Mediatomb – Medienserver für Linux

Wenn man Filme,ein Urlaubsvideo, Fotos oder auch Musik vom Computer zu einem anderen Gerät, wie z.Bsp. dem Smart-TV, eine Spielkonsole, ein Smartphone oder irgend ein anderes UPnP-fähiges Gerät streamen möchte, braucht man für diesen Zweck auf dem Computer einen Medienserver wie z.Bsp. das OpenSource Programm Mediatomb.
Mediatomb ist ein Free UPnP MedienServer und kann komfortabel über ein Webinterface Multimediainhalte für andere Geräte im Heimnetzwerk zur Verfügung stellen.

Installation:

Mediatomb kann bei openSUSE wieder per YaST oder Zypper installiert werden. Voraussetzung ist, dass das Packman Repository eingebunden ist.

 

mediatomb_002

Mediatomb Installation per YaST

 

 

Einrichtung:

Unter openSUSE muss nun noch die Firewall angepasst werden damit man von entfernten Geräten auf die Freigaben des Medienservers zugreifen kann. Dazu startet man YaST ( gibt auf Anfrage das Root Passwort ein 😉 )

Im YaST wählt man auf der linken Seite „Sicherheit und Benutzer“ und danach in der rechten Seite „Firewall“ aus.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

 

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf "Erlaubte Dienste"

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf „Erlaubte Dienste“…

 

... und danach rechts auf "Erweitert"

… und danach rechts auf „Erweitert“

 

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung.

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung. Bestätigt diesen Dialog dann mit „OK“ und geht zurück zur Firewallübersicht.

 

Hier klickt ihr dann zuerst links auf "Start" und danach rechts auf "Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten"

Hier klickt ihr dann zuerst links auf „Start“ und danach rechts auf „Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten“ und zum Schluss unten rechts auf „Weiter“.

 

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Programmstart:

Mediatomb startet erst mal unter openSUSE nicht automatisch. Den ersten Start von Mediatomb führt man im Terminal oder in der Konsole durch. Einfach durch Eingabe von „mediatomb“ (ohne Anführungszeichen).

 

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Nach der Eingabe von „mediatomb“

Da der Mediatomb Medienserver als Bedienoberfläche über ein Webinterface verfügt ruft man diese im Browser mit http://localhost:49152 auf dem Computer auf, auf dem Mediatomb auch installiert ist.

Das Webinterface von Mediatomb

Das Webinterface von Mediatomb

Mediatomb zeigt in seinem Webinterface einmal die Dateien (Filesystem) des Computers auf dem es installiert ist und seine eigene Mediendatenbank (Database), in dem es die freigegebenen Medien verwaltet. Wenn man jetzt ein Video von diesem Computer freigeben möchte, dann wechselt man in Mediatomb ins „Filesystem“ und hangelt  sich zu der Datei durch. Also, wie zum Beispiel bei mir: Mein Video liegt bei mir unter /home/thomas/Downloads/. Rechts werden mir jetzt die Medien in diesem Verzeichnis angezeigt. Um bei meinem Beispiel zu bleiben liegt da bei mir jetzt „Urlaubsvideo.avi“.

Rechts am Bildschirmrand neben „Urlaubsvideo.avi“ ist ein Plus-Icon. Dieses klicke ich mit der Maus ein mal an. Damit ist es in der Datenbank aufgenommen und wird freigegeben.

Danach wechsle ich auf der linken Seite zu „Database“. Dort gibt es jetzt unter „PC Directory“ einen Dateibaum bis zu meinem Freigabeverzeichnis und zu meinem freigegebenen Video.

 

Weiterführende Links:

Mediatomb Homepage (engl.)

wiki.ubuntuusers.de/Mediatomb (deu.)

easylinux.de/Artikel/ausgabe/2012/02/040-mediatomb-upnp/ (deu.) – Ist schon etwas älter, aber trotzdem noch sehr hilfreich.

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Videos mit dem Mobile Media Converter umwandeln

Es sind oft die kleinen Tools die einem so viel Freude machen. Ich habe gerade nach einem kleinen Programm gesucht, mit dem ich unter openSUSE fix mal einige Videos umwandeln kann. Dazu bin ich auf http://de.opensuse.org gesurft und habe in der Paketsuche mal nach „converter“ gesucht. Dabei bin ich auf das kleine aber feine Programm „mobilemediaconverter“ gestoßen. Der Mobile Media Converter ist ein kostenloser Audio-und Videokonverter für die Umwandlung zwischen vielen gängigen Audio-und Videoformaten.


mediaconverter1

Ein feines kleines Tool. Das Programmfenster vom Mobile Media Converter.

