openSUSE Tumbleweed Installation im Video

Ich habe mal eine einfache openSUSE Tumbleweed Installation auf einem Single-Bootsystem in VirtualBox als Video aufgenommen. Diese soll nur mal für openSUSE Neulinge oder Umsteiger zeigen, wie der openSUSE Installationsprozess im Gegensatz zu anderen Linux Distributionen oder sogar zu Windows so abläuft und was da so auf einen zukommt.

 



 

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openSUSE Leap 42.3 ist fertig

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem will ich es nicht übergehen. Wie angekündigt hat openSUSE die Version Leap 42.3 veröffentlicht. Nachdem das openSUSE Projekt in den vergangenen zwei Jahren alles etwas umstrukturiert hat, kann man jetzt die openSUSE Leap Ausgabe zwischen der ständig aktuellen Rollingelease Ausgabe Tumbleweed und der Unternehmensversion Suse Linux Enterprise Server (SLES) einordnen. Mit dieser dritten Ausgabe von openSUSE Leap 42 rücken die Communityversion und die Unternehmensversion nach eigenen Angaben der Entwickler noch enger zusammen, denn beide Ausgaben nutzen nun die selbe Codebasis.
Im Große und Ganzen ist die Ausgabe 42.3 eine Vielzahl von Aktualisierungen der Pakete, Desktops, des Kernels und verschiedener Treiber und Module. Dadurch wird die openSUSE Leap 42.3 in Sachen Funktionalität, Stabilität und Hardwareunterstützung modernisiert.
OpenSUSE Leap 42.3 setzt, wie bei openSUSE gewohnt, als Standarddesktop KDE Plasma in der Version 5.8 mit Qt 5.6.2 ein. Zur Auswahl stehen aber selbstverständlich auch andere Desktops, wie z.Bsp. Gnome 3.20 oder Xfce, LXDE, Lxqt oder Mate. Das Desktop Auswahlmenü bei der Installation soll neu gestaltet sein und ich bin schon gespannt darauf es zu sehen.
Diverse Verbesserungen sollen auch bei openSUSE’s einzigartigem Konfigurationstool YaST eingeflossen sein. Die Installation mit SecureBoot und bei EFI Systemen ist verbessert und die Netzwerkoptionen ausgebaut worden.
Eine neue Backup Software namens Borg ist ab sofort in openSUSE enthalten. Diese soll sich mittels eines systemd-Wrappers automatisch um Backups kümmern.
Laut Angaben der Entwickler soll die Verwendung und Installation von openSUSE als Serversystem mit dieser Ausgabe deutlich verbessert worden sein. Dazu hat man den guten alten Textinstaller so aufgebohrt, dass er die selbe Funktionalität besitzt wie das grafische Installationsprogramm. Der Installer soll jetzt komplette Installationen auf entfernte Rechner remote per VNC oder SSH erledigen können. Na das probieren wir doch aus. 😉

Auch Spiele werden auf Linux immer beliebter. openSUSE Leap 42.3 will ein stabiles System bereitstellen um die beliebte Spieleplattform Steam laufen zu lassen. Für Spiele, die noch nicht für Linux verfügbar sind, sind Wine und PlayOnLinux in dieser Ausgabe wieder mit dabei.

Download:

openSUSE Leap 42.3 gibt es nur noch als 64 Bit Version. 32 Bit Versionen werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Es werden zwei Downloadmedien pro Architektur angeboten.

Für Intel 64-bit (x86_64): Die DVD/USB-Stick Variante mit 4,7 GB oder die Netzwerkinstallation mit 85 MB.
Für PowerPC Little Endian (ppc64le): Die DVD/USB-Stick Variante mit 4,2 GB oder die Netzwerkinstallation mit 71 MB.
Für ARMv8 64-bit (aarch64): Die DVD/USB-Stick Variante mit 3,8 GB oder die Netzwerkinstallation mit 91 MB.

Live-Medien sucht ihr von den aktuellen openSUSE Leap Medien vergeblich. Offizielle werden solche nicht mehr angeboten. Dafür gibt es aber nicht offiziell unterstützte Live Medien von der Tumbleweed Ausgabe.

openSUSE Tumbleweed gibt es auch weiterhin als 32 Bit Version neben der 64 Bit Ausgabe. Es werden zwei Downloadmedien pro Architektur angeboten.

