Sammelleidenschaft mit BasKet

Basketicon
Ein wirklich geniales Programm. Wer kennt das nicht, ein wichtiger Termin der nicht gleich im Kalender untergebracht werden kann. Eine plötzliche Idee, die auf dem Desktop keinen Platz mehr hat, aber wohin damit, so das man sie nach ein paar Tagen noch wiederfindet. Ein, zwei Bildchen, die man dringend braucht, aber nicht gleich in die Familiendatenbank gehören. Eine kleine Datei, die nur mal irgendwo kurz abgelegt werden soll und eine per Zuruf erhaltene Webadresse bzw. Notiz… u.s.w.

Wohin mit all dem Kram? 😉

Das ist ein Fall für das KDE Tool „BasKet ( z.Dt. Korb ). BasKet beherrscht den Umgang mit den verschiedensten Daten-/ Dateitypen und Notizen und listet diese übersichtlich auf.
Das zweispaltige Programmfenster hat in der linken Spalte eine Baumansicht der angelegten Körbe und Unterkörbe und rechts werden die Inhalte der Körbe angezeigt. BasKet wartet mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die abgelegten Sammelstücke auf. So können Inhalte auch vor Fremden per Passwort geschützt werden. Man kann in den Körben wirklich alles sammeln und ablegen. (siehe Screenshot)

Installation:

Basket kann wieder ganz einfach für openSUSE mit YAST oder Zypper installiert werden, wenn das KDE SC Extra Repository eingebunden ist .

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Programmstart:

 

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

 

Alternativ funktioniert auch immer der Programmstart in der Konsole mit Eingabe von „basket“ (natürlich ohne Anführungszeichen) oder beim KDE Desktop auch mit dem Programmstarter „krunner“, den man mit der Tastenkombination „Alt F2“ aufruft und da eben „basket“ eingibt. Kommt alles auf’s selbe raus.

Bedienung:

 

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BasKet startet im Fenster mit einem ausführlichen Assistenten, der durch die ersten Schritte leitet.

Im linken Menübaum wählt man einen s.g. Korb aus und kann dazu in der Rechten Seite mit einem rechten Mausklick die dazu gehörigen Inhalte in Form von Notizen, Bildern, Links und alle anderen Formen von Erinnerungen anlegen und verwalten. Man kann beliebig viele Körbe und Unterkörbe erstellen und deren Optik ziemlich frei konfigurieren. Ebenso kann man innerhalb eines Korbes mehrere Notizen zu einer Gruppe zusammenfassen.

 

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Das Notiztool bringt auch einen Einstellungsdialog mit, bei dem man weitestgehend das Verhalten von BasKet an seine persönlichen Vorlieben anpassen kann.

 

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Sehr positiv finde ich auch, dass man den einzelnen Notizen eine Reihe von Tags zuordnen kann und sie dann so durch die integrierte Filterfunktion auch wieder suchen bzw. sortieren lassen kann. Bei einer großen Zahl von Notizen bringt das eine gewisse Ordnung rein.

 

BasKet ist deutschprachig und bringt eine ausreichende Einleitung und Erläuterung mit sich, so das ich hier gar nicht weiter viele Worte machen brauche. Für wen Internetdienste wie Evernote zu umfangreich und überdimensioniert erscheint, weil er z.Bsp. keine Synchronisation über mehrere Geräte benötigt, für den ist BasKet durchaus als Notiztool einen Blick wert.

 

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Synology NAS Speicher per WebDAVs in openSUSE einbinden

Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.



Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV 😉 ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.


Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter "Orte" auf "Netzwerk" und dann im rechten Fensterteil auf "Netzwerkordner hinzufügen".

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter „Orte“ auf „Netzwerk“ und dann im rechten Fensterteil auf „Netzwerkordner hinzufügen“.


Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf „weiter“ klicken.


Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

webdav _002

Der „Name“ der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. 😉 Der „Benutzer“ muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf „Speichern & Verbinden“ klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.


Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll. Diese Abfrage kommt jetzt nur bei der Ersteinrichtung.


Das war es eigentlich schon. Jetzt steht die neue Verbindung per WebDavs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.

