openSUSE 13.1 neben Windows 8.1 und mit UEFI

Endlich habe ich ein Gerät, mit dem ich openSUSE neben Windows 8 und mit UEFI Bios und aktivierten Secure Boot testen kann. Aber es gab schon einige Hürden gleich zum Beginn der Installation.

Hardware:

Es handelt sich um ein Toshiba Notebook Qosmio X70-A.

Prozessor: Intel Core i7MQ der vierten Generation

Festplatten: 256 GB SSD und 1,5 TB HDD

Arbeitsspeicher: 16GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 770M Optimus Technologie

vorinstalliertes OS: Windows 8 64Bit

Als erstes habe ich das openSUSE 13.1 KDE Live Medium 64Bit probiert.

1. Boot von USB

Mit der Taste F12 ruft man bei diesem Notebook das Bootmenü auf. Danach startet openSUSE 13.1 KDE Live sauber bis zum fertigen Desktop durch. Da war ich doch schon etwas beeindruckt. So problemlos hätte ich mir das gar nicht vorgestellt.

2. Installation des Live Mediums

Nachdem der schöne KDE Desktop so gleich nach dem ersten Live Start vor mir erstrahlte, wurde ich mutiger. Also kurzer Hand die Installation aus dem Livebetrieb gestartet. Das lief ebenso problemlos wie vorher der Livestart.
Da es mir wichtig war die Geschwindigkeit der schnelle SSD auch für Linux zu nutzen, habe ich die Linuxpartition / auf die SSD neben die Windowspartition gelegt. Die Partition /home und /swap habe ich dagegen auf die HDD gelegt. Dabei habe ich die /home Partition gleich noch verschlüsselt.
Tja, so ging die Installation erfolgreich zu Ende.
Beim ersten Neustart mit dem installierten System blieb, nach Auswahl von openSUSE im Bootmenü, erstaunlicherweise der Bildschirm dunkel. Nichts, außer ein blinkender Cursor oben links in der Bildschirmecke. Bei weiteren Startversuchen blieb der Start auch mal bei der Meldung “ … grafik interface … “ stehen.

Lösung: Das Problem liegt wohl beim KMS (Kernel Mode Setting) . Wenn der openSUSE Start sich mal wieder an der Stelle verabschiedet hat kann man mit der Tastenkombination „Alt“+“Strg“+“F2“ auf eine andere Konsole wechseln. Dort trifft man dann im Textmodus auf ein Login und muss sich als root und dem dazugehörigen Passwort anmelden. Danach sollte mit Eingabe von „startx“ die grafische Oberfläche, sprich der KDE Desktop, starten. Wenn das denn geklappt hat, startet man YaST und wählt links „System“ und danach in der rechten Fensterhälfte „Bootloader“ . Es geht jetzt hier darum, dem openSUSE Systemstart die Option „nomodeset“ mit auf den Weg zu geben. Dazu …


YaST starten und in der Rubrik "System" den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.

YaST starten und in der Rubrik „System“ den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.


Hier den Button "Bootloader Optionen" anklicken.

Hier den Button „Bootloader Optionen“ anklicken.


Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option "nomodeset" ( ohne Anführungszeichen - wie auf dem Sceenshot ) einfügen.

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option „nomodeset“ ( ohne Anführungszeichen – wie auf dem Sceenshot ) einfügen.


Danach startet das installierte openSUSE 13.1 Live KDE sauber bis zum fertigen Desktop.

Einerseits war ich jetzt glücklich, andererseits aber noch nicht zufrieden. Ich bevorzuge die Installation des openSUSE DVD Mediums. Also ran da … 😉

3. Booten und Installation vom DVD Medium

Wenn man vom openSUSE DVD Medium ( ich habe das ISO wieder auf einem USB Stick benutzt ) bootet bekommt man nach dem Willkommens Bildschirm eigentlich dieses DVD Menü.


Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bei meinem neuen Gerät sah das aber so aus…

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.


Ich konnte also nach dem mir angezeigten DVD Menü nur den Punkt „Installation“ wählen“. Gesagt, getan und ab da an blieb der Bildschirm ohne weitere Informationen schwarz. Ich vermutete gleich, dass es wieder ein Problem mit dem KMS war. Wie aber den Rechner ohne KMS starten, wenn mir die Option, die sich sonst wie auf dem ersten Screenshot zu sehen ist, unter „F3 Video Mode“ versteckt nicht angeboten wurde.

Ich ging davon aus, dass es mit dem UEFI Bios zusammenhängt, dass mein DVD Menü anders aussieht als bei anderen Rechnern. Denn als ich das gleiche Medium bei einem älteren Notebook mit älterem „normalen“ Bios ausprobiert habe, habe ich auch das erwartete DVD Menü angezeigt bekommen.

Lösung:
Wenn ich bei dem Notebook mit UEFI während des angezeigten „abgespeckten“ DVD Menüs und ausgewählte Menüpunkt „Installation“ die Taste „E“ drücke komme ich in den Menübearbeitungsmodus. Hier kann ich die Option „nomodeset“ wieder als Startparameter anbringen.


