Skype Version 4.0 für Linux

Bei Skype spielen die Linuxer ja scheinbar nicht die erste Geige. Während die Windows- und Macversionen von Skype schon seit geraumer Zeit irgendwo bei 5.x sind, gab es für Linux bis jetzt maximal etwas mit der Versionsnummer 2.x. Und da hatte sich auch ziemlich lange nichts dran geändert. Überraschender Weise haben die Entwickler jetzt gleich die Version 3 kurzerhand übersprungen und eine neue Linuxversion von Skype mit der Nummer 4.0 veröffentlicht.

Bei so einem Versionsnummernsprung hätte ich jetzt auch eigentlich mit aufregenden Neuerungen gerechnet. Aber falsch gedacht. Das Erscheinungsbild wurde durch aufgehübschte Oberflächen etwas modernisiert. Man kann jetzt alle Chats in einem einzigen Fenster verwalten. Die Gesprächsqualität und die Qualität bei Videotelefonaten soll sich lt. den Entwicklern merklich verbessert haben und es werden mehr Kameras unterstützt. Das ist aber im Großen und Ganzen schon alles.

 

Download:

Das neue Skype muss man sich als *.rpm Paket bei Skype direkt herunterladen. Man findet es nicht in den herkömmlichen Repositories.

Downloadlink: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-computer/linux/

 

Wenn man mit einem Linuxsystem die Skype Seite ansurft, bekommt man auch automatisch die Linuxversion von Skype angeboten. Hier muss man jetzt nur das entsprechende Paket für sein Linux auswählen.

 

Die Datei speichert ihr auf eurem Computer.

 

Installation:

Im Dateimanager ( bei mir hier Dolphin aus KDE ) klickt ihr die Datei mit der rechten Maustaste an und wählt aus dem Menü „Öffnen mit“ –> „Software installieren/entfernen“

 

Daraufhin wird beim Start des Softwareinstallers von Euch das Root Passwort abgefragt.

 

Der YaST Softwareinstaller aktualisiert daraufhin eine bereits vorhandene Skypeinstallation oder installiert das Programm neu.

 

Und so präsentiert sich Skype 4.0 mit einigen neuen Oberflächen. In diesem Fall die neu gestaltete Anruf Ansicht.

 

GD Star Rating
loading...

Series60-Remote 0.4.0 Beta 1- Handyverwaltung

Es gibt eine neue Beta-Version von „series60-Remote„. Dieses Programm ist zum Verwalten von Mobiltelefonen mit dem Betriebssystem S60. Dazu zählen viele Smartphones von Nokia, wie zum Beispiel die N-Klasse oder das Nokia 5800 XpressMusic. Und es funktioniert in meinem Beispiel mit dem Nokia 5800 xpressMusic und unter openSUSE 11.2 wunderbar.

Das Programm nutzt ausschließlich die Bluetoothverbindung zwischen Computer und Handy. Zu den Features gehört einer umfangreichen Mitteilungsverwaltung zum Versenden und Empfangen von SMS und eine erheblich verbesserte Kontaktverwaltung bei der jetzt Kontakte hinzugefügt, bearbeitet und gelöscht werden können. Neu kam jetzt kam auch eine Dateiverwaltung dazu.

Außerdem kann man sich nun umfangreiche Statistiken über sein SMS-Verhalten anschauen und Kontakte als „Favoriten“ markieren. Die Installation unter Linux wurde erleichtert und ist in der beiliegenden Datei „INSTALL“ für Linux erläutert. Leider nur in englisch. Für openSUSE gibt es noch kein vorgefertigtes RPM Paket. Deshalb müssen openSUSE-User das Archiv (Größe 3,6 MB ) mit dem Source Code downloaden und entpacken.
Darin enthalten ist dann auch gleich die notwendige Software, die dann auf dem jeweiligen Handy installiert werden muss.

Installation:

Am Beispiel von openSUSE 11.2 will ich die Installation von „series60-Remote“ beschreiben.

Von der Projektseite habe ich den Source Code der aktuellsten Version runtergeladen. Es handelt sich dabei um eine Datei mit der Endung *.tar.bz2 ! Das ist ein gepacktes Archiv.

Die Datei muss local auf dem Computer gespeichert werden.

Im Dateimanager wie z.Bsp. mit dem KDE Dateimanager "Dolphin" in das Verzeichnis wechseln, in dem die runtergeladene Datei gespeichert wurde. Im Dolphin kann man die Datei dann mit der rechten Maustaste anklicken und aus dem Kontextmenue das Entpacken des Archives auswählen.

Ich habe die Datei in diesem Beispiel im selben Ordner entpackt, in dem der Download auch gespeichert ist. Das ist aber völlig unerheblich. Ihr könnt das Archiv überall hin entpacken. Hauptsache Ihr merkt euch wohin. Auch in jedem anderen Dateimanager bzw. unter jedem anderen Desktop, wie z.Bsp. Gnome oder Xfce ist es ähnlich.