Das war es eigentlich schon.
Jetzt steht die neue Verbindung per WebDAVs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.


Man kann dieses neue Netzlaufwerk natürlich noch komfortabler im Dolphin unterbringen, indem man es links unter „Orte“ mit einträgt. Dazu klickt man den neuen Netzwerkordner einmal an.


Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit webdavs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen ;-) )

Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit WebDAVs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen 😉 )


Dann mit der rechten Maustaste auf "Orte" klicken.

Dann mit der rechten Maustaste auf „Orte“ klicken.


Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDav Verbindung dann unter "Orte" im Dolphin zu finden sein. Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt "Einfügen" Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.  Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.

Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDAV Verbindung dann unter „Orte“ im Dolphin zu finden sein.
Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt „Einfügen“ Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.
Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.


Und finish !!!  Da ist der eben per WebDavs eingebundene Speicher der Synology Diskstation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein Netzlaufwerk sofort verfügbar.

Und finish !!!
Da ist der eben per WebDAVs eingebundene Speicher der Synology DiskStation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein lokales Laufwerk sofort verfügbar.


Alternative NAS Systeme von Synology:


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openSUSE ändert die KDE Repos (Update)

(Update) Die Änderung bei den openSUSE KDE Repositories ist jetzt verfügbar. Ihr findet die neuen KDE Repos unter
http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys#Aktueller_KDE_SC_Release . Beachtet, dass Ihr eventuell andere eingebundene KDE Repos löscht, wenn Ihr die KDE:Current nutzen wollt. Es sollte zu keiner Vermischung von KDE Paketen aus unterschiedlichen Quellen kommen. (/Update)

Bei openSUSE werden bald ein Teil der KDE SC Repositories neu organisiert. Zeitgleich mit der Auslieferung des KDE SC Update 4.12.4 wird openSUSE seine bisherigen KDE:Release:xy-Repositories in das neue KDE:Current-Repository zusammenfassen. Dadurch können Anwender dieses Repository immer die aktuelle KDE-Veröffentlichung benutzen, ohne wie bisher extra das Repository auf die jeweilige KDE SC Version zu wechseln.
Das hat schon ein bisschen was von KDE Rolling Release für openSUSE. 😉

Auf die anderen bestehenden KDE SC Repositories hat das keine Auswirkungen
Für die Betaversionen und RC’s gibt es weiterhin das KDE:Distro:Factory Repo und für die ganz Eiligen bleibt dann noch das KDE:Unstable:SC mit den Enwicklerschnappschüssen.

Wenn die Repoumstellung vollzogen ist, werden die bisherigen KDE:Release:xy-Repositorien geleert.

Quelle:
http://www.pro-linux.de/news

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direktes Löschen im Dolphin

Hier mal ein kurzer Tipp, der nicht unbedingt etwas mit openSUSE zu tun hat, sondern mit dem KDE Dateimanager Dolphin. Ein Option die ich häufig gebrauche ist das direkte Löschen von Dateien ohne Umweg über den Papierkorb. Und jetzt bei der Neuinstallation von openSUSE 13.1 KDE Live war es mal wieder soweit. Diese Option gibt es im KDE Dateimanager Dolphin. Sie ist aber standardmäßig nicht aktiviert und zudem recht gut versteckt.


Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag " Einstellungen". Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: "Dolphin einrichten"

Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag “ Einstellungen“. Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: „Dolphin einrichten“


In den "Dolphin Eigenschaften" navigieren wir links in die Option "Dienste" und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt "Löschen" Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.

In den „Dolphin Eigenschaften“ navigieren wir links in die Option „Dienste“ und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt „Löschen“ Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.


Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag "Löschen".

Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag „Löschen“.


Aber Vorsicht! Es kommt zwar noch eine Sicherheitsabfrage nach dem Mausklick auf „Löschen“ ( ganz Mutige können auch diese noch unterbinden ;-[ ) aber wenn man da weitermacht wird die Datei wirklich gelöscht. Sie kann nicht aus dem Papierkorb wieder hergestellt werden.


