openSUSE 11.4 mit KDE Plasma Active auf dem WeTab

Bei der Firma open-slx, die auch das deutschsprachige openSUSE Community Portal http://community.open-slx.de/ betreibt, entwickeln zur Zeit die Jungs zusammen mit einigen anderen Beteiligten wie z.Bsp. Basyskom eine KDE Oberfläche für Touch – Displays namens Plasma Active. Plasma Active ist eine Initiative des KDE Plasma Teams für Nicht-Desktop Geräte wie z. B. Tablets, Telefone oder auch Media Center. Das Projekt ist noch sehr jung und im Augenblick liegt der Focus der Entwicklung bei den Tablet-PCs mit Schwerpunkt auf Geräte mit touch- und multitouch Bildschirmen.

Die Firma open-slx hat mir freundlicher Weise ein Tablet-Gerät, das WeTab, zur Verfügung gestellt, um die Entwicklung dieser neuen Benutzeroberfläche live mitzuerleben und zu testen. Das Feedback geht über das open-slx Forum zurück zu den Entwicklern und die Testberichte auf diesem Weg an alle Interessierte.

Gerätebeschreibung / Hardware WeTab:
– Prozessor: Intel Atom N450 mit 1,66 GHz Taktung
– NAND-Flash-Speicher mit 16 bzw. 32 GB
– 1 GB Arbeitsspeicher
– 11,6-Zoll-Touchscreen mit 1366 × 768 Pixelund
– zwei integrierten USB-Anschlüsse
– SD-Cardreader
– Audioausgang
– SIM-Card-Slot
– HDMI-Anschluss
– 1,3-Megapixel-Webcam
– Bluetooth 2.1, WLAN-n sowie UMTS/HSDPA und GPS

Betriebsystem:
– WeTab OS ( eine Linuxbasierende Eigenentwickelung, in Erscheinungsbild und Bedienkonzept verändertes MeeGo in der Version 1.1. )

Installation von openSUSE 11.4 mit Plasma-Active:

Wie man openSUSE 11.4 mit Plasma-Active auf das WeTab bekommt ist schon mehrfach in einigen Blogs, Foren und Wikis beschrieben worden.

Ich bin nach der Anleitung aus dem open-slx Wiki  vorgegangen. Als ich die Installation gemacht habe musste man vorher extra noch ein neues BIOS installieren, damit das WeTab von USB ( Stick oder Laufwerk ) booten kann. Auch dieser Vorgang ist detailliert beschrieben, so das auch Nicht-Profis hin bekommen können. Bei mir hat das anstandslos geklappt. Die Entwicklung von Plasma-Active geht so schnell voran, dass das jetzt mit einem entsprechenden Images nicht mehr nötig sein soll.
Die Installation von openSUSE selber funktioniert genauso wie auf jedem anderen Gerät auch. Entweder mit einem Images von einem USB Stick oder auch mittels der openSUSE KDE Live CD über ein ext. Laufwerk.
Die Änderungen und Anpassungen, die nach der Installation vorzunehmen sind und der Autor in der Beschreibung alle über die Kommandozeile vornimmt, können auch teilweise im Nachhinein mit den typischen grafischen Tools von openSUSE erledigt werden.

Der erste Erfahrungsbericht:

Ich möchte an dieser Stelle gleich noch mal zu Beginn betonen, dass es sich zu diesem Zeitpunkt um eine sehr frühe Entwicklerversion handelt.

Als ich das WeTab noch die ersten male mit dem original Betriebssystem WeTabOS gestartet habe dauerte das so ca 1/2 Minute (die Sekunden zähle ich bei so was nicht). Mir war da schon klar, dass dieser Wert mit einem openSUSE, unabhängig welche Oberfläche, nicht zu schaffen sein wird. Das WeTabOS arbeitet sehr zügig und ist sehr einfach in der Bedienung und übersichtlich in der Anordnung. Aber meine Begeisterung legte sich schnell durch die doch erheblichen Beschränkungen, die dieses System hat. Man kann das System nur wenig nach seinen eigenen Bedürfnissen konfigurieren, anpassen oder erweitern.

Die Aussicht auf ein openSUSE mit einer Touchfähigen Bedienoberfläche auf dem WeTab reizte mich insofern, dass ich einen großen Teil der KDE Programme mit denen ich täglich arbeite und an die ich mich gewöhnt habe auch auf dem Tablet PC wieder zur Verfügung hätte.

