Wie angekündigt habe ich TeamViewer5 für Linux mit openSUSE 11.2 getestet.
Mit TeamViewer kann man in Sekunden eine Verbindung zu einem beliebigen Computer über das Internet aufbauen und diesen fernsteuern oder aber den eigenen Desktop präsentieren. Man kann aber TeamViewer aber auch nur dazu verwenden um den eigenen Desktop zu präsentieren oder um eine Dateiübertragung zu einem anderen Rechner zu starten. Aber das beides können auch andere Programme gut. Dafür braucht man nicht unbedingt TeamViewer. Die Stärke des Programms liegt eindeutig bei Desktop-Sharing zu Fernwartungszwecken.
Und dies, ohne sich über Firewalls,IP-Adressen oder NAT Gedanken zu machen. Die Einfachheit, mit der TeamViewer funktioniert macht das Programm so begehrt und interessant. Und da es TeamViewer für Windows, Mac, Linux und sogar für’s iPhone gibt funktioniert das Desktop-Sharing zwischen diesen Systemen ain alle möglichen Richtungen.
Von dem Anwender, der entfernte Computerhilfe von einer Person seines Vertrauens benötigt, wird nicht vorausgesetzt, dass er soviel technisches Verständnis mitbringt, dass er sich mit IP-Adressen und Ports auskennt. Es funktioniert einfach so ohne dieses Wissen.
Installation:
Unter openSUSE 11.2 ist TeamViewer5 in keinem Repository enthalten. Die Herstellerseite bietet aber ein für openSUSE passendes RPM Paket zum Download an.
Nachdem man sich das Paket teamviewer_linux.rpm von der Seite heruntergeladen und in ein beliebiges Verzeichnis gespeichert hat, wird es installiert. Dazu öffnet man einen Dateimanager ( z.Bsp. bei KDE Dolphin) und klickt die Datei mit der rechten Maustaste an.
Dazu kommt wie gewohnt beim Installieren von Software die Abfrage des Root Passwort.
Programmstart:
Wie gehabt, egal ob mit Gnome oder KDE, kann das Programm auf verschiedene Art und Weise gestartet werden.
Eine Möglichkeit ist z.Bsp. aus dem KDE K-Menue:
oder auch mit dem Aufruf aus dem KRunner ( Alt + F2 ):
Benutzung:
TeamViewer ist deswegen so populär, weil dessen Anwendung so was von einfach ist, dass man eigentlich zur Bedienung gar nicht viele Worte machen muss.
Ich möchte deshalb auch nur die Anwendung an einigen Beispielscreens aufzeigen.
Das rechte kleine Beifenster “Partnerliste” braucht man nicht unbedingt. Auch das “Konto”, von dem in dem Fenster geschrieben wird ist nicht notwendig. Das Fenster kann man also getrost schließen. In den Optionen kann man auch das Erscheinen des Fensters “Partnerliste” völlig ausschalten.
Dieses Spielchen könnte man jetzt von Betriebsystem zu Betriebsystem und umgekehrt fortsetzen.
Letzendlich bleibt als Fazit :
TeamViewer ist einfach und Plattformübergreifend. Es wird den Remotezugriff von und zu Linux wesentlich einfacher machen.









