Telegram – ein Messenger auch für Linuxer

Telegram ist für mich eine sehr wichtige Messenger-Alternative zu den anderen Platzhirschen.

Warum Telegram?

Weil Telegram neben vielen anderen Vorteilen, auf die ich hier gar nicht weiter eingehen will, zum Ersten einen super Desktop Client für Linux hat und zusätzlich noch einen klasse Web-Client für den Browser. Und um diese geht es mir hier heute. Es macht sich schon recht gut, wenn man den Messenger seiner Wahl auch am Rechner/Laptop ( notfalls auch im Büro 😉 ) mit einer richtigen Tastatur bedienen kann. Und welcher Messenger kommt mit diesen Features sonst noch für uns Linuxer in Frage?

Wer sich gerne weitere Details und Antworten zu Telegram ansehen möchte, kann sich gerne unter https://telegram.org/faq/de belesen. Die Informationen sind in deutsch und es werden viele Fragen beantwortet. Z. Bsp. Wie unterscheidet sich Telegram von WhatsApp? oder Was ist Telegram? u.s.w.

Der Telegram Linux Desktop Client.

Auf der Seite https://desktop.telegram.org/ kann man sich für Linux jeweils ein entsprechendes 32 Bit oder ein 64Bit *.tar.xz Archiv herunterladen.

Auf https://telegram.org fängt alles an. Hier bekommt man alle Versionen für die verschiedenen Plattformen. Wenn man auf „Telegram für PC/Mac/Linux“ klickt …

kommt man zu einer Downloadoption, bei der die Seite an Hand deines Systems schon erkennt, welcher Download für dein System der richtige ist. Alternativ kannst du mit dem Link darunter, weitere Downloads für andere Plattformen aufrufen.

Hier kannst du dann auch für ein anderes System den Telegram-Client oder auch ein 32Bit Paket herunter laden.

Kleine Anmerkung für die Windowsuser: Für Telegram ist auch eine portable Version für Windows verfügbar. 😉

Tja wenn man sich dann für den richtigen Download entschieden hat, speichert man das entsprechende *.tar.zx Archiv auf seinem Computer.

Das herunter geladene Archiv findet man anschließend in seinem Downloadordner.

Dieses Archiv entpackt man jetzt entweder gleich in seinem Homeverzeichnis oder macht es etwas umständlich, wie ich hier und entpackt es erst in dem aktuellen Verzeichnis und verschiebt das Ergebnis dann in den Homeordner. Letzteres ist zwar etwas umständlich, aber beides kommt auf’s Selbe raus.

Nachdem das Archiv entpackt ist und der Ordner „Telegram“ bereit steht, ist es eigentlich unwichtig, in welchem Ordner er sich selbst befindet. Das Verschieben diente hier bei mir nur der Übersicht und der Ordnung. 😉

So sieht das Ergebnis bei mir aus.

In dem Ordner „Telegram“ befinden sich nur zwei Dateien. Einmal eine Datei mit dem gleichen Namen wie der Ordner „Telegram“ und eine Datei namens „Updater“. Die Programmdatei, die ihr durch einen Mausklick (zumindest bei KDE) starten müsst, ist logischerweise „Telegam“. Wer hätte das gedacht? ;-]

Dann geht es auch schon los.

Hier musst du jetzt deine Handynummer eintragen, auf dem du bereits eine Telegram-App am Laufen hast. Wie es dort auch steht: OHNE die erste Null der Telefonnummer.

Darauf hin sendet Dir Telegram eine Codenummer an dein Telegram auf deinem Handy. Diese Codenummer musst du hier eingeben.

Das war es. Ab jetzt läuft auf deinem openSUSE System eine Telegram Instanz parallel zu deiner Telegram App auf deinem Smartphone.

Die Geschwindigkeit der Synchronisation von mehreren Telegram Instanzen auf verschiedenen Geräten ist beeindruckend. Obendrein schreibt es sich am PC für viele wesentlich einfacher als auf den kleinen Smartphone-Tastaturen. Zumindest ab einem bestimmten Alter. 😉 Die jüngeren Leute werden über dieses Argument nur schmunzeln.

Bleibt noch zu erwähnen, dass sich Telegram hervorragend in den KDE Systemabschnitt der Kontrollleiste integriert, von dort aus bedient werden kann und mit entsprechenden Signalen (optisch wie auch akustisch) auf sich aufmerksam macht.