Der Bootvorgang von openSUSE 11.4 mit KDE Plasma-Active dauert auf dem WeTab gute 2 Minuten. Das ist entschieden zu lang und wird sicher noch im Laufe der Entwicklung optimiert werden. OpenSUSE ist ja an sich schon ein „Langsamstarter“ unter den Linuxdistributionen und es bleibt nur zu hoffen, dass sich da in den nächsten openSUSE Versionen etwas tut. Auf dem WeTab fällt diese langsame Bootzeit erst recht ins Auge, wenn man den Vergleich noch zum original Betriebssystem im Hinterkopf hat.

Die Plasma-Active Oberfläche:

Die neue KDE Bedienoberfläche macht als erstes einen sehr hübschen Eindruck. Es ist sicherlich das, worauf Praktiker am wenigsten Wert legen, es ist aber auch das, was einem zuerst ins Auge fällt. Und ich gebe zu, dass ich zu den Usern gehöre, die auf eine hübsch gestaltete, moderne Bedienoberfläche viel Wert legen, wobei die Funktionalität nicht leiden darf. Frei nach dem Motto: ein funktioneller Desktop MUSS nicht hässlich sein !
Und den KDE Plasma Entwicklern ist das hier sehr gut gelungen.
Schnell wird klar, dass KDE Plasma-Active eine völlig neue Oberfläche mit konsequenten Umsetzungen ist und keine halbherzige Umgestaltung einer Desktop-Umgebung für Touchdisplays.

Plasma-Active funktioniert trotz des frühen Entwicklungstandes schon recht gut. Als größtes Hindernis stellt sich zur Zeit noch die virtuelle Tastatur heraus. Das Erscheinen der Tastatur beim tippen auf einem Eingabefeld, besonders bei nicht qt- Programmen, und auch das automatische Ausblenden funktioniert noch nicht so zuverlässig. So gibt es noch eine ganze Menge kleinerer und größerer Probleme. Wer die Entwicklung von Plasma-Active live miterleben und mitgestalten möchte kann das im open-slx Forum tun. Die Plasma-Active Entwickler geben bereitwillig Auskunft.

Bis zum Jahresende soll Plasma-Active fertig sein und zusammen mit dem neuen Baslam Professionell von open-slx erhältlich sein.

 

Hier noch einige Screenshots von meinem WeTab mit openSUSE 11.4 Plasma Active.

 

So sieht die neue Plasma Active Oberfläche aus.

 

An dem Anfasser auf der rechten Seite kommen die Activities zum Vorschein, die man dann durchblättern bzw. scrollen und auswählen kann.

 

Hier schiebe ich gerade die Auswahl der Aktivitäten am rechten Rand durch.

 

Um zu einer anderen Aktivität zu wechseln, zieht man mit dem Finger einfach die drei Punkte aus der unteren Mitte des Bildschirmes nach oben .

 

Und immer so weiter. Der Anfasser , die drei Punkte, bleiben immer am unteren Bildschirmrand und wenn man sie hochzieht wechselt die Arbeitsfläche.

 

Und hier die virtuelle Tastatur. Sie wird noch viel Aufmerksamkeit der Entwickler bekommen.

 

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Erste Schritte nach openSUSE 11.4 Installation – Community Repositories hinzufügen

Nachdem ich in den vergangenen Wochen einigen anderen wichtigen privaten und beruflichen Dingen den Vorrang geben musste, geht es jetzt wieder weiter mit der Einrichtung von openSUSE 11.4 speziell für Neuein- bzw. Umsteiger.

Ich habe diese Serie zu openSUSE 11.4 mit einer Beschreibung zur Installation begonnen und danach mit den „Ersten Schritten“ nach der Installation weiter gemacht. Dabei war die Verbindung zum Internet das erste, was eingestellt werden sollte.

Nun , nachdem die Internetverbindung klappt, sollten auch ziemlich zeitnah die notwendigen zusätzlichen Software Repositories hinzugefügt werden.

Für bereits gestandene Linuxer ist dieser Vorgang nichts neues und auch längst nichts ungewöhnlichen mehr. Es gehört halt zu jedem Linux längst dazu. Mal mehr, mal weniger und von Distri zu Distri in leicht abgewandelte Formen. Für Umsteiger aus der Windowswelt ist es doch etwas neues und bedarf einiger weitere Worte der Erläuterung.

