direktes Löschen im Dolphin

Hier mal ein kurzer Tipp, der nicht unbedingt etwas mit openSUSE zu tun hat, sondern mit dem KDE Dateimanager Dolphin. Ein Option die ich häufig gebrauche ist das direkte Löschen von Dateien ohne Umweg über den Papierkorb. Und jetzt bei der Neuinstallation von openSUSE 13.1 KDE Live war es mal wieder soweit. Diese Option gibt es im KDE Dateimanager Dolphin. Sie ist aber standardmäßig nicht aktiviert und zudem recht gut versteckt.


Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag " Einstellungen". Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: "Dolphin einrichten"

Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag “ Einstellungen“. Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: „Dolphin einrichten“


In den "Dolphin Eigenschaften" navigieren wir links in die Option "Dienste" und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt "Löschen" Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.

In den „Dolphin Eigenschaften“ navigieren wir links in die Option „Dienste“ und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt „Löschen“ Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.


Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag "Löschen".

Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag „Löschen“.


Aber Vorsicht! Es kommt zwar noch eine Sicherheitsabfrage nach dem Mausklick auf „Löschen“ ( ganz Mutige können auch diese noch unterbinden ;-[ ) aber wenn man da weitermacht wird die Datei wirklich gelöscht. Sie kann nicht aus dem Papierkorb wieder hergestellt werden.


PS: Wenn ich hier „wirklich gelöscht“ schreibe, meine ich das nur „Anwendermäßig“ und nicht, daß sie rein technisch nicht wieder herzustellen sei. Die Datei ist NICHT unwidebringlich vernichtet. Es wurde nur der KDE Papierkorb umgangen und die Datei ist für das System und den Benutzer nicht mehr verfügbar.  Mit etwas Aufwand und einge fachliche Kenntnisse kann so eine Datei wieder hergestellt werden.


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bootablen USB Stick mit openSUSE erstellen

openSUSE 13.1 nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung (13.Nov.) . Zeit, sich mal damit zu beschäftigen wie man openSUSE auf einen bootbaren USB Stick bekommt. Immer mehr User nutzen diese Möglichkeit, statt eine CD oder DVD zu brennen. Diejenigen, die noch gar kein Linux auf ihrem Computer haben und es mit Windowsprogrammen erledigen müssen greifen auf eine Vielzahl von Möglichkeiten und Programmen zurück, die ausgiebig in den Weiten des Internets erklärt sind.

So ein hervorragendes Tool wie Unetbootin zum Beispiel gibt es für Linux, MacOS und Windows. Den Einsatz von Unetbootin in openSUSE habe ich hier beschrieben.

Mir geht es hier heute aber um das openSUSE eigene Bordmittel, mit welchem man diese Aufgabe kinderleicht erledigen kann. Dem SUSE STUDIO Imagewriter. Der ist keineswegs neu und mindestens schon seit einer Version 11.x in openSUSE enthalten. Natürlich kann man unter Linux auch fix mit Konsolenbefehlen ein Image auf einen USB spielen, aber wesentlich angenehmer geht es mit einer grafischen Oberfläche wie die des Imagewriters.

Mit dem SUSE STUDIO Imagewriter macht man nicht mehr und nicht weniger, als ein Images (Betriebssystemabbild) so auf einen USB Stick zu schreiben, daß dieser mit dem draufgespielten Images bootbar wird.

Installation:

Der SUSE STUDIO Imagewriter ist im openSUSE Standardrepository enthalten und kann fix mit YaST oder zypper installiert werden.


bla


Anwendung:

Das Programm benötigt Rootrechte und fragt das Rootpasswort beim Starten ab.


bla

Danach kann man entweder per Drag&Drop eine Imagesdatei in das gestrichelte Feld ziehen und fallen lassen oder man klickt in das gestrichelte Feld und wählt in dem folgenden Dialog die entsprechende Imagedatei aus.


bla

Und so siehts aus wenn man eine Imagedatei ausgewählt hat. Nun unten in dem einzigen Dropdownmenü noch den richtigen USB Stick ausgewählt und mit einem Klick auf „Write“ gehts los.


