Warum besser Linux statt Windows benutzen?


Für wen ist Linux in der Praxis besser geeignet als Windows?

Du bist kein Computeranfänger und kennst dich mit Grundbegriffen und Grundvoraussetzungen am PC aus ?
Deine Haupttätigkeiten am PC sind entweder ausschließlich Büroarbeiten, Internet oder Programmiererarbeiten, Multimedia wie z.B. Video- und Bildbearbeitung, Bilder sammeln und sortieren, Musik sammeln, bearbeiten und/oder katalogisieren …
Du willst nicht unbedingt die absolut neuesten HighEnd Games spielen
UND DU WILLST NICHT MEHR SO VIEL ZEIT MIT SYSTEMPFLEGE, WINDOWS AUFRÄUMEN UND ENTSCHLACKEN, SICHERHEITSSOFTWARE INSTALLIEREN UND AKTUALLISIEREN u.s.w. verbringen

Wer doch besser bei Windows bleiben sollte? ( wenigstens vorerst ;-))

Du möchtest nur die neusten Spiele spielen.
Du hast keine Lust was neues zu probieren bzw. dich auf etwas neues umzugewöhnen.

 

Sicherlich kann sich jeder selbst sein Betriebssystem für seinen PC wählen, aber ich möchte hier einige Argumente für die Wahl von Linux erläutern.

1. Stabilität ( Absturzsicherheit )
Sicherlich war dies lange Zeit eines der Hauptgründe für den Einsatz von Linux. Heutzutage würde ich fast sagen, das dieses Argument etwas an Überzeugungskraft verloren hat.
Dieser Punkt galt vorwiegend früher, als Linux noch hauptsächlich auf Serversystemen und ohne grafische Oberfläche lief.
Auch viele Windows XP User kennen den guten alten ( .. fast schon lieb gewonnenen ;-)) Microsoft Absturzbildschirm, den Bluescreen, fast nur noch vom erzählen, Windows Vista ist Geschichte und auch Windows 7 ist inzwischen auf einem brauchbaren stabilen Level angekommen, so das sich der Heimanwender nur noch selten über Abstürze beschwert. Also in Punkto Stabilität im Desktopsegment ist der Vorsprung von Linux nicht mehr ganz so gewaltig wie noch vor einigen Jahren.

2. Kosten
Bei den Kosten hat Linux ganz klar die Nase vorn.
Ein Windows 7 Pro kostet neu heutzutage z.B. bei Amazon immer noch ca 44,-Eur. Das ist zwar auch nicht so der Hammer, aber dafür bekommt man ein Betriebssystem,
– bei dem man sich Zwangsregistrieren muss,

– bei dem man nie genau weiss was es macht,

– mit wem es Verbindung aufnimmt,

– was es über die Onlineverbindung sendet,

– welche Hintertüren es offenhält,

– was es von meinen privaten Daten weitergibt,

– welches ich zwar bezahlt habe aber doch nicht damit machen darf was ich will,

– welches ich nur auf einem einzigen Computer verwenden darf u.s.w.

openSUSE Linux kann und darf
– JEDER SO OFT ER WILL RUNTERLADEN,
– JEDER SO OFT ER WILL, AUF SO VIELE COMPUTER WIE ER WILL, INSTALLIEREN,
– JEDER SO VERÄNDERN WIE ER ES HABEN MÖCHTE,
– JEDER SO OFT ER WILL KOPIEREN,
– JEDER DEN QUELLCODE EINSEHEN, KONTROLLIEREN, MITENTWICKELN, FEHLERBESEITIGEN,
– KEINER BRAUCHT SICH IRGENDWO REGISTRIEREN, KANN ES ABER ZUR VERBESSERUNG DES SERVICES,
– u.s.w.

3. Sicherheit
Die Sicherheit ist ein weiterer entscheidender Vorteil von Linux. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, seit dem ich seit mehreren Jahren ausschließlich mit Linux arbeite, brauche ich mich kaum noch um Virenscanner, deren Aktualisierung, um Spywareblocker, um Adware, um Emailwürmer, um Trojaner und den ganzen damit verbundenen Zeitaufwand kümmern. ( Übrigens nicht zu vergessen: Auch ein Zeitaufwendiges Defragmentieren gehört unter Linux der Vergangenheit an. ) Linux arbeitet mit einem so ausgeklügelten Rechtesystem und einer solchen Programmvielfalt, dass sich das Programmieren von Viren und Schadsoftware nicht mehr lohnt und es somit uneffektiv macht. Unter Windows weiss der Virenprogramierer, wie er einer möglichst großen Gemeinde Schaden zufügen kann. Optimale Bedingungen für Virenprogrammierer. Unter Linux gibt es solche massenverbreitete Standardprogramme nicht und somit fehlt den Virenprogrammierern eine entscheidende Angriffsfläche.
Es gibt auch für Linux einige wenige Viren. Aber durch das fast perfekte Rechtesystem kann ein eventuell eingefangener Virus ( und die Chance dafür ist äußerst gering ;-)) nur Schaden in Eurem Homeverzeichnis ( vergleichbar bei Windows mit dem Ordner „Eigene Dateien“ ) anrichten, aber nicht das System beschädigen wie bei Windows. Es gibt auch Virenscannersoftware für Linux, aber die sucht ausschließlich nach Windowsviren. Der Einsatz ist empfehlenswert, wenn man Linux im Netzwerk mit Windows betreibt oder Windowsdateien per Email empfängt bevor man sie auf Windowspartitionen weitergibt.

