Notizen mit Nixnote immer dabei

Vor einiger Zeit habe ich nach einem Programm gesucht, welches meine Notizen auf dem Smartphone mit meinen mehreren verschiedenen Computern komfortabel verwalten und synchronisieren kann. Gefunden habe ich das Programm „Evernote„. Schon nach kurzer Zeit stellte sich für mich heraus, das ist das Nonplusultra unter diesen Programmen.

Für viele Geräte verfügbar

Ausschlaggebend für meinen Fall war, dass es das Programm als iPhone App, als Android App, als Windowsprogramm und für Linux existiert. Evernote gibt es so fast für alle Geräte , AUßER für Linux. 🙁 Auf der Projektseite http://www.evernote.com kann man es für

  • Mac
  • Windows
  • iPhone, iPod oder iPad
  • Android
  • Blackberry
  • Palm Pre & Pixi
  • Sony Ericsson X
  • und Windows Mobile

herunterladen. Aber eben NICHT FÜR LINUX.

 

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So sieht die Evernote App z.Bsp. auf dem iPhone aus.

 

Das Original. Die Programmoberfläche von Evernote für Windows.

 

Für Linux gibt es einen Open Source Evernote Clone Namens „Nevernote„.Das Programm selber heißt seit einiger Zeit nicht mehr Nevernote, sondern Nixnote. Dieses gibt es dort zwar auch als Windows- und Macinstallationsdatei, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den Linuxclienten. Nixnote liegt als *.deb, als *.rpm und als *.tar.gz Pakete zum Download bereit. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Version 1.4.2 aktuell.

 

Und so sieht die Programmoberfläche von Nixnote, dem Clone für Linux aus, als es noch Nevernote hieß. Außer dem namen hat sich aber nichts geändert.


Was kann Evernote / Nixnote ?

Dieses Programm wurde für die Kommunikation zwischen Computer und Mobiltelefone entwickelt und erstellt, verwaltet, sortiert und organisiert Notizen aller Art. Nicht nur, das es Evernote für alle möglichen Geräte bzw. Betriebssysteme gibt, man kann es auch, wenn man mal die eigenen Geräte gerade nicht zur Verfügung hat, von allen anderen internetfähigen Geräten über ein Webinterface aufrufen und bedienen. Auch gibt es den Notiz-Allrounder als Webclipper bzw. als Addon für diverse Browser wie z.Bsp. den Firefox, Chrome oder Safari. Egal ob eine Textnotiz, ob ein Foto bzw. Schnappschuss, eine Webadresse, GPS Daten eines Standortes oder ein Audiomemo. Es bleibt dem Anwenders überlassen, wie er Evernote zur Organisation seiner Gedanken und Ideen einsetzen möchte. Mit den heutigen Fähigkeiten der aktuellen und zukünftigen Smartphone ergeben sich da unendliche Möglichkeiten. Man macht sich unterwegs eine Fotonotiz oder auch ein kurzes Audiomemo und hat es später am PC zur Verfügung bzw. für den Entsprechenden Zweck auch umgekehrt 😉 Alle Notizen lassen sich später anhand von Schlüsselwörtern, Titeln, Tags und Ablageorten durchsuchen. Notizen kann man auch mit Programmen oder Ordnern verknüpfen, sodass sie sich von Evernote aus den Notizeinträgen einfach aufrufen lassen. Evernote kann bei hochgeladenen Fotos zwischen gedruckten und handgeschriebenen Texten unterscheiden. Jeder Text, der in hochgeladenen Fotos oder Bildern erkannt wird, wird automatisch mit indexiert und bei Suchanfragen berücksichtigt.


Da die Synchronisation über die Evernote-Server läuft, muss man sich bei http://www.evernote.com/about/intl/de/ kostenlos registrieren. Es wird wieder nicht jedermanns Sache sein, seine Daten bzw. Notizen ( egal welcher Form )auf einem Server einer Firma, der vielleicht noch nicht mal in Europa steht, abzulegen. Aber das soll eigentlich hier nicht Thema meiner Programmvorstellung sein. Nur soviel: Jeder sollte mit einer gesunden Skepsis überlegen, wie auch in anderen Bereichen und bei anderen Programmen, welche Informationen er dem Internet anvertrauen will. Der Zahnarzttermin in der nächsten Woche und die URL eines Buch-Onlineshops oder ein Schnappschuss von den Ladenöffnungszeiten meines Lieblingsitalieners führen nicht zur Aufgabe der Privatsphäre. 😉


