Telegram – ein Messenger auch für Linuxer

Telegram ist für mich eine sehr wichtige Messenger-Alternative zu den anderen Platzhirschen.

Warum Telegram?

Weil Telegram neben vielen anderen Vorteilen, auf die ich hier gar nicht weiter eingehen will, zum Ersten einen super Desktop Client für Linux hat und zusätzlich noch einen klasse Web-Client für den Browser. Und um diese geht es mir hier heute. Es macht sich schon recht gut, wenn man den Messenger seiner Wahl auch am Rechner/Laptop ( notfalls auch im Büro 😉 ) mit einer richtigen Tastatur bedienen kann. Und welcher Messenger kommt mit diesen Features sonst noch für uns Linuxer in Frage?

Wer sich gerne weitere Details und Antworten zu Telegram ansehen möchte, kann sich gerne unter https://telegram.org/faq/de belesen. Die Informationen sind in deutsch und es werden viele Fragen beantwortet. Z. Bsp. Wie unterscheidet sich Telegram von WhatsApp? oder Was ist Telegram? u.s.w.

Der Telegram Linux Desktop Client.

Auf der Seite https://desktop.telegram.org/ kann man sich für Linux jeweils ein entsprechendes 32 Bit oder ein 64Bit *.tar.xz Archiv herunterladen.

Auf https://telegram.org fängt alles an. Hier bekommt man alle Versionen für die verschiedenen Plattformen. Wenn man auf „Telegram für PC/Mac/Linux“ klickt …

kommt man zu einer Downloadoption, bei der die Seite an Hand deines Systems schon erkennt, welcher Download für dein System der richtige ist. Alternativ kannst du mit dem Link darunter, weitere Downloads für andere Plattformen aufrufen.

Hier kannst du dann auch für ein anderes System den Telegram-Client oder auch ein 32Bit Paket herunter laden.

Kleine Anmerkung für die Windowsuser: Für Telegram ist auch eine portable Version für Windows verfügbar. 😉

Tja wenn man sich dann für den richtigen Download entschieden hat, speichert man das entsprechende *.tar.zx Archiv auf seinem Computer.

Das herunter geladene Archiv findet man anschließend in seinem Downloadordner.

Dieses Archiv entpackt man jetzt entweder gleich in seinem Homeverzeichnis oder macht es etwas umständlich, wie ich hier und entpackt es erst in dem aktuellen Verzeichnis und verschiebt das Ergebnis dann in den Homeordner. Letzteres ist zwar etwas umständlich, aber beides kommt auf’s Selbe raus.

Nachdem das Archiv entpackt ist und der Ordner „Telegram“ bereit steht, ist es eigentlich unwichtig, in welchem Ordner er sich selbst befindet. Das Verschieben diente hier bei mir nur der Übersicht und der Ordnung. 😉

So sieht das Ergebnis bei mir aus.

In dem Ordner „Telegram“ befinden sich nur zwei Dateien. Einmal eine Datei mit dem gleichen Namen wie der Ordner „Telegram“ und eine Datei namens „Updater“. Die Programmdatei, die ihr durch einen Mausklick (zumindest bei KDE) starten müsst, ist logischerweise „Telegam“. Wer hätte das gedacht? ;-]

Dann geht es auch schon los.

Hier musst du jetzt deine Handynummer eintragen, auf dem du bereits eine Telegram-App am Laufen hast. Wie es dort auch steht: OHNE die erste Null der Telefonnummer.

Darauf hin sendet Dir Telegram eine Codenummer an dein Telegram auf deinem Handy. Diese Codenummer musst du hier eingeben.

Das war es. Ab jetzt läuft auf deinem openSUSE System eine Telegram Instanz parallel zu deiner Telegram App auf deinem Smartphone.

Die Geschwindigkeit der Synchronisation von mehreren Telegram Instanzen auf verschiedenen Geräten ist beeindruckend. Obendrein schreibt es sich am PC für viele wesentlich einfacher als auf den kleinen Smartphone-Tastaturen. Zumindest ab einem bestimmten Alter. 😉 Die jüngeren Leute werden über dieses Argument nur schmunzeln.

Bleibt noch zu erwähnen, dass sich Telegram hervorragend in den KDE Systemabschnitt der Kontrollleiste integriert, von dort aus bedient werden kann und mit entsprechenden Signalen (optisch wie auch akustisch) auf sich aufmerksam macht.




