Nvidia Treiber Repository für openSUSE Tumbleweed

openSUSE Tumbleweed ist ja bekanntlich die Rolling-Release-Version von openSUSE mit den immer neuesten stabilen Paketversionen. Tumbleweed ist die openSUSE Version für Anwender, die ein bisschen mehr Aufwand bei der Pflege Ihres Systems nicht scheuen und dafür immer die neueste, aber stabile Software bekommen. Ich zähle mich selbst nicht gerade dazu. Mir liegt die Leap Ausgabe einfach mehr. Nicht zuletzt war bei mir persönlich auch immer die bisherige umständliche Installation des Nvidia Grafiktreibers bei Tumbleweed unter anderem ein Grund doch lieber bei openSUSE Leap zu bleiben.
Denn bislang mussten Nutzer von Tumbleweed den proprietären Nvidia-Grafikkartentreiber manuell installieren und jedes mal bei einem der zahlreichen Kernel-Updates auch manuell aktualisieren. Das war zwar nicht unmöglich und genügend Anleitungen in diversen Foren gibt es auch, aber es war nervig. Ich kam deshalb auch mit Tumbleweed nicht über einige Versuche hinaus.
Ab sofort gibt es aber nun auch für openSUSE Tumbleweed unter der Adresse „https://download.nvidia.com/opensuse/tumbleweed“ein Repository mit dem Nvidia Grafiktreiber. Dieses Verzeichnis mit dem Repository lässt sich übrigens nicht mittels eines Browsers einsehen.
Um unter Tumbleweed dieses Repository schnell hinzuzufügen startet man die Konsole und gibt folgendes ein:

zypper ar https://download.nvidia.com/opensuse/tumbleweed nvidia-tumbleweed

Anschließend installiert man den Treiber mit:

zypper inr

Alternativ kann man beides auch fix per YaST erledigen.

Das benötigte Kernel-Modul des Nvidia-Treibers wird sowohl bei der Installation des Paketes, als auch nach einem Kernel-Update automatisch gebaut.

Stefan Dirsch weist auf der openSUSE-Mailingliste darauf hin, dass unter Umständen GDM Probleme auftreten können. In  diesem Fall sollen Anwender auf XDM oder eine andere Alternative wechseln.

Quelle: openSUSE Mailingliste

https://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2017-08/msg00281.html

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aktuelles Problem mit NVIDIA Treiber Update

Die letzten Tage habe ich mich mit einem unschönen Problem rumgeärgert. Beim Start meines Rechners eines Morgens funktionierte der KDE Plasma Desktop nicht mehr und dafür kam eine Absturzmeldung vom KRunner. Die kam aber nicht nur ein mal, sondern müllte mir akribisch im Sekundentakt meinen Bildschirm zu.

Also, wem ähnliche Probleme zur Zeit das Leben schwer machen, hier die Lösung  (..die vorläufige.. 😉 )

Die Informationen zu der Lösung dieses Problems habe ich bei Diskussionen im openSUSE Forum und bei lisufasblog gefunden.

Das Problem besteht in manchen Fällen im Zusammenhang mit folgenden Voraussetzungen:

  1. NVIDIA Grafikkarte
  2. KDE SC 4.5.2
  3. Neuer NVIDIA Treiber 260.19.12

Scheinbar besteht eine Unverträglichkeit in einigen Fällen. Bisher gibt es noch keine offizielle Meldung dazu. Aber die Mehrheit der User bestätigen diese Möglichkeit.

Lösung:

Bis das Problem mit diesem neuen Treiber gelöst ist, sollte man wieder zu der vorherigen Treiberversion wechseln. Wie immer gibt es bei openSUSE dafür mehrere Möglichkeiten.

