Sammelleidenschaft mit BasKet

Basketicon
Ein wirklich geniales Programm. Wer kennt das nicht, ein wichtiger Termin der nicht gleich im Kalender untergebracht werden kann. Eine plötzliche Idee, die auf dem Desktop keinen Platz mehr hat, aber wohin damit, so das man sie nach ein paar Tagen noch wiederfindet. Ein, zwei Bildchen, die man dringend braucht, aber nicht gleich in die Familiendatenbank gehören. Eine kleine Datei, die nur mal irgendwo kurz abgelegt werden soll und eine per Zuruf erhaltene Webadresse bzw. Notiz… u.s.w.

Wohin mit all dem Kram? 😉

Das ist ein Fall für das KDE Tool „BasKet ( z.Dt. Korb ). BasKet beherrscht den Umgang mit den verschiedensten Daten-/ Dateitypen und Notizen und listet diese übersichtlich auf.
Das zweispaltige Programmfenster hat in der linken Spalte eine Baumansicht der angelegten Körbe und Unterkörbe und rechts werden die Inhalte der Körbe angezeigt. BasKet wartet mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die abgelegten Sammelstücke auf. So können Inhalte auch vor Fremden per Passwort geschützt werden. Man kann in den Körben wirklich alles sammeln und ablegen. (siehe Screenshot)

Installation:

Basket kann wieder ganz einfach für openSUSE mit YAST oder Zypper installiert werden, wenn das KDE SC Extra Repository eingebunden ist .

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Die BasKet Installation ist für openSUSE User wie gewohnt per YaST oder Zypper möglich.

Programmstart:

 

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

BasKet trägt sich als KDE Anwendung auch ganz vorbildlich im K-Menü ein und kann von da aufgerufen werden.

 

Alternativ funktioniert auch immer der Programmstart in der Konsole mit Eingabe von „basket“ (natürlich ohne Anführungszeichen) oder beim KDE Desktop auch mit dem Programmstarter „krunner“, den man mit der Tastenkombination „Alt F2“ aufruft und da eben „basket“ eingibt. Kommt alles auf’s selbe raus.

Bedienung:

 

bla

BasKet startet im Fenster mit einem ausführlichen Assistenten, der durch die ersten Schritte leitet.

Im linken Menübaum wählt man einen s.g. Korb aus und kann dazu in der Rechten Seite mit einem rechten Mausklick die dazu gehörigen Inhalte in Form von Notizen, Bildern, Links und alle anderen Formen von Erinnerungen anlegen und verwalten. Man kann beliebig viele Körbe und Unterkörbe erstellen und deren Optik ziemlich frei konfigurieren. Ebenso kann man innerhalb eines Korbes mehrere Notizen zu einer Gruppe zusammenfassen.

 

blabla

Das Notiztool bringt auch einen Einstellungsdialog mit, bei dem man weitestgehend das Verhalten von BasKet an seine persönlichen Vorlieben anpassen kann.

 

bla

Sehr positiv finde ich auch, dass man den einzelnen Notizen eine Reihe von Tags zuordnen kann und sie dann so durch die integrierte Filterfunktion auch wieder suchen bzw. sortieren lassen kann. Bei einer großen Zahl von Notizen bringt das eine gewisse Ordnung rein.

 

BasKet ist deutschprachig und bringt eine ausreichende Einleitung und Erläuterung mit sich, so das ich hier gar nicht weiter viele Worte machen brauche. Für wen Internetdienste wie Evernote zu umfangreich und überdimensioniert erscheint, weil er z.Bsp. keine Synchronisation über mehrere Geräte benötigt, für den ist BasKet durchaus als Notiztool einen Blick wert.

 

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Packer Peazip5.0 unter openSUSE 12.3 ausprobiert

In der aktuellen Ausgabe 09/2013 von LinuxUser habe ich gerade vom Archivmanager Peazip 5.0 gelesen und wollte mir den gleich mal unter openSUSE 12.3 ansehen.

Peazip 5.0 ist ein Pack- und Entpackprogramm, welches mit über 150 verschiedenen Kompressionsformaten zurechtkommt und sich selbst als freie Alternative zu WinZip und WinRar sieht. Man kann es durch Add-ons erweitern und durch Themes umgestalten. Es gibt es für mehrere Betriebssysteme wie z.Bsp. Linux, Windows (32 and 64 bit) und ReactOS und auch als portable Version für die Benutzung vom USB Stick.  Man kann damit die Integrität von Archiven testen und auch von einem zum anderen Format konvertieren. Der Kompressionsgrad kann vom Benutzer geändert werden und die Archive können mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Alles in allem ein interessanter Packer, der mal einen Blick wert ist. Zumal sich der Fensteraufbau von Peazip mehr an einem Dateimanager anlehnen soll. Also mal sehen …

Installation:

Meine erste Suche (und prinzipiell erste Anlaufstelle) im „YaST –> Software installieren oder löschen“ verlief ergebnislos. In den Standard- und allgemeinen Communityrepos von openSUSE ist Peazip also nicht vertreten.


peazip_1

Über die Softwareinstallation per YaST mit „herkömmlichen“ Repositories war Peazip 5.0 nicht zu finden.

Fündig wurde ich bei der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search.


peazip_2

In der Paketsuche auf http://software.opensuse.org/search kann man Peazip für openSUSE finden.

