offizielles Ende für openSUSE 12.2

Das openSUSE-Team hat ab dem 27. Januar das Ende für die Unterstützung von openSUSE 12.2 bekannt gegeben. Alle, die noch die 12.2 im Einsatz haben, sollten jetzt spätestens auf eine offiziell unterstützte Version, wie 12.3 oder aktuell die 13.1, umsteigen. openSUSE 12.3 erhält noch bis November 2014 Updates und die 13.1 wird bis Mai 2015 gepflegt und darüber hinaus noch durch das Evergreen Projekt weiter bis November 2016 unterstützt.

openSUSE 12.2 war am 05. September 2012 erschienen und wurde somit über ca. 17 Monate mit 748 Updates versorgt. Davon waren 352 Sicherheitspatches. Laut. Benjamin Brunner von openSUSE waren das deutlich weniger als noch bei openSUSE 12.1.

Benjamin Brunner hat in seiner Ankündigung in der openSUSE Mailingliste speziell noch mal dem KDE-Team gedankt, die das erste mal ein  KDE Update (auf 4.8.5) ohne größere Probleme in eine laufende openSUSE Version eingebracht haben .

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Mein umständlicher Weg zu openSUSE 12.3 ;-)

Wie immer habe ich vor meinem Umstieg auf die neue openSUSE Version einige Tage gewartet, damit erhöht sich die Chance, dass auch wirklich alle Programme und Pakete die ich benötige in den jeweiligen Repositories für die neue Version verfügbar sind. Im Prinzip habe ich diesmal vor einem Wechsel auf openSUSE 12.3 gezögert. Warum ? Ich habe hier derzeit ein wunderbar funktionierendes openSUSE 12.2 mit aktuellem KDE 4.10. Alles läuft, alles funktioniert, warum also etwas verändern? Tja, warum wohl … ?  Kein Ahnung. Irgendwie juckt’s in den Finger und die NEUE susi muss auf die Platte. Ein bisschen Risiko muss sein und im Grunde weiß ich ja so ungefähr was mich erwartet. Die Hoffnung auf noch so kleine Neuerungen, Verbesserungen und Geschwindigkeitsgewinne haben mich getrieben.

Nun habe ich schon so oft von einer openSUSE Version zur nächsten gewechselt, dass das inzwischen bei mir schon recht gut organisiert und rotiniert abläuft. Ich bevorzuge die Neuinstallation von der DVD mit Übernahme meiner verschlüsselten Homepartition.

Einige Fakten zu meiner Hardware und den Voraussetzungen:

Mein Gerät ist ein relativ betagtes 17″ Notebook HP Pavilion dv9000 mit Intel(R) Core(TM)2 Duo Prozessor mit @ 2.20 GHz. Das Gerät verfügt über 4 GB Ram und es sind 2 Festplatten mit je 250 GB verbaut. Es gibt bei mir kein Dualbootsystem, sondern es ist „nur“ ein openSUSE 12.2 mit KDE Desktop installiert. Seit geraumer Zeit komme ich ohne Windows auf diesem Gerät aus. Die bestehende openSUSE 12.2 Installation wurde ständig aktuell gehalten. Alle Updates und Patches sind installiert und der KDE Desktop ist ebenfalls auf die aktuellste Version geupgradet. Im Laufe der Zeit ist auch eine ganze Menge Zusatzsoftware dazu gekommen, die nicht aus den offiziellen Repositories stammen. Jedenfalls, die Kiste lief rundum rund .

Kurz vor dem Loslegen habe ich Sicherungen von allen mir wichtig erscheinenden Dateien, Daten und Einstellungen gemacht. Diese Zeit sollte man niemals sparen. Es gibt einerseits ein ruhiges Gefühl und kann andererseits die letzte Rettung bedeuten.

