VLC media player – ein echter Multimedia-Alleskönner.

Update: Dieser Artikel vom September 2009 wurde im Januar 2012 aktualisiert

kegel

Der schlanke VLC Media Player zählt zu den beliebtesten Wiedergabe-Programmen für Multimedia-Inhalte nicht nur in der Linux-Welt.  Auch viele Windows- und Mac User nutzen dieses hervorragende Programm.

Ein wichtiger Grund dafür ist der problemlose Umgang mit den häufigsten Video- und Audio-Formaten. So spielt der VLC etwa DVDs ( mit Menü ) genauso ab, wie Video-CDs, MP3s, MOV- und FLV-Dateien oder DivX.

Der Player unterstützt MPEG- und DivX-Streaming und kann damit auch Videos schon während des Downloads abspielen.  Man kann sich den Beginn des Films anschauen und prüfen ob sich der Download wirklich lohnt. Ebenso kann  man auch ZIP gepackte Files abspielen, ohne diese vorher entpacken zu müssen.

Die Lautstärke des Filmes kann künstlich auf bis zu 200 Prozent erhöht werden, falls das Video zu leise sein sollte. Zusätzlich kann der „VLC media player“ auch nach Albencovern suchen.

Eine Playlist-Funktion erlaubt das Abspielen mehrerer Filme hintereinander.
In der Version 1.0.x haben die Entwickler die Software um wichtige Formate ergänzt und den Grundstein für Blu-ray-Unterstützung gelegt. Darüber hinaus wurde der „VLC media player“ um neue Wiedergabe- und Aufnahme-Funktionen erweitert.

Der Funktionsumfang des „VLC media player“ ist so groß, dass er sich nur unzureichend wiedergeben lässt. Am besten den „VLC media player“ selber ausprobieren. Er gehört einfach zur Grundausstattung. ( bei einem Linux Computer gehört er schon zum „Guten Ton“ 😉 )

Installation:

Eine Möglichkeit, von der ich doch eher abraten möchte, ist die 1-Klick Installation über die Projektseite http://www.videolan.org/vlc/download-suse.html
Dabei wird das VideoLan Repository eingebunden. Dadurch passiert es, wenn man ebenfalls das Packman Repo eingebunden hat, dass man zwei Repos benutzt, die beide den „VLC media player“ und dazugehörige Dateien und Abhängigkeiten anbieten. Bei der Installation des „VLC media player“ kann es dann zu unzähligen nicht aufgelösten Abhängigkeiten und Problemen kommen, weil sich die Pakete aus beiden Repos mischen.

Ich selbst favorisiere die Installation aus dem Packman Repository. Das Repository von Packman sollte ohnehin auf jedem openSUSE System nicht fehlen und wird auch für die Installation des „VLC media player“ benötigt. Das Packman Repo habe ich bereits über die Community Repositories in meinem System eingebunden. Die Installation ist denn eigentlich keine Hürde mehr. YaST als Root starten. Über die Suchfunktion im YaST Modul „Software installieren oder löschen“ nach vlc suchen und installieren. Das war es schon.

Die Installation des VLC media players ist unter openSUSE die gleiche Prozedure wie bei jeder anderen Softwareinstallation per YaST auch.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsammen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsamen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Einige der Möglichkeiten im VLC

Einige der Möglichkeiten im VLC

Das Einstellungsfenster des VLC.

Das Einstellungsfenster des VLC.

Wem der „VLC media player“ doch zu spartanisch daher kommt, der kann sich den Player mit etlichen Skins verschönern. Auf der speziellen Skin – Webseite ist die Auswahl recht groß.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Fazit:
Der „VLC media player“ sollte auf keinem Linuxsystem fehlen. Wer Multimediadateien an seinem Linuxsystem komfortable und ohne Stress abspielen will, ist mit dem VLC bestens bedient. Auch in der Windowswelt läuft der VLC anderen Playern den Rang ab.

Links:
VLC media player bei Wikipedia
VideoLAN Projektseite

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3 Responses to VLC media player – ein echter Multimedia-Alleskönner.

  1. alvanx says:

    Wirklich ein guter Player! Danke für den Artikel. Schade nur, dass man Abhängigkeitsprobleme bekommt, wenn man gleichzeitig das X11-Repo verwendet.

    Der Singular von „Repositories“ ist übrigens „Repository“. Das ist mir bloß aufgefallen.

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  2. admin says:

    Danke für den Hinweis, habe es gleich korrigiert.
    Die Abhängigkeiten lassen sich aber auflösen. Man MUSS es nur auch tun und darf es nicht ignorieren.

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