Um Peazip für openSUSE 12.3 zu installieren muss man sich ein s.g. Homerepository einbinden. Für die Version 5.0 zum Beispiel das von Eric Schirra (ecsos).


peazip_3

Wenn man ein fertiges Paket von Peazip für openSUSE sucht, muss man auf ein Homerepository zurückgreifen.

Ich greife auf Homerepos die ich eigentlich nicht kenne, immer mit gemischten Gefühlen und eher ungern zu. Aber wenn man ein fertiges Paket für ein Programm sucht und nicht in der Lage ist es selbst zu kompilieren, hat man nur wenige Alternativen.

Eine weitere Möglichkeit wäre der direkte Download von der Projektseite. Dort bieten die Entwickler fertige RPM Pakete für QT basierende Oberflächen (z.Bsp. KDE) und für GTK basierende Oberflächen (z.Bsp. Gnome) an. Ich bleibe jetzt aber doch bei dem speziell für openSUSE 12.3 gefertigtem Paket aus dem o.g. Homerepository.


peazip_4

Ich habe also den „1 Click Install“ Link für die Version 5.0 angeklickt. Die Datei „peazip.ymp“ kann direkt mit YaST 1-Klick-Installation geöffnet werden.


peazip_5

YaST fragt jetzt noch mal die Bestätigung für die hinzuzufügenden Repositories ab. Warum YaST das Update Repo für 12.3 immer wieder mit aufführt weiß ich nicht. Dieses ist schon längst im System vorhanden.

Achtung: Hier habe ich explizit das Häckchen bei „“Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ entfernt. Somit erhalte ich zwar keine Aktualisierungen für das Programm, ist aber sicherer.


peazip_6

Kurz bevor die Installation jetzt startet will YaST noch eine Bestätigung des zu installierenden Paketes und …


peazip_7

… fasst jetzt alle anstehenden Änderungen noch mal zusammen bevor es wirklich zu Änderungen am System kommt. Wer einen Rückzieher machen wollte, hätte jetzt die letzte Gelegenheit dazu. Aber so dramatisch wie es klingt ist es gar nicht. Diese Vorgehensweise ist bei YaST immer gleich.

Wenn man jetzt auf „weiter“ klickt beginnt der ganz normale Installationsprozess, wie er immer bei Installationen per YaST unter openSUSE abläuft. Es wird das Root-Passwort abgefragt und der Fortsschritt angezeigt bis schließlich die erfolgreiche Installation vermeldet wird. Dieses habe ich jetzt mal fix abgekürzt.

Peazip:


peazip_8

Die Oberfläche von Peazip hat mich dann doch etwas überrascht. Im positiven Sinne.

Peazip kommt mit einer modernen, freundlichen und übersichtlichen Oberfläche daher. Kam in dem Zeitschriftenartikel gar nicht so rüber.  Über den Menüpunkt „Option –> Languares“ lässt sich die Bedienoberfläche von Peazip fix auf Deutsch umstellen. Wie der Fensteraufbau es schon vermuten lässt, läuft die ganze Bedienung dieses Packertools wie bei jedem anderen normalen Dateimanager.

Die wichtigsten und häufigsten Funktionen sind oberhalb in großen Button abgelegt. Viele weitere Funktionen, wie Dateiwerkzeuge, Sortier- und Suchfunktionen sind im Kontextmenü rechte Maustaste „versteckt“. Will damit sagen, dieses kleine Tool kann wieder wesentlich mehr als der erste Eindruck vermuten lässt.


peazip_9

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Archiv oder eine Datei bringt weitere Möglichkeiten zum Vorschein.


Fazit: Alles in allem scheint mir PeaZip eine interessante und frische Alternative für Ark zu sein.

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Notizen mit Nixnote immer dabei

Vor einiger Zeit habe ich nach einem Programm gesucht, welches meine Notizen auf dem Smartphone mit meinen mehreren verschiedenen Computern komfortabel verwalten und synchronisieren kann. Gefunden habe ich das Programm „Evernote„. Schon nach kurzer Zeit stellte sich für mich heraus, das ist das Nonplusultra unter diesen Programmen.

Für viele Geräte verfügbar

Ausschlaggebend für meinen Fall war, dass es das Programm als iPhone App, als Android App, als Windowsprogramm und für Linux existiert. Evernote gibt es so fast für alle Geräte , AUßER für Linux. 🙁 Auf der Projektseite http://www.evernote.com kann man es für

  • Mac
  • Windows
  • iPhone, iPod oder iPad
  • Android
  • Blackberry
  • Palm Pre & Pixi
  • Sony Ericsson X
  • und Windows Mobile

herunterladen. Aber eben NICHT FÜR LINUX.

 

[nggallery id=31]
So sieht die Evernote App z.Bsp. auf dem iPhone aus.

 

Das Original. Die Programmoberfläche von Evernote für Windows.

 

Für Linux gibt es einen Open Source Evernote Clone Namens „Nevernote„.Das Programm selber heißt seit einiger Zeit nicht mehr Nevernote, sondern Nixnote. Dieses gibt es dort zwar auch als Windows- und Macinstallationsdatei, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den Linuxclienten. Nixnote liegt als *.deb, als *.rpm und als *.tar.gz Pakete zum Download bereit. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Version 1.4.2 aktuell.

 

Und so sieht die Programmoberfläche von Nixnote, dem Clone für Linux aus, als es noch Nevernote hieß. Außer dem namen hat sich aber nichts geändert.