Installation:

Da es Nixnote fertig als *.rpm Paket für openSUSE gibt, ist die Installation ein Kinderspiel. Auf http://sourceforge.net/projects/nevernote/files/ kann das *.rpm Paket der derzeit aktuellen Version 1.4-2 heruntergeladen werden. Dieses Paket speichert man auf seiner lokalen Festplatte in einem Ordner seiner Wahl. Danach kann man das Programm entweder mit dem Softwareinstaller oder in der Konsole mit zypper installieren. Wer es grafisch lieber mag, wählt die erste Variante und klickt das Paket im Dateimanager ( bei KDE = Dolphin ) mit der rechten Maustaste an und wählt „Software installieren/entfernen“.


Eine Möglichkeit Nixnote zu installieren.


Nixnote für openSUSE:

Nach der Installation trägt sich Nixnote ,zumindest beim KDE Desktop, im K-Menue ein und kann von dort oder auch über den Krunner (Alt+F2) mit „nixnote“ gestartet werden.


Nixnote starten mit den Krunner (Alt+F2)


Als erstes muss man seine Accountdaten eintragen. Die bestehen aus der EMailadresse und einem gewählten Passwort. Dazu startet man in Nixnote über „Tools“ „Connect“ den Logindialog.


Der Logindialog von Nixnote. Hier müssen als erstes die Accountdaten eingetragen werden.


Ansonsten ist die Bedienung des Programms selbst so einfach gehalten, dass man da nicht viele Worte drüber verlieren muss. Das spricht ja auch für das Programm. Nixnote läuft absolut stabil und kann sich bei Bedarf mit einem Icon in den Systemabschnitt der Kontrollleiste zurückziehen.


Wer also auf der Suche nach einem Plattformübergreifenden Programm zu Notizverwaltung ist und keine Probleme damit hat, seine Notizen einem Onlineprogramm anzuvertrauen, dem kann ich Evernote / Nixnote empfehlen.


Getestet mit openSUSE 12.2, 32Bit, KDE 4.9.2


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Fortsetzung – Steuererklärung mit Linux geht doch!

In dem vorigen Artikel habe ich vergeblich versucht 3 aktuelle Steuerprogramme 2011 für Windows unter openSUSE Linux zu installieren und zu starten.

Nach den vielen Hinweisen und Kommentaren von fleißigen Lesern will ich das Thema noch nicht beenden und habe weiter getestet.

Leser „neuguin“ hat in seinem Kommentar „CrossoverLinux“ ins Spiel gebracht. Und damit habe ich jetzt noch mal T@x2011 ausprobiert.

Aber als erstes für denjenigen, die CrossoverLinux noch nicht kennen:

Was ist CrossoverLinux ?

Ich muss hier mal an dieser Stelle schreiben, dass ich eigentlich kein Freund davon bin, Windowsprogramme unter Linux zu benutzen. In der Regel gibt es für fast alle Windowsprogramme Alternativen für das Linuxbetriebssystem die nicht selten auch noch weitaus besser sind. Aber eben nur „in der Regel“ und auch nur „für fast alle“.  Zwei Beispiele zwingen mich doch immer dazu über den doch recht umständlichen Weg Windowsprogramme unter openSUSE zu benutzen. Das ist einmal iTunes ( notwendig fürs iPhone ) und eben besagte Steuerprogramme weil es dafür keine Linuxalternativen gibt.

Um aber Windowsprogramme unter Linux zu benutzen braucht man Hilfsprogramme, s.g. Emulatoren. Ohne ins Detail abzuschweifen und mal einfach und kurz ausgedrückt, schaffen diese Emulatoren eine Windows- oder Windowsähnliche Umgebung innerhalb des Linux für diese Windowsprogramme.
Für Linux gibt es unter anderen 3 recht populäre Vertreter dafür, die letztendlich doch alle auf Basis des ersten, Wine, funktionieren bzw. aufbauen.
1. Wine ( Wine ist KEIN Emulator – siehe hier )
2. PlayonLinux ( http://www.playonlinux.com )
3. CrossoverLinux ( http://www.codeweavers.com )

CrossoverLinux ist ein kommerzieller Emulator auf Grundlage des quelloffenen Wine. Der Vorteil dieser Emulatoren ist, dass man im Gegensatz zu den virtuellen Maschinen keine kostspielige Windowsversion benötigt. Diese Programme emulieren „nur“ eine Windowsähnliche Laufzeitumgebung zum Ausführen der Windowsprogramme.

