Zeitplan für openSUSE 12.2

Es ist schon wieder Zeit an die nächste openSUSE Version zu denken. Am 11.Juli 2012 erscheint die nächste openSUSE mit der Nummer 12.2. Inzwischen ist der Zeitplan für die Entwicklung der nächsten openSUSE Version veröffentlicht. Diesmal gibt es im Gegensatz zu openSUSE 12.1 statt 5 wieder nur 4 Meilensteine.

 

Zeitplan für openSUSE 12.2

  09.Feb.12 Milestone 1
  08.Mar.12 Milestone 2
  05.Apr.12 Milestone 3
  26.Apr.12 Milestone 4
  24.Mai.12 Beta 1
  14.Jun.12 oS 12.2 RC1
  28.Jun.12 oS 12.2 RC2
  06.Jul.12 Gold Master
  11.Jul.12 Veröffentlichung

 

weitere Details zum Zeitplan von 12.2

 

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KDE 4.8 für openSUSE

Das KDE Projekt hatte vor einigen Tagen die Version 4.8 seiner Desktopumgebung veröffentlicht. Es sind eine ganze Menge Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbereinigungen in KDE 4.8 eingeflossen. Inzwischen sind auch die entsprechenden Repositories für openSUSE 11.4 und 12.1 fertiggestellt, so dass jeder sich relativ einfach KDE 4.8 bei seinem openSUSE installieren kann.

Lisufa hat in seinem Blog bereits eine sehr gute Erläuterung der Neuerungen bei KDE 4.8 und eine ausführliche und gut verständliche Installationsanweisung für openSUSE veröffentlicht. Deshalb werde ich mich hier nicht noch mal darüber auslassen und empfehle allen, die KDE 4.8 unter openSUSE 11.4 oder 12.1 installieren wollen seinen Artikel. Lisufa ist auf alle Details eingegangen und hat die Installation per zypper (Kommandozeile) oder auch die grafische Installation mittels YaST beschrieben.

Das wesentliche in Kürze:

  • die Repositories für KDE 4.8 im openSUSE entweder per Zypper (Kommandozeile) oder mittels YaST (grafisch) einbinden und alle anderen KDE Repositories mit anderen KDE Versionen entweder entfernen oder zumindest deaktivieren um ein Vermischen der Pakete zu verhindern.
  • Installation der neuen Pakete mit unbedingtem korrektem Auflösen aller Abhängigkeiten

Bei mir hat das Upgrade von KDE 4.7.4 auf KDE 4.8 bei openSUSE 12.1 nach Lisufa’s Anleitung problemlos funktioniert.

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VLC media player – ein echter Multimedia-Alleskönner.

Update: Dieser Artikel vom September 2009 wurde im Januar 2012 aktualisiert

kegel

Der schlanke VLC Media Player zählt zu den beliebtesten Wiedergabe-Programmen für Multimedia-Inhalte nicht nur in der Linux-Welt.  Auch viele Windows- und Mac User nutzen dieses hervorragende Programm.

Ein wichtiger Grund dafür ist der problemlose Umgang mit den häufigsten Video- und Audio-Formaten. So spielt der VLC etwa DVDs ( mit Menü ) genauso ab, wie Video-CDs, MP3s, MOV- und FLV-Dateien oder DivX.

Der Player unterstützt MPEG- und DivX-Streaming und kann damit auch Videos schon während des Downloads abspielen.  Man kann sich den Beginn des Films anschauen und prüfen ob sich der Download wirklich lohnt. Ebenso kann  man auch ZIP gepackte Files abspielen, ohne diese vorher entpacken zu müssen.

Die Lautstärke des Filmes kann künstlich auf bis zu 200 Prozent erhöht werden, falls das Video zu leise sein sollte. Zusätzlich kann der „VLC media player“ auch nach Albencovern suchen.

Eine Playlist-Funktion erlaubt das Abspielen mehrerer Filme hintereinander.
In der Version 1.0.x haben die Entwickler die Software um wichtige Formate ergänzt und den Grundstein für Blu-ray-Unterstützung gelegt. Darüber hinaus wurde der „VLC media player“ um neue Wiedergabe- und Aufnahme-Funktionen erweitert.