PS: Wenn ich hier „wirklich gelöscht“ schreibe, meine ich das nur „Anwendermäßig“ und nicht, daß sie rein technisch nicht wieder herzustellen sei. Die Datei ist NICHT unwidebringlich vernichtet. Es wurde nur der KDE Papierkorb umgangen und die Datei ist für das System und den Benutzer nicht mehr verfügbar.  Mit etwas Aufwand und einge fachliche Kenntnisse kann so eine Datei wieder hergestellt werden.


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openSUSE 13.1 KDE Live nicht auf Deutsch ?

Wenn man sich das openSUSE KDE Live Medium auf den Rechner installiert ist es schon seit mehreren Ausgaben nötig nachträglich die deutsche Übersetzung für KDE nachzuladen. Und das ist auch bei openSUSE 13.1 nicht anders. Keine große Sache.


Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.

Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.


Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete werden automatisch mitgeladen.

Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete für KDE werden automatisch mit geladen.


Nach einem Neustart sieht's dann schon "deutscher" aus.  ;-)

Nach einem Neustart sieht’s dann schon wesentlich  „deutscher“ aus. 😉


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KDE 4.10 Pakete für openSUSE

Bereits gestern, Mittwoch den 06.Februar, hat das KDE Projekt die Version 4.10 der Software Compilation bekannt gegeben. Ich will hier gar nicht noch mal die umfangreichen Neuerungen, die KDE SC 4.10 mitbringt auseinander nehmen.

Das kann man bereits ausführlich in mehreren Artikeln, z.Bsp.von Hans Joachim Bader auf Pro-Linux.de und von Anika Kehrer auf Heise.de nachlesen. Es lohnt sich das mal in aller Ruhe durchzulesen. Da sind einige interessante und wirklich gelungene Neuerungen und Verbesserungen in KDE 4.10 eingeflossen.

Mir geht es jetzt vielmehr darum, dass die entsprechenden Pakete bzw. Repositories von KDE 4.10 für openSUSE verfügbar sind. Auch wenn im deutschen openSUSE Wiki bis jetzt noch nicht die aktuellen KDE 4.10 Repos unter Upstream Release angezeigt werden. Laut der Wikianzeige befindet sich noch die 4.10 Beta im Faktoryzweig. Jedenfalls sind die KDE 4.10 Pakete aus dem Faktoryzweig momentan älter als die aus dem Releasezweig.


kde410

Dieses dunkle Thema ist das neue Standardthema von KDE 4.10. Eigentlich wirkt es sehr angenehm und elegant. Bei meinem Desktop aber kommt es mir irgendwie nicht passend vor und ich werde wieder zu einem helleren Thema wechseln. Alles ist möglich. 🙂

Also wenn Ihr KDE SC 4.10 bei eurem openSUSE 12.2 ( bisher sind nur für 12.2 Pakete vorhanden) einspielen wollt, müsst Ihr folgende Repositories in euer System einbinden.:

KDE SC 4.10 Release : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/410/openSUSE_12.2/

KDE SC 4.10 Extra : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Extra/KDE_Release_410_openSUSE_12.2/

und danach entweder mit zypper oder YaST das System aktualisieren. Wie das genau geht habe ich hier mal an einer früheren Version vorgestellt. Wichtig ist, das man das Vermischen von KDE Paketen verschiedener Repositories vermeidet. Das bedeutet, wenn ihr die o.g. Repos in euer System einbindet solltet ihr die „alten“ bisher eingebundenen KDE Repositories entfernen oder zumindest deaktivieren.


Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2

Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2


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KDE 4.9 – PIM funktioniert endlich

Jeder hat ja so im Laufe der Zeit seine Lieblingsprogramme um sich gescharrt. Bei mir ist eines davon seit langem die KDE PIM Kontact.

 

Die konfigurierbare Übersichtseite der Programmsammlung Kontact.