Wenn man während des "abgespeckten" DVD Menüs die Taste "E" drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Wenn man während des „abgespeckten“ DVD Menüs die Taste „E“ drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Hier muss man jetzt in der dritten Zeile den die Option „nomodeset“ anfügen um den Installationsprozess mit deaktiviertem KMS zu starten.


So muss das aussehen. Hinter der Zeile:  linuxefi /boot/x86_64/loader/linux  fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. ;-)

So muss das aussehen. Hinter der Zeile:
linuxefi /boot/x86_64/loader/linux fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. 😉

Danach muß man den Vorgang mit der Taste „F10“ abschließen und das kann erneut die Installation aus dem DVD Menü starten, jetzt aber ohne KMS.

Danach klappt die Installation von openSUSE 13.1 DVD auf dem Rechner mit UEFI wie gewohnt.

openSUSE 13.1 DVD 64Bit arbeitet jetzt bei mir auf meinem neuen Toshiba Qosmio neben dem vorinstallierten Windows 8.1 und mit aktiviertem SecureBoot. Bisher funktioniert alles sehr gut. Ich habe ein paar Probleme mit meiner WLAN Verbindung. Sie funktioniert eigentlich sehr gut. Aber nach einigen Minuten fällt der Datendurchsatz zusammen. Dies ist aber ein anderes Thema und da werde ich später drauf eingehen. Die Geschwindigkeit mit Linux ( und auch Windows 😉 ) im Zusammenhang mit der SSD ist enorm. Das mss man selbst erlebt haben. Wenn man versucht zu erklären, wie schnell das alles geht erntet man nur ungläubige Blicke.


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Nvidia Repo für 13.1 ist da

Dieses mal hat es ein bisschen länger gedauert und viele haben schon drauf gelauert. Deswegen ist es auch einen kleinen Hinweis wert, dass ab heute das NVIDIA Repository für openSUSE 13.1 verfügbar ist.

Es kann im YaST über die „Community Repositories“ aktiviert werden


NVIDIA Repository in der Community Repo-Liste

NVIDIA Repository in der Community Repo-Liste


oder auch von Hand mit dieser Adresse  ftp://download.nvidia.com/opensuse/13.1/

eingepflegt werden.

Alternativ natürlich auch über den Link http://de.opensuse.org aus dem deutschen openSUSE Wiki.

Bei der nächsten Systemaktualisierung per YaST oder Zypper werden denn die entsprechenden Treiberpakete automatisch installiert.

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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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KDE Version unter openSUSE updaten

Ich möchte eine Möglichkeit erläutern, wie man unter openSUSE mit grafischen Mitteln von der einen KDE Version zur nächst höheren updaten kann.

 

1. Zuerst stelle ich fest, welche KDE Version ich überhaupt bisher installiert habe. Dazu klicke ich auf’s KMenue > Registerkarte „Computer“ und da auf „System Information“ Dann kommt man zu diesem Fenster mit allerlei nützlichen Informationen, unter anderem auch die KDE Version. Natürlich gibt es auch noch einige andere Wege um an dieses Fenster bzw. an diese Information zu gelangen.

Als Ausgangsbasis habe ich also KDE 4.8.2 installiert.

 

2. Danach rufe ich in einem Webbrowser z.Bsp. Firefox die deutsche openSUSE Wiki mit den KDE Repositorys http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys  auf und klicke auf die entsprechende KDE Version die ich installieren möchte.

 

http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys

 

3. Auf dieser Seite erhalten wir die Repositorieadressen für die Paketarchive „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ Hieraus werden gleich die Adressen einzeln in Yast kopiert und dort eingebunden

Wer genau wissen möchte was sich hinter den einzelnen Repositorybezeichnungen „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ verbirgt, der kann das kurz in der openSUSE Wiki nachlesen. Welches Repository man einbinden sollte richtet sich nachdem, welche Software man möchte bzw. installieren will. Das Kern- und Extra Repo kann man bedenkenlos benutzen. Das „Unstable Playground“ ist wie den Name schon sagt nicht mit den stabilsten Paketen bestückt und sollte mit der nötigen Vorsicht eingesetzt werden.

 

4. Das Browserfenster sollte im Hintergrund geöffnet bleiben. Jetzt starten wir YAST (natürlich als Root mit dem entsprechenden Passwort) und wählen links „Software“ und rechts „Software-Repositories“

 

5. Wie auf meinem Screenshot zu sehen, habe ich Factory Repos von KDE eingebunden. Diese sind für Anwender die ein stabiles Problem brauchen nicht zu empfehlen. Hier kann man entscheiden, ob man die bisherigen KDE Repositories bearbeiten (ändern ) oder entfernen und neue hinzufügen möchte. Kommt beides auf’s selbe raus. Wichtig ist nur, dass man nicht verschiedene KDE Repos mit verschiedenen KDE Versionen gleichzeitig benutzt und so ein vermischen der KDE Pakete ermöglicht. Das könnte ein instabiles System zur Folge haben. Also entweder die alten KDE Repos „ändern“ oder „deaktivieren“ oder sogar „entfernen“ bevor die neuen hinzugefügt werden.

 

6. In diesem Fenster wird , wie im Screen zu sehen, die Option „URL angeben“ markiert und „weiter“ Dann gehen wir zurück zum Browserfenster und holen uns den gewünschten Link für die gewünschte KDE Version und…

 

7. tragen den kopierten Link in das dafür vorgesehene Feld im Yast Dialog ein. Der Name des Repositories kann frei gewählt werden.

