verfügbar sind.

Ansonsten kann man zum Beispiel während der Installation von der DVD auswählen, ob man eine Neuinstallation oder eine Aktualisierung eines funktionierenden openSUSE Systems möchte. Eine andere Möglichkeit ist das Upgrade per zypper aus einem laufenden System (oder Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit “zypper”).


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2. und letzter Release Candidate von openSUSE 12.3 ist fertig

Die Fertigstellung von openSUSE 12.3 steht unmittelbar bevor. Am 13. März soll die Version 12.3 fertig sein und zum Download freigegeben werden. Heute haben die Entwickler noch den 2. und letzten Release Candidaten vor der finalen Veröffentlichung zum Testen bereitgestellt. Lt. der offiziellen Ankündigung auf news.opensuse.org wurden gegenüber der letzten Testversion eine ganze Menge Fehler gefixt und noch mal viele Pakete aktualisiert. Die größten Änderungen bzw. Aktualisierungen betreffen PulseAudio, den Kernel und den Firefox. Da dies die letzte Chance ist, vor der finalen Veröffentlichung von 12.3 noch Fehler zu finden, zu melden und ggf. zu korrigieren, bitten die Entwickler um intensive Tests.

Einige Paketaktualisierungen in openSUSE 12.3 RC2

  • digikam 2.9.95->3.0.0
  • gnome-shell 3.6.2->3.6.3
  • kernel-default 3.7.6->3.7.9
  • kiwi 5.04.37->5.04.53
  • libcdio 0.83.git->0.90
  • libdrm 2.4.41->2.4.42
  • mariadb 5.5.28a->5.5.29
  • MozillaFirefox 18.0.1->19.0
  • MozillaThunderbird 17.0.2->17.0.3
  • openssl 1.0.1c->1.0.1e
  • postfix 2.9.5->2.9.6
  • pulseaudio 2.1->3.0
  • release-notes-openSUSE 12.3.1->12.3.3
  • seamonkey 2.15.1->2.16
  • sysconfig 0.80.4->0.80.5
  • wine 1.5.22->1.5.23

UEFI and Secure Boot Status

Jos Poortvliet weißt in seiner Ankündigung darauf hin, dass es problemlos möglich sein soll, openSUSE 12.3 auf Computern mit aktivierten UEFI und Secure Boot zu installieren. Während der Installation kann man angeblich sehen, dass YaST die EFI-Partition (normalerweise / dev/sda1) als Boot-Partition verwendet und als Einhängepunk t /boot /efi  festlegt. YaST wird ein Verzeichnis namens „opensuse“ in dieser Partition erstellen und eine Datei Namens grub.efi oder grubx64.efi hinzufügen. YaST erstellt auch einen neuen Eintrag im Firmware Bootmanager. Mit der vorliegenden RC2 soll man diesen Vorgang vollständig testen können.

Änderungen bei den openSUSE Live Medien

Mit openSUSE 12.3 werden auch die Live Medien etwas umgestaltet. Die Images fallen mit ca. 1 GB größer als bisher aus und sind eher für den Einsatz mit einem USB Stick vorgesehen als für die Verwendung auf einem CD Medium. Dafür enthalten diese Live Images ab jetzt auch mehr Software. So ist auf den Live Medien z.Bsp. ab jetzt auch das komplette LibreOffice, Gimp und das openJDK java environment. Außerdem enthalten sie jetzt eine ganze Reihe nützliche Rettungs- Backuptools wie z.Bsp. GParted, Grsync, dd_rescue und photorec.

Im Downloadcenter von openSUSE ist eine Rettungs CD mit Xfce Desktop neu hinzugekommen. Wie der Name schon sagt ist dieses Medium nicht für die Installation oder gar zum Upgrade gedacht sondern als Live CD zur Datenrettung.

openSUSE 12.3 RC2 kann wie immer auf der Downloadseite des openSUSE Projekts heruntergeladen werden.

Quelle: news.openSUSE.org

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Update: 1. Release Candidat von openSUSE 12.3 verfügbar

Das openSUSE Team hat heute den ersten von zwei Release Candidaten von openSUSE 12.3 veröffentlicht. Ob und was noch eventuell verändert wurde…? Hmmm, noch keine Infos dazu gefunden. Jedenfalls kann man openSUSE 12.3 RC1 erst mal in gewohnten Manier als Install DVD und als die beiden installierbaren Live CD’s mit KDE und Gnome Desktop runterladen und ausprobieren. Wenn weiter Infos zum RC1 auftauchen gehts hier weiter.

openSUSE 12.3 RC1 herunterladen

Update:  Heute hat der openSUSE Communitymanager Jos Poortvliet auf news.opensuse.org ein paar Worte zum RC1 von openSUSE 12.3 verloren. Demnach stellt er die Versionssprünge der Desktop-Umgebungen KDE auf Version 4.10 und GNOME auf 3.6 und des Kernels auf 3.7.6 in den Vordergrund.