 

Ich benutze diese Programmsammlung fast täglich für meinen privaten Mailverkehr mit mehreren imap Mailkonten, für meinen Kalender und meine Termine mittels eingebundenen Googlekalender und für meiner Kontakte, die ich ebenfalls als eingebundene Google-Ressource verwalte. Bis zur KDE Version 4.8.x hat speziell das letztere aber eigentlich nie so richtig zufriedenstellend funktioniert.
Alleine der Mailverkehr wurde mir nach und nach dadurch verdorben, dass KMail fast regelmäßig abstürzte wenn ich eine Mail löschte oder die eingerichteten Postfächer in der Postfachleiste immer wild und unwillkürlich ihre Reihenfolge wechselten.
Weiter funktionierte die Einbindung der Google Akonadi Ressource nicht zuverlässig. Das begann schon beim Installieren derselben. Zeitweise gab es gleichzeitig mehrere Pakete mit unterschiedlichen Namen für diesen Zweck, so das man nicht wusste welches das richtige war. Dann funktionierten die Abhängigkeiten dieser Pakete wieder nicht und manchmal waren sie gar nicht verfügbar oder wechselten zwischen den Repositories hin und her. Wenn man dann die Hürde der Installation genommen hatte, war die Synchronisation doch recht unzuverlässig.
Selbst wenn man den Google Kalender als einzigen nutzte und ihn zum Standardkalender machte, zeigte die Kontact-Übersicht keine Termine und Aufgaben daraus an.
Dies sind nur einige kleine Probleme und Fehler bzw. unfertige Entwicklungen die ich persönlich bei meinem Umgang mit der Kontact Suite aus KDE 4.x festgestellt hatte und ich habe sie jetzt hier auch nur angerissen. Es waren in der Gesamtheit massive Probleme, die das Arbeiten mit dem gesamten Kontact Programmpaket fast unmöglich machten. Sicher haben andere ihre eigenen Erfahrungen gemacht, immer davon abhängig wie und wofür man Kontact mit seinen Komponenten benutzt und welche Ansprüche man daran stellt. Jedenfalls wurde die ganze Kontact Suite nach und nach in dieser Phase für mich unbrauchbar und ich schwenkte um auf den Gnome Desktop um Evolution für meine Zwecke zu benutzen.

 

Kontact mit dem Kalenderprogramm korganizer und eingebundenen Google-Onlinekalender

 

Dort war ich sofort begeistert, wie einfach und komfortabel das Einbinden von Onlinekonten ala Google doch sein konnte. Kein Akonadi und kein Nepomuk und wie sie nicht alle heißen. Ein Button mit „OnlineKonten hinzufügen“, Zugangsdaten eingeben und fertig.
Aber mein Herz hängt doch ein bisschen an KDE und deshalb habe ich auf KDE 4.9 gehofft. Ein letzter Versuch, sonst wäre auf meine Rechner ab openSUSE 12.2 nur noch der Gnome Desktop installiert worden.

Und KDE 4.9 hat mich, zumindest bezüglich meiner o.g. Probleme mit der Kontact Suite, nicht enttäuscht. Normalerweise bin ich bei Lobgesängen immer etwas zurückhaltender und vorsichtig. Aber dieses mal will ich meine Freude darüber ruhig etwas deutlicher machen, dass zumindest die mich betreffenden Fehler und Probleme die ich bei meiner Arbeit mit Kontact erlebt habe, ab dieser Version wohl nicht mehr bestehen.
Keine extra Tortur mehr beim Installieren der Google-Akonadi-Ressource. Beim Anlegen eines neuen Kalenders oder eines neuen Adressbuches bietet Kontact gleich das Google Onlinekonto mit zur Auswahl. Zugangsdaten rein und los geht’s.

 

Standardmäßig kann man gleich seine Googlekontakte oder den Googlekalender in die jeweiligen Programme integrieren.

 

Auch die Übersicht akzeptiert jetzt die Onlinekonten und zeigt daraus die Termine und Aufgaben an.
KMail habe ich jetzt schon so was von gequält,… Aber bisher kein Absturz oder ein anderes unerwünschtes Verhalten.
Die KDE PIM von KDE 4.9 läuft, es funktioniert und im Augenblick macht es einfach Spaß damit zu arbeiten.

