Synology NAS Speicher per WebDAVs in openSUSE einbinden

Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.



Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV 😉 ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.


Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter "Orte" auf "Netzwerk" und dann im rechten Fensterteil auf "Netzwerkordner hinzufügen".

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter „Orte“ auf „Netzwerk“ und dann im rechten Fensterteil auf „Netzwerkordner hinzufügen“.


Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf „weiter“ klicken.


Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

webdav _002

Der „Name“ der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. 😉 Der „Benutzer“ muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf „Speichern & Verbinden“ klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.


Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll. Diese Abfrage kommt jetzt nur bei der Ersteinrichtung.


Das war es eigentlich schon. Jetzt steht die neue Verbindung per WebDavs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.

Das war es eigentlich schon.
Jetzt steht die neue Verbindung per WebDAVs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.


Man kann dieses neue Netzlaufwerk natürlich noch komfortabler im Dolphin unterbringen, indem man es links unter „Orte“ mit einträgt. Dazu klickt man den neuen Netzwerkordner einmal an.


Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit webdavs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen ;-) )

Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit WebDAVs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen 😉 )


Dann mit der rechten Maustaste auf "Orte" klicken.

Dann mit der rechten Maustaste auf „Orte“ klicken.


Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDav Verbindung dann unter "Orte" im Dolphin zu finden sein. Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt "Einfügen" Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.  Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.

Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDAV Verbindung dann unter „Orte“ im Dolphin zu finden sein.
Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt „Einfügen“ Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.
Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.


Und finish !!!  Da ist der eben per WebDavs eingebundene Speicher der Synology Diskstation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein Netzlaufwerk sofort verfügbar.

Und finish !!!
Da ist der eben per WebDAVs eingebundene Speicher der Synology DiskStation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein lokales Laufwerk sofort verfügbar.


Alternative NAS Systeme von Synology:


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openSUSE 13.1 KDE Live nicht auf Deutsch ?

Wenn man sich das openSUSE KDE Live Medium auf den Rechner installiert ist es schon seit mehreren Ausgaben nötig nachträglich die deutsche Übersetzung für KDE nachzuladen. Und das ist auch bei openSUSE 13.1 nicht anders. Keine große Sache.


Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.

Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.


Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete werden automatisch mitgeladen.

Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete für KDE werden automatisch mit geladen.


Nach einem Neustart sieht's dann schon "deutscher" aus.  ;-)

Nach einem Neustart sieht’s dann schon wesentlich  „deutscher“ aus. 😉


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bootablen USB Stick mit openSUSE erstellen

openSUSE 13.1 nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung (13.Nov.) . Zeit, sich mal damit zu beschäftigen wie man openSUSE auf einen bootbaren USB Stick bekommt. Immer mehr User nutzen diese Möglichkeit, statt eine CD oder DVD zu brennen. Diejenigen, die noch gar kein Linux auf ihrem Computer haben und es mit Windowsprogrammen erledigen müssen greifen auf eine Vielzahl von Möglichkeiten und Programmen zurück, die ausgiebig in den Weiten des Internets erklärt sind.

So ein hervorragendes Tool wie Unetbootin zum Beispiel gibt es für Linux, MacOS und Windows. Den Einsatz von Unetbootin in openSUSE habe ich hier beschrieben.

Mir geht es hier heute aber um das openSUSE eigene Bordmittel, mit welchem man diese Aufgabe kinderleicht erledigen kann. Dem SUSE STUDIO Imagewriter. Der ist keineswegs neu und mindestens schon seit einer Version 11.x in openSUSE enthalten. Natürlich kann man unter Linux auch fix mit Konsolenbefehlen ein Image auf einen USB spielen, aber wesentlich angenehmer geht es mit einer grafischen Oberfläche wie die des Imagewriters.

Mit dem SUSE STUDIO Imagewriter macht man nicht mehr und nicht weniger, als ein Images (Betriebssystemabbild) so auf einen USB Stick zu schreiben, daß dieser mit dem draufgespielten Images bootbar wird.