Aber ganz so ein „kleines“ Tool ist der Mobile Media Converter gar nicht. Ganz davon abgesehen, dass der Converter eine große Anzahl von Video- und Audioformaten aus dem Desktop- und Mobilebereich umwandeln kann, verstecken sich darin zusätzlich noch einige kleine praktischer Helfer. Zum Beispiel ein integrierter Youtube Downloader, ein eingebaute DVD Ripper um DVD Abschnitte umzuwandeln und ein Trimmer für die Klingeltonerstellung. Um lokale Videos oder Audiodateien umzuwandeln zieht man einfach die betreffende Datei in das Drag & Drop Feld. Wählt danach ein Ausgabeverzeichnis und zuletzt noch das Zielformat. Wer ein paar mehr Eingriffsmöglichkeiten wünscht findet die unter einem kleinen unscheinbaren Pfeil am rechten Fensterrand.


Die Liste der Zielformate läßt kaum Wünsche offen.

Die Liste der Zielformate lässt kaum Wünsche offen.

Installation:

Dieses Programm findet man derzeit nicht in den gängigen Repositories von Packman und Co. Um den Mobile Media Converter zu installieren muss man sich das Home Repository von deltafox einbinden. Das passiert ganz einfach automatisch wenn man die 1-Klick Installation aus der Paketsuche des OBS benutzt.
Oder gleich von hier direkt zur 1-Klick Installation


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Pinta – ein simples Bildbearbeitungs- und Zeichenprogramm

Pinta ist ein freies Bildbearbeitung- und Zeichenprogramm für Linux. Es soll nach dem Vorbild von Paint.NET für Windows eine freie Alternative zu Gimp unter Linux darstellen und richtet sich an Neulinge wie auch an erfahrende Anwender und ist für mehrere Platformen wie Windows, Mac OS und Linux verfügbar.
Das Programm enthält bisher die grundlegenden und typischen Funktionen eines Bildbearbeitung- und Zeichenprogramms und auch schon einige Effekte. Die Entwicklung von Pinta ist aber auch im Gegensatz zu anderen schwergewichtigen Bildbearbeitungsprogrammen unter Linux wie z.Bsp. Gimp und Krita noch sehr jung. Die Weiterentwicklung kann auch durch die Benutzer mit beeinflusst werden, indem man seine Vorschläge in Pintas Ideen-Forum schreibt.  Pinta unterstützt neben der Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten auch Filter und Farbwerkzeuge und eine unbegrenzten Undo-Funktion . Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag aber auf einer einfachen Bedienung. Die Programmoberfläche lässt sich weitgehend an die Wünsche des Anwenders anpassen.


Die Programmoberfläche von Pinta

Installation:

Aktuell ist derzeit die Pinta-Version 1.4. Das openSUSE Repository bietet derzeit (25.10.2012) die Version 1.1 von Pinta an. Um die Version 1.4 zu bekommen muss man sich das entsprechende Repository der openSUSE Mono Community einbinden.

Für openSUSE 12.2 : http://download.opensuse.org/repositories/Mono:/Community/openSUSE_12.2/

Danach kann man ganz normal das Programm mit YaST oder Zypper in der Konsole, je nachdem wie es jeder gewohnt ist, installieren.


Die Installation von Pinta mit YaST nach dem Einbinden des entsprechenden Repository

Alternativ kann man auch die 1-Klick-Installation von http://software.opensuse.org nutzen. Das kommt zwar auf das selbe wie oben beschrieben heraus, ist aber eventuell schneller erledigt.


Auf der Seite http://software.opensuse.org/ nach Pinta suchen und Ihr erhaltet ähnliches Bild wie oben. Da klickt Ihr dann auf den Link „1-Klick-Installation“

 

Wenn Ihr diese Aktion mit dem Browser Firefox durchführt sieht das nächste Dialogfenster folgendermaßen aus, ansonsten etwas abgewandelt…


Das zu ladende Paket kann direkt mit dem Softwareinstaller geöffnet werden.

