weiteres cooles Dock für den Desktop – Cairo-Dock

UPDATE:

Artikel am 28.03.2012 auf Basis von openSUSE 12.1 KDE 4.8.1 aktualisiert !

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal erläutert, wie man mit dem Dock AWN (Avant Window Navigator) den KDE Desktop unter openSUSE verschönern konnte.
Jetzt habe ich mich für openSUSE nach einer Alternative umgesehen und habe etwas viel besseres gefunden.

Das Cairo-Dock.

Cairo-Dock ist ein grafisch sehr schickes Dock, welches wieder eigentlich für GNOME oder Xfce gemacht ist, es kann aber auch unter KDE benutzt werden. Es ist ähnlich dem Avant Window Navigator,dem Docky oder dem bekannten Dock von Mac OSX. Es kann Progammstarticons, Minianwendungen  und die laufenden Programme  aufnehmen und darstellen.  Programmstarter können in Unterdocks zusammengefasst werden, um Platz zu sparen. Das ‚Design und die Effekte des Cairo-Docks können durch zahlreichen Theme mit einem weit gefächerten Angebot individuell gestaltet werden.  Am besten funktioniert das Cairo-Dock mit OpenGL Unterstützung. Aber auch ohne bestehen gute Chancen für ein gut funktionierendes Dock. Seit Version 2.0.0 kann man Cairo-Dock ohne OpenGL nutzen.

 

Das Cairo-Dock auf meinem KDE 4.3.4 Desktop

Das Cairo-Dock auf meinem KDE Desktop

 

mit dem MacOSX Theme

 

Installation:
Das Cairo-Dock kann wieder unter openSUSE mit YaST oder zypper oder auch per 1-Klickinstallation aus dem Browser installiert werden. Für die beiden ersten Varianten bindet man vorher das Homerepository von Herbster0815 mit der
URL für 12.1: http://download.opensuse.org/repositories/home:/Herbster0815/openSUSE_12.1/
in das System ein.
Dann im YaST „Software installieren oder löschen“ auswählen. Im YaST Fenster wählt man dann die Registerkarte „Suchen“ und sucht nach dem Programm durch die Eingabe des Programmnamens cairo-dock. (siehe nächster Screenshot)

notwendige Pakete (entweder 32 oder 64Bit) :
– cairo-dock-xyz.rpm
– cairo-dock-plugins-xyz.rpm
– cairo-dock-plugins-gnome-integration-xyz.rpm oder cairo-dock-plugins-kde-integration-xyz.rpm

Die Installation von Cairo-Dock mittels YaST.

Die Installation von Cairo-Dock mittels YaST.

Das Cairo-Dock wird bei der Installation diverse Abhängigkeiten auflösen wollen. Ihr solltet möglichst dafür sorgen, dass alle Abhängigkeiten positiv erfüllt werden. Ansonsten kann es passieren, dass das Cairo-Dock gar nicht oder nicht richtig funktioniert. Eventuell müssen noch einige Repos hinzugefügt werden, die die entsprechenden Pakete bereithalten. Auch sollten die 3D Fähigkeiten der Grafikkarte durch die entsprechenden 3D Treiber der Grafikkartenhersteller aktiviert bzw. installiert sein.

Start und Benutzung:
Das Cairo-Dock kann unter KDE ganz locker aus dem K-Menue gestartet werden,

 

Der Start des Cairo-Dock aus dem K-Menue. Wenn es funktioniert und nach Möglichkeit immer die MIT openGL auswählen.

Der Start des Cairo-Dock aus dem K-Menue. Wenn es funktioniert und nach Möglichkeit immer die MIT openGL auswählen.

oder wie gehabt auch mit [Alt]+[F2] und Eingabe von Cairo-Dock.

 

Der Start von Cairo-Dock mit dem Apps-Starter KRunner Alt+F2

Der Start von Cairo-Dock mit dem App-Starter KRunner Alt+F2

 

 

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Was bringt openSUSE 12.2 ?