 

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KDE 4.9 für openSUSE

Seit Anfang August ist bereits die KDE Version 4.9 verfügbar. Bisher habe ich abgewartet ob auch das openSUSE Projekt selbst etwas für seine deutschsprachigen User dazu bekannt gibt. Vielleicht die Bekanntgabe eines eingerichteten Repositories für KDE 4.9? Aber Fehlanzeige. In der deutschen openSUSE Wiki ist bis heute noch kein Repository für KDE 4.9 gelistet, obwohl es schon existiert.

KDE 4.9 für openSUSE 12.1 :

Einfach diese Repos in YaST oder Zypper hinzufügen und ggf. alte KDE Repos entfernen bzw. wenigstens deaktivieren. Es sollte auf keinen Fall zur Vermischung von alten und neuen KDE Paketen kommen.

Was es bei KDE 4.9 so neues gibt kann man in einer kurzen und übersichtlichen Zusammenfassung in einem Artikel von Mathias Huber auf http://www.linux-magazin.de lesen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Neuerungen und Fehlerbeseitigungen bei der KDE PIM Suite. Die Fehler und einige zu umständliche und zu komplizierte Optionen haben mir meine Lieblingsanwendung fast verdorben und zu Alternativen aus dem Gnome Desktop getrieben. Aber dazu in einem weiteren Artikel mehr. 😉

Ich habe die KDE 4.9 Repos eben auf meinem System ( openSUSE 12.1 ; 32Bit ; KDE 4.8.5 ) ausprobiert und mittels YaST die KDE Version aktualisiert. Es hat alles einwandfrei geklappt und die neue KDE Version läuft bei mir problemlos.

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KDE 4.8.3 erschienen

KDE LogoAm 04.Mai haben die KDE Entwickler das das 3.Update der KDE 4.8.x Serie veröffentlicht. Da KDE 4.8.x in letzter Zeit doch stark durch Instabilität gebeutelt wurde ist zu hoffen das die Bugfixes und Aktualisierungen aus diesem Update Besserung bringen. Speziell an der Kontact-Suite und in Dolphin sollen die Bugfixes und vielen weiteren Korrekturen Leistungsverbesserungen  bringen.

Als openSUSE User kann man jetzt auch ganz einfach auf KDE 4.8.3 updaten. Dazu müssen in Yast oder per zypper die jeweiligen KDE Repositories eingebunden sein. Danach braucht man nur noch per Yast oder zypper eine Online-Aktualisierung bzw. ein Update durchführen und hat das aktuellste KDE Update auf seinem Rechner.

Wie das genau mittels Yast funktioniert habe ich in diesem Artikel noch mal konkret beschrieben. Wer inzwischen bereits soweit ist, dass er für solche Zwecke zypper auf der Konsole bemüht braucht eigentlich keine grundlegenden Erläuterungen dazu 😉

Ansonsten hat Lisufa in seinem Blog auch eine kurze Anleitung für das KDE Update per Zypper geschrieben.

 

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KDE Version unter openSUSE updaten

Ich möchte eine Möglichkeit erläutern, wie man unter openSUSE mit grafischen Mitteln von der einen KDE Version zur nächst höheren updaten kann.

 

1. Zuerst stelle ich fest, welche KDE Version ich überhaupt bisher installiert habe. Dazu klicke ich auf’s KMenue > Registerkarte „Computer“ und da auf „System Information“ Dann kommt man zu diesem Fenster mit allerlei nützlichen Informationen, unter anderem auch die KDE Version. Natürlich gibt es auch noch einige andere Wege um an dieses Fenster bzw. an diese Information zu gelangen.

Als Ausgangsbasis habe ich also KDE 4.8.2 installiert.

 

2. Danach rufe ich in einem Webbrowser z.Bsp. Firefox die deutsche openSUSE Wiki mit den KDE Repositorys http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys  auf und klicke auf die entsprechende KDE Version die ich installieren möchte.