Nun weiß ich nicht genau woran es lag. Waren es meine Erkältungsmedikamente? Jedenfalls kurz bevor ich die 12.3 DVD einlegen wollte kam mir der Gedanke: Versuch doch einfach mal wieder ein Upgrade mit zypper. (und mein Wechselmarathon nahm seinen Lauf 😉 ) Kann ja nichts schief gehen. Mein letzter Versionswechsel per zypper ist schon einige Zeit her. Also bin ich im YaST in die Software Repositories gewechselt und habe  alle Repos von 12.2 auf 12.3 umgestellt. Es befinden sich nur Standard openSUSE Repos, einige wenige Community Repos und zwei KDE 4.10 Repos im meinem YaST. Alle jetzt auf 12.3 umgestellt und aktualisiert. Es wurden keine Fehler oder Probleme angezeigt. Danach habe ich YaST geschlossen und ein Terminalfenster geöffnet. Mit der Eingabe su und dem dazugehörigen Passwort habe ich die notwendigen Rootrechte für die folgenden Schritte erhalten.  Danach erfolgte die Eingabe von zypper refresh zum Aktualisieren der Repos und zypper dup zum Ausführen des Distributionsupgrade.  Bevor das Upgrade beginnt macht zypper mich auf eine ganze Menge ungelöster Abhängigkeiten aufmerksam und bietet jeweils 3 oder 4 Lösungen an. Da begannen meine Probleme. Obwohl ich mich schon relativ lange mit der Anwendung von openSUSE beschäftige war ich bei diesen vielen Problemen überfordert. Mir ist bekannt, dass man Abhängigkeiten unbedingt auflösen muss und sie nicht abwürgen oder ignorieren darf. Aber in meinem Fall diesmal wusste ich bei vielen Problemvorschlägen seitens zypper nicht, welche die richtige Lösung ist. Ich versuchte mich da krampfhaft durch zuarbeiten aber die Liste der ungelösten Abhängigkeiten wurde nicht kürzer. Ich spürte, dass ich mich verrannt hatte. Brach alles ab und begann den ganzen Spaß noch mal bei Null. Völlig von vorne war ich bald wieder bei diesem Punkt angelangt und versuchte wieder die Probleme mit den Abhängigkeiten irgendwie nach bestem Wissen aufzulösen. Diese Prozedur braucht man nie im Leben irgendeinem anbieten um ihn eventuell zu einem Umstieg auf openSUSE zu bewegen. Das geht ja gar nicht. Unmöglich.  Irgendwie ist es mir nach langem hin und her gelungen die Abhängigkeiten aufzulösen und zypper zieht nun das Versionsupgrade durch. Nachdem zypper fertig war brauchte eigentlich nur noch ein Neustart erfolgen und es sollte mich ein frisches neues openSUSE 12.3 anlächeln. Sollte… Schon beim Neustart gibt es Probleme. Der Computer will einfach nicht rebooten, geschweige denn runter fahren. Es bleibt also nur die harte Tour: Resetknopf. Um es nicht allzu lang zu ziehen, hochgefahren ist das neue openSUSE 12.3 dann auch nicht mehr. Mitten beim Booten bleibt der Bildschirm schwarz und der Cursor blinkt oben links. Na toll. Inzwischen leicht angefressen hatte ich jetzt auch keine Lust mehr der Sache auf den Grund zu gehen bzw. nach umständlichen Lösungen zu suchen. 12.3 sollte auf die Platte und zwar fix. Nach dieser Erfahrung werde ich wohl Distributionsupgrades per zypper erst mal meiden. Das tue ich mir nicht noch mal an.

Also DVD rein, Läppi davon booten und… ? Da hatte ich schon wieder so einen Geistesblitz. Auch der DVD Installer bietet doch eine Aktualisierung einer bestehenden Installation an. Diese Variante hatte ich noch nie ausprobiert und das Kind lag ja bereits im Brunnen. Also? Erledige ich eben meine openSUSE Installation schnell auf diese Weise.  Installer läuft an, Aktualisierung ausgewählt und… ? Warten, warten, warten. Irgendwo während des Installationsprozesses hat sich der ganze Mist dann festgerammelt. Das gibt es doch gar nicht. Mir wachsen gerade Federn ! Ich war heute eigentlich nicht auf einen Testmarathon eingestellt. Es sollte nur fix ne openSUSE Installation werden und das ganze sollte nach max. 2 Stunden erledigt sein. Auch diese Variante werde ich so schnell nicht mehr in Betracht ziehen.

Schluss jetzt mit spontanen Experimenten.

DVD rein, Neuinstallation gewählt. So wie sonst auch immer. Ab da an lief die Installation von 12.3 souverän und ohne Schwierigkeiten durch bis zum fertigen neuen System. Was war ich glücklich. Endlich wurde ich doch noch mit einem frischen openSUSE 12.3 belohnt. Durch die Übernahme meiner bestehenden Homepartition fand ich meinen Desktop fast so vor wie noch bei 12.2 . Nur geringe nachträglich Konfigurationen waren nötig um mein gewohntes System wieder zu bekommen.