Der Telegram Web Client

Die Telegram Web-Version findet man ebenfalls auf https://telegram.org/. Einfach im Browser anklicken und es öffnet sich ein Dialog, der das Land und die mobile Telefonnummer abfragt. Anschließend bekommt man auf dem Smartphone per SMS einen Telegram Code zugeschickt, der die Richtigkeit der Telefonnummer verifiziert. Diesen Code muss man dann wieder bei der Web-Version im Browser eintippen. Das war’s. Danach steht einem der gewohnte Telegramm Messenger mit all seinen bisherigen persönlichen Chats vom Smartphone im Browser zur Verfügung.

Der Telegram Web Client im Firefox Browser

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Mediatomb – Medienserver für Linux

Wenn man Filme,ein Urlaubsvideo, Fotos oder auch Musik vom Computer zu einem anderen Gerät, wie z.Bsp. dem Smart-TV, eine Spielkonsole, ein Smartphone oder irgend ein anderes UPnP-fähiges Gerät streamen möchte, braucht man für diesen Zweck auf dem Computer einen Medienserver wie z.Bsp. das OpenSource Programm Mediatomb.
Mediatomb ist ein Free UPnP MedienServer und kann komfortabel über ein Webinterface Multimediainhalte für andere Geräte im Heimnetzwerk zur Verfügung stellen.

Installation:

Mediatomb kann bei openSUSE wieder per YaST oder Zypper installiert werden. Voraussetzung ist, dass das Packman Repository eingebunden ist.

 

mediatomb_002

Mediatomb Installation per YaST

 

 

Einrichtung:

Unter openSUSE muss nun noch die Firewall angepasst werden damit man von entfernten Geräten auf die Freigaben des Medienservers zugreifen kann. Dazu startet man YaST ( gibt auf Anfrage das Root Passwort ein 😉 )

Im YaST wählt man auf der linken Seite „Sicherheit und Benutzer“ und danach in der rechten Seite „Firewall“ aus.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

Zuerst muss die Firewall gestoppt werden.

 

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf "Erlaubte Dienste"

Wenn die Firewall angehalten ist, klickt ihr links auf „Erlaubte Dienste“…

 

... und danach rechts auf "Erweitert"

… und danach rechts auf „Erweitert“

 

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung.

In dem nun folgenden Fenster tragt ihr hinter TCP-Ports die Ports 49152 49153 49154 ein. Wichtig! Beachtet das Leerzeichen zwischen den Ports als Trennung. Bestätigt diesen Dialog dann mit „OK“ und geht zurück zur Firewallübersicht.

 

Hier klickt ihr dann zuerst links auf "Start" und danach rechts auf "Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten"

Hier klickt ihr dann zuerst links auf „Start“ und danach rechts auf „Einstellungen speichern und Firewall jetzt neu starten“ und zum Schluss unten rechts auf „Weiter“.

 

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Zum Schluss gibt es eine Zusammenfassung der Firewallkonfiguration. Dort könnt ihr eure freigegebenen Ports noch mal kontrollieren.

Programmstart:

Mediatomb startet erst mal unter openSUSE nicht automatisch. Den ersten Start von Mediatomb führt man im Terminal oder in der Konsole durch. Einfach durch Eingabe von „mediatomb“ (ohne Anführungszeichen).

 

bla

Nach der Eingabe von „mediatomb“

Da der Mediatomb Medienserver als Bedienoberfläche über ein Webinterface verfügt ruft man diese im Browser mit http://localhost:49152 auf dem Computer auf, auf dem Mediatomb auch installiert ist.

Das Webinterface von Mediatomb

Das Webinterface von Mediatomb

Mediatomb zeigt in seinem Webinterface einmal die Dateien (Filesystem) des Computers auf dem es installiert ist und seine eigene Mediendatenbank (Database), in dem es die freigegebenen Medien verwaltet. Wenn man jetzt ein Video von diesem Computer freigeben möchte, dann wechselt man in Mediatomb ins „Filesystem“ und hangelt  sich zu der Datei durch. Also, wie zum Beispiel bei mir: Mein Video liegt bei mir unter /home/thomas/Downloads/. Rechts werden mir jetzt die Medien in diesem Verzeichnis angezeigt. Um bei meinem Beispiel zu bleiben liegt da bei mir jetzt „Urlaubsvideo.avi“.

Rechts am Bildschirmrand neben „Urlaubsvideo.avi“ ist ein Plus-Icon. Dieses klicke ich mit der Maus ein mal an. Damit ist es in der Datenbank aufgenommen und wird freigegeben.

Danach wechsle ich auf der linken Seite zu „Database“. Dort gibt es jetzt unter „PC Directory“ einen Dateibaum bis zu meinem Freigabeverzeichnis und zu meinem freigegebenen Video.

 

Weiterführende Links:

Mediatomb Homepage (engl.)

wiki.ubuntuusers.de/Mediatomb (deu.)

easylinux.de/Artikel/ausgabe/2012/02/040-mediatomb-upnp/ (deu.) – Ist schon etwas älter, aber trotzdem noch sehr hilfreich.