Was sind Repositories ?

Kurz mit eigenen Worten:

Repositories sind Software Quellen (Lager) im Internet. Sie halten Programme, Pakete u.s.w. meistens in speziell aufbereiteter Form für einen bestimmten Zweck vor. Also z.Bsp. Repositories für openSUSE beherbergen viele tausend Programme und Pakete in einer Form ( als *.rpm Pakete ) wie sie das Installationsprogramm YaST bzw. RPM von openSUSE erwartet. Als Beispiel schau mal auf diesen Link. Das ist z.Bsp. eines von vielen Repositories von Packman für openSUSE 11.4 .

Und bestimmte diese Internet Softwarequellen kann ( … und sollte man 😉 ) je nach Bedarf in seinem Linux einbinden. Dadurch hat das Installationsprogramm also nicht nur Zugriff auf den Inhalt des Installationsmediums ( DVD, CD ? ), sondern auf viele weitere Programme, Erweiterungen und Updates aus dem Internet. Diese kann man dann sowohl zur Programm – bzw. Softwaresuche und Installation, wie auch zur Aktualisierung/Updates verwenden. Manche Funktionen wie z.Bsp. die mp3 Unterstützung werden gar nicht von dem Installationsmedium installiert, sondern müssen über Repositories nachinstalliert werden.

Wikipedia Definition : Repository

Wie fügt man nun Repositories hinzu ?

Bei openSUSE ist im YaST schon alles vorbereitet, um einige der wichtigsten und gängigsten Paketquellen hinzuzufügen.

Startet YaST und wählt "Software --> Software-Repositories"

 

Danach öffnet sich dieses Fenster zum Konfigurieren der Software-Repositories. Hier können sie hinzugefügt, bearbeitet oder auch wieder entfernt werden. ( In meinem Beispiel sind jetzt schon von mir hinzugefügte Repos dabei ) Um ein oder mehrere Repos neu einzubinden klicken wir auf "Hinzufügen"

 

Hier wählen wir die Option "Community/Gemeinschafts-Repositories" und bestätigen mit einem Klick auf "weiter"

 

Danach erscheint dieses Fenster mit einer Liste der Community Repositories. Hier können wir jetzt das gewünschte Repo makieren und erhalten in der unteren Fensterhälfte eine knappe Beschreibung zum Inhalt der Quelle. Mann kann natürlich auch gleich mehrere Quellen markieren.

 

Hier kommt jetzt natürlich die Frage: Welche dieser Community Repositories brauche ich denn nun für mein System?

Dieses lässt sich nicht so allgemein gültig beantworten und ist individuell für jedes System, vom Inhalt der Quelle und von den persönlichen Ansprüchen des Anwenders abhängig.

  • Zwar gilt: Nur soviel zusätzliche Repos wie nötig einbinden. Weniger ist auch hier manchmal mehr 😉
  • Aber für die Oberflächen oder die Programme die man nutzt, sollte man auch die Repositories einbinden um Aktualisierungen, Verbesserungen und Korrekturen mitzubekommen.

Am wichtigsten erscheint mir das Packman Repositorie. Diese bringt wichtige Erweiterungen und geänderte Pakete für die Multimediafunktionalität von openSUSE mit. Bei den anderen Quellen muss man sehen ob man sie braucht. Wer LibreOffice nutzt und gerne immer die aktuellste stabile Version davon auf seinem System nutzen will, der sollte z.Bsp das Repo „Stable LibreOffice“ aktivieren. Oder, anderes Beispiel: Wer die Desktopoberfläche „LXDE“ benutzt, für den wäre das entsprechende Repo zu aktivieren sinnvoll. Es ist sowieso empfehlenswert die jeweiligen openSUSE-BuildService Repos für die verwendete Desktopoberfläche zu aktivieren. Für Firefoxnutzer ist es durchaus auch sinnvoll, das Repo „openSUSE BuildService – Mozilla“ zu aktivieren, um immer den aktuellsten Firefox Browser zur Verfügung zu haben.

 

Danach wird der Inhalt der neu hinzugefügten Softwarequellen initialisiert.