Sicherheitshalber erwähne ich hier noch mal für jene, die sowas zum ersten Mal ausprobieren, dass bei diesem Vorgang sämtliche Daten, die auf dem USB Stick vorhanden sind, gelöscht werden. Der Imagewriter weist darauf auch mit einem kurzen englischen Hinweis hin.

Also, wie gesagt. openSUSE 13.1 ist im Anmarsch. Für alle die es bisher noch nicht genutzt haben die beste Gelegenheit dieses mal einen USB Stick statt einer CD oder DVD zu bemühen.


Have a lot of fun …



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Packer Peazip5.0 unter openSUSE 12.3 ausprobiert

In der aktuellen Ausgabe 09/2013 von LinuxUser habe ich gerade vom Archivmanager Peazip 5.0 gelesen und wollte mir den gleich mal unter openSUSE 12.3 ansehen.

Peazip 5.0 ist ein Pack- und Entpackprogramm, welches mit über 150 verschiedenen Kompressionsformaten zurechtkommt und sich selbst als freie Alternative zu WinZip und WinRar sieht. Man kann es durch Add-ons erweitern und durch Themes umgestalten. Es gibt es für mehrere Betriebssysteme wie z.Bsp. Linux, Windows (32 and 64 bit) und ReactOS und auch als portable Version für die Benutzung vom USB Stick.  Man kann damit die Integrität von Archiven testen und auch von einem zum anderen Format konvertieren. Der Kompressionsgrad kann vom Benutzer geändert werden und die Archive können mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Alles in allem ein interessanter Packer, der mal einen Blick wert ist. Zumal sich der Fensteraufbau von Peazip mehr an einem Dateimanager anlehnen soll. Also mal sehen …

Installation:

Meine erste Suche (und prinzipiell erste Anlaufstelle) im „YaST –> Software installieren oder löschen“ verlief ergebnislos. In den Standard- und allgemeinen Communityrepos von openSUSE ist Peazip also nicht vertreten.


peazip_1

Über die Softwareinstallation per YaST mit „herkömmlichen“ Repositories war Peazip 5.0 nicht zu finden.

Fündig wurde ich bei der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search.


peazip_2

In der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search kann man Peazip für openSUSE finden.

Um Peazip für openSUSE 12.3 zu installieren muss man sich ein s.g. Homerepository einbinden. Für die Version 5.0 zum Beispiel das von Eric Schirra (ecsos).


peazip_3

Wenn man ein fertiges Paket von Peazip für openSUSE sucht, muss man auf ein Homerepository zurückgreifen.

Ich greife auf Homerepos die ich eigentlich nicht kenne, immer mit gemischten Gefühlen und eher ungern zu. Aber wenn man ein fertiges Paket für ein Programm sucht und nicht in der Lage ist es selbst zu kompilieren, hat man nur wenige Alternativen.

Eine weitere Möglichkeit wäre der direkte Download von der Projektseite. Dort bieten die Entwickler fertige RPM Pakete für QT basierende Oberflächen (z.Bsp. KDE) und für GTK basierende Oberflächen (z.Bsp. Gnome) an. Ich bleibe jetzt aber doch bei dem speziell für openSUSE 12.3 gefertigtem Paket aus dem o.g. Homerepository.


peazip_4

Ich habe also den „1 Click Install“ Link für die Version 5.0 angeklickt. Die Datei „peazip.ymp“ kann direkt mit YaST 1-Klick-Installation geöffnet werden.


peazip_5

YaST fragt jetzt noch mal die Bestätigung für die hinzuzufügenden Repositories ab. Warum YaST das Update Repo für 12.3 immer wieder mit aufführt weiß ich nicht. Dieses ist schon längst im System vorhanden.