Der Funktionsumfang des „VLC media player“ ist so groß, dass er sich nur unzureichend wiedergeben lässt. Am besten den „VLC media player“ selber ausprobieren. Er gehört einfach zur Grundausstattung. ( bei einem Linux Computer gehört er schon zum „Guten Ton“ 😉 )

Installation:

Eine Möglichkeit, von der ich doch eher abraten möchte, ist die 1-Klick Installation über die Projektseite http://www.videolan.org/vlc/download-suse.html
Dabei wird das VideoLan Repository eingebunden. Dadurch passiert es, wenn man ebenfalls das Packman Repo eingebunden hat, dass man zwei Repos benutzt, die beide den „VLC media player“ und dazugehörige Dateien und Abhängigkeiten anbieten. Bei der Installation des „VLC media player“ kann es dann zu unzähligen nicht aufgelösten Abhängigkeiten und Problemen kommen, weil sich die Pakete aus beiden Repos mischen.

Ich selbst favorisiere die Installation aus dem Packman Repository. Das Repository von Packman sollte ohnehin auf jedem openSUSE System nicht fehlen und wird auch für die Installation des „VLC media player“ benötigt. Das Packman Repo habe ich bereits über die Community Repositories in meinem System eingebunden. Die Installation ist denn eigentlich keine Hürde mehr. YaST als Root starten. Über die Suchfunktion im YaST Modul „Software installieren oder löschen“ nach vlc suchen und installieren. Das war es schon.

Die Installation des VLC media players ist unter openSUSE die gleiche Prozedure wie bei jeder anderen Softwareinstallation per YaST auch.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsammen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsamen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Einige der Möglichkeiten im VLC

Einige der Möglichkeiten im VLC

Das Einstellungsfenster des VLC.

Das Einstellungsfenster des VLC.

Wem der „VLC media player“ doch zu spartanisch daher kommt, der kann sich den Player mit etlichen Skins verschönern. Auf der speziellen Skin – Webseite ist die Auswahl recht groß.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Fazit:
Der „VLC media player“ sollte auf keinem Linuxsystem fehlen. Wer Multimediadateien an seinem Linuxsystem komfortable und ohne Stress abspielen will, ist mit dem VLC bestens bedient. Auch in der Windowswelt läuft der VLC anderen Playern den Rang ab.

Links:
VLC media player bei Wikipedia
VideoLAN Projektseite

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perfekte Screenshots mit shutter

Update 15.01.2012: Diesen Artikel habe ich für openSUSE 12.1 überarbeitet. Es ist jetzt für Shutter für openSUSE 12.1 ein anderer 1-Klick-Installationslink eingefügt. Dieser bring die erforderlichen Repositories mit, um die Abhängigkeiten von Shutter erfolgreich aufzulösen.

 

Shutter ist ein Programm zum einfachen Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots). Mit Shutter kann man, im Gegensatz zu den einfachen mitgelieferten Tools wie KSnapshot von KDE und dem von Gnome, die gemachten Bildschirmaufnahmen auch gleich Bearbeiten. Und das nimmt einem viel Arbeit ab. Wer Bildschirmfotos macht, will oftmals auch noch einen Bereich in dem Bild speziell markieren oder mit einem Pfeil auf etwas hinweisen oder bestimmte Anmerkungen einbringen u.s.w. Wenn man die Screenshot-Tools von KDE oder Gnome zur Aufnahme benutzt hat, muss man jetzt noch mit einem anderen Grafikprogramm nacharbeiten. Mit Shutter kann man solche Sachen gleich erledigen. Deshalb hat Shutter sich lt. LinuxUser: “ inzwischen zur komfortabelsten Screenshot-Lösung unter Linux gemausert“.

 

Installation:

Die Installation von Shutter ist durch die vielen Abhängigkeiten des Programmes nicht ganz so einfach wie sonst bei anderen Programmen. Das kommt daher, dass eine ganze Menge der Dateien und Pakete, die Shutter zum reibungslosen funktionieren benötigt, in Repositories liegen, die man in der Regel nicht für den alltäglichen Betrieb eingebunden hat. Die Installation von Shutter ist deshalb nicht schwierig oder gar problematisch. Man muss halt nur alle Repos zusammen haben, damit Shutter bei der Installation alle erforderlichen Pakete findet.

Und da kommt uns die hervorragende openSUSE 1-Klick-Installation zu Hilfe. Diese 1-Klick-Installation nimmt uns den ganzen Kram ab und richtet alle erforderlichen Repos bei unserem System ein und installiert das gewünschte Programm.