CrossoverLinux installieren:

CrossoverLinux ist nicht in den Repositories enthalten und braucht dementsprechend da nicht gesucht zu werden. Da es ein kommerzielles Programm ist, gibt es davon eine Demoversion, zum Testen bevor man es käuflich erwirbt. Die Demoversion ist 30 Tage lauffähig.

CrossoverLinux kann auf der Herstellerseite als *.rpm Paket für openSUSE heruntergeladen werden und danach mittels Yast oder Zypper installiert werden.

Um zu dem Downloadlink zu gelangen, muss man auf der Herstellerseite wenigstens einen Namen und eine Emailadresse angeben.

 

Dann läd man sich das entsprechende Paket für seine Distribution herunter und installiert es.

 

Steuerprogramm T@x2011 installieren:

Nach der Installation hat man dann, zumindest unter KDE 4.x , einen neuen Eintrag „Crossover“ unter den Anwendungen.

Einen Schritt weiter findet man dann auch den Unterbutton zum „Windows Software installieren“

 

und landet nach einigen kleinen Dialogen bei diesem Fenster von CrossoverLinux. Hier klickt man auf "Installationsdatei auswählen"

 

Hier kann man jetzt von der eingelegten CD/DVD, von einer einfachen ausführbaren Datei oder aus einem Ordner die Windowsanwendung installieren.

 

Danach läuft ganz normal die Installation von T@x2011, wie man sie auch unter Windows kennt durch.

Nach erfolgreicher Installation trägt  sich T@x2011 auch wieder, zumindest bei KDE SC 4.x , im K-Menue mit einem neuen Eintrag „Windows-Anwendungen“ unter Anwendungen ein und kann von dort gestartet werden.

Die mit CrossoverLinux installierten Programme tragen sich vorbildlich im KDE Menü ein und...

 

... können bequem daraus gestartet werden.

 

Und Zack !!! T@x2011 läuft unter openSUSE 11.3 32.Bit- KDE SC 4.6

 

Und sogar das Icon im Systemabschnitt in der Kontrollleiste ist da. Na was will man mehr 😉

 

Fazit:

Also es funktioniert.

Zumindest an meinem selbst getesteten Beispiel kann ich sagen, das speziell das Windows Steuerberechnungsprogramm T@x2011 mittels CrossoverLinux unter openSUSE 11.3 läuft. Nach den Meldungen von anderen Usern laufen auch noch weitere andere aktuelle Steuerprogramme, teilweise mit anderen Windowsemulatoren unter Linux.

Eines haben sie aber alle gemeinsam: Es ist doch etwas Bastelarbeit und eventuell etwas Frimelei notwendig um zum Erfolg zu kommen.

 

Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet.
openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.7 | KDE 4.6.0
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UPDATE ! Keine Steuererklärung mit Linux ?

Zum Update-Text

Nachdem das Jahr 2010 nun wieder der Vergangenheit angehört, geht es zu Beginn von 2011 wieder bei vielen an die Anfertigung der Steuererklärung. Und weil das wohl bei den meisten nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen zählt soll es  möglichst schnell und unkompliziert über die Bühne gehen. Damit die ganze Sache nicht völlig im Chaos endet helfen schlaue Programme.
ABER, NICHT FÜR LINUX !

Die Entwickler von Steuersoftware behandeln Linux seid jeher sehr stiefmütterlich. Eine Linuxversion einer Steuersoftware gab es lediglich vor einigen Jahren von der Firma „Buhl Data“ mit dem Programm „t@x200x für Linux“. Aber auch diese wurde gleich wieder nach einem Jahr von Buhl Data eingestellt. Angeblich ergaben Umfragen, dass sich die Entwicklung einer eigenen Linuxversion nicht lohnte.

Als eingefleischter Optimist 😉 bin ich auch dieses Jahr wieder durchs Internet gezogen, in der Hoffnung das doch noch mal ein Hersteller sich besinnt und eine Linuxversion seiner Steuersoftware heraus bringt. Aber absolute Fehlanzeige!

Es gibt auch für die Steuererklärung 2010 wieder kein Programm für Linux.

Als Alternative habe ich an 3 Beispielen versucht die Windowsversionen der Steuerprogramme unter openSUSE 11.3  32bit mittels Wine zu installieren und zu benutzen.