 

Dabei muss man für jedes hinzugefügte Repositorie einmalig den GnuPG-Schlüssel importieren und damit diese Softwarequelle als vertrauenswürdig einstufen.

 

Danach ist das oder die entsprechenden Repos in meiner Repositorie-Liste aufgenommen und YaST hat ab sofort Zugriff auf dessen Inhalt und bezieht diesen bei Installationen und Aktualisierungen mit ein.

 

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Erste Schritte nach openSUSE 11.4 Installation – Internetzugang

Im vorigen Artikel habe ich kurz von der Installation von openSUSE 11.4 auf meinem Netbook HP Mini 210 berichtet. Nun habe ich da ein ganz frisches Linux Betriebsystem in Form von openSUSE 11.4 mit KDE Desktop auf dem Gerät und jetzt geht es daran, dieses openSUSE Schritt für Schritt nach meinen Vorstellungen einzurichten und anzupassen.


Der erste Schritt ist die Einrichtung der Internetverbindung bzw. genauer gesagt einer Netzwerkverbindung zum Router per LAN (Kabel) oder WLAN, denn damit steht und fällt alles weitere.


So sieht das Netzwerkicon im Systemabschnitt aus, wenn keine Internetverbindung bzw. Netzwerkverbindung besteht.


Wer seinen Computer z. Bsp. per Netzwerkkabel mit einem DSL- oder auch Kabelrouter verbindet braucht in der Regel nichts weiter zu tun. Die notwendigen Einstellungen werden automatisch zwischen dem Router und dem Computer geregelt und in den meisten Fällen ist sofort ohne Eingriff des Benutzers die Internetverbindung auch für openSUSE verfügbar. Es kann höchstens sein, dass bestimmte Routersicherheitseinstellungen einer Verbindung im Wege stehen. Dann ist es aber wie gesagt, eine Frage der Routerkonfiguration. OpenSUSE ist in der Standardeinstellung so gestrickt, das wenn die Netzwerkschnittstelle für die Kabelgebundene Verbindung ordnungsgemäß erkannt und konfiguriert wurde ( und das klappte bisher sehr zuverlässig ) , alle Verbindungseinstellungen automatisch eingestellt bzw. Vom Router angefordert werden.


.. und so sieht das Netzwerkicon im Systemabschnitt MIT kabelgebundener Netzwerkverbindung aus.


Mit einem Linksklick auf das Netzwerkicon erscheint noch ein kleines Menü mit einigen Optionen


Anders sieht das bei WLAN Verbindungen aus. In meinem Fall mit diesem Gerät wurde das WLAN Modul zwar erkannt, aber nicht konfiguriert weil die entsprechende Firmware fehlt. Um diese zu installieren muss ich aber ins Interne. Ein Teufelskreis 🙂
Also bin ich gezwungen, mein Netbook erst mal per Kabel an meinem Router anzuschließen.


Nachdem ich also erst mal kabelgebunden ins Internet gehe, habe ich die WLAN Konfiguration nach der Vorgehensweise aus diesem Artikel vorgenommen. Dieser Artikel war zwar schon für openSUSE 11.3, an der Vorgehensweise hat sich aber nichts geändert und in dem Artikel ist auch beschrieben, wie und welche Repositories dazu vorher noch eingebunden werden müssen.


So verändert sich das Menü des Networkmanager nach erfolgreicher Aktivierung der WLAN Schnittstelle


Danach klickt man auf „Verbindungen verwalten“ …


wählt das jeweilige WLAN Netzwerk aus, mit dem man eine Verbindung aufbauen möchte.


Hier muss jetzt noch dasPasswort für die WLAN Verschlüsselung eingegeben werden.


Das Passwort für die WLAN Verschlüsselung muss man den Einstellungen am WLAN Router entnehmen. Man sollte es aus Sicherheitsgründen nicht zu einfach und zu kurz wählen.

Und schon funktioniert die Internetverbindung per WLAN

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Installation von openSUSE11.4 auf dem Netbook HP Mini 210

Ich habe das neue openSUSE 11.4 auf meinem Netbook HP Mini 210 installiert und möchte hier meine Erfahrung damit wieder geben.

