openSUSE 42.2 Beta 1 erschienen

Planmäßig ist heute die erste Beta der nächsten openSUSE Version Leap 42.2 durch die Entwickler zum Download und Testen freigegeben worden.

Was alles neu in dieser Version sein wird, geht aus dem zugrundeliegenden Beitrag auf openSUSE-News nur sehr spärlich hervor. Unter anderem wird jetzt systemd 228 und Qt 5.6 eingesetzt.

Wer diese Beta testen möchte kann sie sich auf der Downloadseite des Projektes als DVD/USB-Stick – ISO Image mit 4 GB oder als Netzwerkinstallationsimage (CD-Image) mit 94 MB herunterladen.

Außerdem haben die Entwickler die s.g. Roadmap für die einzelnen Erscheinungstermine der nächsten Testversionen auf dem Weg zum finalen Release der 42.2 am 16.November 2016 leicht korrigiert.

Demnach erscheint die Beta 2 am 21.September, eine Beta 3 für den 06.Oktober wurde hinzugefügt, die RC 1 am 18.Oktober, die RC 2 am 02.November und wie bereits oben erwähnt, am 16. November das finale openSUSE Leap 42.2.

Quelle: Douglas DeMario  –  openSUSE- News

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openSUSE 13.1 Beta ist raus

Nun bin ich zwar schon etwas spät dran, will es aber trotzdem noch nachreichen.  😉   Die openSUSE Entwickler haben pünktlich wie geplant am 19.September die einzige Betaversion auf dem Entwicklungsweg zu 13.1 heraus gegeben. Ab jetzt ist der Entwicklungsstand für die openSUSE 13.1 soweit, dass bis zum Erscheinen der finalen 13.1 Ausgabe am 19. November 2013 nur noch Fehler beseitigt und keine neuen Funktionen und Features eingefügt werden.

Als aktuelle Neuerungen für diese Beta hat Jos Poortvliet folgende Punkte auf der openSUSE News Seite veröffentlicht.

  •     kernel 3.11.1
  •     llvm/clang 3.3
  •     Mesa 9.2.0
  •     systemd 207
  •     php5 5.4.19
  •     tcl 8.6
  •     bluez 5
  •     wine 1.7
  •     samba 4.1
  •     KDE SC 4.11.1 und GNOME 3.9.91
  •     apache2 2.4.6
  •     texlive 2013
  •     vim 7.4
  •     Amarok 2.8

Zum Testen steht das mittlerweile recht beliebte Dateisystem btrfs zur Verfügung. Es gab Überlegungen dieses Dateisystem in 13.1 bereits als Standarddateisystem zu integrieren. Nun ist es aber nur erst mal optional und mit „sicheren Funktionen“ implementiert.

Die openSUSE Entwickler rufen jetzt zu ausgiebigen Tests auf. Gefundene Fehler sollen möglichst bald auf http://en.opensuse.org/openSUSE:Submitting_bug_reports gemeldet werden, damit sie auf dem am 27.September stattfindenden Hakaton  möglichst noch entfernt werden können.

Die openSUSE 13.1 Beta kann wie immer auf http://software.opensuse.org/ als installierbares DVD Images, als KDE- und Gnome Live Images und auch als Rescue- und Netzwerkinstallationsimages heruntergeladen werden.

Quellen:

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openSUSE 12.3 Beta zum Testen bereit

Pünktlich lt. Zeitplan hat das openSUSE Projekt die Beta von openSUSE 12.3 heraus gebracht. Jetzt ist ausgiebiges Testen angesagt. In Nürnberg, in openSUSE’s „Hauptquartier“ wird ein Hackathon durchgeführt bei dem bis zu 240 Bugs ausgeräumt werden sollen und an dem man sich auch via Google+ beteiligen kann. Am 30. Januar findet dann ebenfalls in Nürnberg die schon traditionelle Beta-Pizza-Party statt. Das alles bedeutet: Die Zeit rennt! 😉 Am 07.Februar soll schon der erste Release Canditate von 12.3 erscheinen.

Aber erst mal zu der jetzigen Beta.

openSUSE 12.3 Beta bringt das nagelneue KDE 4.10 RC2 mit. Für den XFCE Desktop ist eine neue Version des Dateimanagers Thunar dabei. Ein wichtiges neues Features bei dem ist, das er jetzt den freien verfügbaren Speicherplatz ermittelt, bevor er mit dem kopieren von Daten beginnt. Der Browser Firefox ist in der Version 18 mit dabei. Die zum Einsatz kommende Kernelversion ist die 3.7.1 . Auch hier sind wieder entscheidende Neuerungen wie z.Bsp. „suspend to disk and memory at the same time“ enthalten.

