Sammelleidenschaft mit BasKet

Basketicon
Ein wirklich geniales Programm. Wer kennt das nicht, ein wichtiger Termin der nicht gleich im Kalender untergebracht werden kann. Eine plötzliche Idee, die auf dem Desktop keinen Platz mehr hat, aber wohin damit, so das man sie nach ein paar Tagen noch wiederfindet. Ein, zwei Bildchen, die man dringend braucht, aber nicht gleich in die Familiendatenbank gehören. Eine kleine Datei, die nur mal irgendwo kurz abgelegt werden soll und eine per Zuruf erhaltene Webadresse bzw. Notiz… u.s.w.

Wohin mit all dem Kram? 😉

Das ist ein Fall für das KDE Tool „BasKet ( z.Dt. Korb ). BasKet beherrscht den Umgang mit den verschiedensten Daten-/ Dateitypen und Notizen und listet diese übersichtlich auf.
Das zweispaltige Programmfenster hat in der linken Spalte eine Baumansicht der angelegten Körbe und Unterkörbe und rechts werden die Inhalte der Körbe angezeigt. BasKet wartet mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die abgelegten Sammelstücke auf. So können Inhalte auch vor Fremden per Passwort geschützt werden. Man kann in den Körben wirklich alles sammeln und ablegen. (siehe Screenshot)

Installation:

Basket kann wieder ganz einfach für openSUSE mit YAST oder Zypper installiert werden, wenn das KDE SC Extra Repository eingebunden ist .

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Programmstart:

 

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

 

Alternativ funktioniert auch immer der Programmstart in der Konsole mit Eingabe von „basket“ (natürlich ohne Anführungszeichen) oder beim KDE Desktop auch mit dem Programmstarter „krunner“, den man mit der Tastenkombination „Alt F2“ aufruft und da eben „basket“ eingibt. Kommt alles auf’s selbe raus.

Bedienung:

 

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BasKet startet im Fenster mit einem ausführlichen Assistenten, der durch die ersten Schritte leitet.

Im linken Menübaum wählt man einen s.g. Korb aus und kann dazu in der Rechten Seite mit einem rechten Mausklick die dazu gehörigen Inhalte in Form von Notizen, Bildern, Links und alle anderen Formen von Erinnerungen anlegen und verwalten. Man kann beliebig viele Körbe und Unterkörbe erstellen und deren Optik ziemlich frei konfigurieren. Ebenso kann man innerhalb eines Korbes mehrere Notizen zu einer Gruppe zusammenfassen.

 

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Das Notiztool bringt auch einen Einstellungsdialog mit, bei dem man weitestgehend das Verhalten von BasKet an seine persönlichen Vorlieben anpassen kann.

 

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Sehr positiv finde ich auch, dass man den einzelnen Notizen eine Reihe von Tags zuordnen kann und sie dann so durch die integrierte Filterfunktion auch wieder suchen bzw. sortieren lassen kann. Bei einer großen Zahl von Notizen bringt das eine gewisse Ordnung rein.

 

BasKet ist deutschprachig und bringt eine ausreichende Einleitung und Erläuterung mit sich, so das ich hier gar nicht weiter viele Worte machen brauche. Für wen Internetdienste wie Evernote zu umfangreich und überdimensioniert erscheint, weil er z.Bsp. keine Synchronisation über mehrere Geräte benötigt, für den ist BasKet durchaus als Notiztool einen Blick wert.

 

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Mediatomb – Medienserver für Linux

Wenn man Filme,ein Urlaubsvideo, Fotos oder auch Musik vom Computer zu einem anderen Gerät, wie z.Bsp. dem Smart-TV, eine Spielkonsole, ein Smartphone oder irgend ein anderes UPnP-fähiges Gerät streamen möchte, braucht man für diesen Zweck auf dem Computer einen Medienserver wie z.Bsp. das OpenSource Programm Mediatomb.
Mediatomb ist ein Free UPnP MedienServer und kann komfortabel über ein Webinterface Multimediainhalte für andere Geräte im Heimnetzwerk zur Verfügung stellen.

Installation:

Mediatomb kann bei openSUSE wieder per YaST oder Zypper installiert werden. Voraussetzung ist, dass das Packman Repository eingebunden ist.

 

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Mediatomb Installation per YaST

 

 

Einrichtung:

Unter openSUSE muss nun noch die Firewall angepasst werden damit man von entfernten Geräten auf die Freigaben des Medienservers zugreifen kann. Dazu startet man YaST ( gibt auf Anfrage das Root Passwort ein 😉 )

Im YaST wählt man auf der linken Seite „Sicherheit und Benutzer“ und danach in der rechten Seite „Firewall“ aus.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

 

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf "Erlaubte Dienste"

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf „Erlaubte Dienste“…

 

... und danach rechts auf "Erweitert"

… und danach rechts auf „Erweitert“

 

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung.