Achtung: Hier habe ich explizit das Häckchen bei „“Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ entfernt. Somit erhalte ich zwar keine Aktualisierungen für das Programm, ist aber sicherer.


peazip_6

Kurz bevor die Installation jetzt startet will YaST noch eine Bestätigung des zu installierenden Paketes und …


peazip_7

… fasst jetzt alle anstehenden Änderungen noch mal zusammen bevor es wirklich zu Änderungen am System kommt. Wer einen Rückzieher machen wollte, hätte jetzt die letzte Gelegenheit dazu. Aber so dramatisch wie es klingt ist es gar nicht. Diese Vorgehensweise ist bei YaST immer gleich.

Wenn man jetzt auf „weiter“ klickt beginnt der ganz normale Installationsprozess, wie er immer bei Installationen per YaST unter openSUSE abläuft. Es wird das Root-Passwort abgefragt und der Fortsschritt angezeigt bis schließlich die erfolgreiche Installation vermeldet wird. Dieses habe ich jetzt mal fix abgekürzt.

Peazip:


peazip_8

Die Oberfläche von Peazip hat mich dann doch etwas überrascht. Im positiven Sinne.

Peazip kommt mit einer modernen, freundlichen und übersichtlichen Oberfläche daher. Kam in dem Zeitschriftenartikel gar nicht so rüber.  Über den Menüpunkt „Option –> Languares“ lässt sich die Bedienoberfläche von Peazip fix auf Deutsch umstellen. Wie der Fensteraufbau es schon vermuten lässt, läuft die ganze Bedienung dieses Packertools wie bei jedem anderen normalen Dateimanager.

Die wichtigsten und häufigsten Funktionen sind oberhalb in großen Button abgelegt. Viele weitere Funktionen, wie Dateiwerkzeuge, Sortier- und Suchfunktionen sind im Kontextmenü rechte Maustaste „versteckt“. Will damit sagen, dieses kleine Tool kann wieder wesentlich mehr als der erste Eindruck vermuten lässt.


peazip_9

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Archiv oder eine Datei bringt weitere Möglichkeiten zum Vorschein.


Fazit: Alles in allem scheint mir PeaZip eine interessante und frische Alternative für Ark zu sein.

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Videos mit dem Mobile Media Converter umwandeln

Es sind oft die kleinen Tools die einem so viel Freude machen. Ich habe gerade nach einem kleinen Programm gesucht, mit dem ich unter openSUSE fix mal einige Videos umwandeln kann. Dazu bin ich auf http://de.opensuse.org gesurft und habe in der Paketsuche mal nach „converter“ gesucht. Dabei bin ich auf das kleine aber feine Programm „mobilemediaconverter“ gestoßen. Der Mobile Media Converter ist ein kostenloser Audio-und Videokonverter für die Umwandlung zwischen vielen gängigen Audio-und Videoformaten.


mediaconverter1

Ein feines kleines Tool. Das Programmfenster vom Mobile Media Converter.

Aber ganz so ein „kleines“ Tool ist der Mobile Media Converter gar nicht. Ganz davon abgesehen, dass der Converter eine große Anzahl von Video- und Audioformaten aus dem Desktop- und Mobilebereich umwandeln kann, verstecken sich darin zusätzlich noch einige kleine praktischer Helfer. Zum Beispiel ein integrierter Youtube Downloader, ein eingebaute DVD Ripper um DVD Abschnitte umzuwandeln und ein Trimmer für die Klingeltonerstellung. Um lokale Videos oder Audiodateien umzuwandeln zieht man einfach die betreffende Datei in das Drag & Drop Feld. Wählt danach ein Ausgabeverzeichnis und zuletzt noch das Zielformat. Wer ein paar mehr Eingriffsmöglichkeiten wünscht findet die unter einem kleinen unscheinbaren Pfeil am rechten Fensterrand.


Die Liste der Zielformate läßt kaum Wünsche offen.

Die Liste der Zielformate lässt kaum Wünsche offen.