Für Intel 64-bit (x86_64): Die DVD/USB-Stick Variante mit 4,7 GB oder die Netzwerkinstallation mit 85 MB.
Für PowerPC Little Endian (ppc64le): Die DVD/USB-Stick Variante mit 2,9 GB oder die Netzwerkinstallation mit 85 MB.
Für PowerPC Big Endian (ppc64): Die DVD/USB-Stick Variante mit 2,9 GB oder die Netzwerkinstallation mit 85 MB.

Für Intel Intel 32-bit (i586): Die DVD/USB-Stick Variante mit 4,0 GB oder die Netzwerkinstallation mit 85 MB.

Live Medien gibt es von openSUSE Tumbleweed nach wie vor in 32 und 64 Bit Varianten und in drei Ausgaben mit jeweils dem KDE Desktop, dem Gnome Desktop und als Rescue CD. Diese Live Medien können aber NICHT für eine Installation oder ein Upgrade genutzt werden.

 

Die Entwickler weisen ausdrücklich auf die nahtlose Upgrademöglichkeit von Leap 42.2 auf 42.3 hin. Dieses Upgrade soll sich sehr einfach und sicher gestalten. Das wird einer der ersten Schritte sei, die ich ausprobiere. Zumal die offizielle Unterstützung für Leap 42.2 in ca 6 Monaten endet.

Um openSUSE Leap 42.3 sinnvoll zu verwenden, empfehlen die Entwickler folgende Systemvoraussetzungen.

  • 2 GHz Dual-Core-Prozessor oder besser
  • 2 GB System-Speicher
  • Mehr als 40GB freier Festplattenspeicher
  • Entweder ein DVD-Laufwerk oder USB-Port für das Installationsmedium
  • Ein Internetzugang ist hilfreich, und für den Netzwerk-Installer erforderlich

 

Quellen:

https://de.opensuse.org/Release_Ank%C3%BCndigung_42.3

https://www.bitblokes.de/2017/07/opensuse-leap-42-3-ist-da-eignet-sich-fuer-desktop-und-server/

http://www.pro-linux.de/news/1/24983/opensuse-leap-423-freigegeben.html

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openSUSE ändert mal wieder die Versionsnummern

openSUSE wird mal wieder die Versionsnummernvergabe ändern. Derzeit ist die Version openSUSE Leap 42.2 aktuell. Im openSUSE – Downloadportal kann man aktuell Leap 42.3 als  Entwicklerversion zum Testen herunterladen. Die 42.3 soll demnach diesen Sommer 2017 als Nachfolger erscheinen. Danach war dann eigentlich die Versionsnummer Leap 43 geplant gewesen. Daraus wird jetzt wohl nichts mehr. Hier greift jetzt die angekündigte Änderung.

Um mit der aus dem selben Haus stammenden Suse Linux Enterprise Ausgabe letztendlich die Ausgabeversionsnummern zu synchronisieren, sprich gleichzuziehen, kommen danach beide Varianten, openSUSE Leap und SUSE Linux Enterprise mit der Versionsnummer 15.x raus. Dies war jetzt deutlich vereinfacht ausgedrückt. OpenSUSE Vorstand Richard Brown hat es auf der Entwicklerliste (englisch) weit ausführlicher begründet und erläutert. Auf Pro-Linux.de oder Linux-Magazin.de kann man es ausführlicher in deutsch nachlesen.

Quellen: openSUSE- Mailingliste, Pro-Linux.de (von Ferdinand Thommes) , Linux-Magazin.de (von Ulrich Bantle)

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Support für openSUSE Leap 42.1 endet bald

OpenSUSE Leap 42.1 ist im November 2015 erschienen und wird demnach im kommenden Mai 1 1/2 Jahre alt. Nach dem openSUSE Zeitplan heißt das, das es wahrscheinlich  nach dem 16. Mai 2017 keine weiteren Sicherheitsupdates und Aktualisierungen mehr geben wird. Das ist lt. openSUSE’s Plan genau sechs Monate nach dem Erscheinen der Folgeversion Leap 42.2 und somit der angekündigte Supportzeitraum. Benutzer von Leap 42.1 sollten langsam über einen Wechsel auf openSUSE Leap 42.2 nachdenken. 

Das zumindest gestaltet sich aus meiner eigenen Erfahrung recht einfach. Da es das Konzept der Leap Reihe ist, das die Basis des Systems stets gleich bleibt funktionieren die Upgrades auf die nächste Version problemloser als früher.

