openSUSE 11.4 Installation auf dem Notebook HP Pavilion dv9000

Mein jetzt schon etwas betagtes Notebook  HP Pavilion dv9000 bringt folgende Hardware als Voraussetzung mit:

  • Prozessor:   Intel Core 2 Duo T7500 @ 2,20 GHz
  • Arbeitsspeicher:  4 GB Ram
  • Grafikkarte : NVIDIA GeForce 8600M GS
  • Festplatte : 2 x 250 GB

Auf der ersten Festplatte habe ich zwei Partitionen für Windows 7  und auf der zweiten Festplatte sind 4 Partitionen für Linux. Dabei hat das /home Verzeichnis eine eigene Partition. Installiert ist openSUSE 11.3 32Bit mit KDE.

Ich habe mich gegen ein Upgrade und für eine Neuinstallation von openSUSE 11.4 entschlossen, um bei der Gelegenheit gleich einige Fehler auszumerzen, die sich inzwischen eingeschlichen haben. Außerdem ist es die beste Gelegenheit das System mal wieder zu entrümpeln und Ordnung zu schaffen. Wichtig ist mir nur, daß mein altes /home-Verzeichnis mit in die neue Installation integriert und übernommen wird. Sicherheitshalber habe ich vorher ausführliche Backup’s erstellt.

Als Installationsmedium benutze ich die Heft DVD vom Magazin LinuxUser 05/2011 mit openSUSE 11.4 32Bit Live und Install.

Also genug der Vorrede und ab mit der DVD ins Laufwerk. Ich werde hier nicht noch mal den ganzen Installationsprozess ins kleinste kommentieren. Das habe ich bereits in diesem Artikel ausführlich getan.

Eine feine Sache ist, dass man den Partitionsaufbau während der Installation einlesen bzw. importieren kann und es wird gleich vorgeschlagen, dass nur die Rootpartition formatiert wird. Durch einige Änderungen an der Softwareauswahl kam bei mir eine Installationsmenge von 4,4 GB zusammen.

Nach der Installation:

Die Installation dauerete ca. 45 min und verlief ohne Probleme. Auch die „Automatische Konfiguration“ konnte ohne Fehler und Eingriffe beendet werden.

Zu meinem großen Erstaunen hat nach dieser Installation sofort die WLAN Verbindung funktioniert. Ich war eigentlich darauf eingestellt, dass ich da noch etwas Arbeit vor mir hatte. Aber so bin ich angenehm überrascht worden.

Auch die eingebaute Webcam und der Sound funktionieren sofort und ohne zusätzliches Zutun. Mein Homeverzeichnis ist ordnungsgemäß übernommen worden und dadurch habe ich nach dieser Neuinstallation fast meinen gewohnten Desktop mit allen Einstellungen wieder vorgefunden. Außer einige  Miniprogramme und mein Cairo-Dock, welche nach dieser standardmäßigen Neuinstallation noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Das wird eben zeitnah nachinstalliert.

Als Treiber für meine NVIDIA Grafikkarte wurde der nouveau Treiber installiert. Der erste Eindruck ist erst mal okay. Er funktioniert halt. Sogar Arbeitsflächeneffekte sind aktiv. Trotzdem habe ich demnächst noch vor, wieder auf einen propritären Treiber zu wechseln.

Fazit :

Alles in allem, eine sorgenfreie, problemlose und angenehme Installation. In 45 min ein Topaktuelles Betriebssystem, mit jede Menge gebrauchsfertige Programme und alles Einsatzbereit installiert und konfiguriert. Das gefällt mir.

Als erstes werde ich demnächst aber KDE SC auf 4.6.2 upgraden.

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One Response to openSUSE 11.4 Installation auf dem Notebook HP Pavilion dv9000

  1. Diotima says:

    Hallo 🙂
    ich schau jetzt sicher öfter rein hier, aber das nur nebenbei, mich hat die Struktur die du verwendest, hellhörig gemacht. Ich meine Theoretisch weiß ich um die Möglichkeiten vieler Partitionen und auch dass es besser ist, die Root-P. separat anzulegen. Ich verwende auf diesem PC außer openSuse(11.3+) noch Slitaz3.0 und WIN7 oder alternativ ein Puppy5.2, das von CD+USB bootet. Mir ist z.B. nicht klar, wie ich das mit Root regeln müsste, weil oft gemeldet wird, es besteht bereits eine Rootpartition und die Vorschläge behagen mir nicht, ich bin so 2007/2008 auf Linux umgestiegen, und seit mir dann Ubuntu Probleme machte und ich nur mit Kernelpanic kämpfte, half mir dann openSuse weiter, aber ich fühl mich
    doch immernoch überfordert wenn ich sehe welche Möglichkeiten mir angeboten werden. Quasi traue ich mich augenblicklich nicht, zu den 3 vorhandenen OS noch ein openSuse 11.4 draufzukloppen. Dabei würde ich es schon gerne testen. Dazu kommt, dass unsere PCs schon älter sind und viele neuere Entwicklungen einfach derzeit nicht mitmachen. Aufrüstung steht zur Zeit nicht auf der TO, mein neuer PC ist auch nicht das große technische NowHow, uweil ich muss nicht jede „Spielerei“ und Möglichkeit in der Entwicklung mitmachen.
    Für mich beschränkt sich Klickibunti nicht wirklich auf Windows 😉
    Jedenfalls werde ich von PCnutzern meiner Generation immer entsetztstaunend beäugt, wenn ich anfange über Möglichkeiten und Tatsachen in der Linuxnutzung zu reden, und sie klammern so schön an ihrem XPchen mit Orginaleinstellungen.
    Nungut. Jetzt habe ich diese klasse Seite gefunden, und ich werd mich anstrengen, aus dem Angebot für mich was mitzunehmen.
    Viele Grüße
    Diotima

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