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QupZilla – fixe Alternative für Firefox, Opera und Co.

Firefox hat ja nun schon seit einigen Tagen sein neues Australis-Design für seinen aktuellen Browser unter die Leute gebracht. Nicht jeder ist begeistert davon. Fast alles ist bei der neuen Firefoxversion anders. Umgestaltete Tabs, neues Browsermenue u.s.w.  Viele wollen oder können mit den recht krassen Firefox-Neuerungen nicht leben und sehen sich nach Alternativen um.

Abseits der klassischen Schwergewichte unter den Browsern für Linux, wie Firefox, Opera und Chromium, macht in letzter Zeit immer häufiger ein Browser namens „QupZilla„(1)von sich reden. QupZilla ist ein freier Webbrowser für Linux, Windows und MacOSX, der auf WebKit basiert und unter der GPL läuft.

 

Installation:

Wie schön, für openSUSE sind wieder fertige Pakete im KDE Current Extra Repository. So kann man QupZilla wieder wie gewohnt schnell per YaST oder zypper installieren.
 

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

QupZilla Installation per YaST bei openSUSE 13.1 32Bit

 

blabla

Ich habe das qupzilla-kwallet PlugIn mit zur Installation ausgewählt.

 

Es gibt auch auf der QupZilla Homepage eine Download Möglichkeit für openSUSE. Diese tut aber auch nichts anderes als ein entsprechendes Repository, wie das oben genannte, für die Installation einzubinden. Also wenn Ihr schon ein Repo eingebunden habt, welches QupZilla mitbringt könnt Ihr gleich das Programm per YaST oder zypper installieren. Ansonsten kann man direkt von der Downloadseite des QupZilla Projekts beginnen und die Einbindung des Repos von da anstoßen.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

Die QupZilla Downloadseite für openSUSE mit den jeweiligen Ein Klick Installationsmöglichkeiten.

 

Programmstart:

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter "Internet" > "Webbrowser" einen neuen Eintrag für QupZilla

Nach der Installation findet man im jeweiligen Startmenue unter „Internet“ > „Webbrowser“ einen neuen Eintrag für QupZilla

 

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

QupZilla ähnelt sehr dem Firefox vor der neuen Australis-Oberfläche. Erfahrene Firefoxuser brauchen sich also nicht groß umgewöhnen.

Der QupZilla startet im Vergleich zu meinem Firefox sehr schnell. Kann aber auch daran liegen, dass ich meinen Firefox schon mit einigen Add-ons etwas an meine Bedürfnisse angepasst habe. Denn genau diese Möglichkeit liebe ich so am Firefox.

 

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine "Startpage" breits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

QupZilla startet gleich mit der DuckDuckGo Suchmaschine. Hat aber auch standardmäßig meine Lieblingssuchmaschine „Startpage“ bereits mit integriert. Auch ein Adblocker ist bereits integriert und aktiv.

 

Weiterhin beherbergt diese Browseralternative auch einen eigenen Download-Manager, einen Cookie-Manager, einen RSS-Reader einen Web-Inspector und natürlich auch eine Lesezeichenverwaltung.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Auch die beliebte Schnellwahl ist bereits mit dabei.

Einstellungen:

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

Der Einstellungsdialog ist etwas umfangreicher als der von Firefox aber trotzdem sehr gut strukturiert.

 

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

QupZilla verfügt auch über einen eigenen Passwort Manager. Wer KDE verwendet und lieber alles über die KDE eigene Passwort Brieftasche Kwallet machen möchte, kann dieses PlugIn bei der Installation mit auswählen und später in den QupZilla Einstellungen aktivieren.

 

 

Fazit:

Qupzilla punktet tatsächlich durch seine schnelle Startzeit. Niemand wird da mit der Stoppuhr neben stehen, aber beim QupZilla Start habe ich normal bis zwei gezählt und bei meinem Firefox Start bis 6. Das ist schon ein Unterschied. Der neue Browser erscheint schlank, schnell und übersichtlich. Wem die etablierten großen Browser inzwischen zu „fett“ geworden sind und wer eine Alternative sucht, sollte einen Blick auf QupZilla riskieren. Es lohnt sich.
 

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Synology NAS Speicher per WebDAVs in openSUSE einbinden

Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.



Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV 😉 ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.


Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter "Orte" auf "Netzwerk" und dann im rechten Fensterteil auf "Netzwerkordner hinzufügen".

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter „Orte“ auf „Netzwerk“ und dann im rechten Fensterteil auf „Netzwerkordner hinzufügen“.


Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf „weiter“ klicken.


Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

webdav _002

Der „Name“ der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. 😉 Der „Benutzer“ muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf „Speichern & Verbinden“ klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.


Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll. Diese Abfrage kommt jetzt nur bei der Ersteinrichtung.


Das war es eigentlich schon. Jetzt steht die neue Verbindung per WebDavs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.

Das war es eigentlich schon.
Jetzt steht die neue Verbindung per WebDAVs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.


Man kann dieses neue Netzlaufwerk natürlich noch komfortabler im Dolphin unterbringen, indem man es links unter „Orte“ mit einträgt. Dazu klickt man den neuen Netzwerkordner einmal an.


Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit webdavs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen ;-) )

Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit WebDAVs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen 😉 )


Dann mit der rechten Maustaste auf "Orte" klicken.

Dann mit der rechten Maustaste auf „Orte“ klicken.


Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDav Verbindung dann unter "Orte" im Dolphin zu finden sein. Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt "Einfügen" Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.  Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.

Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDAV Verbindung dann unter „Orte“ im Dolphin zu finden sein.
Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt „Einfügen“ Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.
Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.


Und finish !!!  Da ist der eben per WebDavs eingebundene Speicher der Synology Diskstation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein Netzlaufwerk sofort verfügbar.

Und finish !!!
Da ist der eben per WebDAVs eingebundene Speicher der Synology DiskStation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein lokales Laufwerk sofort verfügbar.


Alternative NAS Systeme von Synology:


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TeamSpeak Server/Client unter openSUSE

TeamSpeak ist eine proprietäre Sprachkonferenzsoftware, welche den Benutzern ermöglicht, über das Internet oder ein LAN miteinander zu kommunizieren. (Wikipedia) Das gute an TeamSpeak ist, dass das Programm für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Mac OSX, Linux und auch für die Handybetriebsysteme iOS und Android zur Verfügung steht. Viele Windowsuser die gerne mal ein Game zocken, wissen die Vorzüge von TeamSpeak wohl zu schätzen. Da sich das Spielen immer mehr in den Browser verlagert können auch Linuxer zunehmend mitmischen und wollen an den Teamkommunikationen der Gamer teilhaben. Und dazu braucht man nicht mal einen teuren virtuellen Server mieten, sondern kann das auch getrost für die gelegentliche Nutzung auf dem heimischen Computer laufen lassen.

Es gibt schon einige Beschreibungen zur Benutzung von TeamSpeak unter Linux. Die meisten beschreiben die Installation und Konfiguration ausschließlich mittels Kommandozeile bzw. Konsole. Was ja auch nicht verkehrt ist weil man sich so nicht auf einen bestimmten Desktop bzw. auf ein bestimmtes Programm beziehen muss und bei beiden, Server– und Clientinstallation, gar nicht ganz um Konsoleneingaben herum kommt. Für alle die aber aus irgendwelchen Gründen eine Abneigung gegen die Kommandozeile hegen geht es aber auch mit weniger Tipperei und mit mehr grafischen Tools.

 

TeamSpeak-Server

 

Die TeamSpeak Server Software für Linux findet man auf der TeamSpeak Homepage . Die Serversoftware steht für 32 und 64Bit Systeme zur Verfügung und ist etwas mehr als 4Mb groß. Ladet das entsprechende *.tar.gz Archiv auf euren Rechner herunter und entpackt es in euer Homeverzeichnis.

Das TeamSpeak Serverpaket braucht nur entpackt zu werden und schon kann der Server gestartet werden.

Zum Start des TeamSpeak Servers wechselt Ihr doch noch mal in das Terminal bzw. auf die Konsole um das entsprechende Startskript aufzurufen. Wenn man sowieso schon mit dem KDE Dateimanager Dolphin dabei ist geht der Wechsel in das richtige Verzeichnis in der Konsole damit recht einfach.

 

Über den Schraubenschlüssel oben rechts kommt man zu den Extras und kann von da aus ein Terminal gleich mit dem richtigen Verzeichnis öffnen.

 

In der Konsole gibt man dann den Startbefehl für den Server ein: siehe Screenshot

Rot umrandet der Konsolenbefehl zum Starten des TeamSpeak Servers

 

Die weiteren Informationen auf diesem Bildschirm erscheinen nur ein einziges Mal beim ersten Start des Servers und die solltet Ihr euch gut notieren.
Speziell der Loginname für den Server Admin und das Passwort. Diese werden später noch zum Konfigurieren des Servers gebraucht. Weiter unteren steht ein ziemlich langer Zeichenmix. Dies ist ein s.g. Token.  Dieser Token wird nachher noch gebraucht, um uns selbst als allererster Benutzer bei unserem Server Adminrechte zu verleihen.