 

8. Die neu eingefügten Repositories werden eingelesen und das eigentliche Aktualisieren des KDE Desktops kann gleich beginnen.

 

9. Im Yast-Fenster klickt ihr auf „Paket“ – „Alle Pakete“ – „Aktualisieren falls neuere Version verfügbar“

 

10. Die große Anzahl der zu aktualisierenden Pakete deutet schon darauf hin, dass ein größeres KDE Update bevorsteht.

 

11. GANZ WICHTIG! Es kann sein (muss aber nicht zwangsläufig 😉 ) das Yast vor dem Einspielen der Pakete „ungelöste Paketabhängigkeiten“ bemängelt. In diesem Fenster werden dann die „Probleme“ angezeigt, die YAST nicht selbstständig auflöst sondern von euch eine Entscheidung will. Auf keinem Fall solltet ihr eine ungelöste Abhängigkeit „ignorieren“. Das führt früher oder später oft zu Systemschwierigkeiten bis in einzelnen Fällen zu einem kaputten System. Ihr müsst euch da durcharbeiten bis YAST mit allen Entscheidungen zufrieden ist. Ein gutes Zeichen dafür ist, wenn es bei jedem „Ok, Neu prüfen“ weniger ungelöste Abhängigkeiten, statt mehr werden. Sollte man sich dabei verhaspeln, sollte man lieber die ganze Aktion abbrechen und die Softwareaktualisierung noch mal neu beginnen und mit anderen Entscheidungen versuchen.

 

12. Hier zeigt YAST noch mal alle vorgesehenen Änderungen an. Mit einem Mausklick auf „Annehmen“ geht die Installation los.

 

13. Je nach Internetgeschwindigkeit dauert es etwas bis ein ganzes KDE Update heruntergeladen und installiert ist. Auf jeden Fall macht sich anschließend ein Neustart gut, damit die neue KDE Version zum Zuge kommen kann.

 

Fazit:

 

Und schon haben wir die nächst höhere KDE Version, in diesem Fall KDE SC 4.8.3 auf unserem Rechner.

 

Niemals vergessen, vor solchen großen Änderungen am System: Immer vorher wichtige Daten, Dateien und Einstellungen extern sichern. Es kann immer mal was schief gehen 😉

 

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Bootmanager Grub bei openSUSE 11.4 optimieren

Wenn man einen Rechner mit openSUSE startet erscheint nach kurzer Zeit der Bootmanager Grub.

Dieser wartet in der Standardeinstellung bei openSUSE genau 8 Sekunden auf eine Eingabe des Benutzers. Entweder kann man den ausgewählten Booteintrag mit „Enter“ bestätigen oder mit den Pfeiltasten erst eine andere Bootoption auswählen. Tut man nichts dergleichen fährt das Linuxsystem nach diesen 8 Sekunden selbstständig mit dem Systemstart fort.

Hat man nun auf seinem Computer das openSUSE Linux als alleiniges Betriebssystem installiert gibt es keinen Grund, dass der Bootmanager 8 Sekunden wartet bevor das einzige vorhandene Betriebssystem geladen wird. Natürlich kann man aber auch bei einem Dualbootsystem etwas an der Zeitschraube drehen. Ich habe z.Bsp. ein Dualbootsystem bestehend aus openSUSE und Windows 7. Nutze aber das Windows 7 so selten, dass ich trotzdem die Zeit in Grub auf 2 Sekunden gestellt habe. Wenn ich dann doch mal Windows starten will, muss ich halt auf Zack sein.

Hier eine Erläuterung wie man unter openSUSE diese Zeit verkürzen kann.

 

dfghj

Zuerst startet man das openSuSE-typische Konfigurationstool YAST. Für die geplante Aktion sind Rootrechte erforderlich, deshalb wird schon beim Start von YAST nach dem Rootpasswort gefragt.

Im Yast wählt Ihr auf der linken Seite "System" und danach auf der rechten Seite "Bootloader" aus.

Im Yast wählt Ihr auf der linken Seite "System" und danach auf der rechten Seite "Bootloader" aus.

 

In dem Fenster für die "Bootloader-Einstellungen" muss man auf die andere Registerkarte "Bootloader-Installation" wechseln.

Hier klickt Ihr auf den Button "Bootloader-Optionen"

Hier klickt Ihr auf den Button "Bootloader-Optionen"

Hier sind wir schon am Ziel. In dem Eingabefeld "Zeitüberschreitung in Sekunden" können wir schon unsere 8 Sek. Bootzeit ändern.

Hier sind wir schon am Ziel. In dem Eingabefeld "Zeitüberschreitung in Sekunden" können wir schon unsere 8 Sek. Bootzeit ändern.