1. t@x 2011

Die Installation von t@x 2011 mittels Wine startet flott.

Zwischendurch beschwert sich t@x2011 mal kurz, dass kein Adobe Acrobat Reader installiert ist.

Installation von t@x2011 unter openSUSE 11.3 erfolgreich.

Der Programmstart von t@x2011 scheitert aber mit dieser Fehlermeldung.

Hier sind jetzt die Wine Spezialisten gefragt. Die Installation hat ja schon mal geklappt. Vielleicht kann man auch den Programmstart noch durch stellen an den richtigen Wine-Schrauben erreichen.

2. akademische SteuerSpar Erklärung 2011

Auch die Installation von SteuerSpar Erklärung 2011 startet per Wine problemlos.

Auch diese Installation geht sauber und problemlos zu Ende.

Ernüchterung ! Auch dieser Programmstart mit Wine geht mit der abgebildeten Fehlermeldung zu Ende.

Laut der Herstellerseite (1) soll die „Akademischen SteuerSpar Erklärung 2011“ mit Wine unter Linux funktionieren, wird aber vom Hersteller offiziell nicht unterstützt.

Hier berichten zwei (bis heute) User, wie sie das Programm zur Mitarbeit bewegen konnten.

3. Elster Formular

Auch das Elster Formular äußert sich bereitwillig über den Beginn der Installation.

Danach ist das Elster Formular aber sehr verschwiegen. Das eigentlich erfolgreiche Ende der Installation wir durch keine Meldung angezeigt.

Und ebenso wie Beispiel 1 u. 2 startet auch das Elster Formular NICHT unter openSUSE 11.3 mit Wine.

————————————— update 18.01.2011 —————————————


Ermutigt durch den unten stehenden Kommentar von Ferdinand habe ich noch einen Versuch mit dem ElsterFormular gestartet. Diesmal habe ich es mit PlayOnLinux installiert. (PlayOnLinux basiert auf Wine und hilft bei der Installation und dem Starten verschiedener Spiele und Anwendungen für Windows) PlayOnLinux steht im Packman Repository zur Installation zur Verfügung.

Das Programmfenster von dem Wine-Helferlein "PlayOnLinux"

Und siehe da, die Installation ging Schritt für Schritt sauber bis zum Ende durch und auch der Programmstart vom „ElsterFormular 2011“ funktioniert nun wunderbar.

Das gestartete Elster Formular 2011 auf meinem KDE Desktop unter openSUSE 11.3

Fazit:

Also, nach einigen Erfahrungen anderer Anwender und einem weiteren Versuch startet jetzt auch bei mir das Steuerprogramm für Windows „Elster Formular 2011“ mittels Wine in Form von „PlayOnLinux“

————————————— Ende Update Text  —————————————

Da bleibt nur noch die gute virtuelle Box (VirtualBox) als Ausweg oder Internetdienste mit Online Steuererklärungen wie z.Bsp.

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.7-0.7 | KDE 4.5.5
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Kalender, Kontake und Email

Als Outlook-Alternative für diese Aufgaben bietet sich am besten die Suite „Kontact“ an. Kontact ist eine gemeinsame Programmoberfläche aus der KDE-Familie für die Einzelprogramme:
 Kmail ( EMail)
 KOrganizer ( Kalender mit Erinnerungsmodul)
 Adressbuch
 Notes (Notizen)
 Akregator (News per RSS Feed)
 KNode (News)
 Syncronisation
Alle Einzelkomponenten arbeiten hervorragend zusammen und ergeben eine einwandfreie Schaltzentrale für alle Arten von organisatorischen Tätigkeiten am PC.
Die einzelnen Programme wie auch die allumfassende „Kontakt“ Oberfläche lassen sich mit sehr übersichtlichen
und durchdachten Einstellungsmöglichkeiten konfigurieren. Man kann nicht benötigte Komponenten bzw. Programme
ausblenden bzw. verfügbare zusätzliche Plugins hinzufügen.Die perfekte Zusammenarbeit und Integration
dieser Einzelprogramme unter der gelungenen Oberfläche macht „Kontact“ zum echten Outlook-Killer.

Vorstellung der Einzelkomponenten:
 Kmail ist ein sehr guter und wirklich sehr
zu empfehlender Emailclient. Kmail kann alles was man von einem guten komfortablen Emailprogramm erwartet und noch einiges mehr. So kann Kmail mehrere Identitäten verwalten, kann auf verschiedene installierte Virenscanner
zurückgreifen, hat einen integrierten Spamfilter und kann auch externe einbinden und noch vieles mehr. Wer schon mit anderen Emailprogrammen gearbeitet hat wird sich auch wieder schnell mit Kmail anfreunden.