Es war halt so ein typischer Tag, an dem fast nichts klappen will. Das sind nicht die richtigen Tage für Experimente. Für mich hat sich heute gezeigt, dass ich mit einer Neuinstallation schneller ans Ziel komme als mit einem Upgrade. Jetzt läuft mein openSUSE 12.3 inzwischen ein paar Tage auf meinem Computer und ich bin sehr zufrieden damit. Warum nicht gleich so ?

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Mit Lazarus unter openSUSE programmieren

Heute möchte ich hier die Free Pascal IDE Lazarus vorstellen. Lazarus ist eine freie Entwicklungsumgebung, die stark an das frühere   Delphi erinnert. Sie läuft unter Windows, unter Mac OS X und unter Linux. Man kann mit ihr relativ schnell und einfach ( Programmierkenntnisse vorausgesetzt 😉 ) grafische (GUI) Applikationen für Linux ( Qt und GTK ) für Windows , für Mac OS X und sogar für Android erstellen.
Ich bin selbst nicht ausreichend mit IDE’s , insbesondere nicht mit Lazarus vertraut um das Programm umfassend und in allen Details zu erläutern. Deshalb will ich es auch in guter alter openSUSE-lernen.de Manier bei der Vorstellung des Programms und dessen Installation belassen. Für speziellere Informationen zu Lazarus selbst, dessen Konzept, Bedienung und Benutzung und zur Programmierung füge ich am Schluss weiterführende Links ein. Durch die umfangreiche deutsche Dokumentation bietet sich Lazarus und Free Pascal eben auch besonders für Programmiereinsteiger an.
Das Linux Magazin „Linux User“ beschäftigt sich aktuell in der Ausgabe 11/2012 mit dem Titelthema „Programmieren“ und hat dazu einen ausführlichen 6 seitigen Artikel zu Lazarus dabei. In diesem Artikel wird das Programm selbst sehr gut und leicht verständlich erläutert und dessen Installation, Konfiguration und die ersten Schritte damit. Also wer vor hat, mit Lazarus seine ersten Gehversuche in Sachen Programmierung unter Linux zu versuchen, dem kann ich diesen Artikel sehr empfehlen.


Installation :
Zur Zeit der Erstellung dieses Artikels ist Lazarus lt. der Projektseite mit der Versionsnummer 1.0.2 aktuell. Um diese Version auch unter openSUSE zu installieren muss das Repository


http://download.opensuse.org/repositories/devel:/languages:/pascal/


für die entsprechende openSUSE Version im Paketmanagement bzw. YaST eingebunden sein.


Danach kann Lazarus wieder per YaST normal unter openSUSE installiert werden.


Um die Sache etwas zu vereinfachen könnt Ihr auch die

openSUSE 12.2              1-Klick Installation

nutzen.


Lazarus Bedienoberfläche:


Lazarus startet mit einer ganzen Menge an Fenster, die für gestandene Programmierer sicherlich alle ihre Berechtigung haben.


weiterführende Links:


Lazarus Projektseite  (eng)

Lazarus Beschreibung bei Wikipedia  (deu)

deutschsprachiges Lazarusforum  (deu)

Übersicht für Einsteiger  (deu)

Lazarus Support  (eng)

Lazarus_Tutorial  (deu)


Es gibt auf YouTube auch reichlich Videos zu Lazarus. Bisher habe ich leider nichts gefunden zu Lazarus speziell unter openSUSE. Aber ein recht gut gemachtes Video, welches einige grundsätzliche Erläuterungen zu Lazarus unter den verschiedenen Betriebssystemen bringt.



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DVD/CD Cover für openSUSE 12.2

openSUSE 12.2 ist jetzt verfügbar und wie schon bei den vorherigen Versionen habe ich wieder für jede openSUSE 12.2 Downloadvariante passende CD/DVD Cover und Rundlabel zum Bedrucken der CD/DVD’s erstellt und für Euch zum herunterladen im Downloadbereich und den folgenden Seiten bereitgestellt.

