Steam Client wieder für openSUSE verfügbar

Gamer aufgepasst! Laut einem Artikel auf www.bitblokes.de kann die Spieleplattform Steam Client auf Grund einer Erweiterung der Lizenz durch Valve nun doch wieder legal in anderen Distributionen aufgenommen werden. Bei openSUSE war ja eben wegen dieser Lizenzsache der Steam Client wieder aus den Repositories entfernt worden.

Quelle: http://www.bitblokes.de

Und ein Blick in die Paketsuche bei openSUSE ergibt:  Steam ist schon wieder im games Repository für 12.2


Die Spiele für Linux im Steam werden von Tag zu Tag mehr.

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Steam für Linux unter openSUSE ausprobiert

Steam (Wikipedia) ist ein Onlinportal der Firma Valve Corporation (Wikipedia) und vertriebt PC Spiele als Download. Neben einem Onlineshop gibt es auch umfangreiche Community-Aktivitäten auf Steam. Lange Zeit war die Software nur den Windows- und Mac Usern vorbehalten. Seit einiger Zeit hat Valve nun auch damit begonnen, Steam für Linux bereitzustellen. Anfangs beschränkte es sich auf einen geschlossenen Betatest und offiziell wird von Valve  nur ein Debian Paket zur Installation angeboten. Inzwischen ist es zu einen offenen Betatest ausgeweitet worden und jeder kann Steam unter Linux testen.

Auch stehen inzwischen Steam Pakete für andere Distributionen zur Verfügung.

Für diverse openSUSE Versionen findet Ihr die Steam Pakete hier.


Steam unter meinem openSUSE 12.2


Die Installation per 1Klick aus dem Games Repository für 12.2 funktionierte bei mir auf Anhieb und bisher läuft Steam auf meinem System ( openSUSE 12.2, 32Bit , KDE 4.9.4 ) tadellos.


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TeamSpeak Server/Client unter openSUSE

TeamSpeak ist eine proprietäre Sprachkonferenzsoftware, welche den Benutzern ermöglicht, über das Internet oder ein LAN miteinander zu kommunizieren. (Wikipedia) Das gute an TeamSpeak ist, dass das Programm für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Mac OSX, Linux und auch für die Handybetriebsysteme iOS und Android zur Verfügung steht. Viele Windowsuser die gerne mal ein Game zocken, wissen die Vorzüge von TeamSpeak wohl zu schätzen. Da sich das Spielen immer mehr in den Browser verlagert können auch Linuxer zunehmend mitmischen und wollen an den Teamkommunikationen der Gamer teilhaben. Und dazu braucht man nicht mal einen teuren virtuellen Server mieten, sondern kann das auch getrost für die gelegentliche Nutzung auf dem heimischen Computer laufen lassen.

Es gibt schon einige Beschreibungen zur Benutzung von TeamSpeak unter Linux. Die meisten beschreiben die Installation und Konfiguration ausschließlich mittels Kommandozeile bzw. Konsole. Was ja auch nicht verkehrt ist weil man sich so nicht auf einen bestimmten Desktop bzw. auf ein bestimmtes Programm beziehen muss und bei beiden, Server– und Clientinstallation, gar nicht ganz um Konsoleneingaben herum kommt. Für alle die aber aus irgendwelchen Gründen eine Abneigung gegen die Kommandozeile hegen geht es aber auch mit weniger Tipperei und mit mehr grafischen Tools.

 

TeamSpeak-Server

 

Die TeamSpeak Server Software für Linux findet man auf der TeamSpeak Homepage . Die Serversoftware steht für 32 und 64Bit Systeme zur Verfügung und ist etwas mehr als 4Mb groß. Ladet das entsprechende *.tar.gz Archiv auf euren Rechner herunter und entpackt es in euer Homeverzeichnis.

Das TeamSpeak Serverpaket braucht nur entpackt zu werden und schon kann der Server gestartet werden.

Zum Start des TeamSpeak Servers wechselt Ihr doch noch mal in das Terminal bzw. auf die Konsole um das entsprechende Startskript aufzurufen. Wenn man sowieso schon mit dem KDE Dateimanager Dolphin dabei ist geht der Wechsel in das richtige Verzeichnis in der Konsole damit recht einfach.

 

Über den Schraubenschlüssel oben rechts kommt man zu den Extras und kann von da aus ein Terminal gleich mit dem richtigen Verzeichnis öffnen.

