komfortable Backups mit Back inTime

Seit einiger Zeit habe ich schon vor, einen Artikel über die Datensicherung unter openSUSE zu schreiben. Ich habe auch aus meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass viele User mit Backups solange kaum etwas am Hut haben, bis mal plötzlich und unerwartet, aus welchen Gründen auch immer, alle Daten weg sind. Besonders ärgerlich ist es für viele, wenn die jahrelang gesammelten Digitalfotos, die ja heutzutage kaum noch jemand mehr in ausgedruckter Form im Schrank liegen hat, auf einem mal unwiederbringlich weg oder nur sehr schwer wieder herstellbar sind. Dann ist das Geschrei zwar groß aber meistens auch schon zu spät. Spätestens dann fängt auch der letzte an über eine Datensicherung nachzudenken.
Ich möchte für diesen Zweck das Programm Back in Time empfehlen, welches ich selbst auch schon lange dafür einsetze.
Nun ist mir dieser Tage ganz aktuell ein Artikel von Martin Loschwitz aus der Linux-Zeitschrift EasyLinux 1/2011, der  auf www.linux-community.de erschienen ist, zuvor gekommen.
Der Artikel ist so gut und ausführlich, dass ich mich entschlossen habe das Thema nicht noch mal zusätzlich auseinander zu nehmen, sondern mich hier nur auf die Empfehlung von Back in Time als Backup Software für openSUSE beschränke und auf den Artikel auf www.linux-community.de

Zurückgedreht
Daten sichern und wiederherstellen mit Back in Time
(Quelle: www.linux-community.de | Autor: Martin Loschwitz)

verweisen möchte.

Installation:

In dem o.g. Artikel geht der Autor nur sehr kurz auf die Installation ein. Er verweist dort nur auf die Easy-Linux Heft DVD, auf der das Programm als rpm-Paket vorliegt. Natürlich kann man so Back in Time auch bei openSUSE installieren. Wer die Heft DVD jedoch nicht besitzt, findet Back in Time auch im Packman Repository.

Die Installation von Back in Time per YaST aus dem Packman Repository

 

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PC-Welt Meldung „Viren für Windows laufen auch unter Linux“

Das Computerfachmagazin PC-Welt hat in seiner aktuellen Ausgabe 05/2009 einen Artikel mit dem Titel: Viren für Windows laufen auch unter Linux – Linux verseucht Windows ! veröffentlicht.

linux_pcwelt

Die Art und Weise dieses Artikels ist haarsträubend. Nicht der Inhalt.
Hier wird mit einer völlig falschen und unprofessionellen Schlagzeile der Eindruck erweckt, dass Linux Windows verseucht. Das ist eigentlich unter der Würde von PC-Welt. Das haben die eigentlich gar nicht nötig. Dachte man jedenfalls bisher.
Dieser Artikel der PC-Welt ist auch völlig andersartig, als alle anderen Fachmagazine sonst zu diesem Thema.
Der Fakt ist: Windows ist Virenanfälliger als Linux. Das weiß soweit jeder und ist allg. auch nicht angezweifelt. Wer aber Windowsprogramme unter Linux nutzt ( und dazu braucht man das Linuxprogramm Wine ) der holt sich auch die Gefahren von Windowsprogramme auf den Rechner. Wenn man mit Wine ein Windowsprogramm startet, welches einen Virus oder ähnlichen schädlichen Programmcode enthält, dann startet man den logischer Weise mit. Aber dann ist nicht Wine das Sicherheitsrisiko, sondern das Windowsprogramm, das den Schadcode enthält. Wine tut nur das, was es soll: Windowsprogramme starten.

Aber eins wird auch in dem Artikel, meiner Meinung nach zwar zu unscheinbar, richtiger Weise angesprochen: die Windowsschädlinge können sich zwar mit Wine über das eigene System verbreiten, aber sie können dem eigenen Linuxsystem nicht schaden. Und das ist dann wieder die sprichwörtliche Sicherheit von Linux. Da hast du schon mal einen Virus auf dem Rechner … und er kann deinem System nichts anhaben. Sooo muß es sein !!! 😉

Lesen Sie mal einen Artikel einer anderen aktuellen „Windows-lastigen“ PC Zeitung. In der aktuellen PC-Praxis ist ein Artikel speziell zur Sicherheit mit OpenSuSe 11.1.
Der Artikel beginnt mit der Einleitung ungefähr so :
Das Linux absolut Virensicher ist, ist ja allgemein bekannt …

Wenn sie einige Zeit selbst mit Linux gearbeitet haben, und dafür sind gar nicht Jahre nötig, können sie aus eigener Erfahrung die Wertigkeit solcher Aussagen bewerten.

Wie nützlich findet ihr diesen Beitrag? (PC-Welt)

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Antivirenprogramm „Clamav“ (Klamav)

Klamav Main Page

Klamav Main Page klamavlogo ist nur einigen Windowsusern bekannt. Clamav ist das eigentliche Antivirenprogramm und gibt es auch als Windowsprogramm. Und zwar ist es da sehr bekannt bei den USB-Stick Tools, als eines der wenigen Antivirenprogrammen, welches sich ohne Installation direkt vom USB-Stick benutzen lässt.
Installiert werden die beiden Komponenten, Clamav als das eigentliche Antivirenprogramm und Klamav als dazu gehörende KDE Oberfläche wieder in schon gewohnter YAST Manier, wenn man ( wie auch schon immer als Voraussetzung ) die Online-Softwarequellen eingebunden hat.
Ebenfalls muss zusätzlich das Paket dazuko-kmp-default installiert werden. Dieses Paket ist notwendig, um mit Virenscannern unter Linux den Echtzeitschutz ( auch genannt on-Access Scanning, oder Guard oder auch Hintergrund wächter u.s.w. ) benutzen zu können. Ohne dieses installierte Paket kann man mit den Virenscannern unter Linux nur manuelle Scans durchführen.

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Antivirenprogramm „Antivir“


Avira Antivir

Avira Antivir aviralogo ist den meisten Windowsusern ja ein Begriff. Normaler Basisschutz zum Scannen von Dateien und Verzeichnissen.

Bei OpenSuse11:
Bie OpenSuse 11 kann man alle notwendigen Antivirpakete wieder per YAST installieren. ( siehe Screenshot ). Es handelt sich um drei Pakete. Einmal das Grundprogramm, dann den Guard ( also den Hintergrundwächter ) und die Gui ( das ist die grafische Oberfläche des Programms). Für Umsteiger von Windows bietet dieses Antivirenprogramm wieder unter Linux die vertraute Bedienoberfläche.

Bei OpenSuse10.3:
Das Grundpaket „antivir“ ( also die Konsolenanwendung ) ist auch auf der Installations-DVD verfügbar. Die grafische Oberfläche für dieses Programm bekommt man aber ebenfalls per YAST, aber von der Online-Quelle „OpenSuse Hauptrepositorie Standard“

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