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung. Bestätigt diesen Dialog dann mit „OK“ und geht zurück zur Firewallübersicht.

 

Hier klickt ihr dann zuerst links auf "Start" und danach rechts auf "Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten"

Hier klickt ihr dann zuerst links auf „Start“ und danach rechts auf „Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten“ und zum Schluss unten rechts auf „Weiter“.

 

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Programmstart:

Mediatomb startet erst mal unter openSUSE nicht automatisch. Den ersten Start von Mediatomb führt man im Terminal oder in der Konsole durch. Einfach durch Eingabe von „mediatomb“ (ohne Anführungszeichen).

 

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Nach der Eingabe von „mediatomb“

Da der Mediatomb Medienserver als Bedienoberfläche über ein Webinterface verfügt ruft man diese im Browser mit http://localhost:49152 auf dem Computer auf, auf dem Mediatomb auch installiert ist.

Das Webinterface von Mediatomb

Das Webinterface von Mediatomb

Mediatomb zeigt in seinem Webinterface einmal die Dateien (Filesystem) des Computers auf dem es installiert ist und seine eigene Mediendatenbank (Database), in dem es die freigegebenen Medien verwaltet. Wenn man jetzt ein Video von diesem Computer freigeben möchte, dann wechselt man in Mediatomb ins „Filesystem“ und hangelt  sich zu der Datei durch. Also, wie zum Beispiel bei mir: Mein Video liegt bei mir unter /home/thomas/Downloads/. Rechts werden mir jetzt die Medien in diesem Verzeichnis angezeigt. Um bei meinem Beispiel zu bleiben liegt da bei mir jetzt „Urlaubsvideo.avi“.

Rechts am Bildschirmrand neben „Urlaubsvideo.avi“ ist ein Plus-Icon. Dieses klicke ich mit der Maus ein mal an. Damit ist es in der Datenbank aufgenommen und wird freigegeben.

Danach wechsle ich auf der linken Seite zu „Database“. Dort gibt es jetzt unter „PC Directory“ einen Dateibaum bis zu meinem Freigabeverzeichnis und zu meinem freigegebenen Video.

 

Weiterführende Links:

Mediatomb Homepage (engl.)

wiki.ubuntuusers.de/Mediatomb (deu.)

easylinux.de/Artikel/ausgabe/2012/02/040-mediatomb-upnp/ (deu.) – Ist schon etwas älter, aber trotzdem noch sehr hilfreich.

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QupZilla – fixe Alternative für Firefox, Opera und Co.

Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens „QupZilla„(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter "Internet" > "Webbrowser" einen neuen Eintrag für QupZilla

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter „Internet“ > „Webbrowser“ einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine "Startpage" breits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine „Startpage“ bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu „fett“ geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick auf QupZilla riskieren. Es lohnt sich.
 

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Synology NAS Speicher per WebDAVs in openSUSE einbinden

Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.



Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV 😉 ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.


Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter "Orte" auf "Netzwerk" und dann im rechten Fensterteil auf "Netzwerkordner hinzufügen".

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter „Orte“ auf „Netzwerk“ und dann im rechten Fensterteil auf „Netzwerkordner hinzufügen“.


Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf „weiter“ klicken.


Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

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Der „Name“ der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. 😉 Der „Benutzer“ muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf „Speichern & Verbinden“ klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.


Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll. Diese Abfrage kommt jetzt nur bei der Ersteinrichtung.


Das war es eigentlich schon. Jetzt steht die neue Verbindung per WebDavs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.

Das war es eigentlich schon.
Jetzt steht die neue Verbindung per WebDAVs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.


Man kann dieses neue Netzlaufwerk natürlich noch komfortabler im Dolphin unterbringen, indem man es links unter „Orte“ mit einträgt. Dazu klickt man den neuen Netzwerkordner einmal an.


Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit webdavs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen ;-) )

Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit WebDAVs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen 😉 )


Dann mit der rechten Maustaste auf "Orte" klicken.

Dann mit der rechten Maustaste auf „Orte“ klicken.


Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDav Verbindung dann unter "Orte" im Dolphin zu finden sein. Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt "Einfügen" Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.  Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.

Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDAV Verbindung dann unter „Orte“ im Dolphin zu finden sein.
Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt „Einfügen“ Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.
Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.