Ich habe vor kurzem gerade selbst insgesamt vier verschiedene openSUSE Leap 42.1 Installationen mit „zypper dup“ auf Leap 42.2 problemlos aktualisiert. Und es handelte sich um echte Arbeitssysteme, bei denen auch zusätzliche Repos und haufenweise zusätzliche Software installiert war. Lief alles problemlos durch! 

In diesem Artikel von 2010 habe ich bereits über ein komplettes Versionsupgrade und den Ablauf bzw. die Vorgehensweise mit zypper berichtet. Er ist immer noch aktuell.

Quelle: Pro-Linux, openSUSE-Mailingliste

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openSUSE Leap 42.2 erschienen

Ich weiß, ich weiß. Ich bin viel zu spät dran. Aber da ich anderweitig gebunden war, möchte ich es jetzt doch der Vollständigkeit halber nachreichen.

openSUSE Leap 42.2 hat am 16.November 2016 das Licht der Welt erblickt.

Als Basis dient ja bei diesem openSUSE Leap 42.2 das eigentlich für Unternehmen gedachte SUSE Linux Enterprise 12 mit Service Pack 2.

Die Entwickler haben dieses um weitere aktuelle Software ergänzt und erweitert.

Was bringt openSUSE Leap 42.2 denn nun mit.

  • KDE Plasma 5.8 LTS
  • Qt 5.6
  • KDE Frameworks 5.26
  • KDE PIM-Suite in Version 4 und in Version 5
  • weitere Desktops: GNOME 3.20, LXQt 0.11.0, Enlightenment, MATE, Xfce oder Cinnamon
  • LibreOffice 5.1.5
  • Firefox 49.0.2
  • Samba Version 4.4.2
  • Kernel 4.4 LTS
  • Systemd 228
  • QEMU 2.6.1
  • VirtualBox 5.0.24
  • Docker Version 1.12

Die Installation kann man jetzt auch vie VNC oder SSH im Textmodus vornehmen. Den Textmodus aktiviert man im Boot-Menü mit [F3] oder mit dem zusätzlichen Boot-Parameter „textmode=1“.

openSUSE Leap 42.2 benutzt standardmäßig Btrfs für die Root-Partition und unterteilt diese in mehrere Subvolumes. Für die Home-Partition wird XFS verwendet.

 

openSUSE Leap gibt es ja seit 42.1 nur noch in einer 64-Bit-Version. Das Images umfasst 4,1 GByte. Diese kann auch „nur“ zur Installation genutzt werden.  Ein openSUSE Live-System wird nicht mehr zur Verfügung gestellt. Alternativ kann man auf ein Netzwerkinstallationsmedium ausweichen. Das umfasst ca. 95 MB und lädt während der Installation den jeweils aktuellsten Stand der Pakete aus den Repositories nach. Hat den Vorteil, dass man nach einer Installation mit einem etwas angestaubten Installationsmedium nicht den ganzen Updateprozess hinterherziehen muss. Voraussetzung ist aber, dass man über eine recht zügige Internetverbindung verfügt, sonst wird es ein sehr langwieriger Spaß.

Etwas anders sieht es bei openSUSE Tumbleweed aus. Auf der Seite https://en.opensuse.org/openSUSE:Tumbleweed_installation finden sich sehr wohl noch Images und Medien für 32 Bit Architektur und Live CD Images mit KDE oder Gnome Desktop oder auch die gute alte Rescue-CD.

 

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openSUSE Leap 42.2 Beta 3 ist da

Die openSUSE Entwickler haben planmäßig ( oder sogar einen Tag früher 😉 ) die 3. Beta von openSUSE Leap 42.2 herausgebracht. In dieser letzten Beta auf dem Weg bis zum finalen openSUSE Leap 42.2 am 16.November 2016 haben die Entwickler als offensichtlichste Neuerung gegenüber den früheren Betaversionen KDE Plasma auf die Versionsnummer 5.8.0 angehoben. Immerhin hat das KDE Projekt vor Kurzem bekannt gegeben, dass  Plasma 5.8 eine LTS Version wird und somit für 18 Monate unterstützt wird. KDE-Anwendungen haben in der Beta 3 auch ein Update auf Version 16.08.1 erhalten. Außerdem wurden diverse andere Pakete aktualisiert. Z.Bsp. wurde VirtualBox  auf Version 5.1.4 aktualisiert, Firefox 49 ist dabei und Thunderbird hat mit der Version 45.3.0 einige Sicherheitsupdates bekommen.

