spezielle Links zu openSUSE

Hier habe ich mal einige deutschsprachige offizielle Anlaufpunkte des openSUSE Projekt zusammengestellt. Natürlich gibt es noch viele weitere unabhängige Blogs und Foren zum Thema openSUSE. Hier aber nur mal zur Übersicht, was das openSUSE Projekt selbst für den deutschsprachigen Anwender bereit hält.

Projektseite
openSUSE Projektseite

Die deutsche openSUSE Projektseite ist alleine noch keine große Hilfe. Sie verzweigt auch nur auf die weiteren Anlaufpunkte die man auch auf dem direkten Weg ansurfen kann.

openSUSE-Wiki
neues deutsches openSUSE Wiki

Das kürzlich fertiggestellte neue openSUSE Wiki sollte für jeden openSUSE Jünger zum Hauptanlaufpunkt werden. Hier findet man die richtigen und aktuellen Beschreibungen, Informationen und Hinweise. Das Wiki-Team ist selbst auch gerne mal behilflich wenn jemand einen kurzen anfänglichen Schubser braucht um sich in dieser Wiki zurecht zu finden.

Downloads
http://software.opensuse.org

Die Downloadseite von openSUSE.org ist im Wiki integriert. Auf diesem Portal findet man die aktuelle openSUSE Version genauso wie die aktuelle Entwicklerversion zum Download in allen gewohnten Formaten. Von der DVD für 32Bit und 64Bit Architekturen über Live CD’s bis hin zu speziellen Derivaten. zusätzlich kann man hier auch im openSUSE Buildservice nach Paketen suchen.

Forum
deutsches Unterforum von openSUSE.org

Das offizielle deutschsprachige openSUSE Forum ist eigentlich „nur“ ein deutsches Unterforum vom englischsprachigen http://forums.opensuse.org/. Das macht aber nicht so viel aus. Genauso wie bei den anderen deutschsprachigen openSUSE Foren findet man hier Hilfe zu allen fragen rund um openSUSE.

News
engl. openSUSE Neuigkeiten

Ja, hier fangen die richtigen Probleme mit openSUSE eigentlich erst an. ;-( Es gibt keine offiziellen deutschsprachigen Neuigkeiten bzw. Informationen vom openSUSE Projekt. Bis vor kurzem gab es noch die openSUSE Wochenschau, die aber eingestellt wurde und für die sich kein neuer Betreuer gefunden hat. Das openSUSE Projekt sieht sich als internationales Projekt bei der selbstverständlich englisch die Projektsprache ist. Also werden auch die News des Projektes grundsätzlich in englisch veröffentlicht. Sowieso ist zu beobachten, dass openSUSE sich in den letzten Jahren immer schwerer tut, seine Belange mit einer breiteren Masse zu diskutieren. Vieles, was openSUSE betrifft wird gar nicht in News veröffentlicht, sondern nur auf einigen Mailinglisten diskutiert. Es bleibt also den deutschsprachigen openSUSE Fans nichts weiter übrig, als sich die Neuigkeiten bei diversen freiwilligen Blogern, auf einigen einschlägigen deutschen Mailinglisten und durch einige Linuxmedien zu beziehen.

deutsche Mailinglisten
openSUSE Mailinglisten

Das openSUSE Projekt unterhält eine ganze Menge Mailinglisten. Die meisten sind englischsprachig. In diesem Archiv sind alle openSUSE Mailinglisten zusammengefasst. Die Sprache steht dabei, so dass sich jeder die für ihn interessante raus suchen kann.

Die wichtigste deutschsprachigen Mailingliste:

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Paketquellen für mein openSUSE

Viele openSUSE Neuein- und Umsteiger stehen recht bald vor der Frage:

Wo bekomme ich Aktualisierungen und Software für mein openSUSE her ?

Das bei Linux diese Dinge in s.g. Repositories geregelt sind wissen dann auch die meisten recht schnell. Man muss dann also nur die entsprechenden Repositories per Yast oder zypper in sein System einbinden und schon steht dem System alles zur Verfügung was es braucht ( und manchmal sogar mehr 😉 )

Was sind Repositories ?

Repositories (engl. für Lager, Depot, Quellen oder Archiv) sind in diesem Fall Softwarearchive im Internet. ( ausführliche Erläuterung von Wikipedia ) Für Umsteiger aus dem Windowslager sind diese Repositories ( manchmal alleine schon wegen des ungewöhnlichen Wortes 😉 ) meisten Neuland. Dabei gehören sie genauso zu Linux wie der Virenscanner zu Windows ;-). Man braucht sie einfach.