Die Hardware:

  • Netbook HP Mini 210
  • Prozessor N450 ; 2 x 1,66 MHz
  • Arbeitsspeicher: 2 Gb RAM
  • Grafik : Intel
  • HDD : 250 Gb

– mit Windows 7 und openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.6.0 ( das openSUSE und KDE war up to Date und das Homeverzeichnis ist auf einer eigenen Partition. )

 

Test des HP Mini 210 bei PC-Welt

 

1. Versuch:
Ich habe das Homeverzeichnis deswegen immer auf einer eigenen Partition, damit ich es bei einer Neuinstallation mitsamt den Daten, Dateien und somit mit allen Einstellungen aus der vorigen Installation übernehmen kann. Und genau das war mein Anliegen bei diesem ersten Versuch. Das Homeverzeichnis sollte unverändert wieder in die neue Installation eingebunden werden.
Bei der Installation der openSUSE 11.4 DVD habe ich jede Vorgabe des Installer’s ohne Änderung akzeptiert. Ausser bei dem Punkt der Festplattenpartitionierung. Da habe ich mit dem entsprechenden Button die bestehende Festplatteneinteilung importiert. ( denn es war ja vorher schon ein openSUSE auf der Platte installiert). Ansonsten habe ich weder die Softwarevorgaben noch die Bootladereinstellungen für Grub oder irgendetwas anderes verändert. Die Installation klappte dann auch openSUSE typisch problemlos. Nur beim ersten Start des Desktops KDE bekam ich gleich eine Crashmeldung von KWin ( siehe Bild)

 

Kwin ist bei der Installation auf dem Netbook HP Mini 210 gecrasht

 

und der Desktop war nicht einsatzbereit. Es war offensichtlich, dass das an einigen Einstellungen von meinem vorigen KDE Desktop lag. Obwohl mein alter Desktop alles andere als ein außergewöhnliches Kunstwerk war. Ich hatte lediglich ein bestimmtes Hintergrundbild, welches auch jetzt wieder im Homeverzeichnis zur Verfügung stand, ein Plasmoid als Programmstartet und das Kpanel mit automatischer Ausblendung am oberen Bildschirmrand. Das war es schon. Nichts besonderes also. Um so ärgerlicher das der Fenstermanager und damit der ganze Desktop der neuen Installation damit nicht klar kommt und jedesmal Crasht und somit die ganze Installation nicht ohne große Umstände zu gebrauchen ist.

Außerdem steht auch bei dieser openSUSE Version, während und auch nicht nach abgeschlossener Installation, kein WLAN zur Verfügung. Man muss dafür erst wieder Module bzw. Pakete nachinstallieren, dazu wiederum muss man aber eine funktionierende Internetverbindung haben. Das heißt, dass man erst mal mit dem Netbook eine Internetverbindung per Kabel aufbauen muss um alles erforderliche für eine funktionierende WLAN Verbindung zu installieren.

Das Problem gab es auch schon bei openSUSE 11.3 und ich hatte bereits dazu schon mal eine Lösung veröffentlicht, die jetzt auch wieder angewendet werden kann.

 

WLAN bei openSUSE 11.3 einrichten

 

Schade, dass dieses Problem bei openSUSE 11.4 immer noch besteht.  Zumal die Firma open-slx, die die offiziellen Kaufversionen für openSUSE anbieten, damit werben, dass WLAN bereits während der Installation zur Verfügung stehen soll. Das habe ich bisher aber noch nicht getestet.

 

Also…

 

2. Versuch
Diesmal die selbe Installation mit formatieren der Homepartition. Erwartungsgemäß läuft die Installation wieder sauber durch und diesmal startet auch der KDE Desktop sauber und ohne Fehler. Jetzt habe ich dadurch aber eine ganze Menge Mehraufwand, weil ich jetzt meine vorher gesicherten Daten und Dateien wieder Stück für Stück zurück ins System bringen muss, ohne die Daten bzw. Einstellungen die bei der ersten Installation den Crash verursacht haben. Und ich muß meinen Desktop wieder manuell so herstellen wie ich Ihn haben möchte.

Das Problem mit dem noch nicht installiertem WLAN bleibt aber auch hier und muss manuell eingerichtet werden.
Ansonsten wurde die kompletten Hardwarekomponenten, Sound und Webcam, perfekt erkannt und konfiguriert.
Dieses Netbook eignet sich sehr gut für den Einsatz mit openSUSE Linux.
Ich werde bald die ersten Schritte zur weiteren Einrichtung und Konfiguration des Systems hier veröffentlichen.