Was kann Evernote / Nixnote ?

Dieses Programm wurde für die Kommunikation zwischen Computer und Mobiltelefone entwickelt und erstellt, verwaltet, sortiert und organisiert Notizen aller Art. Nicht nur, das es Evernote für alle möglichen Geräte bzw. Betriebssysteme gibt, man kann es auch, wenn man mal die eigenen Geräte gerade nicht zur Verfügung hat, von allen anderen internetfähigen Geräten über ein Webinterface aufrufen und bedienen. Auch gibt es den Notiz-Allrounder als Webclipper bzw. als Addon für diverse Browser wie z.Bsp. den Firefox, Chrome oder Safari. Egal ob eine Textnotiz, ob ein Foto bzw. Schnappschuss, eine Webadresse, GPS Daten eines Standortes oder ein Audiomemo. Es bleibt dem Anwenders überlassen, wie er Evernote zur Organisation seiner Gedanken und Ideen einsetzen möchte. Mit den heutigen Fähigkeiten der aktuellen und zukünftigen Smartphone ergeben sich da unendliche Möglichkeiten. Man macht sich unterwegs eine Fotonotiz oder auch ein kurzes Audiomemo und hat es später am PC zur Verfügung bzw. für den Entsprechenden Zweck auch umgekehrt 😉 Alle Notizen lassen sich später anhand von Schlüsselwörtern, Titeln, Tags und Ablageorten durchsuchen. Notizen kann man auch mit Programmen oder Ordnern verknüpfen, sodass sie sich von Evernote aus den Notizeinträgen einfach aufrufen lassen. Evernote kann bei hochgeladenen Fotos zwischen gedruckten und handgeschriebenen Texten unterscheiden. Jeder Text, der in hochgeladenen Fotos oder Bildern erkannt wird, wird automatisch mit indexiert und bei Suchanfragen berücksichtigt.


Da die Synchronisation über die Evernote-Server läuft, muss man sich bei http://www.evernote.com/about/intl/de/ kostenlos registrieren. Es wird wieder nicht jedermanns Sache sein, seine Daten bzw. Notizen ( egal welcher Form )auf einem Server einer Firma, der vielleicht noch nicht mal in Europa steht, abzulegen. Aber das soll eigentlich hier nicht Thema meiner Programmvorstellung sein. Nur soviel: Jeder sollte mit einer gesunden Skepsis überlegen, wie auch in anderen Bereichen und bei anderen Programmen, welche Informationen er dem Internet anvertrauen will. Der Zahnarzttermin in der nächsten Woche und die URL eines Buch-Onlineshops oder ein Schnappschuss von den Ladenöffnungszeiten meines Lieblingsitalieners führen nicht zur Aufgabe der Privatsphäre. 😉


Installation:

Da es Nixnote fertig als *.rpm Paket für openSUSE gibt, ist die Installation ein Kinderspiel. Auf http://sourceforge.net/projects/nevernote/files/ kann das *.rpm Paket der derzeit aktuellen Version 1.4-2 heruntergeladen werden. Dieses Paket speichert man auf seiner lokalen Festplatte in einem Ordner seiner Wahl. Danach kann man das Programm entweder mit dem Softwareinstaller oder in der Konsole mit zypper installieren. Wer es grafisch lieber mag, wählt die erste Variante und klickt das Paket im Dateimanager ( bei KDE = Dolphin ) mit der rechten Maustaste an und wählt „Software installieren/entfernen“.


Eine Möglichkeit Nixnote zu installieren.


Nixnote für openSUSE:

Nach der Installation trägt sich Nixnote ,zumindest beim KDE Desktop, im K-Menue ein und kann von dort oder auch über den Krunner (Alt+F2) mit „nixnote“ gestartet werden.


Nixnote starten mit den Krunner (Alt+F2)


Als erstes muss man seine Accountdaten eintragen. Die bestehen aus der EMailadresse und einem gewählten Passwort. Dazu startet man in Nixnote über „Tools“ „Connect“ den Logindialog.


Der Logindialog von Nixnote. Hier müssen als erstes die Accountdaten eingetragen werden.


Ansonsten ist die Bedienung des Programms selbst so einfach gehalten, dass man da nicht viele Worte drüber verlieren muss. Das spricht ja auch für das Programm. Nixnote läuft absolut stabil und kann sich bei Bedarf mit einem Icon in den Systemabschnitt der Kontrollleiste zurückziehen.


Wer also auf der Suche nach einem Plattformübergreifenden Programm zu Notizverwaltung ist und keine Probleme damit hat, seine Notizen einem Onlineprogramm anzuvertrauen, dem kann ich Evernote / Nixnote empfehlen.


Getestet mit openSUSE 12.2, 32Bit, KDE 4.9.2


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weiteres cooles Dock für den Desktop – Cairo-Dock

UPDATE:

Artikel am 28.03.2012 auf Basis von openSUSE 12.1 KDE 4.8.1 aktualisiert !

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal erläutert, wie man mit dem Dock AWN (Avant Window Navigator) den KDE Desktop unter openSUSE verschönern konnte.
Jetzt habe ich mich für openSUSE nach einer Alternative umgesehen und habe etwas viel besseres gefunden.

Das Cairo-Dock.

