Synology NAS Speicher per WebDAVs in openSUSE einbinden

Seit einiger Zeit bin ich ebenfalls, wie schon etliche vor mir, stolzer Besitzer einer Synology DiskStation. Bei mir werkelt ein eher kleineres Teil aus dieser Reihe, nämlich das DS 213j. Aber meine Begeisterung für diese, vereinfacht ausgedrückt Netzwerkfestplatte, kennt keine Grenzen.Ich will mich hier jetzt aber gar nicht zu Einzelheiten dieser DiskStation auslassen. Dafür gibt es etliche spezialisierte Seiten, Blogs und Foren, die das viel besser können.

Aber diese Netzwerk DiskStation hat auch einiges zu bieten, was gerade auch für Linuxer interessant ist. Da wären zum Beispiel, das man die ownCloud darauf betreiben kann und das man den Speicherplatz der Station per NFS und auch per WebDAVs in Linux einbinden kann. Und gerade letzteres finde ich sehr hilfreich, weil man so ( einige Voraussetzungen auf Synology DiskStation müssen erfüllt sein) mit einer verschlüsselte Verbindung übers Internet auf seinen heimatlichen Netzwerkspeicher zugreifen kann, wie auf einem lokalen Laufwerk. Und das ein mal eingerichtet und jederzeit verfügbar.



Was auf der Synology DiskStation für eine Verbindung per WebDAVs ( WebDAVs ist die verschlüsselte Variante von WebDAV 😉 ) konfiguriert sein muss werde ich hier auch nicht im einzelnen erläutern. Das ist recht einfach und die Benutzeroberfläche der DiskStation erklärt das sehr schön selbst und hilft durch alle Schritte die nötig sind, damit die Synology DiskStation auch von außen, vom Internet, erreichbar ist. Einschließlich Tipps für die Konfiguration des Routers.

Ich möchte hier nur den Part auf openSUSE Seite erklären, wie man den Speicherplatz der DiskStation per WebDAVs in KDE einbindet und so z.Bsp. über den Dateimanager Dolphin auf die Daten zugreifen kann.


Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter "Orte" auf "Netzwerk" und dann im rechten Fensterteil auf "Netzwerkordner hinzufügen".

Startet den KDE Dateimanager Dolphin und klickt links unter „Orte“ auf „Netzwerk“ und dann im rechten Fensterteil auf „Netzwerkordner hinzufügen“.


Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner.

Daraufhin startet der Assistent für Netzwerkordner. WebDAV ist schon ausgewählt und das lassen wir auch so. Einfach auf „weiter“ klicken.


Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

Hier kommen die notwendigen Informationen rein, um eine Verbindung zum Server und zum persönlichen Account aufzubauen.

webdav _002

Der „Name“ der Verbindung ist frei wählbar. Spielt keine Rolle was da steht. 😉 Der „Benutzer“ muss identisch mit einem existierenden Benutzer auf der Synology DiskStation sein. Auch die Schreibweise muss exakt übereinstimmen.

Um eine verschlüsselte Verbindung zu der DiskStation aufzubauen musste man bei den Vorbereitungen auf der Station ein eigenes SSL Zertifikat erstellen. Wenn man dieses Zertifikat nicht beglaubigen lässt ( ich glaube so heißt das ;-[ ) und im oberen Fenster letztendlich auf „Speichern & Verbinden“ klickt, wird eben dieses Zertifikat vom System erst mal als unbekannt angemeckert. Die zwei Nachfragen, ob man dem Zertifikat trotzdem vertrauen will und dieses nur ein mal oder dauerhaft akzeptieren will kann man bei einem selbst erstellten Zertifikat ruhig tun. Danach wird die Verbindung zur DiskStation übers Internet erst hergestellt und es erfolgt die Passwortabfrage für den jeweiligen Benutzer.


Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll.

Hier wird erst jetzt das Passwort für den Benutzer der Synology DiskStation abgefragt, dessen Speicherplatz hier ins System eingebunden werden soll. Diese Abfrage kommt jetzt nur bei der Ersteinrichtung.


Das war es eigentlich schon. Jetzt steht die neue Verbindung per WebDavs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.