 

Beispiel für openSUSE 12.2 Covervorderseite

 

Beispiel für openSUSE 12.2 Coverrundlabel

 

Beispiel für openSUSE 12.2 Coverrückseite

 

Die openSUSE CD/DVD Cover liegen als *.png Grafiken für jeweils die Covervorderseiten und extra die passenden Coverrückseiten und zu dem entsprechenden Rundlabel für das bedruckbare CD/DVD-Medium bereit. Dabei hilft natürlich ein spezielles Cover Designerprogramm. Für openSUSE und KDE-User bietet sich dafür das einfache und schlichte KDE Programm “Kover” an.

Das KDE Programm Kover bei der Arbeit 😉

Diese openSUSE 12.2 CD/DVD Cover stehen jedem zur freien und uneingeschränkten Verwendung zur Verfügung.

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Installationsanleitung openSUSE 12.2 – DVD

Die Images der openSUSE 12.2 DVD können ab dem 05.Sep. 2012: hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen DVD Rohling brennen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 12.2 RC2 DVD 32Bit Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

Die openSUSE 12.2 Installation ist kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Selbst für Linux Neulinge ist diese Installation locker zu bewältigen.

1. Booten von der openSUSE DVD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige Computer auch vom DVD Laufwerk starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-DVD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD Laufwerk als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

 

So startet der openSUSE Installer. Er bietet am unteren Rand zwei Optionen mehr als die Live CD’s. F4 und F6

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2. Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Installation beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

 

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

 

„Enter“ – und los geht die Installation von openSUSE 12.2 in Deutsch.

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3. Laden des Betriebssystems

 

Der Linuxkernel und andere Komponenten des Betriebssystems werden geladen.

 

Ganz neu in openSUSE 12.2 : Plymouth liefert eine dezente, attraktive grafische Boot-Animation.

Das Linux lädt im Hintergrund während man bei openSUSE 12.2 jetzt dank Plymounth mit einer Animation beglückt wird. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser schicken Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der taste [Esc] anzeigen lassen.

 

Hin und wieder schaltet der Installer doch noch mal selbständig in den Textmodus um. Kein Grund zur Besorgnis. 😉

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4. Willkommen und Lizenz

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

 

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

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5. Systemüberprüfung

 

Anschließend hat der openSUSE Installer für Euch schon entschieden, dass ihr eine Neuinstallation vornehmen wollt, wenn er keine andere openSUSE Version auf eurem Rechner vorfindet. Wenn bei jemandem die „Automatische Konfiguration“ doch nicht so richtig funktioniert bzw. keine akzeptable Konfiguration erstellt, kann man hier die „Automatische Konfiguration “ deaktivieren.

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6. Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

 

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

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7. Desktop auswählen

Die openSUSE DVD bringt natürlich wesentlich mehr Softwareauswahl mit. Deshalb kann man sich an diesem Punkt für einen Hauptdesktop entscheiden. Zur Wahl stehen „KDE“ (vorausgewählt), „Gnome“ und unter „Andere“ verbergen sich XFCE, LXDE und noch weitere.

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8. Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern. Deshalb werde ich für die Partitionierung zu späterer Zeit einen extra Artikel erstellen.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

 

Das ist der Partitionsvorschlag, den openSUSE gemacht hat. Er würde funktionieren, ist aber nicht optimal. Ich habe hier auf „Partitionsaufbau bearbeiten“ geklickt um meine Vorstellungen einzubringen

 

Danach habe ich mit dem Partitionierer meine Festplatte bzw. Partitionen so geändert und angelegt, dass..

 

… das dabei raus gekommen ist. Die alten Windowspartitionen habe ich entfernt, weil ich sie nicht mehr benötige und habe dafür 3 Linuxpartitionen mit den ensprechenden Größen für / Root, für /home und für /swap angelegt.

 

Anschließend übernimmt der Installer meine Änderungen und dem entsprechend geht es dann weiter.

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9. Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

 

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

 

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

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10. Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen.

 

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

 

Erst wenn man hier den Button „Installieren“ anklickt werden tatsächliche Änderungen an der Festplatte bzw. an den Partitionen durchgeführt.

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11. Installation

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

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12. Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und setzt danach die Konfiguration fort.

 

😉

 

Bei diesem Neustart bootet man dann natürlich nicht mehr von der DVD sondern schon das neu installierte openSUSE von der Festplatte.

 

Hier bekommt man dann schon mal den in openSUSE 12.2 neuen Bootlader Grub 2 zu Gesicht und …

 

… natürlich auch die neue Bootsanimation.