Weitere Neuerungen werden in diese Entwicklung für openSUSE Leap 42.2 nicht einfließen. Bis zur Veröffentlichung sind nun noch zwei Release Candidaten am 18.Oktober und am 02.November vorgesehen.

Die openSUSE Leap 42.2 Beta 3 kann zum Testen wie immer bei openSUSE heruntergeladen werden. Tester sind ausdrücklich dazu aufgerufen, gefundene Fehler bei openSUSE Bugzilla einzureichen.

 

Quelle: https://news.opensuse.org/2016/10/05/beta-3-release-updates-firefox-kde-applications-virtualbox/

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openSUSE 42.2 Beta 1 erschienen

Planmäßig ist heute die erste Beta der nächsten openSUSE Version Leap 42.2 durch die Entwickler zum Download und Testen freigegeben worden.

Was alles neu in dieser Version sein wird, geht aus dem zugrundeliegenden Beitrag auf openSUSE-News nur sehr spärlich hervor. Unter anderem wird jetzt systemd 228 und Qt 5.6 eingesetzt.

Wer diese Beta testen möchte kann sie sich auf der Downloadseite des Projektes als DVD/USB-Stick – ISO Image mit 4 GB oder als Netzwerkinstallationsimage (CD-Image) mit 94 MB herunterladen.

Außerdem haben die Entwickler die s.g. Roadmap für die einzelnen Erscheinungstermine der nächsten Testversionen auf dem Weg zum finalen Release der 42.2 am 16.November 2016 leicht korrigiert.

Demnach erscheint die Beta 2 am 21.September, eine Beta 3 für den 06.Oktober wurde hinzugefügt, die RC 1 am 18.Oktober, die RC 2 am 02.November und wie bereits oben erwähnt, am 16. November das finale openSUSE Leap 42.2.

Quelle: Douglas DeMario  –  openSUSE- News

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OpenSUSE 42.2 Termine

Für die Veröffentlichung der nächsten openSUSE Version (Leap 42.2) und den dazugehörigen Vorab- bzw. Entwicklerversionen haben die Entwickler die ungefähren Termine bekannt gegeben, an denen man sich schon mal etwas orientieren kann.

Mai 2016: Alpha 1

Juni 2016: Alpha 2

Juli 2016: Alpha 3

August 2016: Beta 1

September 2016: Beta 2

Oktober 2016: RC1, RC2

Erste Woche im November 2016: Release

Im Gegensatz zu früher legen sich die Entwickler, völlig zu recht, nicht mehr auf einen speziellen Tag für die Herausgabe einer Version fest, sondern geben die Termine nur als vorläufige und recht weitläufige Angaben an.  

Sobald die ersten 42.2 Alpha Versionen zum Testen bereit stehen, findet ihr sie im Downloadbereich bei openSUSE, wo dann im November selbstverständlich auch die finale Ausgabe zu finden sein wird. Aber bis dahin ist es noch etwas hin. 😉

Quelle: https://en.opensuse.org/openSUSE:Roadmap

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reguläre Lebensdauer von openSUSE 13.1 endet

Seit November 2013 gibt es openSUSE 13.1. Inzwischen haben schon 13.2 und gerade aktuell openSUSE 42.1 das Licht der Bildschirme erblickt. Eigentlich wäre der Lebenszyklus für openSUSE 13.1 schon im Mai 2015 beendet. Das 13.1 nun doch bis zum 03. Februar 2016 mit regulären Updates versorgt wurde, liegt an Änderungen des Entwicklungszyklus bei openSUSE, wodurch ja doch einige Verschiebungen und Änderungen Einzug gehalten haben. Ursprünglich war der Entwicklungszyklus bei openSUSE mal bei 8 Monaten. Inzwischen sind die letzten beiden Versionen erst immer nach 12 Monaten erschienen. Und weil man den Lebenszyklus zu 13.1 Zeiten mit dem Erscheinen der übernächsten Version plus zwei Monate festgelegt hat, kommt so eine Rechnung zusammen.