Das war es eigentlich schon.
Jetzt steht die neue Verbindung per WebDAVs im Dolphin unter Netzwerk zu Verfügung.


Man kann dieses neue Netzlaufwerk natürlich noch komfortabler im Dolphin unterbringen, indem man es links unter „Orte“ mit einträgt. Dazu klickt man den neuen Netzwerkordner einmal an.


Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit webdavs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen ;-) )

Jetzt sieht man oben in der Bearbeitungsleiste die gesamte Adresse. Beginnend mit WebDAVs, danach die Server-URL gefolgt von einem Doppelpunkt und dem Port und dem Benutzernamen. Das alles kopiert man mit der Maus in die Zwischenablage. ( also ganzen Text markieren, rechte Maustaste klicken und kopieren auswählen 😉 )


Dann mit der rechten Maustaste auf "Orte" klicken.

Dann mit der rechten Maustaste auf „Orte“ klicken.


Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDav Verbindung dann unter "Orte" im Dolphin zu finden sein. Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt "Einfügen" Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.  Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.

Jetzt wird hier ein Name für diese Verknüpfung vergeben. Der ist wieder frei wählbar. Unter diesem Namen wird die WebDAV Verbindung dann unter „Orte“ im Dolphin zu finden sein.
Und bei Ort klickt Ihr mit der rechten Maustaste rein und wählt „Einfügen“ Damit fügt Ihr dort die vorher in die Zwischenablage kopierte Adresse ein. Dann wählt Ihr euch noch ein schönes Icon für diese Verbindung aus.
Das untere Häckchen würde ich persönlich raus lassen. Vielleicht ist es noch mal gut wenn man auch von anderen Anwendungen auf diesen Speicher zugreifen kann.


Und finish !!!  Da ist der eben per WebDavs eingebundene Speicher der Synology Diskstation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein Netzlaufwerk sofort verfügbar.

Und finish !!!
Da ist der eben per WebDAVs eingebundene Speicher der Synology DiskStation. Die Verbindung verschlüsselt übers Internet und ein Mausklick drauf und der Speicher ist wie ein lokales Laufwerk sofort verfügbar.


Alternative NAS Systeme von Synology:


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Keine Internetverbindung nach openSUSE 12.3 Installation ?

Der User Ado war so freundlich und hat an openSUSE-lernen.de seine Lösung des o.g. Problems für openSUSE 12.3 geschickt. Mit wenigen Klicks kann nämlich dieser Umstand fix behoben werden. Damit in diesem Fall auch anderen Betroffenen geholfen werden kann möchte ich Ado,s Einsendung hier veröffentlichen.

Vielen Dank für diesen Tipp.

Hallo,
da viele User nach der Installation von openSUSE 12.3 keine Internetverbindung haben, wollte ich die Lösung hier veröffentlichen.
Nach der Installation von 12.3 war das auch bei mir der Fall. Also:
Nach der Installation:
1. Yast öffnen
2. Netzwerkgeräte –> Netzwerkeinstellungen anklicken
3. Reiter Globale Optionen anklicken
4. Kästchen „Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager“ muss aktiviert werden
5. Auf OK klicken
Die Verbindung zum Internet wird hergestellt und die Daten von Networking Interface,WLAN Inerface werden in Networkmenager angezeigt.
Eventuell Neustarten
Das war’s und ich freue mich wenn ich helfen konnte.

Ado

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KDE 4.10 Pakete für openSUSE

Bereits gestern, Mittwoch den 06.Februar, hat das KDE Projekt die Version 4.10 der Software Compilation bekannt gegeben. Ich will hier gar nicht noch mal die umfangreichen Neuerungen, die KDE SC 4.10 mitbringt auseinander nehmen.

Das kann man bereits ausführlich in mehreren Artikeln, z.Bsp.von Hans Joachim Bader auf Pro-Linux.de und von Anika Kehrer auf Heise.de nachlesen. Es lohnt sich das mal in aller Ruhe durchzulesen. Da sind einige interessante und wirklich gelungene Neuerungen und Verbesserungen in KDE 4.10 eingeflossen.