Und finish !!!  Da ist der eben per WebDavs eingebundene Speicher der Synology Diskstation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein Netzlaufwerk sofort verfügbar.

Und finish !!!
Da ist der eben per WebDAVs eingebundene Speicher der Synology DiskStation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein lokales Laufwerk sofort verfügbar.


Alternative NAS Systeme von Synology:


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bootablen USB Stick mit openSUSE erstellen

openSUSE 13.1 nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung (13.Nov.) . Zeit, sich mal damit zu beschäftigen wie man openSUSE auf einen bootbaren USB Stick bekommt. Immer mehr User nutzen diese Möglichkeit, statt eine CD oder DVD zu brennen. Diejenigen, die noch gar kein Linux auf ihrem Computer haben und es mit Windowsprogrammen erledigen müssen greifen auf eine Vielzahl von Möglichkeiten und Programmen zurück, die ausgiebig in den Weiten des Internets erklärt sind.

So ein hervorragendes Tool wie Unetbootin zum Beispiel gibt es für Linux, MacOS und Windows. Den Einsatz von Unetbootin in openSUSE habe ich hier beschrieben.

Mir geht es hier heute aber um das openSUSE eigene Bordmittel, mit welchem man diese Aufgabe kinderleicht erledigen kann. Dem SUSE STUDIO Imagewriter. Der ist keineswegs neu und mindestens schon seit einer Version 11.x in openSUSE enthalten. Natürlich kann man unter Linux auch fix mit Konsolenbefehlen ein Image auf einen USB spielen, aber wesentlich angenehmer geht es mit einer grafischen Oberfläche wie die des Imagewriters.

Mit dem SUSE STUDIO Imagewriter macht man nicht mehr und nicht weniger, als ein Images (Betriebssystemabbild) so auf einen USB Stick zu schreiben, daß dieser mit dem draufgespielten Images bootbar wird.

Installation:

Der SUSE STUDIO Imagewriter ist im openSUSE Standardrepository enthalten und kann fix mit YaST oder zypper installiert werden.


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Anwendung:

Das Programm benötigt Rootrechte und fragt das Rootpasswort beim Starten ab.


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Danach kann man entweder per Drag&Drop eine Imagesdatei in das gestrichelte Feld ziehen und fallen lassen oder man klickt in das gestrichelte Feld und wählt in dem folgenden Dialog die entsprechende Imagedatei aus.


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Und so siehts aus wenn man eine Imagedatei ausgewählt hat. Nun unten in dem einzigen Dropdownmenü noch den richtigen USB Stick ausgewählt und mit einem Klick auf „Write“ gehts los.


Sicherheitshalber erwähne ich hier noch mal für jene, die sowas zum ersten Mal ausprobieren, dass bei diesem Vorgang sämtliche Daten, die auf dem USB Stick vorhanden sind, gelöscht werden. Der Imagewriter weist darauf auch mit einem kurzen englischen Hinweis hin.

Also, wie gesagt. openSUSE 13.1 ist im Anmarsch. Für alle die es bisher noch nicht genutzt haben die beste Gelegenheit dieses mal einen USB Stick statt einer CD oder DVD zu bemühen.


Have a lot of fun …



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Packer Peazip5.0 unter openSUSE 12.3 ausprobiert

In der aktuellen Ausgabe 09/2013 von LinuxUser habe ich gerade vom Archivmanager Peazip 5.0 gelesen und wollte mir den gleich mal unter openSUSE 12.3 ansehen.

Peazip 5.0 ist ein Pack- und Entpackprogramm, welches mit über 150 verschiedenen Kompressionsformaten zurechtkommt und sich selbst als freie Alternative zu WinZip und WinRar sieht. Man kann es durch Add-ons erweitern und durch Themes umgestalten. Es gibt es für mehrere Betriebssysteme wie z.Bsp. Linux, Windows (32 and 64 bit) und ReactOS und auch als portable Version für die Benutzung vom USB Stick.  Man kann damit die Integrität von Archiven testen und auch von einem zum anderen Format konvertieren. Der Kompressionsgrad kann vom Benutzer geändert werden und die Archive können mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Alles in allem ein interessanter Packer, der mal einen Blick wert ist. Zumal sich der Fensteraufbau von Peazip mehr an einem Dateimanager anlehnen soll. Also mal sehen …

Installation:

Meine erste Suche (und prinzipiell erste Anlaufstelle) im „YaST –> Software installieren oder löschen“ verlief ergebnislos. In den Standard- und allgemeinen Communityrepos von openSUSE ist Peazip also nicht vertreten.


peazip_1

Über die Softwareinstallation per YaST mit „herkömmlichen“ Repositories war Peazip 5.0 nicht zu finden.