 KOrganizer ist die Schaltzentrale für alle
Termine und Erinnerungen. Mit dem Alarm und Erinnerungsmodul verpasst man keinen Termin mehr. Eine sehr übersichtliche und gut durchdachte Oberfläche mit interessanten Dateils bringt dieses Programm selbst Neulingen schnell nahe und genügt selbst professionellen Ansprüchen.

 Adressbuch
passt sich hervorragend den anderen Programmen an. Zu jedem Kontakt können extrem detaillierte Einträge erstellt werden, die dann in jedem anderen KDE-Programm mit Zugriff auf’s Adressbuch abgerufen werden können.

 Notes ist die Sammelstelle bzw. Übersicht über alle auf dem Desktop erstellten Notizen mit dem Programm „Knotes“. Auch von hier
kann man mit den Notizen auf alle anderen Inhalte der Komponenten von „Kontact“ zugreifen und z.B.
bestimmte Notizen per Kmail an einen bestimmten Kontakt aus dem Adressbuch direkt versenden.

 Akregator
zeigt dynamisch Neuigkeiten per vorher festgelegte RSS-Feed an.

 KNode
ist ein Newsreader. Dabei werden nach Themen sortierte und vorher abonierte Newsgroups
runtergeladen und sortiert dargestellt an dessen Inhalt man sich dann per KNode auch beteiligen kann.

 Syncronisation
hilft dabei mobile Geräte, wie Handy oder PDA mit dem Adressbuch, den Kontakten oder der Aufgabeliste
zu syncronisieren.

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Office Suiten in OpenSuse

Es gibt für Linux eine ganze Reihe sehr gute, kostenlose und trotzdem professionelle Office-Lösungen.
Wir möchten nur 2 Beispiele weiter erläutern.
1. OpenOffice.Org
2. KOffice

zu 1.) OpenOffice ist eine der besten Büropakete überhaupt. Es sollte Windowsusern bekannt und
vertraut vorkommen, denn OpenOffice.Org ist ebenso für Windows und Apple-Rechner verfügbar und weit verbreitet.

Das OpenOffice.Org Paket besteht aus
Writer (Schreibprogramm),
Calc (Tabellenkalkulation),
Impress (Präsentationsprogramm),
Base (Datenbankprogramm) und
Draw (Zeichnenprogramm)

und bringt gegenüber dem OfficePaket von Microsoft mehrere Vorteile. Einerseits ist es kostenlos, es ist vom Datenumfang wesentlich kleiner und übersichtlicher bei besseren Funktionsumfang, es arbeitet mit dem verbreiteten offenen Dateiformat ( *.odt ) und es hat volle Kompatiblität zu Microsoft Office Dateien. Es kann also Word-, Excel- und PowerPointdateien lesen und bearbeiten.
OpenOffice.Org ist immer auf dem OpenSuse Installationsmedium enthalten und kann, wenn nicht schon automatisch geschehen, von da installiert werden. Die Benutzung der einzelnen Programme von OpenOffice.Org ist fuer Anwender, die bereits mit Schreib- und Tabellenprogrammen gearbeitet haben genauso wie fuer Neulinge absolut einfach und logisch. Nur wer die Features dieser Programme vollends ausreizen will und da ist so einiges moeglich, muss sich intensiver mit beschäftigen.

zu 2.) KOffice ist das OfficePaket, das zur KDE Oberfläche gehört.
Es ist vom Umfang und auch von der Funktionsvielfalt etwas kleiner als OpenOffice.Org. Auch die KOffice Suite
besteht aus mehreren Komponenten, wie
KWord – Schreibprogramm
KSpread – Tabellenkalkulation
KPresenter – Praesentationprogramm
Karbon14 – Vectorgrafikprogramm
KChart – Reportgenerator

Auch KOffice ist kostenlos. Zu Microsofts Office Dateien ist es nicht kompatibel. Für die meisten Anwender, die sich auf normale Schreibprogramm- und Tabellenfunktionen beschränken, reicht KOffice auf jeden Fall aus.Es kann locker alle gebräuchlichen „Haus“-Aufgaben erledigen und startet viel schneller als das grosse OpenOffice.Org.

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