feste IP Adresse bei openSUSE 11.4

In meinem Heimnetzwerk arbeiten mehrere openSUSE-Linux Rechner, Windowscomputer und auch eine NAS-Station. Alle bekommen vom DHCP-Server des Routers, welcher mit in meinem Kabelmodem steckt, eine s.g. dynamische IP-Adresse zugewiesen. Das bedeutet, der DHCP-Server entscheidet, welchem Computer er auf dessen Anfrage welche IP-Adresse zuweist. Dadurch kann es natürlich auch passieren, dass die jeweiligen Computer auch öfter mal eine andere Adresse zugewiesen bekommen, eben dynamisch.
Dieser Vorgang ist im Grunde bei jedem Heimnetzwerk gleich, egal ob man einen externen Router benutzt oder ob der im Kabel- oder DSL Modem versteckt ist.
Nun habe ich aber etwas dagegen, dass meine Rechner hin-und wieder eine andere IP zugewiesen bekommen. Und zwar aus folgendem Grund. In meiner NAS Station arbeitet z.Bsp. ein Druckserver und daran ist ein USB-Drucker angeschlossen, der in meinem Heimnetzwerk allen Rechnern zur Verfügung stehen soll.
Da die anderen Rechner auf Basis der IP-Adresse auf den Druckerserver und damit auf den Drucker zugreifen ist es natürlich ungünstig, wenn sich die IP des Druckservers manchmal ändert. So ist das z.Bsp. schon einer von vielen möglichen Gründen, anstatt der dynamischen (veränderlichen)  IP-Adressen lieber feste, also statische IP-Adressen zu vergeben.

Standardmäßig werden IP-Adressen bei openSUSE bzw. KDE immer dynamisch bezogen. Das ist also die default Einstellung, die wir ändern wollen. Um zu erfahren welche IP Adresse mein Computer aktuell hat, startet man ein Terminal- oder Konsolenfenster, meldet sich da mit su als Root an, gibt das entsprechende Passwort ein und macht die IP Abfrage mit dem Befehl ifconfig .

 

su
Password
ifconfig

 

Die Abfrage der aktuellen IP Adresse

 

Nun möchte ich hier kurz die Vorgehensweise aufzeigen, wie man unter openSUSE 11.4 mit KDE 4.6.x Desktop feste IP-Adressen einstellt.

 

Wenn der KDE Networkmanager die Verwaltung der Netzwerkverbindungen übernommen hat, kann man das Bearbeiten der Netzwerkverbindungen über das KDE Network Kontrollmodul in der KDE Kontrollleiste aufrufen. Bei den anderen Desktopvarianten wie Gnome und XFCE ist die Vorgehensweise ähnlich.

 

Wenn wir mit der linken Maustaste in der KDE Kontrollleiste auf das Icon für die Netzwerkverbindung klicken, erscheint ein kleines Menü mit der Option „Verbindungen verwalten“. Diese Option angeklickt bringt das Einrichtungsfenster zum Vorschein.

 

Das Fenster zum Verwalten der Netzwerkverbindungen.

 

Um die Einstellungen einer Netzwerkverbindung zu ändern, markiert man diese und klickt auf „Bearbeiten“.

 

Bei den Optionen für die Netzwerkverbindung brauchen wir jetzt das rechte Registerblatt "IP-Adressen"

 

Wir müssen die Methode von "Automatisch (DHCP)" auf "Manuell" ändern.

 

Dann müssen die entsprechenden Adressen richtig eingetragen werden.

 

Wer die Netzwerkkonfiguration anstatt mit dem KDE Netzwerkmanager lieber nach der „traditionellen Methode“ über YaST macht, geht im Yast auf „Netzwerkgeräte > Netwerkeinstellungen“

 

Hier geht es zur Netzwerkkonfiguration im YaST, für alle die diese Option dem KDE Networkmanager vorziehen.

 

In den Netzwerkeinstellungen im Register "Übersicht" wählt man dann die jeweilige Netzwerkkarte aus und klickt unten auf den "Bearbeiten" Button.

 

Hier kann man jetzt genauso wie beim KDE Networkmanager die gewünschte festen Daten für diese Netzwerkschnittstelle vergeben.

 

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Surfstick mit openSUSE 11.2

Heute geht es um den Surfstick im Zusammenhang mit openSUSE 11.2.

Wie zu erwarten war, bringt die neue SUSE mit dem neuen KNetworkmanager eine super Integration des Surfsticks, was UMTSmon diesmal überflüssig macht.

Den ganzen Artikel lesen… »


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Internetverbindung konfigurieren

Da wir selbst nur eine Internetverbindung per Kabelmodem zur Verfügung haben können wir auch nur in gleichem Fall von eigenen Erfahrungen berichten.
Der Verbindungsaufbau zum Internet oder auch zum lokalen Netzwerk stellt für Linux absolut kein Problem da. Mit allen gängigen Verbindungstypen kaum Linux von Hause aus bestens klar und konfiguriert sie meistens ohne große Probleme automatisch. In den meisten Fällen, wenn zwischen DSL – oder Kabelmodem und Linuxcomputer noch ein Router ist, braucht man überhaupt nicht einzugreifen. OpenSuse richtet genau wie Windows mit dem Router zusammen die Netzwerkverbindung und die Internetverbindung ein.

Wer jetzt die Verbindung sein WLAN oder seinen DSL Zugang oder eine ISDN-Verbindung oder eine fast schon vergessenen analoge Modemverbindung konfigurieren möchte, startet wieder „YAST“ und anschließend „Netzwerkgeräte“ und findet da für jeden Verbindungstyp einen entsprechenden Button, hinter dem sich komfortable Konfigurationsassistenten befinden.
Genau wie in der Systemsteuerung / Netzwerkverbindungen unter Windows können jetzt hier alle möglichen Verbindungstypen komfortabel eingerichtet und/oder konfiguriert werden.

Was ist das ?

Ein Kabelmodem ist …

ein Gerät, das Daten über Fernseh-Kabelnetze überträgt und zur Realisierung von Breitband-Internetzugängen über Kabelanschlüsse (Kabelinternet) eingesetzt wird.

Das Kabelmodem befindet sich beim Endkunden zwischen dem Kabelanschluss und dem Computer. Die Verbindung zum Computer erfolgt entweder über Ethernet oder über den USB-Port. Es gibt auch Kabelmodems, die mit einem Wireless Access Point kombiniert sind und eine Funkverbindung zum Computer aufbauen. Solche Ausführungen werden oft als Wireless Cable Modem Gateway bezeichnet. Das Gegenstück zum Kabelmodem beim Kabelnetzbetreiber wird Cable Modem Termination System (CMTS) genannt. Ein CMTS bedient bis zu 50.000 Endkunden je nach Ausbaustufe.

Was ist das ?

DSL ist lt. Wikipedia…

Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, mit der Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s).
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