Es folgen eine Reihe von Fenster die durch die einzelnen Installationsschritte führen. Dabei handelt mehr oder weniger um reine Informationen, die man zur Kenntnis nimmt und mit „weiter“ wegklickt. Am Ende wird auch auf diese Weise das Programm „Pinta“ erfolgreich installiert sein.

Für manche einfache Bild- oder Fotobearbeitungen ist Gimp oder auch Krita mit ihrem unendlichen Funktionsumfang manchmal überdimensioniert. Da kommt Pinta dann gerade recht. Eventuell trifft es auch den Nerv derjeniger, die sich unter Linux nie so richtig an die Bildbearbeitung heran gewagt haben, weil eben Gimp und auch Krita nicht gerade die Einsteigerfreundlichsten sind. Sei es wie es sei … Für kleinere Aufgaben reicht Pinta im Augenblick aus. Für anspruchsvollere Aktionen müssen dann aber doch die Profis Gimp und Krita ran . 🙂


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Videoschnitt mit Avidemux

Gleich vorweg, ich bin kein Videoprofi. Meine Kenntnisse über Video- und Audiocodecs beschränken sich auf die eines Anwenders. Ich weiß, das man Codecs braucht und wie man sie einsetzt. Einige sind mir bekannt, aber längst nicht alle . Und wie sie genau funktionieren entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn ich will nur Anwender sein.

Mein Anliegen war folgendes: Ich lasse mir bei onlinetvrecorder.com einige Fernsehsendungen aufnehmen. Letztendlich habe ich dann das aufgenommene Video als avi Datei bei mir auf der Festplatte und keinen blassen Schimmer zu den technischen Details dieses avi Videos . Nun möchte ich dieses Videos schneiden. Anfang und Ende etwas präzisieren und die Werbepausen entfernen. Dazu habe ich ein Programm gesucht, mit dem ich das einfach und schnell erledigen kann, ohne mich lange mit den technischen Einzelheiten des Videos beschäftigen zu müssen. Es gibt ja so einige Videobearbeitungs- und Schnittprogramme unter Linux.

Da wären zum Beispiel:

Ich möchte hier unter anderem den Videoeditor Avidemux empfehlen. Avidemux ist ein freies, plattformunabhängiges Videoschnittprogramm, das zahlreiche Formate unterstützt. Einige Windowsumsteiger werden daher Avidemux schon kennen. Es ist designed für möglichst einfaches Schneiden, Filtern und Codieren. Warum fiel meine Wahl auf Avidemux? Einige ( ich habe ehrlich gesagt nicht alle durchprobiert :-] ) der anderen Videoeditoren mussten meine Videodatei erst langwierig importieren und nach dem Schneiden noch mal langwierig exportieren. Bei einigen sollte ich beim Exportieren noch geschätzte tausend Optionen einstellen. Dabei sollte die Datei vom Format her unverändert bleiben. So wie eingelesen — auch wieder ausgegeben. Und genau das macht Avidemux. Es öffnet die Datei, ich kann meine Szenen raus schneiden und zum Schluss speichert man das Video einfach wieder. Fertig.

Installation:

Die Installation erfolgt für openSUSE wieder typisch per YaST oder Zypper. Avidemux ist im Packman Repository enthalten. Ein Packman Repository sollte in jedem openSUSE System eingebunden sein.

 

Die Installation von Avidemux mittels YaST. Das Sprachpaket und das grafische Frontend werden gleich automatisch mit ausgewählt.

 

Nach der Installation kann man das Programm entweder, bei KDE aus dem K-Menü oder mit dem Krunner (Alt + F2) und der Eingabe „avidemux“ starten

 

Avidemux per Krunner (Alt+F2) starten

 

Bedienung Bsp.

Das ist das recht übersichtliche Programmfenster von Avidemux. Um eine Videodatei zu laden, geht man ,wie bei jedem anderen Programm auch, auf „Datei – Öffnen“ und sucht die entsprechende Videodatei aus.

 

Nachdem die Videodatei eingelesen ist schiebt man den Regler (1) bis zur ersten Stelle bei der man schneiden möchte und klickt auf den Button „B“ (2) . Jetzt ist ein Bereich vom Anfang des Videos bis zum Regler markiert. Danach klickt man in der oberen Menüleiste auf „Bearbeiten“ – „Löschen“ oder … drückt einfach die Entf. Taste. Somit verschwindet der markierte Abschnitt und die markierte Szene ist gelöscht.