Cairo-Dock ist ein grafisch sehr schickes Dock, welches wieder eigentlich für GNOME oder Xfce gemacht ist, es kann aber auch unter KDE benutzt werden. Es ist ähnlich dem Avant Window Navigator,dem Docky oder dem bekannten Dock von Mac OSX. Es kann Progammstarticons, Minianwendungen  und die laufenden Programme  aufnehmen und darstellen.  Programmstarter können in Unterdocks zusammengefasst werden, um Platz zu sparen. Das ‚Design und die Effekte des Cairo-Docks können durch zahlreichen Theme mit einem weit gefächerten Angebot individuell gestaltet werden.  Am besten funktioniert das Cairo-Dock mit OpenGL Unterstützung. Aber auch ohne bestehen gute Chancen für ein gut funktionierendes Dock. Seit Version 2.0.0 kann man Cairo-Dock ohne OpenGL nutzen.

 

Das Cairo-Dock auf meinem KDE 4.3.4 Desktop

Das Cairo-Dock auf meinem KDE Desktop

 

mit dem MacOSX Theme

 

Installation:
Das Cairo-Dock kann wieder unter openSUSE mit YaST oder zypper oder auch per 1-Klickinstallation aus dem Browser installiert werden. Für die beiden ersten Varianten bindet man vorher das Homerepository von Herbster0815 mit der
URL für 12.1: http://download.opensuse.org/repositories/home:/Herbster0815/openSUSE_12.1/
in das System ein.
Dann im YaST „Software installieren oder löschen“ auswählen. Im YaST Fenster wählt man dann die Registerkarte „Suchen“ und sucht nach dem Programm durch die Eingabe des Programmnamens cairo-dock. (siehe nächster Screenshot)

notwendige Pakete (entweder 32 oder 64Bit) :
– cairo-dock-xyz.rpm
– cairo-dock-plugins-xyz.rpm
– cairo-dock-plugins-gnome-integration-xyz.rpm oder cairo-dock-plugins-kde-integration-xyz.rpm

Die Installation von Cairo-Dock mittels YaST.

Die Installation von Cairo-Dock mittels YaST.

Das Cairo-Dock wird bei der Installation diverse Abhängigkeiten auflösen wollen. Ihr solltet möglichst dafür sorgen, dass alle Abhängigkeiten positiv erfüllt werden. Ansonsten kann es passieren, dass das Cairo-Dock gar nicht oder nicht richtig funktioniert. Eventuell müssen noch einige Repos hinzugefügt werden, die die entsprechenden Pakete bereithalten. Auch sollten die 3D Fähigkeiten der Grafikkarte durch die entsprechenden 3D Treiber der Grafikkartenhersteller aktiviert bzw. installiert sein.

Start und Benutzung:
Das Cairo-Dock kann unter KDE ganz locker aus dem K-Menue gestartet werden,

 

Der Start des Cairo-Dock aus dem K-Menue. Wenn es funktioniert und nach Möglichkeit immer die MIT openGL auswählen.

Der Start des Cairo-Dock aus dem K-Menue. Wenn es funktioniert und nach Möglichkeit immer die MIT openGL auswählen.

oder wie gehabt auch mit [Alt]+[F2] und Eingabe von Cairo-Dock.

 

Der Start von Cairo-Dock mit dem Apps-Starter KRunner Alt+F2

Der Start von Cairo-Dock mit dem App-Starter KRunner Alt+F2

 

 

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perfekte Screenshots mit shutter

Update 15.01.2012: Diesen Artikel habe ich für openSUSE 12.1 überarbeitet. Es ist jetzt für Shutter für openSUSE 12.1 ein anderer 1-Klick-Installationslink eingefügt. Dieser bring die erforderlichen Repositories mit, um die Abhängigkeiten von Shutter erfolgreich aufzulösen.

 

Shutter ist ein Programm zum einfachen Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots). Mit Shutter kann man, im Gegensatz zu den einfachen mitgelieferten Tools wie KSnapshot von KDE und dem von Gnome, die gemachten Bildschirmaufnahmen auch gleich Bearbeiten. Und das nimmt einem viel Arbeit ab. Wer Bildschirmfotos macht, will oftmals auch noch einen Bereich in dem Bild speziell markieren oder mit einem Pfeil auf etwas hinweisen oder bestimmte Anmerkungen einbringen u.s.w. Wenn man die Screenshot-Tools von KDE oder Gnome zur Aufnahme benutzt hat, muss man jetzt noch mit einem anderen Grafikprogramm nacharbeiten. Mit Shutter kann man solche Sachen gleich erledigen. Deshalb hat Shutter sich lt. LinuxUser: “ inzwischen zur komfortabelsten Screenshot-Lösung unter Linux gemausert“.

 

Installation:

Die Installation von Shutter ist durch die vielen Abhängigkeiten des Programmes nicht ganz so einfach wie sonst bei anderen Programmen. Das kommt daher, dass eine ganze Menge der Dateien und Pakete, die Shutter zum reibungslosen funktionieren benötigt, in Repositories liegen, die man in der Regel nicht für den alltäglichen Betrieb eingebunden hat. Die Installation von Shutter ist deshalb nicht schwierig oder gar problematisch. Man muss halt nur alle Repos zusammen haben, damit Shutter bei der Installation alle erforderlichen Pakete findet.

Und da kommt uns die hervorragende openSUSE 1-Klick-Installation zu Hilfe. Diese 1-Klick-Installation nimmt uns den ganzen Kram ab und richtet alle erforderlichen Repos bei unserem System ein und installiert das gewünschte Programm.