Installation:

Dieses Programm findet man derzeit nicht in den gängigen Repositories von Packman und Co. Um den Mobile Media Converter zu installieren muss man sich das Home Repository von deltafox einbinden. Das passiert ganz einfach automatisch wenn man die 1-Klick Installation aus der Paketsuche des OBS benutzt.
Oder gleich von hier direkt zur 1-Klick Installation


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Steam Client wieder für openSUSE verfügbar

Gamer aufgepasst! Laut einem Artikel auf www.bitblokes.de kann die Spieleplattform Steam Client auf Grund einer Erweiterung der Lizenz durch Valve nun doch wieder legal in anderen Distributionen aufgenommen werden. Bei openSUSE war ja eben wegen dieser Lizenzsache der Steam Client wieder aus den Repositories entfernt worden.

Quelle: http://www.bitblokes.de

Und ein Blick in die Paketsuche bei openSUSE ergibt:  Steam ist schon wieder im games Repository für 12.2


Die Spiele für Linux im Steam werden von Tag zu Tag mehr.

Die Spiele für Linux im Steam werden von Tag zu Tag mehr.


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Steam für Linux unter openSUSE ausprobiert

Steam (Wikipedia) ist ein Onlinportal der Firma Valve Corporation (Wikipedia) und vertriebt PC Spiele als Download. Neben einem Onlineshop gibt es auch umfangreiche Community-Aktivitäten auf Steam. Lange Zeit war die Software nur den Windows- und Mac Usern vorbehalten. Seit einiger Zeit hat Valve nun auch damit begonnen, Steam für Linux bereitzustellen. Anfangs beschränkte es sich auf einen geschlossenen Betatest und offiziell wird von Valve  nur ein Debian Paket zur Installation angeboten. Inzwischen ist es zu einen offenen Betatest ausgeweitet worden und jeder kann Steam unter Linux testen.

Auch stehen inzwischen Steam Pakete für andere Distributionen zur Verfügung.

Für diverse openSUSE Versionen findet Ihr die Steam Pakete hier.


Steam unter meinem openSUSE 12.2


Die Installation per 1Klick aus dem Games Repository für 12.2 funktionierte bei mir auf Anhieb und bisher läuft Steam auf meinem System ( openSUSE 12.2, 32Bit , KDE 4.9.4 ) tadellos.


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Mit Lazarus unter openSUSE programmieren

Heute möchte ich hier die Free Pascal IDE Lazarus vorstellen. Lazarus ist eine freie Entwicklungsumgebung, die stark an das frühere   Delphi erinnert. Sie läuft unter Windows, unter Mac OS X und unter Linux. Man kann mit ihr relativ schnell und einfach ( Programmierkenntnisse vorausgesetzt 😉 ) grafische (GUI) Applikationen für Linux ( Qt und GTK ) für Windows , für Mac OS X und sogar für Android erstellen.
Ich bin selbst nicht ausreichend mit IDE’s , insbesondere nicht mit Lazarus vertraut um das Programm umfassend und in allen Details zu erläutern. Deshalb will ich es auch in guter alter openSUSE-lernen.de Manier bei der Vorstellung des Programms und dessen Installation belassen. Für speziellere Informationen zu Lazarus selbst, dessen Konzept, Bedienung und Benutzung und zur Programmierung füge ich am Schluss weiterführende Links ein. Durch die umfangreiche deutsche Dokumentation bietet sich Lazarus und Free Pascal eben auch besonders für Programmiereinsteiger an.
Das Linux Magazin „Linux User“ beschäftigt sich aktuell in der Ausgabe 11/2012 mit dem Titelthema „Programmieren“ und hat dazu einen ausführlichen 6 seitigen Artikel zu Lazarus dabei. In diesem Artikel wird das Programm selbst sehr gut und leicht verständlich erläutert und dessen Installation, Konfiguration und die ersten Schritte damit. Also wer vor hat, mit Lazarus seine ersten Gehversuche in Sachen Programmierung unter Linux zu versuchen, dem kann ich diesen Artikel sehr empfehlen.


Installation :
Zur Zeit der Erstellung dieses Artikels ist Lazarus lt. der Projektseite mit der Versionsnummer 1.0.2 aktuell. Um diese Version auch unter openSUSE zu installieren muss das Repository


http://download.opensuse.org/repositories/devel:/languages:/pascal/


für die entsprechende openSUSE Version im Paketmanagement bzw. YaST eingebunden sein.