Mir geht es jetzt vielmehr darum, dass die entsprechenden Pakete bzw. Repositories von KDE 4.10 für openSUSE verfügbar sind. Auch wenn im deutschen openSUSE Wiki bis jetzt noch nicht die aktuellen KDE 4.10 Repos unter Upstream Release angezeigt werden. Laut der Wikianzeige befindet sich noch die 4.10 Beta im Faktoryzweig. Jedenfalls sind die KDE 4.10 Pakete aus dem Faktoryzweig momentan älter als die aus dem Releasezweig.


kde410

Dieses dunkle Thema ist das neue Standardthema von KDE 4.10. Eigentlich wirkt es sehr angenehm und elegant. Bei meinem Desktop aber kommt es mir irgendwie nicht passend vor und ich werde wieder zu einem helleren Thema wechseln. Alles ist möglich. 🙂

Also wenn Ihr KDE SC 4.10 bei eurem openSUSE 12.2 ( bisher sind nur für 12.2 Pakete vorhanden) einspielen wollt, müsst Ihr folgende Repositories in euer System einbinden.:

KDE SC 4.10 Release : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/410/openSUSE_12.2/

KDE SC 4.10 Extra : http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Extra/KDE_Release_410_openSUSE_12.2/

und danach entweder mit zypper oder YaST das System aktualisieren. Wie das genau geht habe ich hier mal an einer früheren Version vorgestellt. Wichtig ist, das man das Vermischen von KDE Paketen verschiedener Repositories vermeidet. Das bedeutet, wenn ihr die o.g. Repos in euer System einbindet solltet ihr die „alten“ bisher eingebundenen KDE Repositories entfernen oder zumindest deaktivieren.


Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2

Das neue KDE Infozentrum zeigt KDE 4.10 unter openSUSE 12.2


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KDE 4.9 für openSUSE

Seit Anfang August ist bereits die KDE Version 4.9 verfügbar. Bisher habe ich abgewartet ob auch das openSUSE Projekt selbst etwas für seine deutschsprachigen User dazu bekannt gibt. Vielleicht die Bekanntgabe eines eingerichteten Repositories für KDE 4.9? Aber Fehlanzeige. In der deutschen openSUSE Wiki ist bis heute noch kein Repository für KDE 4.9 gelistet, obwohl es schon existiert.

KDE 4.9 für openSUSE 12.1 :

Einfach diese Repos in YaST oder Zypper hinzufügen und ggf. alte KDE Repos entfernen bzw. wenigstens deaktivieren. Es sollte auf keinen Fall zur Vermischung von alten und neuen KDE Paketen kommen.

Was es bei KDE 4.9 so neues gibt kann man in einer kurzen und übersichtlichen Zusammenfassung in einem Artikel von Mathias Huber auf http://www.linux-magazin.de lesen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Neuerungen und Fehlerbeseitigungen bei der KDE PIM Suite. Die Fehler und einige zu umständliche und zu komplizierte Optionen haben mir meine Lieblingsanwendung fast verdorben und zu Alternativen aus dem Gnome Desktop getrieben. Aber dazu in einem weiteren Artikel mehr. 😉

Ich habe die KDE 4.9 Repos eben auf meinem System ( openSUSE 12.1 ; 32Bit ; KDE 4.8.5 ) ausprobiert und mittels YaST die KDE Version aktualisiert. Es hat alles einwandfrei geklappt und die neue KDE Version läuft bei mir problemlos.

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Problem mit dem KDE 4.8.3 Update

In diversen Foren ist im Zusammenhang mit dem Update unter openSUSE auf KDE 4.8.3 ein Fehler bekannt geworden, bei dem nach dem Update  kein grafischer Login mehr möglich sein soll bzw selbiger nur im “Abgesicherten Modus” funktioniert. Bei meinem eigenen Update mit einem meiner Rechner unter openSUSE 12.1 bei dem ich auch die Release-Repos nutze konnte ich diesen Fehler ebenfalls feststellen. Beim Loginfenster kam ich nach Eingabe des Passwortes immer wieder in eine Schleife und landete wieder beim Loginfenster. Bei Updates bei denen ich die Factory Repos genutzt habe ist dieser Fehler nicht aufgetreten.