Das ist schon der ganze Inhalt des Archives.

In der Datei "INSTALL" sind unter dem Punkt "Installation - Linux " die Pakete aufgeführt, die für das funktionieren von "series60-Remote" unbedingt von Nöten sind.

Diese Pakete müssen notfalls vorher installiert werden. Am einfachsten per „YaST – Software installieren“ oder per „Zypper„.

Bei mir wurde das Paket „PyQt4“ im YaST nicht gefunden. Series60-Remote funktioniert am Schluss aber trotzdem !

Jetzt brauchen wir irgendein Terminal. Ich habe das Terminal vom Dolphin eingeblendet und damit die restlichen Schritte weiter gemacht.

Im Terminal, in dem Verzeichnis in dem das entpackte "series60-remote" liegt müssen wir uns durch Eingabe von "su" (superuser ;-)) als Root anmelden.

Darauf folgt die obligatorische Root Passwortabfrage .

Danach tippt ihr hinter dem Prompt folgendes ein: ./setup.py install

Danach laufen im Terminal mehrere Zeilen durch und wenn alles gestimmt hat ist die eigentliche Installation schon geschaft. Wenn die Installation aus irgendwelchen Gründen scheitert, wird das jetzt mit den entsprechenden Fehlermeldungen im Terminal angezeigt.

Programmstart und Bedienung:

Mit dem KRunner über Alt + F2 kann man dann series60-remote wie auf dem Screenshot starten.

Beim ersten Start wird man durch einen Assistenten begrüßt.

Jetzt soll eine Verbindung zu dem jeweiligen Bluetooth Handy hergestellt werden.

per Bluetooth kontaktierte Handys werden angezeigt. Zur Auswahl muss das entsprechende Handy mit einem Mausklick markiert werden.

Das Programm benötigt einige Installationen auf dem jeweiligen Handy. Der Assistent unterstützt den Anwender auch hierbei.

Durch den Assistenten wird noch darauf hingewiesen, dass die Software auf dem Handy vor Verbindungsaufnahme auch erst gestartet werden muss.

Beim Auswählen der Datenbank braucht man nichts ändern. Einfach durch einen Klick auf "Abschließen" den Assistenten beenden.

Auf der Webseite zu series60-Remote gibt es zahlreiche Screenshots.
Eine detailierte Liste der unterstützten Mobiltelefone ist hier verfügbar und der Autor wünscht reichlich Feedback über Erfahrungen mit der Software.

Die Veröffentlichung der ersten stabilen Version soll im ersten Quartal 2010 erfolgen.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (s60)

View Results

Loading ... Loading ...
GD Star Rating
loading...

Handysynchronisation mit Wammu

Beschreibung:

Die Programme Gammu und die dazugehörige grafischen Oberfläche Wammu ermöglichen einen komfortablen Datenabgleich zwischen dem Handy und den PC. Über eine verständliche Bedienoberfläche synchronisiert man Kontakte, Termine und Daten. Der „Mobile Phone Manager“ Wammu zeigt sich sehr komfortabel und ausgereift, so das er sich nicht hinter kommerziellen Pendants für Windows verstecken braucht.

Installation:

Die meisten gängigen Linuxdistributionen, also auch OpenSuse, haben das Kommadozeilenprogramm „Gammu“ und dessen grafisches Frontend „Wammu“ in ihren Online-Repositories, so das man die beiden Programme bequem per YAST installieren kann und dabei eventuell auftretende Abhängigkeiten gleich auflösen kann.

Bedienung:

Ein cleverer Einrichtungsassistent gestaltet den Einstieg in die Software recht einfach, so das sich auch Einsteiger sofort zurecht finden. Unter der Gammu – Telefondatenbank findet man alle unterstützten Handytypen, –hersteller und die dazu gehörigen Einstellungen.
Mein Test mit einem Motorola Handy hat tadellos geklappt. Mit meinem Blackberry Curve 8300 war dagegen nichts zu machen. Das Blackberry ist auch nicht in der Liste der unterstützten Handys enthalten.
In einem Artikel in dem Magazin Linux-User (Ausgabe 07 / 2005) ist die Benutzung von Wammu und Gammu schon mal beschrieben. Auch in der Linux-User (Ausgabe 11/2008) ist ein brandaktueller Beitrag zu der Handysynchronisation mit dem Programmen Wammu und Gammu. Zusätzlich findet man auf der Projekthomepage viele hilfreiche Tipps zu den Programmen. Letztendlich kommt der User mit dem Kommandozeilenprogramm Gammu selbst gar nicht in Berührung. Es muß einfach nur da sein und werkelt unsichtbar im Hintergrund.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag ? (Wammu)

View Results

Loading ... Loading ...

GD Star Rating
loading...