Neues eigenes Repo für KDE 4.5.x bei openSUSE 11.3

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel  2.6.34.4-0.1 | KDE 4.5.1

Gestern, am 12.September stand in den openSUSE News eine gute Nachricht für alle KDE SC User unter openSUSE 11.3. Das aktuelle stabile KDE SC 4.5.x hat ein eigenes Repository für openSUSE 11.3 erhalten.

Was bedeutet das ?

Bisher war das ja bei openSUSE folgendermaßen. openSUSE 11.3 wurde z. Bsp. mit KDE 4.4 ausgeliefert und bei openSUSE bedeutete das bisher, wer bei stabilen Paketen von KDE bleiben wollte, der musste auch bei KDE SC 4.4 bleiben, bis zum nächsten openSUSE Release. Das KDE Projekt hat aber inzwischen schon weitere stabile KDE Versionen frei gegeben. Dort konnte man z.Bsp. ran kommen wenn man sich die Factory Repos von openSUSE einband und damit in Kauf nahm, auch unstable Pakete mit zu installieren, denn da landeten auch noch die in der Entwicklung befindlichen KDE SC Pakete . Das war immer nicht so prickelnd. Entweder ein „veraltertes“ KDE oder ein aktuelles, dafür aber mit unstable Paketen .

Jetzt sind in dem neuen Repo die stabilen Pakete von KDE SC 4.5.x  für openSUSE 11.3 bereit. KEIN Factory.

Was muss man tun?

Wer das neue Repo nutzen möchte, muss es nur entweder mit YaST oder mit zypper einbinden, per Switch auf die Pakete des neuen Repositories wechseln und eventuell die vorigen KDE Repos deaktivieren oder entfernen, um ungewollte Vermischungen von KDE Versionen zu vermeiden.

Hier noch mal Schritt für Schritt:

Mit YaST:

"YaST" starten (Root-Passwort eingeben) und auswählen: "Software" - "Software-Repositories"

Hier auf den Button "Hinzufügen" klicken.

"URL angeben ..." muss ausgewählt sein, das Häckchen bei "Dateien mit Repository-Beschreibung herunterladen" sollte auch gesetzt sein. dann auf "weiter" klicken.

Bei Name kann man sich eine Bezeichnung ausdenken und bei URL kommt die exakte Adresse des neuen Repos rein. Sie lautet: http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/45/openSUSE_11.3/ danach wieder auf "weiter".

hier noch mal die genaue URL des neuen Repos zum kopieren:

http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/45/openSUSE_11.3/

So steht das neu eingefügte Repository dann in der Liste.

Wählt nun in der Repoliste die vorigen KDE Repos aus und und entfernt das Häckchen bei "aktiviert" und am besten auch bei "Automatisch aktualisieren" ( ist auf meinem Screenshot jetzt nicht ) Mit einem Klick auf "OK" könnt ihr dieses Fenster nun schließen.

Später können die nicht mehr benötigten Repos auch entfernt werden.

Danach wieder "YaST" - "Software" - "Software installieren oder löschen"

Klickt in dem Fenster auf den Tab "Installationsquellen" und wählt links das neue Repo aus. Danach klickt ihr über der rechten Fensterhälfte auf den Link "Switch system packages"

Die roten Versionsnummern hinter den Paketen bedeutet, dass bei mir die installierten Pakete neuer sind, als die Pakete die das neue KDE Repo mitbringt. Das ist in meinem Fall auch richtig so, denn ich hatte ja den Factory Zweig von KDE 4.5.x eingebunden und in dem befinden sich ja, wie schon erwähnt, auch unstable , in der Entwicklung befindliche Pakete.

Danach macht ihr es wie auf den Screenshot. Klickt auf "Paket" - "Alle Pakete" - "Aktualisieren, falls neuere Version verfügbar" und anschließend auf "Akzeptieren".

Danach kommt noch das Fenster mit der Installationszusammenfassung und dann geht auch schon die Installation los.

Sollten ungelöste Abhängigkeiten auftreten, müssen die unbedingt aufgelöst werden. Notfalls auch erst mal das betreffende Programm oder Paket mit entfernen. Das ist besser als ein instabiles System zu riskieren.

Das war es per YaST.

und das selbe mit Zypper in der Konsole:

Das Repository hinzufügen:

zypper ar -f http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/45/openSUSE_11.3/ KDE_SC_4.5.x_Repo

und mit:

zypper dup KDE_SC_4.5.x_Repo

die Software einspielen.