1-Klick Installation für openSUSE 12.1 :                            1-Klick Installaion

Ich habe für euch mal die paar Schritte der 1-Klick-Installation dargestellt. ( die Screenshots natürlich mit Shutter 😉 ) Daran kann man sehen, wie fix und unkompliziert es eigentlich ist. ( … wenn man weiß, wie 😉 ) Für die Installation wird das Root Passwort abgefragt, welches man selbstverständlich zur Verfügung haben sollte.

 

Nach einem Klick auf die 1-Klick Installation meldet sich der Datei Öffnen Dialog und fragt, womit er die Datei "shutter.ymp" öffnen soll. Natürlich mit dem "YAST-Meta-Package-Handler".

 

Hier sieht man schon welche zusätzlichen Repos eingebunden werden und das sie auch nach der Installation eingebunden bleiben. Wer das ändern will klickt unten rechts auf "Anpassen"

 

Auch hier kommt man nicht drum herum, wenn man Shutter installieren möchte.

 

Installation erfolgreich! Shutter ist jetzt auf eurem openSUSE installiert.

 

Programmstart:

Shutter nistet sich im KMenue ein und kann bequem von dort gestartet werden.

Shutter starten aus dem KMenue

 

oder mit dem K-Runner  [ALT +F2]

Shutter Start mit dem K-Runner

 

Shutter in Action:

Das ist die Programmoberfläche von Shutter.

 

Die gemachten Aufnahmen legt Shutter als Tabs ab. Klickt man oben rechts auf den „Bearbeiten“ Button wird Shutter zum Grafikbearbeitungsprogramm.

Im Bearbeitungsmodus hält Shutter die Möglichkeiten bereit, die man am häufigsten zum Bearbeiten von Bildschirmfotos benötigt.

 

und bei einem Klick auf den „Exportieren“ Button kann man die gemachten Aufnahmen gleich entweder auf einen eigenen FTP Account oder einem öffentlichen Bilder Hoster hochladen.

Unter Einstellungen können vielfältige Optionen an den eigenen Gebrauch angepasst werden.

 

Weitere Links zu Shutter:

Shutter Projektseite (en)

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Fotobuchsoftware für Linux

Bei Windowsusern ist es zur Zeit weit verbreitet und beliebt, mit der entsprechenden Software einiger Hersteller, wie z.Bsp. Schlecker, Aldi oder Designer 2.0 von fotobuch.de, aus den eigenen Fotos ein Fotobuch oder einen Kalender zu erstellen. Das es so eine Software auch in einer sehr guten Umsetzung für Linux gibt ist nur wenigen bekannt.
Im Dezember 2008, zu Zeiten von openSUSE 11.1 , hatten wir einen Artikel über ein Online Fotobuchservice mit hervorragender Linuxsoftware.  Jetzt, mit openSUSE 12.1, wollte ich die Software wieder installieren und habe dabei festgestellt, dass unser damaliger Artikel etwas aktualisiert werden muss.

Online Fotobuch Software downloaden

Die Internetadresse des Anbieters ist selbstverständlich unverändert geblieben: http://www.onlinefotoservice.de/

Die Downloadseite von CEWE Fotobuch

Um die Linux Software herunterzuladen klickt man auf den Button „für Linux Download“ .

Danach erscheint diese Seite im Browser und der Download der Datei „setup_Mein_CEWE_FOTOBUCH.tgz“ startet automatisch.

Speichert diese Datei in einem Verzeichnis eurer Wahl in eurem Homeverzeichnis. Diese Datei ist ein Archiv ( also gepackte Datei ) und mit gerade mal 9,7 kb sehr klein. Dieses Archiv enthält zwei Dateien. Erstens die s.g. „EULA.txt“  als Textdatei mit den Lizenz- und Nutzungsbedingungen für „Mein CEWE FOTOBUCH“ und das eigentliche Installationsscript „install.pl“

Als nächstes muss das heruntergeladenen Dateiarchiv entpackt werden.

Eine Möglichkeit, dieses Dateiarchiv unter KDE zu entpacken besteht darin, die Datei im Dateimanager Dolphin mit der rechten Maustaste anzuklicken und aus dem Kontextmenue den Punkt „Archiv hierher auspacken“ zu wählen.

Eine weitere Möglichkeit das Archiv zu entpacken ist das Entpacken in der Konsole/Terminal mit dem Befehl:

tar -xvzf setup_Mein_CEWE_FOTOBUCH.tgz

Tipp: Im Dateimanger „Dolphin“ müsst ihr nach dem Entpacken eventuell erst mal die Ansicht aktualisieren ( Taste: F5 ) um die beiden entpackten Dateien zu sehen.

Das Dateiarchiv mit den beiden entpackten Dateien.

Installation:

Zur Installation der Fotobuchsoftware muss das Installationsscript auf der Kommandozeile ausgeführt werden.

./install.pl

Kleiner Tipp: Um das Installationsscript in der Konsole auszuführen, müsst ihr euch auch in der Konsole in dem richtigen Verzeichnis befinden. Das erreicht man leicht, wenn man das Terminal/Konsole gleich aus dem Dateimanager Dolphin heraus startet. Die Konsole startet dann gleich mit dem Verzeichnis, in dem man sich auch gerade im Dolphin befunden hat.