Der Telegram Web Client

Die Telegram Web-Version findet man ebenfalls auf https://telegram.org/. Einfach im Browser anklicken und es öffnet sich ein Dialog, der das Land und die mobile Telefonnummer abfragt. Anschließend bekommt man auf dem Smartphone per SMS einen Telegram Code zugeschickt, der die Richtigkeit der Telefonnummer verifiziert. Diesen Code muss man dann wieder bei der Web-Version im Browser eintippen. Das war’s. Danach steht einem der gewohnte Telegramm Messenger mit all seinen bisherigen persönlichen Chats vom Smartphone im Browser zur Verfügung.

Der Telegram Web Client im Firefox Browser

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Nvidia Treiber Repository für openSUSE Tumbleweed

openSUSE Tumbleweed ist ja bekanntlich die Rolling-Release-Version von openSUSE mit den immer neuesten stabilen Paketversionen. Tumbleweed ist die openSUSE Version für Anwender, die ein bisschen mehr Aufwand bei der Pflege Ihres Systems nicht scheuen und dafür immer die neueste, aber stabile Software bekommen. Ich zähle mich selbst nicht gerade dazu. Mir liegt die Leap Ausgabe einfach mehr. Nicht zuletzt war bei mir persönlich auch immer die bisherige umständliche Installation des Nvidia Grafiktreibers bei Tumbleweed unter anderem ein Grund doch lieber bei openSUSE Leap zu bleiben.
Denn bislang mussten Nutzer von Tumbleweed den proprietären Nvidia-Grafikkartentreiber manuell installieren und jedes mal bei einem der zahlreichen Kernel-Updates auch manuell aktualisieren. Das war zwar nicht unmöglich und genügend Anleitungen in diversen Foren gibt es auch, aber es war nervig. Ich kam deshalb auch mit Tumbleweed nicht über einige Versuche hinaus.
Ab sofort gibt es aber nun auch für openSUSE Tumbleweed unter der Adresse „https://download.nvidia.com/opensuse/tumbleweed“ein Repository mit dem Nvidia Grafiktreiber. Dieses Verzeichnis mit dem Repository lässt sich übrigens nicht mittels eines Browsers einsehen.
Um unter Tumbleweed dieses Repository schnell hinzuzufügen startet man die Konsole und gibt folgendes ein:

zypper ar https://download.nvidia.com/opensuse/tumbleweed nvidia-tumbleweed

Anschließend installiert man den Treiber mit:

zypper inr

Alternativ kann man beides auch fix per YaST erledigen.

Das benötigte Kernel-Modul des Nvidia-Treibers wird sowohl bei der Installation des Paketes, als auch nach einem Kernel-Update automatisch gebaut.

Stefan Dirsch weist auf der openSUSE-Mailingliste darauf hin, dass unter Umständen GDM Probleme auftreten können. In  diesem Fall sollen Anwender auf XDM oder eine andere Alternative wechseln.

Quelle: openSUSE Mailingliste

https://lists.opensuse.org/opensuse-factory/2017-08/msg00281.html

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openSUSE 13.1 neben Windows 8.1 und mit UEFI

Endlich habe ich ein Gerät, mit dem ich openSUSE neben Windows 8 und mit UEFI Bios und aktivierten Secure Boot testen kann. Aber es gab schon einige Hürden gleich zum Beginn der Installation.

Hardware:

Es handelt sich um ein Toshiba Notebook Qosmio X70-A.

Prozessor: Intel Core i7MQ der vierten Generation

Festplatten: 256 GB SSD und 1,5 TB HDD

Arbeitsspeicher: 16GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 770M Optimus Technologie

vorinstalliertes OS: Windows 8 64Bit

Als erstes habe ich das openSUSE 13.1 KDE Live Medium 64Bit probiert.

1. Boot von USB

Mit der Taste F12 ruft man bei diesem Notebook das Bootmenü auf. Danach startet openSUSE 13.1 KDE Live sauber bis zum fertigen Desktop durch. Da war ich doch schon etwas beeindruckt. So problemlos hätte ich mir das gar nicht vorgestellt.

2. Installation des Live Mediums

Nachdem der schöne KDE Desktop so gleich nach dem ersten Live Start vor mir erstrahlte, wurde ich mutiger. Also kurzer Hand die Installation aus dem Livebetrieb gestartet. Das lief ebenso problemlos wie vorher der Livestart.
Da es mir wichtig war die Geschwindigkeit der schnelle SSD auch für Linux zu nutzen, habe ich die Linuxpartition / auf die SSD neben die Windowspartition gelegt. Die Partition /home und /swap habe ich dagegen auf die HDD gelegt. Dabei habe ich die /home Partition gleich noch verschlüsselt.
Tja, so ging die Installation erfolgreich zu Ende.
Beim ersten Neustart mit dem installierten System blieb, nach Auswahl von openSUSE im Bootmenü, erstaunlicherweise der Bildschirm dunkel. Nichts, außer ein blinkender Cursor oben links in der Bildschirmecke. Bei weiteren Startversuchen blieb der Start auch mal bei der Meldung “ … grafik interface … “ stehen.