Installation:

Der SUSE STUDIO Imagewriter ist im openSUSE Standardrepository enthalten und kann fix mit YaST oder zypper installiert werden.


bla


Anwendung:

Das Programm benötigt Rootrechte und fragt das Rootpasswort beim Starten ab.


bla

Danach kann man entweder per Drag&Drop eine Imagesdatei in das gestrichelte Feld ziehen und fallen lassen oder man klickt in das gestrichelte Feld und wählt in dem folgenden Dialog die entsprechende Imagedatei aus.


bla

Und so siehts aus wenn man eine Imagedatei ausgewählt hat. Nun unten in dem einzigen Dropdownmenü noch den richtigen USB Stick ausgewählt und mit einem Klick auf „Write“ gehts los.


Sicherheitshalber erwähne ich hier noch mal für jene, die sowas zum ersten Mal ausprobieren, dass bei diesem Vorgang sämtliche Daten, die auf dem USB Stick vorhanden sind, gelöscht werden. Der Imagewriter weist darauf auch mit einem kurzen englischen Hinweis hin.

Also, wie gesagt. openSUSE 13.1 ist im Anmarsch. Für alle die es bisher noch nicht genutzt haben die beste Gelegenheit dieses mal einen USB Stick statt einer CD oder DVD zu bemühen.


Have a lot of fun …



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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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Kurztipp: Wenn Amarok keine mp3 abspielt (openSUSE12.1)

Bei meiner frischen openSUSE 12.1 / KDE Installation wollte Amarok erst keine mp3 Sounddateien abspielen. Andere Medien, wie z.Bsp. eine Audio CD konnte Amarok problemlos abspielen. Also war die Soundhardware nicht das Problem. Die Soundhardware funktioniert und war auch richtig konfiguriert. Keine andere Anwendung hatte irgendwelche Soundprobleme.

Auch konnte ich mp3 Dateien mit anderen Anwendungen wie z.Bsp. dem VLC Player abspielen. Das sagte mir also, dass nur die mp3 Unterstützung für das Amarok nicht vorhanden war. Zwar hatte Amarok beim ersten Start gemeldet, dass keine mp3 Unterstützung vorhanden ist und einige Software dafür nachinstalliert werden muss.

 

Amarok sagt schon bescheid, wenn noch keine mp3 Unterstützung vorhanden ist.

 

Daraufhin hat Amarok auch die erforderlichen Schritte abgearbeitet und auch gemeldet, dass die Installation der zusätzlichen Pakete erfolgreich war. Aber leider hat die automatische Installation nicht das Richtige installiert. Es wurde dabei die erforderlichen Codecs und Pakete für das zweite mögliche Backend von Phonon, für Xine installiert.

 

Amarok hat diese Dateien automatisch als mp3 Unterstützung nachinstalliert. Diese helfen in diesem Fall aber nicht, wenn man das GStreamer Backend benutzt.

 

Dieses ist aber, wie weiter unten auf einem Screenshot zu sehen beim mir nicht aktiv, sondern als Backend arbeitet GStreamer. Ab da an meldete Amarok bei jedem Start, dass die mp3 Unterstützung zwar erfolgreich installiert wurde, aber mp3 konnte logischerweise weiterhin nicht abgespielt werden. Und… wie gesagt, Amarok gab vorerst keine Ruhe und meldete dieses bei jedem Start. Es fing an zu nerven und schrie nach einer Lösung.

 

Amarok ist der Meinung, dass jetzt alles funktioniert und wollte das bei JEDEM Start mitteilen.

 

Durch einen Tipp konnte ich das Problem folgendermaßen lösen:

 

Bei KDE läuft als Multimedia API das Phonon welches im Fall von openSUSE 12.1 als Haupt Backend GStreamer verwendet.

 

Wenn man bei openSUSE aus dem KDE Menue die „Systemeinstellungen“ startet kommt man zu den Multimediaeinstellungen.

 

Unter dem untersten Punkt „Phonon“ findet man das aktive Multimedia Backend für KDE.

 

Damit dieses GStreamer (und als Folge daraus auch Amarok) mp3 unterstützt musste ich  folgendes Paket per Hand nachinstallieren.