 

Wie sich herausstellt liegt das Login-Problem wohl an einem falschen Eintrag für den “Anmeldemanager” .

 

Um das zu korrigieren geht ihr folgendermaßen vor:

 

Wenn Ihr ebenso nach dem Update bei dem Login Fenster hängen bleibst könnt ihr entweder die KDE Session im „abgesicherten Modus“ starten oder ihr wählt einen anderen Fenstermanager ( falls vorhanden) zum starten aus. Bei mir stand unter anderem auch noch der Fenstermanager „icewm“ zur Verfügung. Dieser bringt zwar keinen wirklich komfortabler Desktop zum Arbeiten mit, ist aber ausreichend um diese Fehlerbehebung durchzuführen. Ich habe mein openSUSE 12.1 also in diesem Fall ab dem Login Fenster mit dem Icewn gestartet. Auch von da kommt man gut an Yast ran und nur das brauchen wir jetzt. 😉

Yast starten > links „System“ auswählen und dann rechts „Editor für ect/sysconfig“ anklicken

 

Hier klicken wir uns wie auf dem Screenshot zu sehen durch „Desktop“ > „Window Manager“ > „Default_WM“

 

Auf der rechten Seite wählen wir dann aus dem Dropdown-Menü statt „KDE4“ den Eintrag „KDE“ aus und speichern die Auswahl mit einem Klick auf „OK“.

 

Danach kann der Editor und Yast geschlossen werden und nach einem Neustart des Systems sollte das normale Login in die KDE Umgebung wieder funktionieren. Ich nehme an, dass dieser Fehler auch bald durch die KDE Entwickler ausgeräumt sein sollte. Nur bis dahin kann man sich mit dem oben beschriebenen behelfen.

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KDE Version unter openSUSE updaten

Ich möchte eine Möglichkeit erläutern, wie man unter openSUSE mit grafischen Mitteln von der einen KDE Version zur nächst höheren updaten kann.

 

1. Zuerst stelle ich fest, welche KDE Version ich überhaupt bisher installiert habe. Dazu klicke ich auf’s KMenue > Registerkarte „Computer“ und da auf „System Information“ Dann kommt man zu diesem Fenster mit allerlei nützlichen Informationen, unter anderem auch die KDE Version. Natürlich gibt es auch noch einige andere Wege um an dieses Fenster bzw. an diese Information zu gelangen.

Als Ausgangsbasis habe ich also KDE 4.8.2 installiert.

 

2. Danach rufe ich in einem Webbrowser z.Bsp. Firefox die deutsche openSUSE Wiki mit den KDE Repositorys http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys  auf und klicke auf die entsprechende KDE Version die ich installieren möchte.

 

http://de.opensuse.org/KDE_Repositorys

 

3. Auf dieser Seite erhalten wir die Repositorieadressen für die Paketarchive „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ Hieraus werden gleich die Adressen einzeln in Yast kopiert und dort eingebunden

Wer genau wissen möchte was sich hinter den einzelnen Repositorybezeichnungen „Kern“, „Extra“ und „Unstable Playground“ verbirgt, der kann das kurz in der openSUSE Wiki nachlesen. Welches Repository man einbinden sollte richtet sich nachdem, welche Software man möchte bzw. installieren will. Das Kern- und Extra Repo kann man bedenkenlos benutzen. Das „Unstable Playground“ ist wie den Name schon sagt nicht mit den stabilsten Paketen bestückt und sollte mit der nötigen Vorsicht eingesetzt werden.

 

4. Das Browserfenster sollte im Hintergrund geöffnet bleiben. Jetzt starten wir YAST (natürlich als Root mit dem entsprechenden Passwort) und wählen links „Software“ und rechts „Software-Repositories“

 

5. Wie auf meinem Screenshot zu sehen, habe ich Factory Repos von KDE eingebunden. Diese sind für Anwender die ein stabiles Problem brauchen nicht zu empfehlen. Hier kann man entscheiden, ob man die bisherigen KDE Repositories bearbeiten (ändern ) oder entfernen und neue hinzufügen möchte. Kommt beides auf’s selbe raus. Wichtig ist nur, dass man nicht verschiedene KDE Repos mit verschiedenen KDE Versionen gleichzeitig benutzt und so ein vermischen der KDE Pakete ermöglicht. Das könnte ein instabiles System zur Folge haben. Also entweder die alten KDE Repos „ändern“ oder „deaktivieren“ oder sogar „entfernen“ bevor die neuen hinzugefügt werden.