1-Klick Installation für openSUSE 12.1 :                            1-Klick Installaion

Ich habe für euch mal die paar Schritte der 1-Klick-Installation dargestellt. ( die Screenshots natürlich mit Shutter 😉 ) Daran kann man sehen, wie fix und unkompliziert es eigentlich ist. ( … wenn man weiß, wie 😉 ) Für die Installation wird das Root Passwort abgefragt, welches man selbstverständlich zur Verfügung haben sollte.

 

Nach einem Klick auf die 1-Klick Installation meldet sich der Datei Öffnen Dialog und fragt, womit er die Datei "shutter.ymp" öffnen soll. Natürlich mit dem "YAST-Meta-Package-Handler".

 

Hier sieht man schon welche zusätzlichen Repos eingebunden werden und das sie auch nach der Installation eingebunden bleiben. Wer das ändern will klickt unten rechts auf "Anpassen"

 

Auch hier kommt man nicht drum herum, wenn man Shutter installieren möchte.

 

Installation erfolgreich! Shutter ist jetzt auf eurem openSUSE installiert.

 

Programmstart:

Shutter nistet sich im KMenue ein und kann bequem von dort gestartet werden.

Shutter starten aus dem KMenue

 

oder mit dem K-Runner  [ALT +F2]

Shutter Start mit dem K-Runner

 

Shutter in Action:

Das ist die Programmoberfläche von Shutter.

 

Die gemachten Aufnahmen legt Shutter als Tabs ab. Klickt man oben rechts auf den „Bearbeiten“ Button wird Shutter zum Grafikbearbeitungsprogramm.

Im Bearbeitungsmodus hält Shutter die Möglichkeiten bereit, die man am häufigsten zum Bearbeiten von Bildschirmfotos benötigt.

 

und bei einem Klick auf den „Exportieren“ Button kann man die gemachten Aufnahmen gleich entweder auf einen eigenen FTP Account oder einem öffentlichen Bilder Hoster hochladen.

Unter Einstellungen können vielfältige Optionen an den eigenen Gebrauch angepasst werden.

 

Weitere Links zu Shutter:

Shutter Projektseite (en)

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Bluefish – HTML Editor für Linux

Wer Webseiten selbst erstellt oder bearbeitet benutzt dafür neben diversen anderen Werkzeugen eventuell auch einen Web Editor. Ein sehr bekannteste Programm für diesen Zweck aus der Windowswelt ist Dreamweaver. Dreamweaver ist zwar sehr gut aber auch sehr teuer und nur für Windows verfügbar.

Ein sehr empfehlenswerter Web-Editor für Linux ist Bluefish.

Bluefish ist ein plattformübergreifender Quelltexteditor, der zwar  hauptsächlich für HTML Dateien ausgelegt ist, aber auch den Umgang mit PHP, Java, Perl, Python, Pascal, Ruby und sogar C beherrscht. In der neuen Version 2.2 wurde Bluefish sogar noch auf die Sprachen Ada, Vala, Google Go und D erweitert. Auch eine HTML5 Tagleiste ist bereits mit integriert, so dass auch top aktuelle Webtechniken damit erstellt werden können.

Der Editor ist in komplett deutschsprachig und steht unter der GPL.

 

Die Oberfläche von Bluefish ist übersichtlich und "typisch" für Web Editoren. Dadurch wird er für Anfänger gut benutzbar und ebenso finden Web Profis alle Werkzeuge die man für eine moderne Webseite benötigt.

 

Installation:

 

Um den Web Editor Bluefish zu installieren gibt es unter openSUSE verschiedene Herangehensweisen, wobei ich mich hier nur auf grafische Möglichkeiten beschränke.

1. Möglichkeit : Das entsprechende Repository http://download.opensuse.org/repositories/editors/openSUSE_12.1/ per Hand im Yast einbinden.

 

Dieses Repository muss unter openSUSE eingebunden sein um Bluefish zu installieren.

 

Danach die ganz normale Installation per Yast – Software – Software installieren und entfernen

 

Danach kann Bluefish ganz normal über Yast installiert werden.

 

2. Möglichkeit: 1 Klick Installation

Dazu surft man auf die Seite http://software.opensuse.org/search und gibt in das Eingabefeld den zu suchenden Programmnamen „Bluefish“ ein.