 

gstreamer-0_10-fluendo-mp3

 

Dieses Paket muss nachinstalliert werden, damit Amarok mp3 Dateien abspielen kann. Dieses Paket findet man in den ganz normalen openSUSE Repos.

 

Danach funktioniert die mp3 Wiedergabe auch im Amarok.

 

Amarok beim abspielen einer mp3 Datei.

 

Ob Amarok auch mp3 Dateien abgespielt hätte, wenn ich einfach das Phonon Backend in den KDE Systemeinstellungen von GStreamer auf Xine umgestellt hätte, habe ich nicht mehr ausprobiert. Außerdem wollte ich gerne GStreamer als Backend behalten.

 

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Paketquellen für mein openSUSE

Viele openSUSE Neuein- und Umsteiger stehen recht bald vor der Frage:

Wo bekomme ich Aktualisierungen und Software für mein openSUSE her ?

Das bei Linux diese Dinge in s.g. Repositories geregelt sind wissen dann auch die meisten recht schnell. Man muss dann also nur die entsprechenden Repositories per Yast oder zypper in sein System einbinden und schon steht dem System alles zur Verfügung was es braucht ( und manchmal sogar mehr 😉 )

Was sind Repositories ?

Repositories (engl. für Lager, Depot, Quellen oder Archiv) sind in diesem Fall Softwarearchive im Internet. ( ausführliche Erläuterung von Wikipedia ) Für Umsteiger aus dem Windowslager sind diese Repositories ( manchmal alleine schon wegen des ungewöhnlichen Wortes 😉 ) meisten Neuland. Dabei gehören sie genauso zu Linux wie der Virenscanner zu Windows ;-). Man braucht sie einfach.

Wo finde ich diese Repositories ?

Und zwar für openSUSE gut sortiert im offiziellen deutschen openSUSE Wiki. Dort findet man die Links zu Softwarequellen für alle Eventualitäten. Das WikiTeam von openSUSE hat da inzwischen sehr gute Arbeit geleistet und eine wirklich ausführliche und übersichtliche Auflistung der Repositories für openSUSE Anwender erstellt.

Warum sollte man zusätzliche Repositories einbinden?

Wenn man ein openSUSE System installiert hat man den aktuellen Softwarestand zur Zeit der Veröffentlichung dieser openSUSE Version. Aber die Zeit und die Entwicklung bleiben ja nicht stehen.Wenn man die richtigen Softwarequellen im System eingebunden hat, hält sich das System fast von selbst auf den neuesten Stand und es entgeht einem keine Programmaktualisierung. Außerdem hat man Zugriff auf unzählige zusätzliche, z.T. neue Programme, mit denen man sein System erweitern bzw. vervollständigen kann. openSUSE hat bei der Veröffentlichung auch nicht gleich alles mit an Bord. Zum Beispiel bestimmte lizenzbelastete Software, wie Videocodecs oder der Flashplayer oder auch die kommerziellen Grafiktreiber von Nvidia und AMD/ATI müssen, wenn man sie haben möchte, über zusätzliche Repositories nachgeladen werden. Auch bestimmte Treiber/Module für manche Geräte, wie WLAN oder WebCams kann man aus den Repos nachinstallieren.

Ein Beispiel: openSUSE 11.4 ist mit KDE 4.6.0 ausgeliefert worden. Inzwischen hat das KDE Projekt KDE 4.7.2 als stabile Version frei gegeben. Auf http://dewiki.opensuse.org sind die Repositories gelistet. Wer jetzt mit seinem openSUSE 11.4 auf KDE 4.7.2 wechseln möchte, muss nur alle anderen eingebundenen KDE Repos deaktivieren und die für KDE 4.7.2 einbinden. Danach ein Systemupdate und schon hat man den aktuellsten Desktop.

Aber auch hier gilt der Grundsatz:   Manchmal ist weniger mehr !

Wenn man mal von Testwilligen und Risikofreudigen absieht, sollte man nur die Repositories einbinden die man wirklich braucht und über dessen Inhalt man sich im klaren ist. Ein völlig planloses sammeln und einbinden der Repositories gefährdet die Stabilität des Systems.