Danach kann Lazarus wieder per YaST normal unter openSUSE installiert werden.


Um die Sache etwas zu vereinfachen könnt Ihr auch die

openSUSE 12.2              1-Klick Installation

nutzen.


Lazarus Bedienoberfläche:


Lazarus startet mit einer ganzen Menge an Fenster, die für gestandene Programmierer sicherlich alle ihre Berechtigung haben.


weiterführende Links:


Lazarus Projektseite  (eng)

Lazarus Beschreibung bei Wikipedia  (deu)

deutschsprachiges Lazarusforum  (deu)

Übersicht für Einsteiger  (deu)

Lazarus Support  (eng)

Lazarus_Tutorial  (deu)


Es gibt auf YouTube auch reichlich Videos zu Lazarus. Bisher habe ich leider nichts gefunden zu Lazarus speziell unter openSUSE. Aber ein recht gut gemachtes Video, welches einige grundsätzliche Erläuterungen zu Lazarus unter den verschiedenen Betriebssystemen bringt.



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Notizen mit Nixnote immer dabei

Vor einiger Zeit habe ich nach einem Programm gesucht, welches meine Notizen auf dem Smartphone mit meinen mehreren verschiedenen Computern komfortabel verwalten und synchronisieren kann. Gefunden habe ich das Programm „Evernote„. Schon nach kurzer Zeit stellte sich für mich heraus, das ist das Nonplusultra unter diesen Programmen.

Für viele Geräte verfügbar

Ausschlaggebend für meinen Fall war, dass es das Programm als iPhone App, als Android App, als Windowsprogramm und für Linux existiert. Evernote gibt es so fast für alle Geräte , AUßER für Linux. 🙁 Auf der Projektseite http://www.evernote.com kann man es für

  • Mac
  • Windows
  • iPhone, iPod oder iPad
  • Android
  • Blackberry
  • Palm Pre & Pixi
  • Sony Ericsson X
  • und Windows Mobile

herunterladen. Aber eben NICHT FÜR LINUX.

 

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So sieht die Evernote App z.Bsp. auf dem iPhone aus.

 

Das Original. Die Programmoberfläche von Evernote für Windows.

 

Für Linux gibt es einen Open Source Evernote Clone Namens „Nevernote„.Das Programm selber heißt seit einiger Zeit nicht mehr Nevernote, sondern Nixnote. Dieses gibt es dort zwar auch als Windows- und Macinstallationsdatei, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den Linuxclienten. Nixnote liegt als *.deb, als *.rpm und als *.tar.gz Pakete zum Download bereit. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Version 1.4.2 aktuell.

 

Und so sieht die Programmoberfläche von Nixnote, dem Clone für Linux aus, als es noch Nevernote hieß. Außer dem namen hat sich aber nichts geändert.


Was kann Evernote / Nixnote ?

Dieses Programm wurde für die Kommunikation zwischen Computer und Mobiltelefone entwickelt und erstellt, verwaltet, sortiert und organisiert Notizen aller Art. Nicht nur, das es Evernote für alle möglichen Geräte bzw. Betriebssysteme gibt, man kann es auch, wenn man mal die eigenen Geräte gerade nicht zur Verfügung hat, von allen anderen internetfähigen Geräten über ein Webinterface aufrufen und bedienen. Auch gibt es den Notiz-Allrounder als Webclipper bzw. als Addon für diverse Browser wie z.Bsp. den Firefox, Chrome oder Safari. Egal ob eine Textnotiz, ob ein Foto bzw. Schnappschuss, eine Webadresse, GPS Daten eines Standortes oder ein Audiomemo. Es bleibt dem Anwenders überlassen, wie er Evernote zur Organisation seiner Gedanken und Ideen einsetzen möchte. Mit den heutigen Fähigkeiten der aktuellen und zukünftigen Smartphone ergeben sich da unendliche Möglichkeiten. Man macht sich unterwegs eine Fotonotiz oder auch ein kurzes Audiomemo und hat es später am PC zur Verfügung bzw. für den Entsprechenden Zweck auch umgekehrt 😉 Alle Notizen lassen sich später anhand von Schlüsselwörtern, Titeln, Tags und Ablageorten durchsuchen. Notizen kann man auch mit Programmen oder Ordnern verknüpfen, sodass sie sich von Evernote aus den Notizeinträgen einfach aufrufen lassen. Evernote kann bei hochgeladenen Fotos zwischen gedruckten und handgeschriebenen Texten unterscheiden. Jeder Text, der in hochgeladenen Fotos oder Bildern erkannt wird, wird automatisch mit indexiert und bei Suchanfragen berücksichtigt.