Ich habe die Bootzeit bei mir von 8 auf 2 Sekunden geändert. Diese 2 Sekunden sind schon wesentlich schneller, lassen aber für den Notfall noch genügend Zeit doch noch mit einem Tastendruck im Bootvorgang einzugreifen.  Mit einem Klick auf "OK" wird die neue Grubkonfiguration geschrieben und beim nächsten Rechnerstart kann man das Ergebnis bewundern. ;-)

Ich habe die Bootzeit bei mir von 8 auf 2 Sekunden geändert. Diese 2 Sekunden sind schon wesentlich schneller, lassen aber für den Notfall noch genügend Zeit doch noch mit einem Tastendruck im Bootvorgang einzugreifen. Mit einem Klick auf "OK" wird die neue Grubkonfiguration geschrieben und beim nächsten Rechnerstart kann man das Ergebnis bewundern. 😉

Dann gehen wir doch noch mal auf das Registerblatt  „Abschnittsverwaltung“ zurück.

Bei einem Dualbootsystem trägt Grub hier ja die möglichen Startoptionen ein.

  • Desktop — openSUSE 11.4 … –  Als erstes logischerweise der Startbefehl für unser ganz normales openSUSE Linux.
  • Faisafe — openSUSE 11.4 … –  Faisafe kennen viele Windowsuser unter „abesicherter Modus“ Damit läßt es sich am besten vergleichen
  • windows 1 – die erste von Grub gefundene Windowspartition
  • windows 2 – die zweite von Grub gefundene Windowspartition

Daraus ergibt sich noch eine kleine Möglichkeit der Optimierung. Die meisten haben neben openSUSE Linux nur 1 Windows installiert. Grub trägt aber alle gefundenen Windowspartitionen als Startbefehl ein. Wie in meinem Beispiel startet nur der obere Eintrag ( windows 1 ) mein installiertes Windows 7. Der zweite Eintrag zeigt auf eine zweite Windowspartition ( Laufwerk E: )die kein eigenes Betriebssystem enthält und demnach auch nicht bootfähig ist.

Um in diesem kleinen Durcheinander etwas aufzuräumen, benennen wir das „windows 1“ in „Windows 7“ um, ( sieh einfach besser aus ) und löschen den zweiten Eintrag „windows 2“ aus der Liste.

Das entfernen des zweiten Eintrages geht natürlich am schnellsten. Dazu braucht man nicht viel Worte verlieren. Eintrag makieren und löschen anklicken. Fertig.

Diesen Eintrag wollen wir jetzt ja nur verändern. Also wieder Eintrag makieren und diesmal auf "Bearbeiten" klicken.

So, hier kann man jetzt den Eintrag ganz nach Wunsch editieren.

Nun bestätigt man nur noch alles mit „OK und schließt alle Fenster der „Bootloader-Einstellungen“. Beim nächsten Systemneustart sollte jetzt nicht nur die Zeit zur automatischen Vorauswahl kürzer sein, sondern auch vernünftige und richtige Einträge im Bootmenue.

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openSUSE 11.4 einrichten auf dem HP Pavilion dv9000

Nachdem die Installation von openSUSE 11.4 auf dem Notebook HP Pavilion dv 9000 problemlos vonstatten ging will ich jetzt zur Einrichtung und Konfiguration kommen. Ich hatte ja eine bestehende home-Partition von der vorherigen 11.3 Installation in das neue System übernommen, so dass ich nach der Installation schon fast meinen vertrauten Desktop und meine Daten und Einstellungen wieder vorgefunden habe. Das bedeutet eine nicht zu unterschätzende Arbeits- und Zeiteinsparung!

Es ist aber noch etwas Handarbeit nötig, bis mein SUSE System wieder komplett ist. Vielleicht kann der eine oder andere aus meinen Ausführungen einige Handgriffe und Vorgehensweisen für sich übernehmen oder findet einige Ideen oder Anregungen.

Wie ich in dem Artikel http://www.opensuse-lernen.de/?p=3862 beschrieben habe beginnen die ersten Schritte (fast) immer bei der Internetverbindung. Meine WLAN Verbindung war sofort nach der Installation durch die Übernahme des „alten“ Homeverzeichnisses einsatzbereit. Als nächstes habe ich gleich, wie schon oft erwähnt, die Community-Repositories hinzugefügt.

Das sind die Repositories, die bei einem neu installiertem openSUSE 11.4 standardmäßig eingebunden sind. Mit einem Klick auf "Hinzufügen" kann man weitere einbinden.

 

Man aktiviert die Option "Community/Gemeinschafts Repositories" und klickt auf "weiter"

 

Das sind die Repositories, die ich jetzt für mein System zusätzlich zum Einbinden ausgewählt habe

 

Bei dem Einbinden zusätzlicher Repos sollte man gut überlegen. Es macht nur Sinn, solche Repos einzubinden, deren Inhalt man auch wirklich braucht. Hier ist nicht immer „MEHR“ auch gleich „BESSER“ .

Und ich habe bei der Gelegenheit gleich das System auf KDE SC 4.6.2 geupgradet. Dazu habe ich die 2  Quellen „KDE Kern Pakete“ und „KDE Extra“ von der Seite http://de.opensuse.org hinzugefügt.

Danach habe ich über Yast –> Software installieren das System aktualisiert und noch einige Programme, wie z.Bsp. das Cairo-Dock nachinstalliert um erst mal wieder meine vollständige gewohnte Optik und Bedienung wieder zu erlangen.

 

Mit dieser Option lädt Yast alle neuen verfügbaren Pakete.