Diesen Vorgang wiederholt man jetzt bei jeder Stelle, die man entfernen möchte. Man schiebt den Regler zum Beginn der Szene und klickt auf den „A“ Button. Dann den Regler zum Ende der Szene schieben und den „B“ Button klicken. Entf. Taste drücken und die Szene ist aus dem Video verschwunden. Mit dem Rädchen ganz rechts kann man den Regler etwas genauer und feiner steuern.

Bei längeren Videos wie ganzen Filmen kann es manchmal vorkommen das die Audiospur etwas verrutscht. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Speichern mal an einige Stellen zu springen und in das Video reinzuhören. Um genau zu erfahren, ob die Tonspur beim Schneiden verrutscht und wenn ja, um welchen Wert, klickt man in der oberen Menüleiste auf „Audio“ – „Hauptspur“.


 

Hier erfährt man ob die Tonspur verrutscht ist und um welchen genauen Wert.

 

Sollte die Audiospur etwas verrutscht sein, kann man es mit Avidemux auch wieder korrigieren. Dazu aktiviert man die Option „Delay“ (Verzögern) und ändert den Wert entsprechend der Information im o.g. „Hauptspurdialog“ .

Ist also die Audiospur um – 0,4 ms verschoben muss man den Wert bei „Delay“ auf (+) 0,4 ms einstellen.

Wenn man das Video so hat wie man es haben möchte speichert man es folgendermaßen.

 

„Datei“ – „Speichern“ – „Video speichern“

 

Das war’s. Avidemux kann natürlich noch einiges mehr.  Probiert es aus. 😉

 

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Skype Version 4.0 für Linux

Bei Skype spielen die Linuxer ja scheinbar nicht die erste Geige. Während die Windows- und Macversionen von Skype schon seit geraumer Zeit irgendwo bei 5.x sind, gab es für Linux bis jetzt maximal etwas mit der Versionsnummer 2.x. Und da hatte sich auch ziemlich lange nichts dran geändert. Überraschender Weise haben die Entwickler jetzt gleich die Version 3 kurzerhand übersprungen und eine neue Linuxversion von Skype mit der Nummer 4.0 veröffentlicht.

Bei so einem Versionsnummernsprung hätte ich jetzt auch eigentlich mit aufregenden Neuerungen gerechnet. Aber falsch gedacht. Das Erscheinungsbild wurde durch aufgehübschte Oberflächen etwas modernisiert. Man kann jetzt alle Chats in einem einzigen Fenster verwalten. Die Gesprächsqualität und die Qualität bei Videotelefonaten soll sich lt. den Entwicklern merklich verbessert haben und es werden mehr Kameras unterstützt. Das ist aber im Großen und Ganzen schon alles.

 

Download:

Das neue Skype muss man sich als *.rpm Paket bei Skype direkt herunterladen. Man findet es nicht in den herkömmlichen Repositories.

Downloadlink: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-computer/linux/

 

Wenn man mit einem Linuxsystem die Skype Seite ansurft, bekommt man auch automatisch die Linuxversion von Skype angeboten. Hier muss man jetzt nur das entsprechende Paket für sein Linux auswählen.

 

Die Datei speichert ihr auf eurem Computer.

 

Installation:

Im Dateimanager ( bei mir hier Dolphin aus KDE ) klickt ihr die Datei mit der rechten Maustaste an und wählt aus dem Menü „Öffnen mit“ –> „Software installieren/entfernen“

 

Daraufhin wird beim Start des Softwareinstallers von Euch das Root Passwort abgefragt.

 

Der YaST Softwareinstaller aktualisiert daraufhin eine bereits vorhandene Skypeinstallation oder installiert das Programm neu.

 

Und so präsentiert sich Skype 4.0 mit einigen neuen Oberflächen. In diesem Fall die neu gestaltete Anruf Ansicht.

 

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VLC media player – ein echter Multimedia-Alleskönner.

Update: Dieser Artikel vom September 2009 wurde im Januar 2012 aktualisiert

kegel

Der schlanke VLC Media Player zählt zu den beliebtesten Wiedergabe-Programmen für Multimedia-Inhalte nicht nur in der Linux-Welt.  Auch viele Windows- und Mac User nutzen dieses hervorragende Programm.