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openSUSE 11.3 – KDE Plasma Netbook Edition aktivieren

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2

openSUSE 11.3 bringt KDE SC 4.4.4 mit welches wiederum eine verbesserte Netbook Unterstützung mitbringen soll. Die KDE Plasma Netbook Shell ist eine speziell angepasste Benutzeroberfläche für Netbooks.

Diese KDE Version ist speziell für die beschränkten Platzverhältnisse auf den doch recht kleinen Netbooks Displays und für kleine Notebooks bestimmt. Dieses Interface soll vor allem eine ergonomischere Bedienung der Geräte erlauben. Bei der Entwicklung wurde gleich bedacht, dass die Software später auch auf Geräten ohne einen klassischen Desktop und auf Touchscreen-Geräten laufen soll. Die Entwickler haben einen im Vollbildmodus arbeitenden Programm-Starter inklusive Such-Interface integriert, der die Grundlage für die bessere Eignung für kleine Displays darstellt.

Diese KDE Plasma Netbook Shell braucht bei openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.4 eigentlich nur aktiviert zu werden. Man muss nur wissen wo. 😉

So sieht der normale Standard Desktop bei openSUSE 11.3 mit KDE SC 4.4 nach der frischen Neuinstallation aus

Um die Netbook-Oberfläche zu aktivieren muss man in die KDE Systemeinstellungen.

Die KDE "Systemeinstellungen" findet man im KDE Menue im Reiter der Favoriten.

In den Systemeinstellungen klickt man auf das erste Icon oben links „Arbeitsfläche“.

Klickt auf das Icon "Arbeitsfläche"

In der nächsten Ansicht wählt man auf der linken Seite ganz unten "Arbeitsbereich".

Danach kann man auf der rechten Seite unter dem Drop-Downmenue "Formfaktor" zwischen "Desktop" und "Netbook" umschalten.

Danach muss man nur noch die Auswahl mit einem Klick auf den Button „Anwenden“ bestätigen.

So sieht der Desktop nach dem Umschalten dann erst mal aus. Dies ist die "Widget Seite"

Mit einem Klick oben rechts auf „Suchen und ausführen“ kommt man auf die „workspace-Seite“

So sieht der Netbook Desktop mit der Workspace Seite aus.

Die Startleiste ist nach oben gewandert, der Desktop ist mit einigen Miniprogrammen gleichmäßig belegt. Die Miniprogramme muss erst eingerichtet, oder entfernt und andere hinzugefügt werden.

Der ganze Desktop ist mit dem Mausrad scrollbar, wenn die Miniprogramme auf dem Desktop mehr Platz in Anspruch nehmen als eigentlich sichtbar ist.

Beim ersten Testen erlebte ich dann auch den besagten Vollbildmodus als etwas gewöhnungsbedürftig. Jedes Fenster geht im Vollbildmodus auf, egal, ob kleiner Dialog oder Programmhauptfenster. Bei manchen Fenstern fehlte die Möglichkeit, das Fenster wieder zu schließen. Die Fensterleiste war nicht vorhanden und zumindest einige Dialogfenster haben auch keine Menüleiste.

Das ist das Vollbildfenster der "Systemeinstellungen". Keine Möglichkeit, das Fenster wieder loszuwerden.

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WLAN bei openSUSE 11.3 einrichten

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openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2

Was tun, wenn nach erfolgter openSUSE Installation der eingebaute WLAN Chip nicht erkannt wurde? Wie geht man weiter vor um doch noch mit openSUSE und dem jeweiligen Gerät am Funknetzwerk teilzunehmen.
Ich habe das heute erlebt und möchte das an meinem Beispiel erläutern bzw. den von mir gewählten Lösungsweg hier dokumentieren.
Mit geringen Abweichungen kann diese Vorgehensweise auch für andere WLAN Chips als den von meinem Netbook verwendeten übertragen werden.

Ausgangssituation:
Mein Netbook ist ein HP Mini 210 mit Intel Atom N450 Prozessor, 250 GB HDD, 2 GB Ram, Intel-Grafik und LAN und WLAN. Beim Kaufzustand war Windows 7 Starter Edition vorinstalliert. Das habe ich auch erst mal drauf gelassen und openSUSE 11.3 DVD mit einem externen USB-DVD Laufwerk parallel dazu installiert. Bis dahin alles schick.