Lösung: Das Problem liegt wohl beim KMS (Kernel Mode Setting) . Wenn der openSUSE Start sich mal wieder an der Stelle verabschiedet hat kann man mit der Tastenkombination „Alt“+“Strg“+“F2“ auf eine andere Konsole wechseln. Dort trifft man dann im Textmodus auf ein Login und muss sich als root und dem dazugehörigen Passwort anmelden. Danach sollte mit Eingabe von „startx“ die grafische Oberfläche, sprich der KDE Desktop, starten. Wenn das denn geklappt hat, startet man YaST und wählt links „System“ und danach in der rechten Fensterhälfte „Bootloader“ . Es geht jetzt hier darum, dem openSUSE Systemstart die Option „nomodeset“ mit auf den Weg zu geben. Dazu …


YaST starten und in der Rubrik "System" den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.

YaST starten und in der Rubrik „System“ den Bootloader zum Bearbeiten auswählen.


Hier den Button "Bootloader Optionen" anklicken.

Hier den Button „Bootloader Optionen“ anklicken.


Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option "nomodeset" ( ohne Anführungszeichen - wie auf dem Sceenshot ) einfügen.

Und hier in der Kernel Befehlszeile die Option „nomodeset“ ( ohne Anführungszeichen – wie auf dem Sceenshot ) einfügen.


Danach startet das installierte openSUSE 13.1 Live KDE sauber bis zum fertigen Desktop.

Einerseits war ich jetzt glücklich, andererseits aber noch nicht zufrieden. Ich bevorzuge die Installation des openSUSE DVD Mediums. Also ran da … 😉

3. Booten und Installation vom DVD Medium

Wenn man vom openSUSE DVD Medium ( ich habe das ISO wieder auf einem USB Stick benutzt ) bootet bekommt man nach dem Willkommens Bildschirm eigentlich dieses DVD Menü.


Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64Bit mit herkömmlichen Bios

Bei meinem neuen Gerät sah das aber so aus…

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.

Bootmenü openSUSE 13.1 DVD 64 Bit mit UEFI Bios .Da fehlte doch ne ganze Menge.


Ich konnte also nach dem mir angezeigten DVD Menü nur den Punkt „Installation“ wählen“. Gesagt, getan und ab da an blieb der Bildschirm ohne weitere Informationen schwarz. Ich vermutete gleich, dass es wieder ein Problem mit dem KMS war. Wie aber den Rechner ohne KMS starten, wenn mir die Option, die sich sonst wie auf dem ersten Screenshot zu sehen ist, unter „F3 Video Mode“ versteckt nicht angeboten wurde.

Ich ging davon aus, dass es mit dem UEFI Bios zusammenhängt, dass mein DVD Menü anders aussieht als bei anderen Rechnern. Denn als ich das gleiche Medium bei einem älteren Notebook mit älterem „normalen“ Bios ausprobiert habe, habe ich auch das erwartete DVD Menü angezeigt bekommen.

Lösung:
Wenn ich bei dem Notebook mit UEFI während des angezeigten „abgespeckten“ DVD Menüs und ausgewählte Menüpunkt „Installation“ die Taste „E“ drücke komme ich in den Menübearbeitungsmodus. Hier kann ich die Option „nomodeset“ wieder als Startparameter anbringen.


Wenn man während des "abgespeckten" DVD Menüs die Taste "E" drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Wenn man während des „abgespeckten“ DVD Menüs die Taste „E“ drückt, kommt man in den Bearbeitungsmodus für dieses Menü.

Hier muss man jetzt in der dritten Zeile den die Option „nomodeset“ anfügen um den Installationsprozess mit deaktiviertem KMS zu starten.


So muss das aussehen. Hinter der Zeile:  linuxefi /boot/x86_64/loader/linux  fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. ;-)

So muss das aussehen. Hinter der Zeile:
linuxefi /boot/x86_64/loader/linux fügt man ein Leerzeichen ein und schreibt dahinter nomodeset. ( Das letzte Zeichen hinter nomodeset ist KEIN Unterstrich sonder der Cursor. 😉

Danach muß man den Vorgang mit der Taste „F10“ abschließen und das kann erneut die Installation aus dem DVD Menü starten, jetzt aber ohne KMS.

