KDE Netbook-Variante mit openSUSE 11.2

Das KDE Team hat eine spezielle openSUSE Version als Netbook Referenz vorgestellt. Mit der Plasma Netbook Reference Platform möchten das KDE-Team eine spezielle Linux-Distribution zur Verfügung stellen, mit der sich die Netbook-Variante von KDE4.4 möglichst einfach testen lässt.
Diese neue Referenz Platform ist auf openSUSE 11.2 basierend und wurde auch vollständig im openSUSE-Buildservice gebaut.
Die KDE Entwickler haben sich für diese Variante mit openSUSE entschieden, weil sich damit viel schneller und einfacher durch den openSUSE-Buildservice aktuelle Builds der Plasma Netbook-Variante bauen lassen. Außerdem erstellt der openSUSE-Buildservice ja auch die Infrastruktur für Debian, Ubuntu und Fedora-Pakete bereit.

Einige Screenshots könnt ihr euch hier vom neuen Plasma Netbook Desktop ansehen.

Die Plasma Netbook Reference Platform ist ca. 500 MByte groß und kann als komprimiertes RAW-Abbild von den openSUSE-Servern runtergeladen werden :

Verzeichnis:
repositories/KDE:/Netbook/images/

bzw Direktload:
http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Netbook/images/

Zur Installation entpackt man das Abbild und überspielt es danach auf einen USB Stick, der mind. 2 GB groß sein sollte.
bunzip2 Plasma-Netbook-Reference.i686-0.1.0-*.raw.bz2
dd if=Plasma-Netbook-Reference.i686-0.1.0-*.raw of=/dev/sdX

Danach hat man dann ein, leider nur englischsprachiges, Live System auf dem Stick zum ausprobieren.
Diese KDE Netbook Platform wird trotz ihrer Verwandschaft mit openSUSE nur sehr wenig openSUSE Logos oder Hintergründe zeigen und statt dessen KDE Standard Themen verwenden.

In diesem Video kommt die neue Netbookoberfläche ganz gut rüber, auch wenn der Kommentar in englisch ist.


Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag ? (Plasma Netbook)

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2 Responses to KDE Netbook-Variante mit openSUSE 11.2

  1. aykut says:

    Sehr Interessant Thomas, ich lade mir gerade das Image runter. Ist das Image wie ein CD-Iso zu verstehen? Reicht das Entpacken auf dem Stick vollkommen aus?
    Gruß Aykut

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  2. admin says:

    Hi Aykut,
    ja diese *.raw File ist so ähnlich wie ein *.iso File zu sehen. Ich war auch erst etwas überrascht. Kannte ich doch bisher das raw Format doch mehr so aus dem Grafik / Foto Bereich. Ich habe die raw Datei dann wie im Artikel beschrieben per dd auf den 2GB Stick verbannt. Das reicht aus. Danach hast du dann einen Live Stick m it dem System zum ausprobieren.
    Viel Spaß
    Thomas

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