Ab jetzt läuft euer eigener Euer TeamSpeak 3 Server. Standardmäßig wird für Sprachverbindungen der Port 9987 benutzt. Wenn ihr einen Router in eurem Heimnetzwerk benutzt, vergesst nicht bei dessen Konfiguration den Port 9987 für TeamSpeak freizugeben. Wie das bei jedem einzelnen Router funktioniert entnehmt bitte dessen Dokumentation.

Bei meinem sieht es folgendermaßen aus:

Der Port 9987 muss beim heimischen Router für den Betrieb vom TeamSpeak Server freigegeben sein.

 

TeamSpeak Client

 

Den TeamSpeak Client für Linux downloadet man auf der selben Seite wie die Serversoftware. Allerdings gibt es für den Clienten kein gepacktes Archiv wie bei dem Server sondern eine ca. 30 MB großes ausführbares Shell-Script mit der Endung *.run . Dieses muss wieder in der Konsole ausgeführt werden und installiert den Clienten.

Aus Dolphin kommt man wieder ganz fix ins richtige Verzeichnis ins Terminal

 

Im Terminal wird dann das Ausführen der Datei durch die Eingabe ./TeamSpeak3-Client-linux_x86-3.0.7.run gestartet. Beachtet den Punkt gefolgt von dem Schrägstrich bei der Eingabe vor dem Dateinamen.

Starten der Clientinstallation im Terminal

 

Mit Enter kann man durch die ganze Lizenz scrollen und mit der Taste ‚Q‘ kann man gleich zum nächsten Schritt springen. Um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren muss man „yes“ eintippen.

 

Bei dieser Installation wird automatisch ein neues Verzeichnis für den TeamSpeak-Client im selben Verzeichnis angelegt, aus dem man das Shell-Script zur Installation gestartet hat.

Um den TeamSpeak Clienten jetzt aus diesem Verzeichnis zu starten kann man einerseits direkt die Datei ts3client_linux_x86 aus dem Dateimanager mit einem Mausklick starten oder das Script ts3client_runscript.sh im Terminal aufrufen. Es kommt beides wieder auf’s selbe raus.

Entweder zum Starten des Clienten die ausführbare Datei (1) mit der maus anklicken oder das Script (2) im Terminal aufrufen.

 

Alternativ: Der Aufruf des Clienten übers Terminal

 

Und so startet der TeamSpeak 3 Client beim ersten mal. Noch besteht keine Verbindung zum Server.

 

Um sich selbst erst mal mit dem eigenen Server zu verbinden, klickt man im TeamSpeak Client oben auf „Verbindungen“ – „Verbinden“

Bei Serveradresse trägt man „localhost“ ein. Den Nicknamen kann man völlig frei wählen.

 

Beim ersten Verbinden mit dem Server erscheint dieses Fenster. Hier wird jetzt der lange Schlüssel, der s.g. Token eingetragen um den ersten verbundenen Benutzer als Administrator für den frisch aufgesetzten Server zu berechtigen.

 

Und nun ist der Server zwar noch nicht optimal konfiguriert, aber Einsatzbereit. Empfehlenswert ist zumindest noch ein Passwort für die jeweilige Verbindung. Man kann auch einige angezeigte Angaben wie Servername und Begrüßung etwas an eigene Bedürfnisse anpassen.

Nun will man ja in der Regel sehr selten nur mit sich selbst reden 😉 und man erstellt so einen Server um sich mit anderen Leuten zu unterhalten, die sich nicht innerhalb des heimischen Netzwerkes befinden, sondern die ihren TeamSpeak Client über das Internet mit meinem Server verbinden wollen. Dazu müssen diese in dem Verbindungsdialog meine öffentliche IP Adresse eingeben. Diese öffentliche IP Adresse muss ich vorher meinem Gesprächspartner mitteilen.

 

Aber wie bekomme ich selbst meine öffentliche IP heraus ?

 

Dazu surft Ihr ganz kurz mal auf die Seite http://meineipadresse.de/ und da steht dann schon ganz groß eure derzeitige öffentliche IP Adresse, die Ihr dann euren Gesprächspartnern mitteilen müsst.

 

Und ab hier viel Spaß beim Quatschen mit euren Freunden über euren eigenen Server 😉

 

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Skype Version 4.0 für Linux

Bei Skype spielen die Linuxer ja scheinbar nicht die erste Geige. Während die Windows- und Macversionen von Skype schon seit geraumer Zeit irgendwo bei 5.x sind, gab es für Linux bis jetzt maximal etwas mit der Versionsnummer 2.x. Und da hatte sich auch ziemlich lange nichts dran geändert. Überraschender Weise haben die Entwickler jetzt gleich die Version 3 kurzerhand übersprungen und eine neue Linuxversion von Skype mit der Nummer 4.0 veröffentlicht.