Danach klappt die Installation von openSUSE 13.1 DVD auf dem Rechner mit UEFI wie gewohnt.

openSUSE 13.1 DVD 64Bit arbeitet jetzt bei mir auf meinem neuen Toshiba Qosmio neben dem vorinstallierten Windows 8.1 und mit aktiviertem SecureBoot. Bisher funktioniert alles sehr gut. Ich habe ein paar Probleme mit meiner WLAN Verbindung. Sie funktioniert eigentlich sehr gut. Aber nach einigen Minuten fällt der Datendurchsatz zusammen. Dies ist aber ein anderes Thema und da werde ich später drauf eingehen. Die Geschwindigkeit mit Linux ( und auch Windows 😉 ) im Zusammenhang mit der SSD ist enorm. Das mss man selbst erlebt haben. Wenn man versucht zu erklären, wie schnell das alles geht erntet man nur ungläubige Blicke.


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direktes Löschen im Dolphin

Hier mal ein kurzer Tipp, der nicht unbedingt etwas mit openSUSE zu tun hat, sondern mit dem KDE Dateimanager Dolphin. Ein Option die ich häufig gebrauche ist das direkte Löschen von Dateien ohne Umweg über den Papierkorb. Und jetzt bei der Neuinstallation von openSUSE 13.1 KDE Live war es mal wieder soweit. Diese Option gibt es im KDE Dateimanager Dolphin. Sie ist aber standardmäßig nicht aktiviert und zudem recht gut versteckt.


Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag " Einstellungen". Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: "Dolphin einrichten"

Wenn wir den KDE Dateimanger Dophin starten haben wir oben in der Menüleiste den Eintrag “ Einstellungen“. Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Dropdown Menü mit Einstellungsoptionen. Weiter unten ist die Option die wir jetzt brauchen, mit dem naheliegenden Namen: „Dolphin einrichten“


In den "Dolphin Eigenschaften" navigieren wir links in die Option "Dienste" und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt "Löschen" Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.

In den „Dolphin Eigenschaften“ navigieren wir links in die Option „Dienste“ und scrollen danach rechts runter bis zu dem Punkt „Löschen“ Machen da einen Haken rein und schon ist die gewünschte Option verfügbar.


Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag "Löschen".

Danach haben wir im Dolphin, wenn wir mit der rechten Maustaste eine Datei anklicken den neuen Eintrag „Löschen“.


Aber Vorsicht! Es kommt zwar noch eine Sicherheitsabfrage nach dem Mausklick auf „Löschen“ ( ganz Mutige können auch diese noch unterbinden ;-[ ) aber wenn man da weitermacht wird die Datei wirklich gelöscht. Sie kann nicht aus dem Papierkorb wieder hergestellt werden.


PS: Wenn ich hier „wirklich gelöscht“ schreibe, meine ich das nur „Anwendermäßig“ und nicht, daß sie rein technisch nicht wieder herzustellen sei. Die Datei ist NICHT unwidebringlich vernichtet. Es wurde nur der KDE Papierkorb umgangen und die Datei ist für das System und den Benutzer nicht mehr verfügbar.  Mit etwas Aufwand und einge fachliche Kenntnisse kann so eine Datei wieder hergestellt werden.


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openSUSE 13.1 KDE Live nicht auf Deutsch ?

Wenn man sich das openSUSE KDE Live Medium auf den Rechner installiert ist es schon seit mehreren Ausgaben nötig nachträglich die deutsche Übersetzung für KDE nachzuladen. Und das ist auch bei openSUSE 13.1 nicht anders. Keine große Sache.


Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.

Gleich nach der Installation von openSUSE 13.1 KDE Live stellt man fest, die deutsche Übersetzung in KDE fehlt.


Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete werden automatisch mitgeladen.

Einfach eine Paket- bzw. Softwareaktualisierung machen, z.Bsp. per YaST und die fehlenden Sprachpakete für KDE werden automatisch mit geladen.


Nach einem Neustart sieht's dann schon "deutscher" aus.  ;-)

Nach einem Neustart sieht’s dann schon wesentlich  „deutscher“ aus. 😉


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bootablen USB Stick mit openSUSE erstellen

openSUSE 13.1 nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung (13.Nov.) . Zeit, sich mal damit zu beschäftigen wie man openSUSE auf einen bootbaren USB Stick bekommt. Immer mehr User nutzen diese Möglichkeit, statt eine CD oder DVD zu brennen. Diejenigen, die noch gar kein Linux auf ihrem Computer haben und es mit Windowsprogrammen erledigen müssen greifen auf eine Vielzahl von Möglichkeiten und Programmen zurück, die ausgiebig in den Weiten des Internets erklärt sind.