Wie bindet man zusätzliche Repositories ein?

Im Yast sind schon bestimmte Community Repositories vorausgewählt, die man durch einen Klick gleich einbinden kann. Das Einbinden der Community Repositories habe ich schon mal in diesem Artikel beschrieben.

 

Für alle anderen Repositories, die nicht in der Liste „Community Repositories“ stehen, will ich es hier erläutern.

 

Auf der Seite http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories findet man die wichtigsten Repositories für sein openSUSE

 

Im Yast ( als Root starten brauche ich wohl kaum noch erwähnen 😉 ) wählt man links „Software“ und rechts „Software-Repositories„. In dem anschließenden Fenster „Konfigurierte Software Repositories“ klickt man unten Links auf „Hinzufügen

 

In diesem Fenster lässt man die Option "URL angeben" aktiviert und klickt auf "Weiter"

 

Dann geht man noch mal im Browser zurück zu http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories und sucht sich das entsprechende Repository, welches man einbinden möchte. Mit der rechten Maustaste kann man die Linkadresse in die Zwischenablage kopieren.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass man das Repo für die richtige Version benutzt. Bei jedem Repository wird durch einen kurzen Zweizeiler auf den Inhalt hingewiesen.

Danach wechselt man wieder zu YaST, wo inzwischen folgendes Fenster geöffnet sein sollte.

 

Bei Repository Name kann man eine beliebige Bezeichnung eintragen.

 

Aber im eigenen Interesse sollte sie einen naheliegenden Bezug zum verlinkten repository haben. In der unteren Eingabezeile „URL“ klickt man mit der rechten Maustaste und dann auf „Einfügen“, so das der Repo-Link aus der Zwischenablage dort eingetragen ist.

 

So sollte das denn aussehen.

 

Danach wird mit einem Klick auf „Weiter“ dieses Repository im Yast eingebunden. Beim nächsten Start von „YaST“ – „Software“ – „Software installieren“ steht der Inhalt dieses Repositories zum installieren zur Verfügung und ab da an automatisch auch alle Aktualisierungen die in dem Repo eingepflegt werde.

 

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Bootmanager Grub bei openSUSE 11.4 optimieren

Wenn man einen Rechner mit openSUSE startet erscheint nach kurzer Zeit der Bootmanager Grub.

Dieser wartet in der Standardeinstellung bei openSUSE genau 8 Sekunden auf eine Eingabe des Benutzers. Entweder kann man den ausgewählten Booteintrag mit „Enter“ bestätigen oder mit den Pfeiltasten erst eine andere Bootoption auswählen. Tut man nichts dergleichen fährt das Linuxsystem nach diesen 8 Sekunden selbstständig mit dem Systemstart fort.

Hat man nun auf seinem Computer das openSUSE Linux als alleiniges Betriebssystem installiert gibt es keinen Grund, dass der Bootmanager 8 Sekunden wartet bevor das einzige vorhandene Betriebssystem geladen wird. Natürlich kann man aber auch bei einem Dualbootsystem etwas an der Zeitschraube drehen. Ich habe z.Bsp. ein Dualbootsystem bestehend aus openSUSE und Windows 7. Nutze aber das Windows 7 so selten, dass ich trotzdem die Zeit in Grub auf 2 Sekunden gestellt habe. Wenn ich dann doch mal Windows starten will, muss ich halt auf Zack sein.

Hier eine Erläuterung wie man unter openSUSE diese Zeit verkürzen kann.

 

dfghj

Zuerst startet man das openSuSE-typische Konfigurationstool YAST. Für die geplante Aktion sind Rootrechte erforderlich, deshalb wird schon beim Start von YAST nach dem Rootpasswort gefragt.

Im Yast wählt Ihr auf der linken Seite "System" und danach auf der rechten Seite "Bootloader" aus.

Im Yast wählt Ihr auf der linken Seite "System" und danach auf der rechten Seite "Bootloader" aus.

 

In dem Fenster für die "Bootloader-Einstellungen" muss man auf die andere Registerkarte "Bootloader-Installation" wechseln.