Bei so einem Versionsnummernsprung hätte ich jetzt auch eigentlich mit aufregenden Neuerungen gerechnet. Aber falsch gedacht. Das Erscheinungsbild wurde durch aufgehübschte Oberflächen etwas modernisiert. Man kann jetzt alle Chats in einem einzigen Fenster verwalten. Die Gesprächsqualität und die Qualität bei Videotelefonaten soll sich lt. den Entwicklern merklich verbessert haben und es werden mehr Kameras unterstützt. Das ist aber im Großen und Ganzen schon alles.

 

Download:

Das neue Skype muss man sich als *.rpm Paket bei Skype direkt herunterladen. Man findet es nicht in den herkömmlichen Repositories.

Downloadlink: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-computer/linux/

 

Wenn man mit einem Linuxsystem die Skype Seite ansurft, bekommt man auch automatisch die Linuxversion von Skype angeboten. Hier muss man jetzt nur das entsprechende Paket für sein Linux auswählen.

 

Die Datei speichert ihr auf eurem Computer.

 

Installation:

Im Dateimanager ( bei mir hier Dolphin aus KDE ) klickt ihr die Datei mit der rechten Maustaste an und wählt aus dem Menü „Öffnen mit“ –> „Software installieren/entfernen“

 

Daraufhin wird beim Start des Softwareinstallers von Euch das Root Passwort abgefragt.

 

Der YaST Softwareinstaller aktualisiert daraufhin eine bereits vorhandene Skypeinstallation oder installiert das Programm neu.

 

Und so präsentiert sich Skype 4.0 mit einigen neuen Oberflächen. In diesem Fall die neu gestaltete Anruf Ansicht.

 

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feste IP Adresse bei openSUSE 11.4

In meinem Heimnetzwerk arbeiten mehrere openSUSE-Linux Rechner, Windowscomputer und auch eine NAS-Station. Alle bekommen vom DHCP-Server des Routers, welcher mit in meinem Kabelmodem steckt, eine s.g. dynamische IP-Adresse zugewiesen. Das bedeutet, der DHCP-Server entscheidet, welchem Computer er auf dessen Anfrage welche IP-Adresse zuweist. Dadurch kann es natürlich auch passieren, dass die jeweiligen Computer auch öfter mal eine andere Adresse zugewiesen bekommen, eben dynamisch.
Dieser Vorgang ist im Grunde bei jedem Heimnetzwerk gleich, egal ob man einen externen Router benutzt oder ob der im Kabel- oder DSL Modem versteckt ist.
Nun habe ich aber etwas dagegen, dass meine Rechner hin-und wieder eine andere IP zugewiesen bekommen. Und zwar aus folgendem Grund. In meiner NAS Station arbeitet z.Bsp. ein Druckserver und daran ist ein USB-Drucker angeschlossen, der in meinem Heimnetzwerk allen Rechnern zur Verfügung stehen soll.
Da die anderen Rechner auf Basis der IP-Adresse auf den Druckerserver und damit auf den Drucker zugreifen ist es natürlich ungünstig, wenn sich die IP des Druckservers manchmal ändert. So ist das z.Bsp. schon einer von vielen möglichen Gründen, anstatt der dynamischen (veränderlichen)  IP-Adressen lieber feste, also statische IP-Adressen zu vergeben.

Standardmäßig werden IP-Adressen bei openSUSE bzw. KDE immer dynamisch bezogen. Das ist also die default Einstellung, die wir ändern wollen. Um zu erfahren welche IP Adresse mein Computer aktuell hat, startet man ein Terminal- oder Konsolenfenster, meldet sich da mit su als Root an, gibt das entsprechende Passwort ein und macht die IP Abfrage mit dem Befehl ifconfig .

 

su
Password
ifconfig

 

Die Abfrage der aktuellen IP Adresse

 

Nun möchte ich hier kurz die Vorgehensweise aufzeigen, wie man unter openSUSE 11.4 mit KDE 4.6.x Desktop feste IP-Adressen einstellt.

 

Wenn der KDE Networkmanager die Verwaltung der Netzwerkverbindungen übernommen hat, kann man das Bearbeiten der Netzwerkverbindungen über das KDE Network Kontrollmodul in der KDE Kontrollleiste aufrufen. Bei den anderen Desktopvarianten wie Gnome und XFCE ist die Vorgehensweise ähnlich.

 

Wenn wir mit der linken Maustaste in der KDE Kontrollleiste auf das Icon für die Netzwerkverbindung klicken, erscheint ein kleines Menü mit der Option „Verbindungen verwalten“. Diese Option angeklickt bringt das Einrichtungsfenster zum Vorschein.