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openSUSE Smeegol 1.0 veröffentlicht

Das openSUSE Goblin-Projekt hat die Veröffentlichung des auf Meego (http://meego.com/) basierenden openSUSE-Linux, Namens Smeegol bekannt gegeben. Hierbei handelt es sich um das erste Release, welches laut den Entwicklern noch einige Fehler beinhalten kann.

Smeegol 1.0 läuft auf 32- und 64-Bit-Systemen.

Es bringt folgende Software mit:

  • Mailclient Evolution Express
  • Banshee-Player (Version 1.8.0)
  • Instant Messaging
  • Liveradio als Internetradioclient
  • Zugang zu Facebook, Twitter, MySpace, Flickr sowie Digg
  • der Network-Manager sorgt für die Verbindungen
  • Firefox und Chrome als Browser

Mit Smeegol bringt openSUSE  Meego in eigener Interpretation heraus. Somit stehen dem Smeegol Nutzer aber auch die openSUSE Typische Infrastruktur, wie z.Bsp die Repositories zur Verfügung.

Installation:

Für die Installation von Smeegol 1.0 steht hier ein „1-Klick-Installation“ Button zur Verfügung.

Quelle: http://news.opensuse.org

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openSUSE 11.3 – KDE Plasma Netbook Edition aktivieren

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2

openSUSE 11.3 bringt KDE SC 4.4.4 mit welches wiederum eine verbesserte Netbook Unterstützung mitbringen soll. Die KDE Plasma Netbook Shell ist eine speziell angepasste Benutzeroberfläche für Netbooks.

Diese KDE Version ist speziell für die beschränkten Platzverhältnisse auf den doch recht kleinen Netbooks Displays und für kleine Notebooks bestimmt. Dieses Interface soll vor allem eine ergonomischere Bedienung der Geräte erlauben. Bei der Entwicklung wurde gleich bedacht, dass die Software später auch auf Geräten ohne einen klassischen Desktop und auf Touchscreen-Geräten laufen soll. Die Entwickler haben einen im Vollbildmodus arbeitenden Programm-Starter inklusive Such-Interface integriert, der die Grundlage für die bessere Eignung für kleine Displays darstellt.

Diese KDE Plasma Netbook Shell braucht bei openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.4 eigentlich nur aktiviert zu werden. Man muss nur wissen wo. 😉

So sieht der normale Standard Desktop bei openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.4 nach der frischen Neuinstallation aus

Um die Netbook-Oberfläche zu aktivieren muss man in die KDE Systemeinstellungen.

Die KDE "Systemeinstellungen" findet man im KDE Menue im Reiter der Favoriten.

In den Systemeinstellungen klickt man auf das erste Icon oben links „Arbeitsfläche“.

Klickt auf das Icon "Arbeitsfläche"

In der nächsten Ansicht wählt man auf der linken Seite ganz unten "Arbeitsbereich".

Danach kann man auf der rechten Seite unter dem Drop-Downmenue "Formfaktor" zwischen "Desktop" und "Netbook" umschalten.

Danach muss man nur noch die Auswahl mit einem Klick auf den Button „Anwenden“ bestätigen.

So sieht der Desktop nach dem Umschalten dann erst mal aus. Dies ist die "Widget Seite"

Mit einem Klick oben rechts auf „Suchen und ausführen“ kommt man auf die „workspace-Seite“

So sieht der Netbook Desktop mit der Workspace Seite aus.

Die Startleiste ist nach oben gewandert, der Desktop ist mit einigen Miniprogrammen gleichmäßig belegt. Die Miniprogramme muss erst eingerichtet, oder entfernt und andere hinzugefügt werden.

Der ganze Desktop ist mit dem Mausrad scrollbar, wenn die Miniprogramme auf dem Desktop mehr Platz in Anspruch nehmen als eigentlich sichtbar ist.

Beim ersten Testen erlebte ich dann auch den besagten Vollbildmodus als etwas gewöhnungsbedürftig. Jedes Fenster geht im Vollbildmodus auf, egal, ob kleiner Dialog oder Programmhauptfenster. Bei manchen Fenstern fehlte die Möglichkeit, das Fenster wieder zu schließen. Die Fensterleiste war nicht vorhanden und zumindest einige Dialogfenster haben auch keine Menüleiste.

