Mit Lazarus unter openSUSE programmieren

Heute möchte ich hier die Free Pascal IDE Lazarus vorstellen. Lazarus ist eine freie Entwicklungsumgebung, die stark an das frühere   Delphi erinnert. Sie läuft unter Windows, unter Mac OS X und unter Linux. Man kann mit ihr relativ schnell und einfach ( Programmierkenntnisse vorausgesetzt 😉 ) grafische (GUI) Applikationen für Linux ( Qt und GTK ) für Windows , für Mac OS X und sogar für Android erstellen.
Ich bin selbst nicht ausreichend mit IDE’s , insbesondere nicht mit Lazarus vertraut um das Programm umfassend und in allen Details zu erläutern. Deshalb will ich es auch in guter alter openSUSE-lernen.de Manier bei der Vorstellung des Programms und dessen Installation belassen. Für speziellere Informationen zu Lazarus selbst, dessen Konzept, Bedienung und Benutzung und zur Programmierung füge ich am Schluss weiterführende Links ein. Durch die umfangreiche deutsche Dokumentation bietet sich Lazarus und Free Pascal eben auch besonders für Programmiereinsteiger an.
Das Linux Magazin „Linux User“ beschäftigt sich aktuell in der Ausgabe 11/2012 mit dem Titelthema „Programmieren“ und hat dazu einen ausführlichen 6 seitigen Artikel zu Lazarus dabei. In diesem Artikel wird das Programm selbst sehr gut und leicht verständlich erläutert und dessen Installation, Konfiguration und die ersten Schritte damit. Also wer vor hat, mit Lazarus seine ersten Gehversuche in Sachen Programmierung unter Linux zu versuchen, dem kann ich diesen Artikel sehr empfehlen.


Installation :
Zur Zeit der Erstellung dieses Artikels ist Lazarus lt. der Projektseite mit der Versionsnummer 1.0.2 aktuell. Um diese Version auch unter openSUSE zu installieren muss das Repository


http://download.opensuse.org/repositories/devel:/languages:/pascal/


für die entsprechende openSUSE Version im Paketmanagement bzw. YaST eingebunden sein.


Danach kann Lazarus wieder per YaST normal unter openSUSE installiert werden.


Um die Sache etwas zu vereinfachen könnt Ihr auch die

openSUSE 12.2              1-Klick Installation

nutzen.


Lazarus Bedienoberfläche:


Lazarus startet mit einer ganzen Menge an Fenster, die für gestandene Programmierer sicherlich alle ihre Berechtigung haben.


weiterführende Links:


Lazarus Projektseite  (eng)

Lazarus Beschreibung bei Wikipedia  (deu)

deutschsprachiges Lazarusforum  (deu)

Übersicht für Einsteiger  (deu)

Lazarus Support  (eng)

Lazarus_Tutorial  (deu)


Es gibt auf YouTube auch reichlich Videos zu Lazarus. Bisher habe ich leider nichts gefunden zu Lazarus speziell unter openSUSE. Aber ein recht gut gemachtes Video, welches einige grundsätzliche Erläuterungen zu Lazarus unter den verschiedenen Betriebssystemen bringt.



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Bluefish – HTML Editor für Linux

Wer Webseiten selbst erstellt oder bearbeitet benutzt dafür neben diversen anderen Werkzeugen eventuell auch einen Web Editor. Ein sehr bekannteste Programm für diesen Zweck aus der Windowswelt ist Dreamweaver. Dreamweaver ist zwar sehr gut aber auch sehr teuer und nur für Windows verfügbar.

Ein sehr empfehlenswerter Web-Editor für Linux ist Bluefish.

Bluefish ist ein plattformübergreifender Quelltexteditor, der zwar  hauptsächlich für HTML Dateien ausgelegt ist, aber auch den Umgang mit PHP, Java, Perl, Python, Pascal, Ruby und sogar C beherrscht. In der neuen Version 2.2 wurde Bluefish sogar noch auf die Sprachen Ada, Vala, Google Go und D erweitert. Auch eine HTML5 Tagleiste ist bereits mit integriert, so dass auch top aktuelle Webtechniken damit erstellt werden können.

Der Editor ist in komplett deutschsprachig und steht unter der GPL.

 

Die Oberfläche von Bluefish ist übersichtlich und "typisch" für Web Editoren. Dadurch wird er für Anfänger gut benutzbar und ebenso finden Web Profis alle Werkzeuge die man für eine moderne Webseite benötigt.