Hier klickt Ihr auf den Button "Bootloader-Optionen"

Hier klickt Ihr auf den Button "Bootloader-Optionen"

Hier sind wir schon am Ziel. In dem Eingabefeld "Zeitüberschreitung in Sekunden" können wir schon unsere 8 Sek. Bootzeit ändern.

Hier sind wir schon am Ziel. In dem Eingabefeld "Zeitüberschreitung in Sekunden" können wir schon unsere 8 Sek. Bootzeit ändern.

Ich habe die Bootzeit bei mir von 8 auf 2 Sekunden geändert. Diese 2 Sekunden sind schon wesentlich schneller, lassen aber für den Notfall noch genügend Zeit doch noch mit einem Tastendruck im Bootvorgang einzugreifen.  Mit einem Klick auf "OK" wird die neue Grubkonfiguration geschrieben und beim nächsten Rechnerstart kann man das Ergebnis bewundern. ;-)

Ich habe die Bootzeit bei mir von 8 auf 2 Sekunden geändert. Diese 2 Sekunden sind schon wesentlich schneller, lassen aber für den Notfall noch genügend Zeit doch noch mit einem Tastendruck im Bootvorgang einzugreifen. Mit einem Klick auf "OK" wird die neue Grubkonfiguration geschrieben und beim nächsten Rechnerstart kann man das Ergebnis bewundern. 😉

Dann gehen wir doch noch mal auf das Registerblatt  „Abschnittsverwaltung“ zurück.

Bei einem Dualbootsystem trägt Grub hier ja die möglichen Startoptionen ein.

  • Desktop — openSUSE 11.4 … –  Als erstes logischerweise der Startbefehl für unser ganz normales openSUSE Linux.
  • Faisafe — openSUSE 11.4 … –  Faisafe kennen viele Windowsuser unter „abesicherter Modus“ Damit läßt es sich am besten vergleichen
  • windows 1 – die erste von Grub gefundene Windowspartition
  • windows 2 – die zweite von Grub gefundene Windowspartition

Daraus ergibt sich noch eine kleine Möglichkeit der Optimierung. Die meisten haben neben openSUSE Linux nur 1 Windows installiert. Grub trägt aber alle gefundenen Windowspartitionen als Startbefehl ein. Wie in meinem Beispiel startet nur der obere Eintrag ( windows 1 ) mein installiertes Windows 7. Der zweite Eintrag zeigt auf eine zweite Windowspartition ( Laufwerk E: )die kein eigenes Betriebssystem enthält und demnach auch nicht bootfähig ist.

Um in diesem kleinen Durcheinander etwas aufzuräumen, benennen wir das „windows 1“ in „Windows 7“ um, ( sieh einfach besser aus ) und löschen den zweiten Eintrag „windows 2“ aus der Liste.

Das entfernen des zweiten Eintrages geht natürlich am schnellsten. Dazu braucht man nicht viel Worte verlieren. Eintrag makieren und löschen anklicken. Fertig.

Diesen Eintrag wollen wir jetzt ja nur verändern. Also wieder Eintrag makieren und diesmal auf "Bearbeiten" klicken.

So, hier kann man jetzt den Eintrag ganz nach Wunsch editieren.

Nun bestätigt man nur noch alles mit „OK und schließt alle Fenster der „Bootloader-Einstellungen“. Beim nächsten Systemneustart sollte jetzt nicht nur die Zeit zur automatischen Vorauswahl kürzer sein, sondern auch vernünftige und richtige Einträge im Bootmenue.

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feste IP Adresse bei openSUSE 11.4

