Heute habe ich die Installation des neuen openSUSE 11.2 DVD 32 Bit auf einem Computer getestet, bei dem bereits Windows 7 installiert ist. Es sollte also ein Dualbootsystem mit Windows und Linux entstehen, was ja in der Vergangenheit auch kein Problem darstellte. Aber da mit Windows 7 vor Kurzem ein neues Microsoft Betriebssystem an den Start gegangen und openSuSE auch in einer neuen Version erschienen ist wird es Zeit, mal wieder deren Zusammenspiel auf einem Computer als Dualbootsystem zu testen.
Hartdware:
Desktop-PC Pentium Intel 2,6 GHz
1 GB Ram
150 GB HDD SATA
Windows 7 belegt die ganze Festplatte mit 2 NTFS Partitionen
Die Installation von openSUSE 11.2 verlief ganz normal. Bei der Partitionierung wurden die NTFS-Partitionen von Windows 7 erkannt. Der Vorschlag des openSUSE 11.2-Installer für die neue Festplattenaufteilung verkleinerte ordnungsgemäß die zweite größere NTFS-Partition und legte die entsprechenden Linux-Partitionen ( EXT4 und Swap )
an.
Die Installation des Bootsmanager Grub, der das Starten der beiden Betriebssysteme möglich macht, klappte auch tadellos. Einziger Schönheitsfehler: Grub listet im Bootmenue beide Windowspartitionen (mit Windows 1 und Windows 2) auf, obwohl die Systempartition (also Windows C ) ausreichen würde. Das war aber auch in vorigen openSUSE-Versionen schon so und lässt sich mit einigen Handgriffen im YAST nachträglich ändern.
Der lesende Zugriff auf die Windows-NTFS-Partitionen vom openSUSe-Linux aus funktionierte von Anfang an problemlos, ohne nach der Installation noch irgendwelche zusätzlichen Pakete zu laden oder irgendwelche Konfigurationen auszuführen. Das war auch nicht anders zu erwarten. Das Entscheidene ist aber der Schreibzugriff auf die Windowspartitionen und der funktionierte nicht.
Die Pakete zu ntfs-3g waren schon installiert, deswegen auch der funktionierende Lesezugriff. Ich habe das Paket ntfs-config nachinstalliert.
Die “Schreibfunktion für interne Geräte aktivieren” ( also für die eingebaute/n Festplatte/n war bei mir beim ersten Start des NTFS-Konfigurationstools schon gesetzt. Es funktionierte aber trotzdem noch nicht. Ich musste noch mal explizit die Häckchen entfernen und wieder setzen. Dann ging es.
Die “Schreibfunktion für externe Geräte aktivieren” ( für externe Datenträger) braucht man nicht aktivieren. Die funktionieren auch so. Ich rate sogar ab, weil es sogar zu Schwierigkeiten dadurch kommen kann.
Fazit:
Auch mit openSuSE 11.2 und Windows 7 ist wie gewohnt ein problemloses Nebeneinander beider Betriebssysteme auf einer Festplatte möglich.