 

Das Fenster zum Verwalten der Netzwerkverbindungen.

 

Um die Einstellungen einer Netzwerkverbindung zu ändern, markiert man diese und klickt auf „Bearbeiten“.

 

Bei den Optionen für die Netzwerkverbindung brauchen wir jetzt das rechte Registerblatt "IP-Adressen"

 

Wir müssen die Methode von "Automatisch (DHCP)" auf "Manuell" ändern.

 

Dann müssen die entsprechenden Adressen richtig eingetragen werden.

 

Wer die Netzwerkkonfiguration anstatt mit dem KDE Netzwerkmanager lieber nach der „traditionellen Methode“ über YaST macht, geht im Yast auf „Netzwerkgeräte > Netwerkeinstellungen“

 

Hier geht es zur Netzwerkkonfiguration im YaST, für alle die diese Option dem KDE Networkmanager vorziehen.

 

In den Netzwerkeinstellungen im Register "Übersicht" wählt man dann die jeweilige Netzwerkkarte aus und klickt unten auf den "Bearbeiten" Button.

 

Hier kann man jetzt genauso wie beim KDE Networkmanager die gewünschte festen Daten für diese Netzwerkschnittstelle vergeben.

 

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Browser Opera 11 für openSUSE

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.5 | KDE 4.5.4

Am vergangenen Donnerstag, dem 16.Dez. 2010, haben die norwegischen Entwickler die Version 11 Ihres Browser Opera auch für Linux heraus gebracht.

Opera 11 beinhaltet Tab Stacking, mit dem sich leichter Ordnung in der Tab-Leiste halten lassen soll. Eine weitere große Neuerung von Opera 11 sind, vielen durchaus bekannt vom Firefox,  die neuen Extensions (Erweiterungen), die sich auch automatisch aktualisieren lassen. Mittlerweile befinden sich bereits zahlreiche Browser-Erweiterungen auf der Seite des Herstellers.

Alle Neuerungen und Erläuterungen dazu findet man auf der deutschsprachigen Seite: Informationen zu Opera-Funktionen

Installation:

Bis heute war die neue Version Opera 11 noch nicht in einem openSUSE Standard-Repository enthalten. Dort bekommt man derzeit noch die Version 10.63 .  Das wird sicherlich nicht all zulange auf sich warten lassen.

Man kann aber den Opera 11 für openSUSE direkt von der Herstellerseite herunterladen und installieren.

Opera11 für openSUSE

Nach einem Klick auf "Download" erscheint der "Öffnen mit..." Dialog.

YaST startet und übernimmt die Installation des Paketes.

Opera 11:

Die Willkommensseite des neues Opera 11

So kommt man zu den Erweiterungen, mit denen man sich den Opera 11 auf persöhnliche Ansprüche einrichten kann.

Der Adblocker wird wohl auch beim Opera schnell eine der beliebtesten Erweiterung werden.

Anleitungen, Hilfe und Erläuterungen zum Opera Browser findet man unter http://de.opera.com/support/

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (opera11)

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SparkleShare – Open Source Alternative zu Dropbox ?

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.3 | KDE 4.5.1

Was ist SparkleShare ?

Zwei entscheidende Nachteile werden Dropbox am häufigsten vorgehalten. Zum einen ist es closed Software, also kann keiner so richtig Einblick nehmen, was wirklich bei der Software abläuft und zum anderen ist es die fehlende Möglichkeit, Dropbox auf eigenen Servern zu betreiben. Mal ganz abgesehen vom Inhalt der Datenschutzrichtlinien und den Nutzungsbedingungen, die nicht allen zusagen.

An diesem Punkt will GNOME-Entwickler Hylke Bons mit SparkleShare in die Lücke springen. Das Projekt ist noch sehr jung und befindet sich immer noch in der Betaphase.

SparkleShare ist ein Synchronisierungs- und Collaboration-Tool und benutzt als Unterbau die Versionskontrolle Git und kann somit auch auf dem eigenen Server betrieben werden. Wer nicht über einen eigenen Server verfügt kann es alternativ auch mit den Diensten Github oder Gitorious betreiben. Das Programm selbst ist mit Mono und Gtk+ entwickelt. Ähnlich wie Dropbox integriert es sich direkt im Desktop der Nutzer. Dateien, die in einem speziellen Ordner abgelegt werden, werden automatisch mit einem Server – und anderen autorisierten Rechnern synchronisiert. Die Daten werden dabei ebenfalls verschlüsselt übertragen.