Fündig wurde ich bei der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search.


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In der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search kann man Peazip für openSUSE finden.

Um Peazip für openSUSE 12.3 zu installieren muss man sich ein s.g. Homerepository einbinden. Für die Version 5.0 zum Beispiel das von Eric Schirra (ecsos).


peazip_3

Wenn man ein fertiges Paket von Peazip für openSUSE sucht, muss man auf ein Homerepository zurückgreifen.

Ich greife auf Homerepos die ich eigentlich nicht kenne, immer mit gemischten Gefühlen und eher ungern zu. Aber wenn man ein fertiges Paket für ein Programm sucht und nicht in der Lage ist es selbst zu kompilieren, hat man nur wenige Alternativen.

Eine weitere Möglichkeit wäre der direkte Download von der Projektseite. Dort bieten die Entwickler fertige RPM Pakete für QT basierende Oberflächen (z.Bsp. KDE) und für GTK basierende Oberflächen (z.Bsp. Gnome) an. Ich bleibe jetzt aber doch bei dem speziell für openSUSE 12.3 gefertigtem Paket aus dem o.g. Homerepository.


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Ich habe also den „1 Click Install“ Link für die Version 5.0 angeklickt. Die Datei „peazip.ymp“ kann direkt mit YaST 1-Klick-Installation geöffnet werden.


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YaST fragt jetzt noch mal die Bestätigung für die hinzuzufügenden Repositories ab. Warum YaST das Update Repo für 12.3 immer wieder mit aufführt weiß ich nicht. Dieses ist schon längst im System vorhanden.

Achtung: Hier habe ich explizit das Häckchen bei „“Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ entfernt. Somit erhalte ich zwar keine Aktualisierungen für das Programm, ist aber sicherer.


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Kurz bevor die Installation jetzt startet will YaST noch eine Bestätigung des zu installierenden Paketes und …


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… fasst jetzt alle anstehenden Änderungen noch mal zusammen bevor es wirklich zu Änderungen am System kommt. Wer einen Rückzieher machen wollte, hätte jetzt die letzte Gelegenheit dazu. Aber so dramatisch wie es klingt ist es gar nicht. Diese Vorgehensweise ist bei YaST immer gleich.

Wenn man jetzt auf „weiter“ klickt beginnt der ganz normale Installationsprozess, wie er immer bei Installationen per YaST unter openSUSE abläuft. Es wird das Root-Passwort abgefragt und der Fortsschritt angezeigt bis schließlich die erfolgreiche Installation vermeldet wird. Dieses habe ich jetzt mal fix abgekürzt.

Peazip:


peazip_8

Die Oberfläche von Peazip hat mich dann doch etwas überrascht. Im positiven Sinne.

Peazip kommt mit einer modernen, freundlichen und übersichtlichen Oberfläche daher. Kam in dem Zeitschriftenartikel gar nicht so rüber.  Über den Menüpunkt „Option –> Languares“ lässt sich die Bedienoberfläche von Peazip fix auf Deutsch umstellen. Wie der Fensteraufbau es schon vermuten lässt, läuft die ganze Bedienung dieses Packertools wie bei jedem anderen normalen Dateimanager.

Die wichtigsten und häufigsten Funktionen sind oberhalb in großen Button abgelegt. Viele weitere Funktionen, wie Dateiwerkzeuge, Sortier- und Suchfunktionen sind im Kontextmenü rechte Maustaste „versteckt“. Will damit sagen, dieses kleine Tool kann wieder wesentlich mehr als der erste Eindruck vermuten lässt.


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Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Archiv oder eine Datei bringt weitere Möglichkeiten zum Vorschein.


Fazit: Alles in allem scheint mir PeaZip eine interessante und frische Alternative für Ark zu sein.

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Videos mit dem Mobile Media Converter umwandeln

Es sind oft die kleinen Tools die einem so viel Freude machen. Ich habe gerade nach einem kleinen Programm gesucht, mit dem ich unter openSUSE fix mal einige Videos umwandeln kann. Dazu bin ich auf http://de.opensuse.org gesurft und habe in der Paketsuche mal nach „converter“ gesucht. Dabei bin ich auf das kleine aber feine Programm „mobilemediaconverter“ gestoßen. Der Mobile Media Converter ist ein kostenloser Audio-und Videokonverter für die Umwandlung zwischen vielen gängigen Audio-und Videoformaten.


mediaconverter1

Ein feines kleines Tool. Das Programmfenster vom Mobile Media Converter.