Ausgegeben wird openSUSE 12.3 wohl mit der LibreOffice Version 3.6. Es soll aber alles so vorbereitet sein, dass man nachher problemlos zu dem neuen, bald erscheinenden LibreOffice 4.0 wechseln kann.

Leider bin ich aus zeitlichen Gründen noch nicht selbst dazu gekommen die Beta von 12.3 bei einer Installation zu testen und werde es erst Anfang kommende Woche tun können.

Aber zwei Sachen sind mir schon bei der KDE Live CD aufgefallen. Beim neuen KDE 4.10 ist ein neues Standardthema enthalten, welches zwar dunkel aber trotzdem schick und elegant wirkt,und was wesentlich wichtiger ist, openSUSE 12.3 (zumindest diese Beta 😉 ) ist richtig schnell.


opensuse123beta_1

openSUSE 12.3 Beta mit KDE 4.10 RC

Testen und Fehler melden sind jetzt ausdrücklich erwünscht. Das sich diese Testversion noch nicht für Produktivsysteme eignet muss eigentlich schon nicht mehr jedes mal erwähnt werden.

Wie gehabt kann die aktuelle openSUSE Testversion im Downloadbereich von opensuse.org heruntergeladen werden. Es stehen wie immer ein DVD-Install Images , die beiden KDE- und Gnome installierbaren Live CD Images und ein Netzwerkinstallations Images zur Verfügung.

Quelle: news.opensuse.org


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Ein erster Blick auf 12.2 Beta

Ich habe mich inzwischen schon mal etwas mit der Beta von openSUSE 12.2 auseinander gesetzt. Für den Anfang habe ich mir die openSUSE 12.2 Beta Gnome Live CD herunter geladen und wollte sie in der VirtualBox testen. Aber da wurde ich schon das erste mal ausgebremst. 🙁 In der Virtuellen Maschine teste ich sonst auch andere Linux Derivate bzw. auch deren Entwicklerversionen oder Betaversionen. Bei Fedora 17 oder auch Megeia 2, um nur zwei zu nennen, gab es beim Live Betrieb in der VM keine Schwierigkeiten mit der Gnome Shell. Bei dieser openSUSE Beta startete die Gnome Shell schon mal nicht. Statt dessen bekam ich einen Hinweis, dass ich mich mit dem Gnome Fallback Modus begnügen müsste. Das ist mir eigentlich unverständlich, weil das neue Mesa und Llvmpipe die Gnome-Shell nun ja auch auf Rechner ohne Grafikbeschleunigung und der Gallium-SVGA-Treiber 3D-Unterstützung für VMware-Gäste bringen soll. Bei mir funktionierte das, wie gesagt, nicht.

 

openSUSE 12.2 Beta Gnome Live in der Virtuellen Maschine

 

Also hab ich den Live Betrieb auf meinem Netbook HP Mini 210 ausprobiert. Da klappte das dann auch und openSUSE 12.2 Beta startete im Livemodus mit Gnome 3.4.2 sauber durch. Danach habe ich aus dem Live Betrieb gleich die Installation auf dem Gerät ausgeführt. Auch hier keine Besonderheiten und alles hat normal funktioniert.
Bei der Installation wurde der WLAN Chip des HP Mini, ein Broadcomchip, nicht erkannt. Eigentlich noch kein Problem. Das haben die vorigen openSUSE Versionen auch nicht gemacht. Man muss dazu nur ein paar bestimmte Pakete nachinstallieren und dann sollte das auch funktionieren. Beim Start des Yastmoduls „Software Repositories“ ging es dann aber wieder nicht weiter. Das Modul startete nicht und brachte statt dessen folgende Fehlermeldung.

 

12.2 Beta Gnome beim Aufrufen der Repo Verwaltung im YaST

 

Als nächstes habe ich das Yastmodul „Software Management“ gestartet. Darin wollte ich in der oberen Suchleiste nach bestimmten Paketen suchen. Bei diesem Vorgang verabschiedete sich jedes mal YaST mit der folgenden Fehlermeldung.