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13. Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.

 

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

 

Danach schreibt openSUSE die Konfiguration fest.

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14. Fertig

Die openSUSE 12.2 DVD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

 

openSUSE 12.2 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

 

Und so präsentiert sich die openSUSE 12.2 DVD mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 12.2.

 

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Installationsanleitung openSUSE 12.2 – KDE Live CD

Die Images der openSUSE 12.2 Live CD’s können ab dem 05.Sep. 2012: hier heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen CD Rohling brennen.

Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 12.2 RC2 Live CD mit KDE Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet. Dazu habe ich meine bereits zu früheren openSUSE Versionen erstellten Installationsanleitungen als Vorlage verwendet und „nur“ aktuell angepasst und verfeinert.

Die Installation habe ich in folgender virtuellen Umgebung vorgenommen:

Die openSUSE 12.2 Installation ist kinderleicht !!!

Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden. Es gibt zwei Möglichkeiten eine openSUSE Live CD auf einem Computer zu installieren. Entweder man bootet von der CD und entscheidet sich gleich beim ersten Menü für die sofortige Installation (auf diese Art ist meine Installationsanleitung bei der openSUSE 12.1 KDE Live entstanden und kann auch für die neue 12.2 verwendet werden) oder man nimmt den Menüpunkt ganz oben und bootet das openSUSE KDE Live System erst ein mal auf dem jeweiligen Rechner. Diese Variante hat den Vorteil, dass man erst mal sehen kann, ob dieses openSUSE Betriebssystem mit der Hardware des Rechners gut funktioniert.

Und genau nach dieser Variante möchte ich dies mal meine Installationsanleitung für openSUSE 12.2 KDE Live CD erstellen.

Booten von der Live-CD

Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. CD-Laufwerk starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-Live CD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD/CD Laufwerk als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.

So startet der openSUSE Installer. Wir entscheiden uns hier diesmal für die oberste Option. „openSUSE Live KDE“ starten.

zum Anfang

Sprache / Video Mode auswählen

Am besten man drückt gleich erst mal die Taste F2 um auf Deutsch umzustellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf „ENTER“ in diesem Fall der Start der Live CD beginnen.

Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.

Mit den jeweils angezeigten F-Tasten kann man die Sprache und die Auflösung anpassen.

zum Anfang

Laden des Betriebssystems

Ganz neu in openSUSE 12.2 : Plymouth liefert eine attraktive grafische Boot-Animation

Das Linux lädt im Hintergrund während man bei openSUSE 12.2 jetzt dank Plymounth mit einer Animation beglückt wird. Wer sich natürlich für die Vorgänge hinter dieser schicken Kulisse interessiert und lieber die Textmeldungen beim Booten mitverfolgen möchte, kann sie sich weiterhin mit der taste [Esc] anzeigen lassen.

Wenn die Linuxbasis fertig ist startet der ausgewählte Desktop. Hier KDE.

Und zu guter Letzt ist das Live System gestartet und Einsatzbereit. Auf dem Desktop befindet sich jetzt ein Install Icon.

Von hier aus werden wir jetzt die Installation starten.

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Start der Installation

Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.

Sprache, Tastaturbelegung und Lizenz bestätigen.

zum Anfang

Zeitzone und Systemzeit wählen

Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den „Ändern“ Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.

Datum und Uhrzeit an eigene Gegebenheiten anpassen.

zum Anfang

Partitionierung – Festplatte vorbereiten

Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern. Deshalb werde ich für die Partitionierung zu späterer Zeit einen extra Artikel erstellen.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der seit 12.1 neuen Funktion, „Separate Home Partition vorschlagen“ ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option „Btrfs als Standarddateisystem verwenden“ würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.

openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert. 😉

Diesen Vorschlag habe ich so akzeptiert und keine weiteren Änderungen vorgenommen.

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Benutzer anlegen

Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.

1. „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.

2. „Automatische Anmeldung“ Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.

Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.

Benutzer anlegen und die Optionen wählen

Wenn man sich dazu entschlossen hat, für den Systemadministrator Root ein extra Passwort zu vergeben, hat man hier, im nächsten Schritt die Gelegenheit dazu.

zum Anfang

Installationseinstellungen

In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live CD’s hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.