So ein hervorragendes Tool wie Unetbootin zum Beispiel gibt es für Linux, MacOS und Windows. Den Einsatz von Unetbootin in openSUSE habe ich hier beschrieben.

Mir geht es hier heute aber um das openSUSE eigene Bordmittel, mit welchem man diese Aufgabe kinderleicht erledigen kann. Dem SUSE STUDIO Imagewriter. Der ist keineswegs neu und mindestens schon seit einer Version 11.x in openSUSE enthalten. Natürlich kann man unter Linux auch fix mit Konsolenbefehlen ein Image auf einen USB spielen, aber wesentlich angenehmer geht es mit einer grafischen Oberfläche wie die des Imagewriters.

Mit dem SUSE STUDIO Imagewriter macht man nicht mehr und nicht weniger, als ein Images (Betriebssystemabbild) so auf einen USB Stick zu schreiben, daß dieser mit dem draufgespielten Images bootbar wird.

Installation:

Der SUSE STUDIO Imagewriter ist im openSUSE Standardrepository enthalten und kann fix mit YaST oder zypper installiert werden.


bla


Anwendung:

Das Programm benötigt Rootrechte und fragt das Rootpasswort beim Starten ab.


bla

Danach kann man entweder per Drag&Drop eine Imagesdatei in das gestrichelte Feld ziehen und fallen lassen oder man klickt in das gestrichelte Feld und wählt in dem folgenden Dialog die entsprechende Imagedatei aus.


bla

Und so siehts aus wenn man eine Imagedatei ausgewählt hat. Nun unten in dem einzigen Dropdownmenü noch den richtigen USB Stick ausgewählt und mit einem Klick auf „Write“ gehts los.


Sicherheitshalber erwähne ich hier noch mal für jene, die sowas zum ersten Mal ausprobieren, dass bei diesem Vorgang sämtliche Daten, die auf dem USB Stick vorhanden sind, gelöscht werden. Der Imagewriter weist darauf auch mit einem kurzen englischen Hinweis hin.

Also, wie gesagt. openSUSE 13.1 ist im Anmarsch. Für alle die es bisher noch nicht genutzt haben die beste Gelegenheit dieses mal einen USB Stick statt einer CD oder DVD zu bemühen.


Have a lot of fun …



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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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Mein umständlicher Weg zu openSUSE 12.3 ;-)

Wie immer habe ich vor meinem Umstieg auf die neue openSUSE Version einige Tage gewartet, damit erhöht sich die Chance, dass auch wirklich alle Programme und Pakete die ich benötige in den jeweiligen Repositories für die neue Version verfügbar sind. Im Prinzip habe ich diesmal vor einem Wechsel auf openSUSE 12.3 gezögert. Warum ? Ich habe hier derzeit ein wunderbar funktionierendes openSUSE 12.2 mit aktuellem KDE 4.10. Alles läuft, alles funktioniert, warum also etwas verändern? Tja, warum wohl … ?  Kein Ahnung. Irgendwie juckt’s in den Finger und die NEUE susi muss auf die Platte. Ein bisschen Risiko muss sein und im Grunde weiß ich ja so ungefähr was mich erwartet. Die Hoffnung auf noch so kleine Neuerungen, Verbesserungen und Geschwindigkeitsgewinne haben mich getrieben.

Nun habe ich schon so oft von einer openSUSE Version zur nächsten gewechselt, dass das inzwischen bei mir schon recht gut organisiert und rotiniert abläuft. Ich bevorzuge die Neuinstallation von der DVD mit Übernahme meiner verschlüsselten Homepartition.

Einige Fakten zu meiner Hardware und den Voraussetzungen:

Mein Gerät ist ein relativ betagtes 17″ Notebook HP Pavilion dv9000 mit Intel(R) Core(TM)2 Duo Prozessor mit @ 2.20 GHz. Das Gerät verfügt über 4 GB Ram und es sind 2 Festplatten mit je 250 GB verbaut. Es gibt bei mir kein Dualbootsystem, sondern es ist „nur“ ein openSUSE 12.2 mit KDE Desktop installiert. Seit geraumer Zeit komme ich ohne Windows auf diesem Gerät aus. Die bestehende openSUSE 12.2 Installation wurde ständig aktuell gehalten. Alle Updates und Patches sind installiert und der KDE Desktop ist ebenfalls auf die aktuellste Version geupgradet. Im Laufe der Zeit ist auch eine ganze Menge Zusatzsoftware dazu gekommen, die nicht aus den offiziellen Repositories stammen. Jedenfalls, die Kiste lief rundum rund .