Als wesentliche Änderungen neben den offensichtlichen optischen sind z.Bsp.

  • PackageKit 0.8.7  ( das libzypp Backend von openSUSE wurde vollständig umgeschrieben, so das viele Fehler entfernt wurden und dadurch die Paketverwaltung  schneller geworden sein soll )
  • Apper 0.8 ( wurde ebenfalls um das neue PackageKit neu geschrieben und der Software-Updater ist jetzt auch als Plasmoid vorhanden. Durch ändern der im UI verwendete Sprache passt es nun besser zu YaST und zypper )
  • fcitx 4.2.7 ( die Eingabemethode wurde verbessert für effizientere internationale Texteingaben und bessere Qt-Integration )
  • Kernel 3.7.6 ( bringt eine Reihe von Treiberupdates mit, darunter wurde ein Bug gefixt, der bei Intel-Maschinen Hitzewallungen nach dem Energiesparmodus verursacht hat, Fixes hda und usb-audio, EFI Firmware, NFS und dem Kernel radeon Treiber )
  • Datenbank MariaDB ersetzt zukünftig MySQL
  • WebYaST ( ein Tool zur entfernten Administration eines openSUSE Systems per Browser ) funktioniert endlich ab 12.3, braucht aber weiterhin mehr Tests
  • Samba 3.6.12 (Samba 4 verpasste den Veröffentlichungstermin)

Wie auch bei früheren Veröffentlichungen ist wieder ausgiebiges Testen und natürlich das Melden gefundener Fehler ausdrücklich erwünscht, um schließlich letztendlich am 13.März eine richtig gut funktionierende finale openSUSE 12.3 zu bekommen. Ausdrücklich erwähnt Jos Poortvliet auch noch mal das neue dunklere Thema für den Plasma Workspace und wünscht sich auch dafür reges Feedback auf der opensuse-artwork Mailingliste.

Im openSUSE Test Wiki (engl.) finden potentielle Tester alle Informationen, Tipps  und auch eine Liste mit den bereits bekannten Bugs.

Quelle: https://news.opensuse.org


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openSUSE 12.3 Beta zum Testen bereit

Pünktlich lt. Zeitplan hat das openSUSE Projekt die Beta von openSUSE 12.3 heraus gebracht. Jetzt ist ausgiebiges Testen angesagt. In Nürnberg, in openSUSE’s „Hauptquartier“ wird ein Hackathon durchgeführt bei dem bis zu 240 Bugs ausgeräumt werden sollen und an dem man sich auch via Google+ beteiligen kann. Am 30. Januar findet dann ebenfalls in Nürnberg die schon traditionelle Beta-Pizza-Party statt. Das alles bedeutet: Die Zeit rennt! 😉 Am 07.Februar soll schon der erste Release Canditate von 12.3 erscheinen.

Aber erst mal zu der jetzigen Beta.

openSUSE 12.3 Beta bringt das nagelneue KDE 4.10 RC2 mit. Für den XFCE Desktop ist eine neue Version des Dateimanagers Thunar dabei. Ein wichtiges neues Features bei dem ist, das er jetzt den freien verfügbaren Speicherplatz ermittelt, bevor er mit dem kopieren von Daten beginnt. Der Browser Firefox ist in der Version 18 mit dabei. Die zum Einsatz kommende Kernelversion ist die 3.7.1 . Auch hier sind wieder entscheidende Neuerungen wie z.Bsp. „suspend to disk and memory at the same time“ enthalten.

Ausgegeben wird openSUSE 12.3 wohl mit der LibreOffice Version 3.6. Es soll aber alles so vorbereitet sein, dass man nachher problemlos zu dem neuen, bald erscheinenden LibreOffice 4.0 wechseln kann.

Leider bin ich aus zeitlichen Gründen noch nicht selbst dazu gekommen die Beta von 12.3 bei einer Installation zu testen und werde es erst Anfang kommende Woche tun können.

Aber zwei Sachen sind mir schon bei der KDE Live CD aufgefallen. Beim neuen KDE 4.10 ist ein neues Standardthema enthalten, welches zwar dunkel aber trotzdem schick und elegant wirkt,und was wesentlich wichtiger ist, openSUSE 12.3 (zumindest diese Beta 😉 ) ist richtig schnell.


opensuse123beta_1

openSUSE 12.3 Beta mit KDE 4.10 RC

Testen und Fehler melden sind jetzt ausdrücklich erwünscht. Das sich diese Testversion noch nicht für Produktivsysteme eignet muss eigentlich schon nicht mehr jedes mal erwähnt werden.

Wie gehabt kann die aktuelle openSUSE Testversion im Downloadbereich von opensuse.org heruntergeladen werden. Es stehen wie immer ein DVD-Install Images , die beiden KDE- und Gnome installierbaren Live CD Images und ein Netzwerkinstallations Images zur Verfügung.

Quelle: news.opensuse.org


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