4. Der Open Source Gedanke

Aber der wichtigste und bedeutendste Punkt ist: Bei Linux und im speziellen bei openSUSE im diesem Fall kann sich, wer möchte, aktiv gemäß seiner Fähigkeiten an der weiteren Entwicklung und Gestaltung seines Betriebssystem beteiligen. Dadurch, das die offenen Linuxdistributionen wie openSUSE in offenen Gemeinschaften entwickelt werden kann man die Entwicklung und die Zukunft aktiv mit beeinflussen. Dazu muss man nicht unbedingt ein Programmierer sein. Sei es an Grafiken mitzuarbeiten oder Übersetzungen bei zusteuern. Tests durchzuführen oder auch nur Ideen zu diskutieren oder Anleitungen zu erstellen bzw. Hilfestellungen zu geben. Die Möglichkeiten des Mitmachens sind sehr vielfältig.

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Warum besser Linux statt Windows benutzen?, 9.3 out of 10 based on 78 ratings
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12 Responses to Warum besser Linux statt Windows benutzen?

  1. Elbarto says:

    genau hab nicht gedacht das es so einfach zu bedienen ist !und da ich viel music bearbeitung mache ist es super diese programme ohne viel sucherei im net zu bekommen ! finde es sogar besser als z.b. win xp ! wo ich jeden tag mich mit treibern & updates rumärgern musste !was mich nur stört ist das eine live dist.. super auf mein lappi läuft von der bild qualität her nur wenn ich die koplettversion insalliere hab ich flakern am bildrand !!

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  3. WNAnthony says:

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  4. ashamp says:

    hallo,
    mit dem kauf eines hp 625 plus linux suse 11.4 begann eine reise in eine neue andersartige vielfalt. ich war nach 2 tagen nahe am aufgeben, weil das ist so anders, und na klar 17 jahre windowss erfahrungen. nach 7 neuinstallationen nicht aufgegeben. es fängt an spaß zu machen. ich bin begeistert. und toll die vielfalt der linux-welt!

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  5. admin says:

    Ich habe mich sehr über deine Zeilen gefreut. Du machst es richtig. Wenn man Linux kennenlernen will, darf man nicht vor dem Neuen erstarren, sondern mit Freude und Spaß auf Entdeckungsreise gehen und geniessen.

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  6. DanyDahres says:

    Nachdem mein Vista sich zum 2. Mal verabschiedet hatte, habe ich Windows 7 bestellt. Für die Wartezeit habe ich (eigentlich nur aus der Neugierde heraus) Open Suse installiert.Heute ist mein Windows angekommen und ich habe es noch immer nicht fertig gebracht Suse zu deinstalliern.Leider konnte ich in der Zeit noch keinen Treiber für meine Grafikarte finden und so werde ich wohl wieder auf Windos umsteigen.Trotzdem alles in alllem bin ich begeistert von Linux Suse…Die Benutzeroberfläche ist wunderschön und übersichtlich, die Programme die installiert sind sind allesamt nützlich man kann gleich starten … usw. einfach großartig , ich ärgere mich schon fast über meinen Windows Kauf.

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  7. Lutz Franitza says:

    Hallo,
    ich habe mich jetzt endgültig für OPENSUSE entschieden. Habe jetzt Alles am laufen, als Neuling; war nicht einfach, aber wer wird denn gleich die Flinte ins Korn schmeißen!?
    Ich habe nur noch ein Problem: Staroffice 9.2 gekauft und installiert, Libreoffice deinstaliert.Staroffice läuft super, habe aber damit ein Problem.ich kann mich nicht registrieren, da eine defekte JAVA JRE installiert. Hilfe !!!!

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  8. Harry says:

    Naja, das Argument „UND DU WILLST NICHT MEHR SO VIEL ZEIT MIT SYSTEMPFLEGE, WINDOWS AUFRÄUMEN UND ENTSCHLACKEN, SICHERHEITSSOFTWARE INSTALLIEREN UND AKTUALLISIEREN u.s.w. verbringen“ kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Seit ich mich mit dem aktuellen openSUSE beschäftige, verbringe ich weit mehr Zeit mit Systempflege, als vormals unter Windows 7! Und der permanente Hang zur Verwendung der Konsole mit diesen im Gegensatz zu MS-DOS überhaupt nicht logisch, aber sehr kryptisch wirkenden Befehlen ist für einen Umsteiger von Windows auf Linux auch nicht gerade einfach. Also, bis alles so läuft, wie man es will, ist auch in Linux ein breiter Weg! Da ist die Klicksibunti-Welt von Windows doch etwas einfacher zu handhaben, dafür kostet sie aber auch.

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  9. Midnight Ghost says:

    „[..] nur Schaden in Eurem Homeverzeichnis ( vergleichbar bei Windows mit dem Ordner “Eigene Dateien” ) anrichten, aber nicht das System beschädigen wie bei Windows […]“

    Ich bevorzuge natürlich auch Linux, aber der Satz ist aus meiner Sicht leider nicht ganz korrekt. Denn auch in Linux ist es möglich das Viren/Exploits/… root Zugang erhalten. Hier nur ein Beispiel:
    http://www.linux-magazin.de/NEWS/Root-Exploit-fuer-Linux-Kernel-ab-2.6.39
    Die Gefahr ist natürlich deutlich geringer, da man u.a. dank der Repos der verschiedenen Distros neue Software aus bedeutend sichereren Quellen erhält. (Im übrigen ein weiterer großer Vorteil, denn man muss sich nicht mühevoll irgendwelche dubiosen .exe Dateien herunterladen und hoffen das danach noch alles läuft.)

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  10. steffen says:

    Hier ist Steffen, meine schöne Frage heißt, wird es den Blue Stacks App Player auch für opensuse geben? Stichwort Android Player gibt es für Windows u. Mac.

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  11. admin says:

    Soweit ich weiß nicht.

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  12. Pingback: Ist Windows 8 Schrott?? - Seite 20

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