Die Entwickler arbeiten an openSUSE 12.2, welches am 11.Juli 2012 lt. Timeline erscheinen soll. Inzwischen wurde am 19.März die zweite Testversion von 12.2 (Milestone 2) zum Download und Testen freigegeben. Da wird es langsam mal wieder Zeit schon mal ein Auge auf die nächste openSUSE Ausgabe zu riskieren und mal nach Infos Ausschau zu halten was die neue openSUSE 12.2 für uns Anwender bringt. Dazu habe ich mir mal beide Live CDs von openSUSE 12.2 Milestone 2 mit KDE und Gnome von der Projektseite runtergeladen.

Eine neue openSUSE Ausgabe erkennt man zuerst immer an dem neuen Branding. Dieses ist auch diesmal wieder in Suse-typischen Grün gehalten. Ich will nicht wieder davon anfangen ob es hübsch geworden ist oder nicht. Letztendlich ist das eigentlich egal, weil sowieso fast jeder (mich eingeschlossen) ziemlich schnell die Optik seines System nach eigenem Geschmack anpasst.

 

Das neue Design ist dieses mal schon frühzeitig integriert.

 

Und der KDE 4.8.1 Desktop auf openSUSE 12.2 MS2

 

Was planen denn nun die openSUSE Entwickler für 12.2 ?

Auf der englischen Seiten http://en.opensuse.org/openSUSE:Upcoming_features sind immer die „Kommenden Features“ für das nächste Release veröffentlicht. Diese Auflistung ist zwar kein Dogma, aber eine gute Orientierung für Interessierte. Demnach bringt openSUSE 12.2

  • Kernel 3.3 oder höher ( 3.3.0-rc6 ist jetzt schon in MS2)
  • eventuell Unterstützung für ARM Prozessoren ? (Ist wohl noch nicht ganz raus ob das rechtzeitig fertig wird)
  • Mesa 8,0
  • Xorg-server 1.12: mit Multi-Touch-Unterstützung
  • GCC 4.7
  • Bootvorgang mit Grub2 – vollständige Integration in YaST , möglichst als Standard-Bootloader
  • Plymouth (ein Bootsplash für Linux mit Unterstützung für Animationen)
  • weitere Verbesserungen an der systemd Integration
  • KDE 4.8 ( 4.8.1 jetzt schon in MS2 enthalten)
  • Gnome 3.4 ( eventuell mit Cinnamon, ein GNOME3-Fork, der komplett auf GNOME 3 basiert, aber dabei die Funktionsweise von GNOME2 imitiert)
  • neuste XFCE
  • Ob der schlanke LXDE Desktop noch in 12.2 enthalten sein wird steht wohl noch nicht fest.
  • gute Chancen hat der neue schlanke Desktop Razor-QT, der wie KDE auf den QT Framework basiert

 

Die Entwicklung von openSUSE 12.2 ist mit dem 2. Meilenstein noch in der Anfangsphase. Der 3. Meilenstein soll am 05.April veröffentlicht werden. Die fertige 12.2 dann am 11.Juli 2012. Bis dahin heißt es ausgiebig testen und auf Fehler prüfen und ggf. gefundene Fehler melden.

 

Meine heutige Testinstallation des Milestone2 an Hand der Gnome Live CD auf einem Netbock HP Mini 210 scheiterte bei der Installation des Grub2 Bootloaders. Mit Umstellung auf Grub 1 klappte die Installation aus dem Live Modus dann. Diesen Fehler schiebe ich aber mal auf die noch nicht fertige Integration von Grub2 als Standardbootloader. Wir werden sehen wie sich das weiter entwickelt.

 

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Images bearbeiten mit isoMaster

isomaster ist ein freier, grafischer Editor für ISO-Images mit Unterstützung für ISO9660, RockRidge und Joliet-Dateinamen. Es kann Dateien und Verzeichnisse von ISO-Images extrahieren oder löschen oder auch hinzufügen.


Wer eine so genannte CD- oder DVD-Imagesdatei ( z.Bsp. *.iso ; *.img ; *.nrg ) nachträglich verändern oder bearbeiten möchte braucht dazu das Programm „isomaster“.