Das HP Mini 210 Netbook mit dem installierten openSUSE 11.3 , KDE SC 4.4.4 Plasma Netbook Edition

Das Problem:
Die Hardware wurde alles gut erkannt und konfiguriert, bis eben auf das besagte WLAN. Es war einfach nicht vorhanden. Der KDE Netzwerkmanager hatte nur kabelgebundenes Netzwerk im Angebot. WLAN gab es für ihn bis dahin noch nicht.

Der KDE Netzwerkmanager ohne WLAN im Angebot

Noch mal der KDE Netzwerkmanager. Der Register "Drahtlos" ist nicht aktiv.

Die Lösung:
Durch googeln bin ich auf die Seite http://de.opensuse.org/WLAN_Probleme gestoßen.

Die openSUSE Seite zu den WLAN Problemen

Obwohl die Informationen auf der Seite hoffnungslos veraltet scheinen (da ist noch von openSUSE 10.1 und 10.3 die Rede) habe ich dort erfahren, dass man erst mal mit dem Kommando
——————————–
su -c „lspci -v“
——————————-
in einer Konsole oder Terminal herausbekommen muss, was für ein WLAN-Chip in meinem Netbook überhaupt werkelt.
Gesagt! Getan!

Mit diesem Befehl erfährt man, was für ein WLAN Chip im Gerät arbeitet. Das vorangestellt "su" steht dafür, dass der Befehl mit Rootrechten gestartet wird.

In der Ausgabe dieses Kommandos habe ich erfahren, dass in meinem Netbook folgender WLAN Chip verbaut ist.
Broadcom Corporation BCM43225

Rot umrandet mein WLAN Chip

Auf der o.g. openSUSE Seite habe ich weiter erfahren, dass die Treibersoftware für die Broadcom WLAN Chips eigentlich bereits im Kernel integriert sind, aber aus Gründen des Copyrights noch eine externe Firmware des WLAN-Kartenherstellers geladen werden muss.
Also, weil man dafür ins Internet muß, musste ich mein Netbook wohl oder übel erst mal mit einem Netzwerkkabel an meinem Router anschließen. Desweiteren muß, um die entsprechende Firmware zu installieren, das Packman-Softwarerepository eingebunden sein.

Das Packman Repository muss für die Installation der Firmware eingebunden sein.

Danach habe ich YaST als Root gestartet und „Software“ > „Software installieren oder löschen“ gewählt. Über das Eingabefeld im „Suchen“ Register habe ich dann nach „Broadcom“ gesucht und im rechten Teil das entsprechende Treibermodul zur Installation markiert. Um herauszufinden, welches denn das richtige Treibermodul ist, muss man wissen welcher Kernel installiert ist. Dazu habe ich bei meinem KDE Desktop einfach mal den „Arbeitsplatz“ bzw. aus dem K-Menue „Sysinfo“ gestartet.

Unten rechts kann man sehen, welcher Kernel installiert ist. Dabei ist in diesem Fall nicht die Versionsnummer für mich interessant, sondern das "Desktop" dahinter.

Da habe ich festgestellt, dass bei mir der Kernel 2.6.34- Desktop installiert ist, also habe ich auch das Treibermodul „broadcom-wl-kmp-desktop“ installiert.
Zusätzlich habe ich die Pakete „b43-firmware“ und „broadcom-wl“ installiert.

Die Installation der Treiber für die WLAN Karte per YaST

Ergebnis:
Nach einem Neustart war dann schon das WLAN verfügbar.

Jetzt hat der KDE Netzwerkmanager auch Optionen zum WLAN anzubieten.

Ein Klick auf den KDE Netzwerkmanager zeigt die verfügbaren Funknetzwerke.

Die verfügbaren Funknetzwerke

Da wird dann das entsprechende Netzwerk ausgewählt und auf „Verbinden“geklickt. Danach braucht nur noch das Passwort für die WLAN Verschlüsselung eingegeben und eventuell die Art der Verschlüsselung ausgewählt werden.