 

In der Konsole gibt man dann den Startbefehl für den Server ein: siehe Screenshot

Rot umrandet der Konsolenbefehl zum Starten des TeamSpeak Servers

 

Die weiteren Informationen auf diesem Bildschirm erscheinen nur ein einziges Mal beim ersten Start des Servers und die solltet Ihr euch gut notieren.
Speziell der Loginname für den Server Admin und das Passwort. Diese werden später noch zum Konfigurieren des Servers gebraucht. Weiter unteren steht ein ziemlich langer Zeichenmix. Dies ist ein s.g. Token.  Dieser Token wird nachher noch gebraucht, um uns selbst als allererster Benutzer bei unserem Server Adminrechte zu verleihen.

Ab jetzt läuft euer eigener Euer TeamSpeak 3 Server. Standardmäßig wird für Sprachverbindungen der Port 9987 benutzt. Wenn ihr einen Router in eurem Heimnetzwerk benutzt, vergesst nicht bei dessen Konfiguration den Port 9987 für TeamSpeak freizugeben. Wie das bei jedem einzelnen Router funktioniert entnehmt bitte dessen Dokumentation.

Bei meinem sieht es folgendermaßen aus:

Der Port 9987 muss beim heimischen Router für den Betrieb vom TeamSpeak Server freigegeben sein.

 

TeamSpeak Client

 

Den TeamSpeak Client für Linux downloadet man auf der selben Seite wie die Serversoftware. Allerdings gibt es für den Clienten kein gepacktes Archiv wie bei dem Server sondern eine ca. 30 MB großes ausführbares Shell-Script mit der Endung *.run . Dieses muss wieder in der Konsole ausgeführt werden und installiert den Clienten.

Aus Dolphin kommt man wieder ganz fix ins richtige Verzeichnis ins Terminal

 

Im Terminal wird dann das Ausführen der Datei durch die Eingabe ./TeamSpeak3-Client-linux_x86-3.0.7.run gestartet. Beachtet den Punkt gefolgt von dem Schrägstrich bei der Eingabe vor dem Dateinamen.

Starten der Clientinstallation im Terminal

 

Mit Enter kann man durch die ganze Lizenz scrollen und mit der Taste ‚Q‘ kann man gleich zum nächsten Schritt springen. Um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren muss man „yes“ eintippen.

 

Bei dieser Installation wird automatisch ein neues Verzeichnis für den TeamSpeak-Client im selben Verzeichnis angelegt, aus dem man das Shell-Script zur Installation gestartet hat.

Um den TeamSpeak Clienten jetzt aus diesem Verzeichnis zu starten kann man einerseits direkt die Datei ts3client_linux_x86 aus dem Dateimanager mit einem Mausklick starten oder das Script ts3client_runscript.sh im Terminal aufrufen. Es kommt beides wieder auf’s selbe raus.

Entweder zum Starten des Clienten die ausführbare Datei (1) mit der maus anklicken oder das Script (2) im Terminal aufrufen.

 

Alternativ: Der Aufruf des Clienten übers Terminal

 

Und so startet der TeamSpeak 3 Client beim ersten mal. Noch besteht keine Verbindung zum Server.

 

Um sich selbst erst mal mit dem eigenen Server zu verbinden, klickt man im TeamSpeak Client oben auf „Verbindungen“ – „Verbinden“

Bei Serveradresse trägt man „localhost“ ein. Den Nicknamen kann man völlig frei wählen.

 

Beim ersten Verbinden mit dem Server erscheint dieses Fenster. Hier wird jetzt der lange Schlüssel, der s.g. Token eingetragen um den ersten verbundenen Benutzer als Administrator für den frisch aufgesetzten Server zu berechtigen.

 

Und nun ist der Server zwar noch nicht optimal konfiguriert, aber Einsatzbereit. Empfehlenswert ist zumindest noch ein Passwort für die jeweilige Verbindung. Man kann auch einige angezeigte Angaben wie Servername und Begrüßung etwas an eigene Bedürfnisse anpassen.

Nun will man ja in der Regel sehr selten nur mit sich selbst reden 😉 und man erstellt so einen Server um sich mit anderen Leuten zu unterhalten, die sich nicht innerhalb des heimischen Netzwerkes befinden, sondern die ihren TeamSpeak Client über das Internet mit meinem Server verbinden wollen. Dazu müssen diese in dem Verbindungsdialog meine öffentliche IP Adresse eingeben. Diese öffentliche IP Adresse muss ich vorher meinem Gesprächspartner mitteilen.