In der Konsole tippt ihr dann nur noch den Befehl zum Starten des Installationsscripts. Achtet auf den Punkt vor dem Schrägstrich und die korrekte Kleinschreibung des Dateinamen !!!

Ab dann beginnt die eigentliche Installation und das Script gibt alle weiteren Instruktionen. Lest sorgfältig die Informationen des Scripts mit, denn da werden auch die Tastaturbefehle erwähnt, mit den man z.Bsp. durch die EULA steuert und sie anschließend verlässt. (Taste q 😉 ).

Das Script lädt anschließend die eigentliche Software aus dem Internet herunter.

In Ruhe abwarten bis das Install-Script seinen Download und die Installation beendet hat.

Programm starten:

Nach dem das Script die erfolgreiche Installation gemeldet hat kann man das Programm mit

…/CeWe Color/Mein CEWE FOTOBUCH/Mein CEWE FOTOBUCH

starten. Am einfachsten mit einem einfachen linken Mausklick auf die datei im Dateimanager Dolphin.

Mit einem Klick auf diese Datei startet die CEWE Fotobuch Software

An dieser Stelle ein kleines ACHTUNG !

Beim ersten Start des Programms bleibt der Splashscreen bzw. der leere Fensterrahmen des Programms ziemlich lange stehen und unverändert. Das kann sich bis zu 3 – 5 Min in einzelnen Fällen hinziehen. Nicht nervös werden !!! 😉 Schön abwarten. Das ist nur beim ersten Start so, weil da bestimmte Zeichensätze eingelesen werden.

Mit diesem hübschen Assistenten wird man beim Programmstart begrüßt .

Und das ist das eigentliche Programmfenster.

Mein Fazit:

Die Installation ist eigentlich recht einfach und die Programmoberfläche ist gut Strukturiert und übersichtlich. Die Bedienung ist intuitiv. Wer ein mittleres Schreibprogramm bedienen kann, der kann auch mit dieser Software ein Fotobuch gestalten. Obendrein macht das Arbeiten mit der CEWE Fotobuch Software richtig Spaß, unter anderem auch weil man leicht richtig gute Ergebnisse erzielt.

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KDE SC 4.5.2 freigegeben

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.2 | KDE 4.5.2

Die KDE Entwickler haben heute im Rahmen der monatlichen Updates KDE SC 4.5.2 veröffentlicht. Dabei wurden eine Reihe von Updates für die Plasma-Oberfläche für die Desktop- und Netbookbereiche und für einige KDE-Anwendungen veröffentlicht. Dieses Update wird durch die Entwickler in ihrer Ankündigung ausdrücklich empfohlen.

lt. KDE Team wurden folgende  Fehler in dieser Version behoben:

  • KSharedDataCache, das neue Performance-Tool wurde verbessert im Bereich der Skalierbarkeit und Performance.
  • Performance beim Laden der Icons wurde durch eine bessere Nutzung des neuen gemeinsamen Daten-Cache verbessert.
  • der Fehler der Tooltip-Anzeige im Dolphin wurde behoben, in denen unter bestimmten Umständen veraltete Vorschaubilder angezeigt wurden.
  • KWin und vor allem der Compositing Manager hat einige Optimierungen und Bugfixes für spezifische Filter erfahren

Alle Änderungen sind im KDE 4.5.2 Changelog nachzulesen.

KDE SC Update bei openSUSE 11.3 durchführen:

Wer bereits KDE SC 4.5.x auf seinem openSUSE 11.3 verwendet, also Repository mit KDE 4.5.x eingebunden hat, braucht nur eine komplette Aktualisierung seiner Pakete durchzuführen.

14. Im Yast-Fenster klickt ihr auf "Paket" - "Alle Pakete" - "Aktualisieren falls neuere Version verfügbar"

Wer die Repositories von KDE SC 4.5.x unter openSUSE noch nicht eingebunden hat, muss dieses erst nachholen.

Die Vorgehensweise steht detailliert  in diesem Artikel beschrieben.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (KDE4.5.2)

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Systeminformationen immer im Blick

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.2 | KDE 4.5.1

Heute möchte ich euch ein sehr nützliches Plasmoid (Miniprogramm) für den KDE Desktop vorstellen. Zumindest mir geht es so, dass ich die wichtigsten Systeminformationen schnell und bequem abrufbereit haben möchte. Sicherlich könnte man auch alle relevanten Systeminfos in der Konsole abfragen, aber es geht komfortabler auf dem KDE Desktop und zwar mit dem Plasmoid yasp (Yet Another SystemMonitor Plasmoid) von Kai Dombrowe. Wichtig war mir aber auch, dass dieses Plasmoid sich unscheinbar gibt, solange ich es nicht benötige und nur die gewünschten Informationen anzeigt wenn ich es abfrage und nicht ständig alles anzeigt.

So unscheinbar liegt das Plasmoid yasp auf dem Desktop wenn man es nicht braucht. Design und Form lässt sich natürlich den Wünschen entsprechend anpassen.

Wenn man mit dem Mauszeiger über die Symbole streicht werden die farbig.

und wenn man die Symbole anklickt werden die dazugehörigen Informationen nach unten aus geklappt.

Wenn man mehrere Symbole angeklickt hat werden die Informationen untereinander angedockt.

Installation:

Dazu muss das Paket  plasmoid-yasp aus dem KDE Extra Repo installiert werden.