Aber ganz so ein „kleines“ Tool ist der Mobile Media Converter gar nicht. Ganz davon abgesehen, dass der Converter eine große Anzahl von Video- und Audioformaten aus dem Desktop- und Mobilebereich umwandeln kann, verstecken sich darin zusätzlich noch einige kleine praktischer Helfer. Zum Beispiel ein integrierter Youtube Downloader, ein eingebaute DVD Ripper um DVD Abschnitte umzuwandeln und ein Trimmer für die Klingeltonerstellung. Um lokale Videos oder Audiodateien umzuwandeln zieht man einfach die betreffende Datei in das Drag & Drop Feld. Wählt danach ein Ausgabeverzeichnis und zuletzt noch das Zielformat. Wer ein paar mehr Eingriffsmöglichkeiten wünscht findet die unter einem kleinen unscheinbaren Pfeil am rechten Fensterrand.


Die Liste der Zielformate läßt kaum Wünsche offen.

Die Liste der Zielformate lässt kaum Wünsche offen.

Installation:

Dieses Programm findet man derzeit nicht in den gängigen Repositories von Packman und Co. Um den Mobile Media Converter zu installieren muss man sich das Home Repository von deltafox einbinden. Das passiert ganz einfach automatisch wenn man die 1-Klick Installation aus der Paketsuche des OBS benutzt.
Oder gleich von hier direkt zur 1-Klick Installation


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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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Steam Client wieder für openSUSE verfügbar

Gamer aufgepasst! Laut einem Artikel auf www.bitblokes.de kann die Spieleplattform Steam Client auf Grund einer Erweiterung der Lizenz durch Valve nun doch wieder legal in anderen Distributionen aufgenommen werden. Bei openSUSE war ja eben wegen dieser Lizenzsache der Steam Client wieder aus den Repositories entfernt worden.

Quelle: http://www.bitblokes.de

Und ein Blick in die Paketsuche bei openSUSE ergibt:  Steam ist schon wieder im games Repository für 12.2


Die Spiele für Linux im Steam werden von Tag zu Tag mehr.

Die Spiele für Linux im Steam werden von Tag zu Tag mehr.


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KDE 4.10 Pakete für openSUSE

Bereits gestern, Mittwoch den 06.Februar, hat das KDE Projekt die Version 4.10 der Software Compilation bekannt gegeben. Ich will hier gar nicht noch mal die umfangreichen Neuerungen, die KDE SC 4.10 mitbringt auseinander nehmen.

Das kann man bereits ausführlich in mehreren Artikeln, z.Bsp.von Hans Joachim Bader auf Pro-Linux.de und von Anika Kehrer auf Heise.de nachlesen. Es lohnt sich das mal in aller Ruhe durchzulesen. Da sind einige interessante und wirklich gelungene Neuerungen und Verbesserungen in KDE 4.10 eingeflossen.

Mir geht es jetzt vielmehr darum, dass die entsprechenden Pakete bzw. Repositories von KDE 4.10 für openSUSE verfügbar sind. Auch wenn im deutschen openSUSE Wiki bis jetzt noch nicht die aktuellen KDE 4.10 Repos unter Upstream Release angezeigt werden. Laut der Wikianzeige befindet sich noch die 4.10 Beta im Faktoryzweig. Jedenfalls sind die KDE 4.10 Pakete aus dem Faktoryzweig momentan älter als die aus dem Releasezweig.


kde410

Dieses dunkle Thema ist das neue Standardthema von KDE 4.10. Eigentlich wirkt es sehr angenehm und elegant. Bei meinem Desktop aber kommt es mir irgendwie nicht passend vor und ich werde wieder zu einem helleren Thema wechseln. Alles ist möglich. 🙂

Also wenn Ihr KDE SC 4.10 bei eurem openSUSE 12.2 ( bisher sind nur für 12.2 Pakete vorhanden) einspielen wollt, müsst Ihr folgende Repositories in euer System einbinden.:

KDE SC 4.10 Release : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/410/openSUSE_12.2/

KDE SC 4.10 Extra : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Extra/KDE_Release_410_openSUSE_12.2/

und danach entweder mit zypper oder YaST das System aktualisieren. Wie das genau geht habe ich hier mal an einer früheren Version vorgestellt. Wichtig ist, das man das Vermischen von KDE Paketen verschiedener Repositories vermeidet. Das bedeutet, wenn ihr die o.g. Repos in euer System einbindet solltet ihr die „alten“ bisher eingebundenen KDE Repositories entfernen oder zumindest deaktivieren.


Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2

Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2


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