 

Crash von YaST in openSUSE 12.2 Beta Gnome

 

Das entsprechende Repository konnte ich dann aber per zypper hinzufügen. Nach dem Einspielen der Pakete aus dem Pakman Repo, mit denen ich auch unter 12.1 mein WLAN betrieben habe war dann ganz Schluss. Mein kleines Netbook verabschiedete sich mit einem lauten Piep und vielen Zeilen auf der Konsole. Ein erzwungener Neustart brachte mich wieder zum Ausgangszustand. Hier habe ich jetzt auch erst mal abgebrochen.

 

Bis her habe ich erst mal noch keine sehr große Freude an openSUSE 12.2 gehabt. Bei vorigen Betaversionen habe ich nicht mit solchen heftigen Problemen zu kämpfen gehabt. Okay es ist noch eine Beta und man muss mit Fehlern und Einschränkungen rechnen. Aber die Sachen, die ich hier erlebt habe sind bei den bekannten Bugs gar nicht enthalten.

 

Ich werde in Kürze auch noch mal einen Blick auf die KDE Live CD und die Install DVD werfen.

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openSUSE 12.2 Beta 1 erschienen

Nachdem die openSUSE Entwickler in letzter Zeit bei der Entwicklung der neuen Version 12.2 mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, die dazu führten das der geplante Meilenstein 4 nicht veröffentlicht wurde, haben diese jetzt kurzerhand eine Testversion übersprungen und gleich die 1. Beta zum Download und Testen freigegeben. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, gab es wohl Probleme beim Bauen der Image-Abbilder, sprich der iso’s. Aber ich bin kein Entwickler und will mich da nicht zu weit in den Details verlieren. Wichtig für uns Anwender ist, das es jetzt, mit der Veröffentlichung der 1.Beta von 12.2, höchste Zeit wird zu testen und die neue Version auf Herz und Nieren zu prüfen und ggf. gefundene Fehler zu melden.

Wie immer können die verschiedenen Medien als DVD und Live CD, mit Gnome oder KDE Desktop und als 32 oder 64Bit Variante auf http://software.opensuse.org herunter geladen werden.

Wenn sich die Entwickler ab jetzt an die Roadmap halten kommen noch 2 RC’s  bevor am 11.Juli die finale 12.2 erscheinen soll. Aber erst mal abwarten, ob diese Verzögerung bei den Meilensteinen sich nicht noch länger durchzieht und eventuell auf den Erscheinungstermin einwirkt.

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openSUSE 12.1 Beta im ersten Test

Die openSUSE 12.1 Beta, die ja eigentlich der Meilenstein 6 war, ist verfügbar und es lohnt sich schon mal die ersten groben Blicke auf die neue openSUSE Version zu werfen. Ich habe dazu die openSUSE 12.1 Beta KDE Live CD heruntergeladen und mehrmals installiert. Einmal auf meinem Netbook HP Mini 210

 

HP Mini 210 mit openSUSE

 

und mehrere mal als Virtuelle Maschine in VirtualBox. Mal mit dem neuen Dateisystem Btrfs und mal ohne. Auf die KDE Version werde ich ein Auge werfen und die Gnome Variante wird Lisufa vom Lisufa’s Blog unter die Lupe nehmen. Wir werden, wie wir es schon mal gemacht haben, einen Blogübergreifenden Test aus Anwendersicht machen und jeder seine Eindrücke und Erfahrungen bei sich auf der Seite veröffentlichen. Wobei es für einen detaillierten Test noch zu früh ist. In der Regel haben wir mit unseren Test’s auch immer erst ab den Release Candidaten begonnen. Aber diesmal werden wir schon eine Ausgabe früher mal einen Blick riskieren. ;-), denn bei dieser openSUSE 12.1 Testversion sind schon einige Neuerungen zu bestaunen.

Unser Resümee beim Test von openSUSE 11.4 ist ja damals nicht ganz so gut ausgefallen. Über die verschiedene Ursachen hatten wir jeder in seinem Blog berichtet.

Aber: Neue Version – Neues Glück 😉

Wie schon erwähnt wird es aber nur ein grober Test über die augenscheinlichen Neuerungen wie z.Bsp.