Installation:

SparkleShare ist als Betaversion in dem Gnome Repository von openSUSE 11.3 enthalten. Bei der Installation von SparkleShare werden auch noch automatisch die Nautilus-Erweiterungen und das Sprachpaket für SparkleShare mitinstalliert.

Der Einrichtungsassistent von SparkleShare fragt beim ersten Mal einige Benutzerinformationen ab.

Ab hier hat man die Wahl, die SparkleShare von Dropbox unterscheidet. Entweder man hat einen eigenen Server oder man beschafft sich einen Account bei einen der beiden Dienste.

Was ist Github github.com

Was ist Gitorious ? gitorious.org

SparkleShare legt sich genaosu wie Dropbox einen eigenen Ordner in dem Homeverzeichnis an.

... und legt sich ebenso mit einem kleinen Icon in den Systemabschnitt der KDE Kontrollleiste.

Mein Fazit:

SparkleShare ist aus meiner Sicht noch KEINE akzeptable Alternative zu Dropbox, ABER sie wird eine ! SparkleShare ist noch relativ jung und noch in der Entwicklung.  Genau die beiden Punkte, dass man mit SparkleShare eigene Server nutzen kann und das es OpenSource ist machen dieses Programm für die Zukunft sehr interessant. Aber noch ist es nicht so weit. Das die Beta unter Linux schon sehr gut funktioniert, wenn man die Hürde der Einrichtung erst mal genommen hat, reicht alleine nicht. Die Clients für Windows – und Mac Systeme sind bei so einer Software sehr wichtig und fehlen bei SparkleShare bisher noch. Von Handyclients ganz zu schweigen. Und die Einrichtung des eigenen Servers oder die Nutzung über einen der beiden Dienste ist noch für „normale“ Anwender zu umständlich und teilweise, wenn es an den SSH public Key geht, zu kompliziert.

SparkleShare weist in seiner Dokumentation selbst darauf hin, dass die die Einrichtung im Moment noch ein etwas mühsamer Prozess ist. Aber sie arbeiten dran .

Ich werde SparkleShare auf jeden Fall weiter beobachten, da eine Alternative auf dem eigenen Server viele Vorteile mit sich bringt.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (SparkleShare)

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Linux Distribution mit SUSE Studio selbst bauen

Heute möchte ich euch Novell’s Online-Dienst, „SUSE Studio“ vorstellen, mit dessen Hilfe sich jeder seine eigene Linuxdistribution bauen bzw. erstellen kann. SUSE Studio ist ein Highlight von SUSE, das es von anderen Linux Distributionen abhebt und mit dem große Distributionen wie Ubuntu und Fedora nicht dienen können. Dabei lernt der Anwender auch wie die Distributoren arbeiten und funktionieren und kann für seine privaten Rechner oder auch für mehrere Rechner im Unternehmen oder Verein ein persönliches bzw. angepasstes Linux erstellen. Man kann Einfluss nehmen auf das Aussehen der Distri, so das es sich im eventuellen eigenen Unternehmens- oder Vereinsdesign präsentiert oder auf die Auswahl der vorinstallierten Software, so das man sich z.Bsp. eine ganz eigene Rettungs- und Wartungs-Live CD erstellen kann. Die Möglichkeiten und die Einsatzgebiete sind nahezu unendlich.

„SUSE Studio“ ist nur englischsprachig verfügbar. Trotzdem möchte ich auch diejenigen ermutigen „SUSE Studio“ auszuprobieren,  die nur wenig englisch können bzw. verstehen. Vieles sind bekannte englischsprachige Begriffe aus der Computerei die den meisten Computerbenutzern inzwischen geläufig sind und einiges  kann man sich mit kleinen Tools übersetzen.

Um Novell’s Onlinedienst „SUSE Studio“ zu nutzen, ist eine Registrierung erforderlich. Zuerst fordert man eine Einladung zu „SUSE Studio“ per E-Mail an.

Tipp : Es geht schneller, wenn ihr die Frage nach dem Zweck der Anmeldung kurz per Klick beantwortet. Bei mir dauerte die Bestätigung der Einladung ca.eine Stunde. In der Bestätigungsmail ist ein Aktivierungsink zum Konto bei SUSE Studio dabei.

Das Login selbst erfolgt dann mittels eines Accounts bei Novell, Google, Yahoo oder mit OpenID. Bei einem von den Vieren muss man bereits über eine Anmeldung verfügen.

openSUSE Member Sirko Kempter, der Bürgermeister von Karl-Tux-Stadt, hat sich mal die Mühe gemacht, und ein sehr hilfreiches deutschsprachigen Screencast zur Benutzung von SUSE Studio erstellt.

Damit wird selbst Anfängern der Einstieg in SUSE Studio möglich.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (studio)

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