 

Installation:

 

Um den Web Editor Bluefish zu installieren gibt es unter openSUSE verschiedene Herangehensweisen, wobei ich mich hier nur auf grafische Möglichkeiten beschränke.

1. Möglichkeit : Das entsprechende Repository http://download.opensuse.org/repositories/editors/openSUSE_12.1/ per Hand im Yast einbinden.

 

Dieses Repository muss unter openSUSE eingebunden sein um Bluefish zu installieren.

 

Danach die ganz normale Installation per Yast – Software – Software installieren und entfernen

 

Danach kann Bluefish ganz normal über Yast installiert werden.

 

2. Möglichkeit: 1 Klick Installation

Dazu surft man auf die Seite http://software.opensuse.org/search und gibt in das Eingabefeld den zu suchenden Programmnamen „Bluefish“ ein.

 

In diesem Browserfenster klickt man auf den Link "1-Klick-Installation"

 

Im Anschluss passiert das gleich wie bei der 1. Möglichkeit. Es wird das entsprechende Repository hinzugefügt und das Programm installiert. Achtet hier bitte darauf, daß Häckchen bei „Dieses Repository behalten“ zu setzen, so das ihr spätere Programmaktualisierungen automatisch eingespielt werden können.

 

Programmstart:

Wenn Bluefish installiert ist kann das Programm aus dem jeweiligen Startmenue oder aus einem Programmstarter wie z.Bsp. KRunner oder auch aus der Konsole heraus gestartet werden.

 

Programmstart aus dem KMenue

 

Mit der Tastenkombination Alt F2 erscheint der Programmstarter KRunner.

 

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Programmieren mit Kdevelop

Was ist Kdevelop?
Kdevelop ist eine freie, quelloffene IDE (integrierte Entwicklungsumgebung) für MS Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und FreeBSD. Es hat viele Funktionen, ist modular erweiterbar und kann für C/C++ sowie viele weitere Sprachen verwendet werden. Kdevelop basiert auf KDevPlatform, die KDE- und Qt-Bibliotheken und wird seit 1998 entwickelt.

Das Kdevelop-Projekt wurde am Institut für Informatik an der Universität Potsdam begonnen, um eine einfach zu bedienende integrierte Entwicklungsumgebung für C++ und C auf Unix-basierten Betriebssystemen bereitzustellen. Seit damals ist die Kdevelop-IDE öffentlich unter der GPL erhältlich und unterstützt u. a. Qt-, KDE-, GNOME-, C++- und C-Projekte.

Kdevelop arbeitet gut mit dem Qt-Designer zusammen. Beide sind ineinander integriert. Zusammen stellen beide ein ähnliches Programmierwerkzeug bereit, wie etwa Visualbasic oder Delphi unter Windows.

Installation:

Kdevelop ist selbstverständlich einfach über YAST und den eingebundenen KDE Repos‘ zu installieren. Natürlich ist Kdevelop auch auf der openSuSE Installations-DVD, aber bei den Online-Repos gibt es aktuellere Programmversionen. Es gibt zur Zeit auch zwei Kdevelop Versionen. Kdevelop3 und Kdevelop4. Kdevelop4 ist in der Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt (27.Aug.09 ) noch nicht so ausgereift wie Kdevelop3. Zur jetzigen Zeit empfiehlt es sich, Kdevelop3 zum Entwickeln von Software einzusetzen. Genauerer Details dazu findet ihr auf der Kdevelop-Projektseite.

Hilfe, Tipps, Beschreibung :

Das Kdevelop Programmfenster

Das Kdevelop Programmfenster

Das KDevelop User Manual in englisch findet man unter http://docs.kde.org/kde3/en/kdevelop/kdevelop/

Eine Einführung: Qt Designer und KDevelop-3.0 für Beginner unter http://women.kde.org/articles/tutorials/kdevelop3/de/

Buch: KDE Entwicklung mit KDevelop ( deutsch ) bei Amazon :  http://www.amazon.de

deutschsprachiges Wikibook zur KDE Entwicklung : http://de.wikibooks.org/wiki/KDE_Entwicklung

deutsches Forum mit Kdevelop Themen: http://www.kde-forum.de/forum/20/kdevelop.html

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag ? (Kdevelop)

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