 

Danach sieht mein Desktop schon wieder ein Stück vertrauter aus und ( gleich mit erledigt … ) KDE SC ist auf Stand 4.6.2

 

Der Desktop von openSUSE 11.4 nach meinen Vorstellungen. Noch fehlen einige Programme, deren Icons im Cairo-Dock durch Platzhaltersymbole ersetzt worden sind.

 

Das Erstaunlichste an der ersten Konfiguration heute war, dass der NVIDIA Treiber funktioniert. Zur Erinnerung: Es gab ja schon seit längerem Schwerigkeiten bei openSUSE / KDE / NVIDIA bei bestimmten Konstallationen. Genau nachzulesen bei lisufa’sBlog. Auch ich war mit meinem HP Laptop und der darin verbauten Grafikkarte GeForce 8600M GS  lange zeit von diesem Bug betroffen.

 

Nun habe ich bei dieser openSUSE 11.4 Installation noch mal die Gelegenheit genutzt und das openSUSE-NVIDIA Repository eingebunden und den darin erhaltenen NVIDIA Treiber installiert. Installiert ist jetzt bei mir der Treiber NVIDIA 260.19.44 und funktioniert einwandfrei. Es scheint also so, dass der Fehler endlich behoben worden ist. Dazu gibt es auch einen Artikel bei lisufa’sBlog.

 

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Metadaten mit EasyTAG bearbeiten

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.5 | KDE 4.5.3

Manchmal geben einige der heimischen mp3-Dateien nicht alle der gewünschten  Informationen auf dem Playerdisplay aus, oder es steht ein falscher Titelname oder Interpret auf der Anzeige.  Bei mir kommt das öfter vor, wenn ich meine Musik vom Handy von m4a zu mp3 für das Autoradio umwandle. Da fehlen die Informationen, sprich die Metatags ganz. Deshalb gibt es Metatag Editoren, um die ID3-Tags in den Dateien zu korrigieren oder zu ergänzen.

Ein gutes Beispiel für einen Tag Editor unter Linux ist EasyTAG !

EasyTAG ist ein Programm zum Bearbeiten von Metadaten von Audiodateien wie z.Bsp. mp3 Dateien. Zu den Metadaten gehören zum Beispiel der Name des Interpreten, der Albumname, der Titelname, Erscheinungsjahr und noch weitere Details. Das freie Programm ( Lizenz: GPL ) EasyTAG gibt es für Linux, Windows und Mac OS X .

Installation:

EasyTAG ist im Packman Repository für openSUSE enthalten und kann entweder mit YaST oder mittels zypper installiert werden.

Die Installation von EasyTAG mit YaST. Das Packman Repository muss eingebunden sein.

Programmstart:

Entweder mit dem Krunner ( Tastenkombination: Alt F2 )

oder auch aus dem KDE Menue

Bedienung:

Das Programmfenster von EasyTAG

Die ersten Schritte bei der Bedienung von EasyTAG sind eigentlich rechst simpel. Man wählt über den Dateibaum die jeweilige Datei aus und bearbeitet anschließend in der rechten Spalte „ID3-Tag“ die gewünschten Eingabefelder. Beim Bearbeiten weniger Dateien mag das ja so gehen, aber sein richtiges Potential zeigt EasyTAG erst wenn man ganze Alben oder ganze Verzeichnisse in einem Rutsch editieren will.

weiterführende Links:

Projektseite :                  http://easytag.sourceforge.net/ (engl.)

ausführliche Programmbedienung : http://wiki.ubuntuusers.de/easytag#Links (deut.)

Info auf opensuse.org  :          http://de.opensuse.org/EasyTAG (deut.)

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (EasyTag)

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openSUSE im Netzwerk – Teil 2 : Verbindung per SSH

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.2 | KDE 4.5.1

Nachdem wir in Teil 1 nun sichergestellt haben, dass unsere beiden Rechner sich gegenseitig „anpingen“ können, also gegenseitig erreichbar sind, wollen wir jetzt per SSH auf die Dateien des anderen openSUSE Rechners zugreifen.

Was ist SSH ?

Ich will mich dafür gar nicht selbst ins Zeug legen. Denn das ist bereits oftmals im Internet erläutert worden und kann z.Bsp.  sehr gut bei Wikipedia nachgelesen werden.

Warum mit SSH ?

Auch dazu meint Wikipedia folgendes: Die Sicherheit von SSH wird durch eine Reihe von kryptographischen Algorithmen zur Verschlüsselung und Authentifizierung gewährleistet.

Mit SSH baut man also eine verschlüsselte Verbindung zwischen den Rechnern auf, bei der nicht nur das Passwort bei der Anmeldung verschlüsselt übertragen wird, sondern auch der gesamte Datenverkehr während der Verbindung.

SSH installieren

Wir brauchen dazu das Paket „openssh“ Natürlich auf allen beteiligten Computern. Bei einer ganz normalen Standardinstallation von der openSUSE 11.3 DVD, ohne besondere Eingriffe, ist openssh nicht mit installiert. In der Regel muss es nachinstalliert werden.