Verschlüsselung auswählen und Passwort eingeben. Dann steht der Verbindung nichts mehr im Wege. 😉

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proprietären Grafiktreiber für ATI Karten bei openSUSE 11.3 installieren

Da ich selber bei meinen openSUSE Rechnern „nur“ NVIDIA Grafik benutze kann ich nicht aus eigener Erfahrung beim Konfigurieren von AMD/ATI Grafikkarten berichten.
Sebastian Siebert hat sich viel Mühe gemacht und in seinem Blog eine hervorragende Anleitung für die Installation des proprietären Grafik-Treiber ATI Catalyst 10.7 als RPM veröffentlicht. Diese Anleitung ist speziell für openSUSE 11.3, funktioniert aber mit geringer Abweichung auch unter openSUSE 11.2.
Sebastians Artikel ist sehr detailliert und übersichtlich und auf jeden Fall auch für nicht ganz so „Sattelfeste“ Linuxer zu bewältigen.
Am besten Ihr schaut mal bei www.sebastian-siebert.de vorbei. Es gibt noch so einiges anderes zu openSUSE zu entdecken.

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eigenen Ordner als RPM Repository einbinden

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openSUSE 11.2 (i586) | Kernel 2.6.31.12 | KDE 4.4.3

Normalerweise ist die Art und Weise Software unter openSUSE mittels Yast oder auch Zypper zu installieren eine feine Angelegenheit. Vorausgesetzt man hat die entsprechenden Repositories eingebunden findet man viele der gesuchten Programme und Pakete mit Yast und kann sie gleich installieren. Mit Webpin kann man sogar das Internet nach Repositories mit den gesuchten Programmen und Paketen durchsuchen und bindet diese dann eben ein.
Nun gibt es aber manchmal fertige *.rpm Pakete mancher Hersteller, die in keinem Repository auftauchen. Manchmal ist es vom Hersteller so gewünscht, manchmal hat man eventuell das richtige Repository einfach nicht ausfindig machen können.
Solche Anbieter sind z Bsp.
Turboprint mit dem gleichnamigen Druckertreiber
Skype
VirtualBox (nicht die OSE Version)
XNview
TeamViewer 5
und noch viele andere.

In diesen Fällen ladt man sich das entsprechende *.rpm Paket herunter und installiert es einzeln mit Yast oder zypper. Wenn sich solche einzelnen RPM Pakete anhäufen könnte es eventuell unübersichtlich werden. Diesen Vorgang kann man etwas besser organisieren.
Und zwar in dem man sich einen Ordner extra für die runtergeladenen RPM Pakete erstellt und den als Repository im Yast einbindet.
( In meinem Fall habe ich den RPM-Ordner auf einem NFS Server erstellt, der dann damit die drei im meinem Homenetzwerk laufenden openSUSE Rechner gleichzeitig versorgt. So stehen allen openSUSE Rechnern in meinem Netzwerk die RPM Pakete zur Installation und Aktualisierung zur Verfügung.)

Und so funktionierts :

1. Erstellt einen Ordner und gebt Ihm einen aussagekräftigen Namen. Ich habe ihn in diesem Beispiel „Download_RPM“ genannt. Wenn Ihr den Ordner nicht auf einem extra Server erstellen könnt, dann prüft, ob nicht wenigstens eine extra Partition vorhanden ist, die bei Neuinstallationen erhalten bleibt. So bleiben dann auch die eventuell mühsam zusammengetragenen RPM’s erhalten und können weiter genutzt werden.
Wenn nichts anderes zur Verfügung steht kann der Ordner natürlich auch ganz normal im Homeverzeichnis erstellt werden.
In diesem Ordner werden die runtergeladenen RPM Pakete gespeichert.

Mein RPM Ordner auf einem NFS Server in meinem Home-Netzwerk eingebunden in mein Home-Verzeichnis

2.

Startet nun Yast > Software > Software Repositories.

3.

In diesem fenster klickt ihr links unten auf den Button "Hinzufügen"

4.

Hierbei wählt man in diesem Fall als Medietyp "Lokales Verzeichnis"

5.

Als Repository-Name kann man einen beliebigen Namen vergeben. Danach wählt man per "Durchsuchen" den Pfad zum RPM-Verzeichnis und macht ein Häckchen bei der Option "Reines RPM Verzeichnis"

6.

Danach steht das eigene RPM Verzeichnis in der Repository Liste. Mit einem Klick auf den Button rechts unten "Aktualisieren" wird der Inhalt der enthaltenen Repos neu eingelesen.

7.

Ab sofort steht der Inhalt des eigenen RPM Verzeichnis im Yast zur Installation bereit.

