Bildschirmschoner bei OpenSuse / KDE einrichten

Am Beispiel von OpenSuse 11.0 mit KDE 4.1.3 wollen wir euch kurz erklären, wie man die vielen schönen Bildschirmschoner einrichten und nutzen kann.
Das ist deswegen interessant, weil man nicht mehr mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf den Desktophintergrund zu den Bildschirmschonern gelangt. Das sind auch noch viele Umsteiger von Windows so gewöhnt.
Unter OpenSuse Linux klickt ihr dazu auf das K-Menue ( Die Windowsuser sagen dazu „Startmenue“ unter der KDE-Oberfläche nennt man das „K-Menue“) und wählt unter dem ersten Registerblatt „Favoriten“ den Menuepunkt „Systemeinstellungen“ aus. (siehe Screenshot Nr. 1)
In den folgenden Fenster klickt ihr unter „Erscheinungsbild & Verhalten“ auf den Button „Arbeitsfläche“ (siehe Screenshot Nr. 2)
In dem nächsten Fenster findet Ihr links den Menuepunkt „Bildschirmschoner“. Wenn ihr da drauf klickt erscheint in der rechten Fensterhälfte die Einstellungsmöglichkeiten für die Bildschirmschoner.(siehe Screenshot Nr. 3 u. 4)

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OpenSuse komplett aktuell halten

Um ein OpenSuse System aktuell zu halten reicht es nicht aus, den openSUSE-Updater einzusetzen. Der openSUSE-Updater aktualisiert „nur“ das System mit Updates und spielt Sicherheitspatches ein. Es werden durch den openSUSE-Updater aber keine Programmaktualisierungen vorgenommen. Zum Beispiel werden neue KDE-Pakete oder neue Videocodecs, oder eine neue Firefoxversion nicht durch den openSUSE-Updater abgedeckt.
Um das ganze OpenSUSE-System aktuell zu halten, also auch alle Programmversionen auf den neuesten Stand zu bringen, muß man folgender Maßen vorgehen.

Auch wenn einige Programme ständig suggerieren, eine neue Version des jeweiligen Programms ist verfügbar und man solle es doch hier und dort sofort downloaden, ist es nicht die erste Wahl für openSUSE-User. Wenn neue Programmversionen erhältlich sind, dann sind sie auch bald ( manchmal eventuell mit ein bis zwei Tagen „Verspätung“ ) in den Online-Repositories verfügbar. Und von dort sollte auch immer der erste Versuch sein , Programmaktualisierungen zu erhalten.
Warum das so ist, will ich am Beispiel vom Browser Firefox erklären, wie es mir bei einigen OpenSuse-Einsteigern aufgefallen ist. Firefox hat bei diversen Gelegenheiten damit gepost, dass die neue Version x.x verfügbar sei und man sie auch für Linux sofort von der Firefox-Homepage downloaden kann. Das funktioniert auch tadellos. Man kann sich den neuen Firefox gepackt runterladen, packt ihn in seinem Homeverzeichnis aus und kann ihn sogleich benutzen. Er funktioniert sogar. ABER …
Das erwachen kam später. Erst mal war der Firefox jetzt zwei mal auf dem Computer. Die „alte“ Yast-Installation war ja auch noch da. Welches icon startete jatzt welche Firefoxversion ??? Dann konnte der neue Firefox keine Javaapplets und auch keine Videos abspielen. Für beides fehlten ihm die PlugIns. Der Pfad dahin wurde erfragt bzw. man sollte auch diese neu installieren. Um es kurz zu machen… Es brachte letztlich mehr Unstimmigkeiten und Problem als Nutzen mit sich.

Also openSUSE inkl. Programmversionen immer erst mal mit YAST aktuell halten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine Ausnahme ist z.Bsp. Skype, welches nicht in einem Repositorie auftaucht.

Wie geht es : ( in der Reihenfolge auch in den Screenshots zu sehen )

1.

YAST starten ( natürlich erfolgt die Abfrage des Root-Passwort )
2.

„Software“„Software installieren oder löschen“
3.

im Paketmanager in der oberen Menueleiste auf „Paket“„Alle Pakete“„Aktualisieren falls neuere Version verfügbar“
4.

Im Paketmanager werden in der Spalte „installierte Version“ alle Pakete in blauer Schrift angezeigt, für die ein aktuelleres Paket verfügbar ist. Rote Schrift bedeutet, daß das Paket, welches ihr installiert habt, neuer ist als in den Repositories im Augenblick angeboten wird. Auch das kommt häufig aus den verschiedensten Gründen vor, ist aber kein Grund zur Sorge und erfordert auch kein handeln bzw. eingreifen. ( siehe Screenshot 5 )
Danach werden gegebenfalls Warnungen für nicht erfüllte Abhängigkeiten angezeigt. Nach Möglichkeit diese Abhängigkeiten so selten wie möglich ignorieren, sondern auflösen. Das heißt, wenn ein neueres zur Installation vorgesehenes Paket ein anderes Paket erfordert, welches aber nicht verfügbar ist, dann installiere lieber das erstere NICHT. Mache an der entsprechenden Stelle dafür ein Pünktchen. Arbeite so die eventuelle Liste runter. Manchmal halten sich ein und die selben nicht erfüllten Abhängigkeiten ewig lange. Nicht verzweifeln, sondern schön stur auf die Installation der neuen Pakete verzichten. Irgendwann erledigen sich diese Abhängigkeiten schon. 😉
5.