Das ist das Vollbildfenster der "Systemeinstellungen". Keine Möglichkeit, das Fenster wieder loszuwerden.

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WLAN bei openSUSE 11.3 einrichten

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2

Was tun, wenn nach erfolgter openSUSE Installation der eingebaute WLAN Chip nicht erkannt wurde? Wie geht man weiter vor um doch noch mit openSUSE und dem jeweiligen Gerät am Funknetzwerk teilzunehmen.
Ich habe das heute erlebt und möchte das an meinem Beispiel erläutern bzw. den von mir gewählten Lösungsweg hier dokumentieren.
Mit geringen Abweichungen kann diese Vorgehensweise auch für andere WLAN Chips als den von meinem Netbook verwendeten übertragen werden.

Ausgangssituation:
Mein Netbook ist ein HP Mini 210 mit Intel Atom N450 Prozessor, 250 GB HDD, 2 GB Ram, Intel-Grafik und LAN und WLAN. Beim Kaufzustand war Windows 7 Starter Edition vorinstalliert. Das habe ich auch erst mal drauf gelassen und openSUSE 11.3 DVD mit einem externen USB-DVD Laufwerk parallel dazu installiert. Bis dahin alles schick.

Das HP Mini 210 Netbook mit dem installierten openSUSE 11.3 , KDE SC 4.4.4 Plasma Netbook Edition

Das Problem:
Die Hardware wurde alles gut erkannt und konfiguriert, bis eben auf das besagte WLAN. Es war einfach nicht vorhanden. Der KDE Netzwerkmanager hatte nur kabelgebundenes Netzwerk im Angebot. WLAN gab es für ihn bis dahin noch nicht.

Der KDE Netzwerkmanager ohne WLAN im Angebot

Noch mal der KDE Netzwerkmanager. Der Register "Drahtlos" ist nicht aktiv.

Die Lösung:
Durch googeln bin ich auf die Seite http://de.opensuse.org/WLAN_Probleme gestoßen.

Die openSUSE Seite zu den WLAN Problemen

Obwohl die Informationen auf der Seite hoffnungslos veraltet scheinen (da ist noch von openSUSE 10.1 und 10.3 die Rede) habe ich dort erfahren, dass man erst mal mit dem Kommando
——————————–
su -c „lspci -v“
——————————-
in einer Konsole oder Terminal herausbekommen muss, was für ein WLAN-Chip in meinem Netbook überhaupt werkelt.
Gesagt! Getan!

Mit diesem Befehl erfährt man, was für ein WLAN Chip im Gerät arbeitet. Das vorangestellt "su" steht dafür, dass der Befehl mit Rootrechten gestartet wird.

In der Ausgabe dieses Kommandos habe ich erfahren, dass in meinem Netbook folgender WLAN Chip verbaut ist.
Broadcom Corporation BCM43225

Rot umrandet mein WLAN Chip

Auf der o.g. openSUSE Seite habe ich weiter erfahren, dass die Treibersoftware für die Broadcom WLAN Chips eigentlich bereits im Kernel integriert sind, aber aus Gründen des Copyrights noch eine externe Firmware des WLAN-Kartenherstellers geladen werden muss.
Also, weil man dafür ins Internet muß, musste ich mein Netbook wohl oder übel erst mal mit einem Netzwerkkabel an meinem Router anschließen. Desweiteren muß, um die entsprechende Firmware zu installieren, das Packman-Softwarerepository eingebunden sein.

Das Packman Repository muss für die Installation der Firmware eingebunden sein.

Danach habe ich YaST als Root gestartet und „Software“ > „Software installieren oder löschen“ gewählt. Über das Eingabefeld im „Suchen“ Register habe ich dann nach „Broadcom“ gesucht und im rechten Teil das entsprechende Treibermodul zur Installation markiert. Um herauszufinden, welches denn das richtige Treibermodul ist, muss man wissen welcher Kernel installiert ist. Dazu habe ich bei meinem KDE Desktop einfach mal den „Arbeitsplatz“ bzw. aus dem K-Menue „Sysinfo“ gestartet.

Unten rechts kann man sehen, welcher Kernel installiert ist. Dabei ist in diesem Fall nicht die Versionsnummer für mich interessant, sondern das "Desktop" dahinter.