Wo finde ich diese Repositories ?

Und zwar für openSUSE gut sortiert im offiziellen deutschen openSUSE Wiki. Dort findet man die Links zu Softwarequellen für alle Eventualitäten. Das WikiTeam von openSUSE hat da inzwischen sehr gute Arbeit geleistet und eine wirklich ausführliche und übersichtliche Auflistung der Repositories für openSUSE Anwender erstellt.

Warum sollte man zusätzliche Repositories einbinden?

Wenn man ein openSUSE System installiert hat man den aktuellen Softwarestand zur Zeit der Veröffentlichung dieser openSUSE Version. Aber die Zeit und die Entwicklung bleiben ja nicht stehen.Wenn man die richtigen Softwarequellen im System eingebunden hat, hält sich das System fast von selbst auf den neuesten Stand und es entgeht einem keine Programmaktualisierung. Außerdem hat man Zugriff auf unzählige zusätzliche, z.T. neue Programme, mit denen man sein System erweitern bzw. vervollständigen kann. openSUSE hat bei der Veröffentlichung auch nicht gleich alles mit an Bord. Zum Beispiel bestimmte lizenzbelastete Software, wie Videocodecs oder der Flashplayer oder auch die kommerziellen Grafiktreiber von Nvidia und AMD/ATI müssen, wenn man sie haben möchte, über zusätzliche Repositories nachgeladen werden. Auch bestimmte Treiber/Module für manche Geräte, wie WLAN oder WebCams kann man aus den Repos nachinstallieren.

Ein Beispiel: openSUSE 11.4 ist mit KDE 4.6.0 ausgeliefert worden. Inzwischen hat das KDE Projekt KDE 4.7.2 als stabile Version frei gegeben. Auf http://dewiki.opensuse.org sind die Repositories gelistet. Wer jetzt mit seinem openSUSE 11.4 auf KDE 4.7.2 wechseln möchte, muss nur alle anderen eingebundenen KDE Repos deaktivieren und die für KDE 4.7.2 einbinden. Danach ein Systemupdate und schon hat man den aktuellsten Desktop.

Aber auch hier gilt der Grundsatz:   Manchmal ist weniger mehr !

Wenn man mal von Testwilligen und Risikofreudigen absieht, sollte man nur die Repositories einbinden die man wirklich braucht und über dessen Inhalt man sich im klaren ist. Ein völlig planloses sammeln und einbinden der Repositories gefährdet die Stabilität des Systems.

Wie bindet man zusätzliche Repositories ein?

Im Yast sind schon bestimmte Community Repositories vorausgewählt, die man durch einen Klick gleich einbinden kann. Das Einbinden der Community Repositories habe ich schon mal in diesem Artikel beschrieben.

 

Für alle anderen Repositories, die nicht in der Liste „Community Repositories“ stehen, will ich es hier erläutern.

 

Auf der Seite http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories findet man die wichtigsten Repositories für sein openSUSE

 

Im Yast ( als Root starten brauche ich wohl kaum noch erwähnen 😉 ) wählt man links „Software“ und rechts „Software-Repositories„. In dem anschließenden Fenster „Konfigurierte Software Repositories“ klickt man unten Links auf „Hinzufügen

 

In diesem Fenster lässt man die Option "URL angeben" aktiviert und klickt auf "Weiter"

 

Dann geht man noch mal im Browser zurück zu http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories und sucht sich das entsprechende Repository, welches man einbinden möchte. Mit der rechten Maustaste kann man die Linkadresse in die Zwischenablage kopieren.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass man das Repo für die richtige Version benutzt. Bei jedem Repository wird durch einen kurzen Zweizeiler auf den Inhalt hingewiesen.

Danach wechselt man wieder zu YaST, wo inzwischen folgendes Fenster geöffnet sein sollte.

 

Bei Repository Name kann man eine beliebige Bezeichnung eintragen.

 

Aber im eigenen Interesse sollte sie einen naheliegenden Bezug zum verlinkten repository haben. In der unteren Eingabezeile „URL“ klickt man mit der rechten Maustaste und dann auf „Einfügen“, so das der Repo-Link aus der Zwischenablage dort eingetragen ist.

 

So sollte das denn aussehen.

 

Danach wird mit einem Klick auf „Weiter“ dieses Repository im Yast eingebunden. Beim nächsten Start von „YaST“ – „Software“ – „Software installieren“ steht der Inhalt dieses Repositories zum installieren zur Verfügung und ab da an automatisch auch alle Aktualisierungen die in dem Repo eingepflegt werde.

 

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