Die Installation erfolgt per YAST über die Packman-Quelle, die natürlich wie schon oft erwähnt wurde, in YAST eingebunden sein sollte.


isomaster Installation bei openSUSE per YaST aus dem Packman Repository


Merkmale:

-Erstellung neuer ISO-Abbilder

-Hinzufügen oder löschen von Dateien und Verzeichnissen zu/aus Abbilddateien

-Erstellen bootfähiger Medien mit verschiedenen Bootrecord-Arten: no-emulation (isolinux, Microsoft Windows)

-Unterstützung für Rock Ridge- und Joliet-Dateinamen

-Leseunterstützung für NRG-Abbilder (Format von Nero Burning ROM)


isomaster in Action


Iso-Master Homepage: www.littlesvr.ca


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spezielle Links zu openSUSE

Hier habe ich mal einige deutschsprachige offizielle Anlaufpunkte des openSUSE Projekt zusammengestellt. Natürlich gibt es noch viele weitere unabhängige Blogs und Foren zum Thema openSUSE. Hier aber nur mal zur Übersicht, was das openSUSE Projekt selbst für den deutschsprachigen Anwender bereit hält.

Projektseite
openSUSE Projektseite

Die deutsche openSUSE Projektseite ist alleine noch keine große Hilfe. Sie verzweigt auch nur auf die weiteren Anlaufpunkte die man auch auf dem direkten Weg ansurfen kann.

openSUSE-Wiki
neues deutsches openSUSE Wiki

Das kürzlich fertiggestellte neue openSUSE Wiki sollte für jeden openSUSE Jünger zum Hauptanlaufpunkt werden. Hier findet man die richtigen und aktuellen Beschreibungen, Informationen und Hinweise. Das Wiki-Team ist selbst auch gerne mal behilflich wenn jemand einen kurzen anfänglichen Schubser braucht um sich in dieser Wiki zurecht zu finden.

Downloads
http://software.opensuse.org

Die Downloadseite von openSUSE.org ist im Wiki integriert. Auf diesem Portal findet man die aktuelle openSUSE Version genauso wie die aktuelle Entwicklerversion zum Download in allen gewohnten Formaten. Von der DVD für 32Bit und 64Bit Architekturen über Live CD’s bis hin zu speziellen Derivaten. zusätzlich kann man hier auch im openSUSE Buildservice nach Paketen suchen.

Forum
deutsches Unterforum von openSUSE.org

Das offizielle deutschsprachige openSUSE Forum ist eigentlich „nur“ ein deutsches Unterforum vom englischsprachigen http://forums.opensuse.org/. Das macht aber nicht so viel aus. Genauso wie bei den anderen deutschsprachigen openSUSE Foren findet man hier Hilfe zu allen fragen rund um openSUSE.

News
engl. openSUSE Neuigkeiten

Ja, hier fangen die richtigen Probleme mit openSUSE eigentlich erst an. ;-( Es gibt keine offiziellen deutschsprachigen Neuigkeiten bzw. Informationen vom openSUSE Projekt. Bis vor kurzem gab es noch die openSUSE Wochenschau, die aber eingestellt wurde und für die sich kein neuer Betreuer gefunden hat. Das openSUSE Projekt sieht sich als internationales Projekt bei der selbstverständlich englisch die Projektsprache ist. Also werden auch die News des Projektes grundsätzlich in englisch veröffentlicht. Sowieso ist zu beobachten, dass openSUSE sich in den letzten Jahren immer schwerer tut, seine Belange mit einer breiteren Masse zu diskutieren. Vieles, was openSUSE betrifft wird gar nicht in News veröffentlicht, sondern nur auf einigen Mailinglisten diskutiert. Es bleibt also den deutschsprachigen openSUSE Fans nichts weiter übrig, als sich die Neuigkeiten bei diversen freiwilligen Blogern, auf einigen einschlägigen deutschen Mailinglisten und durch einige Linuxmedien zu beziehen.

deutsche Mailinglisten
openSUSE Mailinglisten

Das openSUSE Projekt unterhält eine ganze Menge Mailinglisten. Die meisten sind englischsprachig. In diesem Archiv sind alle openSUSE Mailinglisten zusammengefasst. Die Sprache steht dabei, so dass sich jeder die für ihn interessante raus suchen kann.

Die wichtigste deutschsprachigen Mailingliste:

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