Die Images der openSUSE 12.1 Live CD’s können ab dem 16.Nov. 2011: hier
heruntergeladen werden. Danach muss man nur noch die Imagedatei ( .iso) mit einem Brennprogramm auf einen CD Rohling brennen.
Im folgenden wird die Installation am Beispiel der openSUSE 12.1 RC2 Live CD mit KDE Schritt für Schritt erläutert und zu jedem Punkt mit aussagekräftigen Screenshots begleitet.
Die openSUSE 12.1 Installation ist kinderleicht !!!
Wer bereits einige Erfahrungen mit openSUSE Installationen hat, wird keine Überraschungen erleben und sich sofort wieder zurechtfinden.
Booten von der Live-CD
Zuerst muss man sicherstellen,dass der jeweilige PC auch vom DVD bzw. CD-Laufwerk starten kann.
Dazu muss man die entsprechenden Einstellungen im BIOS überprüfen bzw. korrigieren. Am besten lässt man es als erstes auf einen Versuch ankommen. DVD/ CD rein und Computer neu starten.
In vielen Fällen dürfte jetzt schon durch die Voreinstellung der Start von openSUSE-Live CD erfolgen. In manchen Fällen muss man bei einigen Geräten beim Startvorgang auch erst mit einer der F1 – F12 Tasten ein Bootmenü aufrufen und da dann das DVD/CD Laufwerk als Bootmedium auswählen. Dieser Hinweis wird dann aber bereits vorher auf dem Bildschirm mit einem recht unauffälligen Schriftzug, meist am unteren Bildschirmrand, angezeigt.
Wenn man das erst mal geschafft hat, wird man mit einer freundlichen Willkommensseite von openSUSE begrüßt und danach erscheint das CD-Boot-Menü.
Ich habe bei dieser Installationsanleitung gleich den zweiten Menuepunkt “Installation” gewählt.
Sprache / Video Mode auswählen
Wenn das Setup gestartet ist sollte man zuerst mit der Taste F2 auf Deutsch umstellen und
gegebenenfalls die am unteren Rand angezeigte Bildschirmauflösung durch drücken der jeweiligen F-Taste ändern. Danach kann mit einem beherzten Tatstendruck auf “ENTER” in diesem Fall die Installation gestartet werden, oder bei entsprechender Auswahl der Start der Live CD beginnen.
Hinweis: Man muss hier bei diesem Fenster NICHT schon die für später angestrebte Auflösung einstellen. Diese gilt nur erst mal für den Installer. Später, wenn openSUSE installiert ist kann man dann auch die endgültige Bildschirmauflösung festlegen.
Start der Installation
Zum Beginn der Installation werden die Einstellungen für die Sprache und die Tastaturbelegung abgefragt bzw. korrigiert und die Lizenzbedingungen zur Kenntnis genommen.
Zeitzone und Systemzeit wählen
Bei diesem Schritt braucht man nur kontrollieren ob das Datum und die Uhrzeit stimmen. Wenn nicht, dann passt man entweder die Region und Zeitzone an oder klickt rechts unten auf den “Ändern” Button und stellt dort manuell das richtige Datum und die richtige Zeit ein.
Partitionierung – Festplatte vorbereiten
Jetzt muss die Festplatte im Computer für die Installation des openSUSE Systems vorbereitet werden. Die Vorgehensweise ist hier abhängig von vielen Faktoren. Dabei spielt es u.a. eine Rolle ob openSUSE das einzige Betriebssystem auf diesem Computer sein soll oder ob es neben anderen Betriebssystemen wie z. Bsp. andere Linuxsysteme oder Windows installiert werden soll. Das ganze Thema Partitionierung ist zu umfangreich um es in diesem Zusammenhang umfassend zu erläutern. Deshalb werde ich für die Partitionierung zu späterer Zeit einen extra Artikel erstellen.
Bei der Partitionierung kann man in der Regel die Vorschläge von openSUSE übernehmen und muß sich nicht selbst mit der Festplattenaufteilung beschäftigen. Wer es aber besser kann und weiß, für den stehen die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung. Hier sind Erfahrungen mit Partitionieren sehr hilfreich. Wem diese Erfahrung fehlt, kann getrost den Vorschlag von openSUSE akzeptieren und mit der Installation fortfahren. Mit der, in 12.1, neuen Funktion, “Separate Home Partition vorschlagen” ist ein Grund zum manuellen Eingreifen bereits überflüssig geworden. Eine separate Homepartition macht durchaus Sinn und sollte genutzt werden.
Die unterste Option ( in der Rc2 leider noch nicht übersetzt ) “use btrfs as default Filesystem” würde eine Festplattenaufteilung vorschlagen, die für einige Partitionen das neue Dateisystem btrfs benutzt.
openSUSE erkennt jedenfalls automatisch, ob ein Windows Betriebssystem auf dem Computer bereits installiert ist und erstellt selbstständig einen passenden Vorschlag zur Festplattenaufteilung so dass beide Betriebssysteme nebeneinander installiert werden und ein Bootlader sorgt später dafür das man beim Start das gewünschte System auswählen kann. Das kann man getrost alles openSUSE überlassen. Das sorgt schon dafür, dass es funktioniert.
Diesen Vorschlag habe ich so akzeptiert und keine weiteren Änderungen vorgenommen.
Benutzer anlegen
Beim Anlegen der Benutzer sind noch zwei der möglichen Optionen etwas näher zu betrachten.
1. “Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden” ist standardmäßig aktiviert. Ich empfehle es zu deaktivieren und für den Systemadministrator ein extra Passwort zu vergeben.
2. “Automatische Anmeldung” Insbesondere wenn mehrere Benutzer angelegt werden sollen ist es besser diese Option ebenfalls zu deaktivieren. Sicher ist die automatische Anmeldung bequemer, aber sicherer ist es ohne sie.
Beide Optionen liegen aber in der Entscheidung des Benutzers. Falsch machen kann man dabei nichts. Es funktioniert alles, egal wie man sich entscheidet.
Installationseinstellungen
In diesem Fenster gibt es noch mal eine Übersicht über die gemachten Eingaben zur Installation mit der Option noch Änderungen einzubringen. Bei den Installationen der openSUSE Live CD’s hat man KEINE Softwareauswahl während der Installation.
Installation
Jetzt braucht bei dem erscheinenden Fenster nur noch die Installation auf die Festplatte bestätigt werden und es erfolgt das Kopieren der Dateien.
Neustart
openSUSE 11.3 möchte jetzt einen Neustart um das neu installierte Linuxsystem zu booten und gibt in dem Fenster einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg mit.

Für einen Neuling eventuell etwas verwirrend formuliert, dabei ist es ganz simpel. Entweder runterfahren - CD raus und wieder starten oder einfach Neustart und im Bootmenue den Start von der Festplatte auswählen.
Automatische Konfiguration
Das Einrichten sämtlicher Hardware hat in meinem Beispiel openSUSE vollständig automatisch und ohne Eingriff erledigt. Bei wem das nicht so der Fall sein sollte, der hat auch die Möglichkeit einzugreifen und nachzuhelfen. Die Erkennung und die automatische Konfiguration funktionieren nach meiner Erfahrung bei openSUSE wirklich einwandfrei. Das ist aber sicherlich von Fall zu Fall anders und von der eingesetzten Hardware abhängig.
Fertig
openSUSE 12.1 ist nun fertig und komplett auf der Festplatte installiert.
Ich wünsche allen viel Spaß mit openSUSE 12.1.
Installation openSUSE 12.1 - KDE Live CD,





