Installation des Plasmoid-yasp mit YaST

Miniprogramm hinzufügen:

Die Art und Weise, Miniprogramme oder Plasmoids auf dem Desktop hinzuzufügen, hat sich bei den letzten KDE Versionen öfter mal im Detail verändert. Grundsätzlich ist es aber immer gleich.

Mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich auf dem KDE Desktop klicken und aus dem Menü "Miniprogramme entsperren" auswählen.

Danach noch mal einen rechten Mausklick in einen leeren Bereich auf dem Desktop und dieses mal "Miniprogramme hinzufügen" auswählen.

Dann geht am Bildschirmrand die Laufleiste für das hinzufügen der Miniprogramme auf. Einfach in das Such-Eingabefeld den gesuchte Plasmoid eintragen und mit der Maus das Symbol auf den Desktop ziehen.

yasp konfigurieren:

Wenn man mit der rechten Maustaste auf einen leeren Hintergrund innerhalb des yasp klickt kommt “ configure main“. Damit gelangt man zu einem Haupteinstellungsfenster für dieses Miniprogramm.

Hier kann man auswählen, welche Bereiche in der Hauptansicht angezeigt werden sollen.

Wenn man einen Bereich zur Ansicht aus geklappt hat und auf die Informationen mit der rechten Maustaste klickt kommt noch eine Konfigurationsmöglichkeit für diese spezielle Ansicht dazu.

Hier kann man dann noch mal sehr detailliert festlegen welche Informationen angezeigt werden sollen.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (Yasp)

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komfortabel Mails checken mit kshowmail

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.5


Im Oktober 2009 habe ich schon mal einen Artikel über kshowmail veröffentlicht. Als dann KDE 4 erschien war das für KDE 3.x entwickelte kshowmail nur noch begrenzt bzw gar nicht mehr einsetzbar. Im Juli 2010 haben die Entwickler nun eine neue Version für KDE SC 4 herausgebracht. Die zur Zeit der Erstellung dieses Artikels aktuelle Version ist die 4.0-13.1 . Das dieses kleine Tool nun wieder für KDE SC 4 verfügbar ist und die Änderungen in dieser Version haben mich veranlasst, kshowmail noch mal einen Beitrag zu widmen.

Was ich 2009 über kshowmail selbst und dessen Funktion geschrieben habe gilt natürlich immer noch weitestgehend und ist nur geringfügig angepasst:
“KShowmail – The Human Spam Filter” ist ein POP3 Mail Checker für Linux. Wie der Name schon ahnen lässt, ist KShowmail 4.0.1 für den KDE 4 Desktop gemacht. Natürlich läuft es auch unter all den anderen Desktops wie Gnome oder xfce, nur müssen dann die nicht gerade geringe Mengen an KDE-Bibliotheken mit geladen sein.
KShowmail ist ein sehr komfortabler Mail Checker. Man kann beliebig viele Mailkonten einrichten, egal von welchem Anbieter auch immer wie z.Bsp. GMX, Web.de oder andere. Wichtig ist, dass der Email Anbieter das POP3 Protokoll zum Mailempfang unterstützt. Das tun aber alle gängigen Anbieter. Das ist wiederum auch das größte Manko an kshowmail. Viele nutzen heutzutage nicht mehr das POP3 Protokoll sondern IMAP. Und IMAP wird von kshowmail nicht ( oder noch nicht ? ) untertsützt.
Man kann KShowmail sehr genau konfigurieren was bei welchem Ereignis getan werden soll. Also z.Bsp. beim Eingang von neuen Mails das Hauptfenster zeigen, ansonsten wieder als Icon in die Panelleiste verschwinden oder einen Klang abspielen oder ein bestimmtes Programm wie z. Bsp. Kmail starten.
Wenn KShowmail dann den Eingang von neuen Mails anzeigt, werden die Mails noch nicht vom Server runtergeladen. Verbleiben also noch vollständig auf dem Server. An Hand der Emailheader bzw. der Kopfzeilen kann man jetzt entscheiden welche Mails man gleich auf dem Server löschen will und welche dann später mit dem richtigen Mailprogramm runtergeladen werden soll.
Durch das Anlegen von verschiedenen Filtern kann man das aussortieren auch noch automatisieren.
KShowmail intergiert sich bestens in die Systemanzeige des KDE Panels.

Installation :

kshowmail ist nicht auf den openSUSE 11.3 Installationsmedien und auch nicht in den gängigen Repositories zu finden.

Das einzubindende Repositorie lautet:

http://download.opensuse.org/repositories/home:/kuddel-fl/openSUSE_11.3

Wenn das Repo von "home:kuddel-fl" ordnungsgemäß eingebunden ist erscheint kshowmail in der Softwareliste.

oder ihr nehmt die 1-Klick Installation :                                                     

Nach einem Klick auf den "1-Klick Installation" Button erschein dieses oder je nach Browser ein ähnliches Fenster.

Wenn ihr „Öffnen mit … > YaST-Meta-Package-Handler(Standard)“ gewählt habt braucht ihr nur noch auf „OK“ klicken.

Hier wird das neu hinzuzufügende Repositorie angezeigt.

Bei der Option “ Behalte diese Repositories nach der Installation als Bezugsquelle“ empfehle ich das Häckchen gesetzt zu lassen. Das hat den Vorteil, dass ihr immer auf dem laufenden seid, wenn kshowmail aktualisiert wird.