Kurz vor dem Loslegen habe ich Sicherungen von allen mir wichtig erscheinenden Dateien, Daten und Einstellungen gemacht. Diese Zeit sollte man niemals sparen. Es gibt einerseits ein ruhiges Gefühl und kann andererseits die letzte Rettung bedeuten.

Nun weiß ich nicht genau woran es lag. Waren es meine Erkältungsmedikamente? Jedenfalls kurz bevor ich die 12.3 DVD einlegen wollte kam mir der Gedanke: Versuch doch einfach mal wieder ein Upgrade mit zypper. (und mein Wechselmarathon nahm seinen Lauf 😉 ) Kann ja nichts schief gehen. Mein letzter Versionswechsel per zypper ist schon einige Zeit her. Also bin ich im YaST in die Software Repositories gewechselt und habe  alle Repos von 12.2 auf 12.3 umgestellt. Es befinden sich nur Standard openSUSE Repos, einige wenige Community Repos und zwei KDE 4.10 Repos im meinem YaST. Alle jetzt auf 12.3 umgestellt und aktualisiert. Es wurden keine Fehler oder Probleme angezeigt. Danach habe ich YaST geschlossen und ein Terminalfenster geöffnet. Mit der Eingabe su und dem dazugehörigen Passwort habe ich die notwendigen Rootrechte für die folgenden Schritte erhalten.  Danach erfolgte die Eingabe von zypper refresh zum Aktualisieren der Repos und zypper dup zum Ausführen des Distributionsupgrade.  Bevor das Upgrade beginnt macht zypper mich auf eine ganze Menge ungelöster Abhängigkeiten aufmerksam und bietet jeweils 3 oder 4 Lösungen an. Da begannen meine Probleme. Obwohl ich mich schon relativ lange mit der Anwendung von openSUSE beschäftige war ich bei diesen vielen Problemen überfordert. Mir ist bekannt, dass man Abhängigkeiten unbedingt auflösen muss und sie nicht abwürgen oder ignorieren darf. Aber in meinem Fall diesmal wusste ich bei vielen Problemvorschlägen seitens zypper nicht, welche die richtige Lösung ist. Ich versuchte mich da krampfhaft durch zuarbeiten aber die Liste der ungelösten Abhängigkeiten wurde nicht kürzer. Ich spürte, dass ich mich verrannt hatte. Brach alles ab und begann den ganzen Spaß noch mal bei Null. Völlig von vorne war ich bald wieder bei diesem Punkt angelangt und versuchte wieder die Probleme mit den Abhängigkeiten irgendwie nach bestem Wissen aufzulösen. Diese Prozedur braucht man nie im Leben irgendeinem anbieten um ihn eventuell zu einem Umstieg auf openSUSE zu bewegen. Das geht ja gar nicht. Unmöglich.  Irgendwie ist es mir nach langem hin und her gelungen die Abhängigkeiten aufzulösen und zypper zieht nun das Versionsupgrade durch. Nachdem zypper fertig war brauchte eigentlich nur noch ein Neustart erfolgen und es sollte mich ein frisches neues openSUSE 12.3 anlächeln. Sollte… Schon beim Neustart gibt es Probleme. Der Computer will einfach nicht rebooten, geschweige denn runter fahren. Es bleibt also nur die harte Tour: Resetknopf. Um es nicht allzu lang zu ziehen, hochgefahren ist das neue openSUSE 12.3 dann auch nicht mehr. Mitten beim Booten bleibt der Bildschirm schwarz und der Cursor blinkt oben links. Na toll. Inzwischen leicht angefressen hatte ich jetzt auch keine Lust mehr der Sache auf den Grund zu gehen bzw. nach umständlichen Lösungen zu suchen. 12.3 sollte auf die Platte und zwar fix. Nach dieser Erfahrung werde ich wohl Distributionsupgrades per zypper erst mal meiden. Das tue ich mir nicht noch mal an.

Also DVD rein, Läppi davon booten und… ? Da hatte ich schon wieder so einen Geistesblitz. Auch der DVD Installer bietet doch eine Aktualisierung einer bestehenden Installation an. Diese Variante hatte ich noch nie ausprobiert und das Kind lag ja bereits im Brunnen. Also? Erledige ich eben meine openSUSE Installation schnell auf diese Weise.  Installer läuft an, Aktualisierung ausgewählt und… ? Warten, warten, warten. Irgendwo während des Installationsprozesses hat sich der ganze Mist dann festgerammelt. Das gibt es doch gar nicht. Mir wachsen gerade Federn ! Ich war heute eigentlich nicht auf einen Testmarathon eingestellt. Es sollte nur fix ne openSUSE Installation werden und das ganze sollte nach max. 2 Stunden erledigt sein. Auch diese Variante werde ich so schnell nicht mehr in Betracht ziehen.