 

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Uhrzeit über Internetserver nutzen

openSUSE Linux hat bereits alles an Bord, um die Systemzeit regelmäßig mit einer Atomuhr übers Internet zu synchronisieren. Diesen Dienst nennt man NTP-Deamon. Er ist zwar standardmäßig vorhanden aber eben noch nicht aktiviert und dehalb auch noch nicht einsatzbereit konfiguriert. Das Besondere beim NTP-Dienst ist, dass die Systemzeit schonend mit der Internetzeit abgeglichen wird. In bestimmten Fällen ist es sehr wichtig, dass die Synchronisierung der Zeit schonend im Gegensatz zu älteren NTP-Programmen vorgenommen wird.

Und wie man das unter openSUSE 11.2 ( bei anderen openSUSE Versionen sind geringe Abweichungen z.Bsp. bei den Menüs und Fenster möglich ) einstellt möchte ich Euch heute Schritt für Schritt beschreiben.

Als erstes wird openSUSE’s Konfigurationstool YaST gestartet und durch Eingabe des Root Passwortes werden die erforderlichen Admin-Rechte erlangt.

Im YaST wird auf der linken Seite "Netzwerkdienste" und rechts "NTP-Einrichtung" angeklickt.

Danach startet die „Erweiterte NTP-Konfiguration“

Hier wird jetzt erst mal mit der Option "Jetzt und beim Systemstart" festgelegt, dass der NTP Daemon sofort und ab sofort bei jedem Systemstart automatisch startet. Bisher ist nur eine Lokale Uhr eingetragen. Wir müssen unten links auf den Button "Hinzufügen" klicken um einen Zeitserver hinzuzufügen.

In diesem Fenster brauchen wir nur kontrollieren, ob die Option "Server" ausgewählt ist und gehen dann mit einem Klick auf "Weiter" zum nächsten Schritt

Hier öffnen wir das DropDown Menue "Auswählen.." neben dem Eingabefeld "Adresse" und...

... wählen "Öffentlicher NTP-Server" aus.

So sollte das Ergebnis aussehen.

Danach ist die korrekte NTP Serverbezeichnung in dem jeweiligen Feld eingetragen und wir brauchen in den anderen beiden Eingabefeldern nichts wieter eintragen, sondern nur noch dieses Fenster mit "OK" schließen.

Danach steht unser Zeitserver schon in der Konfiguration drin.

Man kann natürlich mit den selben Schritten weitere öffentliche NTP Server eintragen um die Erreichbarkeit für das System abzusichern. Manche empfehlen mindestens 4 Server einzutragen um nicht von eventuell schlechten Servern abhängig zu sein.  Man könnte sich einen s.g. NTP Pool anlegen mit folgenden Servern:

ptbtime0.ptb.de
ptbtime1.ptb.de
ptbtime2.ptb.de
ptbtime3.ptb.de
0.de.pool.ntp.org
1.de.pool.ntp.org
2.de.pool.ntp.org
3.de.pool.ntp.org

Zuletzt noch ein Blick auf das zweite Registerblatt in der NTP Konfiguration, den "Sicherheitseinstellungen". Die beiden Häckchen in den Optionen sind bereits gesetzt und es braucht nichts verändert werden.

Das war es schon. Nun sollte sich die Systemuhr stets ordnungsgemäß mit seinem großen „Vorbild“ abgleichen.

 

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Surfstick mit openSUSE 11.2

Heute geht es um den Surfstick im Zusammenhang mit openSUSE 11.2.

Wie zu erwarten war, bringt die neue SUSE mit dem neuen KNetworkmanager eine super Integration des Surfsticks, was UMTSmon diesmal überflüssig macht.

Den ganzen Artikel lesen… »


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Kompletter openSUSE-Versionswechsel mit „zypper“

Wenn eine neue openSUSE Version erscheint stellt sich für viele User immer die Frage, ob sie ihre bisherige openSUSE Installation per Update von der DVD/CD oder per Neuinstallation auf den neuen Stand bringen. Die Updatefunktion der Installationsroutine der openSUSE Medien hat viele Nutzer nie richtig überzeugt.
Seit openSUSE 11.1 gibt es nun erstmals offiziell die Möglichkeit einen solchen Versionssprung mit dem Kommandozeilentool „zypper“ durchzuführen.

