komfortabel Mails checken mit kshowmail

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.5


Im Oktober 2009 habe ich schon mal einen Artikel über kshowmail veröffentlicht. Als dann KDE 4 erschien war das für KDE 3.x entwickelte kshowmail nur noch begrenzt bzw gar nicht mehr einsetzbar. Im Juli 2010 haben die Entwickler nun eine neue Version für KDE SC 4 herausgebracht. Die zur Zeit der Erstellung dieses Artikels aktuelle Version ist die 4.0-13.1 . Das dieses kleine Tool nun wieder für KDE SC 4 verfügbar ist und die Änderungen in dieser Version haben mich veranlasst, kshowmail noch mal einen Beitrag zu widmen.

Was ich 2009 über kshowmail selbst und dessen Funktion geschrieben habe gilt natürlich immer noch weitestgehend und ist nur geringfügig angepasst:
“KShowmail – The Human Spam Filter” ist ein POP3 Mail Checker für Linux. Wie der Name schon ahnen lässt, ist KShowmail 4.0.1 für den KDE 4 Desktop gemacht. Natürlich läuft es auch unter all den anderen Desktops wie Gnome oder xfce, nur müssen dann die nicht gerade geringe Mengen an KDE-Bibliotheken mit geladen sein.
KShowmail ist ein sehr komfortabler Mail Checker. Man kann beliebig viele Mailkonten einrichten, egal von welchem Anbieter auch immer wie z.Bsp. GMX, Web.de oder andere. Wichtig ist, dass der Email Anbieter das POP3 Protokoll zum Mailempfang unterstützt. Das tun aber alle gängigen Anbieter. Das ist wiederum auch das größte Manko an kshowmail. Viele nutzen heutzutage nicht mehr das POP3 Protokoll sondern IMAP. Und IMAP wird von kshowmail nicht ( oder noch nicht ? ) untertsützt.
Man kann KShowmail sehr genau konfigurieren was bei welchem Ereignis getan werden soll. Also z.Bsp. beim Eingang von neuen Mails das Hauptfenster zeigen, ansonsten wieder als Icon in die Panelleiste verschwinden oder einen Klang abspielen oder ein bestimmtes Programm wie z. Bsp. Kmail starten.
Wenn KShowmail dann den Eingang von neuen Mails anzeigt, werden die Mails noch nicht vom Server runtergeladen. Verbleiben also noch vollständig auf dem Server. An Hand der Emailheader bzw. der Kopfzeilen kann man jetzt entscheiden welche Mails man gleich auf dem Server löschen will und welche dann später mit dem richtigen Mailprogramm runtergeladen werden soll.
Durch das Anlegen von verschiedenen Filtern kann man das aussortieren auch noch automatisieren.
KShowmail intergiert sich bestens in die Systemanzeige des KDE Panels.

Installation :

kshowmail ist nicht auf den openSUSE 11.3 Installationsmedien und auch nicht in den gängigen Repositories zu finden.

Das einzubindende Repositorie lautet:

http://download.opensuse.org/repositories/home:/kuddel-fl/openSUSE_11.3

Wenn das Repo von "home:kuddel-fl" ordnungsgemäß eingebunden ist erscheint kshowmail in der Softwareliste.

oder ihr nehmt die 1-Klick Installation :                                                     

Nach einem Klick auf den "1-Klick Installation" Button erschein dieses oder je nach Browser ein ähnliches Fenster.

Wenn ihr „Öffnen mit … > YaST-Meta-Package-Handler(Standard)“ gewählt habt braucht ihr nur noch auf „OK“ klicken.

Hier wird das neu hinzuzufügende Repositorie angezeigt.

Bei der Option “ Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ empfehle ich das Häckchen gesetzt zu lassen. Das hat den Vorteil, dass ihr immer auf dem laufenden seid, wenn kshowmail aktualisiert wird.

Man kann natürlich das Häckchen auch rausnehmen, damit das Repo nach der Installation wieder aus der Konfiguration gelöscht wird. Wirklich wichtig ist diese Entscheidung in diesem Fall nicht.

Wenn das Repo jetzt mehr Inhalt gehabt hätte müsste jetzt hier das/die zu installierende Programm(e) ausgewählt werden. Da dieses Repo nur kshowmail enthält ist die Auswahl nicht so schwer 😉

Kurz bevor wirklich Änderungen am System vorgenommen werden erscheint noch mal eine Zusammenfassung mit dem was ausgeführt wird. Sorgfältig lesen und prüfen, ob das die gewünschten Vorgänge sind oder ob man sich vorher irgendwo vertan hat.

Wenn man hier abbricht ist noch nichts am System verändert worden. Mit „weiter“ kommt noch mal eine Warnung…

Ohne Worte ...

und dann startet die Installation. Kurze Zeit später ist kshowmail fertig installiert und kann benutzt werden.

kshowmail starten:

Das Programm hat sich bei meinem openSUSE 11.3 erst nach einem Neustart im K-Menue eingetragen.

kshowmail starten aus dem K-Menue

oder ihr startet den „krunner“ mit dem Tastatur-Befehl : ALT     F2

kshowmail starten mit dem KDE Programmstarter "krunner"

So startet kshowmail beim ersten mal.

Wenn man jetzt nicht kshowmail komplett beendet, startet es bei jedem Systemstart automatisch mit.

kshowmail konfigurieren:

Klickt auf den Button „KShowmail einrichten“

Im Ersten Punkt des Einrichtungsdialog werden die Aktionen bei neuen Mails oder auch wenn keine neue Post da ist festgelegt.

KShowmail hat in dieser Version auch eigene neue Sounds mit dabei.

Das Erscheinungsbild kann sich jeder nach seinem Geschmack selbst zusammenklicken.

Die "allgemeinen Einstellungen" kommen erst an dritter Stelle.

Hier werden auch solch wichtigen Einstellungen wie „automatische Aktualisierung“ , „Minimiert starten“ u.s.w. gemacht.

Hier werden die Mailkonten eingerichtet, die kshowmail überwachen soll.

Es folgen noch drei weitere Einrichtungspunkte:

* Filter

* Spam-Prüfung

* Log

die ich aber nicht näher beleuchten möchte.

Wenn alles läuft, liegt kshowmail ruhig mit einem gelben Briefumschlag als Icon im System-tray im KDE Panel.

Und wenn dann neue Mails vorhanden sind werde ich bei meiner Konfiguration mit diesem kleinen Hinweisfenster und einer freundlichen Frauenstimme darauf hingewiesen.

kshowmail bedarf eigentlich gar nicht so vieler Worte. Das Programm ist auch dank seiner deutschen Lokalisierung, seiner sehr benutzerfreundlichen Button-Beschriftung und den aussagekräftigen Tooltipps einfach zu bedienen.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (kshowmail4)

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