Roten Zeilen in dieser Übersicht weisen nicht auf Fehler hin, sondern auf besondere Achtung! Z. Bsp. wenn eine bestehende Partition / Festplatte formatiert wird und das sollte der Benutzer schon bewusst wollen und nicht aus Versehen Daten verlieren.

zum Anfang

Installation

Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.

Durchführung der eigentlichen Installation. Man kann alle Vorgänge mitverfolgen und sich erst mal zurück lehnen. ,-)

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Neustart

openSUSE möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren – CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.

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Automatische Konfiguration

Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.

Die automatische Konfiguration wird ihrem Namen gerecht. Es sind keine Eingriffe von seitens des Benutzers notwendig um die vorhandene und erkannte Hardware einzurichten.

Während der automatischen Konfiguration wechselt openSUSE auch hin und wieder mal in den Text- bzw. Konsolenmodus. Aber keine Panik, dass ist nichts ungewöhnliches und deutet auch nicht auf einen Fehler hin.

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Fertig

Die openSUSE 12.2 KDE CD ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.

openSUSE 12.2 mit KDE ist jetzt das erste mal nach erfolgreicher Installation gestartet. Bei dem ersten Start verhindert noch der KDE Willkommensdialog den freien Blick auf den Desktop.

Und so präsentiert sich openSUSE 12.2 mit KDE Desktop nach Abschluss der Installation.

Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 12.2.

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Allgemeines zur aktuellen Distribution openSUSE 12.2

Aktuell verfügbare Version ab dem 05.09.2012: openSUSE 12.2

Was ist neu in openSUSE 12.2 ?

Die Versionen einiger Softwarekomponenten:

  1. Linux Kernel 3.4.6
  2. GCC 4.7, Glibc 2.15
  3. Plymouth Startup
  4. Desktop KDE 4.8.4
  5. Desktop Gnome 3.4.1
  6. Desktop XFCE 4.10
  7. Desktop LXDE 0.5.5
  8. Browser Firefox 14.0
  9. Büropaket LibreOffice 3.5.4.6
  10. Druckerverwaltung Cups 1.5.3
  11. Gimp 2.8.0

Ausführliche Produktbesonderheiten zu openSUSE 12.2 findet ihr hier.

Versionen:

Bei http://software.opensuse.org steht derzeit die stabile Version 12.2 zum Download bereit.
– DVD-iso-Images ( 4,13 GB )

– CD-iso-Images (installierbare Live CD) mit Gnome (662 MB)

– CD-iso-Images (installierbare Live CD) mit KDE (662 MB)

– Netzwerkinstallation ( nur das nötigste, der Rest wird übers Internet nachgeladen

Der Download kann wahlweise über Bittorrent oder ftp oder http erfolgen.

und das alles für folgende Computerarchitekturen:

32 Bit – PC und 64 Bit – PC

openSUSE beinhaltet:

Programme für jeden Zweck
Egal ob im Web surfen, Bloggen, Freunde treffen, Videos schauen oder Büroarbeit, openSUSE 12.2 bietet für jeden etwas und für alle Gelegenheiten das richtige für Freizeit und am Arbeitsplatz. Eine Vorauswahl qualitativ hochwertiger Programme erleichtert den Einstieg, tausende Anwendungen die sie auf Knopfdruck nachinstallieren können bieten ungeahnte Erweiterungsmöglichkeiten – völlig kostenlos.

Büro-Software:

  • LibreOffice ist eine mit Microsoft Office kompatible Bürosuite
  • Aufgaben-Verwaltung und Projekt-Software
  • E-Mail, Kalender und Adressbuch integriert
  • Fax, OCR und andere Zusatz-Programme

Internet und E-Mail:

  • Firefox Webbrowser
  • Facebook, YouTube und Twitter
  • E-Mail-Clients
  • Unterstützung für AIM, MSN, ICQ, Yahoo!, Google Talk, Jabber
  • Filesharing
  • Voice over IP (VoIP) IP-Telefonie, skype wird unterstützt

Multimedia:

  • Bild-Bearbeitung und -Management
  • MP3-Unterstützung für Musik
  • Video- und Audio-Bearbeitung

Desktop-Umgebungen:

  • KDE, GNOME, LXDE und Xfce

Sicherheit:

  • Sicher vor Windows-Viren, Spyware und Schad-Software
  • SUSE Firewall: eingebaute, leicht zu bedienende Firewall
  • Unerwünschte E-Mails mit dem Spam-Filter entfernen
  • Sicherheits-Software AppArmor
  • Anti-phishing-Fähigkeiten mit Firefox