– Änderungen bei der Installation
– das neue Design,
– den lang erwarteten und viel diskutierte Einsatz von Systemd,
– die Bootzeiten
– Besonderheiten

Software Versionsnummern, die openSUSE 12.1 so mitbringt:
Kernel : 3.1.0-rc7-3
KDE : 4.7.1
Firefox : 7.0
LibreOffice: 3.4.2

 

Die Installation:

Die Installation von openSUSE 12.1 Beta verlief wie von openSUSE gewohnt unkompliziert und zügig durch. Sie funktioniert gut und ist auch von Laien zu verstehen und zu bewältigen. Das openSUSE Team hat hier keine Experimente gemacht und den sehr guten Installer beibehalten.

 

Der openSUSE 12.1 Installer mit gewohnter Struktur aber schon in neuen Kleidern

 

Und trotzdem haben die Entwickler in diesem Fall noch ein Detail bei der  Partitionierung während der Installation geändert.

 

Die beiden rot gerahmten Optionen sind ab dieser Version neu.

 

Zum einen wird jetzt per Default eine „extra Homepartition“ empfohlen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man bei einer Neuinstallation diese Homepartition unverändert wieder einbinden kann und alle persöhnlichen Einstellungen und Daten so in die neue Installation mit übernehmen kann.

 

Und das zweite ist die „Benutzung des Btrfs als Default Dateisystem“ . Btrfs ist ein relativ junges (seit 2007)  Linux Dateisystem welches in openSUSE 12.1 erstmals eingesetzt wird und eventuell später mal die ext3 und ext4 Dateisysteme ablösen soll. Hier muss man es aber noch explizit aktivieren. Per Default war es deaktiviert. Ich habe es bei meiner ersten Installation auch so gelassen, weil der eingesetzte Bootmanager Grub mit dem neuen Dateisystem noch nicht klar kommt. Man müsste sonst noch eine extra Bootpartition mit einem Grub-Verständlichen Dateisystem machen.

Bei der zweiten Installation in der VBox habe ich dann doch mal die Option „Use Btrfs as default Filesystem“ aktiviert. Interessant ist, wie sich die vorgeschlagene Partitionierung von der Installation OHNE Btrfs zu MIT Btrfs ändert. Siehe Screenshot.

 

Der neue Partitionierungsvorschlag von openSUSE nach der Auswahl von Btrfs

 

Die Installation lief nach akzeptieren des Vorschlag reibungslos.  Wenn man das fertig installierte  System dann später bootet, bleibt das System während des Starten hängen und erwartet erst nach einer relativ langen  Wartezeit eine Eingabe bzw. Reaktion bevor es weitergeht. Diese Eingabeaufforderung sieht man freilich nur, wenn man mit ESC vom Bootsplash in den Textmodus wechselt.

 

openSUSE 12.1 mit btrfs findet etwas nicht ?

 

Nach einer Bestätigung mit Enter startet das System dann. Der selbe Effekt trat auch bei Lisufa mit der 12.1 Gnome Version auf. Lisufa hat daraufhin dazu einen Bugreport eingereicht.( siehe Bugreport )

 

Während der Installation, wenn der/die Benutzer eingerichtet werden, wird auch wieder beim ersten Benutzer per Default Einstellung  das Passwort gleich als Rootpasswort genommen. Auf den entsprechenden Mailinglisten war mehrmals darüber diskutiert worden, dieses NICHT als Default Einstellung zu machen, was ich für sehr vernünftig halte. Zumindest in openSUSE 12.1 ist das noch nicht umgesetzt.

 

Das neue Design:

Es ist zwar das erste was bei einer neuen Version ins Auge fällt aber eigentlich auch fast das unwichtigste. Was würde eine Distribution mit hübschen Hintergrundbildern und flotten Icons nutzen, wenn sie hinten und vorne nicht funktioniert. Außerdem ist Design ja auch immer Geschmackssache und wie heisst es so schön:

 

De gustibus non est disputandum. (Über Geschmack lässt sich nicht streiten.)

 

Aber trotzdem! Bei 11.4 war ich ( und viele andere auch ) nicht sonderlich von dem Grün, welches bei den Stripes verwendet wurde angetan. Es war einfach kein freundliches Erscheinungsbild. Jetzt ist dem Artwork-Team dagegen ein aus meiner Sicht wirklich angenehmer, openSUSE typischer Grünton gelungen. Der Bootsplash und das Wallpaper wirken auf mich freundlich, einladend und professionell.

 

Kurz um: Die neue Optik von openSUSE 12.1 gefällt mir!