Ein wichtiger Grund dafür ist der problemlose Umgang mit den häufigsten Video- und Audio-Formaten. So spielt der VLC etwa DVDs ( mit Menü ) genauso ab, wie Video-CDs, MP3s, MOV- und FLV-Dateien oder DivX.

Der Player unterstützt MPEG- und DivX-Streaming und kann damit auch Videos schon während des Downloads abspielen.  Man kann sich den Beginn des Films anschauen und prüfen ob sich der Download wirklich lohnt. Ebenso kann  man auch ZIP gepackte Files abspielen, ohne diese vorher entpacken zu müssen.

Die Lautstärke des Filmes kann künstlich auf bis zu 200 Prozent erhöht werden, falls das Video zu leise sein sollte. Zusätzlich kann der „VLC media player“ auch nach Albencovern suchen.

Eine Playlist-Funktion erlaubt das Abspielen mehrerer Filme hintereinander.
In der Version 1.0.x haben die Entwickler die Software um wichtige Formate ergänzt und den Grundstein für Blu-ray-Unterstützung gelegt. Darüber hinaus wurde der „VLC media player“ um neue Wiedergabe- und Aufnahme-Funktionen erweitert.

Der Funktionsumfang des „VLC media player“ ist so groß, dass er sich nur unzureichend wiedergeben lässt. Am besten den „VLC media player“ selber ausprobieren. Er gehört einfach zur Grundausstattung. ( bei einem Linux Computer gehört er schon zum „Guten Ton“ 😉 )

Installation:

Eine Möglichkeit, von der ich doch eher abraten möchte, ist die 1-Klick Installation über die Projektseite http://www.videolan.org/vlc/download-suse.html
Dabei wird das VideoLan Repository eingebunden. Dadurch passiert es, wenn man ebenfalls das Packman Repo eingebunden hat, dass man zwei Repos benutzt, die beide den „VLC media player“ und dazugehörige Dateien und Abhängigkeiten anbieten. Bei der Installation des „VLC media player“ kann es dann zu unzähligen nicht aufgelösten Abhängigkeiten und Problemen kommen, weil sich die Pakete aus beiden Repos mischen.

Ich selbst favorisiere die Installation aus dem Packman Repository. Das Repository von Packman sollte ohnehin auf jedem openSUSE System nicht fehlen und wird auch für die Installation des „VLC media player“ benötigt. Das Packman Repo habe ich bereits über die Community Repositories in meinem System eingebunden. Die Installation ist denn eigentlich keine Hürde mehr. YaST als Root starten. Über die Suchfunktion im YaST Modul „Software installieren oder löschen“ nach vlc suchen und installieren. Das war es schon.

Die Installation des VLC media players ist unter openSUSE die gleiche Prozedure wie bei jeder anderen Softwareinstallation per YaST auch.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsammen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Der VLC Player startet mit einem äußerst sparsamen und unscheinbarem Programmfenster. Diese Aufmachung lässt die tatsächlichen Fähigkeiten des VLC nur erahnen.

Einige der Möglichkeiten im VLC

Einige der Möglichkeiten im VLC

Das Einstellungsfenster des VLC.

Das Einstellungsfenster des VLC.

Wem der „VLC media player“ doch zu spartanisch daher kommt, der kann sich den Player mit etlichen Skins verschönern. Auf der speziellen Skin – Webseite ist die Auswahl recht groß.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Ja auch das ist der VLC. Mit einem Skin von vielen verschönert.

Fazit:
Der „VLC media player“ sollte auf keinem Linuxsystem fehlen. Wer Multimediadateien an seinem Linuxsystem komfortable und ohne Stress abspielen will, ist mit dem VLC bestens bedient. Auch in der Windowswelt läuft der VLC anderen Playern den Rang ab.

Links:
VLC media player bei Wikipedia
VideoLAN Projektseite

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perfekte Screenshots mit shutter

Update 15.01.2012: Diesen Artikel habe ich für openSUSE 12.1 überarbeitet. Es ist jetzt für Shutter für openSUSE 12.1 ein anderer 1-Klick-Installationslink eingefügt. Dieser bring die erforderlichen Repositories mit, um die Abhängigkeiten von Shutter erfolgreich aufzulösen.

