Images bearbeiten mit isoMaster

isomaster ist ein freier, grafischer Editor für ISO-Images mit Unterstützung für ISO9660, RockRidge und Joliet-Dateinamen. Es kann Dateien und Verzeichnisse von ISO-Images extrahieren oder löschen oder auch hinzufügen.


Wer eine so genannte CD- oder DVD-Imagesdatei ( z.Bsp. *.iso ; *.img ; *.nrg ) nachträglich verändern oder bearbeiten möchte braucht dazu das Programm „isomaster“.

Die Installation erfolgt per YAST über die Packman-Quelle, die natürlich wie schon oft erwähnt wurde, in YAST eingebunden sein sollte.


isomaster Installation bei openSUSE per YaST aus dem Packman Repository


Merkmale:

-Erstellung neuer ISO-Abbilder

-Hinzufügen oder löschen von Dateien und Verzeichnissen zu/aus Abbilddateien

-Erstellen bootfähiger Medien mit verschiedenen Bootrecord-Arten: no-emulation (isolinux, Microsoft Windows)

-Unterstützung für Rock Ridge- und Joliet-Dateinamen

-Leseunterstützung für NRG-Abbilder (Format von Nero Burning ROM)


isomaster in Action


Iso-Master Homepage: www.littlesvr.ca


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Video-DVDs und Diashows mit 2ManDVD erstellen

Die Möglichkeit, mit dem Computer aus Digitalfotos eine Diashow zu basteln und das eigene unterhaltsame Ergebnis der staunenden Verwandtschaft bei der nächsten Gelegenheit vorzuführen oder die mit der neuen Digikam aufgenommenen Videos samt eines schicken Menüs auf DVD zu brennen hat bis heute nicht ihren Reiz verloren. Nicht nur unter Windows gibt es dafür tolle Programme mit schicken und komfortablen Oberflächen. Auch für Linux gibt es dafür mehrere Programme, die sich nicht hinter denen für Windows verstecken brauchen.
Mit 2ManDVD erstellt man schnell und einfach Video-DVDs mit eigenen Menüs und Diashows. Das Programm vereinigt die Funktionen mehrerer Programme unter einer hübschen grafischen Oberfläche. Dieses Programm ist für Linux bei weitem nicht neu. Es existiert schon ein paar Jahre und ist dementsprechend inzwischen ausgereift und stabil.

Das Programmfenster von 2ManDVD. Hier das noch leere Diashow Modul.

Die Programmoberfläche zeigt sich aufgeräumt und übersichtlich.

Das Video Authoring Modul.

2ManDVD bringt auf jeden Fall für Freunde solcher Betätigung am Computer eine gewisse Portion Spaßfaktor mit.

Installation:

openSUSE typisch kann auch 2ManDVD wieder grafisch per Yast oder auf der Konsole per zypper installieren. Ich habe hier die Version 1.5.2 von 2ManDVD installiert. Seit dem 08.01.2011 gibt es lt. der Projektseite schon die Version 1.5.3 .

2ManDVD ist im Packman Repository enthalten, welches vorher bei openSUSE eingebunden werden muss, falls das nicht schon passiert ist.

Da 2ManDVD unter seiner grafischen Oberfläche die Funktionen von allerlei anderen Programmen vereint, können unter Umständen auch eine ganze Menge Paketabhängigkeiten bei der Installation entstehen. Denn selbstverständlich müssen alle Programme, die 2ManDVD benötigt automatisch mit- bzw. nachinstalliert werden, falls sie nicht schon installiert sind. Diese Aufgabe erledigt Yast oder auch zypper nach Möglichkeit selbstständig. „Nach Möglichkeit“ – deswegen, weil die notwendigen Quellen dafür natürlich auch verfügbar sein müssen. Die meisten erforderlichen Pakete sind im openSUSE- und im Packman Repository enthalten.

2ManDVD benötigt z.Bsp. folgende Programmpakete:

  • QT4.6
  • ffmpegthumbnailer
  • transcode
  • Mjpegtools
  • Netpbm
  • ffmpeg >= 0.5.0
  • mkisofs
  • Sox
  • Mplayer
  • Mencoder
  • dvdauthor
  • XINE
  • perl
  • exif

Soweit es möglich ist, werden die fehlenden erforderlichen Porgrammpakete von Yast automatisch zur Installation mit ausgewählt.

So meldet sich 2ManDVD beim Programmstart, wenn eine wichtige Paketabhängigkeit nicht erfüllt wurde.

Die auf dem oberen Screenshot abgebildete Abhängigkeit zu dem fehlenden Paket mpeg2enc ist bei openSUSE nicht ganz so einfach aufzulösen, weil es nicht ganz so einfach zu finden ist.

Es ist aber ebenfalls im Packman Repo enthalten, nur versteckt es sich im mjpegtools Paket. Und bei der Installation des Paketes mjpegtools muss man explizit darauf achten, dass man die Paketversion aus dem Packman Repo und nicht die vom openSUSE Medium installiert.

Ganz wichtig! Das Paket mjpegtools muss aus dem Packman Repo installiert werden.