Entweder Ihr schaut in YaST ob das Paket installiert ist oder als Benutzer Root in der Konsole mit dem Befehl

zypper if openssh

Wenn ja, gibt zypper auf der Konsole etwa diese Ausgabe

Informationen für Paket openssh:
Repository: @System</pre>
Name: openssh
Version: 5.4p1-8.2
Arch: i586
Hersteller: openSUSE
Installiert: Ja
Status: aktuell
Installierte Größe: 2,5 MiB
Zusammenfassung: Secure Shell Client and Server (Remote Login Program)
Beschreibung:
SSH (Secure Shell) is a program for logging into and executing commands
on a remote machine. It is intended to replace rsh (rlogin and rsh) and
provides openssl (secure encrypted communication) between two untrusted
hosts over an insecure network.

Wenn nicht, eben mit YaST oder mit zypper mit dem Befehl

zypper in openssh

gleich nachinstallieren.
Dann muss der SSH Daemon noch gestartet werden. Wieder auf der Konsole und wieder als Root

rcsshd start

Damit der SSH Daemon dann künftig immer beim Systemstart mit startet

insserv sshd

Mit dem Befehl

service sshd status

kann man mal fix checken ob der SSH Daemon momentan läuft und mit

chkconfig sshd

kann man kontrollieren ob der SSH Daemon beim Systemstart aktiv wird.

Als nächstes muss die Firewall angepasst werden, damit der Port für SSH geöffnet ist. Das kann man selbstverständlich auch auf der Konsole erledigen ( wie eigentlich so fast alles 😉 ) aber das möchte ich euch mit grafischen Möglichkeiten zeigen.
Startet YaST > Sicherheit – Benutzer > Firewall

Firewall Konfiguration starten

Bei der Konfiguration der Firewall wählt man links " Erlaubte Dienste" aus und danach rechts "zu erlaubender Dienst". Aus der Liste wählt ihr "Secure Shell-Server" aus und klickt auf "Hinzufügen". Das war's schon.

Dann wird mit einem Klick auf „weiter“ das Fenster geschlossen und nach einer Zusammenfassung die neue Firewall Konfiguration geschrieben.

SSH benutzen

So, nun kann schon mal SSH probiert werden. Im folgenden Beispiel habe ich auf der Konsole eine SSH Verbindung von Rechner A zu Rechner B aufgebaut.

thomas@linux-4smx:~> ssh 192.168.2.5
Password:
Last login: Thu Sep 23 23:40:39 2010 from 192.168.2.4
Have a lot of fun...
thomas@linux-ndf5:~>

Beim ersten mal wird noch das akzeptieren des Key’s abgefragt, welches der User mit „yes“ bestätigen muss. Das Passwort, welches abgefragt wird, ist das des am anderen Computer angemeldeten Benutzers.
Hier war als das SSH Login bei dem anderen Computer erfolgreich. Jetzt könnte man sich mit Konsolenbefehlen schon auf dem anderen Rechner „bewegen“ und z.Bsp. Dateioperationen durchführen.
Aber wir wollen es ja bequemer und das ganze in der grafischen Desktopumgebung nutzen.

Als Beispiel nehmen wir hier mal den Dateimanager „Dolphin“ von KDE 4.5.x
In der Adressleiste oben gebe ich folgendes ein:

fish://thomas@192.168.2.5/home/thomas/

Erläuterung: vor dem @ kommt der Benutzer, der auf dem anderen Rechner angemeldet ist und hinter der IP das Verzeichnis welches man angezeigt bekommen möchte.

Hier ist der Inhalt des entfernten Rechner. Diese Ansicht dann noch zu "Orte" hinzugefügt macht den SSH Zugriff zu dem jeweiligen Gerät immer schnell verfügbar.

Nun kann man ganz bequem im grafischen Dateimanger zwischen den Computern Dateien hin- und herschieben.

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komfortabel Mails checken mit kshowmail

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.5


Im Oktober 2009 habe ich schon mal einen Artikel über kshowmail veröffentlicht. Als dann KDE 4 erschien war das für KDE 3.x entwickelte kshowmail nur noch begrenzt bzw gar nicht mehr einsetzbar. Im Juli 2010 haben die Entwickler nun eine neue Version für KDE SC 4 herausgebracht. Die zur Zeit der Erstellung dieses Artikels aktuelle Version ist die 4.0-13.1 . Das dieses kleine Tool nun wieder für KDE SC 4 verfügbar ist und die Änderungen in dieser Version haben mich veranlasst, kshowmail noch mal einen Beitrag zu widmen.