Schluss jetzt mit spontanen Experimenten.

DVD rein, Neuinstallation gewählt. So wie sonst auch immer. Ab da an lief die Installation von 12.3 souverän und ohne Schwierigkeiten durch bis zum fertigen neuen System. Was war ich glücklich. Endlich wurde ich doch noch mit einem frischen openSUSE 12.3 belohnt. Durch die Übernahme meiner bestehenden Homepartition fand ich meinen Desktop fast so vor wie noch bei 12.2 . Nur geringe nachträglich Konfigurationen waren nötig um mein gewohntes System wieder zu bekommen.

Es war halt so ein typischer Tag, an dem fast nichts klappen will. Das sind nicht die richtigen Tage für Experimente. Für mich hat sich heute gezeigt, dass ich mit einer Neuinstallation schneller ans Ziel komme als mit einem Upgrade. Jetzt läuft mein openSUSE 12.3 inzwischen ein paar Tage auf meinem Computer und ich bin sehr zufrieden damit. Warum nicht gleich so ?

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KDE 4.9 – PIM funktioniert endlich

Jeder hat ja so im Laufe der Zeit seine Lieblingsprogramme um sich gescharrt. Bei mir ist eines davon seit langem die KDE PIM Kontact.

 

Die konfigurierbare Übersichtseite der Programmsammlung Kontact.

 

Ich benutze diese Programmsammlung fast täglich für meinen privaten Mailverkehr mit mehreren imap Mailkonten, für meinen Kalender und meine Termine mittels eingebundenen Googlekalender und für meiner Kontakte, die ich ebenfalls als eingebundene Google-Ressource verwalte. Bis zur KDE Version 4.8.x hat speziell das letztere aber eigentlich nie so richtig zufriedenstellend funktioniert.
Alleine der Mailverkehr wurde mir nach und nach dadurch verdorben, dass KMail fast regelmäßig abstürzte wenn ich eine Mail löschte oder die eingerichteten Postfächer in der Postfachleiste immer wild und unwillkürlich ihre Reihenfolge wechselten.
Weiter funktionierte die Einbindung der Google Akonadi Ressource nicht zuverlässig. Das begann schon beim Installieren derselben. Zeitweise gab es gleichzeitig mehrere Pakete mit unterschiedlichen Namen für diesen Zweck, so das man nicht wusste welches das richtige war. Dann funktionierten die Abhängigkeiten dieser Pakete wieder nicht und manchmal waren sie gar nicht verfügbar oder wechselten zwischen den Repositories hin und her. Wenn man dann die Hürde der Installation genommen hatte, war die Synchronisation doch recht unzuverlässig.
Selbst wenn man den Google Kalender als einzigen nutzte und ihn zum Standardkalender machte, zeigte die Kontact-Übersicht keine Termine und Aufgaben daraus an.
Dies sind nur einige kleine Probleme und Fehler bzw. unfertige Entwicklungen die ich persönlich bei meinem Umgang mit der Kontact Suite aus KDE 4.x festgestellt hatte und ich habe sie jetzt hier auch nur angerissen. Es waren in der Gesamtheit massive Probleme, die das Arbeiten mit dem gesamten Kontact Programmpaket fast unmöglich machten. Sicher haben andere ihre eigenen Erfahrungen gemacht, immer davon abhängig wie und wofür man Kontact mit seinen Komponenten benutzt und welche Ansprüche man daran stellt. Jedenfalls wurde die ganze Kontact Suite nach und nach in dieser Phase für mich unbrauchbar und ich schwenkte um auf den Gnome Desktop um Evolution für meine Zwecke zu benutzen.

 

Kontact mit dem Kalenderprogramm korganizer und eingebundenen Google-Onlinekalender

 

Dort war ich sofort begeistert, wie einfach und komfortabel das Einbinden von Onlinekonten ala Google doch sein konnte. Kein Akonadi und kein Nepomuk und wie sie nicht alle heißen. Ein Button mit „OnlineKonten hinzufügen“, Zugangsdaten eingeben und fertig.
Aber mein Herz hängt doch ein bisschen an KDE und deshalb habe ich auf KDE 4.9 gehofft. Ein letzter Versuch, sonst wäre auf meine Rechner ab openSUSE 12.2 nur noch der Gnome Desktop installiert worden.

