openSUSE Linux hat bereits alles an Bord, um die Systemzeit regelmäßig mit einer Atomuhr übers Internet zu synchronisieren. Diesen Dienst nennt man NTP-Deamon. Er ist zwar standardmäßig vorhanden aber eben noch nicht aktiviert und dehalb auch noch nicht einsatzbereit konfiguriert. Das Besondere beim NTP-Dienst ist, dass die Systemzeit schonend mit der Internetzeit abgeglichen wird. In bestimmten Fällen ist es sehr wichtig, dass die Synchronisierung der Zeit schonend im Gegensatz zu älteren NTP-Programmen vorgenommen wird.
Und wie man das unter openSUSE 11.2 ( bei anderen openSUSE Versionen sind geringe Abweichungen z.Bsp. bei den Menüs und Fenster möglich ) einstellt möchte ich Euch heute Schritt für Schritt beschreiben.
Als erstes wird openSUSE’s Konfigurationstool YaST gestartet und durch Eingabe des Root Passwortes werden die erforderlichen Admin-Rechte erlangt.
Danach startet die “Erweiterte NTP-Konfiguration”

Hier wird jetzt erst mal mit der Option "Jetzt und beim Systemstart" festgelegt, dass der NTP Daemon sofort und ab sofort bei jedem Systemstart automatisch startet. Bisher ist nur eine Lokale Uhr eingetragen. Wir müssen unten links auf den Button "Hinzufügen" klicken um einen Zeitserver hinzuzufügen.
Man kann natürlich mit den selben Schritten weitere öffentliche NTP Server eintragen um die Erreichbarkeit für das System abzusichern. Manche empfehlen mindestens 4 Server einzutragen um nicht von eventuell schlechten Servern abhängig zu sein. Man könnte sich einen s.g. NTP Pool anlegen mit folgenden Servern:
ptbtime0.ptb.de
ptbtime1.ptb.de
ptbtime2.ptb.de
ptbtime3.ptb.de
0.de.pool.ntp.org
1.de.pool.ntp.org
2.de.pool.ntp.org
3.de.pool.ntp.org
Das war es schon. Nun sollte sich die Systemuhr stets ordnungsgemäß mit seinem großen “Vorbild” abgleichen.
Uhrzeit über Internetserver nutzen,