Was ich 2009 über kshowmail selbst und dessen Funktion geschrieben habe gilt natürlich immer noch weitestgehend und ist nur geringfügig angepasst:
“KShowmail – The Human Spam Filter” ist ein POP3 Mail Checker für Linux. Wie der Name schon ahnen lässt, ist KShowmail 4.0.1 für den KDE 4 Desktop gemacht. Natürlich läuft es auch unter all den anderen Desktops wie Gnome oder xfce, nur müssen dann die nicht gerade geringe Mengen an KDE-Bibliotheken mit geladen sein.
KShowmail ist ein sehr komfortabler Mail Checker. Man kann beliebig viele Mailkonten einrichten, egal von welchem Anbieter auch immer wie z.Bsp. GMX, Web.de oder andere. Wichtig ist, dass der Email Anbieter das POP3 Protokoll zum Mailempfang unterstützt. Das tun aber alle gängigen Anbieter. Das ist wiederum auch das größte Manko an kshowmail. Viele nutzen heutzutage nicht mehr das POP3 Protokoll sondern IMAP. Und IMAP wird von kshowmail nicht ( oder noch nicht ? ) untertsützt.
Man kann KShowmail sehr genau konfigurieren was bei welchem Ereignis getan werden soll. Also z.Bsp. beim Eingang von neuen Mails das Hauptfenster zeigen, ansonsten wieder als Icon in die Panelleiste verschwinden oder einen Klang abspielen oder ein bestimmtes Programm wie z. Bsp. Kmail starten.
Wenn KShowmail dann den Eingang von neuen Mails anzeigt, werden die Mails noch nicht vom Server runtergeladen. Verbleiben also noch vollständig auf dem Server. An Hand der Emailheader bzw. der Kopfzeilen kann man jetzt entscheiden welche Mails man gleich auf dem Server löschen will und welche dann später mit dem richtigen Mailprogramm runtergeladen werden soll.
Durch das Anlegen von verschiedenen Filtern kann man das aussortieren auch noch automatisieren.
KShowmail intergiert sich bestens in die Systemanzeige des KDE Panels.

Installation :

kshowmail ist nicht auf den openSUSE 11.3 Installationsmedien und auch nicht in den gängigen Repositories zu finden.

Das einzubindende Repositorie lautet:

http://download.opensuse.org/repositories/home:/kuddel-fl/openSUSE_11.3

Wenn das Repo von "home:kuddel-fl" ordnungsgemäß eingebunden ist erscheint kshowmail in der Softwareliste.

oder ihr nehmt die 1-Klick Installation :                                                     

Nach einem Klick auf den "1-Klick Installation" Button erschein dieses oder je nach Browser ein ähnliches Fenster.

Wenn ihr „Öffnen mit … > YaST-Meta-Package-Handler(Standard)“ gewählt habt braucht ihr nur noch auf „OK“ klicken.

Hier wird das neu hinzuzufügende Repositorie angezeigt.

Bei der Option “ Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ empfehle ich das Häckchen gesetzt zu lassen. Das hat den Vorteil, dass ihr immer auf dem laufenden seid, wenn kshowmail aktualisiert wird.

Man kann natürlich das Häckchen auch rausnehmen, damit das Repo nach der Installation wieder aus der Konfiguration gelöscht wird. Wirklich wichtig ist diese Entscheidung in diesem Fall nicht.

Wenn das Repo jetzt mehr Inhalt gehabt hätte müsste jetzt hier das/die zu installierende Programm(e) ausgewählt werden. Da dieses Repo nur kshowmail enthält ist die Auswahl nicht so schwer 😉

Kurz bevor wirklich Änderungen am System vorgenommen werden erscheint noch mal eine Zusammenfassung mit dem was ausgeführt wird. Sorgfältig lesen und prüfen, ob das die gewünschten Vorgänge sind oder ob man sich vorher irgendwo vertan hat.

Wenn man hier abbricht ist noch nichts am System verändert worden. Mit „weiter“ kommt noch mal eine Warnung…

Ohne Worte ...

und dann startet die Installation. Kurze Zeit später ist kshowmail fertig installiert und kann benutzt werden.

kshowmail starten:

Das Programm hat sich bei meinem openSUSE 11.3 erst nach einem Neustart im K-Menue eingetragen.

kshowmail starten aus dem K-Menue

oder ihr startet den „krunner“ mit dem Tastatur-Befehl : ALT     F2

kshowmail starten mit dem KDE Programmstarter "krunner"

So startet kshowmail beim ersten mal.

Wenn man jetzt nicht kshowmail komplett beendet, startet es bei jedem Systemstart automatisch mit.

kshowmail konfigurieren:

Klickt auf den Button „KShowmail einrichten“

Im Ersten Punkt des Einrichtungsdialog werden die Aktionen bei neuen Mails oder auch wenn keine neue Post da ist festgelegt.

KShowmail hat in dieser Version auch eigene neue Sounds mit dabei.

Das Erscheinungsbild kann sich jeder nach seinem Geschmack selbst zusammenklicken.

Die "allgemeinen Einstellungen" kommen erst an dritter Stelle.

Hier werden auch solch wichtigen Einstellungen wie „automatische Aktualisierung“ , „Minimiert starten“ u.s.w. gemacht.

Hier werden die Mailkonten eingerichtet, die kshowmail überwachen soll.

Es folgen noch drei weitere Einrichtungspunkte:

* Filter

* Spam-Prüfung

* Log

die ich aber nicht näher beleuchten möchte.

Wenn alles läuft, liegt kshowmail ruhig mit einem gelben Briefumschlag als Icon im System-tray im KDE Panel.