Entwicklungs Tools:

  • Qt/Qt Creator
  • Kdevelop
  • GNU Compiler Collection (GCC)
  • MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken
  • Cross-kompilieren für andere Plattformen

Virtualisierung:

  • KVM
  • VirtualBox
  • Xen

Systemvoraussetzungen:

openSUSE 12.2 unterstützt die meisten PC Hardware-Komponenten. Folgende Voraussetzungen sollten für einen reibungslosen Betrieb von openSUSE erfüllt sein:

  • Prozessor:
    • Intel: Pentium 1-4, Xeon oder neuer; AMD: Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Athlon 64, Sempron, Opteron oder neuer.
  • Arbeitsspeicher:
    • Mindestens 256 MB;
    • Empfohlen werden 512 MB oder mehr.
  • Festplatte:
    • Mindestens 500 MB frei für das Minimalsystem;
    • Empfohlen 2.5 GB oder mehr für das Standartsystem.
  • Sound- und Grafikkarte:
    • openSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.
  • Für die Installation wird ein optisches (DVD/CD) Laufwerk benötigt um:
    • von DVD-Medien oder
    • von CD-Medien
    • bei entsprechender Unterstützung (Booten von USB Schnittstellen) die USB-Speichermedien benötigt.
  • Der GRUB Bootloader unterstützt auch andere Betriebssysteme auf dem selbem Computer. Damit kann openSUSE auf einer freien Festplattenpartition installiert werden, während auf anderen Partitionen weitere Systeme installiert sind.

Kaufboxen openSUSE bestellen :

1. openSuse 12.2 deutsche Box-Version, 2 doppellagigen DVD (für 32- und 64-Bit-PC) incl. deutschem Handbuch (ca. 350 Seiten)

bei http://www.ixsoft.de für € 49,90

Von jeder verkauften Box geht eine kleine Spende an das freie openSUSE-Projekt.

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Es ist soweit. openSUSE 12.2 ist da!

Und wieder wird das Warten belohnt !

Heute haben die openSUSE Entwickler nach einigen Verspätungen und einem turbulenten Entwicklungszyklus mit grundsätzlichen Diskussionen die Version 12.2 der openSUSE Distribution zum Download freigegeben.

Download:

Die neue Version kann unter http://software.opensuse.org/122/de wie immer kostenlos, als DVD und als installierbare Live CD jeweils mit Gnome oder KDE Desktop und das alles in den Architekturen 32 und 64 Bit herunter geladen werden.

Produktinformationen:

Allgemeine und ausführliche Informationen zu openSUSE 12.2 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5131

Hardwareanforderungen:

Hardwareanforderungen für openSUSE 12.2 : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5131

Installationsanleitungen:

installierbare Live CD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5123

DVD : http://www.opensuse-lernen.de/?p=5125

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openSUSE-News: openSUSE 12.2 Release: Aufruf zum Mitmachen

Das openSUSE Team bereitet die Veröffentlichung der neuen Version 12.2 vor. Für diese Vorbereitungen werden noch wieder Helfer gesucht.

Folgenden Artikel von http://news.opensuse.org  habe ich für euch übersetzt:

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openSUSE 12.2 Veröffentlichung : Aufruf zum Mitmachen

Seit wir  auf der Zielgerade zur Fertigstellung von openSUSE 12.2 sind, beschäftigt sich das openSUSE-Team mit den Vorbereitungen der Veröffentlichung. Und die findet dort statt, wo die openSUSE-Gemeinschaft ist. Es gibt viele Möglichkeiten wie Sie uns helfen und die Arbeit mit uns teilen können. Wenn Sie eine dieser Aufgaben wahrnehmen wollen, melden Sie sich auf der opensuse-project-Liste.

Screenshots

Schauen Sie sich die Feature-Liste an und wenn es eine Funktion gibt die Sie kennen und die gut aussieht, dann machen Sie ein Bildschirmfoto (nach den Richtlinien) und fügen Sie es in der Feature-Liste ein oder laden Sie es auf die openSUSE Wiki-Seite für die allgemeinen 12.2 Screenshots .

Release Parties

Dies ist wahrscheinlich der einfachste Weg um sich zu beteiligen. Machen Sie eine Release-Party mit freundlichen Pinguinen und zeigen Sie ihnen wie cool openSUSE 12.2 ist.