 

6. In diesem Fenster wird , wie im Screen zu sehen, die Option „URL angeben“ markiert und „weiter“ Dann gehen wir zurück zum Browserfenster und holen uns den gewünschten Link für die gewünschte KDE Version und…

 

7. tragen den kopierten Link in das dafür vorgesehene Feld im Yast Dialog ein. Der Name des Repositories kann frei gewählt werden.

 

8. Die neu eingefügten Repositories werden eingelesen und das eigentliche Aktualisieren des KDE Desktops kann gleich beginnen.

 

9. Im Yast-Fenster klickt ihr auf „Paket“ – „Alle Pakete“ – „Aktualisieren falls neuere Version verfügbar“

 

10. Die große Anzahl der zu aktualisierenden Pakete deutet schon darauf hin, dass ein größeres KDE Update bevorsteht.

 

11. GANZ WICHTIG! Es kann sein (muss aber nicht zwangsläufig 😉 ) das Yast vor dem Einspielen der Pakete „ungelöste Paketabhängigkeiten“ bemängelt. In diesem Fenster werden dann die „Probleme“ angezeigt, die YAST nicht selbstständig auflöst sondern von euch eine Entscheidung will. Auf keinem Fall solltet ihr eine ungelöste Abhängigkeit „ignorieren“. Das führt früher oder später oft zu Systemschwierigkeiten bis in einzelnen Fällen zu einem kaputten System. Ihr müsst euch da durcharbeiten bis YAST mit allen Entscheidungen zufrieden ist. Ein gutes Zeichen dafür ist, wenn es bei jedem „Ok, Neu prüfen“ weniger ungelöste Abhängigkeiten, statt mehr werden. Sollte man sich dabei verhaspeln, sollte man lieber die ganze Aktion abbrechen und die Softwareaktualisierung noch mal neu beginnen und mit anderen Entscheidungen versuchen.

 

12. Hier zeigt YAST noch mal alle vorgesehenen Änderungen an. Mit einem Mausklick auf „Annehmen“ geht die Installation los.

 

13. Je nach Internetgeschwindigkeit dauert es etwas bis ein ganzes KDE Update heruntergeladen und installiert ist. Auf jeden Fall macht sich anschließend ein Neustart gut, damit die neue KDE Version zum Zuge kommen kann.

 

Fazit:

 

Und schon haben wir die nächst höhere KDE Version, in diesem Fall KDE SC 4.8.3 auf unserem Rechner.

 

Niemals vergessen, vor solchen großen Änderungen am System: Immer vorher wichtige Daten, Dateien und Einstellungen extern sichern. Es kann immer mal was schief gehen 😉

 

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Kurztipp: Wenn Amarok keine mp3 abspielt (openSUSE12.1)

Bei meiner frischen openSUSE 12.1 / KDE Installation wollte Amarok erst keine mp3 Sounddateien abspielen. Andere Medien, wie z.Bsp. eine Audio CD konnte Amarok problemlos abspielen. Also war die Soundhardware nicht das Problem. Die Soundhardware funktioniert und war auch richtig konfiguriert. Keine andere Anwendung hatte irgendwelche Soundprobleme.

Auch konnte ich mp3 Dateien mit anderen Anwendungen wie z.Bsp. dem VLC Player abspielen. Das sagte mir also, dass nur die mp3 Unterstützung für das Amarok nicht vorhanden war. Zwar hatte Amarok beim ersten Start gemeldet, dass keine mp3 Unterstützung vorhanden ist und einige Software dafür nachinstalliert werden muss.

 

Amarok sagt schon bescheid, wenn noch keine mp3 Unterstützung vorhanden ist.