 

Der neue openSUSE 12.1 KDE Desktop.

 

Der Einsatz von Systemd:

Systemd soll ab openSUSE 12.1 durch mehr Parallelisierung zu einer besseren Auslastung beim Systemstart führen. Zu deutsch, es soll den Systemstart deutlich beschleunigen. Beim Systemstart der installierten openSUSE 12.1 Beta kann man derzeit noch beim Bootmanager auswählen, ob man mit System V oder Systemd starten möchte. Ob das nachher in der Finalen Version auch noch so sein wird muss man erst mal abwarten.

 

Lieber mit SystemV oder mit Systemd booten ?

 

Das Netbook HP Mini 210 hatte kaum Unterschiede beim Booten mit den beiden Systemdiensten.

Mit Systemd: Systemstart 31 Sek. + KDE Start 34 Sek = 1Min 5 Sek

Mit System V: Systemstart 34 Sek + KDE Start 34 Sek = 1min 8 Sek

Also, daraus kann sich jeder selbst ein Bild machen !

 

Die Bootzeit:

Für manche ist es gar nicht soo wichtig, wie lange der Computer für den Start genau benötigt und auch wenn ich hier Sekundenwerte angebe, ist für mich auch nur die Tendenz entscheidend. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Meiner Meinung nach war gerade openSUSE seit einigen Versionen und im Vergleich zu anderen Distri’s und Windows extrem langsam beim Start. Andere Distributionen hatten schon im Laufe der Zeit durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen wie auch unter anderem durch den Einsatz von Systemd und Grub2 einen wesentlich schnelleren Bootvorgang erreicht. Sicherlich ist ein stabiles System wesentlich wichtiger als ein schnell startendes. Aber trotzdem kann und sollte in diesem Punkt nach gebessert werden. Nicht zu vergessen ist dabei auch, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Startzeit auf die Kappe des jeweiligen Desktops geht. Und da schneidet KDE auch nicht gerade sehr gut gegen den Gnome Desktop ab.

Auf meinem HP Mini 210 mit einer Grub Bootloader Wartezeit von 1 Sek benötigt openSUSE 12.1 Beta genau 1min 5sek aus dem Kaltstart bis zum einsatzbereiten KDE 4.7.1 Desktop. Damit bin ich eigentlich zufrieden, openSUSE 11.4 hatte damals noch ca. 1min 30sek. gebraucht.

In der virtuellen Box hat der Startvorgang 1min 10sek ähnlich gedauert.

 

Besonderheiten:

Oracle Java ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mehr standardmäßig in openSUSE enthalten. Dieses wird durch OpenJDK ersetzt. LibreOffice beschwerte sich gleich beim ersten Start, das keine funktionierende Java Umgebung vorhanden wäre.

 

Fazit:

Die Beta von openSUSE 12.1 macht insgesamt schon einen sehr guten Eindruck. Für viele detaillierte Einschätzungen und Bewertungen ist es noch zu früh. Spannend finde ich, wie sich das openJDK an Stelle von Oracle Java bewähren wird.
Es sollten sich möglichst viele User an den Tests von openSUSE 12.1 Beta beteiligen und nicht davor scheuen gefundene Fehler zu melden. Denn nur so erhalten die Entwickler die Möglichkeit bis zur Finalen Release möglichst viele Fehler zu beseitigen. Und wir als Benutzer können so dazu beitragen, dass wir am Ende eine super stabile und weitestgehend fehlerfreie Distri bekommen. Wenn die Englischkenntnisse nicht ganz ausreichen um einen englischsprachigen Bugreport einzureichen, dann kann man auch ganz einfach auf der Seite von http://community.open-slx.de/ in deutsch den Fehler beschreiben und die Firma open-slx reicht dann den Fehler so ein wie es sich gehört.

 

Wenn Ihr wissen wollt, was Lisufa mit der openSUSE 12.1 Beta Gnome Live CD für Erfahrungen gemacht hat, dann könnt Ihr das auf seinem Blog nachlesen.