Die Programmaktualisierungen sind im Paketmanager in blauer Schrift angezeigt. Nach einem Klick auf „Akzeptieren“ startet der Vorgang.

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Desktop KDE4 Effekte nutzen

Um die vielfältigen und beliebten Desktopeffekte im Linux zu nutzen, für die man noch vor nicht all zu langer Zeit extra und umständlich Compiz einrichten musste, braucht man heute eigentlich nur noch KDE 4 zu nutzen und den 3D-Treiber seiner jeweiligen Grafikkarte zu installieren.
Die KDE-Entwickler haben diese Effekte gleich bei KDE 4 eingebaut. Also wer beim Arbeitsflächenwechsel den Würfel sehen will oder sich an waberne Fenster und durchlaufende geöffnete Fenster erfreuen will, braucht unter KDE 4 nicht mehr viel konfigurieren.
Die schönen Desktopeffekte sind aber in der Grundeinstellung deaktiviert und müssen erst über die KDE-Systemeinstellungen aktiviert werden. Dazu klickt man aufs „Startmenü –> Systemeinstellungen“. In dem dann öffnenden Fenster geht man auf „Arbeitsfläche“. Da macht man dann ein Häkchen in der rechten Fensterhälfte bei : „Arbeitsflächeneffekte aktivieren“. In dem Register „Alle Effekte“ man man noch detailliert Effekte zusätzlich aus- oder abwählen.
Aber achtet darauf, dass sich manche Effekte gegenseitig ausschließen. Z.Bsp. kann man unter „Fensterverwaltung“ die „3D-Fenstergalerie“ und den „3D-Fensterstapel“ auswählen, aktiv ist aber nur der jeweils zuletzt ausgewählte.
Gestartet bzw. ausgeführt werden die Effekte auf bestimmte Tastaturbefehle oder Mausgesten. Zum Beispiel bekommt man eine Übersicht über die geöffneten Fenster wenn man den Mauszeiger in die oberer linke Ecke des Bildschirmes schiebt. oder den „3D-Fensterstapel“ aktiviert man mit alt – tab. Und falls man mal auf dem ganzen Desktop den Mauszeiger nicht wiederfindet, hilft die Tastenkombination strg -win und schon sind ein paar Sterne um den Mauszeiger zu sehen.
Für die meisten Effekte exestieren in den Systemeinstellungen voreingestellte Tastenkombinationen. Welche das sind, verrät ein Klick auf das Schraubenschlüssel-Icon.

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KDE auf 4.1.1 updaten

Hier ist mal eine kleine Anleitung, wie ihr bei OpenSuse 11 euer KDE auf Version 4.1.1 updaten könnt.

Es gibt wie immer mehrere Möglichkeiten.

Das einfachste: Ihr nutzt einfach die geniale 1Klick Installation des OpenSuse Build Services. dabei wird automatisch das Basis-Repositorie von KDE 4.1.1 euren Online-Quellen hinzugefügt und auch gleich alles installiert.
Einfacher geht es nicht.
Man kann natürlich auch die Quellen für KDE 4.1.1 per Hand von den Opensuse.org-Seiten entnehmen und den Online-Repositories in YAST–>Software hinzufügen. ( wie man neue Softwarequellen bei Opensuse richtig hinzufügt haben wir bereits in einem anderen Artikel ausgiebig erläutert )
1.
Name der Quelle: KDE Core Packages
Typ: http
Servername: download.opensuse.org
Verzeichnis auf dem Server: /repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Desktop/openSUSE_11.0/

2.
Name der Quelle: KDE Extra Applications
Typ: http
Servername: download.opensuse.org
Verzeichnis auf dem Server: /repositories/KDE:/KDE4:/Factory:/Extra-Apps/openSUSE_11.0/

3.
Name der Quelle: KDE Community
Typ: http
Servername: download.opensuse.org
Verzeichnis auf dem Server: /repositories/KDE:/KDE4:/Community/openSUSE_11.0_KDE4_Factory_Desktop/

Und zusätzlich solltet ihr das Repositorie für Qt mit einbinden, da sich gezeigt hat, dass KDE nach einigen Updates diese benötigt. (Ohne diese Quelle kann es in einigen Fällen nach KDE 4.1 Updates zu unschönen Störungen
kommen. )

4.
Name der Quelle: KDE QT
Typ: http
Servername: download.opensuse.org
Verzeichnis auf dem Server: /repositories/KDE:/Qt/openSUSE_11.0/

Tipp: Solltet ihr vorher schon mal KDE-Quellen von älteren Versionen, wie z.Bsp. 4.0.4., zu euren Online Repositories hinzugefügt haben, empfiehlt es sich jetzt, die Quellen mit den älteren KDE-Versionen zu deaktivieren.