Man kann natürlich das Häckchen auch rausnehmen, damit das Repo nach der Installation wieder aus der Konfiguration gelöscht wird. Wirklich wichtig ist diese Entscheidung in diesem Fall nicht.

Wenn das Repo jetzt mehr Inhalt gehabt hätte müsste jetzt hier das/die zu installierende Programm(e) ausgewählt werden. Da dieses Repo nur kshowmail enthält ist die Auswahl nicht so schwer 😉

Kurz bevor wirklich Änderungen am System vorgenommen werden erscheint noch mal eine Zusammenfassung mit dem was ausgeführt wird. Sorgfältig lesen und prüfen, ob das die gewünschten Vorgänge sind oder ob man sich vorher irgendwo vertan hat.

Wenn man hier abbricht ist noch nichts am System verändert worden. Mit „weiter“ kommt noch mal eine Warnung…

Ohne Worte ...

und dann startet die Installation. Kurze Zeit später ist kshowmail fertig installiert und kann benutzt werden.

kshowmail starten:

Das Programm hat sich bei meinem openSUSE 11.3 erst nach einem Neustart im K-Menue eingetragen.

kshowmail starten aus dem K-Menue

oder ihr startet den „krunner“ mit dem Tastatur-Befehl : ALT     F2

kshowmail starten mit dem KDE Programmstarter "krunner"

So startet kshowmail beim ersten mal.

Wenn man jetzt nicht kshowmail komplett beendet, startet es bei jedem Systemstart automatisch mit.

kshowmail konfigurieren:

Klickt auf den Button „KShowmail einrichten“

Im Ersten Punkt des Einrichtungsdialog werden die Aktionen bei neuen Mails oder auch wenn keine neue Post da ist festgelegt.

KShowmail hat in dieser Version auch eigene neue Sounds mit dabei.

Das Erscheinungsbild kann sich jeder nach seinem Geschmack selbst zusammenklicken.

Die "allgemeinen Einstellungen" kommen erst an dritter Stelle.

Hier werden auch solch wichtigen Einstellungen wie „automatische Aktualisierung“ , „Minimiert starten“ u.s.w. gemacht.

Hier werden die Mailkonten eingerichtet, die kshowmail überwachen soll.

Es folgen noch drei weitere Einrichtungspunkte:

* Filter

* Spam-Prüfung

* Log

die ich aber nicht näher beleuchten möchte.

Wenn alles läuft, liegt kshowmail ruhig mit einem gelben Briefumschlag als Icon im System-tray im KDE Panel.

Und wenn dann neue Mails vorhanden sind werde ich bei meiner Konfiguration mit diesem kleinen Hinweisfenster und einer freundlichen Frauenstimme darauf hingewiesen.

kshowmail bedarf eigentlich gar nicht so vieler Worte. Das Programm ist auch dank seiner deutschen Lokalisierung, seiner sehr benutzerfreundlichen Button-Beschriftung und den aussagekräftigen Tooltipps einfach zu bedienen.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (kshowmail4)

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VirtualBox mit Versionsprung auf 3.2 und neuem Namen

Die Virtualisierungssoftware VirtualBox hat einen „kleinen“ Sprung von 3.1.8 auf Version 3.2 gemacht.
Nach der Übernahme durch Oracle heißt die Software nun auch offiziell „Oracle VM VirtualBox“ und zeigt dies auch deutlich.

Oracle VM Virtualbox 3.2 unterstützt nun auch experimentell Mac OS X als Gastsystem und dynamische Speichergrößenanpassung.

Viele der  Neuerungen in VirtualBox 3.2 sind vorwiegend unter der Haube.

Spoiler

  • dazu gehören automatisches Page Fusion für Windows-Gäste auf 64-Bit-Systemen, was zu einer besseren RAM-Ausnutzung  führt.
  • der neue Hypervisor wurde schneller, und Anwender können mit der neuen Version Schnappschüsse löschen, während die VM läuft.
  • Windows-Gäste können bis zu acht Monitore ansteuern
  • es gibt eine Emulation für USB-Tablets und -Tastaturen.
  • eine Emulation für LsiLogic-SAS-Controller sowie eine RDP-Video-Beschleunigung.

Alle Änderungen und Neuerungen in VirtualBox 3.2 können im Changelog nachgelesen werden.

[collapse]

Installation:

Für uns openSUSE User ist mir bei der Installation folgendes aufgefallen:

Bisher haben sich neue Versionen von VirtualBox bei der Installation des *.RPM Paketes „nur“ immer aktualisiert. Diesmal hat sich die neue Version 3.2 NEBEN der bereits installierten Version 3.1.8 installiert.

Beide VirtualBox Versionen könnten installiert werden.

Ich habe also die Version VirtualBox 3.1.8 explizit deinstalliert, sonst hätte ich wohl zwei Versionen von VirtualBox auf meiner Platte gehabt. Das wäre zwar kein Beinbruch gewesen, ist aber nicht das was ich gewollt habe und obendrein abweichend von den bisherigen Installationen.

Ansonsten arbeitet die Version 3.2 mit den bestehenden Kernelmodulen. Es brauchten keine neuen erstellt zu werden.



Oracle VM Virtualbox 3.2 ist für privaten Gebrauch kostenlos  und das *.RPM Paket für die openSUSE Installation ist im Downloadbereich des Projektes erhältlich.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (VirtualBox 3.2)

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