 

Shutter ist ein Programm zum einfachen Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots). Mit Shutter kann man, im Gegensatz zu den einfachen mitgelieferten Tools wie KSnapshot von KDE und dem von Gnome, die gemachten Bildschirmaufnahmen auch gleich Bearbeiten. Und das nimmt einem viel Arbeit ab. Wer Bildschirmfotos macht, will oftmals auch noch einen Bereich in dem Bild speziell markieren oder mit einem Pfeil auf etwas hinweisen oder bestimmte Anmerkungen einbringen u.s.w. Wenn man die Screenshot-Tools von KDE oder Gnome zur Aufnahme benutzt hat, muss man jetzt noch mit einem anderen Grafikprogramm nacharbeiten. Mit Shutter kann man solche Sachen gleich erledigen. Deshalb hat Shutter sich lt. LinuxUser: “ inzwischen zur komfortabelsten Screenshot-Lösung unter Linux gemausert“.

 

Installation:

Die Installation von Shutter ist durch die vielen Abhängigkeiten des Programmes nicht ganz so einfach wie sonst bei anderen Programmen. Das kommt daher, dass eine ganze Menge der Dateien und Pakete, die Shutter zum reibungslosen funktionieren benötigt, in Repositories liegen, die man in der Regel nicht für den alltäglichen Betrieb eingebunden hat. Die Installation von Shutter ist deshalb nicht schwierig oder gar problematisch. Man muss halt nur alle Repos zusammen haben, damit Shutter bei der Installation alle erforderlichen Pakete findet.

Und da kommt uns die hervorragende openSUSE 1-Klick-Installation zu Hilfe. Diese 1-Klick-Installation nimmt uns den ganzen Kram ab und richtet alle erforderlichen Repos bei unserem System ein und installiert das gewünschte Programm.

1-Klick Installation für openSUSE 12.1 :                            1-Klick Installaion

Ich habe für euch mal die paar Schritte der 1-Klick-Installation dargestellt. ( die Screenshots natürlich mit Shutter 😉 ) Daran kann man sehen, wie fix und unkompliziert es eigentlich ist. ( … wenn man weiß, wie 😉 ) Für die Installation wird das Root Passwort abgefragt, welches man selbstverständlich zur Verfügung haben sollte.

 

Nach einem Klick auf die 1-Klick Installation meldet sich der Datei Öffnen Dialog und fragt, womit er die Datei "shutter.ymp" öffnen soll. Natürlich mit dem "YAST-Meta-Package-Handler".

 

Hier sieht man schon welche zusätzlichen Repos eingebunden werden und das sie auch nach der Installation eingebunden bleiben. Wer das ändern will klickt unten rechts auf "Anpassen"

 

Auch hier kommt man nicht drum herum, wenn man Shutter installieren möchte.

 

Installation erfolgreich! Shutter ist jetzt auf eurem openSUSE installiert.

 

Programmstart:

Shutter nistet sich im KMenue ein und kann bequem von dort gestartet werden.

Shutter starten aus dem KMenue

 

oder mit dem K-Runner  [ALT +F2]

Shutter Start mit dem K-Runner

 

Shutter in Action:

Das ist die Programmoberfläche von Shutter.

 

Die gemachten Aufnahmen legt Shutter als Tabs ab. Klickt man oben rechts auf den „Bearbeiten“ Button wird Shutter zum Grafikbearbeitungsprogramm.

Im Bearbeitungsmodus hält Shutter die Möglichkeiten bereit, die man am häufigsten zum Bearbeiten von Bildschirmfotos benötigt.

 

und bei einem Klick auf den „Exportieren“ Button kann man die gemachten Aufnahmen gleich entweder auf einen eigenen FTP Account oder einem öffentlichen Bilder Hoster hochladen.

Unter Einstellungen können vielfältige Optionen an den eigenen Gebrauch angepasst werden.

 

Weitere Links zu Shutter:

Shutter Projektseite (en)

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Kurztipp: Wenn Amarok keine mp3 abspielt (openSUSE12.1)

Bei meiner frischen openSUSE 12.1 / KDE Installation wollte Amarok erst keine mp3 Sounddateien abspielen. Andere Medien, wie z.Bsp. eine Audio CD konnte Amarok problemlos abspielen. Also war die Soundhardware nicht das Problem. Die Soundhardware funktioniert und war auch richtig konfiguriert. Keine andere Anwendung hatte irgendwelche Soundprobleme.