 

Daraufhin hat Amarok auch die erforderlichen Schritte abgearbeitet und auch gemeldet, dass die Installation der zusätzlichen Pakete erfolgreich war. Aber leider hat die automatische Installation nicht das Richtige installiert. Es wurde dabei die erforderlichen Codecs und Pakete für das zweite mögliche Backend von Phonon, für Xine installiert.

 

Amarok hat diese Dateien automatisch als mp3 Unterstützung nachinstalliert. Diese helfen in diesem Fall aber nicht, wenn man das GStreamer Backend benutzt.

 

Dieses ist aber, wie weiter unten auf einem Screenshot zu sehen beim mir nicht aktiv, sondern als Backend arbeitet GStreamer. Ab da an meldete Amarok bei jedem Start, dass die mp3 Unterstützung zwar erfolgreich installiert wurde, aber mp3 konnte logischerweise weiterhin nicht abgespielt werden. Und… wie gesagt, Amarok gab vorerst keine Ruhe und meldete dieses bei jedem Start. Es fing an zu nerven und schrie nach einer Lösung.

 

Amarok ist der Meinung, dass jetzt alles funktioniert und wollte das bei JEDEM Start mitteilen.

 

Durch einen Tipp konnte ich das Problem folgendermaßen lösen:

 

Bei KDE läuft als Multimedia API das Phonon welches im Fall von openSUSE 12.1 als Haupt Backend GStreamer verwendet.

 

Wenn man bei openSUSE aus dem KDE Menue die „Systemeinstellungen“ startet kommt man zu den Multimediaeinstellungen.

 

Unter dem untersten Punkt „Phonon“ findet man das aktive Multimedia Backend für KDE.

 

Damit dieses GStreamer (und als Folge daraus auch Amarok) mp3 unterstützt musste ich  folgendes Paket per Hand nachinstallieren.

 

gstreamer-0_10-fluendo-mp3

 

Dieses Paket muss nachinstalliert werden, damit Amarok mp3 Dateien abspielen kann. Dieses Paket findet man in den ganz normalen openSUSE Repos.

 

Danach funktioniert die mp3 Wiedergabe auch im Amarok.

 

Amarok beim abspielen einer mp3 Datei.

 

Ob Amarok auch mp3 Dateien abgespielt hätte, wenn ich einfach das Phonon Backend in den KDE Systemeinstellungen von GStreamer auf Xine umgestellt hätte, habe ich nicht mehr ausprobiert. Außerdem wollte ich gerne GStreamer als Backend behalten.

 

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fehlende Übersetzung bei openSUSE 12.1 KDE Live CD

Vielen Dank an C.Wansart, der mich über die Lösung dieses Problems informierte.

 

 

Einige User und ich selbst auch, haben nach der Installation von openSUSE 12.1 KDE Live CD festgestellt, dass da so einige Übersetzungen ins Deutsche fehlen. Es werden wohl bei der Installation nicht die kompletten deutschen Sprachdateien installiert. So ist z.Bsp. YaST komplett in Englisch obwohl das Paket „yast-trans-de“ installiert ist. Auch einige andere Komponenten des Desktops sind nicht übersetzt.

 

fehlende Übersetzung in Yast / openSUSE 12.1 KDE CD

 

Auch waren einige Einträge im KMenü teilweise in englisch und teilweise in deutsch. Dieser Fehler verschwand bei mir aber nachdem ich gleich auf KDE SC 4.7.3 umgestellt hatte.
Um auch alle anderen Komponenten, wie z.Bsp. YaST deutschsprachig zu bekommen braucht man nur das System per „zypper dup“ zu aktualisieren.

 

Vorgehensweise:

Konsole starten und mit der Eingabe „su“ als Root anmelden.
Achtung:  Bei der Passworteingabe bekommt man keine Zeicheneingabe angezeigt. Einfach Passwort richtig eingeben und mit „Enter“ bestätigen.

 

Anmeldung als Benutzer "Root" und Eingabe von "zypper dup"

 

Es sausen eine ganze Menge Zeilen über den Bildschirm und ab und zu wird auch eine Eingabe bzw. Bestätigung vom Benutzer gefordert. Also aufgepasst !