 

In diesem Browserfenster klickt man auf den Link "1-Klick-Installation"

 

Im Anschluss passiert das gleich wie bei der 1. Möglichkeit. Es wird das entsprechende Repository hinzugefügt und das Programm installiert. Achtet hier bitte darauf, daß Häckchen bei „Dieses Repository behalten“ zu setzen, so das ihr spätere Programmaktualisierungen automatisch eingespielt werden können.

 

Programmstart:

Wenn Bluefish installiert ist kann das Programm aus dem jeweiligen Startmenue oder aus einem Programmstarter wie z.Bsp. KRunner oder auch aus der Konsole heraus gestartet werden.

 

Programmstart aus dem KMenue

 

Mit der Tastenkombination Alt F2 erscheint der Programmstarter KRunner.

 

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Kurztipp: Wenn Amarok keine mp3 abspielt (openSUSE12.1)

Bei meiner frischen openSUSE 12.1 / KDE Installation wollte Amarok erst keine mp3 Sounddateien abspielen. Andere Medien, wie z.Bsp. eine Audio CD konnte Amarok problemlos abspielen. Also war die Soundhardware nicht das Problem. Die Soundhardware funktioniert und war auch richtig konfiguriert. Keine andere Anwendung hatte irgendwelche Soundprobleme.

Auch konnte ich mp3 Dateien mit anderen Anwendungen wie z.Bsp. dem VLC Player abspielen. Das sagte mir also, dass nur die mp3 Unterstützung für das Amarok nicht vorhanden war. Zwar hatte Amarok beim ersten Start gemeldet, dass keine mp3 Unterstützung vorhanden ist und einige Software dafür nachinstalliert werden muss.

 

Amarok sagt schon bescheid, wenn noch keine mp3 Unterstützung vorhanden ist.

 

Daraufhin hat Amarok auch die erforderlichen Schritte abgearbeitet und auch gemeldet, dass die Installation der zusätzlichen Pakete erfolgreich war. Aber leider hat die automatische Installation nicht das Richtige installiert. Es wurde dabei die erforderlichen Codecs und Pakete für das zweite mögliche Backend von Phonon, für Xine installiert.

 

Amarok hat diese Dateien automatisch als mp3 Unterstützung nachinstalliert. Diese helfen in diesem Fall aber nicht, wenn man das GStreamer Backend benutzt.

 

Dieses ist aber, wie weiter unten auf einem Screenshot zu sehen beim mir nicht aktiv, sondern als Backend arbeitet GStreamer. Ab da an meldete Amarok bei jedem Start, dass die mp3 Unterstützung zwar erfolgreich installiert wurde, aber mp3 konnte logischerweise weiterhin nicht abgespielt werden. Und… wie gesagt, Amarok gab vorerst keine Ruhe und meldete dieses bei jedem Start. Es fing an zu nerven und schrie nach einer Lösung.

 

Amarok ist der Meinung, dass jetzt alles funktioniert und wollte das bei JEDEM Start mitteilen.

 

Durch einen Tipp konnte ich das Problem folgendermaßen lösen:

 

Bei KDE läuft als Multimedia API das Phonon welches im Fall von openSUSE 12.1 als Haupt Backend GStreamer verwendet.

 

Wenn man bei openSUSE aus dem KDE Menue die „Systemeinstellungen“ startet kommt man zu den Multimediaeinstellungen.

 

Unter dem untersten Punkt „Phonon“ findet man das aktive Multimedia Backend für KDE.

 

Damit dieses GStreamer (und als Folge daraus auch Amarok) mp3 unterstützt musste ich  folgendes Paket per Hand nachinstallieren.

 

gstreamer-0_10-fluendo-mp3

 

Dieses Paket muss nachinstalliert werden, damit Amarok mp3 Dateien abspielen kann. Dieses Paket findet man in den ganz normalen openSUSE Repos.

 

Danach funktioniert die mp3 Wiedergabe auch im Amarok.

 

Amarok beim abspielen einer mp3 Datei.

 

Ob Amarok auch mp3 Dateien abgespielt hätte, wenn ich einfach das Phonon Backend in den KDE Systemeinstellungen von GStreamer auf Xine umgestellt hätte, habe ich nicht mehr ausprobiert. Außerdem wollte ich gerne GStreamer als Backend behalten.

 

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