 

Aber wie bekomme ich selbst meine öffentliche IP heraus ?

 

Dazu surft Ihr ganz kurz mal auf die Seite http://meineipadresse.de/ und da steht dann schon ganz groß eure derzeitige öffentliche IP Adresse, die Ihr dann euren Gesprächspartnern mitteilen müsst.

 

Und ab hier viel Spaß beim Quatschen mit euren Freunden über euren eigenen Server 😉

 

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Mit Linux pokern, zusammen oder allein !

PokerTH ist eine Pokerspiel Software, die es für Windows, für Mac und eben auch für Linux gibt. Das Programm steht unter der GPLv2.  PokerTH spielt die Texas-Hold’em-Variante, daher der Name.  PokerTH unterstützt Spiele gegen den Computer (bis zu sechs Gegner), im eigenen Netzwerk oder über das Internet und macht durch seine außerordentlich gut und übersichtlich gemacht Aufmachung richtig Spaß.


poker

Installation:

PokerTH ist ausnahmsweise mal über keines der gängigen Online-Repositories, wie Packman oder andere, zu installieren. Für das geniale Pokerspiel werden auf der Seite des Anbieters mehrere verschiedene Downloadvarianten für Linux angeboten und daraus ergeben sich verschiedene Installationsvarianten.


1. Da gibt es ein Installer-File (z.Bsp. PokerTH-0.9.5-linux-installer.bin) , welches man durch Aufruf in der Konsole starten kann.

2. Dann ist da ein gepacktes Archiv. (z.Bsp. PokerTH-0.9.5-linux.zip)
Das ist einfach nur in ein Verzeichnis eurer Wahl zu entpacken und dann die Datei ./pokerth.sh starten. Und los geht der Pokerspaß.
3. Und dann ist da für openSUSE noch die 1-Klick Installation ( das ist auch unsere Empfehlung ) vorhanden. Die 1-Klick Installation fügt entsprechende notwendige Repositories zu und installiert automatisch das Programm. Einfach und schnell !! Danach ist PokerTH auch im K-Menü enthalten und auch durch Eingabe von pokerth in die Befehlseingabe [Alt]+[F2] zu starten.
Einige Screenshots kann man sich auf dem PokerTH Community Portal ansehen.

 


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Windowsgames unter Linux spielen

Das man die meisten guten PC-Spiele eben nur unter einem Windowsbetriebssystem spielen kann, ist einer der wenigen Gründe, warum sich manche Linuxuser noch eine Windowsinstallation auf einer extra Partition in ihrem Computer halten. Mit einigem Aufwand und guten Kenntnissen war es auch schon länger möglich etliche Windowsspiele unter Linux zu installieren und zu starten. Nun ist es aber mit dem Programm ( bzw. Script) PlayonLinux richtig einfach geworden. PlayonLinux bietet eine Oberfläche, unter der verschiedene Tools werkeln, um mittels von Wine eine Umgebung zu schaffen, in denen Windowsspiele und auch einige Windowsprogramme laufen.

Zu den unter PlayOnLinux lauffähigen Spielen zählen unter anderem »Command and Conquer Red Alert 3«, »Prince of Persia 2008«, »Warcraft III : Reign of chaos«, »Siedler IV« und die Anwendung Steam. Neben Spielen lassen sich zudem Anwendungen aus verschiedenen Bereichen wie z.Bsp. Dreamweaver installieren.

Installation:

openSUSE Anwender können das Programm wieder ganz bequem per YAST aus dem Onlinerepository von Packman installieren.

Beschreibung:

PlayonLinux kann man wieder auf verschiedene Art und Weise starten. Entweder aus dem K-Menue oder durch Eingabe von“playonlinux“ in die Befehlszeile [Alt][F2].
Beim ersten Start werden einige notwendige Konfigurationsschritte durchgeführt. Da werden z.Bsp einige Microsoft Schriftarten und DirectX9.0c runtergeladen und installiert, wofür man natürlich auch deren Lizenzvereinbarungen akzeptieren muss.
Nachdem man das alles bewältigt hat, erscheint ein ziemlich leeres Programmfenster. Wenn man da auf den Button „Installiere“ klickt, bekommt man eine Übersicht über die Anwendungen und Spiele, die man installieren kann. Eine vollständige Liste der möglichen Spiele und Anwendungen gibt es hier.



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