 

 

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Beta 1 von openSUSE 12.1 erschienen

Nach einer geringen Verspätung, die durch die Beseitigung einiger Probleme entstanden ist, wurde jetzt durch die Entwickler die Beta von openSUSE 12.1 zum Download und Testen freigegeben.
Die Entwicklerversion kann auf der openSUSE Downloadseite wieder in den gewohnten Formaten herunter geladen werden. Die Betaversion von 12.1 kommt jetzt auch mit der neuen Optik daher. Der Bootsscreen und das neue Hintergrundbild sind also integriert worden. Aus meiner Sicht und beim ersten Eindruck auf jeden Fall eine gelungene, ansprechende und moderne Optik.

Ich werde die KDE Live CD Version von dieser Beta Anfang folgender Woche testen und Lisufa, von Lisufa’sBlog hat ebenfalls angekündigt, sich die Gnome Variante mal genauer anzusehen.

Hier ist schon mal ein Vorgeschmack auf den neuen openSUSE 12.1 KDE Desktop. So sieht er nach der Standardinstallation aus.

 

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openSUSE verschiebt die Beta 1 von 12.1

Eigentlich hatten die openSUSE Entwickler für morgen den 22.September 2011 die Veröffentlichung der 1.Betaversion von openSUSE 12.1 geplant. (siehe openSUSE Roadmap). Ich hatte mich schon darauf eingerichtet, dieses Wochenende die ersten ausgiebigen Test mit der neuen Version durchzuführen. Heute hat nun das openSUSE Newsteam bzw. der Release-Manager des Projektes, Stephan Kulow, bekanntgegeben, dass die Veröffentlichung der openSUSE 12.1 Beta 1 um ca. zwei Wochen verschoben wird. Die Entscheidung ist nicht kurzfristig gefallen. Schon seit einigen Tagen wurde auf den openSUSE Mailinglisten darüber diskutiert.

Diese Zeit wird benötigt, um die Stabilität und Qualität der Betaversion noch etwas zu erhöhen und Probleme mit der Umstellung auf Systemd auszuräumen. Letztendlich soll das Niveau der Qualität, für die unsere openSUSE-Distribution bekannt ist, gewährleisten werden.

 

Quellen:  http://news.opensuse.org

http://www.linux-community.de

 

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openSUSE 11.3 RC 2 ist fertig

Der zweite und letzte Release Candidate von openSUSE 11.3 bringt nun doch KDE 4.4.4 mit.
Eigentlich war für 11.3 die KDE-Version 4.4.3 angekündig, aber die Entwickler haben sich doch noch für das Einspielen des KDE 4.4.4 entschlossen. Für die Verwendung von KDE 4.4.5 ist es jedoch schon zu spät gewesen.
Der RC 2 bringt nun das komplette Artwork mit und gilt als stabil. In der restlichen Zeit beheben die Entwickler nur noch Fehler, die als kritisch für das Release eingestuft werden. Am 15. Juli erscheint openSUSE 11.3 auf sämtlichen Spielgelservern zum offiziellen Download.
Solange kann der RC2 noch hier runtergeladen und getestet werden.

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Milestone 7 von openSuSE 11.2 ist da

Milestone 7, der kommenden openSuSE – Version 11.2 ist durch die Entwickler veröffentlicht und der Ankündigung zufolge die erste Version von OpenSuse 11.2, die die Qualität einer Beta-Version erreicht hat.
Die Eckdaten dieser Veröffentlichung sind:

* Kernel 2.6.31-rc9
* Alsa 1.0.21
* PulseAudio 0.9.16-test7
* HTTP-Server Apache Version 2.2.13
* rpm 4.7.1

OpenSuse 11.2 Milestone 7 ist wieder die erste openSuSE-Version mit KDE als Standarddesktop. Novell hatte in der Vergangenheit aus Gründen der Gleichberechtigung keine Desktop-Umgebung als Standard vorausgewählt.  Nach einer Petition entschloss sich openSuSE , KDE wieder standardmäßig zu installieren. Wenn also der Anwender die Standardeinstellungen bei der Installation nicht verändert und nicht de GNOME-Desktop oder eine andere Umgebung explizit auswählt, wird der KDE-Desktop automatisch installiert.

Eine weitere Neuerung in OpenSuse 11.2 Milestone 7 ist auch die grafische Gestaltung in KDE4 und das Aussehen des Yast-Installers. Beide Änderungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

Das fertige OpenSuse 11.2 erscheint im November. Die aktuelle openSuSEversion kann OpenSuse-Download-Server heruntergeladen werden. Die Distribution wird wahlweise auf zwei Live-CDs (GNOME und KDE) oder einer einzigen DVD angeboten.

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