Da die Synchronisation über die Evernote-Server läuft, muss man sich bei http://www.evernote.com/about/intl/de/ kostenlos registrieren. Es wird wieder nicht jedermanns Sache sein, seine Daten bzw. Notizen ( egal welcher Form )auf einem Server einer Firma, der vielleicht noch nicht mal in Europa steht, abzulegen. Aber das soll eigentlich hier nicht Thema meiner Programmvorstellung sein. Nur soviel: Jeder sollte mit einer gesunden Skepsis überlegen, wie auch in anderen Bereichen und bei anderen Programmen, welche Informationen er dem Internet anvertrauen will. Der Zahnarzttermin in der nächsten Woche und die URL eines Buch-Onlineshops oder ein Schnappschuss von den Ladenöffnungszeiten meines Lieblingsitalieners führen nicht zur Aufgabe der Privatsphäre. 😉


Installation:

Da es Nixnote fertig als *.rpm Paket für openSUSE gibt, ist die Installation ein Kinderspiel. Auf http://sourceforge.net/projects/nevernote/files/ kann das *.rpm Paket der derzeit aktuellen Version 1.4-2 heruntergeladen werden. Dieses Paket speichert man auf seiner lokalen Festplatte in einem Ordner seiner Wahl. Danach kann man das Programm entweder mit dem Softwareinstaller oder in der Konsole mit zypper installieren. Wer es grafisch lieber mag, wählt die erste Variante und klickt das Paket im Dateimanager ( bei KDE = Dolphin ) mit der rechten Maustaste an und wählt „Software installieren/entfernen“.


Eine Möglichkeit Nixnote zu installieren.


Nixnote für openSUSE:

Nach der Installation trägt sich Nixnote ,zumindest beim KDE Desktop, im K-Menue ein und kann von dort oder auch über den Krunner (Alt+F2) mit „nixnote“ gestartet werden.


Nixnote starten mit den Krunner (Alt+F2)


Als erstes muss man seine Accountdaten eintragen. Die bestehen aus der EMailadresse und einem gewählten Passwort. Dazu startet man in Nixnote über „Tools“ „Connect“ den Logindialog.


Der Logindialog von Nixnote. Hier müssen als erstes die Accountdaten eingetragen werden.


Ansonsten ist die Bedienung des Programms selbst so einfach gehalten, dass man da nicht viele Worte drüber verlieren muss. Das spricht ja auch für das Programm. Nixnote läuft absolut stabil und kann sich bei Bedarf mit einem Icon in den Systemabschnitt der Kontrollleiste zurückziehen.


Wer also auf der Suche nach einem Plattformübergreifenden Programm zu Notizverwaltung ist und keine Probleme damit hat, seine Notizen einem Onlineprogramm anzuvertrauen, dem kann ich Evernote / Nixnote empfehlen.


Getestet mit openSUSE 12.2, 32Bit, KDE 4.9.2


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CrossOver gibt’s am 31.10.2012 für lau

Die Firma CodeWeavers wird morgen, am 31.Oktober 2012, ein Versprechen zu einer spaßigen Aktion einlösen und Ihre Software CrossOver verschenken. 24 Stunden ( von 00:00 – 23:59 Uhr 😉 ) lang steht CrossOver zum kostenlosen Download auf

http://flock.codeweavers.com/

zur Verfügung. Und das inklusive des 12-monatigen Supports.