 

Zypper aktualisiert eine ganze Menge Pakete und Programme und es kann durchaus etwas dauern bis das abgeschlossen ist.
Abschließend ist noch ein Systemneustart angesagt und danach sollte sich dieses Problem erledigt haben.

 

Ergebnis:

Nun sieht es schon viel besser aus. YaST vollständig eingedeutscht. 😉

 

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Paketquellen für mein openSUSE

Viele openSUSE Neuein- und Umsteiger stehen recht bald vor der Frage:

Wo bekomme ich Aktualisierungen und Software für mein openSUSE her ?

Das bei Linux diese Dinge in s.g. Repositories geregelt sind wissen dann auch die meisten recht schnell. Man muss dann also nur die entsprechenden Repositories per Yast oder zypper in sein System einbinden und schon steht dem System alles zur Verfügung was es braucht ( und manchmal sogar mehr 😉 )

Was sind Repositories ?

Repositories (engl. für Lager, Depot, Quellen oder Archiv) sind in diesem Fall Softwarearchive im Internet. ( ausführliche Erläuterung von Wikipedia ) Für Umsteiger aus dem Windowslager sind diese Repositories ( manchmal alleine schon wegen des ungewöhnlichen Wortes 😉 ) meisten Neuland. Dabei gehören sie genauso zu Linux wie der Virenscanner zu Windows ;-). Man braucht sie einfach.

Wo finde ich diese Repositories ?

Und zwar für openSUSE gut sortiert im offiziellen deutschen openSUSE Wiki. Dort findet man die Links zu Softwarequellen für alle Eventualitäten. Das WikiTeam von openSUSE hat da inzwischen sehr gute Arbeit geleistet und eine wirklich ausführliche und übersichtliche Auflistung der Repositories für openSUSE Anwender erstellt.

Warum sollte man zusätzliche Repositories einbinden?

Wenn man ein openSUSE System installiert hat man den aktuellen Softwarestand zur Zeit der Veröffentlichung dieser openSUSE Version. Aber die Zeit und die Entwicklung bleiben ja nicht stehen.Wenn man die richtigen Softwarequellen im System eingebunden hat, hält sich das System fast von selbst auf den neuesten Stand und es entgeht einem keine Programmaktualisierung. Außerdem hat man Zugriff auf unzählige zusätzliche, z.T. neue Programme, mit denen man sein System erweitern bzw. vervollständigen kann. openSUSE hat bei der Veröffentlichung auch nicht gleich alles mit an Bord. Zum Beispiel bestimmte lizenzbelastete Software, wie Videocodecs oder der Flashplayer oder auch die kommerziellen Grafiktreiber von Nvidia und AMD/ATI müssen, wenn man sie haben möchte, über zusätzliche Repositories nachgeladen werden. Auch bestimmte Treiber/Module für manche Geräte, wie WLAN oder WebCams kann man aus den Repos nachinstallieren.

Ein Beispiel: openSUSE 11.4 ist mit KDE 4.6.0 ausgeliefert worden. Inzwischen hat das KDE Projekt KDE 4.7.2 als stabile Version frei gegeben. Auf http://dewiki.opensuse.org sind die Repositories gelistet. Wer jetzt mit seinem openSUSE 11.4 auf KDE 4.7.2 wechseln möchte, muss nur alle anderen eingebundenen KDE Repos deaktivieren und die für KDE 4.7.2 einbinden. Danach ein Systemupdate und schon hat man den aktuellsten Desktop.

Aber auch hier gilt der Grundsatz:   Manchmal ist weniger mehr !

Wenn man mal von Testwilligen und Risikofreudigen absieht, sollte man nur die Repositories einbinden die man wirklich braucht und über dessen Inhalt man sich im klaren ist. Ein völlig planloses sammeln und einbinden der Repositories gefährdet die Stabilität des Systems.

Wie bindet man zusätzliche Repositories ein?

Im Yast sind schon bestimmte Community Repositories vorausgewählt, die man durch einen Klick gleich einbinden kann. Das Einbinden der Community Repositories habe ich schon mal in diesem Artikel beschrieben.