Programmbedienung:

Wer schon einige Erfahrung mit solchen Programmen hat wird keine Schwierigkeiten bei der Benutzung von 2ManDVD haben. Wer sich dagegen das erste mal mit dem Erstellen einer eigenen Video DVD mit Menüs oder dem Erstellen einer eigenen Diashow herumschlägt, der wird etwas herumprobieren müssen bzw. etwas Einarbeitungszeit brauchen. Denn so einfach und intuitiv wie sich das Programm auch bedienen lässt, so dünn gesät ist auch die Hilfe. Wer das Online Handbuch zu 2ManDVD per Taste F1 oder aus dem Programmmenü aufruft bekommt es nur in Französisch. ( daher stammt der Entwickler )

Wenn man sich diese französische Hilfe von Google ins deutsche übersetzen lässt wird sie einigermaßen ( mit ein bisschen Willen ) brauchbar.

Am Beispiel will ich euch jetzt einmal zeigen, wie einfach sich eine Diashow mit 2ManDVD erstellen lässt:

2ManDVD startet immer mit dem Assistenten. Man muss sich bereits jetzt enscheiden, was man erstellen möchte. Ich wähle hier das für mich passende Diashow Modul.

Es startet das leere Diashow Modul

Als nächstes habe ich meinen Dateimanager ( ich benutze KDE, also Dolphin ) gestartet und per Drag & Drop das erste Bild auf die Bearbeitungsoberfläche von 2ManDVD gezogen und dort "fallen" gelassen.

So, das erste Bild ist im Kasten ...

Danach klickt man mit der rechten Maustaste links unten neben dem ersten Diabild. Es erscheint ein Menü, bei dem man auf "Dia hinzufügen" klickt.

Danach ist praktisch das 2 Dia erstellt. Es ist wieder leer und muss nun mit einem Bild gefüllt werden. Die Vorgehensweise ist bei jedem hinzuzufügenen Bild gleich.

So, ich habe nun mal für dieses Beispiel 3 Dias erstellt und alle 3 mit jeweils einem Bild gefüllt. danach habe ich noch einmal mit der rechten Maustaste neben den Diasymbolen geklickt und aus dem Menü " Einen zufälligen Übergang für alle Dias hinzufügen" ausgewählt.

Wenn man alle gewünschten Bilder hinzugefügt hat, alle Einstellungen wie z.Bsp. Übergänge, Texte und Effekte nach seinen Wünschen konfiguriert hat kann die fertige Diashow erstellt werden. Den passenden Befehl findet man der Programmmenüleiste unter "Rendern"

Zum einen möchte 2ManDVD jetzt ein Verzeichnis zugewiesen bekommen, wo die gerenderte Diashow abgelegt werden soll. Weiter muss ein Name für die Diashow vergeben werden und es kann aus mehreren Möglichkeiten das passende Format bzw. die gewünschte Qualität ausgewählt werden.

Naja, das Ergebnis ist zugegebener Weise noch recht unspektakulär. Es soll ja auch nur das Ergebnis des Beispiels präsentieren.
Natürlich ist mit 2ManDVD wesentlich mehr drin und mit etwas mehr Zeit- und Arbeitsaufwand lassen sich richtig ansehnliche Diashow’s erstellen.

Links:

Projektseite:   http://2mandvd.tuxfamily.org/

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.5 | KDE 4.5.4

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (2ManDVD)

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K3b

Ich möchte hier das KDE-Programm „K3b“ empfehlen.
Der Name K3b ist die kurze Schreibweise für KBBB, was für "KDE Burn Baby, Burn!" steht.
Ihr solltet K3b auf jeden Fall über eine externe Softwarequelle wie Guru oder Packman installieren
bzw aktualisieren. So bringt K3b gleich wichtige PlugIns und Erweiterungen mit.
K3b hat eine sehr vertraut wirkende Bedienoberfläche. Windowsuser werden keine
Schwerigkeiten mit der selbsterklärenden Bedienung haben.
Ob Audio-CD, Video-DVD, ob Datenbackup oder DVD-Rip, für alles hat K3b die richtigen Werkzeuge.
Man findet K3b im OpenSuse K-Menue unter „Anwendungen“ > „Multimedia“.
Beim ersten Programmstart wird ein Einrichtungsassistent ausgeführt, der das Programm
an die Rechnerumgebung anpasst und die verfügbaren Brennerlaufwerke einrichtet.
Die Funktionen und Fähigkeiten von K3b hängen von den installierten Programmen (und Bibliotheken) ab, auf die K3b auf dem jeweiligen System zurückgreifen kann. Bei vollständiger Installation aller benötigten Programme ergibt sich ein sehr großer Funktionsumfang:

    -Brennen von CD-Rs und CD-RWs (auch löschen)
    -Brennen von Mixed-Mode CDs, Daten CDs, Audio CDs, (S)Video CDs und eMovix CDs
    -Brennen einer Vielzahl von Speicherabbild-Typen (Cue/Bin, TOC)
    -Brennen von DVD±Rs und DVD±RWs (auch löschen)
    -Brennen von DVD±R DL
    -Brennen von Daten-DVDs, Video-DVDs und eMoviX-DVDs
    -Brennen von ISO 9660 CD- und DVD-Abbildern
    -Kopieren von CDs und DVDs
    -Umwandlung von Audiodateien in Mp3’s, Ogg Vorbis usw.
    -Format-und Inhaltsanalyse eingelegter Rohlinge und bespielter CDs und DVDs

Dabei sind eMovix Datenträger CDs oder DVDs, die neben dem eigentlichen Film auch ein kleines GNU/Linux-basiertes Betriebssystem enthalten. Damit kann ein Computer direkt von CD oder DVD gebootet werden, und erfordert so keine spezielle Software zum Abspielen der CD oder DVD.

Die Auswahl an Audio-Formaten, aus denen heraus auf CD gebrannt werden kann, ist ebenfalls abhängig von der installierten Software.

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