2. und letzter Release Candidate von openSUSE 12.3 ist fertig

Die Fertigstellung von openSUSE 12.3 steht unmittelbar bevor. Am 13. März soll die Version 12.3 fertig sein und zum Download freigegeben werden. Heute haben die Entwickler noch den 2. und letzten Release Candidaten vor der finalen Veröffentlichung zum Testen bereitgestellt. Lt. der offiziellen Ankündigung auf news.opensuse.org wurden gegenüber der letzten Testversion eine ganze Menge Fehler gefixt und noch mal viele Pakete aktualisiert. Die größten Änderungen bzw. Aktualisierungen betreffen PulseAudio, den Kernel und den Firefox. Da dies die letzte Chance ist, vor der finalen Veröffentlichung von 12.3 noch Fehler zu finden, zu melden und ggf. zu korrigieren, bitten die Entwickler um intensive Tests.

Einige Paketaktualisierungen in openSUSE 12.3 RC2

  • digikam 2.9.95->3.0.0
  • gnome-shell 3.6.2->3.6.3
  • kernel-default 3.7.6->3.7.9
  • kiwi 5.04.37->5.04.53
  • libcdio 0.83.git->0.90
  • libdrm 2.4.41->2.4.42
  • mariadb 5.5.28a->5.5.29
  • MozillaFirefox 18.0.1->19.0
  • MozillaThunderbird 17.0.2->17.0.3
  • openssl 1.0.1c->1.0.1e
  • postfix 2.9.5->2.9.6
  • pulseaudio 2.1->3.0
  • release-notes-openSUSE 12.3.1->12.3.3
  • seamonkey 2.15.1->2.16
  • sysconfig 0.80.4->0.80.5
  • wine 1.5.22->1.5.23

UEFI and Secure Boot Status

Jos Poortvliet weißt in seiner Ankündigung darauf hin, dass es problemlos möglich sein soll, openSUSE 12.3 auf Computern mit aktivierten UEFI und Secure Boot zu installieren. Während der Installation kann man angeblich sehen, dass YaST die EFI-Partition (normalerweise / dev/sda1) als Boot-Partition verwendet und als Einhängepunk t /boot /efi  festlegt. YaST wird ein Verzeichnis namens „opensuse“ in dieser Partition erstellen und eine Datei Namens grub.efi oder grubx64.efi hinzufügen. YaST erstellt auch einen neuen Eintrag im Firmware Bootmanager. Mit der vorliegenden RC2 soll man diesen Vorgang vollständig testen können.

Änderungen bei den openSUSE Live Medien

Mit openSUSE 12.3 werden auch die Live Medien etwas umgestaltet. Die Images fallen mit ca. 1 GB größer als bisher aus und sind eher für den Einsatz mit einem USB Stick vorgesehen als für die Verwendung auf einem CD Medium. Dafür enthalten diese Live Images ab jetzt auch mehr Software. So ist auf den Live Medien z.Bsp. ab jetzt auch das komplette LibreOffice, Gimp und das openJDK java environment. Außerdem enthalten sie jetzt eine ganze Reihe nützliche Rettungs- Backuptools wie z.Bsp. GParted, Grsync, dd_rescue und photorec.

Im Downloadcenter von openSUSE ist eine Rettungs CD mit Xfce Desktop neu hinzugekommen. Wie der Name schon sagt ist dieses Medium nicht für die Installation oder gar zum Upgrade gedacht sondern als Live CD zur Datenrettung.

openSUSE 12.3 RC2 kann wie immer auf der Downloadseite des openSUSE Projekts heruntergeladen werden.

Quelle: news.openSUSE.org

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One Response to 2. und letzter Release Candidate von openSUSE 12.3 ist fertig

  1. Andreas Tomiak says:

    Leider klappt die Installation mit AutoYaST und nfs:// URLs nicht, da immer noch in der initrd das Binary mount.nfs fehlt!

    Siehe auch: https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=799496

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