In meinem Heimnetzwerk arbeiten mehrere openSUSE-Linux Rechner, Windowscomputer und auch eine NAS-Station. Alle bekommen vom DHCP-Server des Routers, welcher mit in meinem Kabelmodem steckt, eine s.g. dynamische IP-Adresse zugewiesen. Das bedeutet, der DHCP-Server entscheidet, welchem Computer er auf dessen Anfrage welche IP-Adresse zuweist. Dadurch kann es natürlich auch passieren, dass die jeweiligen Computer auch öfter mal eine andere Adresse zugewiesen bekommen, eben dynamisch.
Dieser Vorgang ist im Grunde bei jedem Heimnetzwerk gleich, egal ob man einen externen Router benutzt oder ob der im Kabel- oder DSL Modem versteckt ist.
Nun habe ich aber etwas dagegen, dass meine Rechner hin-und wieder eine andere IP zugewiesen bekommen. Und zwar aus folgendem Grund. In meiner NAS Station arbeitet z.Bsp. ein Druckserver und daran ist ein USB-Drucker angeschlossen, der in meinem Heimnetzwerk allen Rechnern zur Verfügung stehen soll.
Da die anderen Rechner auf Basis der IP-Adresse auf den Druckerserver und damit auf den Drucker zugreifen ist es natürlich ungünstig, wenn sich die IP des Druckservers manchmal ändert. So ist das z.Bsp. schon einer von vielen möglichen Gründen, anstatt der dynamischen (veränderlichen)  IP-Adressen lieber feste, also statische IP-Adressen zu vergeben.

Standardmäßig werden IP-Adressen bei openSUSE bzw. KDE immer dynamisch bezogen. Das ist also die default Einstellung, die wir ändern wollen. Um zu erfahren welche IP Adresse mein Computer aktuell hat, startet man ein Terminal- oder Konsolenfenster, meldet sich da mit su als Root an, gibt das entsprechende Passwort ein und macht die IP Abfrage mit dem Befehl ifconfig .

 

su
Password
ifconfig

 

Die Abfrage der aktuellen IP Adresse

 

Nun möchte ich hier kurz die Vorgehensweise aufzeigen, wie man unter openSUSE 11.4 mit KDE 4.6.x Desktop feste IP-Adressen einstellt.

 

Wenn der KDE Networkmanager die Verwaltung der Netzwerkverbindungen übernommen hat, kann man das Bearbeiten der Netzwerkverbindungen über das KDE Network Kontrollmodul in der KDE Kontrollleiste aufrufen. Bei den anderen Desktopvarianten wie Gnome und XFCE ist die Vorgehensweise ähnlich.

 

Wenn wir mit der linken Maustaste in der KDE Kontrollleiste auf das Icon für die Netzwerkverbindung klicken, erscheint ein kleines Menü mit der Option „Verbindungen verwalten“. Diese Option angeklickt bringt das Einrichtungsfenster zum Vorschein.

 

Das Fenster zum Verwalten der Netzwerkverbindungen.

 

Um die Einstellungen einer Netzwerkverbindung zu ändern, markiert man diese und klickt auf „Bearbeiten“.

 

Bei den Optionen für die Netzwerkverbindung brauchen wir jetzt das rechte Registerblatt "IP-Adressen"

 

Wir müssen die Methode von "Automatisch (DHCP)" auf "Manuell" ändern.

 

Dann müssen die entsprechenden Adressen richtig eingetragen werden.

 

Wer die Netzwerkkonfiguration anstatt mit dem KDE Netzwerkmanager lieber nach der „traditionellen Methode“ über YaST macht, geht im Yast auf „Netzwerkgeräte > Netwerkeinstellungen“

 

Hier geht es zur Netzwerkkonfiguration im YaST, für alle die diese Option dem KDE Networkmanager vorziehen.

 

In den Netzwerkeinstellungen im Register "Übersicht" wählt man dann die jeweilige Netzwerkkarte aus und klickt unten auf den "Bearbeiten" Button.

 

Hier kann man jetzt genauso wie beim KDE Networkmanager die gewünschte festen Daten für diese Netzwerkschnittstelle vergeben.

 

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openSUSE im Netzwerk – Teil 1: Grundsätzliches

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.2 | KDE 4.5.1

Die meisten haben heutzutage mehrere Rechner in ihrem Haushalt. Und irgendwann kommt jeder zu dem Punkt, Daten und Dateien zwischen den Computern zu bewegen bzw.  zu tauschen. Dazu hat man die Computer, die man sein eigen nennt in ein Heimnetzwerk zusammengefasst und möchte nun von einem Rechner auf die Dateien eines anderen Rechner zugreifen. Da das Thema Netzwerk sehr umfangreich ist will ich es in mehrere Teile splitten.