Wenn man an Yast aus dem KDE Desktop noch rankommt ist es kein Problem. ( bei mir war es so doll, dass ich den Umweg über einen anderen Desktop [Gnome] bei der Anmeldung genommen habe)

Dann startet ihr „Software“ -> „Software Repositories

Deaktiviert das aktuelle NVIDIA Repository!

und bindet ein NVIDIA Archiv als Repository ein.

http://anorien.warwick.ac.uk/mirrors/opensuse/nvidia/download.nvidia.com/opensuse/11.3/

Das Ersatzweise eingebundene NVIDIA Treiber Archiv

Dann braucht man über Yast nur noch ein Downgrade auf  Treiber 256.53 durchführen und der KDE Desktop funktioniert wieder.

Downgrade des NVIDIA Treibers mittels Yast

Etwas fortgeschrittene Linuxer werden diese Aktion schneller in der Konsole mit zypper erledigen.

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3D NVIDIA Treiber einrichten

So kompliziert wie in dem Artikel vom 31. Juli 2008 „Grafikkarten 3D-Treiber einrichten“ hier auf openSUSE-lernen.de beschrieben, braucht man zumindest bei der jetzigen Version openSUSE 11.1 den 3D Grafikkartentreiber von NVIDIA nicht mehr einzurichten.
Das geht jetzt wesentlich einfacher. Und zwar braucht man wirklich nur noch das nvidia-Repositorie per „YAST – Software – Software Repositories“ aktivieren. Beim nächsten aktualisieren der Software wird dann der NVIDIA Grafikkartentreiber auf den neusten Stand gebracht. Und das einzige was man noch tun muß, ist ein Neustart. Danach ist der neue Treiber mit der 3D Unterstützung aktiv. Das war’s schon.

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Neuer Grafiktreiber von NVIDIA

Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat die neue Version 180.22 seiner proprietären Grafikkartentreiber für FreeBSD, Linux und Solaris vorgestellt, die OpenGL 3.0 unterstützt.
Die neuen Versionen des Grafikkartentreibers sind für die Architekturen x86 und x86-64 (AMD64), FreeBSD und Solaris verfügbar und bieten neben diversen Korrekturen von Problemen auch eine Vielzahl neuer Funktionen für weitere GeForce- und Quadro-Chipsätze und zur Beschleunigung und Verbesserung bei der Videowiedergabe.
Eine wichtige Neuerung ist die Unterstützung von OpenGL 3.0 . Diese neue Spezifikation wurde im Spätsommer des vergangenen Jahres vorgestellt und bringt auch die neue Version 1.3.0 der OpenGL Shading Language (GLSL) mit. Laut Nvidia befindet sich die Unterstützung im Treiber aber noch im experimentellen Stadium. Weiter hat NVIDIA im neuen Treiber diverse OpenGL-Geschwindigkeitsoptimierungen für Workstations vorgenommen.
Der Download für die Nvidia-Grafiktreiber für FreeBSD, Linux und Solaris ist auf der Unix-Treiberseite von Nvidia.de zu finden.
Die Installation des Treibers funktioniert wieder so, wie in unserem entsprechenden Artikel nachzulesen ist.

Bild von www.slashgear.com

Bild von www.slashgear.com


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Neue Grafikkartentreiber von Intel, Nvidia und AMD/Ati

Es gibt neue Linuxtreiber der drei bedeutendsten Grafikkartenhersteller.
Nvidia hat die neue Version 177.82 für die Architekturen x86 und x86_64 für Linux, FreeBSD und Solaris herausgegeben. Der neue Treiber enthält einige Fehlerkorrekturen und Unterstützung für die neuesten Grafikprozessoren Quadro NVS 450, FX 370 LP, FX 5800, FX 4800, FX 470 und CX. Der Download erfolgt von der Nvidia-Homepage
Auch AMD/Ati hat eine neue Version des Grafikkartentreibers für ATI-Chips veröffentlicht, die Version 8.11.
Auch dieser Treiber ist auf der Webseite des Herstellers zu finden.
Auch Intel hat seine Grafiktreiber aktualisiert. Die Version 2.4.3 soll die letzte in der Serie 2.4 sein und enthält einige Korrekturen. Version 2.5.1 enthält eine größere Anzahl von Korrekturen. Die Intel-Treiber stehen unter freien Lizenzen und sind Bestandteil von X.org in den verschiedenen Versionen.

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