Auch konnte ich mp3 Dateien mit anderen Anwendungen wie z.Bsp. dem VLC Player abspielen. Das sagte mir also, dass nur die mp3 Unterstützung für das Amarok nicht vorhanden war. Zwar hatte Amarok beim ersten Start gemeldet, dass keine mp3 Unterstützung vorhanden ist und einige Software dafür nachinstalliert werden muss.

 

Amarok sagt schon bescheid, wenn noch keine mp3 Unterstützung vorhanden ist.

 

Daraufhin hat Amarok auch die erforderlichen Schritte abgearbeitet und auch gemeldet, dass die Installation der zusätzlichen Pakete erfolgreich war. Aber leider hat die automatische Installation nicht das Richtige installiert. Es wurde dabei die erforderlichen Codecs und Pakete für das zweite mögliche Backend von Phonon, für Xine installiert.

 

Amarok hat diese Dateien automatisch als mp3 Unterstützung nachinstalliert. Diese helfen in diesem Fall aber nicht, wenn man das GStreamer Backend benutzt.

 

Dieses ist aber, wie weiter unten auf einem Screenshot zu sehen beim mir nicht aktiv, sondern als Backend arbeitet GStreamer. Ab da an meldete Amarok bei jedem Start, dass die mp3 Unterstützung zwar erfolgreich installiert wurde, aber mp3 konnte logischerweise weiterhin nicht abgespielt werden. Und… wie gesagt, Amarok gab vorerst keine Ruhe und meldete dieses bei jedem Start. Es fing an zu nerven und schrie nach einer Lösung.

 

Amarok ist der Meinung, dass jetzt alles funktioniert und wollte das bei JEDEM Start mitteilen.

 

Durch einen Tipp konnte ich das Problem folgendermaßen lösen:

 

Bei KDE läuft als Multimedia API das Phonon welches im Fall von openSUSE 12.1 als Haupt Backend GStreamer verwendet.

 

Wenn man bei openSUSE aus dem KDE Menue die „Systemeinstellungen“ startet kommt man zu den Multimediaeinstellungen.

 

Unter dem untersten Punkt „Phonon“ findet man das aktive Multimedia Backend für KDE.

 

Damit dieses GStreamer (und als Folge daraus auch Amarok) mp3 unterstützt musste ich  folgendes Paket per Hand nachinstallieren.

 

gstreamer-0_10-fluendo-mp3

 

Dieses Paket muss nachinstalliert werden, damit Amarok mp3 Dateien abspielen kann. Dieses Paket findet man in den ganz normalen openSUSE Repos.

 

Danach funktioniert die mp3 Wiedergabe auch im Amarok.

 

Amarok beim abspielen einer mp3 Datei.

 

Ob Amarok auch mp3 Dateien abgespielt hätte, wenn ich einfach das Phonon Backend in den KDE Systemeinstellungen von GStreamer auf Xine umgestellt hätte, habe ich nicht mehr ausprobiert. Außerdem wollte ich gerne GStreamer als Backend behalten.

 

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Kurztipp: Größe von mehreren Bildern ändern

Die Größe mehrere Bilder in einem Rutsch zu ändern ist eine häufig gesuchte Funktion. Im Windows gibt es viele Programme und kleine Helferlein die das erledigen. Auch unter Linux braucht man dazu heutzutage schon lange nicht mehr die Kommandozeile bemühen.
Zu diesem Zweck möchte ich kurz den KDE Standard Bildbetrachter Gwenview empfehlen. Bei openSUSE mit KDE Desktop ist Gwenview standardmäßig installiert.
Dazu klickt man bei Gwenview in den Menüleiste auf:

Module > Stapelverarbeitung > Größe ändern…

 

Über Module > Stapelverarbeitung > Größe ändern...

 

Unter dem rechten Button „Einstellungen“ legt man die gewünschte Größe der Bilder fest.

gewünschte Größe einstellen

 

Mit der Option Filter kann man etwas umher experimentieren.

 

Danach alle Bilder, die hinterher die gleiche Größe haben sollen, Hinzufügen und einen Zielordner auswählen. Zum Schluss muss man noch fix entscheiden, ob man die Originalbilder noch braucht und aufheben will oder ob sie mit der neuen Größe überschrieben werden sollen.

Mit einem Klick auf Start und nach einer kurzen Wartezeit sind alle ausgewählten Bilder in der neuen, gewünschten Größe.