Fürs Erste bleibe ich bei den Erläuterungen beim Zugriff zwischen zwei openSUSE 11.3 Systemen. Für andere openSUSE Versionen sind die Abweichungen nur gering, ebenso für andere Linux-Distributionen.

Ich möchte auch gar nicht den grundsätzlichen NetzwerkAUFBAU beschreiben, sondern mich auf den Zugriff zwischen openSUSE Systemen bei bestehenden Netzwerken beschränken.

Wer mit seinen Maschinen hinter einem Router ( meist im Zusammenhang mit einem DSL- oder Kabelmodem ) sitzt, hat schon ein eigenes Heimnetzwerk.

Zuerst muss man mal die IP-Adresse der Rechner herausbekommen.  Also von jedem Rechner von bzw. auf den Ihr zugreifen möchtet. Dafür gibt es ne ganze Menge verschiedener Möglichkeiten. Die einfachste und schnellste ist das Kommando

ifconfig

als Root in der Konsole bzw. Terminal.

Herausfinden der eigenen IP Adresse.

Bei mir haben also die beiden openSUSE Rechner die IP-Adressen:

Rechner A :   192.168.2.4

und

Rechner B :   192.168.2.5

Spoiler
[collapse]

Als nächstes sollte man erst mal die gegenseitige Erreichbarkeit prüfen.

Dazu gebe ich bei Rechner A in der Konsole als Root folgenden Befehl ein:

ping 192.168.2.5

mit [STRG]+[C] beendet man den Ping.

Wenn die Erreichbarkeit von Rechner A zu B funktioniert, sollte die Ausgabe so aussehen.

PING 192.168.2.5 (192.168.2.5) 56(84) bytes of data.
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=1 ttl=64 time=87.6 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=2 ttl=64 time=7.80 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=3 ttl=64 time=29.7 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=4 ttl=64 time=51.7 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=5 ttl=64 time=73.9 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=6 ttl=64 time=81.2 ms
64 bytes from 192.168.2.5: icmp_seq=7 ttl=64 time=17.3 ms
^C
--- 192.168.2.5 ping statistics ---
8 packets transmitted, 7 received, 12% packet loss, time 7010ms
rtt min/avg/max/mdev = 7.808/49.932/87.648/29.833 ms

Das bedeutet, das Rechner A den Rechner B in meinem Heimnetzwerk zumindest erreichen kann.
Das selbe sollte man nun auch von Rechner B zu A tun. Das Ergebnis sollte entsprechend gleich sein.

Soweit erst mal zu der grundsätzlichen Erreichbarkeit in unserem Heimnetzwerk. Wenn das erst mal steht ist die erste Hürde schon genommen.

Im nächsten Teil kommen wir zum gegenseitigen Zugriff der beiden openSUSE Rechner per SSH.

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Grafiktreiber ATI Catalyst 10.8 veröffentlicht

AMD hat seinen Grafiktreiber ATI Catalyst in der Version 10.8 für Linux freigegeben. Neu ist vor allem eine vollständige Unterstützung für OpenGL ES 2.0, das hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser ermöglicht. Weitere Neuerungen sind zusätzliche Qualitätseinstellungsoptionen für die Videowiedergabe. Dadurch kann man die verbesserten Standardeinstellungen durch Anwählen einer Checkbox im Catalyst Control Center auch für Internet-Videos übernehmen. Zusätzlich gibt es etwas mehr Tempo bei einigen Spielen und etliche Fehler bei der Videowiedergabe wurden auch beseitigt.

Über die Installation des ATI Treibers kann ich selbst nicht aus eigener Erfahrung berichten, weil ich keine ATI Grafikkarten in meinen Linuxcomputern verwende. Ich verweise dazu auf den Artikel von S.Siebert in seinem Blog. Er hat wieder schnell reagiert und schon eine Installationsanleitung für den neuen ATI Grafikkartentreiber für openSUSE 11.3 niedergeschrieben. S.Siebert aktualisiert sein Installationsscript ständig und kümmert sich unter Umständen auch um einzelne Problemfälle.

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