Für alle die CrossOver noch nicht kennen:

Kurz mit eigenen Worten: CrossOver ist eine kommerzielle Wineversion, mit der man viele gängige Windowsprogramme und Spiele unter Linux installieren und ausführen kann.

Und etwas ausführlicher die Beschreibung bei Wikipedia.

CrossOver kostet sonst bei CodeWeavers locker 50, -€. Also wer hier ein Schnäppchen machen will sollte am Mittwoch, 31.Oktober auf Zack sein.



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Pinta – ein simples Bildbearbeitungs- und Zeichenprogramm

Pinta ist ein freies Bildbearbeitung- und Zeichenprogramm für Linux. Es soll nach dem Vorbild von Paint.NET für Windows eine freie Alternative zu Gimp unter Linux darstellen und richtet sich an Neulinge wie auch an erfahrende Anwender und ist für mehrere Platformen wie Windows, Mac OS und Linux verfügbar.
Das Programm enthält bisher die grundlegenden und typischen Funktionen eines Bildbearbeitung- und Zeichenprogramms und auch schon einige Effekte. Die Entwicklung von Pinta ist aber auch im Gegensatz zu anderen schwergewichtigen Bildbearbeitungsprogrammen unter Linux wie z.Bsp. Gimp und Krita noch sehr jung. Die Weiterentwicklung kann auch durch die Benutzer mit beeinflusst werden, indem man seine Vorschläge in Pintas Ideen-Forum schreibt.  Pinta unterstützt neben der Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten auch Filter und Farbwerkzeuge und eine unbegrenzten Undo-Funktion . Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag aber auf einer einfachen Bedienung. Die Programmoberfläche lässt sich weitgehend an die Wünsche des Anwenders anpassen.


Die Programmoberfläche von Pinta

Installation:

Aktuell ist derzeit die Pinta-Version 1.4. Das openSUSE Repository bietet derzeit (25.10.2012) die Version 1.1 von Pinta an. Um die Version 1.4 zu bekommen muss man sich das entsprechende Repository der openSUSE Mono Community einbinden.

Für openSUSE 12.2 : http://download.opensuse.org/repositories/Mono:/Community/openSUSE_12.2/

Danach kann man ganz normal das Programm mit YaST oder Zypper in der Konsole, je nachdem wie es jeder gewohnt ist, installieren.


Die Installation von Pinta mit YaST nach dem Einbinden des entsprechenden Repository

Alternativ kann man auch die 1-Klick-Installation von http://software.opensuse.org nutzen. Das kommt zwar auf das selbe wie oben beschrieben heraus, ist aber eventuell schneller erledigt.


Auf der Seite http://software.opensuse.org/ nach Pinta suchen und Ihr erhaltet ähnliches Bild wie oben. Da klickt Ihr dann auf den Link „1-Klick-Installation“

 

Wenn Ihr diese Aktion mit dem Browser Firefox durchführt sieht das nächste Dialogfenster folgendermaßen aus, ansonsten etwas abgewandelt…


Das zu ladende Paket kann direkt mit dem Softwareinstaller geöffnet werden.

Es folgen eine Reihe von Fenster die durch die einzelnen Installationsschritte führen. Dabei handelt mehr oder weniger um reine Informationen, die man zur Kenntnis nimmt und mit „weiter“ wegklickt. Am Ende wird auch auf diese Weise das Programm „Pinta“ erfolgreich installiert sein.

Für manche einfache Bild- oder Fotobearbeitungen ist Gimp oder auch Krita mit ihrem unendlichen Funktionsumfang manchmal überdimensioniert. Da kommt Pinta dann gerade recht. Eventuell trifft es auch den Nerv derjeniger, die sich unter Linux nie so richtig an die Bildbearbeitung heran gewagt haben, weil eben Gimp und auch Krita nicht gerade die Einsteigerfreundlichsten sind. Sei es wie es sei … Für kleinere Aufgaben reicht Pinta im Augenblick aus. Für anspruchsvollere Aktionen müssen dann aber doch die Profis Gimp und Krita ran . 🙂


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