Wer sich die neuesten openSUSE Versionen, inklusive der Entwicklerversionen, ansehen und testen will, braucht dazu nicht unbedingt die DVD- oder CD Images runterladen und benutzen. Das kann man jetzt auch komplett online unter
erledigen.
Dieser inzwischen offizieller Dienst des openSUSE Projekts begann mal als reine Spielerei des Michal Hrušecký und einiger Mitstreiter.
Im großen und ganzen handelt es sich um virtuelle Maschinen auf die man online Zugriff bekommt. Es ist öffentlich zugänglich System, welches auf die Open-Source-Virtualisierungstechnologie KVM (Was ist KVM? Wikpedia) und libvirt (Was ist libvirt? ) basiert. Dadurch kann es bei dem einen oder anderen dazu kommen, dass KVM oder auch libvirt (falls nicht schon vorhanden… ) erst nachinstalliert werden müssen. Dieser virtuelle und stets neueste openSUSE Schnappschuß bietet sich an, um einen Blick auf die kommenden Neuerungen zu werfen. Man kann alles ausprobieren, die unterschiedlichen Desktop-Oberflächen wie jetzt neu bei openSUSE 11.3 den schlanken und schnellen LXDE – Desktop und man kann auch Software installieren. Der Standard-User heisst ” virtual ” und das Passwort ist auch” virtual “. Das Rootpasswort lautet ebenfalls “virtual “. Das System hat seine Beschränkungen eigentlich nur in der Geschwindigkeit des Internetanschlusses und das man keine Aufschlüsse bzw. Testergebnisse erhält, wie das openSUSE mit der eigenen Hardware funktionieren würde.
Und zwar ist dieses virtuelle openSUSE immer auf 3 verschiedenen Wegen erreichbar.
1. direkt im Webbrowser mit VNC und Java Technologie , – dazu klicke hier
2. über einen eigenen VNC Client.
Der VNC-Server läuft mit einer 1024×768 Auflösung und kann mit dem Kommando:
vncviewer live.opensuse.org:1
in der Konsole / Terminal aufgerufen werden.
Ein grafischer Client für VNC wäre z.Bsp. “KRDC“, der aber bei mir in diesem Fall nicht funktionierte.
3. über eine SSH Verbindung
wieder in der Konsole / Terminal mit dem Kommando:
ssh virtual@live.opensuse.org -p 2222