Und wenn dann neue Mails vorhanden sind werde ich bei meiner Konfiguration mit diesem kleinen Hinweisfenster und einer freundlichen Frauenstimme darauf hingewiesen.

kshowmail bedarf eigentlich gar nicht so vieler Worte. Das Programm ist auch dank seiner deutschen Lokalisierung, seiner sehr benutzerfreundlichen Button-Beschriftung und den aussagekräftigen Tooltipps einfach zu bedienen.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (kshowmail4)

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WLAN bei openSUSE 11.3 einrichten

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2

Was tun, wenn nach erfolgter openSUSE Installation der eingebaute WLAN Chip nicht erkannt wurde? Wie geht man weiter vor um doch noch mit openSUSE und dem jeweiligen Gerät am Funknetzwerk teilzunehmen.
Ich habe das heute erlebt und möchte das an meinem Beispiel erläutern bzw. den von mir gewählten Lösungsweg hier dokumentieren.
Mit geringen Abweichungen kann diese Vorgehensweise auch für andere WLAN Chips als den von meinem Netbook verwendeten übertragen werden.

Ausgangssituation:
Mein Netbook ist ein HP Mini 210 mit Intel Atom N450 Prozessor, 250 GB HDD, 2 GB Ram, Intel-Grafik und LAN und WLAN. Beim Kaufzustand war Windows 7 Starter Edition vorinstalliert. Das habe ich auch erst mal drauf gelassen und openSUSE 11.3 DVD mit einem externen USB-DVD Laufwerk parallel dazu installiert. Bis dahin alles schick.

Das HP Mini 210 Netbook mit dem installierten openSUSE 11.3 , KDE SC 4.4.4 Plasma Netbook Edition

Das Problem:
Die Hardware wurde alles gut erkannt und konfiguriert, bis eben auf das besagte WLAN. Es war einfach nicht vorhanden. Der KDE Netzwerkmanager hatte nur kabelgebundenes Netzwerk im Angebot. WLAN gab es für ihn bis dahin noch nicht.

Der KDE Netzwerkmanager ohne WLAN im Angebot

Noch mal der KDE Netzwerkmanager. Der Register "Drahtlos" ist nicht aktiv.

Die Lösung:
Durch googeln bin ich auf die Seite http://de.opensuse.org/WLAN_Probleme gestoßen.

Die openSUSE Seite zu den WLAN Problemen

Obwohl die Informationen auf der Seite hoffnungslos veraltet scheinen (da ist noch von openSUSE 10.1 und 10.3 die Rede) habe ich dort erfahren, dass man erst mal mit dem Kommando
——————————–
su -c „lspci -v“
——————————-
in einer Konsole oder Terminal herausbekommen muss, was für ein WLAN-Chip in meinem Netbook überhaupt werkelt.
Gesagt! Getan!

Mit diesem Befehl erfährt man, was für ein WLAN Chip im Gerät arbeitet. Das vorangestellt "su" steht dafür, dass der Befehl mit Rootrechten gestartet wird.

In der Ausgabe dieses Kommandos habe ich erfahren, dass in meinem Netbook folgender WLAN Chip verbaut ist.
Broadcom Corporation BCM43225

Rot umrandet mein WLAN Chip

Auf der o.g. openSUSE Seite habe ich weiter erfahren, dass die Treibersoftware für die Broadcom WLAN Chips eigentlich bereits im Kernel integriert sind, aber aus Gründen des Copyrights noch eine externe Firmware des WLAN-Kartenherstellers geladen werden muss.
Also, weil man dafür ins Internet muß, musste ich mein Netbook wohl oder übel erst mal mit einem Netzwerkkabel an meinem Router anschließen. Desweiteren muß, um die entsprechende Firmware zu installieren, das Packman-Softwarerepository eingebunden sein.

Das Packman Repository muss für die Installation der Firmware eingebunden sein.

Danach habe ich YaST als Root gestartet und „Software“ > „Software installieren oder löschen“ gewählt. Über das Eingabefeld im „Suchen“ Register habe ich dann nach „Broadcom“ gesucht und im rechten Teil das entsprechende Treibermodul zur Installation markiert. Um herauszufinden, welches denn das richtige Treibermodul ist, muss man wissen welcher Kernel installiert ist. Dazu habe ich bei meinem KDE Desktop einfach mal den „Arbeitsplatz“ bzw. aus dem K-Menue „Sysinfo“ gestartet.

Unten rechts kann man sehen, welcher Kernel installiert ist. Dabei ist in diesem Fall nicht die Versionsnummer für mich interessant, sondern das "Desktop" dahinter.

Da habe ich festgestellt, dass bei mir der Kernel 2.6.34- Desktop installiert ist, also habe ich auch das Treibermodul „broadcom-wl-kmp-desktop“ installiert.
Zusätzlich habe ich die Pakete „b43-firmware“ und „broadcom-wl“ installiert.

Die Installation der Treiber für die WLAN Karte per YaST

Ergebnis:
Nach einem Neustart war dann schon das WLAN verfügbar.

Jetzt hat der KDE Netzwerkmanager auch Optionen zum WLAN anzubieten.

Ein Klick auf den KDE Netzwerkmanager zeigt die verfügbaren Funknetzwerke.

Die verfügbaren Funknetzwerke

Da wird dann das entsprechende Netzwerk ausgewählt und auf „Verbinden“geklickt. Danach braucht nur noch das Passwort für die WLAN Verschlüsselung eingegeben und eventuell die Art der Verschlüsselung ausgewählt werden.

Verschlüsselung auswählen und Passwort eingeben. Dann steht der Verbindung nichts mehr im Wege. 😉

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (wlan)

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