 

Mehr zu Gwenview : http://wiki.open-slx.de/Gwenview

 

 

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Audio CDs rippen unter openSUSE / KDE mit Audex

Wer aus seinen Musik CDs mp3 oder ogg Dateien (auch mp4 und wave möglich) für den Player erstellen möchte, will daraus eigentlich keine Wissenschaft machen. Es soll möglichst schnell, unkompliziert und komfortabel zu erledigen sein. Unter Linux gibt es, wie soll es auch anders sein 😉 , wieder reichlich Möglichkeiten Audio CDs zu rippen. Ich möchte hier für openSUSE Neueinsteiger bzw. Windowsumsteiger das Linux / KDE4 Programm „Audex“ vorstellen.

Features:

  • Auslesen mit CDDA Paranoia, für fehlerfreies auslesen
  • paralleles Auslesen und encodieren
  • Automatisches Auslesen der Informationen zum eingelegten Medium mit CDDB/FreeDB
  • Automatisches laden der Cover
  • Playlistenerstellung
  • Protokollerstellung des Encodiervorgangs
  • Einfache Auswahl der Qualität
  • Scan nach installierten Codecs

Audex macht einem das Auslesen und Umwandeln von Audio-CDs in z.Bsp. *.mp3 , *.ogg oder auch *.mp4 Dateien wirklich einfach. Besonders gut hat mir gefallen, dass man in Audex die Qualität für den Encodiervorgang einfach in Klartext aus einem Menü auswählen kann. Man braucht also keine Ahnung von den Bitraten und sonstigen kryptischen Einstellungsmöglichkeiten zu haben.

Installation:

Die Installation von Audex mittels YaST

Ob mit YaST oder mit zypper ist jedem selbst überlassen und kommt auf’s selbe raus. Auf jedem Fall müssen die Pakete „audex“ und „audex-lang“ installiert werden. Diese Pakete befinden sich bei KDE 4.6.x im „Extra“ Repository.

Hier klicken zum KDE 4.6.5 Extra Repository

Eine weiter Möglichkeit ist auch die 1 Klick Installation um Audex zu installieren. Dabei wird dann die erforderliche Softwarequelle automatisch eingebunden und anschließend das Programm installiert.

Das KDE Extra Repository muss eingebunden sein um daraus Audex zu installieren.

Hier, im neuen openSUSE Wiki, findet man eine Übersicht über die KDE Repositories für openSUSE.

Programmoberfläche:

Die Programmoberfläche von Audex

Die Programmoberfläche von Audex ist so übersichtlich und simpel gehalten, dass man nicht viele Worte über die Bedienung verlieren muss. Hier findet sich jeder schnell zurecht. Auch Laien auf diesem Gebiet. Das Programm hat eh nur eine Aufgabe und die macht es sehr gut.

Das Auswählen der möglichen Qualitätsstufen für die Zieldatei ist sehr einfach.

In diesem Menü wählt man die Qualität aus, die beim Encodieren angewendet werden soll. Hier sieht man auch, abhängig von den installierten Codecs, welche Möglichkeiten als Zieldateien vorhanden sind.

Das Fenster Einstellungen

In diesem Fenster werden die paar Einstellungen vorgenommen. Bei den „allgemeinen Einstellungen“ wählt man unter anderem die deutsche Lokalisierung, das verwendete CD/DVD Laufwerk und das Zielverzeichnis aus.

Profile

Bei der zweiten Einstellungsoption handelt es sich um die Profile. Damit sind die vordefinierten Qualitäten und Encodieroptionen gemeint. Hier kann man diese nun ändern, entfernen oder durch hinzufügen neue erstellen. Mittels des Buttons kann man sein System auch nach erforderlichen Codecs scannen.

CDDB Einstellungen

Hier werden die Weichen für das automatische Abholen der Informationen zu den eingelegten Medien, also welches Album, welcher Interpret, welche Titel u.s.w. gestellt.

Bei mir hat leider das Abholen der Coverbilder nicht funktioniert. Da ich das Programm selbst erst seit kurzem
nutze habe ich noch nicht heraus bekommen woran das liegt. Es scheint aber auch eher ein bei mir „hausgemachtes“ Problemchen zu sein. Bei anderen, die ebenfalls schon über Audex berichtet haben, war jedenfalls nichts in dieser Hinsicht zu lesen.

Links:
Homepage
Programmvorstellung Audex auf ProLinux
KDE-Apps.org

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