 

http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys

 

3. Auf dieser Seite erhalten wir die Repositorieadressen für die Paketarchive „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ Hieraus werden gleich die Adressen einzeln in Yast kopiert und dort eingebunden

Wer genau wissen möchte was sich hinter den einzelnen Repositorybezeichnungen „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ verbirgt, der kann das kurz in der openSUSE Wiki nachlesen. Welches Repository man einbinden sollte richtet sich nachdem, welche Software man möchte bzw. installieren will. Das Kern- und Extra Repo kann man bedenkenlos benutzen. Das „Unstable Playground“ ist wie den Name schon sagt nicht mit den stabilsten Paketen bestückt und sollte mit der nötigen Vorsicht eingesetzt werden.

 

4. Das Browserfenster sollte im Hintergrund geöffnet bleiben. Jetzt starten wir YAST (natürlich als Root mit dem entsprechenden Passwort) und wählen links „Software“ und rechts „Software-Repositories“

 

5. Wie auf meinem Screenshot zu sehen, habe ich Factory Repos von KDE eingebunden. Diese sind für Anwender die ein stabiles Problem brauchen nicht zu empfehlen. Hier kann man entscheiden, ob man die bisherigen KDE Repositories bearbeiten (ändern ) oder entfernen und neue hinzufügen möchte. Kommt beides auf’s selbe raus. Wichtig ist nur, dass man nicht verschiedene KDE Repos mit verschiedenen KDE Versionen gleichzeitig benutzt und so ein vermischen der KDE Pakete ermöglicht. Das könnte ein instabiles System zur Folge haben. Also entweder die alten KDE Repos „ändern“ oder „deaktivieren“ oder sogar „entfernen“ bevor die neuen hinzugefügt werden.

 

6. In diesem Fenster wird , wie im Screen zu sehen, die Option „URL angeben“ markiert und „weiter“ Dann gehen wir zurück zum Browserfenster und holen uns den gewünschten Link für die gewünschte KDE Version und…

 

7. tragen den kopierten Link in das dafür vorgesehene Feld im Yast Dialog ein. Der Name des Repositories kann frei gewählt werden.

 

8. Die neu eingefügten Repositories werden eingelesen und das eigentliche Aktualisieren des KDE Desktops kann gleich beginnen.

 

9. Im Yast-Fenster klickt ihr auf „Paket“ – „Alle Pakete“ – „Aktualisieren falls neuere Version verfügbar“

 

10. Die große Anzahl der zu aktualisierenden Pakete deutet schon darauf hin, dass ein größeres KDE Update bevorsteht.

 

11. GANZ WICHTIG! Es kann sein (muss aber nicht zwangsläufig 😉 ) das Yast vor dem Einspielen der Pakete „ungelöste Paketabhängigkeiten“ bemängelt. In diesem Fenster werden dann die „Probleme“ angezeigt, die YAST nicht selbstständig auflöst sondern von euch eine Entscheidung will. Auf keinem Fall solltet ihr eine ungelöste Abhängigkeit „ignorieren“. Das führt früher oder später oft zu Systemschwierigkeiten bis in einzelnen Fällen zu einem kaputten System. Ihr müsst euch da durcharbeiten bis YAST mit allen Entscheidungen zufrieden ist. Ein gutes Zeichen dafür ist, wenn es bei jedem „Ok, Neu prüfen“ weniger ungelöste Abhängigkeiten, statt mehr werden. Sollte man sich dabei verhaspeln, sollte man lieber die ganze Aktion abbrechen und die Softwareaktualisierung noch mal neu beginnen und mit anderen Entscheidungen versuchen.

 

12. Hier zeigt YAST noch mal alle vorgesehenen Änderungen an. Mit einem Mausklick auf „Annehmen“ geht die Installation los.

 

13. Je nach Internetgeschwindigkeit dauert es etwas bis ein ganzes KDE Update heruntergeladen und installiert ist. Auf jeden Fall macht sich anschließend ein Neustart gut, damit die neue KDE Version zum Zuge kommen kann.

 

Fazit:

 

Und schon haben wir die nächst höhere KDE Version, in diesem Fall KDE SC 4.8.3 auf unserem Rechner.

 

Niemals vergessen, vor solchen großen Änderungen am System: Immer vorher wichtige Daten, Dateien und Einstellungen extern sichern. Es kann immer mal was schief gehen 😉

 

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