Social Media

Wir brauchen eine Ankündigung des 12.2 Release auf Social Media. Wenn Sie ein soziales Tier sind, führen sie dies für 12.2 auf der Projektliste.

Sneak Peeks

Leute mit detailliertem Wissen über bestimmte Bereiche bei openSUSE sind aufgefordert zu helfen. Schreiben Sie uns eingehende Artikel. Die folgenden Themen werden vorgeschlagen:

  • KDE
  • GNOME
  • XFCE
  • Creative Programme
  • Programmentwicklung
  • Eure Ideen!

Release Artikel Übersetzung

Übersetzen Sie einen der oben genannten Artikel, die Feature-Liste oder die Produkt-Highlights in Ihre Sprache und schreiben sie auf Ihre lokalen Blogs und News-Seiten.

Bug Days

Organisation einer Bug Überprüfung für einen bestimmten Bereich von openSUSE ist eine der effektivsten Möglichkeiten um ein gutes Team zu bauen und  mit der technischen Seite unseres Vertriebs vertraut zu werden .Jeder kann einen Fehler erkennen, nicht wahr? Schauen Sie sich zehn Bugs an und schließen Sie die Duplikate.

Upgrade Instrucktionen

Die Support-Datenbank Artikel zum Upgraden von openSUSE-Versionen wurde zuletzt für openSUSE 11.4 aktualisiert! Das ist einfach zu aktualisieren. Aber bedenken Sie, dass für 12.2 die Online-Update-Repositories zwischen freier und proprietärer Software  aufgeteilt wurden, so das beide hinzugefügt werden müssen.

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openSUSE 12.2 RC 2 erschienen

Am 02.08.12 haben die openSUSE Entwickler den zweiten Release Candidaten vom kommenden openSUSE 12.2 veröffentlicht. Nachdem der ursprüngliche Releaseplan für 12.2 nach einigen Ausfällen und Verspätungen bei den Betas ins stocken geriet, wurde ein korrigierter Zeitplan erstellt bei dem man mit dieser RC 2 Veröffentlichung wieder im (neuen) Plan liegt.
Zeitgleich hat auch Will Stephenson wieder einen Newsbeitrag zu dieser RC 2 Freigabe auf news.opensuse.org geschrieben, in dem er die Neuerungen und Besonderheiten dieser Testausgabe verdeutlicht und zum ausgiebigen Testendspurt aufruft.

openSUSE 12.2 RC 2 enthält unter anderem folgende Änderungen:

Einige Anleitungen und Bücher wurden vom DVD Medium gestrichen um Platz zu sparen. Diese können aber seperat installiert werden.
Kleinere Korrekturen wurden an systemd, Kiwi, clicfs, udev und Plymouth durchgeführt.
Grub 2 wurde gefixt und hat ein Branding Update für die Terminal Ansicht erhalten. Mesa wurde auf die neuste Version aktualisiert.
Am Basissystem wurden einige Aufräumarbeiten durchgeführt.
Der NetworkManager erhielt einen Patch um die Überprüfung von Zertifikaten in Unternehmensnetzen zu verbessern und in avahi wurde die IPv6-Unterstützung aktiviert.
Der Intel Grafiktreiber wurde auf Version 2.20.0 aktualisiert.
KDE 3 wurde für udisks2 gepatcht um optische Geräte richtig auszuhängen wenn eine Auswurftaste gedrückt wurde.
Beim KDE-PIM wurde ein Dauerbrenner Bug bei der Verwendung der lokalen Mailfilterung behoben.
Gnome wurde auf Version 3.4.4 aktualisiert und erhielt genauso wie viele Gnome Pakete zahlreiche Bugfixes. Darunter Inkscape, Rhythmbox, Eye of Gnome, Gnumeric, Evolution, gnote, rednotebook, vinagre, virt-manager, texmaker, und gnome-screensaver.

openSUSE 12.2 RC2 kann man wie immer als DVD Image und als installierbare Live-CDs mit jeweils Gnome oder KDE Desktop auf http://software.opensuse.org/developer/ herunterladen. Wie immer gibt es auch wieder eine Liste mit den nervigsten Bugs. Wer selber Fehler findet kann diese in Bugzilla melden.

Ich werde die kommenden Tage die RC 2 ausgiebig begutachten und ausprobieren und werde dazu hier berichten.

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