Da habe ich festgestellt, dass bei mir der Kernel 2.6.34- Desktop installiert ist, also habe ich auch das Treibermodul „broadcom-wl-kmp-desktop“ installiert.
Zusätzlich habe ich die Pakete „b43-firmware“ und „broadcom-wl“ installiert.

Die Installation der Treiber für die WLAN Karte per YaST

Ergebnis:
Nach einem Neustart war dann schon das WLAN verfügbar.

Jetzt hat der KDE Netzwerkmanager auch Optionen zum WLAN anzubieten.

Ein Klick auf den KDE Netzwerkmanager zeigt die verfügbaren Funknetzwerke.

Die verfügbaren Funknetzwerke

Da wird dann das entsprechende Netzwerk ausgewählt und auf „Verbinden“geklickt. Danach braucht nur noch das Passwort für die WLAN Verschlüsselung eingegeben und eventuell die Art der Verschlüsselung ausgewählt werden.

Verschlüsselung auswählen und Passwort eingeben. Dann steht der Verbindung nichts mehr im Wege. 😉

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KDE Netbook-Variante mit openSUSE 11.2

Das KDE Team hat eine spezielle openSUSE Version als Netbook Referenz vorgestellt. Mit der Plasma Netbook Reference Platform möchten das KDE-Team eine spezielle Linux-Distribution zur Verfügung stellen, mit der sich die Netbook-Variante von KDE4.4 möglichst einfach testen lässt.
Diese neue Referenz Platform ist auf openSUSE 11.2 basierend und wurde auch vollständig im openSUSE-Buildservice gebaut.
Die KDE Entwickler haben sich für diese Variante mit openSUSE entschieden, weil sich damit viel schneller und einfacher durch den openSUSE-Buildservice aktuelle Builds der Plasma Netbook-Variante bauen lassen. Außerdem erstellt der openSUSE-Buildservice ja auch die Infrastruktur für Debian, Ubuntu und Fedora-Pakete bereit.

Einige Screenshots könnt ihr euch hier vom neuen Plasma Netbook Desktop ansehen.

Die Plasma Netbook Reference Platform ist ca. 500 MByte groß und kann als komprimiertes RAW-Abbild von den openSUSE-Servern runtergeladen werden :

Verzeichnis:
repositories/KDE:/Netbook/images/

bzw Direktload:
http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Netbook/images/

Zur Installation entpackt man das Abbild und überspielt es danach auf einen USB Stick, der mind. 2 GB groß sein sollte.
bunzip2 Plasma-Netbook-Reference.i686-0.1.0-*.raw.bz2
dd if=Plasma-Netbook-Reference.i686-0.1.0-*.raw of=/dev/sdX

Danach hat man dann ein, leider nur englischsprachiges, Live System auf dem Stick zum ausprobieren.
Diese KDE Netbook Platform wird trotz ihrer Verwandschaft mit openSUSE nur sehr wenig openSUSE Logos oder Hintergründe zeigen und statt dessen KDE Standard Themen verwenden.

In diesem Video kommt die neue Netbookoberfläche ganz gut rüber, auch wenn der Kommentar in englisch ist.


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openSUSE 11.2 Installation per USB-Stick

Nach dem Brennen des openSUSE-Images auf eine CD/DVD fällt dem Netbook-User spätestens jetzt auf, dass das Netbook keinen geeigneten Schlitz für die CD/DVD bietet. Viele denken sich bestimmt, dass jetzt ein externes Laufwerk her muss.
Nicht unbedingt, denn die Installation ist auch einfach per USB-Stick möglich.
openSUSE 11.1 hatte damit so seine Probleme und die Images konnten nicht über ein USB-Stick installiert werden. Damals musste man sich das mini.iso-Image runterladen und eine Netzwerk-Installation durchführen.

Artikel weiterlesen… ‘openSUSE 11.2 Installation per USB-Stick’



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Surfstick mit openSUSE 11.2

Heute geht es um den Surfstick im Zusammenhang mit openSUSE 11.2.

Wie zu erwarten war, bringt die neue SUSE mit dem neuen KNetworkmanager eine super Integration des Surfsticks, was UMTSmon diesmal überflüssig macht.

Den ganzen Artikel lesen… »


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