Und KDE 4.9 hat mich, zumindest bezüglich meiner o.g. Probleme mit der Kontact Suite, nicht enttäuscht. Normalerweise bin ich bei Lobgesängen immer etwas zurückhaltender und vorsichtig. Aber dieses mal will ich meine Freude darüber ruhig etwas deutlicher machen, dass zumindest die mich betreffenden Fehler und Probleme die ich bei meiner Arbeit mit Kontact erlebt habe, ab dieser Version wohl nicht mehr bestehen.
Keine extra Tortur mehr beim Installieren der Google-Akonadi-Ressource. Beim Anlegen eines neuen Kalenders oder eines neuen Adressbuches bietet Kontact gleich das Google Onlinekonto mit zur Auswahl. Zugangsdaten rein und los geht’s.

 

Standardmäßig kann man gleich seine Googlekontakte oder den Googlekalender in die jeweiligen Programme integrieren.

 

Auch die Übersicht akzeptiert jetzt die Onlinekonten und zeigt daraus die Termine und Aufgaben an.
KMail habe ich jetzt schon so was von gequält,… Aber bisher kein Absturz oder ein anderes unerwünschtes Verhalten.
Die KDE PIM von KDE 4.9 läuft, es funktioniert und im Augenblick macht es einfach Spaß damit zu arbeiten.

 

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Kurztipp: Wenn Amarok keine mp3 abspielt (openSUSE12.1)

Bei meiner frischen openSUSE 12.1 / KDE Installation wollte Amarok erst keine mp3 Sounddateien abspielen. Andere Medien, wie z.Bsp. eine Audio CD konnte Amarok problemlos abspielen. Also war die Soundhardware nicht das Problem. Die Soundhardware funktioniert und war auch richtig konfiguriert. Keine andere Anwendung hatte irgendwelche Soundprobleme.

Auch konnte ich mp3 Dateien mit anderen Anwendungen wie z.Bsp. dem VLC Player abspielen. Das sagte mir also, dass nur die mp3 Unterstützung für das Amarok nicht vorhanden war. Zwar hatte Amarok beim ersten Start gemeldet, dass keine mp3 Unterstützung vorhanden ist und einige Software dafür nachinstalliert werden muss.

 

Amarok sagt schon bescheid, wenn noch keine mp3 Unterstützung vorhanden ist.

 

Daraufhin hat Amarok auch die erforderlichen Schritte abgearbeitet und auch gemeldet, dass die Installation der zusätzlichen Pakete erfolgreich war. Aber leider hat die automatische Installation nicht das Richtige installiert. Es wurde dabei die erforderlichen Codecs und Pakete für das zweite mögliche Backend von Phonon, für Xine installiert.

 

Amarok hat diese Dateien automatisch als mp3 Unterstützung nachinstalliert. Diese helfen in diesem Fall aber nicht, wenn man das GStreamer Backend benutzt.

 

Dieses ist aber, wie weiter unten auf einem Screenshot zu sehen beim mir nicht aktiv, sondern als Backend arbeitet GStreamer. Ab da an meldete Amarok bei jedem Start, dass die mp3 Unterstützung zwar erfolgreich installiert wurde, aber mp3 konnte logischerweise weiterhin nicht abgespielt werden. Und… wie gesagt, Amarok gab vorerst keine Ruhe und meldete dieses bei jedem Start. Es fing an zu nerven und schrie nach einer Lösung.

 

Amarok ist der Meinung, dass jetzt alles funktioniert und wollte das bei JEDEM Start mitteilen.

 

Durch einen Tipp konnte ich das Problem folgendermaßen lösen:

 

Bei KDE läuft als Multimedia API das Phonon welches im Fall von openSUSE 12.1 als Haupt Backend GStreamer verwendet.

 

Wenn man bei openSUSE aus dem KDE Menue die „Systemeinstellungen“ startet kommt man zu den Multimediaeinstellungen.

 

Unter dem untersten Punkt „Phonon“ findet man das aktive Multimedia Backend für KDE.

 

Damit dieses GStreamer (und als Folge daraus auch Amarok) mp3 unterstützt musste ich  folgendes Paket per Hand nachinstallieren.

 

gstreamer-0_10-fluendo-mp3

 

Dieses Paket muss nachinstalliert werden, damit Amarok mp3 Dateien abspielen kann. Dieses Paket findet man in den ganz normalen openSUSE Repos.

 

Danach funktioniert die mp3 Wiedergabe auch im Amarok.

 

Amarok beim abspielen einer mp3 Datei.

 

Ob Amarok auch mp3 Dateien abgespielt hätte, wenn ich einfach das Phonon Backend in den KDE Systemeinstellungen von GStreamer auf Xine umgestellt hätte, habe ich nicht mehr ausprobiert. Außerdem wollte ich gerne GStreamer als Backend behalten.

 

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