 

Für alle anderen Repositories, die nicht in der Liste „Community Repositories“ stehen, will ich es hier erläutern.

 

Auf der Seite http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories findet man die wichtigsten Repositories für sein openSUSE

 

Im Yast ( als Root starten brauche ich wohl kaum noch erwähnen 😉 ) wählt man links „Software“ und rechts „Software-Repositories„. In dem anschließenden Fenster „Konfigurierte Software Repositories“ klickt man unten Links auf „Hinzufügen

 

In diesem Fenster lässt man die Option "URL angeben" aktiviert und klickt auf "Weiter"

 

Dann geht man noch mal im Browser zurück zu http://dewiki.opensuse.org/Paket_Repositories und sucht sich das entsprechende Repository, welches man einbinden möchte. Mit der rechten Maustaste kann man die Linkadresse in die Zwischenablage kopieren.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass man das Repo für die richtige Version benutzt. Bei jedem Repository wird durch einen kurzen Zweizeiler auf den Inhalt hingewiesen.

Danach wechselt man wieder zu YaST, wo inzwischen folgendes Fenster geöffnet sein sollte.

 

Bei Repository Name kann man eine beliebige Bezeichnung eintragen.

 

Aber im eigenen Interesse sollte sie einen naheliegenden Bezug zum verlinkten repository haben. In der unteren Eingabezeile „URL“ klickt man mit der rechten Maustaste und dann auf „Einfügen“, so das der Repo-Link aus der Zwischenablage dort eingetragen ist.

 

So sollte das denn aussehen.

 

Danach wird mit einem Klick auf „Weiter“ dieses Repository im Yast eingebunden. Beim nächsten Start von „YaST“ – „Software“ – „Software installieren“ steht der Inhalt dieses Repositories zum installieren zur Verfügung und ab da an automatisch auch alle Aktualisierungen die in dem Repo eingepflegt werde.

 

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openSUSE 12.1 MS testen und Fehler melden (auf deutsch !)

Seit Anfang September haben die openSUSE Entwickler den 5. Meilenstein der kommenden openSUSE Version 12.1 zum download und testen freigegeben. Und wer die Vorversionen testet möchte/soll möglichst auch gefundene Fehler an die Entwickler melden, damit diese bis zum Erscheinen der Finalen Version am 11.11.11 soweit wie möglich ausgeschlossen werden können. Man muss kein Programmierer sein um sich aktiv an der Entwicklung von openSUSE zu beteiligen.  Besonders so kurz vor der Fertigstellung einer Version ist es wichtig das die openSUSE User sich mit an den Tests der Milestones beteiligen und Ihre wertvollen Erfahrungen an die Entwickler weiterleiten. Denn schließlich möchten wir ja alle letztendlich eine nahezu perfekte Distribution benutzen.
openSUSE ist ein internationales Projekt, dass ausschließlich englischsprachig entwickelt wird. Nun ist es für openSUSE Fans die, aus welchen unterschiedlichen Gründen auch immer, keine englische Sprachkenntnisse besitzen fast ausgeschlossen einen brauchbaren Fehlerreport für die Entwickler zu erstellen und sie können somit erst mal nicht zur Perfektion ihrer Lieblingsdistribution beitragen.
Da kommt das deutschsprachige openSUSE Community Portal

http://community.open-slx.de

ins Spiel. Die wollen allen deutschsprachigen Benutzern von openSUSE die Möglichkeit geben, gefundene Fehler und Probleme in deutsch zu melden. Und zwar einfach als Foreneintrag in diesem Thread.
Bei open-slx werden diese Fehlermeldungen dann gesammelt und wöchentlich in den englischsprachigen Bugtracker von openSUSE eingepflegt.

open-slx wird ab da den Fehler auch weiter betreuen und auf Nachfragen von den Entwicklern antworten.
Wer einen gefundenen Fehler melden möchte muss aber trotzdem einen bestimmte Form einhalten, damit der Fehler so genau und detailliert wie möglich beschrieben wird.

Was genau dabei zu beachten ist findet ihr auf http://news.open-slx.de/2011/09/05/opensuse-12-1-milestone-5-veroeffentlicht/

 

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