Möchte man z.Bsp. ein openSUSE 11.1 mit zypper auf openSUSE 11.2 auffrischen, geht man folgendermaßen vor:

1. Pfade der Repositories anpassen
YaST“ starten und „Software | Repositories verwalten wählen. Dort bei allen Paketquellen den Pfad von 11.1 zu 11.2 ändern. Sicherheitshalber kann man mit den kompletten URL’s der Paketquellen in einem Browser kontrollieren, ob die Quelle auch mit der Änderung nach 11.2 erreichbar ist.
Ganz wichtig ist, dass mindestens die Repositories oss und update aktiviert sind. Auch alle später hinzugefügten Repos wie z.Bsp. Packman, VideoLan u.s.w. müssen nach 11.2 umgestellt werden.
Besondere Vorsicht ist bei Nutzern der proprietären 3D-Treiber von Nvidia und ATI geboten. Hier ist es ganz besonders wichtig, dass man sich vorher überzeugt, dass für die neue openSUSE Version ein funktionierendes Repository existiert. Sicherheitshalber kann man vor dem Update auch von dem proprietären Treiber auf VESA wechseln.

2. Update ausführen
Danach öffnet man ein Konsolen- oder Terminalfenster, meldet sich mit der Eingabe su und dem dazugehörigen Passwort als Root an.
Danach gibt man folgende Befehle ein:

————————————

zypper refresh
zypper dup -d
zypper dup

———————————–

Wenn alles abgearbeitet ist und nach einem Neustart ist das installierte openSUSE eine Versionsnummer höher.


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Amarok2 spielt unter openSUSE 11.2 nichts ab ?

Nach einer Neuinstallation von openSUSE 11.2 kann es unter Umständen dazu kommen, dass der beliebte Musikplayer „Amarok2“ keine Musik abspielt.
Wenn der Fehler sich so äußert, dass

  1. der Sound an sich beim openSUSE 11.2 in Ordnung ist
  2. Unter „Amarok“ > „Einstellungen“ > „Amarok einrichten…“ > „Wiedergabe“ > „Soundsystem-Einrichten“ > „Einrichten“ das bevorzugte Standard-Ausgabegerät auswählen und unten auf „Test“ klicken. Wenn dann Sound zu hören ist, ist die Soundkonfiguration auch für Amarok  schon mal in Ordnung.
  3. wenn beim Abspielen des Liedes der „Play„-Button gar nicht auf den „Pause„-Button wechselt und somit gar nicht das Abspielen der Sounddatei beginnt und auch der Fortschrittsbalken nicht vorran geht.
  4. alle Codecs für mp3 und andere Formate installiert sind …

Dann könnte folgender Tipp Abhilfe schaffen:

Startet „YaST“ wähle links „Software“ danach rechts „Software installieren oder löschen“ und installiert das Paket

libxine1-codecs

vom Packman Repository.

Das Paket "libxine1-codecs" aus dem Repository von "Packman" muss installiert werden.

Danach will YaST auch noch einige andere Pakete von einem anderen Anbieter (Packman) holen. Dem sollte man zustimmen.

Die oberste Option muss gewählt werden, um den notwendigen "Anbieterwechsel" für einige Pakete von openSUSE zu Packman zuzustimmen.

Nach der Installation des Paketes und einem eventuellem Neustart ( hier bin ich mir nicht so sicher , bei mir war es jedenfalls so ) spielt Amarok 2 auch die Musik ab.

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KDE3 Optik für den KDE4 Desktop

Für einige, die immer noch dem KDE 3 Style hinterhertrauern aber auch nicht auf die vielen neuen Features eines modernen KDE4 Desktops verzichten wollen gibt es jetzt, zumindest rein optisch, einen kleinen Lichtblick.
Auf http://kde-look.org gibt es ein Theme mit dem Namen „Klassik 0.1“ das Knöpfe, Fensterumrandungen, die Kontrollleiste und die Mini-Anwendungen auf dem Desktop so darstellt, dass diese aussehen wie unter KDE 3 . Wenn man das dann noch etwas kombiniert mit der Plastik-Fensterdeko von KDE 3 und einem passenden Icon-Theme verwandelt sich so ein KDE-4-Desktop in eine KDE-3-Version.
Dieses Theme kann man direkt über die KDE-4-Theme-Einstellungen einrichten.

Wer es lieber manuell herunterladen möchte, findet den Quellcode von Klassik 0.1 auf hier

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