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Warum man zusätzliche Yast-Quellen einbinden sollte:

openSUSE enthält keine proprietären Treiber, Programme oder andere Zusätze die irgendwie Lizenzrechtlich belastet sind.

Deswegen hat openSUSE nach der ersten Installation arge Probleme ganz besonders im Bereich Multimedia. So fehlt  z.Bsp.bei openSUSE die mp3 Unterstützung weil das mp3 Format von seinem Herausgeber lizenzrechtlich geschützt ist. Genauso verhält es sich mit dem meisten Video-Codec. Desweiteren haben die externen Installationsquellen wie z.Bsp. Packman oftmals schon weit vorkonfigurierte Programmversionen von wichtigen Programmen parat.

Es sollte also zu den ersten Schritten nach der Installation gehören, die zusätzlichen YAST- Quellen einzubinden und die entsprechenden Pakete zu aktualisieren.

Wie werden zusätzliche Yast-Quellen eingebunden:

Zuerst startet ihr YAST und gebt das root-Passwort ein. Dann klickt ihr in der linken Hälfte auf „Software“ und danach in der rechten Hälfte bei
auf „Software-Repositories“.

openSUSE bietet schon vorgegebene Online Softwarequellen an, die nur noch mit einem Häckchen aktiviert werden müssen.
11 11

Ich rate Benutzern, die sich noch nicht sehr gut mit Linux auskennen, auf jeden Fall auf Onlinequellen mit unstablen Paketen oder mit Quellen aus dem Factoryzweig zu verzichten, weil es sich dabei um Entwicklerversionen handelt, mit denen man sich schnell ein instabiles System einhandelt.

Was ist das ?

proprietär heist lt. Wikipedia…

Der Begriff proprietäre Software steht für Software bei dem ein Individuum oder eine Firma die exklusiven Rechte an einer Software hält und anderen gleichzeitig das Kopieren, Weitergeben, Verändern oder Studieren der Software verbietet. In den meisten Fällen wird bei solcher Software auch der Quelltext vom Rechteinhaber geheim gehalten oder nur unter restriktiven Bedingungen verfügbar gemacht.
Was ist das ?

MP3 bedeutet lt. Wikipedia…

MP3 (Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiodatenkompression. Dabei wird versucht, keine für den Menschen hörbaren Verluste zu erzeugen.
Was ist das ?

Codec sind lt. Wikipedia…

Als Codec (Kunstwort aus engl. coder bzw. decoder) bezeichnet man ein Verfahren bzw. Programm, das Daten oder Signale digital codiert und decodiert. Beim direkten Umwandeln von einem Format in ein anderes (bspw. MPEG-2 zu MPEG-4 oder MP3 zu WMA) spricht man auch von Transcodierung.
Was ist das ?

YAST bedeutet lt. Wikipedia…

YaST – Yet another Setup Tool (englisch für noch ein weiteres Installationswerkzeug) ist ein betriebssystemweites Installations- und Konfigurationswerkzeug, das in der SUSE LINUX-Distribution zum Einsatz kommt. Darüberhinaus ist es Bestandteil von United Linux.
YaST besitzt verschiedene Benutzerschnittstellen, so dass es sowohl mit einer Qt- oder GTK-basierten (ab openSUSE 10.2) grafischen Oberfläche (YaST2) als auch über die Kommandozeile mit einer textbasierten Oberfläche benutzt werden kann.
Was ist das ?

root bedeutet lt. Wikipedia…

Der Root Account ist das Benutzerkonto mit Administratorrechten bei unixoiden Betriebssystemen. Auf solchen Systemen wird jedes Benutzerkonto mit einer Zahl assoziiert; der sogenannten „UID“ (User ID). Das erste Benutzerkonto auf jedem System hat die UID 0 und besitzt historisch bedingt alle Rechte über die Ressourcen des Systems. Da dieses Konto für die Installation des Rechners notwendig ist und daher alle Dateien und Verzeichnisse aus diesem Benutzerkonto hervorgehen, kann man hier von einer „Wurzel“ (engl. root) sprechen. Nach dem Beenden der Installation kann man dieses Konto zur Verwaltung (Administration) des Systems verwenden.
Inhalt

Links für Suse-User

ext. Yastquellen
interess. Foren
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u.s.w.
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„Saugstuben“

Softwareseiten
rpm-Suchmaschinen
und ähnliches…
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Programmtipps

Unter Windows immer den InternetExplorer, Dreamweaver
und Quicken genutzt ???
Hier gibt es Hinweise wie die passenden Linuxprogramme
heissen.
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Multimedia

Video, Audio,
MP3, Codecs u.s.w.
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Brennen

Das KDE-Brennprogramm K3b
und z.B. K9copy
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System

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Analyse, Log’s u.s.w.
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Sicherheit

… auch bei Linux nicht zu vernachlässigen
Virenscanner, Firewall
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Netzwerk

Netzwerkverbindungen
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Officeanwendungen

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Spielen unter Linux
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