Mit dem regulären Lebensende für openSUSE 13.1 ist aber noch nicht wirklich Schluss für 13.1. Es geht weiter mit dem Evergreen Team. Es steht schon länger fest, dass das Evergreen Projekt die openSUSE Version 13.1 für eine längere Unterstützung auserkoren hat und bis November 2016 mit Updates versorgen wird.

Das Evergreen-Projekt sind openSUSE Member, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, ausgewählte openSUSE Versionen über deren offiziellen Lebenszyklus hinaus mit Updates zu versorgen und so deren Lebensdauer zu verlängern.

Um eine openSUSE Installationen nach dem regulären Ende auf das Evergreen-Projekt umzustellen, musste man früher einiges an den Repositories umstellen, um an die Updates zu kommen. Für 13.1 steht auf der englischen Evergreen Projektseite (die deutsche Evergreen Projektseite ist leider nicht aktuell)  ist nichts zu tun, nichts durch den Anwender zu ändern. Das ist doch toll. Die Updates kommen in den ganz normalen Repositories an.

Also, weiter gehts bei dem einen oder anderen mit 13.1. Aber machen wir uns nichts vor. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 😉 Früher oder später muss man sich von 13.1 verabschieden und zu einer neueren Version greifen. 13.2 und 42.1 kann ich nur empfehlen.

Quellen:

http://www.pro-linux.de von Hans-Joachim Baader ,

https://en.opensuse.org/openSUSE:Evergreen

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Nächste Version : openSUSE Leap 42.1 ?

openSUSE ist ja schon geraume Zeit bemüht, die eigene Ausrichtung und Zukunft zu überdenken und eventuell den Gegebenheiten und Erfordernissen anzupassen. Der Selbstfindungsprozess bei openSUSE ist noch in vollem Gange, was die derzeitigen Veröffentlichungen beweisen. Man will Anwender begeistern, Entwickler, Helfer, Betreuer und Unterstützer gewinnen, modern, stabil, vielseitig sein und trotzdem eben typisch openSUSE bleiben. Das bring erst mal alles unter einen Hut.

Demnach wird die nächste openSUSE Version 1 Jahr nach dem Erscheinen der Version 13.2 im kommenden November veröffentlicht. Ab da an soll die openSUSE Distribution auch den Namenszusatz „Leap“ ( zu deutsch: Sprung) als Unterscheidungsmerkmal zu den Varianten wie z.B. Tumbleweed und anderen Derivaten erhalten. 

Leap , soll auch ein kleiner Hinweis sein.  Der Name soll eine gewisse Bewegung und Dynamik ausdrücken und verdeutlichen, dass die Distribution tatsächlich einen bedeutenden Sprung machen soll. Die Rede ist von vielen neuen Ideen und technischen Neuerungen, die aber noch nicht näher konkretisiert wurden. Manche sprechen von „phänomenalen“ Neuerungen und endlich wieder einen „roten Faden“ in der Entwicklung von openSUSE. Auf jeden Fall hat sich die Community in zahllosen und ausdauernden Diskussionen mit der Zukunft von openSUSE auseinander gesetzt und durch  viele Ideen zur Neuausrichtung und Sicherung der Distribution beigetragen. 

Aber auch bei der Versionsnummer bleibt nicht alles beim Alten. openSUSE hatte für die kommende Version im Herbst den Arbeitstitel „openSUSE 42“ veröffentlicht. Diese 42 hat sich in den Medien gleich so weit verbreitet, dass die Entwickler sich dazu entschlossen sie beizubehalten. Ich kann mich erinnern, dass openSUSE schon relativ lange der Wahl der Versionzahl als solches recht wenig Bedeutung beimisst. Ist ja irgendwie auch richtig. Es ist nur eine Zahl, die jedoch keine Aussage über Umfang, Art, Qualität und Ausstattung einer Ausgabe macht. Andererseits ist die Versionsnummer für viele Anwender auch ein wichtiges Orientierungselement in der Vielzahl der Veröffentlichungen. 

Nach jetzigen Stand können wir uns also auf ein openSUSE Leap 42.1 für den kommenden November 2015 mit vielen Neuerungen freuen. 
Quellen:

http://www.pro-linux.de/news/1/22504/opensuse-macht-einen-sprung-opensuse-leap-42.html

http://www.pro-linux.de/news/1/22474/opensuse-42-fuer-november-geplant.html

http://www.pro-linux.de/news/1/22456/opensuse-auf-identitaetssuche.html

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